Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : West-Berlin sollte in 24 Stunden fallen
condor66
18.09.2005, 19:26
Der Bericht stammt vom 2004
"Bis 1989 ständig aktualisiert: Die Handstreichpläne von NVA und Sowjettruppen
von Thorsten Hinz
Vor zehn Jahren zogen sich die vier Alliierten Siegermächte endgültig aus Berlin zurück. Sie verabschiedeten sich getrennt. Die Russen paradierten Ende August 1994 in der Nähe ihres Hauptquartiers in Berlin-Karlshorst. Höhepunkt war eine Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal in Treptow durch Bundeskanzler Kohl und dem russischen Präsidenten Boris Jelzin. Einige Stunden später, vor dem Einzug ins Rote Rathaus, präsentierte Jelzin sich den Kameras im Zustand der Volltrunkenheit.
Die Amerikaner, Briten und Franzosen zogen einige Tage später ab. Ein Großer Zapfenstreich am Brandenburger Tor setzte den Schlußpunkt unter fast 50 Jahre Nachkriegsgeschichte. Es hatte damals heftige Diskussion gegeben, ob nicht eine gemeinsame Parade der vier Mächte angemessen wäre, anstatt den Russen einen Abschied zweiter Klasse zuzumuten. Doch die Verletzungen aus der Zeit des Kalten Krieges überwogen die Gemeinsamkeit, die der Sieg über Deutschland gestiftet hatte.
Nach Öffnung der DDR-Archive konnte belegt werden, was man bis dahin nur erahnt hatte: Die DDR und die Sowjetunion hatten auch nach dem Mauerbau und dem Vierseitigen Abkommen über Berlin 1971 keineswegs das Ziel aufgegeben, den Westen der Stadt ihrem Machtbereich einzuverleiben. Die Pläne für eine Besetzung der drei Westsektoren sind bis 1989 immer wieder aktualisiert worden. An 60 Stellen wären NVA und Sowjetarmee durch die Mauer gebrochen und hätten versucht, die Stadt dreizuteilen und die Westalliierten voneinander zu isolieren. Für die Eroberung waren 24 Stunden vorgesehen. Fallschirmjäger hätten die wichtigsten strategischen Punkte aus der Luft eingenommen, darunter das Rathaus Schöneberg - Sitz des Regierenden Bürgermeisters und des Landesparlaments -, den Sender Freies Berlin und Rias, den Fernsehturm am Wannsee und die Flugplätze in Tegel und Tempelhof.
Angesichts solcher Planspiele erscheint die damalige Forderung der Berliner Grünen, die alliierten Truppen auf eine symbolische Zahl zurückstutzen, im Nachhinein geradezu wahnwitzig. Denn so real, wie die Bedrohung war, waren die Aufgabenstellungen der Amerikaner, Briten und Franzosen für den Ernstfall. Die rund 11.000 alliierten Soldaten in Berlin hätten Brücken gesprengt und versucht, die wichtigsten Straßen - vor allem die Stadtautobahn Avus - zu blockieren und ein zusammenhängendes Stadtgebiet zu halten. Als gemeinsame Einsatzzentrale hätte das britische Hauptquartier am Olympiastadion gedient. Zehn Tage lang sollte West-Berlin verteidigt werden: In dieser Zeit sollte eine Verhandlungslösung erzielt bzw. der Nato-Mechanismus in Gang gesetzt werden. Das hätte den Kriegsfall bedeutet. Zum Glück funktionierte das Prinzip Abschreckung. Der getrennte Abmarsch der Besatzungsmächte aber war nur logisch gewesen.
In West-Berlin gehörten die Soldaten der drei Westmächte zur städtischen Folklore. Ihr Abzug hinterließ eine Leerstelle, die erst langsam aufgefüllt wurde. Im Ostteil sah man keine russischen Soldaten im Stadtbild, höchstens einmal in Gruppen und völlig verschüchtert. Im ehemaligen Gebäude des Alliierten Kontrollrats, aus dem die Russen während der Berlin-Blockade 1948 mit Aplomb ausgezogen waren, befinden sich heute das Berliner Kammergericht und das Landesverfassungsgericht. Im russischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst, wo Feldmarschall Wilhelm Keitel am 9. Mai 1945 die Kapitulationsurkunde unterschrieb, wurde ein Museum eingerichtet. Im Britischen Hauptquartier am Olympiastadion ist ein Sportmuseum geplant. Die Villa des US-Stadtkommandanten in Dahlem wird für Empfänge des Auswärtigen Amtes genutzt, und in der amerikanischen Andrewskaserne in Lichterfelde (bis 1945 SS-Kaserne) befindet sich das Bundesarchiv. Im französischen Offiziersklub am Tegeler See soll die Kantine der Diplomatenschule eingerichtet werden. Die riesige Anlage des "Quartier Napoleon" in Tegel, einst französisches Hauptquartier, heißt heute Julius-Leber-Kaserne und ist Sitz des Standortkommandanten der Bundeswehr.
Durch den Abzug der Alliierten wurden rund 6.000 Wohnungen frei, darunter einige in attraktiver Lage im Nobelbezirk Zehlendorf. Sie wurden entweder verkauft, an Bundesbedienstete vermietet oder der städtischen Wohnungsbaugesellschaft übergeben."
Nach Öffnung der DDR-Archive konnte belegt werden, was man bis dahin nur erahnt hatte: Die DDR und die Sowjetunion hatten auch nach dem Mauerbau und dem Vierseitigen Abkommen über Berlin 1971 keineswegs das Ziel aufgegeben, den Westen der Stadt ihrem Machtbereich einzuverleiben.
Halte ich für ziemliche Kaffeesatzleserei, wobei es sicher tatsächlich so sein wird das Pläne auch für solchen Fall vorlagen. Das ist nun mal bei Armeen so, sie machen Pläne über mögliche kriegerische Auseinandersetzungen.
Ansonsten, wofür sollte das gut sein? In einem ernsthaften Krieg hätte der Westteil Berlins keine Rolle gespielt - in einer möglichen atomaren Eskalation ohnehin nicht.
FEK
>wofür sollte das gut sein
Reine Machtdemonstration. Wozu sollte die Blockade gut sein???
Hallo zusammen,
Die Pläne für die Eroberung Westberlins im V-Fall liefen unter dem Codewort Operation Stoß. Ab Mitte der 1980er Jahre wurde eine primär defensive Militärdoktrin in der DDR eingeführt, dies hatte auch Auswirkungen auf die Berlin Operation, die jetzt unter dem Codewort Operation Zentrum geplant wurde. Einrichtungen der Alliierten in Westberlin sollten nicht mehr vernichtet, sondern lediglich blockiert werden.
Für die Berlin Operation waren die 1. Motorisierte Schützendivision der NVA sowie das dem Kommando Landstreitkräfte direkt unterstellte Luftsturmregiment 40 und weitere Kräfte der GSSD vorgesehen. Für diese Zielstellung wurde regelmäßig trainiert, dazu existierte in Lehnin eine Stadtkampfanlage Scholzenslust. Entsprechende Kommandostabsübungen wurden regelmäßig unter der Codebezeichung Bordkante Jahr durchgeführt (z.B. Bordkante 85).
Es gibt nur wenig Literatur zum Thema: Helmut Göpel hat, ohne die wirkliche Planung zu kennen, die nicht überliefert wurde, versucht die geplanten Operationen zu rekonstruieren.
Helmut Göpel IX. Die Berlin-Operation. In: Klaus Naumann (Hrsg.): NVA Anspruch und Wirklichkeit. Berlin u.a. 1993. ebenda S. 286
Wer an dem Aufsatz interessiert ist, kann mir eine PN senden.
Gruß Joachim
karlbauknecht
20.10.2007, 21:23
Hallo zusammen,
Die Pläne für die Eroberung Westberlins im V-Fall liefen unter dem Codewort Operation Stoß. Ab Mitte der 1980er Jahre wurde eine primär defensive Militärdoktrin in der DDR eingeführt, dies hatte auch Auswirkungen auf die Berlin Operation, die jetzt unter dem Codewort Operation Zentrum geplant wurde. Einrichtungen der Alliierten in Westberlin sollten nicht mehr vernichtet, sondern lediglich blockiert werden.
Für die Berlin Operation waren die 1. Motorisierte Schützendivision der NVA sowie das dem Kommando Landstreitkräfte direkt unterstellte Luftsturmregiment 40 und weitere Kräfte der GSSD vorgesehen. Für diese Zielstellung wurde regelmäßig trainiert, dazu existierte in Lehnin eine Stadtkampfanlage Scholzenslust. Entsprechende Kommandostabsübungen wurden regelmäßig unter der Codebezeichung Bordkante Jahr durchgeführt (z.B. Bordkante 85).
Es gibt nur wenig Literatur zum Thema: Helmut Göpel hat, ohne die wirkliche Planung zu kennen, die nicht überliefert wurde, versucht die geplanten Operationen zu rekonstruieren.
Helmut Göpel IX. Die Berlin-Operation. In: Klaus Naumann (Hrsg.): NVA Anspruch und Wirklichkeit. Berlin u.a. 1993. ebenda S. 286
Wer an dem Aufsatz interessiert ist, kann mir eine PN senden.
Gruß Joachim
Die von Joachim ausgesprochenen Aussagen kann ich nur bestätigen, nachzulesen im Buch; Die Allierte in Berlin, es gab auch Planungen der Nato zur Durchhaltefähigkeit, dabei war das Kernverteidigungszentrum das Olympiastadium, Kaiserdamm
karlbauknecht
20.10.2007, 21:23
Die von Joachim ausgesprochenen Aussagen kann ich nur bestätigen, nachzulesen im Buch; Die Allierte in Berlin, es gab auch Planungen der Nato zur Durchhaltefähigkeit, dabei war das Kernverteidigungszentrum das Olympiastadium, Kaiserdamm
die Planungen der Nato wurden vom Stab "Live Oak" entworfen
Doc Hollywood
22.10.2007, 23:37
in dem besagten Artikel von Joachim wird die Pionierbrigade 2 mit 2 Sturmpionier-Btl. genannt.
die Pi-Brigade gab es so nicht!
es handelt sich um das Pi-Regiment 2 "Ottomar Geschke" in Storkow mit einem Sturmpionier-Btl.
das Regiment wären erst im M-Fall (M+2 Tage)zur Pi-Brigade aufgewachsen
habe Ende der 80-er im Regiment als Zeitsoldat gedient und von den Stürmern sickerten immer mal was durch so in Richtung West-Berlin
haben wir immer für Scheißhaus-Parolen gehalten!
Gruß doc
Stoppelhopser
04.12.2007, 09:31
Ab 1988 hieß diese Operation ZENTRUM und war mit den Übungen BORDKANTE fast indentisch :
http://www.berlin.de/lstu/ausstellung/mfs-wb-plan.html
Es gab "Eine besondere Gruppierung = Berliner Gruppierung":
1. Mot. SchtzDiv der NVA
6. selbst. MotSchtzBrgd GSSD
1 Regiment Grenztruppen der DDR (GK NORD)
8 Regimenter Grenztruppen der DDR (GK Mitte)
2 VP-Bereitschaften (Volkspolizei)
8 Mot. KampfGruppenBattalione ( Fabrikarbeitern mit Mörsern, PzAbwWaffen usw. )
u.a
Die Operation STOSS ging davon aus, West-Berlin "einzunehmen" noch bevor der militärische Schlag des WP stattgefunden hätte. (Präventivschlag) und hatte auch eine andere Zusammensetzung der Truppen. (unter anderem das Luftsturmbattalion 40 der DDR ua.)
Operation ZENTRUM erst nach überschreiten der Grenze durch die NATO, dieses ist der geänderten Verteigungspolitik der WP-Staaten ab 1987 zuzuschreiben. (Gorbatschow)
Es waren im übrigen wieder Planungen für Operation BORDKANTE für das Jahr 1989 in Vorbereitung.
Auch denke ich, daß bestimmte automatisierte Abläufe, wie zb. das Alarmieren des Alarmbattlions/Kompanie während der ersten Stunden im Oktober stattgefunden haben mussten, so daß sich Teile der 1.MotSchtzdiv in Postdam in Richtung ihrer Verfügungsräume innerhalb der Außenbezirke Berlins in Bewegung gesetzt haben müssen..VP-Kompanien alarmiert worden sein müssen und eventuell über eine Aktivierung der KampfgruppenKompanien nachgedacht worden sein muss oder sogar stattgefunden haben muss.
Auch der "Heiße Draht" nach Moskau muß geglüht haben während dieser Stunden, denn ...da wollte schon wieder ein Staat fort...aus diesem Pakt.
Da standen sie nun...die friedlichen Demonstranten...und eine hoch militärisch mobilisierte Diktatur, die auf Befehle wartete...
Wie es ausgegangen ist, wissen wir alle...aber ich denke, das war genau so knapp wie irgentwelche atomaren Bedrohungen von Pershing`s / S-21 usw.
Und das konnten keine Kundschafter/Spione oder wie sie auch immer hießen vorraussehen.
wolfsland
08.12.2007, 21:30
Was heißt Diktatur,ich wurde wenigsten nicht so verfolgt wie in diesem Land das uns nur heim ins Reich geholt hat.Es ging doch nicht um die sogenannte Freiheit ,sondern um billige Arbeitskräfte und potientelle Kunden.Leider haben sich zu viele ne Alditüte übern Kopf ziehen lassen ,so blind zu sein.Gruß wolfsland
Cool, und du denkst du hättest solche Töne "bei euch" spucken können?
TopOfTheRock
09.12.2007, 18:30
Uhhhhh, wolfsland - ich hab das aber anders in Erinnerung. Lange Schlangen beim Begrüßungsgeld und gegen das "heim ins Reich" holen hat auch keiner protestiert. War nur übel für diejenigen die in der DDR von der Diktatur profitiert haben und plötzlich vor dem Nichts standen. Allerdings tragen auch nicht wenige dieser Herren heute die Uniform des einstigen "Klassenfeindes". Im Übrigen muss man ja nicht bei ALDI kaufen wenn man nicht will. Bei euch dagegen gabs nur den KONSUM..... und für ne große Schnauze nen Termin bei der STASI.......schon vergessen???????
Gruß,
T.
Doc Hollywood
09.12.2007, 22:04
@TopOfTheRock
das scheinen solche Napfsülzen wie Wolfsland sehr schnell vergessen zu haben!!!
Leider gibt´s da einige dieses Kaliber´s im Forum
Gruß Doc
Traveller
10.12.2007, 03:12
In diesem Forum lesen und tauschen sich am Thema "Kalter Krieg" interessierte Menschen aus West und Ost aus. Diese haben unterschiedliche Lebenserfahrungen und verschiedene Meinungen.Das ist gut so!!
Einig sein, sollten wir uns jedoch in der Einsicht, das so etwas nur auf sachlicher Basis und korrekter Wortwahl erfolgen kann.
Persönliche Anmache sollte unterbleiben und läßt auf mangelnde Sachkenntnis bzw. Reife im Umgang mit der Thematik erkennen-höflich ausgedrückt.
Traveller
Einig sein, sollten wir uns jedoch in der Einsicht, das so etwas nur auf sachlicher Basis und korrekter Wortwahl erfolgen kann.
Persönliche Anmache sollte unterbleiben und läßt auf mangelnde Sachkenntnis bzw. Reife im Umgang mit der Thematik erkennen-höflich ausgedrückt.
Traveller
so ist es. Und ehe wir uns versehen ist aus dem Cold War Forum, ein beliebiges Laber Forum geworden. :(
FEK
Und ehe wir uns versehen ist aus dem Cold War Forum, ein beliebiges Laber Forum geworden. :(
Stimmt...
Ach nö da kann man schon gegensteuern :)
Stoppelhopser
11.12.2007, 12:48
Genau das ist ja auch passiert..wir haben entgegengesteuert. Das Steuer herumgerissen.....es ist kein Schuss gefallen.!
Danke an uns ALLE die das sooo gut hinbekommen haben. In welcher Funktion auch immer.
Punkt ende aus.
Stoppelhopser
[...]
Persönliche Anmache sollte unterbleiben und läßt auf mangelnde Sachkenntnis bzw. Reife im Umgang mit der Thematik erkennen-höflich ausgedrückt.
Traveller
so ist es. Und ehe wir uns versehen ist aus dem Cold War Forum, ein beliebiges Laber Forum geworden. :(
FEK
Ach nö, da gibt es ganz andere Foren.
Jemanden der anderer Meinung ist kann man natürlich gerne schnell einmal in die passende Schublade einsortieren und ihm persönliche Unreife bescheinigen. So wird aber wohl nur jemand handeln, der zu dem Betreffenden keinen Kontakt hat. Und dieses Schema gibt es in anderen Forun schon reichlich, ist also kein Grund, hier ebenfalls so zu verfahren.
Traveller
17.12.2007, 07:50
Na ja, in Schubladen sortiert man sich ja selbst,wenn man andere Meinungen nicht sachlich widerlegt und gegenüber dem Anderen persönlich werden muss.
Dachte man setzt sich mit Meinungen und Standpunkten auseinander.
Das macht das Niveau eines Forums aus,denke ich.
"Napfsülze" ist da wohl eher unteres Niveau...
Traveller
>"Napfsülze" ist da wohl eher unteres Niveau
Eher mittleres, da durchgängig akzeptierter Ausdruck. Auch sowas muss mal sein, lockert auf.
Legionaer
17.03.2008, 18:56
Hallo,
hab mal ´ne Frage und hoffe ich bin hier richtig. Bei der sogenannten "Besonderen Gruppierung Berlin", die für die Einnahme/Abriegelung von West-Berlin im Kriegs- oder Krisenfall vorgesehen war hätte sich auch eine sowjetische Einheit, die 6. mot. (Garde???)-Schützenbrigade der GSSD/WGT befunden. Hat jemand eine Übersicht der untergliederten Regimenter, Battaillone etc.?
Gruß Stefan
Thunderhorse
17.03.2008, 21:33
Eine Variante der Struktur der 6. Mot. Schützenbrigade:
6th Motorized Rifle Brigade - Berlin/GDR
with
4 Motorized Rifle Battalions
1 Tank Battalion
1 Artillery Battalion
1 Air Defense Battery
1 Anti-Tank Missile Battery
1 Recon Company
1 Engineer Company
TH
Thunderhorse
17.03.2008, 21:50
Planspiel zur Besetzung West-Berlins.
Quelle:
http://www.berlin.de/imperia/md/images/lstu/ausstellung/planspiel_nva.jpg
Und a bisserl was gibt es hier.
http://www.berlin.de/lstu/ausstellung/mfs-wb-plan.html
Und noch ein kleiner Hinweis zur 6th MRB GSSD
The composition of the 6th Independent Motorized Rifle Brigade cannot be known for certain, but in all likelihood it was equivalent to a motorized rifle regiment (MRR). If so, it would have been enhanced along the same lines as other MRRs in the Group of Soviet Forces, Germany. Therefore, it probably had three BMP-equipped motorized rifle battalions, a tank battalion, a self-propelled 122mm howitzer battalion and a reconnaissance company.
TH
Legionaer
18.03.2008, 00:08
Na das ist doch schon mal was, Danke. Ist auch die genaue Bezeichnung der Einheiten, also der sogenannten oob´s bekannt?
Thunderhorse
18.03.2008, 20:24
131 Mot-Schützen-Btl FPN 103!!
132 Mot-Schützen-Btl FPN 114!!
133 Mot-Schützen-Btl FPN 815!!
10. Abt.(Osobij Otdel) FPN 253!!
154. PzBtl FPN 650!!
162. PzBtl FPN 650!!
168. PzBtl FPN 650!!
Das könnten einige der Einheiten der 6. Mot-Schützen-Brigade gewesen sein.
Stand aus 1989.
Eine weitere Teilvariante.
TH
Legionaer
22.03.2008, 14:12
Danke! Was bedeuted denn FPN?
Thunderhorse
23.03.2008, 09:55
Feldpostnummer = FPN
TH
Cool, und du denkst du hättest solche Töne "bei euch" spucken können?
Klar hätte er das, aber nur als Bonze mit Aktivistenorder, Held der Arbeit ( aber wann wurde da mal richtig gearbeitet ? ), Stasi-Handlanger oder IM ( traue niemals deinem Nachbarn, er könnte dich schon verpfiffen haben! ) Diese Leute konnten auch in der Tätärä ( DDR ) das
Maul aufreissen.Eben Schaumschläger.:cool:
Klar hätte er das, aber nur als Bonze mit Aktivistenorder, Held der Arbeit ( aber wann wurde da mal richtig gearbeitet ? ), Stasi-Handlanger oder IM ( traue niemals deinem Nachbarn, er könnte dich schon verpfiffen haben! ) Diese Leute konnten auch in der Tätärä ( DDR ) das
Maul aufreissen.Eben Schaumschläger.:cool:
P.S. Und zu den Alditüten folgendes: Gerade diese Leute hätten damals einen Aldi in 5 Minuten leergekauft, hätte es einen im Arbeiter- und Bauernparadies gegeben.Was glauben die eigentlich wer sie sind, in 40 Jahren Planwirtschaft nichts geleistet ( die 110% Monatsplansoll werden im Westen in 1 Woche geschafft ), weil die entweder krank gespielt haben( zu Hause musste mit West-Wasserhähnen das Bad renoviert werden), oder um sich irgendwo anzustellen, weil unter dem Ladentisch Badehosen oder Gardinenstoffe verhökert wurden.Der Rest war meistens Nasepopeln, weil es meist keine passenden Schrauben gab, mal keine Muttern oder Unterlegscheiben.
Ja und mit kommunistischen Vorwärtsparolen, wie sie heute noch das Politdummchen Sarah Wagenknecht herumtratscht kommt man eben nicht zum VW Golf oder Audi A4. ( die fährt aber bestimmt keinen Wartburg mehr ).Dafür ist schon mehr erforderlich. Man sollte mal drüber nachdenken!!??
Eben Schaumschläger.:cool:
dann schlag mal nicht so viel Schaum und orientiere Dich am Sachthema. Ist besser für alle.
dann schlag mal nicht so viel Schaum und orientiere Dich am Sachthema. Ist besser für alle.
Ich schlage keinen Schaum, sondern sage wie's ist. Aber es gibt eben noch Träumer die es nicht wahrhaben wollen. Also träume weiter
Uhhhhh, wolfsland - ich hab das aber anders in Erinnerung. Lange Schlangen beim Begrüßungsgeld und gegen das "heim ins Reich" holen hat auch keiner protestiert. War nur übel für diejenigen die in der DDR von der Diktatur profitiert haben und plötzlich vor dem Nichts standen. Allerdings tragen auch nicht wenige dieser Herren heute die Uniform des einstigen "Klassenfeindes". Im Übrigen muss man ja nicht bei ALDI kaufen wenn man nicht will. Bei euch dagegen gabs nur den KONSUM..... und für ne große Schnauze nen Termin bei der STASI.......schon vergessen???????
Gruß,
T.
Hat vollkommen recht, der Mann
Thunderhorse
04.06.2009, 21:16
Ich schlage keinen Schaum, sondern sage wie's ist. Aber es gibt eben noch Träumer die es nicht wahrhaben wollen. Also träume weiter
Nu nordfan,
für mich schlägste nicht nur Schaum sondern auch große Seifenblasen.
Hast Du die Zeit vor der Vereiningung schon bewußt erlebt oder kennste das alles nur vom Hörensagen und Lesen?
Hatte Dich ja schon in einem anderen Threat wegen deiner Schwarz-Weiß Malerei angesprochen.
Und durfte feststellen, dass Du doch etwas wenig informiert warst.
Stichwort "Vereinigungsvertrag".
Und nun "Back to the roots." des Threats.
TH
1972 oder 1973 wurde während einer Übung der 19. VPB (Basdorf) durch meine SPW-Kompanie (3.) der Häuserkampf geprobt. Laut dem Artikel in der Zeitschrift BARETT war die 19. VPB als Reserve und die 18. VPB in der Angriffs-Gruppierung eingeplant. Ab 1975 ging ich als Taktiklehrer an die Offiziershochschule in Dresden. Zu dieser Zeit begann der Aufbau von Häuserkampf-objekten auf den drei Truppenübungsplätzen der 'Kasernierten Einheiten des MdI'.
Thunderhorse
13.06.2009, 08:54
1972 oder 1973 wurde während einer Übung der 19. VPB (Basdorf) durch meine SPW-Kompanie (3.) der Häuserkampf geprobt. Laut dem Artikel in der Zeitschrift BARETT war die 19. VPB als Reserve und die 18. VPB in der Angriffs-Gruppierung eingeplant. Ab 1975 ging ich als Taktiklehrer an die Offiziershochschule in Dresden. Zu dieser Zeit begann der Aufbau von Häuserkampf-objekten auf den drei Truppenübungsplätzen der 'Kasernierten Einheiten des MdI'.
Moin vpbwolf,
und wie entwicklete sich die Teilnahme der VPB weiter?
Jährliches Training/Übungen?
posidonium
26.10.2009, 11:08
Ich erinnere mich, dass es vor ca. 10 Jahren eine Dokumentation über dieses Thema gab. Lief auf ZDF, glaub' ich. Komme jetzt auch nicht auf den Titel der Sendung. -.-;
Dazu wurden Zeitzeugen auf beiden Seiten (West und Ost) befragt. Die Ehemaligen von NVA und Stasi wussten angeblich von nichts. Selbst dann nicht, als ihnen die Journalistin Unterlagen aus der damaligen Zeit vorlegte...
Daniel F.
27.08.2010, 11:11
P.S. Und zu den Alditüten folgendes: Gerade diese Leute hätten damals einen Aldi in 5 Minuten leergekauft, hätte es einen im Arbeiter- und Bauernparadies gegeben.Was glauben die eigentlich wer sie sind, in 40 Jahren Planwirtschaft nichts geleistet ( die 110% Monatsplansoll werden im Westen in 1 Woche geschafft ), weil die entweder krank gespielt haben( zu Hause musste mit West-Wasserhähnen das Bad renoviert werden), oder um sich irgendwo anzustellen, weil unter dem Ladentisch Badehosen oder Gardinenstoffe verhökert wurden.Der Rest war meistens Nasepopeln, weil es meist keine passenden Schrauben gab, mal keine Muttern oder Unterlegscheiben.
Ja und mit kommunistischen Vorwärtsparolen, wie sie heute noch das Politdummchen Sarah Wagenknecht herumtratscht kommt man eben nicht zum VW Golf oder Audi A4. ( die fährt aber bestimmt keinen Wartburg mehr ).Dafür ist schon mehr erforderlich. Man sollte mal drüber nachdenken!!??
Solche extrem daneben geratenen Kommentare kann man eigentlich stecken lassen. Das beweist nur wieder, dass ihr nicht wisst, von was ihr redet.
Und den größten Bock habt ihr dann auch geschossen, als der Westen sich an Aufbau Ost versucht hat. Mittlerweile ist es ja anders herum...
Geograph
27.08.2010, 17:15
Solche extrem daneben geratenen Kommentare kann man eigentlich stecken lassen. Das beweist nur wieder, dass ihr nicht wisst, von was ihr redet.
Und den größten Bock habt ihr dann auch geschossen, als der Westen sich an Aufbau Ost versucht hat. Mittlerweile ist es ja anders herum...
Bitte beim Thema »West-Berlin sollte in 24 Stunden fallen« bleiben; für den anderweitigen Themenbereich sollten diskussionfreudige Zeitgenossen einen eigenen Thread eröffnen.
.
dayan78mh
05.04.2012, 18:25
Hier hab da eine nette Doku zu gefunden hoffe Ihr mögt diese - grüße euer Marc "Moshe Dayan" N.
http://www.youtube.com/watch?v=xnOkWdM9yJM
Guter Beitrag Dayan78MH,
viele vergessen oder haben nicht das Wissen, was da alles vorgegangen wäre. denn die meisten denken nur an den heißen V-Fall am Check Point Charly.
Gruß
Horner
wuffingen
06.04.2012, 13:31
Guter Beitrag Dayan78MH,
viele vergessen oder haben nicht das Wissen, was da alles vorgegangen wäre. denn die meisten denken nur an den heißen V-Fall am Check Point Charly.
Gruß
Horner
V-Fall? :confused:
jason.76
06.04.2012, 20:55
Ob nun der Handstreich, Berlin innerhalb 24h zu erobern geklappt hätte, mag ich mal zu bezweifeln.Da wäre sicher was bei den Alliierten durchgesickert.Es wäre sicher zu größeren Kampfhandlungen gekommen.Und Berlin war ja ein Präsendenzfall.Ein Angriff auf Berlin, wäre gleichgesetzt ein Angriff auf Westdeutschland/europa.Die Folge wäre gewesen, die Nato hätte den Verteidigungsfall ausgerufen.Was das bedeutet hätte, kann sich wohl jeder ausdenken.
Das es nicht soweit gekommen ist, ist den Menschen in Ost und West zu verdanken, die im Herbst 1989 besonnen reagiert haben und nichts getan haben, was einen bewaffneten Konflikt provoziert hätte.
Moin zusammen,
ich habe hier eine kleine Dokumentation, die es ein wenig Verdeutlicht, in welchen Umfang die sogenannte " Operation Zentrum " ausgelöst und durchgeführt worden wäre. http://www.155kilometer.de/4mal/
Dazu noch eine PDF-Datei, die in kleinen Einzelheiten eine Aufzählung der einzelnen Tuppen der NVA beschreibt, an welchen Punkten diese ihren Einmarsch vollziehen sollten. http://www.lehrfilme.net/ddr-ueberfaellt-west-berlin.pdf
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