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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Signalanlagen an der Grenze



nairolf
19.09.2005, 21:33
Welche Arten (bitte Beschreibungen und/oder Bilder) von Signalanlagen gab es an der Grenze auf Ost und Westseite??

Mfg

Florian

nairolf
04.10.2005, 10:39
Ich wiederhole meine Frage hiermit!!

Harry (†)
05.10.2005, 15:34
Die meisten hier sind doch im Westen wohnhaft. Da musst du schon selbst bischen suchen, ist doch problemlos. Gib "Sperranlagen Grenze" in Google und du bekommst

http://www2000185.thinkquest.dk/html/tekster/die_sperranlagen_der_mauer.shtml

joachim
06.10.2005, 15:37
Hi,

Ich empfehle dem Fragesteller einmal im NVA-Forum zu suchen und zu lesen. Dort findet man Antworten unter den Rubriken Grenztruppen. Die Fachleute auf diesem Gebiet sind nun mal eher im Osten zu finden. Ich hoffe, das wird jetzt nicht als unerwünschte Werbung verstanden.

Ich bin selber aus dem Westen und im NVA-Forum registriert. Habe diese Seite hier dort übrigens auch schon bekannt gemacht.

Grüße Joachim

Harry (†)
06.10.2005, 18:47
Ich hab da kein Problem mit. Übrigens ist grenzer.com auch gut.

Thunderhorse
11.04.2006, 23:30
Im westen gab es keine Signalanlagen an der Grenze.
Diese war für jeden frei zugänglich.

Ansonsten einfach mal hier Nachlesen:
Ein kleiner Ausschnit der neueren Anlagen:
http://www.eaglehorse.org/2_border_mission/border_diagram/hinterland_fence1.htm

Gruß.

Thunderhorse

Thunderhorse
29.08.2011, 16:38
Im Bezug auf den GSZ (Grenzsignalzaun)bzw. GSSZ Grenzsperr- und Signalzaun) hier mal reinschauen.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=10662

Zum Radar 1RL133 bei den GT gibts hier im Forum schon einen Thread und im NVA-Forum unter:
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=10225

R-67 etc., hier lang.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=8509&st=30

Thunderhorse
04.01.2013, 15:47
Signalmittel (Handleuchtzeichen) bzw. Signalmittel rot/grün.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=8509

Signalmittel rot/grün war ein Eigenprodukt der DDR.

Thunderhorse
04.01.2013, 15:51
Der Grenzsignal-, Grenzsignal und Sperrzaun bzw. Hinterland- oder auch Schutzstreifenzaun genannt.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=10662

Thunderhorse
19.07.2015, 11:06
Signal- und Leuchtmine NO-2.
Eingesetzt bei der DGP der DDR bzw. NVA-Kdo Grenztruppen bzw. Grenztruppen der DDR, innerhalb des Schutzstreifen.

Thunderhorse
06.01.2017, 12:16
Anbei eine Übersicht über verschiedene Ausführungen des Grenzsignalzaun bzw. Grenzsignal- und Sperrzaun, Grenzsperranlagen der ehemaligen DDR an der innerdeutschen Grenze bzw. im Bereich am Ring um Berlin.
Übersicht erstellt durch den ZA412 (hier im Forum nicht angemeldet) und Thunderhorse:

Bezeichnung Zaun: GSZ 55
Gesamthöhe (m): 1,8
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: zunächst ohne, später 1 unverzinkte Platte unten
Abweiser: ohne
Drahtmaterial: Stahl, verzinkt
Anzahl Drähte gesamt: 13
Anzahl Drähte Abweiser: 0
Isolatoren: Kunststoffisolatoren mit Metallkern an Holzleisten / Flacheisen
Untergrabschutz: ohne
Feldlänge (Grenzsignalzaunfelder) ca. (m): 20x 300m
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 55
GSG 55, Signalisation am GSZ-Feld, Nein, Sperrlänge bis 6000m.
KSB-Brocken (Gerät für 5000m) in Kompanie oder Füst,
(Kompaniesignalgerät, Typen: KSB-1 bis KSB-4)
Besonderheit, Verwendung von erdverlegten Kabeln nicht möglich, Starkstromkabel.
Verwendung: HSE (=hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Besonderheiten: dieser Zaun war ab 1955 zunächst als reiner Sperrzaun ohne Signalisierungsfunktion aufgebaut. Er wurde später (Mitte der 1960er Jahre) mit einem GSG 55 als Steuergerät zum ersten Signalzaun erweitert und später teilweise mit einer unverzinkten Streckmetallplatte unten erweitert



Bezeichnung Anlage: GSZA 70 (GSZA=Grenzsignalzaunanlage)
Bezeichnung Zaun: GSZ 70
Gesamthöhe (m): 2,35
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: 1 unverzinkte Platte unten
Abweiser: 45° freundwärts (d.h. Richtung DDR)
Drahtmaterial: Stahl, verzinkt
Anzahl Drähte gesamt: 13
Anzahl Drähte Abweiser: 3
Isolatoren: Kunststoffisolatoren mit Metallkern an Holzleisten / Flacheisen
Untergrabschutz: ohne
Feldlänge (Grenzsignalzaunfelder) ca. (m):
20x 300m (GSG 55), 2x 500m (GSG70) oder 6x250m (GSG 72)
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 55, 67, 68, 70, 72
GSG 70, Signalisation am GSZ-Feld, Ja, optisch/akustisch. Fernmeldekabel, Sperrlänge bis 1000m.
GSG 72, Signalisation am GSZ-Feld, Ja, optisch/akustisch. Fernmeldekabel, Sperrlänge bis 1500m.
Verwendung: HSE (=hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Einsatz: Grenze zur BRD
Besonderheiten:

Bezeichnung Anlage: GSZA 70 (GSZA=Grenzsignalzaunanlage)
Bezeichnung Zaun: GSZ 70P
Gesamthöhe (m): 2,35
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: 1 verzinkte Platte unten
Abweiser: 45° freundwärts (d.h. Richtung DDR)
Drahtmaterial: x5 CrNi 18/10
Anzahl Drähte gesamt: 13
Anzahl Drähte Abweiser: 3
Isolatoren: Kunststoffschellen, Glasfaserstäbe
Untergrabschutz: ohne
Feldlänge ca. (m): 2x 300
GSG: (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 55, 67, 68, 70, 72
GSG 70, Signalisation am GSZ-Feld, Ja, optisch/akustisch. Fernmeldekabel
GSG 72, Signalisation am GSZ-Feld, Ja, optisch/akustisch. Fernmeldekabel
Verwendung: HSE (=hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Einsatz: Grenze zur BRD
Besonderheiten: Einführung CrNi-Stahl-Draht, verzinktes Streckmetall, Glasfiberstäbe, Kunststoffschellen

Bezeichnung Anlage: GSZA 70 (GSZA=Grenzsignalzaunanlage)
Bezeichnung Zaun: GSZ 74
Gesamthöhe (m): 2,35
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: ohne
Abweiser: 45° freundwärts
Drahtmaterial: x5 CrNi 18/10
Anzahl Drähte gesamt: 20
Anzahl Drähte Abweiser: 3
Isolatoren: Kunststoffschellen, Glasfaserstäbe
Untergrabschutz: ohne
Feldlänge ca. (m): 2x 250
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 55, 67, 68, 70, 72
GSG 70, Signalisation am GSZ-Feld, Ja, optisch/akustisch. Fernmeldekabel
GSG 72, Signalisation am GSZ-Feld, Ja optisch/akustisch. Fernmeldekabel
Verwendung: HSE (=hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Einsatz: nur in Berlin
Besonderheiten: ohne Streckmetallplatten

Bezeichnung Anlage: GSZA 80 (GSZA=Grenzsignalzaunanlage)
Bezeichnung Zaun: GSSZ II (GSSZ= Grenzsignal- und Sperrzaun)
Gesamthöhe (m): 2,3
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: 2 verzinkte Platten
Abweiser: Y oder T, später wurden zusätzliche Kontaktbleche als Übersteigschutz und zusätzliche Sollbruchstellen am Stahl-Y nachgerüstet
Drahtmaterial: x5 CrNi 18/10
Anzahl Drähte gesamt: 24
Anzahl Drähte Abweiser: 2x4
Isolatoren: Kunststoffschellen, Glasfaserstäbe
Untergrabschutz: 80cm Betongitterplatte / Kabelkanaltrog
Feldlänge ca. (m): 2x 300
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 80
Verwendung: HSE (=hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Besonderheiten: Alarmauslösung nur auf FüSt an ZA 41, Entfall der optischen und akustischen Signalisierung im Gelände, später wurden zusätzliche Kontaktbleche als Übersteigschutz, zusätzliche Sollbruchstellen am Stahl-Y nachgerüstet
Signalisation am GSZ-Feld, in manchen Bereichen bis Ende der 80er Jahre, da Verwendung von GSG55 und 70, Ja, optisch/akustisch. Fernmeldekabel

Bezeichnung Anlage: GSZA 80
Bezeichnung Zaun: GSSZ II ÜS-1
Gesamthöhe (m): 2,7
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: 2 verzinkte Platten
Abweiser: Y mit innen senkr. angebrachten Glasfiberstäben und 4 Drähten als zusätzlicher Übersteigschutz (ÜS)
Drahtmaterial: x5 CrNi 18/10
Anzahl Drähte gesamt: 28
Anzahl Drähte Abweiser: 3x4
Isolatoren: Kunststoffschellen, Glasfaserstäbe
Untergrabschutz: 80cm Betongitterplatte / Kabelkanaltrog
Feldlänge ca. (m): 2x 300
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 80 + MI 1 (Hochspannungsimpulse)
Verwendung: HSE (hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Besonderheiten: Alarmauslösung nur auf FüSt, Gerät MI 1 für die Geländesicherung, Überwachung von Zaun- und Mauerkronen (Übersteigschutz), Anzahl der anschließbaren Zaunfelder: 2 mit jeweils 2 Schleifen. Drahtlänge, ansteuerbar, max. 2 km Doppelleitung. Impulsspannung ca. 3,0 kV

Bezeichnung Anlage: GSZA 80
Bezeichnung Zaun: GSZ 83
Gesamthöhe (m): 2,3
Pfosten (m): Beton
Streckmetallplatten: ohne
Abweiser: Y oder T, später zusätzliche Kontaktbleche als Übersteigschutz und zusätzliche Sollbruchstellen am Stahl-Y
Drahtmaterial: x5 CrNi 18/10
Anzahl Drähte gesamt: 24
Anzahl Drähte Abweiser: 2x4
Isolatoren: Kunststoffschellen, Glasfaserstäbe
Untergrabschutz: Kabelkanaltrog feindwärts
Feldlänge ca. (m): 2x 300
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 80
Verwendung: HSE (=hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Einsatz: nur in Berlin
Besonderheiten: ohne Streckmetallplatten, Alarmauslösung nur auf FüSt an ZA 41, Entfall der optischen und akustischen Signalisierung im Gelände, spätere Aufrüstung mit zusätzlichen Kontaktblechen als Übersteigschutz und zusätzlichen Sollbruchstellen am Stahl-Y

Bezeichnung Anlage: GSZA 80
Bezeichnung Zaun: GSZ 83 ÜS-1
Gesamthöhe (m): 2,7
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: ohne
Abweiser: Y mit innen senkr. angebrachten Glasfiberstäben und 4 Drähten als zusätzlicher Übersteigschutz (ÜS)
Drahtmaterial: x5 CrNi 18/10
Anzahl Drähte gesamt: 28
Anzahl Drähte Abweiser: 3x4
Isolatoren: Kunststoffschellen, Glasfaserstäbe
Untergrabschutz: Kabelkanaltrog feindwärts
Feldlänge ca. (m): 2x 300
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 80 + MI 1 (Hochspannungsimpulse)
Verwendung: HSE (hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Einsatz: nur in Berlin
Besonderheiten: ohne Streckmetallplatten, Alarmauslösung nur auf FüSt, Gerät MI 1 für die Geländesicherung, Überwachung von Zaun- und Mauerkronen (Übersteigschutz), Anzahl der anschließbaren Zaunfelder: 2 mit jeweils 2 Schleifen. Drahtlänge, ansteuerbar, max. 2 km Doppelleitung. Impulsspannung ca. 3,0 kV

Bezeichnung Anlage: GSZA 80
Bezeichnung Zaun: GSSZ I
Gesamthöhe (m): 2,9
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: 3 Platten
Abweiser: Y oder T
Drahtmaterial: CrNi 18/10
Anzahl Drähte gesamt: 32
Anzahl Drähte Abweiser: 2x4
Isolatoren: Kunststoffschellen, Glasfaserstäbe
Untergrabschutz: 80cm Betongitterplatte, Tiefe 50 cm
Feldlänge ca. (m): 2x 300
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): 80
Verwendung: Seitenbegrenzung oder im Schutzstreifen als zusätzlicher Signalzaun
Besonderheiten:

Bezeichnung Anlage: GSZA 80
Bezeichnung Zaun: GSSZ I ÜS-1
Gesamthöhe (m): 3,3
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: 3 Platten
Abweiser: Y mit innen senkr. angebrachten Glasfiberstäben und 4 Drähten als zusätzlicher Übersteigschutz (ÜS)
Drahtmaterial: CrNi 18/10
Anzahl Drähte gesamt: 36
Anzahl Drähte Abweiser: 3x4
Isolatoren: Kunststoffschellen, Glasfaserstäbe
Untergrabschutz: 80cm Betongitterplatte, Tiefe 50 cm
Feldlänge ca. (m): 2x 300
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 80 + MI 1 (Hochspannungsimpulse)
Verwendung: Seitenbegrenzung oder im Schutzstreifen als zusätzlicher Signalzaun
Besonderheiten: Alarmauslösung nur auf FüSt, Gerät MI 1 für die Geländesicherung, Überwachung von Zaun- und Mauerkronen (Übersteigschutz), Anzahl der anschließbaren Zaunfelder: 2 mit jeweils 2 Schleifen. Drahtlänge, ansteuerbar, max. 2 km Doppelleitung. Impulsspannung ca. 3,0 kV

Noch etwas Grundsätzliches zur GSZA 80:
Die Grenzsignalzaunanlage 80 (GSZA 80) bestand aus folgenden Elementen: Fernwirk- und Empfangseinrichtung ZA 41 oder eine ihrer Varianten ZA 411, ZA 412 bzw. ZA 413, Grenzsignalgerät (GSG) 80 mit angeschlossenen GSZ-Feldern, Torsicherung 1 bzw. 2, Stromversorgungs- und Schaltgerät mit einer der Varianten 1 bis 5. Ergänzungsgeräte waren: Zwischenverstärker EG 1, Anzeigetableau EG 3, Grenzsignalgerät mit wildabweisendem Element EG 4, Gerät MI 1 mit Hochspannungsimpulsen als zusätzlicher Übersteigschutz. Kennzeichnend für die Anlage waren der Alarm auf der Führungsstelle und der Entfall der optischen und akustischen Signalisierung im Gelände.
Der GSZ 80 heißt eigentlich GSSZ II (Grenzsignal- und Sperrzaun II) und ist ebenso wie der GSZ 83 (Grenzsignalzaun 83) ein Teil der GSZA 80 (Grenzsignalzaunanlage 80). Der GSZ 83 stand nur in Berlin und besaß keine Streckmetallplatten (nur Signaldrähte). Der GSSZ II ist mit Streckmetallplatten und Signaldrähten ausgerüstet. ...siehe obere Aufstellung.

Ab Mitte der 80 wurden die Torsicherungen 1 und 2 an den Gassentoren eingebaut.
Die TS 1 und 2 waren Bestandteil der Grenzsignalzaunanlage (GSZA) 80.

TS 1 war die Normalausführung
TS 2 war "Seeklima" sicher. Das Schloss war aus Messing und Oberflächenveredelung.

Thunderhorse
30.04.2017, 10:34
GSSZ II, kam ab 1983 an der Grenze zum Einsatz.
Foto, eigene Aufnahme.
Blick von freundwärts, östlicher Richtung auf den Grenzsperr- und Signalzaun. Hier mit Spurenstreifen 2m.

Thunderhorse
30.04.2017, 10:38
GSSZ I, höher als der GSSZ II. 2.90m statt 2.30m.
32 statt 24 Drähte, einschließlich der Zaunkrone.
Foto, eigene Aufnahme.

Thunderhorse
30.04.2017, 13:44
GSZ83, errichtet ab 1983, Berliner Raum.

Thunderhorse
23.07.2017, 11:41
Gekoppelt mit der GSZA Technik waren auch in Schwerpunktabschnitten sogennannte Operativscheinwerfer.
Bei Alarmauslösung wurden diese durch die Technik aktiviert. In den 70er und Anfang der 80er Jahre wurden diese auch die manchmal die ganze Nacht über in Betrieb genommen.
Beigefügt aus den Montageplänen der GT, nur ein Ausschnitt, die Aufstellung-Montage Operativscheinwerfer.
Unterlagen Archiv TH

Thunderhorse
29.07.2017, 21:07
Sicherheitsbauwerk, Variante 1.
Unterbringung der Geräte GSG, SSG, etc. normalerweise in Kabelverzweigerschränke.
Oder eben in nicht mehr genutzten BBu.
Sicherung mit Enschalter MK1.
Dazu entsprechend der Signalmast.

Fotos, eigene Aufnahme, Archiv TH

Thunderhorse
29.07.2017, 21:08
Sicherheitsbauwerk für die Technik des GSSZ / GSZA80.
Hier Variante 3 bzw. 4. Einbau in einem Kanaltrog.
Kabelbunker nördlich der Bahnlinie HL-Herrnburg 02.07.1988

https://www.forum-ddr-grenze.de/g1071p17912-Kabelbunker-noerdlich-der-Bahnlinie-HL-Herrnburg.html

Thunderhorse
05.08.2018, 13:24
Sicherheitsbauwerk für die Technik des GSSZ / GSZA80 / EG.
Variante 2.

Unterbringung in festen Bauwerken (Füst - Kellerraum / BT-9 - 1. Etage) in Kabelschränken, die gesichert waren, untergebracht.

Thunderhorse
09.09.2018, 11:24
Da die neuen Tore vor dem Umbau des GSZ70P / GSZ74 zum GSSZ I oder II oder GSZ83 gesetzt und angeschlossen wurden, gab es in einer Übergangsphase auch beim GSZ70P / GSZ74, Tore mit elektromechanischer Sicherung.
Foto: Archiv/Aufnahme/Quelle: TH

Thunderhorse
12.04.2019, 22:18
Bei den GSZA-70 kam noch das KSB4-Kompaniesignalgerät Brocken als Anzeigegerät zum Einsatz.
Foto zeigt Ausschnitt aus Grafik Montageplan für GSZA-70.
Pläne in meinem Archiv.

Thunderhorse
13.04.2019, 11:49
Ergänzung/Änderung zu Beotrag 11:

Bezeichnung Anlage: GSZA 55 (GSZA=Grenzsignalzaunanlage)
Bezeichnung Zaun: GSZ 55
Gesamthöhe (m): 1,8
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: zunächst ohne, später 1 unverzinkte Platte unten
Abweiser: ohne
Drahtmaterial: Stahl, verzinkt
Anzahl Drähte gesamt: 13
Anzahl Drähte Abweiser: 0
Isolatoren: Kunststoffisolatoren mit Metallkern an Holzleisten / Flacheisen
Untergrabschutz: ohne
Feldlänge (Grenzsignalzaunfelder) ca. (m): 20x 300m
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 55 Sektorblock
GSG 55, Signalisation am GSZ-Feld, Nein, Sperrlänge bis 6000m.

KSB-Brocken (Gerät für 5000m) in Kompanie oder Füst,
(Kompaniesignalgerät, Typen: KSB-1 bis KSB-4)))

Besonderheit, Verwendung von erdverlegten Kabeln nicht möglich, Starkstromkabel.
Verwendung: HSE (=hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Besonderheiten: Dieser Zaun war ab 1955 zunächst als reiner Sperrzaun ohne Signalisierungsfunktion aufgebaut. Er wurde später (Mitte der 1960er Jahre) mit einem GSG 55 als Steuergerät zum ersten Signalzaun erweitert und später teilweise mit einer unverzinkten Streckmetallplatte unten erweitert.

An Stelle der Versionen KSB:

Anlagenteil GSG 55,
Anlagenteil GSG 55 in Variante A / B / C / CC
Zentraleinheit GSG 55
Lade- und Verteilertafel
Ladegleichrichter WSA 5 k
Sektorblock

Bezeichnung Anlage: GSZA 70 (GSZA=Grenzsignalzaunanlage)

Hier kamen zum Einsatz:
Kompaniesignalgerät
KSB 2.1
KSB 3
KSB 4

Anlagenteil GSG 70 in Variante A / B / C / CC
Postentableau

GSG 70 mit Einschub und Einschubträger
Einschub I / II / III


Bild 1:
GSZA 70
Anlage Brocken
Signalteil

Bild 2:
Zentraleinheit GSG 55
Quelle: Anlagenpläne zu GSZA 55
Archiv TH

Thunderhorse
03.05.2019, 13:58
GSSZ I, 2,90m Höhe vom Boden aus. Hier wurden die T-Träger an der Zaunkrone verwendet.
Stäbe eingesteckt.

GSSZ II und GSZ83, 2,30m Höhe. Hier wurden die Y-Träger an der Zaunkrone verwendet.
Das neue Stecksystem wurde ab 1987 für alle Neubauten eingeführt.
Quelle: Technologie GSSZ / GSZ83.
Ähnliche Stecksysteme wurden bereits beim GSZ 70P verwendet.
Fotos: TH, Ausschnitte

Thunderhorse
03.05.2019, 14:01
Kürzlich hat man erzählt, es gab am GSSZ, Vogelabweiser aus Flachstahl.
Na ja, wenn man nur Teile aus einem Zaun hat und dann noch jemand die Flacheisen zuvor hoch gebogen hatte, kann man schon etwas anderes daraus machen.

Es gab einen Übersteigschutz im Bereich der metallenen Y-Träger.
Darüber und teilweise auch darunter.

Fotos: TH (Ausschnitte)

Thunderhorse
17.06.2019, 09:47
Signalmittel (Handleuchtzeichen) bzw. Signalmittel rot/grün.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=8509

Signalmittel rot/grün war ein Eigenprodukt der DDR.

Da das NVA-Forum nicht mehr funzt.

Foto, Ausschnittvergrößerung. Signalmittel rot/grün.
Quelle; Eigene Aufnahmen TH

Thunderhorse
18.08.2019, 11:51
Ergänzung/Änderung zu Beotrag 11:

Bezeichnung Anlage: GSZA 55 (GSZA=Grenzsignalzaunanlage)
Bezeichnung Zaun: GSZ 55
Gesamthöhe (m): 1,8
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: zunächst ohne, später 1 unverzinkte Platte unten
Abweiser: ohne
Drahtmaterial: Stahl, verzinkt
Anzahl Drähte gesamt: 13
Anzahl Drähte Abweiser: 0
Isolatoren: Kunststoffisolatoren mit Metallkern an Holzleisten / Flacheisen
Untergrabschutz: ohne
Feldlänge (Grenzsignalzaunfelder) ca. (m): 20x 300m
GSG (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 55 Sektorblock
GSG 55, Signalisation am GSZ-Feld, Nein, Sperrlänge bis 6000m.

KSB-Brocken (Gerät für 5000m) in Kompanie oder Füst,
(Kompaniesignalgerät, Typen: KSB-1 bis KSB-4)))

Besonderheit, Verwendung von erdverlegten Kabeln nicht möglich, Starkstromkabel.
Verwendung: HSE (=hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Besonderheiten: Dieser Zaun war ab 1955 zunächst als reiner Sperrzaun ohne Signalisierungsfunktion aufgebaut. Er wurde später (Mitte der 1960er Jahre) mit einem GSG 55 als Steuergerät zum ersten Signalzaun erweitert und später teilweise mit einer unverzinkten Streckmetallplatte unten erweitert.

An Stelle der Versionen KSB:

Anlagenteil GSG 55,
Anlagenteil GSG 55 in Variante A / B / C / CC
Zentraleinheit GSG 55
Lade- und Verteilertafel
Ladegleichrichter WSA 5 k
Sektorblock

Bezeichnung Anlage: GSZA 70 (GSZA=Grenzsignalzaunanlage)

Hier kamen zum Einsatz:
Kompaniesignalgerät
KSB 2.1
KSB 3
KSB 4

Anlagenteil GSG 70 in Variante A / B / C / CC
Postentableau

GSG 70 mit Einschub und Einschubträger
Einschub I / II / III


Bild 1:
GSZA 70
Anlage Brocken
Signalteil

Bild 2:
Zentraleinheit GSG 55
Quelle: Anlagenpläne zu GSZA 55
Archiv TH

Skizze GSZA80 - GSSZ mit Angabe Numerierung der Signalfelder, Gassentore, GSG80, BT und Kabelkanalschacht.
Ausschnitt aus einer Unterlage der GT, Ebene GR/GKK.

Archiv TH.

Thunderhorse
31.08.2019, 10:35
Signal- und Leuchtmine NO-2.
Eingesetzt bei der DGP der DDR bzw. NVA-Kdo Grenztruppen bzw. Grenztruppen der DDR, innerhalb des Schutzstreifen.

Sowohl die NO-2 wie auch das im Beitrag 24 vorgestellte Signalmittel waren bei der NVA unter Minen eingestuft.

Zur NO-2
Es handelte sich um einen Leuchtsatz. Auslösung des Zünders, nach aktivieren des Spanndraht, durch einen Schlaghebel. Zündsatz zündete dann den Leuchtsatz.
Für das befestigen des Spanndraht gab es mehrere Möglichkeiten.
Leuchtradius je nach Höhe bis zu 100m, Dauer ca. 20 - 25 Sekunden.
Im Behälter befand sich u.a. Magnesium, Aluminium, Barium, Pech, Kohlenstoff, Nitrat, etc..

Beide Signalminen wurden verwendet zur Sicherung von Sperren und Objekten.