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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : US Truppenabzug aus Hessen/Bayern beginnt



wadentritt
29.01.2006, 23:13
Aus der Presse entnommen.

Die US Army gibt die Fliegerhorst Kaserne in Hanau mitte des Jahres auf und verlegt die Fliegerstaffel der 1AD nach Fort Riley/Kansas in die USA.

Weitere Einheiten werden aus Hanau abgezogen in einer stärke von 1200 Mann dazu ein teil aus Darmstadt/Babenhausen.

In Ansbach/Vilseck/Hohenfels werden auch kleinere Einheiten wie Airdefense mit Patriot Raketen zurück verlegt,auch teile der großen Engineers Bat in Vilseck sind betroffen.

Hier in Giessen/Friedberg/Butzbach steht der Abmarsch für mitte 2008 an dort wird ein Teil auf den neu ausgebauten US Standort Grafenwöhr verlegt und ein andere Teil nach Texas/Kansas verlegt bzw ganz aufgelöst.

Das General Depot mit der AAFES Einrichtung soll noch weiter bestehen mit ca 400 Zivilangestellten.


In Grafenwöhr ensteht eine neue Strykerbrigade wo eine bessere Rotation der Truppen erreicht werden soll zwischen den neuen Basen in Osteuropa.

Familienmitglieder sollen auch weniger mitsiedeln da die US Army die hohen kosten einsparen möchte und ein neues Community programm starten will.

Diese Quelle stammt von meinem Kumpel der bei der 284th BSB Stationiert ist und gerade an den Golf gefolgen wird.

wadentritt
29.01.2006, 23:17
auf dem Fliegerhorst befindet sich auch ein ehemaliges Atomwaffenlager der Nato die Nato Site#5

auf dem Link zu erkennen ganz unten rechts auf der Luftaufnahme http://www.usarmygermany.com/Sont.htm

vizekonteradmiral
01.02.2006, 18:06
Quelle: http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=347496

US Army zieht Soldaten ab
Die Zahl der US-Soldaten mit Familienangehörigen in Deutschland wird sich in diesem Jahr deutlich verringern. Wie das US-Hauptquartier in Heidelberg gestern mitteilte, betrifft dies auch Einheiten in Darmstadt und Babenhausen. Der US-Standort Darmstadt wird sich 2006 von jetzt 5600 Soldaten mit Angehörigen auf 4900 reduzieren. In Babenhausen werden etwas mehr als 1000 Soldaten mit Angehörigen abgezogen, knapp 600 verbleiben am Standort.

In Darmstadt wird im Lauf des Jahres die 578. Signal Company deaktiviert. Davon sind 130 Soldaten mit etwa 40 Familienangehörigen betroffen. Ebenfalls deaktiviert wird in Darmstadt das B-Detachment des 39. Finance Battalions, zuständig für die Bezahlung der Soldaten. Hier sind 21 Soldaten und ein Zivilangehöriger der Armee mit etwa 30 Familienangehörigen betroffen.Deaktiviert wird auch das 165. Military Intelligence Battalion in Darmstadt mit 295 Soldaten und 180 Familienangehörigen. Diese Einheit wird Ausrüstung und Personal zum Aufbau einer neuen Einheit in Vicenza (Italien) abgeben.

In Babenhausen wird das 1-27 Field Artillery Battalion deaktiviert. Davon sind 399 Soldaten betroffen. Zudem werden wegen der Umgestaltung zweier Bataillone zwei in Babenhausen stationierte Geschützgruppen mit zusammen 166 Soldaten in die Vereinigten Staaten zurückkehren. Insgesamt werden auch 460 Familienangehörige von Soldaten Babenhausen verlassen. Diese Zahlen teilte die Sprecherin des US-Hauptquartiers, Elke Herberger, mit.

In weitaus stärkerem Maß als Darmstadt und Babenhausen wird Hanau von der in diesem Jahr geplanten Reduzierung der US-Truppen in Deutschland betroffen sein. Dort werden etwa 4400 Soldaten mit 6600 Familienangehörigen abgezogen. In ganz Deutschland verringert sich in diesem Jahr die Zahl der US-Angehörigen um 7200 Soldaten und 11 000 Familienangehörige.

KS
27.1.2006

vizekonteradmiral
01.02.2006, 18:19
Und noch meine Meinung dazu:
Mich wundert es warum seit Ende des Kalten Krieges überhaupt noch so viele Amis hier in Deutschland stationiert sind.

In Mitteleuropa ist in nächster Zeit eigentlich kein Krieg mehr zu erwarten, wozu also noch hier die US-Stützpunkte? Air-Bases sind natürlich nach wie vor sinnvoll und nötig für die USA, aber was soll denn die Stationierung von Heerestruppen in Deutschland noch bringen? Ob die amerikanischen Truppen auf den Kriegsschauplätzen im Nahen Osten oder wo sonst auf der Welt von europäischen Standorten aus oder von amerikanischen Standorten aus zu ihren Einsätzen gelangen, ist doch egal. Die 6 Stunden weniger Flugzeit von Europa aus dürften den Bock nicht fett machen.

Andererseits: Die Amerikaner gaben schon irgendwie auch das Gefühl von Sicherheit. Kann man es völlig ausschließen, dass in Russland noch einmal solche Spinner das Sagen haben, die den Geist des Kalten Krieges wieder aufleben lassen?
Trotzdem: Das vereinte Europa muss sich alleine verteidigen können. Ich sehe keine Notwendigkeit u. keine Legitimation für eine starke Präsenz von US Truppen in Mitteleuropa.

Und natürlich, es gibt ja auch noch das Nato-Bündnis. Es spricht nichts dagegen, dass ausländische Bündnispartner bei uns einige Niederlassungen unterhalten, zum Zwecke besserer Zusammenarbeit innerhalb des Bündnisses. Aber die derzeit noch ca. 70.000 US-Soldaten in Deutschland (von denen freilich momentan viele in Irak/Afghanistan sind) sind zu viel des Guten. Das sieht wohl auch George Dabbelju so, denn er hat die Reduzierung angeordnet.

Insofern geht der geplante Abzug der Truppen in Ordnung.

taupe
01.02.2006, 19:22
Hallo,

wenn man im Gegenzug bedenkt, was seit der Wende schon alles verlagert und geschlossen wurde, so zeichnet sich doch ein Prozess ab, ein langsamer zwar, aber durch gewisse Stetigkeit gekennzeichnet.
Das immer noch US-Truppen in Europa präsent sind liegt sicher auch daran, dass die Supermacht USA nun einmal ihren Machtanspruch durch Omnipräsenz und somit Projektion von Macht nach Möglichkeit bis in den letzten Winkel dieser Welt untermauert - meine Meinung.

Bis zu einer einheitlichen europäischen Verteidigungspolitik ist's wahrscheinlich noch ein weiter Weg - wir haben ja noch nicht einmal eine gemeinsame Außenpolitik. In diesem Sinne ist mir der Schutzschirm der Nato weiterhin ganz lieb. Auch und gerade im Hinblick auf drohende Proliferation/Weiterverbreitung von Atomwaffen (Nordkorea, Iran, indischer Subkontinent etc.)

Was mir allerdings weniger schmeckt: Die im Laufe der Zeit mitgewachsenen Strukturen, die nicht abgebaut wurden, sondern eine ganz praktische neue Nutzung erhielten, so z.B. das Echelon-System (auch bei DA-Griesheim).


Gruß

Michael

vizekonteradmiral
01.02.2006, 22:25
In diesem Sinne ist mir der Schutzschirm der Nato weiterhin ganz lieb. Auch und gerade im Hinblick auf drohende Proliferation/Weiterverbreitung von Atomwaffen (Nordkorea, Iran, indischer Subkontinent etc.)

Die Frage ist halt, ob man für die Abwehr solcher Gefahren ganze Armeen braucht. Wie der Konflikt Iran gegen Rest der Welt weitergeht und gelöst wird, bleibt abzuwarten. In einigen Jahren sind wir schlauer, ob es dafür die geballte militärische Schlagkraft der USA gebraucht hatte.

Und überhaupt würde mich interessieren, wie heute ein größerer Krieg aussehen würde. Also kein kleiner Krieg zwischen 2 oder 3 Volksgruppen wie in Jugoslawien in der 90er Jahren, sondern wenn sich mindestes 2 mächtige Staaten bekriegen, oder gar ein 3. Weltkrieg.
Wird da versucht, wie im letzten WK mit Menschen und viel Kriegsmaterial dem Feind Meter um Meter Boden abzuringen, oder wird versucht mit elektronischer Kriegsführung und mit dem Einsatz weniger, aber wirkungsvoller Waffen den Gegner schachmatt zu setzen?

Wenn ich mir anschaue, wie sich die Bundeswehr gewandelt hat, glauben wohl die Verantwortlichen selbst nicht mehr an einen konventionellen Krieg.
Die BW verfügt noch über sage und schreibe 4 aktive Panzerbataillone. Wen will man damit aufhalten?

Naja, Spezialisierung ist auf alle Fälle angesagt; Deutschland wird am Hindukusch verteidigt und dafür braucht es keine Panzer im hessischen Wolfhagen und auch keine amerikanischen Panzergrenadiere in Hanau.
Und gerade so Sachen wie Echelon werden nicht abgerüstet, sondern eher ausgebaut werden. Solange wir im Bündnis sind, wäre es ja eigentlich egal ob die Amis oder wir das Echelon betreiben. Egal wenn .... ja WENN das Echelon nicht alleine militärischen Zwecken dienen würde ...

taupe
01.02.2006, 22:49
ob es dafür die geballte militärische Schlagkraft der USA gebraucht hatte.

wenn .... ja WENN das Echelon nicht alleine militärischen Zwecken dienen würde ...

So meinte ich das eigentlich weniger. Nato im Sinne von Bündnis und eben nicht im Sinne von ein "Verbündeter" macht was er will und wartet ggf. gnädigerweise das Abnicken der "Bündnispartner" ab. Da ist noch Potenzial drin...oder zuviel Wunschdenken meinerseits

Echelon - eben das ist der Stein an dem ich mich stieß. Aber fairerweise muß man sagen, dass quasi alle Nationen Wirtschaftsspionage betreiben - mit einer Ausnahme, soweit mir bekannt, ist der BND da gänzlich unbedarft...

Gruß

Michael

vizekonteradmiral
01.02.2006, 22:55
Aber fairerweise muß man sagen, dass quasi alle Nationen Wirtschaftsspionage betreiben - mit einer Ausnahme, soweit mir bekannt, ist der BND da gänzlich unbedarft...
*lol*
Ich kenne mich auf diesem Gebiet nicht aus, aber wenn es so sein sollte, wäre es schon witzig :o

Harry (†)
01.02.2006, 23:25
>ggf. gnädigerweise das Abnicken der "Bündnispartner

Igitt das erinnert mich wieder an Castle Gate, eine Genehmenigung von allen zuständigen Stellen vorliegend und 2 Tage vor dem Termin ruft der Commander des Bunkers Obsltnt. S. hier an "Tut uns leide, aber EINE Nation hat ihr Veto eingelegt wegen Sicherheitsbedenken Terrorblahh". Mann der war selbst sauer...

Feldwebel
30.06.2010, 14:44
"Wenn ich mir anschaue, wie sich die Bundeswehr gewandelt hat, glauben wohl die Verantwortlichen selbst nicht mehr an einen konventionellen Krieg.
Die BW verfügt noch über sage und schreibe 4 aktive Panzerbataillone. Wen will man damit aufhalten?"

Tja die Bundeswehr hat zwar wie du richtig sagst nur noch 4 Aktive PzBtl. aber das betrifft nur die Aktive Truppe. Wenn du dich ein bisschen über die Bw informierst wirst du feststellen, dass Deutschland die Streitkräfte nur reduziert um Kosten zu sparren und da die Einsätze des 21. Jahrhunderts keine "Schweren Waffen" wie Panzer uns soweiter brauchen aber für den Verteidigungsfall gibt es ja noch die Eingelagerten Waffen. wie z.B. die 300.000 alte G3 Gewehre die weiterhin einsatzfähig sind. Ebenso jedemänge alte Leopard 1 und 2 Panzer usw. Im Verteidigungsfall könnten mit diesen Waffen und den Reservisten sowie den Wehrpflichtigen die Streitkräfte innerhalb von nur 8 Wochen auf ca. 450.000 Soldaten aufwachsen um die Verteidigung zu übernehmen. Ach ja der Grunf weshalb die USA noch so viele Truppen in deutschland haben ist die gute Sicherheitslage und die entsprechende Infrastruktur hier in Deutschland. In Osteuropa ist die Kriminalitätsrate viel höher als hier in Deutschland, desweiteren fehlen dort drüben die Kasernen und die Übungsplätze und in die USA können sie auch nicht verlegt werden, da es dort auch nicht genügent Kasernen gibt. Viele Kasernen in den USA sind schon überlastet und warum mehr Kasernen bauen wenn es hier in Deutschland auch geeignete Kasernen gibt und es den Truppen in Deutschland gefällt. Viele US Soldaten melden sich freiwillig für eine Stationierung hier in Deutschland, besonders gerne wollen die GI´s nach Bayern daher die Verlegung der Truppen aus Hessen nach Grafenwöhr und der Ausbau eben dieses Standortes. Ach ja die Stryker (2nd Stryker Cavalry Regiment) sind in Vilseck und nicht in Grafenwöhr stationiert. Die Einheit die nach Fort Riley in Kansas verlegt wird ist die 1st ID (Infantry Division) die 1st AD (Armed Division) kommt nach Fort Bliss in Texas. Ach ja und nur weill hier in Europa gerade eine Ära des Friedens herscht bracht ihr nicht glauben, dass es hier nie weider Krieg gibt. Seht mal die Geschichte. Nach dem 1. Weltkrieg glaubten alle das es durch den Versaiervertrag keinen Krieg mehr geben kann und 12 Jahre später kamm der 2. Weltkrieg. Also denkt mal darüber nach!!! Ach ja und glaubt ihr das es die Europäische Union ewig geben wird? Also ich nicht seht mal die Griechenlandkriese. Irgendwann bricht die EU zusammen. Vielleicht nicht in den nächsten Jahren aber irgendwann. Ein weiterer Grund Rohstoffmangel. Es wird in Europa irgendwann wieder zu einem Krieg kommen und dan sind die U.S.A. hoffentlich auf unserer Seite. Ach ja ich glaube nicht das sich der Hightech Krieg mit modernster Technik und wenig Soldaten durchsetzen wird. Technik kann versagen und gestört werden z.B. durch EMP Waffen ein Soldat nicht. Siehe U.S. Army trotz GPS müssen die US Truppen auch das navigieren mit Kompass trainieren da die Technik ausfallen oder gestört werden kann. Die Hightech Ausrüstung ist zwar für Kriege gegen einen Technisch unterlegenen Gegner wie die Taliban geeignet aber nicht gegen einen Gleichbürtigen Gegner der die Technik des Gegners stören kann!!! Also glaubt mir die Berechtigung der US. Truppen hier in deutschland zu sein ist gegeben und auch die Stationierung in dieser Großen Zahl!!!!!

TopOfTheRock
30.06.2010, 16:07
Wenn du dich ein bisschen über die Bw informierst wirst du feststellen, dass Deutschland die Streitkräfte nur reduziert um Kosten zu sparren und da die Einsätze des 21. Jahrhunderts keine "Schweren Waffen" wie Panzer uns soweiter brauchen aber für den Verteidigungsfall gibt es ja noch die Eingelagerten Waffen. wie z.B. die 300.000 alte G3 Gewehre die weiterhin einsatzfähig sind. Ebenso jedemänge alte Leopard 1 und 2 Panzer usw. Im Verteidigungsfall könnten mit diesen Waffen und den Reservisten sowie den Wehrpflichtigen die Streitkräfte innerhalb von nur 8 Wochen auf ca. 450.000 Soldaten aufwachsen um die Verteidigung zu übernehmen.

Mit Verlaub - Bloedsinn!!

Wenn DU dich mal informieren wuerdest, dann wuestest du dass die BW die gesammte Reservestruktur (die man braucht um ueberhaupt irgendwie aufwachsen zu koennen) schon lange aufgeloest hat. Falls nicht bekannt, das TerrHeer mit seinen vielen Reserveverbaenden gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr!
Wohin willst du denn die 450.000 Reservisten einberufen? In den Aldi-Markt der heute auf deren einstigem Mob-Stuetzpunkt gebaut wurde.
Die eingelagerten 300.000 G3 Gewehre und die viele Leos darf man auch getrost ins Reich der Fabel verweisen - dem stuenden bereits die KSE Vereinbarungen entgegen.

Zum Rest deines Postings koennte ich auch noch was schreiben, aber ich muss jetzt noch ein bischen arbeiten.... vielleicht mag ja jemand anders...:cool:

Rex Danny
30.06.2010, 22:26
Ja, ich will !

Lieber Feldwebel. Zunächst einmal herzlich willkommen im Forum.

Ich kann Top of the Rock nur beipflichten. Bitte informiere Dich gründlich, bevor Du das nächste Mal wieder loslegst.

In einem Punkt muß ich Dir aber Recht geben. Es wird so viel abgebaut, weil gespart werden muß. Allerdings wird nicht nur beim Verteidigungsetat gespart, leider auch viel zu viel im Bildungssektor (siehe Pisa-Studie).

In Deinem Posting mußte ich feststellen, daß auch Du offenbar ein "Opfer" des verringerten Bildungsetats bist, denn nur so ist aus meiner Sicht zu erklären, warum Du nicht einen Satz mit korrekter Rechtschreibung hinbekommen hast, von Punkt- und Kommaregeln sowie Absätzen ganz zu schweigen.

Du hast sicher schon festgestellt, daß in diesem Forum in den Beiträgen ein recht hohes Niveau vorhanden ist. Ich persönlich würde mich freuen, wenn dies auch weiterhin so bleibt.

Deshalb mein Rat an Dich:

1. Informieren
+
2. Sortieren
+
3. Korrigieren
=
4. nicht blamieren !

Im Buchhandel gibt es reichlich an Lektüre und im Netz freie Rechtschreibprogramme.

Trotz der Kritik meinerseits wünsche ich Dir hier im Forum viel Spaß !

Grüße


Rex Danny

Störfang
01.07.2010, 00:17
Oh man ich schreib ja schon schlecht, aber das warwirklich schlecht zulesen.

Naja, die Truppe wird reduziert weil dies im 2 + 4 Vertrag geregelt wurde.
Da greift der Staat in die Trickkiste, viele Stellen weden von Zivilisten (zb. Stov, oder die auf dem Scheibenhof) besetzt um so dennoch genügent Einsatzkräfte zuverfügung zu haben.
Desweiteren gibt es auch Regelungen das Schwere Gerät wie KPz zuverringern.

Den Vertrag sollte man sich mal durchlesen ist ganz interessant. :)

Auch von mir ein willkommen hier im Forum.

kato
01.07.2010, 01:02
Wenn DU dich mal informieren wuerdest, dann wuestest du dass die BW die gesammte Reservestruktur (die man braucht um ueberhaupt irgendwie aufwachsen zu koennen) schon lange aufgeloest hat.
Technisch gesehen gibt es eine Reserve, in Form der "Ersatztruppen". Trotz desselben Namens ist das allerdings nicht dasselbe wie im Kalten Krieg: Diese Truppen im Umfang von derzeit ca 12 Bataillonen und 10 Kompanien übernehmen Gerät und Material von im Ausland eingesetzten Einheiten, es handelt sich überwiegend um eine Spiegelfunktion. Sind jeweils an aktive Brigaden angehängt. Darunter sind durchaus auch Panzer- und Panzergrenadiereinheiten.


Naja, die Truppe wird reduziert weil dies im 2 + 4 Vertrag geregelt wurde. [...] Desweiteren gibt es auch Regelungen das Schwere Gerät wie KPz zuverringern.

Die Reduzierung der Truppe nach 2+4-Vertrag betrifft nur die Anzahl der aktiven Soldaten, und war ca 1996/97 bei einem Stand von 360.000 Mann abgeschlossen. Die Beschränkung an schwerem Gerät durch diesen Vertrag grenzt sich auf das Verbot der Stationierung von Sonderwaffen durch die Bundeswehr in der DDR ab, sowie das Verbot einer Verstärkung alliierter Truppen in der DDR und in Berlin gegenüber dem Sachstand 1990.

Der KSE-Vertrag in der aktuellen angepassten Version von 1999 beschränkt das der Bundeswehr maximal verfügbare Gerät auf 3444 Kampfpanzer, 3281 Schützenpanzer, 2255 Artilleriegeschütze (inkl. 120mm-Mörsern), 765 Kampfflugzeuge und 280 Kampfhubschrauber. In aktiven Truppenteilen, Reserve wird nicht gezählt.
Die Bundeswehr hält die KSE-Limits seit ca 1993, und verfügt heute über einen Bruchteil dieses Geräts - grob 12% in aktiven Truppenteilen bei Bodengerät, bei fliegendem Gerät etwa das dreifache.

phalanx
01.07.2010, 22:08
Die BW verfügt noch über sage und schreibe 4 aktive Panzerbataillone. Wen will man damit aufhalten?"

Naja

PzBtl 33
PzLBtl 93
PzBtl 104
PzBtl 203
PzBtl 393
PzBtl 413

Macht 6 + die Teile Truppenschule Munster und GÜZ

Zum Thema eingelagerte Leoparden und anderes Großgerät es gibt definitiv ein Depot in der BRD welches für die Langzeitlagerung von Großgerät vorgesehen ist.
Wir hatten auch glaube ich mal einen Link dazu.

Phalanx

Firefighter
01.07.2010, 23:20
Zum Thema eingelagerte Leoparden und anderes Großgerät es gibt definitiv ein Depot in der BRD welches für die Langzeitlagerung von Großgerät vorgesehen ist.
Wir hatten auch glaube ich mal einen Link dazu.

Phalanx

Korrekt, sind sogar zwei Stück.

Zentrales Langzeitlager Pirmasens, untergebracht in den Hallen des ehmaligen POMCUS-Depots auf der Husterhöhe.
Das zweite befindet sich in Herongen, einem Ortsteil von Straelen in NRW.

Bei Google befindet sich zwar noch ein Link auf die Seite vom Heer über das besagte Thema, auf der Bw-Seite direkt findet man allerdings nichts mehr darüber.

Störfang
02.07.2010, 00:21
Ich hab da auch mal eine Frage zu den "eingelagerten" Material.
Als ich beim Bund in Munster war (2003 - 2005) musste mal ein Kamerad der nach der AGA in eine Versorgungseinheit kam (er war ausgebildeter Koch) eine Feldküche aus so einem Depot holen.

Es soll aber im Raum Soltau gewesen sein und auch einige Marder und anderes Gerät in Hallen gestanden haben.

Horner
03.07.2010, 01:46
Dazu fällt mir auch ebend etwas ein, denn in Goch-Kessel gibt es heute noch ein BW-Depot das auch ausgeschildert ist. Hier sind mir auf der neuen Kranenburger Straße ab und zu Tieflader von privaten Speditionen geführt, mit Panzerfahrzeugen auf diesen, entgegen gekommen.
Leider ist eine Tour bis auf den kleinsten Meter bemessen, so das ein kurzes dahin eugeln dieses unmöglich macht.
Aber was wo und wieviel noch von dem alten Material an Waffen eingelagert ist, werden wir wohl kaum in Erfahrung bringen können.
Aber das ca. 300 000 G3 Gewehre in irgendwelchen BW-Depots schlummern, ist für mich ein wenig unglaubwürdig, aber möglich wäre ja alles in dieser verrückten Zeit.

Gruß
Horner ( Beagle )

Rex Danny
03.07.2010, 09:44
Dazu fällt mir auch ebend etwas ein, denn in Goch-Kessel gibt es heute noch ein BW-Depot das auch ausgeschildert ist. Hier sind mir auf der neuen Kranenburger Straße ab und zu Tieflader von privaten Speditionen geführt, mit Panzerfahrzeugen auf diesen, entgegen gekommen.
Leider ist eine Tour bis auf den kleinsten Meter bemessen, so das ein kurzes dahin eugeln dieses unmöglich macht.
Aber was wo und wieviel noch von dem alten Material an Waffen eingelagert ist, werden wir wohl kaum in Erfahrung bringen können.
Aber das ca. 300 000 G3 Gewehre in irgendwelchen BW-Depots schlummern, ist für mich ein wenig unglaubwürdig, aber möglich wäre ja alles in dieser verrückten Zeit.

Gruß
Horner ( Beagle )

@Horner:
Klar, daß im Bereich Goch noch die Tieflader unterwegs sind/ waren. Das dortige Bw-Depot wird ja auch erst im Laufe des Jahres 2010 (oder vielleicht noch später ?) geschlossen.

@Störfang:
Ich komme ja aus dem Bereich Munster/ Soltau, aber wo Dein Kamerad die Feldküche abgeholt haben soll, ist mir schleierhaft. Die im Bereich Soltau liegenden ehem. Korpsdepots in Löverschen und Hodenhagen waren zu der Zeit bereits geschlossen. Eine ehem. FSTS der niederl. Streitkräfte zwischen Soltau und Bispingen wird zwar heute durch die Bundeswehr immer noch genutzt, allerdings von der Bauart her zur Lagerung von Munition und Betriebsstoffen (zu Zeiten der Niederländer/ bei Google Earth gut zu erkennen). Ob heute bzw. zwischen 2003 und 2005 dort Material durch die Bundeswehr eingelagert ist/ wurde, kann ich leider nicht sagen.

Grüße


Rex Danny

Rheinpreußen
21.09.2010, 19:28
Zentrales Langzeitlager Pirmasens, untergebracht in den Hallen des ehmaligen POMCUS-Depots auf der Husterhöhe.
Das zweite befindet sich in Herongen, einem Ortsteil von Straelen in NRW.

Bei Google befindet sich zwar noch ein Link auf die Seite vom Heer über das besagte Thema, auf der Bw-Seite direkt findet man allerdings nichts mehr darüber. Hierzu muss ich anmerken dass jetzt seit etwa einen Jahr auf der Internetpräsenz des Heeres nichtsmehr über die Langzeitlager Pirmasens und Herongen sowie des Zentralen Mobilmachungsstützpunkt in Brück zu finden ist. Bis dato waren die Dienststellen dem Heeresführungskommando unterstellt . Kann natürlich sein das die Depots direkt der SKB unterstellt wurden.
Zum Langzeitlager Herongen kann ich nur folgendes sagen: Die Schließung steht schon ein paar Jahre fest, obwohl das Depot zur ursprünglichen Zielstruktur 2010 gehörte. Was ich meiner Lokalpresse entnehmen konnte war die Schließung schon Ende 2009 geplant. nun vorraussichtlich ende 2011.
Den letzten Tag der offenen Tür 2007 hab ich leider verpasst :(
Man muss allerdings hinzufügen dass sich im Nachbarort Straelen ein Materialdepot der SKB befindet , welches noch weiter bestehen soll. Ist also gut möglich das in Herongen nur überschüssiges Gelände aufgegeben wird weil langsam alle Panzer verschrottet wurden :(


Klar, daß im Bereich Goch noch die Tieflader unterwegs sind/ waren. Das dortige Bw-Depot wird ja auch erst im Laufe des Jahres 2010 (oder vielleicht noch später ?) geschlossen. Bei Goch handelt es sich um ein Verwahrlager deren Hauptaufgabe die Abschiebung (Verkauf, Verschrottung) von nichtmehr benötigten Material ist.

Castle GATE
02.10.2010, 16:01
Korrekt, sind sogar zwei Stück.

Zentrales Langzeitlager Pirmasens, untergebracht in den Hallen des ehmaligen POMCUS-Depots auf der Husterhöhe.
Das zweite befindet sich in Herongen, einem Ortsteil von Straelen in NRW.

Bei Google befindet sich zwar noch ein Link auf die Seite vom Heer über das besagte Thema, auf der Bw-Seite direkt findet man allerdings nichts mehr darüber.

Was ist mit dem Lager in Brück ,lagert da nicht auch langzeitkonservietes Großgerät?

Meister04
15.05.2011, 20:08
In Hammelburg ist in der Saaleck karsene auch ein abgelegener Bereich mit langzeitkonservietes Großgerät .

Rex Danny
15.05.2011, 21:38
In Hammelburg ist in der Saaleck karsene auch ein abgelegener Bereich mit langzeitkonservietes Großgerät .

Hallo, Meister04 !

1.
Kannst Du bitte ein KMZ-File einstellen, wo in der Saaleck-Kaserne die Langzeitkonservierung stattfindet?

2.
Was wird dort an Großgerät langzeitgelagert?

3.
Auf welchen Zeitraum beziehen sich Deine Angaben?

Grüße


Rex Danny

TopOfTheRock
16.05.2011, 10:47
Das würde mich auch mal interessieren. Wenn du kein KMZ file einstellen willst, dann sag einfach wer zu Zeiten der Brig 35 Nutzer der Liegenschaft gewesen ist wo das Zeug jetzt steht. Also schreib einfach T-Bereich NschKp 350 oder so, dann wissen wir schon was du meinst und schauen da mal nach???????? Finde diese Info hochinteressant, da ich bislang davon nix gewußt habe.

Meister04
16.05.2011, 17:23
Hallo zusammen Sorry wegen der KMZ files ( weiss leider nicht was das ist ).

Eingelagert waren damal 1999 - 2000 Mader und Leopard 2 teilweise auch M113. Wo der T Bereich von der Nschkpn 350 war wieß ich leider auch net.
die Zufahrt zu den Bereich war an der Tankstelle der Saaleck Karserne unterhalb des T Bereiches von Instzug JgLehrBtl 353.

Meister04
16.05.2011, 17:24
Sorry wenn es vom Zeitraum etwas zuspät ist mit 1999. war leider erst damals beim Bund .

Meister04
16.05.2011, 17:29
Aso noch was die damal ankommenden Fahrzeuge trugen keine Taktischen Zeichen mehr. Kann ich euch deswegen sagen weil sie bei uns im Instbereich abgeladen wurden . Teilweise mit Privaten Firmen und teilweise mit SLT aber jedesmal Feldjäger waren dabei.

TopOfTheRock
16.05.2011, 19:18
Ah so, 1999.....
Das ist Schnee von gestern, da ist schon lange nix mehr gelagert.

Meister04
16.05.2011, 20:34
WWas war das was dort eingelagert war eine Geräteeinheit für die Infschule.

Meister04
16.05.2011, 20:36
Oder was ist heute in diesem T- Bereich. Und weiss du was zufällig was im heutigen T- Bereich des ehemaligen JgLehrBtl ist?

TopOfTheRock
17.05.2011, 18:25
Keine Ahnung, wahrscheinlich irgendeine Dienststelle der InfS oder des VN-AusbZ, vielleicht auch OA-Btl.

TopOfTheRock
17.05.2011, 18:34
Aber um mal zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: Am 31. Mai 2011 wird die die USAG (United States Army Garrison) Mannheim mit einer feierlichen Zeremonie auf dem Sportplatz des Sullivan-Barracks aufgelöst. Gleichzeitig wird die Taylor-Barracks im Stadteil Vogelstang an den Bund zurück gegeben. Die übrigen Mannheimer Liegenschaften gehen ab 1. Juni 2011 in die Verantwortung der USAG Baden-Württemberg (Heidelberg) über und sollen schrittweise bis 2014 geschlossen werden.

Im jahr 2015 sollen dann auch die Heidelberger Liegenschaften geschlossen werden (Planung).

swetlana
27.08.2012, 01:08
Wiesbaden neues US Headquater jetzt schon fertig ?

TopOfTheRock
31.08.2012, 10:04
Ja, http://www.morgenweb.de/nachrichten/sudwest/us-armee-lautet-umzug-nach-wiesbaden-ein-1.609778