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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sperranlagen im Landkreis Neustadt an der Waldnaab



CampGates
22.01.2009, 22:42
Servus,

heute möchte ich hier mal ein etwas seltsames Objekt vorstellen, welches mir schon seit längerer Zeit immer wieder beim Vorbeifahren mit dem Auto ins Auge gefallen ist. Ich bin wirklich kein Fachmann hinsichtlich Sperranlagen, aber dieser massige Betonkeil, der an dem auf den nachfolgenden Photos gezeigten Bahndurchlass in Windischeschenbach errichtet wurde (wann, kann ich nicht sagen), kann eigentlich gar nichts anderes als eine Sperrvorrichtung sein. Ich hab auf jeden Fall noch nirgendwo etwas Vergleichbares gesehen.

Erst mal zur Lage: Windischeschenbach (hier gibt’s u. a. auch die sog. Kontinentale Tiefbohrung, das „tiefste Loch der Erde“ , zudem ist Wind. auch die "Hauptstadt" des äußerst süffigen Zoigl-Bieres) liegt in Nordbayern, genauer in der Oberpfalz, Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Der Nachbartort, der unmittelbar an Windischeschenbach im Osten angrenzt, heißt Neuhaus. Die beiden Orte werden von der Fichtelnaab und einem Bahndamm (Linie Hof-Regensburg) jeweils in Nord-Süd-Richtung verlaufend, geographisch voneinander getrennt. Die Entfernung zur Grenze der ehemaligen CSSR beträgt ca. 20 km Luftlinie.

Die Abmessungen des o. g. Betonkeiles, im Querschnitt ein gleichschenkliges Dreieck ohne Spitze, schätze ich wie folgt: Die Länge beträgt entsprechend der Öffnung des Bahndurchlasses + Überlappung ca. 5 m, die Höhe ca. 2 m. Wie auf dem Photos zu erkennen ist, sind auf der Grundfläche des Keiles im regelmäßigen Abstand ca. 5 cm lange Stahlspitzen in den Beton eingegossen worden, die meiner Meinung nach nur den Zweck haben können, sich durch das Eigengewicht und der Energie des Keiles beim Fallen in den Asphalt der Fahrbahn einzubohren, was letztendlich eine seitliche Verschiebung des liegenden Keiles erschwert.

Eine Frage, die ich mir jedoch nicht beantworten kann, ist, wie der Keil, der in Laufe der Jahre schon etwas Moos angesetzt hat, zum Kippen gebracht werden kann. Ist im Fuß evtl. eine Sollbruchstelle vorhanden (zu erkennen ist jedoch nichts dergleichen)?? So wie es aussieht, ist der Keil vor Ort betoniert worden, kraftschlüssig mit einem im Erdreich gelegenen Fundament verbunden und wurde nicht als Fertigteil angeliefert. Ist evtl. unterhalb ein Sprengschacht eingebaut?

http://up.picr.de/1762729.jpg

http://up.picr.de/1762739.jpg

http://up.picr.de/1762740.jpg

http://up.picr.de/1762749.jpg

Kennt vielleicht jemand von Euch ein vergleichbares Objekt?

Gruß Hagen

CampGates
22.01.2009, 22:44
Noch drei weitere Photos:

http://up.picr.de/1762750.jpg

http://up.picr.de/1763149.jpg

http://up.picr.de/1763150.jpg


Gruß Hagen

Geograph
22.01.2009, 23:05
… heute möchte ich hier mal ein etwas seltsames Objekt vorstellen, welches mir schon seit längerer Zeit immer wieder beim Vorbeifahren mit dem Auto ins Auge gefallen ist. Ich bin wirklich kein Fachmann hinsichtlich Sperranlagen, aber dieser massige Betonkeil, der an dem auf den nachfolgenden Photos gezeigten Bahndurchlass in Windischeschenbach errichtet wurde (wann, kann ich nicht sagen), kann eigentlich gar nichts anderes als eine Sperrvorrichtung sein. Ich hab auf jeden Fall noch nirgendwo etwas Vergleichbares gesehen.



Die Abmessungen des o. g. Betonkeiles, im Querschnitt ein gleichschenkliges Dreieck ohne Spitze, schätze ich wie folgt: Die Länge beträgt entsprechend der Öffnung des Bahndurchlasses + Überlappung ca. 5 m, die Höhe ca. 2 m. Wie auf dem Photos zu erkennen ist, sind auf der Grundfläche des Keiles im regelmäßigen Abstand ca. 5 cm lange Stahlspitzen in den Beton eingegossen worden, die meiner Meinung nach nur den Zweck haben können, sich durch das Eigengewicht und der Energie des Keiles beim Fallen in den Asphalt der Fahrbahn einzubohren, was letztendlich eine seitliche Verschiebung des liegenden Keiles erschwert.

Eine Frage, die ich mir jedoch nicht beantworten kann, ist, wie der Keil, der in Laufe der Jahre schon etwas Moos angesetzt hat, zum Kippen gebracht werden kann. Ist im Fuß evtl. eine Sollbruchstelle vorhanden (zu erkennen ist jedoch nichts dergleichen)?? So wie es aussieht, ist der Keil vor Ort betoniert worden, kraftschlüssig mit einem im Erdreich gelegenen Fundament verbunden und wurde nicht als Fertigteil angeliefert. Ist evtl. unterhalb ein Sprengschacht eingebaut?



Kennt vielleicht jemand von Euch ein vergleichbares Objekt?


Entschuldigung, aber es muss sein: G E I L !…:eek:…:cool:…:)


Es handelt sich in der Tat um eine recht seltene Fallkörpersperre; im Ernstfall wäre der »Fuß« des Fallköpers angesprengt worden, sodass der Fallkörper dann in die erforderliche Richtung umkippt wäre. Dabei hätten sich die Stahlspitzen in die Fahrbahn gebohrt.


Eine ähnliche Fallkörpersperre bei Hirschaid war so konzipiert, dass der Betonkeil durch ein Tor gefallen wäre:

► http://www.cold-war.de/showthread.php?t=693


Selbstverständlich werden wir so schnell wie möglich die Windischeschenbacher Fallkörpersperre in die »DOSPA«-Datenbank aufnehmen!…:)

.

Dragoner
22.01.2009, 23:12
Entschuldigung, aber es muss sein: G E I L


Wovon man mit fortschreitender Zahl der Lenze schon alles einen Orgasmus kriegt... :p

Pardon, musste auch sein, denn hier handelt es sich doch eindeutig um einen Fallus ;)

Geograph
22.01.2009, 23:22
Wovon man mit fortschreitender Zahl der Lenze schon alles einen Orgasmus kriegt... :p

Pardon, musste auch sein, denn hier handelt es sich doch eindeutig um einen Fallus ;)


Na, bei diesem »Fallus« hätte sogar der »Sprengschachtdackel« vor Freude sein Beinchen gehoben!…:D…:D

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Dragoner
22.01.2009, 23:30
Na, bei diesem »Fallus« hätte sogar der »Sprengschachtdackel« vor Freude sein Beinchen gehoben!…:D…:D

.

Na, und erst der MotSchütze aus den Weiten Russlands, dem mitten im Oberpfälzischen das Ding auf die Zehen gefallen wäre! ;)

Geograph
22.01.2009, 23:35
Na, und erst der MotSchütze aus den Weiten Russlands, dem mitten im Oberpfälzischen das Ding auf die Zehen gefallen wäre! ;)

Und der wäre vor lauter Staunen bei den rd. 50 Tonnen regelrecht »platt« gewesen …


.

Geograph
22.01.2009, 23:55
Selbstverständlich werden wir so schnell wie möglich die Windischeschenbacher Fallkörpersperre in die »DOSPA«-Datenbank aufnehmen!…:)


Schon passiert:

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=1247…:cool:


Fehlt nur noch das Bild …


.

CampGates
23.01.2009, 00:07
Schon passiert:

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=1247…:cool:


Fehlt nur noch das Bild …


.

Freut mich sehr, daß der "Windischeschenbach-Beitrag" Gefallen gefunden hat:o! Mir war gar nicht so bewußt, daß diese sog. "Fallkörpersperre" was ziemlich Seltenes ist, auch wenn ich außer dieser in Windischeschenbach noch niemals etwas Vergleichbares gesehen habe!

Ich stelle sehr gerne Photos für die Datenbank zur Verfügung, ich benötige nur eine kurze Anleitung wie das funktioniert??:o Du weißt ja, ich bin neu hier!

Gruß Hagen

Geograph
23.01.2009, 00:13
Ich stelle sehr gerne Photos für die Datenbank zur Verfügung, ich benötige nur eine kurze Anleitung wie das funktioniert??:o Du weißt ja, ich bin neu hier!


Du hast eine private Nachricht!…:)


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CampGates
15.08.2010, 20:43
1. Trichtersperre GVS Hutzlmühle-Kotzenbach

Servus miteinander,

heute möchte ich eine rückgebaute Trichtersperre aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab (Oberpfalz) "vorstellen": Diese befindet sich auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen der Hutzlmühle und Kotzenbach inmitten zwei Brücken, von denen die eine über die Waldnaab, die andere über einen Altarm der Waldnaab führt. Die Trichtersperre besteht aus zwei Sprengschächten. Anschlußschächte o. ä. konnte ich keine entdecken.

Hier einige Photos aus verschiedenen Perspektiven:

Blick nach Nordosten auf alle zwei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/4989667.jpg

Blick nach Nordwesten ehemaliger Schacht 1
http://s1.up.picr.de/4989673.jpg

Blick nach Nordwesten ehemaliger Schacht 2
http://s2.up.picr.de/4989677.jpg

Blick nach Südwesten auf alle zwei ehemaligen Schächte
http://s3.up.picr.de/4989679.jpg

Abschließend noch den KMZ-File…

Gruß Hagen

Geograph
15.08.2010, 21:10
… heute möchte ich eine rückgebaute Trichtersperre aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab (Oberpfalz) "vorstellen": Diese befindet sich auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen der Hutzlmühle und Kotzenbach inmitten zwei Brücken, von denen die eine über die Waldnaab, die andere über einen Altarm der Waldnaab führt. Die Trichtersperre besteht aus zwei Sprengschächten. Anschlußschächte o. ä. konnte ich keine entdecken.


Vielen Dank für diesen Hinweis!……:)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2268)


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CampGates
18.08.2010, 20:34
Servus miteinander,

heute eine Trichtersperre aus dem nordöstlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Diese liegt auf der St2154, die sich hier durch ein sehr großes grenznahes Waldgebiet "schlängelt", und zwar zwischen Flossenbürg und Silberhütte. Die Trassenführung ist hier recht seltsam :D (siehe KMZ-File). Die Trichtersperre bestand aus zwei Sprengschächten, die Froschklappen sind bei beiden noch vorhanden und in einem guten Zustand.

Hier einige Photos von der gesamten Trichtersperre, von den einzelnen ehemaligen Schächten sowie den Anschlußkästen einschl. Froschklappen aus verschiedenen Blickrichtungen:

Blick nach Südosten auf alle zwei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/5013321.jpg

Blick nach Nordosten ehemaliger Schacht 1
http://s1.up.picr.de/5013325.jpg

Blick nach Südenwesten Froschklappe ehemaliger Schacht 1
http://s2.up.picr.de/5013332.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
18.08.2010, 20:37
Blick nach Nordosten ehemaliger Schacht 2
http://s3.up.picr.de/5013336.jpg

Blick nach Südenwesten Froschklappe ehemaliger Schacht 2
http://s4.up.picr.de/5013339.jpg

Blick nach Nordwesten auf alle zwei ehemaligen Schächte
http://s5.up.picr.de/5013342.jpg

Zur geographischen Lage noch den KMZ-File…

Gruß Hagen

Geograph
18.08.2010, 23:11
… heute eine Trichtersperre aus dem nordöstlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Diese liegt auf der St2154, die sich hier durch ein sehr großes grenznahes Waldgebiet "schlängelt", und zwar zwischen Flossenbürg und Silberhütte. Die Trassenführung ist hier recht seltsam :D (siehe KMZ-File). Die Trichtersperre bestand aus zwei Sprengschächten, die Froschklappen sind bei beiden noch vorhanden und in einem guten Zustand.


Auch hierfür vielen Dank für diesen Hinweis!……:)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2269)


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CampGates
19.08.2010, 21:43
Hallo miteinander,

heute möchte ich eine Trichtersperre aus dem westlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab "vorstellen". Die teilweise rückgebaute Sperranlage befindet sich auf der Bundesstraße B470 zwischen Kirchenthumbach und Eschenbach in der Oberpfalz. Die Fahrbahn liegt hier im Dammbereich, die Position der ehemaligen Sprengschächte ist nur noch anhand der Risse in der Fahrbahndecke zu erkennen, die mit einem Ziehschuh "vergossen" wurden. Alle drei Anschlußkästen sind noch vorhanden, sie sind in einem unterschiedlichen Erhaltungszustand, teilweise noch mit Vorhängeschloß und Beschriftung versehen.

Auf Google Earth (siehe KMZ-File anbei) ist die Lage der ehemaligen Sperranlage nur undeutlich zu erkennen, da auf Grund der Nähe zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr die Luftbilder für diesen Bereich verschwommen dargestellt sind.

Nun einige Photos aus verschiedenen Perspektiven:

Blick nach Osten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/5020005.jpg

Blick nach Süden ehemaliger Schacht 1
http://s1.up.picr.de/5020007.jpg

Blick nach Süden Anschlußkasten ehemaliger Schacht 1
http://s2.up.picr.de/5020009.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
19.08.2010, 21:45
Blick nach Süden ehemaliger Schacht 2
http://s3.up.picr.de/5020011.jpg

Blick nach Süden Anschlußkasten ehemaliger Schacht 2
http://s4.up.picr.de/5020013.jpg

Blick nach Süden ehemaliger Schacht 3
http://s5.up.picr.de/5020016.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
19.08.2010, 21:47
Blick nach Süden Anschlußkasten Klappe halb geöffnet ehemaliger Schacht 3
http://s6.up.picr.de/5020019.jpg


Blick nach Süden Anschlußkasten Klappe voll geöffnet ehemaliger Schacht 3
http://s7.up.picr.de/5020022.jpg

Blick nach Westen auf alle drei ehemaligen Schächte
http://s8.up.picr.de/5020026.jpg

Zur geographischen Lage noch den KMZ-File…

Gruß Hagen

Geograph
19.08.2010, 22:00
… heute möchte ich eine Trichtersperre aus dem westlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab "vorstellen". Die teilweise rückgebaute Sperranlage befindet sich auf der Bundesstraße B470 zwischen Kirchenthumbach und Eschenbach in der Oberpfalz. Die Fahrbahn liegt hier im Dammbereich, die Position der ehemaligen Sprengschächte ist nur noch anhand der Risse in der Fahrbahndecke zu erkennen, die mit einem Ziehschuh "vergossen" wurden. Alle drei Anschlußkästen sind noch vorhanden, sie sind in einem unterschiedlichen Erhaltungszustand, teilweise noch mit Vorhängeschloß und Beschriftung versehen.

Auf Google Earth (siehe KMZ-File anbei) ist die Lage der ehemaligen Sperranlage nur undeutlich zu erkennen, da auf Grund der Nähe zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr die Luftbilder für diesen Bereich verschwommen dargestellt sind.



Vielen Dank für den Hinweis und für die um so »schärferen« Aufnahmen!……:)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2272)


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CampGates
10.09.2010, 19:51
Guten Abend miteinander,

heute hab´ ich wieder mal eine Trichtersperre aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Diese befindet sich nahe der Grenze zu Tschechien auf der St2154, die hier durch ein großes Waldgebiet führt, und zwar zwischen Rückersmühle und Waldkirch. Die rückgebaute Trichtersperre bestand aus drei Sprengschächten und liegt in einer scharfen Kurve, Anschlußkästen oder dergleichen sind nicht mehr vorhanden.

Hier einige Photos von der Trichtersperre aus verschiedenen Blickrichtungen:

Blick nach Nordosten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/5174460.jpg

Blick nach Südosten ehemaliger Sprengschacht 1
http://s1.up.picr.de/5174461.jpg

Blick nach Südenosten ehemaliger Sprengschacht 2
http://s2.up.picr.de/5174462.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
10.09.2010, 20:00
Blick nach Südosten ehemaliger Sprengschacht 3
http://s3.up.picr.de/5174463.jpg

Blick nach Südwesten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://s4.up.picr.de/5174469.jpg

Zur geographischen Lage noch den KMZ-File…

Gruß Hagen

P. S.: Diese Sperranlage befindet ich in einer herrlichen Natur geprägt durch wunderschöne Nadelwälder. Hier ist es absolut ruhig, ein Landstrich, wo sich wirklich "Fuchs und Hase noch Gute Nacht sagen":)!

Geograph
10.09.2010, 21:05
… heute hab´ ich wieder mal eine Trichtersperre aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Diese befindet sich nahe der Grenze zu Tschechien auf der St2154, die hier durch ein großes Waldgebiet führt, und zwar zwischen Rückersmühle und Waldkirch. Die rückgebaute Trichtersperre bestand aus drei Sprengschächten und liegt in einer scharfen Kurve, Anschlußkästen oder dergleichen sind nicht mehr vorhanden.


Vielen Dank für diesen Hinweis!……:)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2314)


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CampGates
10.09.2010, 21:11
So, noch eine weitere rückgebaute Trichtersperre aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab, für heute die letzte. Diese liegt auf der Staatsstraße St2396 zwischen Neuenhammer und Georgenberg. Sie bestand aus drei Sprengschächten, Anschlußkästen oder ähnliches habe ich nicht mehr vorfinden können.

Den Hinweis auf diese Sperranlage bekam ich von Andreas Ringholz, einem Mitglied des "Heimatkundlichen Arbeitskreises Waidhaus e. V.". Vielen Dank dafür:)!!

Hier einige Photos von der Trichtersperre aus verschiedenen Perspektiven:

Blick nach Osten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/5174835.jpg

Blick nach Süden ehemaliger Sprengschacht 1
http://s1.up.picr.de/5174836.jpg

Blick nach Süden ehemaliger Sprengschacht 2
http://s2.up.picr.de/5174837.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
10.09.2010, 21:13
Blick nach Süden ehemaliger Sprengschacht 3
http://s3.up.picr.de/5174838.jpg

Blick nach Westen auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://s4.up.picr.de/5174839.jpg

Abschließend noch den KMZ-File…. Die Reparaturstellen im Asphaltbelag der Fahrbahn sind auf dem GOOGLE EARTH-Luftbild deutlich zu erkennen.

Gruß Hagen

Geograph
10.09.2010, 21:20
… noch eine weitere rückgebaute Trichtersperre aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab, für heute die letzte. Diese liegt auf der Staatsstraße St2396 zwischen Neuenhammer und Georgenberg. Sie bestand aus drei Sprengschächten, Anschlußkästen oder ähnliches habe ich nicht mehr vorfinden können.


Auch hierfür vielen Dank für den Hinweis!……:)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2315)


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dochol
10.09.2010, 22:52
Hallo,
Unbedingt den paralell laufenden Waldweg (http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=georgenberg&sll=51.151786,10.415039&sspn=19.675485,39.506836&ie=UTF8&hq=&hnear=Georgenberg,+Neustadt+an+der+Waldnaab,+Bayer n&ll=49.70519,12.40593&spn=0.00247,0.004823&t=h&z=18) untersuchen!
Gruß

CampGates
10.09.2010, 23:53
Hallo,
Unbedingt den paralell laufenden Waldweg (http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=georgenberg&sll=51.151786,10.415039&sspn=19.675485,39.506836&ie=UTF8&hq=&hnear=Georgenberg,+Neustadt+an+der+Waldnaab,+Bayer n&ll=49.70519,12.40593&spn=0.00247,0.004823&t=h&z=18) untersuchen!
Gruß

Ok, wird bei Gelegenheit "untersucht"!:)

Gruß Hagen

Rex Danny
10.09.2010, 23:57
Hallo, Hagen !

Sehr schön. Wieder 2 neue für Bayern.

Falls Du in der nächsten Zeit nochmals dort vorbei kommst, schau doch mal ein paar Meter weiter östlich auf der St2154 zwischen Georgenberg und Lösselmühle vorbei. Auf Google Earth sieht es so aus, als seien vor der dortigen kleinen Brücke ebenfalls 3 Sprengschächte "überteert" worden.

Gruß


Rex Danny

CampGates
12.09.2010, 00:06
...Unbedingt den paralell laufenden Waldweg (http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=georgenberg&sll=51.151786,10.415039&sspn=19.675485,39.506836&ie=UTF8&hq=&hnear=Georgenberg,+Neustadt+an+der+Waldnaab,+Bayer n&ll=49.70519,12.40593&spn=0.00247,0.004823&t=h&z=18) untersuchen…


...Falls Du in der nächsten Zeit nochmals dort vorbei kommst, schau doch mal ein paar Meter weiter östlich auf der St2154 zwischen Georgenberg und Lösselmühle vorbei. Auf Google Earth sieht es so aus, als seien vor der dortigen kleinen Brücke ebenfalls 3 Sprengschächte "überteert" worden…

Hallo,

hab heute in der Oberpfalz zwecks "Sperrensuchen" eine größere "Runde gedreht" :), bin u. a. auch an den beiden von Euch erwähnten "Stellen" vorbeigekommen:

Den parallel zur St2396 laufenden Waldweg bin ich abgegangen, jedoch ohne Grabwerkzeuge zur Hand, konnte dabei leider keinen Hinweis auf evtl. vorhandene Sprengschächte finden, obwohl, wie Du schreibst, hier eine zusätzliche Sperranlage sicherlich sinnvoll gewesen wäre. Vielleicht hätte etwas "buddeln" zum Erfolg geführt :(?

So wie es aussieht, wurde der Bereich der St2154 zwischen Georgenberg und der Lösselmühle im Zuge des Konjunkturprogrammes vergangenes Jahr neu asphaltiert. Demnach war in Hinblick auf eine rückgebaute Trichtersperre nichts mehr zu erkennen, schade!

Gruß Hagen

Rex Danny
12.09.2010, 03:21
Hallo,

hab heute in der Oberpfalz zwecks "Sperrensuchen" eine größere "Runde gedreht" :), bin u. a. auch an den beiden von Euch erwähnten "Stellen" vorbeigekommen:

Den parallel zur St2396 laufenden Waldweg bin ich abgegangen, jedoch ohne Grabwerkzeuge zur Hand, konnte dabei leider keinen Hinweis auf evtl. vorhandene Sprengschächte finden, obwohl, wie Du schreibst, hier eine zusätzliche Sperranlage sicherlich sinnvoll gewesen wäre. Vielleicht hätte etwas "buddeln" zum Erfolg geführt :(?

So wie es aussieht, wurde der Bereich der St2154 zwischen Georgenberg und der Lösselmühle im Zuge des Konjunkturprogrammes vergangenes Jahr neu asphaltiert. Demnach war in Hinblick auf eine rückgebaute Trichtersperre nichts mehr zu erkennen, schade!

Gruß Hagen

Hallo, Hagen !

War die Stelle denn für eine Trichtersperre geeignet ?

Auf Google Earth sind die drei Sprengschächte bzw. die drei "Teerflicken" ja ganz deutlich zu erkennen. Und wenn sie da zu erkennen sind und Du sagst, da ist eine neue Asphaltdecke eingezogen worden, dann haben wir auf jeden Fall eine ex-Trichtersperre, benötigen somit von der Stelle noch ein Bild und das KMZ-File.

Es sei denn, Geograph sieht das anders.:confused:

Gruß


Rex Danny

Geograph
12.09.2010, 16:05
War die Stelle denn für eine Trichtersperre geeignet ?

Auf Google Earth sind die drei Sprengschächte bzw. die drei "Teerflicken" ja ganz deutlich zu erkennen. Und wenn sie da zu erkennen sind und Du sagst, da ist eine neue Asphaltdecke eingezogen worden, dann haben wir auf jeden Fall eine ex-Trichtersperre, benötigen somit von der Stelle noch ein Bild und das KMZ-File.

Es sei denn, Geograph sieht das anders.:confused:


Per Ferndiagnose:

Die Abstände der vermeintlichen drei Sprengschächte untereinander betragen (von W nach O) ungefähr 20 m und 10 m ………:(

.

Rex Danny
12.09.2010, 18:02
Per Ferndiagnose:

Die Abstände der vermeintlichen drei Sprengschächte untereinander betragen (von W nach O) ungefähr 20 m und 10 m ………:(

.

Ja, das habe ich auch so ungefähr gemessen.

Habe ich das nicht richtig in Erinnerung, daß da mal irgendwo was mit 30 Metern Länge als Verteilung für 3 Sprengschächte geschrieben stand ?

Oder stehe ich jetzt völlig auf dem Schlauch ?

Ansonsten poste doch bitte für alle die Einzelabstände zwischen den Trichtern bei 3 und 4 Sprengschächten.

Gruß


Rex Danny

Geograph
12.09.2010, 18:35
Ja, das habe ich auch so ungefähr gemessen.

Habe ich das nicht richtig in Erinnerung, daß da mal irgendwo was mit 30 Metern Länge als Verteilung für 3 Sprengschächte geschrieben stand ?

Oder stehe ich jetzt völlig auf dem Schlauch ?

Ansonsten poste doch bitte für alle die Einzelabstände zwischen den Trichtern bei 3 und 4 Sprengschächten.


Das ist von Sperre zu Sperre je nach örtlicher Begebenheit (Untergrund etc.) unterschiedlich.

Bei den meisten mir bekannten Trichtersperren beträgt bzw. betrug der Einzelabstand zwischen zwei Sprengschächten etwa 18 m bis 24 m.


.

CampGates
13.09.2010, 22:04
Servus miteinander,

nun die bereits in einem anderen Thread erwähnte "unsichere" Brückensperre von meiner "Oberpfalzrunde" am vergangenen Wochenende. Die evtl. Brückensperre befindet sich auf der St2657 zwischen Rothenstadt und Unterwildenau auf einen Bauwerk etwas älteren Baujahres, welches die Waldnaab überspannt. Einziger Hinweis auf eine evtl. vorhandene ehemalige Sperranlage ist eine quadratische Reparaturstelle im Brückenbelag.

Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen;)?

Nun einige Photos:

Gesamtansicht der Brücke, Blick nach Südwesten (im Nebel)
http://up.picr.de/5201075.jpg

Gesamtansicht der Brücke, Blick nach Nordwesten
http://s1.up.picr.de/5201082.jpg

Fahrbahn im Bauwerksbereich mit ehemaligem Sprengschacht (???), Blick nach Norden
http://s2.up.picr.de/5201089.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
13.09.2010, 22:07
Fahrbahn im Bauwerksbereich mit ehemaligem Sprengschacht (???), Blick nach Nordosten
http://s3.up.picr.de/5201091.jpg

Ehemaliger Sprengschacht Nahaufnahme, Blick nach Osten
http://s4.up.picr.de/5201092.jpg

Fahrbahn im Bauwerksbereich mit ehemaligem Sprengschacht (???), Blick nach Südwesten
http://s5.up.picr.de/5201095.jpg

Zur geographischen Lage noch den KMZ-File…

Gruß Hagen

Geograph
13.09.2010, 22:35
… nun die bereits in einem anderen Thread erwähnte "unsichere" Brückensperre von meiner "Oberpfalzrunde" am vergangenen Wochenende. Die evtl. Brückensperre befindet sich auf der St2657 zwischen Rothenstadt und Unterwildenau auf einen Bauwerk etwas älteren Baujahres, welches die Waldnaab überspannt. Einziger Hinweis auf eine evtl. vorhandene ehemalige Sperranlage ist eine quadratische Reparaturstelle im Brückenbelag.

Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen;)?


Diese Waldnaab-Brücke ist schon ein imposantes Bauwerk!……:cool:


Von der Lage her ist das Objekt sehr interessant!……:)



Gab es Spuren eines Anschlusskastens im gepflasterten Gehweg-Bereich?


Gab es Spuren von (zusätzlichen) Sprengkammern?


Einen einzigen Sprengschacht finde ich m.E. zu wenig, zwei oder mehr davon wären besser, um nach der Sprengung eine mindestens 20 Meter-»Lücke« zu erhalten.……:(

.

CampGates
13.09.2010, 22:49
Diese Waldnaab-Brücke ist schon ein imposantes Bauwerk!……:cool:


Von der Lage her ist das Objekt sehr interessant!……:)



Gab es Spuren eines Anschlusskastens im gepflasterten Gehweg-Bereich?


Gab es Spuren von (zusätzlichen) Sprengkammern?


Einen einzigen Sprengschacht finde ich m.E. zu wenig, zwei oder mehr davon wären besser, um nach der Sprengung eine mindestens 20 Meter-»Lücke« zu erhalten.……:(

.

Ok, vielen Dank für die Hinweise, welche "Details" noch zu beachten sind. Ich schau mich demnächst zur "Nachprüfung" nochmals an der Brücke um :)!

Gruß Hagen

Geograph
13.09.2010, 22:56
Ok, vielen Dank für die Hinweise, welche "Details" noch zu beachten sind. Ich schau mich demnächst zur "Nachprüfung" nochmals an der Brücke um :)!


:cool:


Sein oder Nichtsein ………;)


Gab es an den umliegenden Brückenbauwerken im Bereich Oberwildenau (z.B. K 21; Bahn) irgendwelche Spuren?

.

Rex Danny
14.09.2010, 02:39
Das ist von Sperre zu Sperre je nach örtlicher Begebenheit (Untergrund etc.) unterschiedlich.

Bei den meisten mir bekannten Trichtersperren beträgt bzw. betrug der Einzelabstand zwischen zwei Sprengschächten etwa 18 m bis 24 m.


.

Hallo, Geograph !

Ich bin heute/ gestern an der Trichtersperre auf der B191 Eschede - Garßen (DOSPA 1834) vorbei gekommen und habe festgestellt, daß die drei Sprengschächte auf einer Gesamtlänge von höchstens 30 Metern lagen. Aufgrund des starken Verkehrs konnte ich leider nicht anhalten und nachmessen, aber ich war sehr schnell an allen drei Schächten vorbei.

Auf dem Bild in der DOSPA kann man auch erkennen, daß die drei Schächte sehr nah beisammen liegen. Aus diesem Grund kann es sich bei besagter Sperre auf der St2154 in Georgenberg doch um eine Trichtersperre handeln.

Gruß


Rex Danny

Geograph
15.09.2010, 00:10
Ich bin heute/ gestern an der Trichtersperre auf der B191 Eschede - Garßen (DOSPA 1834) vorbei gekommen und habe festgestellt, daß die drei Sprengschächte auf einer Gesamtlänge von höchstens 30 Metern lagen. Aufgrund des starken Verkehrs konnte ich leider nicht anhalten und nachmessen, aber ich war sehr schnell an allen drei Schächten vorbei.

Auf dem Bild in der DOSPA kann man auch erkennen, daß die drei Schächte sehr nah beisammen liegen. Aus diesem Grund kann es sich bei besagter Sperre auf der St2154 in Georgenberg doch um eine Trichtersperre handeln.


Das kommt auf die Geschwindigkeit an ………:D


Am besten, an der angegebenen Trichtersperre [DOSPA 1834] beim nächsten Mal aussteigen und grob nachmessen……;)

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CampGates
15.09.2010, 21:49


Gab es Spuren eines Anschlusskastens im gepflasterten Gehweg-Bereich?


Gab es Spuren von (zusätzlichen) Sprengkammern?


Einen einzigen Sprengschacht finde ich m.E. zu wenig, zwei oder mehr davon wären besser, um nach der Sprengung eine mindestens 20 Meter-»Lücke« zu erhalten.……:(…


Hallo,

hab heute die Mittagspause genutzt um mir die Sache nochmals genauer anzusehen:

Mit etwas Phantasie kann man im Kleinsteinpflaster des westlichen Gehweges eine Ausbesserungsstelle (Verfugungsmörtel wirkt hier "frischer", zudem ist hier ein leichter Höhenversatz des Pflasters vorhanden) erkennen, die im in Frage kommenden Bereich (auf Höhe des evtl. Sprengschachtes) liegen würde, vielleicht hat sich hier mal ein Anschlußkasten befunden, wirklich schwer zu sagen. Sonst konnte ich keinerlei weitere Hinweise auf eine Sperranlage, wie beispielsweise Sprengkammern, finden, schade!

Westlicher Gehwegbereich mit evtl. Ausbesserung im Kleinsteinpflaster auf Höhe des fraglichen Sprengschachtes
http://up.picr.de/5215926.jpg

http://s1.up.picr.de/5215928.jpg

http://s2.up.picr.de/5215935.jpg



…Gab es an den umliegenden Brückenbauwerken im Bereich Oberwildenau (z.B. K 21; Bahn) irgendwelche Spuren?

Zudem hab ich mir noch die Naabbrücken auf der NEW6 (NEW21?) und NEW28 angesehen. Die erstgenannte hab ich bereits am Wochenende unter die Lupe genommen, auch beim zweiten Versuch war leider nichts zu entdecken (auch kein Baujahr; ich muß mich dringend mal kundig machen, ab welchem Brückenbaujahr es eingeführt wurde, dieses an einem der Widerlager kenntlich zu machen). Gemäß der Bauweise und dem Zustand der Brücke würde ich diese jedoch als relativ "jung“ einstufen, daher auch das Fehlen der Sperranlage. Die Zweite (NEW28) war eine von denen, die ich am Wochenende "verschwitzt" hatte, leider auch hier Fehlanzeige, Baujahr 1994.

Gruß Hagen

Maeks
15.09.2010, 23:28
Also nach meinem Empfinden handelt es sich hier nicht um einen Sprengschacht. Für mich sieht das nach ein schlampig ausgeführter Fahrbahnsanierung aus. An dem Pflaster ist nix gemacht, sonst würde am Hochbord nicht das Unkraut wachsen.

Gruß Maeks

CampGates
16.09.2010, 23:04
…War die Stelle [St2154 zwischen Georgenberg und Lösselmühle] denn für eine Trichtersperre geeignet ?

Auf Google Earth sind die drei Sprengschächte bzw. die drei "Teerflicken" ja ganz deutlich zu erkennen. Und wenn sie da zu erkennen sind und Du sagst, da ist eine neue Asphaltdecke eingezogen worden, dann haben wir auf jeden Fall eine ex-Trichtersperre…


…Auf dem Bild in der DOSPA kann man auch erkennen, daß die drei Schächte sehr nah beisammen liegen. Aus diesem Grund kann es sich bei besagter Sperre auf der St2154 in Georgenberg doch um eine Trichtersperre handeln…

Hallo Rex Danny,

ich denke schon, daß die Fahrbahn westlich der Zottbach-Brücke für das Anlegen einer Trichtersperre geeignet gewesen wäre. Daher werde ich den besagten Bereich bei Gelegenheit nochmals genauestens "unter die Lupe", vielleicht sind ja doch noch minimale "Restspuren" vor Ort zu entdecken! Warten wir´s ab!




Also nach meinem Empfinden handelt es sich hier nicht um einen Sprengschacht. Für mich sieht das nach ein schlampig ausgeführter Fahrbahnsanierung aus. An dem Pflaster ist nix gemacht, sonst würde am Hochbord nicht das Unkraut wachsen…

Hallo Maeks,

wie schon geschrieben, etwas Phantasie benötigt man sicherlich, um in der Pflasterfläche eine Reparaturstelle zu erkennen. Der aufkommende Bewuchs ist jedoch kein Gegenargument für eine evtl. Flickstelle, dieser kann innerhalb kürzester Zeit "aufkeimen" (bereits ein bis zwei Jahre, je nach Qualität und Örtlichkeit des "sanierten" Bereiches).

Ich denke wir belassen die Sache bis auf Weiteres in der Kategorie „Verdachtsfällle“:).

Gruß Hagen

Rex Danny
17.09.2010, 01:03
Hallo, Hagen !

Zu Georgenberg/ Lösselmühle:
Eine Trichtersperre an dieser Stelle macht mehr als Sinn. Also gib alles beim "Restesuchen" !

Zur Naab-Brücke:
Ich bin mir sehr, sehr sicher, daß es sich hier um eine Brückensperre gehandelt hat, da die Naab offenbar als Sperrlinie diente. Neben den bereits bestätigten Sperren in der DOSPA und von Dir gibt es auch noch weitere Sperren an der Naab, die bisher noch nicht gepostet wurden (Brückensperren anhand von Panoramio-Photos). Sollte also der Fahrbahnbelag vor und hinter der Brücke nicht erneuert worden sein, müßten dort ja die berühmten "Teerflicken" an der Brücke zu finden sein. Sind sie nicht dort, ist der Flicken auf der Brücke aus meiner Sicht der ehemalige Zugang der Sperre.

Ach ja, was macht eigentlich die Bahnbrücke Riglasreuth ?

Grüße


Rex Danny

CampGates
18.09.2010, 22:03
...Ach ja, was macht eigentlich die Bahnbrücke Riglasreuth?...

Hab ich nicht vergessen, nur zurückgestellt :)!

Wird vor Einbruch des Winters noch genauer untersucht :D, bin wirklich gespannt, ob über die Wartungsstege ein Wanderweg führt, irgendwie kann ich mir das nicht so ganz vorstellen :(, aber nichts ist unmöglich, wäre für die Erkundung natürlich genial!

Gruß Hagen

CampGates
27.10.2010, 22:02
Servus miteinander,

heute möchte ich eine Brücke vorstellen, die auf der Bahnstrecke Hof-Regensburg etwas nördlich von Windischeschenbach das Waldnaabtal quert.

Am nördlichen sowie südlichen Widerlager (bzw. Pfeiler, denn an diesem Widerlager ist ein Bogen mit Pfeiler angesetzt) sind auf der westlichen Hälfte je zwei "herausgesetzte" Steinquader zu erkennen. Könnten diese evtl. Teile einer Sperranlage sein? Falls nicht, zu welchem Zweck könnten diese sonst dienen?

Südlich dieser Bahnbrücke befindet sich die hier schon beschriebene Fallkörpersperre:

http://www.cold-war.de/sperranlagen/879-fallkoerpersperre-windischeschenbach.html

In unmittelbarer "Nachbarschaft" quert auch die St2181 das Waldnaabtal, diese Brücke ist jedoch neuerem Baujahres und daher "sperrentechnisch" nicht relevant.

Hier die Photos:

Gesamtansicht, Blick nach Westen
http://up.picr.de/5491456.jpg

Gesamtansicht, Blick nach Westen
http://s1.up.picr.de/5491458.jpg

Wanderweg am südlichen Widerlager, Blick nach Westen
http://s2.up.picr.de/5491463.jpg

Wanderweg am südlichen Widerlager, Blick nach Osten
http://s3.up.picr.de/5491471.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
27.10.2010, 22:04
Nördliches Widerlager, Blick nach Norden, links sind die beiden „herausgesetzten“ Steinquader zu erkennen
http://s4.up.picr.de/5491474.jpg

Nördliches Widerlager, Detailaufnahme herausgesetzte Steinquader
http://s5.up.picr.de/5491479.jpg

Nördliches Widerlager, Detailaufnahme herausgesetzte Steinquader
http://s6.up.picr.de/5491482.jpg

Südliches Widerlager mit Pfeiler, Blick nach Süden, rechts sind die beiden „herausgesetzten“ Steinquader zu erkennen
http://s7.up.picr.de/5491486.jpg

Zum Abschluß noch das KMZ-File…

Gruß Hagen

CampGates
31.10.2010, 19:43
Servus,

heute wieder mal eine rückgebaute Trichtersperre aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Diese liegt auf der Kreisstraße NEW21 zwischen der Einmündung in die Bundesstraße B299 und der Einmündung in die Kreisstraße NEW2 östlich einer Brücke über die Haidenaab. Anschlußkästen o. ä. konnte ich nicht mehr finden.

Hier einige Photos:

Blick nach Osten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/5547289.jpg

Blick nach Norden ehemaliger Sprengschacht 1
http://s1.up.picr.de/5547292.jpg

Blick nach Norden ehemaliger Sprengschacht 2
http://s2.up.picr.de/5547300.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
31.10.2010, 19:46
Blick nach Norden ehemaliger Sprengschacht 3
http://s3.up.picr.de/5547309.jpg

Blick nach Westen auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://s4.up.picr.de/5547312.jpg

Zum Abschluß noch das KMZ-File…. Leider ist hier die Lage der ehemaligen Sperranlage nur undeutlich zu erkennen, da auf Grund der Nähe zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr das Luftbild für diesen Bereich verschwommen dargestellt ist.

Gruß Hagen

Geograph
31.10.2010, 20:40
… heute wieder mal eine rückgebaute Trichtersperre aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Diese liegt auf der Kreisstraße NEW21 zwischen der Einmündung in die Bundesstraße B299 und der Einmündung in die Kreisstraße NEW2 östlich einer Brücke über die Haidenaab. Anschlußkästen o. ä. konnte ich nicht mehr finden.


Vielen Dank für den Hinweis!……:)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2508)


.

CampGates
05.11.2010, 20:08
Servus miteinander,

ein weiterer Verdachtsfall für heute, und zwar aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab:

Auf der Staatstraße St2166 zwischen den Ortschaften Dürnast und Mantel sind westlich der Haidenaabbrücke (Baujahr 1957) kurz vor Mantel zwei "auffällige" Ausbesserungen im Asphalt zu erkennen. Die Position eines dritten, evtl. weiter westlich gelegenen Sprengschachtes ist durch die Sanierung der Fahrbahn auf komplette Breite in diesem Bereich nicht mehr zu lokalisieren. Anschlußkästen oder deren Überreste konnte ich nicht entdecken.

Da einige Kilometer weiter nördlich die Haidenaab als "natürliches" Hindernis für die Positionierung einer Trichtersperre genutzt wurde,

http://www.cold-war.de/sperranlagen/1546-sperranlagen-im-landkreis-neustadt-der-waldnaab-4.html#post19958

könnte dies evtl. auch hier der Fall gewesen sein:

Aber seht selber:

Blick nach Nordosten auf die Haidenaabbrücke sowie die beiden Reparaturstellen in der Asphaltdecke
http://up.picr.de/5584060.jpg

Blick nach Südosten Reparaturstelle 1
http://s1.up.picr.de/5584061.jpg

Blick nach Südosten Reparaturstelle 2
http://s2.up.picr.de/5584063.jpg

Blick nach Südwesten auf die beiden Reparaturstellen in der Asphaltdecke
http://s3.up.picr.de/5584064.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Gruß Hagen

Rex Danny
05.11.2010, 21:50
Hallo, Hagen !

Als Verdachtsfall würde ich dies nicht bezeichnen.

Wie Du richtig geschrieben hast, dürfte die Haidenaab als natürliches Hindernis genommen worden sein, daher ist Dein Fund aus meiner Sicht eine klassische Trichtersperre mit mindestens 2 rückgebauten, eher aber 3 rückgebauten Sprengschächten.

Ich habe selbst mal die Brücken über die Haidenaab mit dem Bayern Viewer in diesem Bereich abgesucht und dabei (vermutlich) mindestens noch vier (4) weitere rückgebaute Trichtersperren gefunden. Die KMZ-Files befinden sich im Anhang.

Wäre schön, wenn Du diese Brücken in der nächsten Zeit aufsuchen könntest oder vielleicht schon dort warst und genaueres sagen kannst.

Grüße


Rex Danny

CampGates
05.11.2010, 22:35
...Als Verdachtsfall würde ich dies nicht bezeichnen.

Wie Du richtig geschrieben hast, dürfte die Haidenaab als natürliches Hindernis genommen worden sein, daher ist Dein Fund aus meiner Sicht eine klassische Trichtersperre mit mindestens 2 rückgebauten, eher aber 3 rückgebauten Sprengschächten.

Ich habe selbst mal die Brücken über die Haidenaab mit dem Bayern Viewer in diesem Bereich abgesucht und dabei (vermutlich) mindestens noch vier (4) weitere rückgebaute Trichtersperren gefunden. Die KMZ-Files befinden sich im Anhang.

Wäre schön, wenn Du diese Brücken in der nächsten Zeit aufsuchen könntest oder vielleicht schon dort warst und genaueres sagen kannst...

Rex Danny, vielen Dank für Dein "Urteil" :)!

Sollte morgen in der Frühe das Wetter "passen", werde ich wie öfters am Samstag in Weiden einen Flohmarkt besuchen :)! Auf dem Rückweg schau ich mir dann mal alle Haidenaabbrücken zwischen deren Zusammenfluß mit der Waldnaab (wird dann zur "Naab") und Grafenwöhr etwas genauer an! Werde dann in Kürze berichten :)!

Gruß Hagen

P.S.: Harry oder Geograph, wenn möglich bitte ab dem Eintrag "Trichtersperre St2166 Dürnast-Mantel" in den Thread "Sperranlagen im Landkreis Neustadt an der Waldnaab" verschieben! Sorry wegen der Umstände :o!

Geograph
05.11.2010, 22:40
P.S.: Harry oder Geograph, wenn möglich bitte ab dem Eintrag "Trichtersperre St2166 Dürnast-Mantel" in den Thread "Sperranlagen im Landkreis Neustadt an der Waldnaab" verschieben! Sorry wegen der Umstände :o!

Passiert ………:)


.

CampGates
05.11.2010, 23:08
Passiert ………:)


.

Vielen Dank :) :) !!

Rex Danny
05.11.2010, 23:43
Rex Danny, vielen Dank für Dein "Urteil" :)!

Sollte morgen in der Frühe das Wetter "passen", werde ich wie öfters am Samstag in Weiden einen Flohmarkt besuchen :)! Auf dem Rückweg schau ich mir dann mal alle Haidenaabbrücken zwischen deren Zusammenfluß mit der Waldnaab (wird dann zur "Naab") und Grafenwöhr etwas genauer an! Werde dann in Kürze berichten :)!

Gruß Hagen

Hallo, Hagen !

Denk dran, es wird jetzt eine Stunde eher dunkel, man(n) muß jetzt eher los und alle Aktivitäten ohne Kamera in die dunklen Stunden legen.:D

Viel Spaß morgen und hoffentlich hört der Regen auf !


Rex Danny

CampGates
06.11.2010, 19:25
...Sollte morgen in der Frühe das Wetter "passen", werde ich wie öfters am Samstag in Weiden einen Flohmarkt besuchen :)! Auf dem Rückweg schau ich mir dann mal alle Haidenaabbrücken zwischen deren Zusammenfluß mit der Waldnaab (wird dann zur "Naab") und Grafenwöhr etwas genauer an! Werde dann in Kürze berichten...

Hallo miteinander,

glücklicherweise hat das Wetter heute früh mitgespielt, demnach hat meinem Flohmarktbesuch sowie der angekündigten "Sperrensuche" entlang des Flußes Haidenaab nichts im Wege gestanden! Im Folgenden möchte ich Euch die dabei "gewonnenen" Resultate mitteilen!

Ich hab mir alle Haidenaabbrücken (Fußgängerstege ausgenommen) zwischen deren Mündung in die Waldnaab bei Unterwildenau bis Troschelhammer (bei Pressath) etwas näher angesehen. Anschließend bin ich noch die Bundesstraße B470 von Dießfurt bis nach Weiden gefahren.

"Sperrentechnisch" kann ich folgende "Funde" vorweisen (gelistet von Süd nach Nord):

• Trichtersperre St2238 Radschin-Etzenricht
• Brückensperre Weiherhammer (Verdachtsfall)
• Trichtersperre NEW2 Hütten-NEW21
• Trichtersperre B470 Schwarzenbach-Weiden
• Trichtersperre B470 Schwarzenbach-Weiden (Parkplatz)

Alle hier nicht erwähnten Brücken waren Fehlanzeige, da diese entweder saniert werden oder saniert worden sind bzw. keinerlei Hinweise auf eine ehemalige Sperranlage aufzufinden waren.

Im Folgenden die Photos sowie kurze Erläuterungen zu den entdeckten Sperranlagen gemäß der Fundreihenfolge von Süd nach Nord:

Trichtersperre St2238 Radschin-Etzenricht

Die Trichtersperre lag nördlich der Haidenaabbrücke. Außer einem Anschlußkasten in der westlichen Fahrbahnböschung sind keine Überreste mehr aufzufinden, da hier augenscheinlich vergangenes Jahr der Fahrbahnbelag erneuert worden ist.

Blick nach Nordosten auf den Fahrbahnbereich der ehemaligen Trichtersperre
http://up.picr.de/5589807.jpg

Blick nach Osten auf den noch erhaltenen Anschlußkasten
http://s2.up.picr.de/5589809.jpg

Blick nach Südwesten auf den Fahrbahnbereich der ehemaligen Trichtersperre
http://s1.up.picr.de/5589808.jpg

Das KMZ-File ist angehängt…

Die "Vorstellung" der weiteren Sperranlagen erfolgt in Kürze..

CampGates
06.11.2010, 20:00
Der Fahrbahnbelag im unmittelbaren Bereich der Haidenaabbrücke dürfte dem Anschein nach nach Ende des Kalten Krieges nicht erneuert worden sein, trotzdem sind hier keine Reparaturstellen vorhanden, die auf eine ehemalige Trichtersperre hinweisen könnten. Nur auf dem Bauwerk selbst ist direkt oberhalb des nördlichsten Brückenpfeilers eine quadratische Ausbesserung zu sehen (Pfeilerzugang?), vergleichsweise siehe hier:

http://www.cold-war.de/sperranlagen/1546-sperranlagen-im-landkreis-neustadt-der-waldnaab-3.html#post19192.

Von unten betrachtet konnte ich am Brückenbauwerk auch keine weiteren Auffälligkeiten erkennen. Demnach nur ein Verdachtsfall :)!

Blick nach Norden auf die Ausbesserungsstelle oberhalb des nördlichsten Brückenpfeilers
http://up.picr.de/5590443.jpg

Blick nach Osten auf die Ausbesserungsstelle oberhalb des nördlichsten Brückenpfeilers
http://s1.up.picr.de/5590444.jpg

Blick nach Süden auf die Ausbesserungsstelle oberhalb des nördlichsten Brückenpfeilers
http://s2.up.picr.de/5590446.jpg

Das KMZ-File ist wiederum beigefügt…

CampGates
06.11.2010, 21:25
Nur ca. 500 m südlich der Trichtersperre DOSPA Datensatz 2508

http://www.cold-war.de/sperranlagen/1546-sperranlagen-im-landkreis-neustadt-der-waldnaab-4.html#post19958

bin ich auf der Kreisstraße NEW2 östlich der Haidenaabbrücke bei der Ortschaft Hütten auf eine weitere rückgebaute Trichtersperre gestoßen, die ehemals aus drei Sprengschächten bestand. Einen der Anschlußkästen konnte ich in der nördlichen Fahrbahnböschung "erspähen", habe jedoch auf Grund des starken Bewuchses an dieser Stelle kein Photo davon aufgenommen. Sonst sind nur noch die üblichen "Flickstellen" im Asphaltbelag zu erkennen.

Hier die Photos:

Blick nach Nordosten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/5590707.jpg

Blick nach Südosten ehemaliger Sprengschacht 1
http://s1.up.picr.de/5590708.jpg

Blick nach Südenosten ehemaliger Sprengschacht 2
http://s2.up.picr.de/5590709.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
06.11.2010, 21:28
Blick nach Südosten ehemaliger Sprengschacht 3
http://s3.up.picr.de/5590711.jpg

Blick nach Südwesten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://s4.up.picr.de/5590715.jpg

Schöne alte Wehranlage südlich der Haidenaabbrücke
http://s5.up.picr.de/5590717.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

CampGates
06.11.2010, 23:03
So, nun verlassen wir den Verlauf der Haidenaab und begeben uns Richtung Osten auf die Bundesstraße B470 zwischen Schwarzenbach und Weiden. Dort hab ich zwei rückgebaute Trichtersperren mit je vier Sprengschächten in genialer Lage zwischen zwei Weihern entdeckt, die eine auf der Bundesstraße, die zweite auf dem nördlich davon gelegenen Parkplatz, der eine erstaunliche Länge aufweist! Anschlußkästen o. ä. konnte ich in keinem Falle auffinden.

Hier die Photos:

Blick nach Südosten auf alle vier ehemaligen Sprengschächte, der vierte liegt in der Forstwegabzweigung rechts
http://up.picr.de/5591908.jpg

Blick nach Nordosten ehemaliger Sprengschacht 1
http://s1.up.picr.de/5591909.jpg

Blick nach Nordosten ehemaliger Sprengschacht 2
http://s2.up.picr.de/5591910.jpg

Blick nach Nordosten ehemaliger Sprengschacht 3
http://s3.up.picr.de/5591911.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
06.11.2010, 23:04
Blick nach Nordwesten ehemaliger Sprengschacht 4
http://s4.up.picr.de/5591912.jpg

Blick nach Nordosten ehemaliger Sprengschacht 4 (im Hintergrund Schacht 3)
http://s5.up.picr.de/5591914.jpg

Blick nach Nordwesten auf drei der vier ehemaligen Sprengschächte
http://s6.up.picr.de/5591915.jpg

CampGates
06.11.2010, 23:06
Nun die Photos der Trichtersperre auf dem Parkplatz:

Blick nach Südosten auf alle vier ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/5592016.jpg

Blick nach Nordosten ehemaliger Sprengschacht 1
http://s1.up.picr.de/5592020.jpg

Blick nach Nordosten ehemaliger Sprengschacht 2
http://s2.up.picr.de/5592021.jpg

CampGates
06.11.2010, 23:08
Blick nach Nordosten ehemaliger Sprengschacht 3
http://s3.up.picr.de/5592023.jpg

Blick nach Nordosten ehemaliger Sprengschacht 4
http://s4.up.picr.de/5592026.jpg

Blick nach Nordwesten auf alle vier ehemaligen Sprengschächte
http://s5.up.picr.de/5592029.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File mit beiden Trichtersperren…

So, mehr hab ich für heute leider nicht :)...

Gruß Hagen

Geograph
06.11.2010, 23:12
… glücklicherweise hat das Wetter heute früh mitgespielt, demnach hat meinem Flohmarktbesuch sowie der angekündigten "Sperrensuche" entlang des Flußes Haidenaab nichts im Wege gestanden! Im Folgenden möchte ich Euch die dabei "gewonnenen" Resultate mitteilen!

Ich hab mir alle Haidenaabbrücken (Fußgängerstege ausgenommen) zwischen deren Mündung in die Waldnaab bei Unterwildenau bis Troschelhammer (bei Pressath) etwas näher angesehen. Anschließend bin ich noch die Bundesstraße B470 von Dießfurt bis nach Weiden gefahren.

"Sperrentechnisch" kann ich folgende "Funde" vorweisen (gelistet von Süd nach Nord):

• Trichtersperre St2238 Radschin-Etzenricht
• Brückensperre Weiherhammer (Verdachtsfall)
• Trichtersperre NEW2 Hütten-NEW21
• Trichtersperre B470 Schwarzenbach-Weiden
• Trichtersperre B470 Schwarzenbach-Weiden (Parkplatz)

Alle hier nicht erwähnten Brücken waren Fehlanzeige, da diese entweder saniert werden oder saniert worden sind bzw. keinerlei Hinweise auf eine ehemalige Sperranlage aufzufinden waren.



So, mehr hab ich für heute leider nicht :)...


Vielen Dank für Deine erfolgreiche »Sperranlagen-Spurensuche« und die interessanten Aufnahmen!……:cool:……:)


.

Geograph
07.11.2010, 00:05
"Sperrentechnisch" kann ich folgende "Funde" vorweisen (gelistet von Süd nach Nord):

• Trichtersperre St2238 Radschin-Etzenricht
• Brückensperre Weiherhammer (Verdachtsfall)
• Trichtersperre NEW2 Hütten-NEW21
• Trichtersperre B470 Schwarzenbach-Weiden
• Trichtersperre B470 Schwarzenbach-Weiden (Parkplatz)


Nun fehlen nur noch die Bilder ………:)


► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2695)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2696)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2697)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2698)


.

CampGates
07.11.2010, 00:36
Nun fehlen nur noch die Bilder …

Kommen in den nächsten Tagen... :)

Gruß Hagen

Rex Danny
07.11.2010, 09:19
Nun fehlen nur noch die Bilder ………:)


► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2695)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2696)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2697)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2698)


.

Hallo, Geograph !

Ich habe die von Hagen am 05.11.2010 als Verdachtsfall gemeldete Trichtersperre auf der St2166 (Mantel - Dürnast) an der Haidenaab-Brücke noch nachgetragen, da es sich hier mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit ebenfalls um rückgebaute Sprengschächte handelt.

Siehe hier: Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2699)

@CampGates:
Auch hierfür die Bilder bitte an Geograph.

Grüße und einen schönen Sonntag


Rex Danny

Geograph
07.11.2010, 18:05
Ich habe die von Hagen am 05.11.2010 als Verdachtsfall gemeldete Trichtersperre auf der St2166 (Mantel - Dürnast) an der Haidenaab-Brücke noch nachgetragen, da es sich hier mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit ebenfalls um rückgebaute Sprengschächte handelt.

Siehe hier: Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2699)


Bis zur endgültigen Klärung dieses Verdachtsfalls habe ich diesen Datensatz zurückgestellt.

Wenn bislang jede »mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit« vorhandene Sperranlage in die Datenbank eingetragen worden wäre, dann hätten wir allein aus dem hessischen Raum bereits über 2000 Datensätze ………:eek:

.

CampGates
25.02.2011, 20:49
Hallo miteinander,

heute möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem westlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab vorstellen:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Eschenbach in der Oberpfalz-Pressath
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: B470
Sonstiges: Die teilweise rückgebaute Trichtersperre liegt nordöstlich einer Brücke, die den Flußlauf der "Creußen" überspannt. Die Position der ehemaligen Sprengschächte ist einerseits anhand der Risse in der Fahrbahndecke zu erkennen, die mit einem Ziehschuh vergossen wurden, andererseits an den drei vorhandenen Anschlußkästen in der Dammböschung. Diese konnten jedoch auf Grund des gefrorenen Bodens zum Zeitpunkt des "Fundes" nicht genauer "untersucht" werden. Die Abstände zwischen den ehemaligen Sprengschächten betragen jeweils ca. 18 m.

Nun einige Photos aus verschiedenen Perspektiven:

Blick nach Nordosten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/6420422htp.jpg

Blick nach Südosten ehemalige Position des Sprengschachtes 1
http://up.picr.de/6420423jey.jpg

Blick nach Südosten ehemalige Position des Sprengschachtes 2
http://up.picr.de/6420424kbm.jpg

Blick nach Südosten ehemalige Position des Sprengschachtes 3
http://up.picr.de/6420425hkl.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
25.02.2011, 20:52
Blick nach Südosten Anschlußkasten für ehemaligen Sprengschacht 1
http://up.picr.de/6420426vdd.jpg

Blick nach Südosten Anschlußkasten für ehemaligen Sprengschacht 2
http://up.picr.de/6420427dey.jpg

Blick nach Südwesten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/6420428fsm.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Gruß Hagen

Geograph
25.02.2011, 22:12
.

… heute möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem westlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab vorstellen:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Eschenbach in der Oberpfalz-Pressath
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: B470
Sonstiges: Die teilweise rückgebaute Trichtersperre liegt nordöstlich einer Brücke, die den Flußlauf der "Creußen" überspannt. Die Position der ehemaligen Sprengschächte ist einerseits anhand der Risse in der Fahrbahndecke zu erkennen, die mit einem Ziehschuh vergossen wurden, andererseits an den drei vorhandenen Anschlußkästen in der Dammböschung. Diese konnten jedoch auf Grund des gefrorenen Bodens zum Zeitpunkt des "Fundes" nicht genauer "untersucht" werden. Die Abstände zwischen den ehemaligen Sprengschächten betragen jeweils ca. 18 m.


Vielen Dank für den Hinweis und die Bilder!……:cool:

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=3154……:)

Ritchie 66
10.07.2011, 10:42
Hallo CampGates,
vielen dank für den sehr interessanten und aufschlussreichen Bericht über die Trichtersperren im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Über einige dieser Spuren auf dem Teer fahre ich manchmal fast Täglich. Ich währe aber nie darauf gekommen, das es sich dabei um militärische Speeranlagen handelt bzw. gehandelt hat. Ja man war dem "Kalten Krieg" oft näher als man gedacht hat!

Vielen dank nochmal dafür!

Gruß
Ritchie 66

Rex Danny
10.07.2011, 17:54
Hallo CampGates,
vielen dank für den sehr interessanten und aufschlussreichen Bericht über die Trichtersperren im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Über einige dieser Spuren auf dem Teer fahre ich manchmal fast Täglich. Ich währe aber nie darauf gekommen, das es sich dabei um militärische Speeranlagen handelt bzw. gehandelt hat. Ja man war dem "Kalten Krieg" oft näher als man gedacht hat!

Vielen dank nochmal dafür!

Gruß
Ritchie 66

Hallo, Ritchie 66 !

Wenn Du fast täglich über solche Stellen fährst, wäre es toll, wenn Du sie für uns dokumentieren könntest. Gerade in den östlichen Regionen Bayerns ist noch viel zu finden und noch undokumentiert.

Grüße


Rex Danny

Ritchie 66
10.07.2011, 18:09
Hallo Rex Danny,
mit den "über einige fahre ich fast täglich" meinte ich die in diesem Artikel bereits dokumentierten. Etwa die in Hütten bei Grafenwöhr und der B 470 zwischen Weiden und Eschenbach. Ich währe echt nie darauf gekommen, dass es sich dabei um rückgebaute Anlagen handelt. Bin in dem Metier unerfahren. Sind die ersten Sperren im Umfeld die ich bewust gesehen habe. Leider sind mir keine anderen bekannt.

Gruß
Ritchie 66

Colonel Dash Rendar
29.08.2011, 23:28
War mit meiner Familie am Samstag ebenfalls in Windischeschenbach. Ist von Nürnberg nur eine Stunde entfernt. Ich wollte mir die Fallkörpersperre unbedingt selbst mal aus der Nähe ansehen.
Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen:

1. Auf der breiten Seite des Trapezquerschnitts sind ja die schon des öfteren erwähnten Dorne, die sich in den Asphalt hinein bohren sollten, aber wieso sind an den Seiten Vertiefungen (sprich: Löcher) befinden, verstehe ich nicht. Ist das nur herstellungsbedingt (oder sowas) gewesen oder hätten sie auch irgendeine Funktion gehabt.

2. Auf der anderen Seite des Tores befindet sich eine Brücke über die Waldnab. Habe direkt auf der Brücke zwei Pflasterflicken gesehen. Aber direkt auf Brücken Trichtersperren, gab es sowas? Egal wie, man hätte wahrscheinlich die Brücke gesprengt. Eine Behelfsbrücke dann genau in die schmale Toröffnung hineinzufummeln hätte wohl viele Stunden gedauert und dann wäre ja wie gesagt noch die "nette" Fallsperre gewesen, mit der sich die Herren aus dem Osten hätten beschäftigen müssen. Hehe.

http://i376.photobucket.com/albums/oo202/Thomasriedel/Sperranlagen/IMG_0852.jpg

http://i376.photobucket.com/albums/oo202/Thomasriedel/Sperranlagen/IMG_0857.jpg

http://i376.photobucket.com/albums/oo202/Thomasriedel/Sperranlagen/IMG_0856.jpg

http://i376.photobucket.com/albums/oo202/Thomasriedel/Sperranlagen/IMG_0861.jpg

http://i376.photobucket.com/albums/oo202/Thomasriedel/Sperranlagen/IMG_0862.jpg

und eine Sache konnte ich mir nicht verkneifen, bitte nicht böse sein. Mußte hier eine kleine Animation basteln (einfach aufs Bild klicken):

http://i376.photobucket.com/albums/oo202/Thomasriedel/Sperranlagen/th_Fallkrpersperrewirdausgelst-1.jpg (http://s376.photobucket.com/albums/oo202/Thomasriedel/Sperranlagen/?action=view&current=Fallkrpersperrewirdausgelst-1.mp4)

Colonel Dash Rendar
29.08.2011, 23:52
ups, habe gesehen, daß ich nur 10 Minuten Zeit zum editieren habe, na gut, diese halt dann noch dazu:

http://i376.photobucket.com/albums/oo202/Thomasriedel/Sperranlagen/IMG_0865.jpg

http://i376.photobucket.com/albums/oo202/Thomasriedel/Sperranlagen/IMG_0868.jpg

Maeks
30.08.2011, 09:24
Also! Die kleinen Löcher an der Seite sind Bauseits bedingt. Diese Löcher müßten komplet durch den Betonklotz gehen. In diese Löcher wurden Spanneisen geschoben und diese dienten zum zusammenhalten der Schalung. So wie es aussieht wurde diese Fallkörpersperre vorort betoniert.

Gruß Maeks

Colonel Dash Rendar
30.08.2011, 11:09
Hmm, das dachte ich mir fast schon, daß das mit der Herstellung was zu tun hat.
Vielen Dank Maeks!

CampGates
07.04.2012, 23:46
Hallo miteinander,

nachfolgend zur Ergänzung des DOSPA-Datensatzes 4140 einige Photos:

Die Trichtersperre ist vollständig rückgebaut, außer den drei Reparaturstellen in der Asphaltdecke sind keine weiteren Hinweise auf diese ehemalige Sperranlage ersichtlich. Die drei Sprengschächte wurden exakt dort positioniert, wo die Kreisstraße NEW43 durch das "Nadelöhr" zwischen dem "Schlammersdorferweiher" und dem "Buchfelderweiher" führt.

Blick nach Nordosten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10074603cq.jpg

Blick nach Nordwesten Position des ehemaligen Sprengschachtes 1
http://up.picr.de/10074604fn.jpg

Blick nach Nordwesten Position des ehemaligen Sprengschachtes 2
http://up.picr.de/10074606jv.jpg

Blick nach Nordwesten Position des ehemaligen Sprengschachtes 3
http://up.picr.de/10074609hf.jpg

Blick nach Südwesten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10074610be.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Gruß Hagen

CampGates
16.04.2012, 22:05
Hallo,

eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Plößberg-Floß
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2171
Sonstiges: Die Trichtersperre ist teilweise rückgebaut, bei den Sprengschächten 2 und 3 sind die Anschlußkästen noch vorhanden.

Blick nach Norden auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10175191xe.jpg

Blick nach Westen auf die Position des ehemaligen Sprengschachtes 1
http://up.picr.de/10175192gw.jpg

Blick nach Westen auf die Position des ehemaligen Sprengschachtes 2 sowie den Anschlußkasten. Dieser wurde von seiner ursprünglichen Position entfernt und liegt nun "lose" neben der Fahrbahnmulde
http://up.picr.de/10175193eu.jpg

Blick nach Westen auf die Position des ehemaligen Sprengschachtes 3 sowie den Anschlußkasten. Sogar ein Vorhängeschloß ist noch vorhanden
http://up.picr.de/10175194kg.jpg

Blick nach Süden auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10175195oq.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Gruß Hagen

Erk
17.04.2012, 00:34
Moin Camp Gates,

danke für die interessanten Fotos! Solche merkwürdigen Anschlußkästen hab ich noch nicht gesehen. Der eine wächst ja regelrecht aus dem Boden raus. Wahrscheinlich spezielle WBK VI-Konstrukte.:D
Erk

bmwfan2601
22.10.2012, 20:48
Trichtersperre B15 Püchersreuth - Ernsthof

Wie oben schon gesagt habe ich vor kurzem an dieser Stelle der B15 zwei verdächtige Anordnungen von Rießen in dem doch recht guten Fahrbahnbelag erspäht. Heute hat sich mein Verdacht bestätigt!:cool:
Präsentieren kann ich somit eine weitere Trichtersperre mit mindestens 2 Trichtern und (zumindest bei einem Trichter) noch die Froschklappen aus dem Kreis NEW/Bayern
Die Straße ist hier auf beiden Seiten in Dammlage gebaut. Hier wird ein Bach (Den Namen hab ich nicht gefunden) unter der Straße durchgeführt, der durch ein leicht sumpfiges Gebiet fließt. Der Abstand der Trichter beträgt abgeschritten ca. 18m.

Blick nach Südosten (im Vordergrund Trichter 2)
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pa220128k2rpudb07e.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Trichter 1
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pa220125cpjfxhg30m.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Hier noch die Koordinaten für die Lokalisierung
49.758338,12.197565

Blick auf Trichter 2
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pa2201270lbv5qeo3i.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Froschklappen Trichter 1 (Deckel Fehlen. Abmontiert oder Entwendet?)
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pa220117ifj3mwsr4l.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick in die linke Röhre (Zugdraht ist noch vorhanden)
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pa2201197qu2tkz0of.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Trichter 1 und Froschklappen
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pa220122tqvwr31zmc.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Froschklappen von Trichter 2 (Teilweise abgebrochen oder nur stark zugewachsen?)
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pa220126ichtmwvb5x.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick in Richtung Nordwesten
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pa220124i1qas5gclz.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Horner
23.10.2012, 08:43
Immer dran bleiben an der Sache, dann kommt auch der Erfolg :)
Glückwunsch für Deinen neuen Fund ;)

Gruß
Horner

CampGates
23.10.2012, 20:17
Hallo bmwfan2601,

vielen Dank für die Präsentation dieses schönen "Fundes" :).

Ich bin die B15 hier schon mehrmals mit dem PKW gefahren, auch mit dem Gedanken "Hier könnte eine Trichtersperre gewesen sein"; entdeckt habe ich diese jedoch nicht :o! Gratulation :)!

Vier Augen sehen eben mehr als zwei :)!

Gruß Hagen

bmwfan2601
23.10.2012, 20:42
Guten Abend Hagen,

da ich (noch:)) nicht das breite Fachwissen wie du oder auch viele andere habe, kann ich Topografische Begebenheiten sehr schlecht einschätzen. Ich suche daher bis jetzt nur mir bekannte Landstriche ab die nach meiner Sicht für ein Sperrung in Frage kämen.
Bei nächster Gelegenheit werde ich mit Grabwerkzeug bewaffnet versuchen die Froschklappen von Trichter 2 freizulegen.
Wäre es denkbar dass hier noch ein dritter Schacht exestierte?

Rex Danny
24.10.2012, 06:27
Definitiv mit "Ja" zu beantworten, da es sich um eine Bundesstraße handelt.

Ich habe noch keine Bundesstraße mit nur 2 Sprengschächten gesehen, vielleicht weiß Geograph hierzu aber mehr.

Grüße


Rex Danny

Geograph
24.10.2012, 22:00
.

Trichtersperre B15 Püchersreuth - Ernsthof

Wie oben schon gesagt habe ich vor kurzem an dieser Stelle der B15 zwei verdächtige Anordnungen von Rießen in dem doch recht guten Fahrbahnbelag erspäht. Heute hat sich mein Verdacht bestätigt!:cool:
Präsentieren kann ich somit eine weitere Trichtersperre mit mindestens 2 Trichtern und (zumindest bei einem Trichter) noch die Froschklappen aus dem Kreis NEW/Bayern
Die Straße ist hier auf beiden Seiten in Dammlage gebaut. Hier wird ein Bach (Den Namen hab ich nicht gefunden) unter der Straße durchgeführt, der durch ein leicht sumpfiges Gebiet fließt. Der Abstand der Trichter beträgt abgeschritten ca. 18m.


Vielen Dank für den Hinweis!……:)


Der Bach heißt übrigens »Schlattein«.……;)

Geograph
24.10.2012, 22:00
.

Definitiv mit "Ja" zu beantworten, da es sich um eine Bundesstraße handelt.

Ich habe noch keine Bundesstraße mit nur 2 Sprengschächten gesehen, vielleicht weiß Geograph hierzu aber mehr.


Die Anzahl der Sprengschächte hat nichts mit der Klassifizierung eines Verkehrsweges zu tun, sondern ist unter den jeweils gegebenen taktischen und topographischen Gesichtspunkten zu sehen.……;)


Drei Beispiele von Sperranlagen in Bundesstraßen, die aus zwei Sprengschächten bestanden (B 84, B 278, B 458):

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=24

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=52

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=37


Beispiel einer Sperranlage in einer Landesstraße mit fünf Sprengschächten:

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=29


Beispiel einer Sperranlage in einem Waldweg mit vier Sprengschächten:

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=271

CampGates
07.12.2012, 21:51
Hallo miteinander,

die Flüsse Waldnaab, Haidenaab und Naab bildeten eine "Sperrlinie", dies wurde hier schon an anderer Stelle mehrfach ausführlich behandelt:

http://www.cold-war.de/showthread.php/1592-Sperranlagen-im-Landkreis-Schwandorf

http://www.cold-war.de/showthread.php/2357-Von-Schwandorf-nach-Regensburg-Eine-Radtour-entlang-der-südlichen-Naab

http://www.cold-war.de/showthread.php/1546-Sperranlagen-im-Landkreis-Neustadt-an-der-Waldnaab/page3

Demnach sind zahlreiche Brücken, die über diese Flüsse führen, für eine Sperrung vorbereitet (gewesen). Etwa 1 km westlich der Ortschaft Luhe-Wildenau überspannt die BAB A93 die Naab (siehe kmz-File anbei). Die Untersicht des Überbaues sowie die Pfeiler dieses 1985 errichteten Bauwerks habe ich mir bereits im Herbst 2010 angesehen, ohne jedoch Hinweise auf eine Sperranlage entdecken zu können :(. Kürzlich habe ich jedoch beim Überfahren der Brücke auffällige Ausbesserungsstellen in der Asphaltdecke des Überbaues gesichtet und daraufhin die Brücke mittels GOOGLE EARTH "von oben" angesehen. Hierbei läßt sich deutlich erkennen, daß die erwähnten "Flicken" (im nachfolgenden Photo rot markiert) in einer gewissen Regelmäßigkeit angeordnet sind:

http://up.picr.de/12723245zb.jpg

Demnach könnten an der Position der Reparaturstellen Zugangsöffnungen für die Anbringung von Schneidladungen gewesen sein!?

Der nachfolgende Link zeigt mehr oder weniger aussagekräftige Photos der Brückenuntersicht des Überbaues:

http://acofin.de/projekte.html

Mit Wissen der Lage der Reparaturstellen im Brückenüberbau werde ich mir das anscheinend sanierte Bauwerk demnächst nochmal "von unten" etwas genauer ansehen und entsprechende Photos aufnehmen.

Gruß Hagen

Horner
08.12.2012, 00:28
Auf den Bild kann man ganz genau die Stiegen sehen, bin mal gespannt was dabei heraus kommt und auch auf die Bilder :)

Horner
08.12.2012, 00:56
Was mir gerade auch aufgefallen ist, sind die Punkte an den sogenannten Dehnungsfugen, links unten 2, rechts oben 3. Zusammen gefasst mit den anderen Punkten wäre bei einer Sprengung die ganze Brücke zerstört worden, theoretisch. Wenn hier an diesen Punkten auch die Stiegen herunter gehen würden, wäre es vielleicht sehr ersichtlich.

jason.76
08.12.2012, 18:36
so alt ist die Brücke doch noch gar nicht.Bis zu welchen Zeitpunkt hat man eigendlich in Brücken und Strassen Vorichtungen zur Zerstörung eingebaut.(ich komm aus der näheren Gegend)

CampGates
08.12.2012, 19:53
so alt ist die Brücke doch noch gar nicht.Bis zu welchen Zeitpunkt hat man eigendlich in Brücken und Strassen Vorichtungen zur Zerstörung eingebaut.(ich komm aus der näheren Gegend)

Hallo,

wie oben erwähnt, ist das Baujahr der Brücke 1985. Ich gehe davon aus, daß bis kurz vor dem Fall des Eisernen Vorhanges Straßen- oder Brückenneubauten mit Sperrvorrichtungen ausgestattet wurden.

Gruß Hagen

Michael Baumer
09.12.2012, 11:20
Hallo Ihr,guten Morgen
Ich war schon mal an dieser Brücke und zwar im Jahre 2010 und ja,es ist oder vielmehr war eine vorbereitete Sprengbarriere gewesen.Wir (unsere RK) machten damals mit dem Wallmeister eine Erkundungsfahrt und dieser zeigte uns so einiges.Auch der Zugang war da möglich,um den Raum für die Sprengladungen zu besichtigen!Eine absolut interessante Sache!!!
Einen schönen Adventssonntag Euch allen.

Rex Danny
09.12.2012, 12:50
Hallo Ihr,guten Morgen
Ich war schon mal an dieser Brücke und zwar im Jahre 2010 und ja,es ist oder vielmehr war eine vorbereitete Sprengbarriere gewesen.Wir (unsere RK) machten damals mit dem Wallmeister eine Erkundungsfahrt und dieser zeigte uns so einiges.Auch der Zugang war da möglich,um den Raum für die Sprengladungen zu besichtigen!Eine absolut interessante Sache!!!
Einen schönen Adventssonntag Euch allen.

Hallo, Michael !

Da es sich ja um eine rückgebaute Sperranlage handelt, wäre es schön, wenn Du die Art der Anlage als vor Ort gewesener mal eingehender beschreibst (z.B. Sprengkammern, Schneidladungen, wo Lagerung der Sperrmittel?, am Objekt oder im Objekt?, wie war der Zugang?, über Kreuzdeckel von oben?). Das würde uns hier brennend interessieren. Auch wären Bilder sehr willkommen, falls vorhanden. Mittlerweile braucht man auch keine Angst mehr haben, Ärger zu bekommen. Über rückgebaute Sperranlagen spricht selbst die Bundeswehr jetzt schon ganz offen.

Ach ja, hat Euch der Wallmeister denn noch weitere Sperranlagen bei der Exkursion gezeigt bzw. genannt? Das wäre für unsere Datenbank sehr hilfreich, da in Landstrich doch noch sehr große Lücken vorherrschen.

Grüße und einen schönen 2.Advent


Rex Danny

Michael Baumer
09.12.2012, 14:40
Hallo Rex Danny,also das war meines Wissens eine Sprengkammer und wurden mit Sprengladungen a 7 Kilo bestückt.Der Eingang dazu war in Fahrtrichtung Regensburg (da sind wir eingestiegen)und der Zugang dazu ist offen,da geht ein Feldweg hin.Ich werde versuchen,da ein Bild von Google-Earth mit einzubinden.Wo allerdings die Sprengmittel dazu lagern/lagerten weiss ich nicht.Aber wir haben ein Sprengmittellager besichtigt und das ist ja abgesichert,da geht nix mit einfach mal da reinspazieren!Davon versuche ich auch noch den Standort via Google-Earth mit einzubringen.Aber das Interessanteste war die Eisenbahnbrücke über der Naab nahe Wölsendorf und wurde im Falle eines Falles mit Schneidladungen bestückt!

Rex Danny
09.12.2012, 17:22
Hallo Rex Danny,also das war meines Wissens eine Sprengkammer und wurden mit Sprengladungen a 7 Kilo bestückt.Der Eingang dazu war in Fahrtrichtung Regensburg (da sind wir eingestiegen)und der Zugang dazu ist offen,da geht ein Feldweg hin.Ich werde versuchen,da ein Bild von Google-Earth mit einzubinden.Wo allerdings die Sprengmittel dazu lagern/lagerten weiss ich nicht.Aber wir haben ein Sprengmittellager besichtigt und das ist ja abgesichert,da geht nix mit einfach mal da reinspazieren!Davon versuche ich auch noch den Standort via Google-Earth mit einzubringen.Aber das Interessanteste war die Eisenbahnbrücke über der Naab nahe Wölsendorf und wurde im Falle eines Falles mit Schneidladungen bestückt!

Da durch Michael das Vorhandensein von Sprengkammern bestätigt wurde, habe ich das Thema mal hierhin verschoben, da es nun kein Verdachtsfall mehr ist.

Die Brückensperre auf der A93 ist ab sofort unter dem Datensatz 4452 in der Datenbank enthalten.

Bei einem kleinen Rundflug die Naab entlang, habe ich dann auch noch zwei weitere Brückensperren in der Nähe von Widischeschenbach gefunden. Einmal auf der St2181 zwischen Windischeschenbach und der A93 in der Naab-Brücke (Sprengkammern in zwei Pfeilern) sowie die Eisenbahnbrücke über die Naab bei Pfaffenreuth, die über eine Galerie unterhalb verfügte, somit über Schneidladungsvorrichtungen verfügt hat.

Beide Brücken sind in der Datenbank unter den Datensätzen 4453 und 4454 eingetragen.

@ Michael und Camp Gates:
Alle drei Datensätze benötigen noch die entsprechenden Bilder.

Weiterhin dürften auch die restlichen, noch nicht in Augenschein genommenen Bereiche entlag der Naab/ Waldnaab interessant sein und jede Menge an Sperren hervorbringen.

Grüße und ein schöner 2.Advent


Rex Danny

CampGates
11.12.2012, 21:45
…war meines Wissens eine Sprengkammer und wurden mit Sprengladungen a 7 Kilo bestückt.Der Eingang dazu war in Fahrtrichtung Regensburg (da sind wir eingestiegen)und der Zugang dazu ist offen,da geht ein Feldweg hin…

Hallo,

vielen Dank für die interessante Information :). Sobald es möglich ist, das Bauwerk von unten über den Wirtschaftsweg anzufahren (in diesem Bereich liegt momentan relativ viel Schnee), werde ich auf Entdeckungsreise gehen und Photos aufnehmen.


…Bei einem kleinen Rundflug die Naab entlang, habe ich dann auch noch zwei weitere Brückensperren in der Nähe von Widischeschenbach gefunden. Einmal auf der St2181 zwischen Windischeschenbach und der A93 in der Naab-Brücke (Sprengkammern in zwei Pfeilern) sowie die Eisenbahnbrücke über die Naab bei Pfaffenreuth, die über eine Galerie unterhalb verfügte, somit über Schneidladungsvorrichtungen verfügt hat.

Beide Brücken sind in der Datenbank unter den Datensätzen 4453 und 4454 eingetragen.

@ Michael und Camp Gates:
Alle drei Datensätze benötigen noch die entsprechenden Bilder.

Weiterhin dürften auch die restlichen, noch nicht in Augenschein genommenen Bereiche entlag der Naab/ Waldnaab interessant sein und jede Menge an Sperren hervorbringen….

Hallo Rex Danny,

nachfolgend einige Worte zu den beiden neuen DOSPA-Datensätzen:

4453, Brückensperre St2181 Windischeschenbach-A93

Die Brücke ist mir sehr gut bekannt, da ich diese seit einigen Jahren an einem Arbeitstag mehrmals täglich überquere. Nur ca. 80 m südwestlich dieser St2181 Waldnaab- und Bahnunterführung liegt eine weitere Bahnbrücke, die ich hier schon vor längerer Zeit als Verdachtsfall vorgestellt habe.

http://www.cold-war.de/showthread.php/1676-Bahnbrücke-über-die-Waldnaab-bei-Windischeschenbach

Die St2181-Brücke habe ich mir natürlich auch schon zig Male in den letzten Jahren angesehen, um Hinweise auf eine Sperranlage zu finden, wobei ich jedoch meiner Meinung nach erfolglos blieb. Auf die Idee, daß sich hinter den Türen in den Pfeilern Sprengkammern befinden könnten, bin ich nicht gekommen. Meiner Vermutung nach handelt es hierbei um Zugänge zu für Wartungs- und Unterhaltszwecke begehbare Pfeiler (alle vier haben eine Tür), wobei ich aber nicht recht haben muß.

Die Brücke dürfte so um 1985 im Zuge der Ortsumgehung Neuhaus/ Windischeschenbach gebaut worden sein (die exakte Bauzeit konnte ich bis jetzt noch nicht Erfahrung bringen, am Bauwerk selber ist keine Jahreszahl vorhanden). Vor dem Bau der Umgehungsstraße lief der Verkehr durch die beiden eben genannten Orte, unter anderen durch den Bahndurchlaß mit der Fallkörpersperre, die nach dem Neubau der Staatsstraße einen Großteil ihrer eigentlichen Bestimmung verloren hatte, demnach hätte eine Sperranlage in der Ortsumgehung durchaus Sinn gemacht.

http://www.cold-war.de/showthread.php/879-Fallkörpersperre-in-Windischeschenbach

Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob hier wirklich eine Brückensperre vorhanden war. Eine Trichtersperre in der Anrampung zum westlichen Widerlager hätte den gleichen Zweck erfüllt, hätte jedoch wesentlich weniger Schaden an der Bausubstanz verursacht. Hinsichtlich ehemaliger Sprengschächte lassen sich jedoch auch keine Hinweise finden. Ich bleibe auf jeden Fall an der Sache dran.

Nachfolgend einige Photos des durchaus imposanten Bauwerks:

Blick nach Osten vom westlichen Widerlager
http://up.picr.de/12773059kc.jpg

Westliches Widerlager mit Zugangstür, Blick nach Westen
http://up.picr.de/12773060rf.jpg

Blick nach Osten vom westlichen Widerlager, die Türen in den Pfeilern sind gut zu erkennen
http://up.picr.de/12773061vm.jpg

Blick nach Osten vom westlichen Widerlager, zwischen den beiden südlichen Plattenbalkenstegen ist ein Gitterrost zum Begehen montiert
http://up.picr.de/12773102gq.jpg

Blick nach Norden auf das östliche Widerlager
http://up.picr.de/12773103qs.jpg

Blick nach Westen vom östlichen Widerlager, die Türen in den Pfeilern sind gut zu erkennen
http://up.picr.de/12773104sm.jpg

Blick nach Westen vom östlichen Widerlager
http://up.picr.de/12773197ft.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
11.12.2012, 21:48
Östliches Widerlager mit Zugangstür, Blick nach Osten
http://up.picr.de/12773198li.jpg

Blick nach Westen auf die Tür im östlichsten Brückenpfeiler
http://up.picr.de/12773199vz.jpg

Östliches Widerlager und Untersicht des Plattenbalkenbauwerkes
http://up.picr.de/12773238ph.jpg

Blick nach Westen auf Pfeiler und Untersicht des Bauwerks
http://up.picr.de/12773240cu.jpg

Blick nach Nordwesten auf das Brückenbauwerk
http://up.picr.de/12773244eq.jpg

Blick nach Norden auf das Brückenbauwerk
http://up.picr.de/12773245yt.jpg

Blick nach Südwesten auf einen Pfeiler der St2181-Brücke, im Hintergrund die Bahnbrücke (Verdachtsfall)
http://up.picr.de/12773394jb.jpg

CampGates
11.12.2012, 22:32
Nachfolgend zwei Aufnahmen der Bahnbrücke DOSPA 4454 mit Stahlfachwerküberbau (jeweils Blick nach Norden) "aus der Ferne", die als "Nebenprodukt" bei einer Begehung der "Großen Waldnaabbrücke" (BAB A93) im Juni und November 2008 entstanden sind:

http://up.picr.de/12773956pp.jpg

Ich will die Existenz einer Brückensperre nicht anzweifeln, aber trotzdem stellt sich die Frage, ob allein das Vorhandensein einer Galerie schon ein sichererer Hinweis auf eine Sperranlage ist? Schließlich werden die Galerien auch zur Wartung, in diesem Falle des Fachwerks, genutzt.


Nördlich und südlich von Windischeschenbach quert die BAB A93 die Waldnaab mittels zweier Talbrücken ("Große" sowie "Kleine Waldnaabbrücke"). Hierzu vorab einige Photos aufgenommen im Juni 2008:

Große Waldnaabbrücke: Blick vom nördlichen Widerlager nach Süden
http://up.picr.de/12774088ta.jpg

Große Waldnaabbrücke: Blick vom östlichen Wartungssteg nach Süden
http://up.picr.de/12774089wp.jpg

Kleine Waldnaabbrücke: Blick vom nördlichen Widerlager nach Süden
http://up.picr.de/12774229fg.jpg

Kleine Waldnaabbrücke: Blick vom östlichen Wartungssteg auf die Pfeiler, auch hier ist eine Tür zu erkennen
http://up.picr.de/12774231fg.jpg

Kleine Waldnaabbrücke: Blick vom östlichen Wartungssteg nach Süden
http://up.picr.de/12774233av.jpg

Demnächst folgen weitere Ausführungen zu diesen beiden Brücken…

Abschließend noch ein kmz-File mit folgenden Ortsmarken:


DOSPA 4453
DOSPA 4454
Verdachtsfall Bahnbrücke
Fallkörpersperre Windischeschenbach
Große Waldnaabbrücke
Kleine Waldnaabbrücke


Gruß Hagen

CampGates
13.12.2012, 20:59
Hallo zusammen,

rein informativ möchte ich mit den folgenden Photos von der "Kleinen Waldnaabbrücke" (auch "Johannisthalbrücke") das "Innenleben" eines begehbaren Pfeilers einer relativ modernen Autobahntalbrücke vorstellen. Die Johannisthalbrücke besteht aus zwei voneinander unabhängigen Teilbauwerken, wobei das östliche (Richtungsfahrbahn Hof) 1981, das westliche (Richtungsfahrbahn Regenburg) 1992 (im Zuge der Erweiterung der BAB A93 in nördliche Richtung) gebaut wurde.

Blick nach Norden: Der nördliche sowie mittlere Bereich beider Teilbauwerke. Die Brücke rechts im Bild wurde 1981, die links 1992 erstellt. Die Pfeiler der älteren Brücke sind nicht begehbar, daher auch keine Zugangstüren
http://up.picr.de/12792505wt.jpg

Blick nach Nordwesten: Untersicht der beiden Brücken; jeweils rechts verläuft ein Wartungssteg
http://up.picr.de/12792506tq.jpg

Pfeiler von unten
http://up.picr.de/12792507wi.jpg

Zugangstür aus verschiedenen Perspektiven
http://up.picr.de/12792508zw.jpg

http://up.picr.de/12792544qy.jpg

http://up.picr.de/12792545pb.jpg

http://up.picr.de/12792546go.jpg

http://up.picr.de/12792547rn.jpg

Pfeilerfuß von innen
http://up.picr.de/12792736yy.jpg

Weitere Photos folgen...

CampGates
13.12.2012, 21:04
Jeweils Blick nach oben: Im Inneren des Pfeilers befindet sich ein Leitergang mit Zwischenpodesten. Leider funktionierte die Innenbeleuchtung nicht, sonst hätte man vielleicht etwas weiter nach oben sehen können
http://up.picr.de/12792739ot.jpg

http://up.picr.de/12792741gy.jpg


http://up.picr.de/12792750rj.jpg

Dort wo das Tageslicht durchschimmert (zwischen Leiter und Podest, oberes Bilddrittel), ist die Ausstiegsöffnung am Pfeilerkopf zur Wartung der Brückenlager
http://up.picr.de/12792742ln.jpg

Lt. Information von verschiedenen Personen soll sich am 1981 gebauten, östlichen Teilbauwerk auch eine Sperranlage befunden haben. Ich konnte jedoch keinerlei Hinweise diesbezüglich entdecken… :(

Gruß Hagen

Horner
16.12.2012, 12:39
Solche Türen sind auch in den Brückenfeilern der Brücke A45 Sauerlandlinie bei Lüdenscheid-Süd, Talbrücke Schlittenbach zu sehen, unter der die Bundesstraße 229 herführt. Leider kann ich mal wieder nicht alles auf Anhieb finden :rolleyes:

bmwfan2601
16.12.2012, 18:54
Hallo miteinander,

Nach Besuch des Weihnachtsmarktes auf Schloss Guteneck (Nabburg) habe ich heute einen Abstecher zur Naabunterführung bei Luhe-Wildenau unternommen

Blick auf die Unterführung Richtung Südwesten
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pc16000231s6xmlwcp.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick zwischen den Fahrbahnen Richtung Südwesten (Jeweils oben links ist ein Wartungssteg vorhanden)
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/pc160006oni07tbc35.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf zwei Pfeiler im Nördlichen Bereich der Brücke in Richtung Nordosten. Gut zu erkennen sind die Abstiege von den Wartungsstegen zu den Brückenlagern der jeweiligen Pfeiler
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/pc160010hw6dut7x12.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf ein Brückenlager der Fahrbahn Richtung Regensburg
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/pc1600119ey31aivhl.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick über die Naab auf das Südliche Wiederlager
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pc160008n63xzqoac8.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Trotz langer Suche habe ich leider keine Spuren von Schneidladungsblechen oder Galerien finden können. Allerdings war die Brücke vom Regen nass und so waren evtl Spuren nur schwer ersichtlich. Nur an dieser Stelle direkt über der Naab auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Regensburg konnte diesen runden Fleck entdecken. Das Bild ist leider nicht so gelungen, da es für die Kamera eigentlich schon zu Dunkel war
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/pc160014gmuhj9ptfi.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

bmwfan2601
16.12.2012, 18:58
Hier noch ein Foto

Blick entlang der der östlichen Fahrbahn (Hof) richtung Südwesten
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/pc160015pb4t6nkul9.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

CampGates
17.12.2012, 20:36
...nach Besuch des Weihnachtsmarktes auf Schloss Guteneck (Nabburg) habe ich heute einen Abstecher zur Naabunterführung bei Luhe-Wildenau unternommen

…Trotz langer Suche habe ich leider keine Spuren von Schneidladungsblechen oder Galerien finden können. Allerdings war die Brücke vom Regen nass und so waren evtl Spuren nur schwer ersichtlich. Nur an dieser Stelle direkt über der Naab auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Regensburg konnte diesen runden Fleck entdecken. Das Bild ist leider nicht so gelungen, da es für die Kamera eigentlich schon zu Dunkel war…

Hallo bmwfan2601,

vielen Dank für die tollen Photos :). Interessant ist der runde Fleck im Beton des Überbaues im Bereich der Naab. Der Schnee hat sich in der Zwischenzeit ja schon ziemlich aufgelöst, daher werde ich demnächst auch mal bei der Brücke vorbeischauen um mein Glück zu versuchen.

Gruß Hagen

CampGates
19.12.2012, 22:34
…sowie die Eisenbahnbrücke über die Naab bei Pfaffenreuth, die über eine Galerie unterhalb verfügte, somit über Schneidladungsvorrichtungen verfügt hat.

Beide Brücken sind in der Datenbank unter den Datensätzen 4453 und 4454 eingetragen.

@ Michael und Camp Gates:
Alle drei Datensätze benötigen noch die entsprechenden Bilder…



...Nachfolgend zwei Aufnahmen der Bahnbrücke DOSPA 4454 mit Stahlfachwerküberbau… Ich will die Existenz einer Brückensperre nicht anzweifeln, aber trotzdem stellt sich die Frage, ob allein das Vorhandensein einer Galerie schon ein sichererer Hinweis auf eine Sperranlage ist? Schließlich werden die Galerien auch zur Wartung, in diesem Falle des Fachwerks, genutzt…

Ich hab heute die Mittagspause genutzt, um einige Photos der Bahnbrücke DOSPA 4454 aufzunehmen:

Blick nach Südwesten auf die Bahnbrücke, in der linken Bildhälfte die Talbrücke der BAB A93
http://up.picr.de/12850128wd.jpg

Blick nach Südwesten auf die Bahnbrücke
http://up.picr.de/12850129yv.jpg

Nochmals Blick nach Südwesten auf die Bahnbrücke, diesmal ohne Zug
http://up.picr.de/12850130bw.jpg

Blick nach Süden auf die Bahnbrücke, im Hintergrund die Autobahnbrücke. Der Überbau der Bahnbrücke ist von der Konstruktion her zweigeteilt: Der südliche besteht aus einem Stahlfachwerk, der nördliche ist eine massiver "Träger" aus Stahlprofilen
http://up.picr.de/12850162to.jpg

"Daten zum Bau" der Brücke auf dem Stahlüberbau, diese beziehen sich meiner Meinung nach auch nur auf diesen (Baujahr 1986). Die Pfeiler, Widerlager und der südliche Stahlfachwerküberbau wurden meiner Ansicht nach schon zu einem früheren Zeitpunkt gebaut
http://up.picr.de/12850163hr.jpg

Nahaufnahme "Daten zum Bau"
http://up.picr.de/12850164az.jpg

Untersicht des Bauwerks, hier sind deutlich die unterschiedlichen Überbaukonstruktionen zu erkennen, Blick nach Südosten
http://up.picr.de/12850185ks.jpg

Blick nach Osten auf die Bahnbrücke, im Hintergrund die Autobahnbrücke
http://up.picr.de/12850186mt.jpg

Stahlfachwerküberbau mit Galerie
http://up.picr.de/12850187tz.jpg

Nochmals Blick nach Osten auf die Bahnbrücke, im Hintergrund die Autobahnbrücke
http://up.picr.de/12850188fl.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
19.12.2012, 22:40
Nochmals Blick nach Osten auf die Bahnbrücke, im Hintergrund die Autobahnbrücke
http://up.picr.de/12850277st.jpg

Blick nach Norden auf das westliche Widerlager der Bahnbrücke
http://up.picr.de/12850279bk.jpg

Blick nach Osten auf das östliche Widerlager der Bahnbrücke, im Vordergrund die Waldnaab
http://up.picr.de/12850281cw.jpg

Blick nach Nordwesten auf den westlichen Pfeiler des Bauwerks
http://up.picr.de/12850333uc.jpg

Nochmals der westliche Pfeiler, im unteren Teil zeichnen sich zwei rechteckige Umrisse ab, Sprengkammern?
http://up.picr.de/12850334pf.jpg

Blick nach Südwesten auf die beiden rechteckigen Öffnungen (?) (Abmessungen ca. 40 x 50 cm) im Pfeiler
http://up.picr.de/12850335xf.jpg

Nahaufnahme der südlichen Sprengkammer (?). Der Verlauf der Struktur der Bretterschalung ist hier deutlich unterbrochen, zudem befindet sich hinter der Metallabdeckung ein Hohlraum (Klopfprobe!)
http://up.picr.de/12850365us.jpg

Nahaufnahme der nördlichen Sprengkammer (?). Der Verlauf der Struktur der Bretterschalung ist auch hier deutlich unterbrochen, auch hier befindet sich hinter der Metallabdeckung ein Hohlraum (Klopfprobe!)
http://up.picr.de/12850366qr.jpg

Blick nach Westen auf die Bahnbrücke
http://up.picr.de/12850367ka.jpg

Nochmals Blick nach Westen auf die Bahnbrücke aus einer anderen Perspektive
http://up.picr.de/12850368os.jpg

Gruß Hagen

Rex Danny
27.12.2012, 16:42
Hallo an alle !

Auch hier habe ich mir nochmals die Bilder genau betrachtet und komme, wie schon bei der Eisenbahnbrücke Riglasreuth, zu dem Schluß, daß es sich bei den herausgesetzten Steinquadern um rückgebaute Sprengkammern handelt.

Auf jeder Seite der Brücke befinden sich 2 Sprengkammern gegenüberliegend, was den Effekt hätte, daß bei Sprengung der beiden Pfeiler die aufgesetzte Brücke seitlich nach Westen abrutschen würde.

Wie im Post zu Riglasreuth geschrieben, fehlen dort entsprechende Bilder der äußeren Widerlager. Ich gehe aber davon aus, daß in Riglasreuth ebenfalls ähnlich aussehende Quader an den Brückenenden zu finden sein werden.

Grüße


Rex Danny

dochol
27.12.2012, 17:49
Ich will euren Optimismus nicht trüben, aber nach meinem Verständnis wäre es sinniger, den mittleren Pfeiler entsprechend vorzubereiten, als zwei massive Brückenköpfe zu bearbeiten.
Das Teil soll ja nicht in Schutt und Asche gelegt werden, und außerdem bedeutet und großer Knall auch immer großen Aufwand.

Das soll nicht das Gegenteil beweisen, aber in letzter Zeit habe ich den Eindruck, dass zu vorschnell geurteilt wird - Sowohl Bestätigungen als auch Ablehnungen.

Rex Danny
27.12.2012, 18:11
Hallo, Dochol !

Schön, daß sich jetzt mal jemand zu Wort meldet.

Die Eisenbahnbrücke, um die es hier geht, hat keinen Mittelpfeiler, somit paßt es schon mit den beiden Brückenköpfen.

Anders in Riglasreuth. Dort war der Mittelpfeiler mit den merkwürdigen Klammern auf den Steinquadern versehen. Da hatte ich ja auch geschrieben, daß möglicherweise an den äußeren Widerlagern solche Steinquader wie hier in Windischeschenbach vorhanden sind. Leider fehlen ja davon Bilder.

Was sollen denn Deiner Meinung nach die Steinquader für eine Aufgabe haben? Und warum sind sie gegenüberliegend nur unterhalb der westlichen Widerlager, unter den östlichen hingegen aber nicht?

Jetzt bin ich auf Antworten gespannt. Vielleicht hat ja wirklich einer der User eine andere Antwort als ich hierauf.

Grüße


Rex Danny

dochol
27.12.2012, 19:11
Ich meinte den mittlere Pfeiler, nicht den Mittelpfeiler ;)
http://s2.up.picr.de/5491463.jpg

Verstehst du?

Wieso sollte man bei einer Entfernung der Kammern die Steine überstehen lassen?
Woanders gibt man sich soviel Mühe, und für Schlamperei es es schon wieder zu ordentlich.

Rex Danny
27.12.2012, 19:58
Hallo, Dochol !

Ich verstehe, was Du meinst. Warum die Steinquader heraus stehen, kann ich Dir auch nicht sagen. Aber es ist auf jeden Fall so gewollt, da absolut gleichmäßig.

Was Dein Bild anbelangt, muß ich sagen, daß eine Sprengung hier bei der kleinen Unterführung erheblich weniger effektiv gewesen wäre. Die Brücke wäre eingeknickt, da immer noch auf dem anderen Widerlager aufsitzend, und mit entsprechender Ausrüstung (Panzerschnellbrücken etc.) hätte das kleine fehlende Stück ausgeglichen bzw. überbrückt werden können. Deshalb die gesamte Brücke durch Abrutschen von den Widerlagern entfernen.

Grüße


Rex Danny

bmwfan2601
10.03.2013, 19:05
Immer dran bleiben an der Sache, dann kommt auch der Erfolg...

Einen schönen Sonntag miteinander,

bei einer kleiner Ausfahrt im Raum Flossenbürg bin ich Heute auf eine neue Trichtersperre gestoßen. :)

Diese befindet sich hier: 49.747806,12.353693 (Google Maps)

Es ist eine vollständig zurückgebaute Trichtersperre mit mindestens 2 Schächten, 18m Abstand zueinander. Die Straße ist in den stark zur Rumpelbach abfallenden Hang eingeschnitten. Sie verbindet das Anwesen Rumpelbach 2 mit der Verbindungstraße zwischen dem Gaisweiher und St. Ötzen.

Ich gehe stark davon aus dass diese eingesetzt wurde um eine Umgehungsmöglichkeit für die DOSPA 2269 (zwischen Flossenbürg und Silberhütte) zu verhindern, da dort vor der Sperre (von Norden komment) ein gut ausgebauter Waldweg bis zum Anwesen Rumpelbach 2 führt.

Da ich leider nur mein Handy dabei hatte werde ich demnächst die Sperre nochmals aufsuchen um Sie richtig zu dokumentieren.

Blick nach Südosten Richtung des Anwesens Rumpelbach 2
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/foto02147ro2htqlus.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Trichter 1
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/foto0215qi5j4fmo08.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Trichter 2
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/foto0216r1sioe4qn7.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick nach Nordwesten Richtung der Verbindungsstraße
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/foto0217b9z0n1d85x.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Geograph
10.03.2013, 19:31
.


… bei einer kleiner Ausfahrt im Raum Flossenbürg bin ich Heute auf eine neue Trichtersperre gestoßen. :)

Diese befindet sich hier: 49.747806,12.353693 (Google Maps)

Es ist eine vollständig zurückgebaute Trichtersperre mit mindestens 2 Schächten, 18m Abstand zueinander. Die Straße ist in den stark zur Rumpelbach abfallenden Hang eingeschnitten. Sie verbindet das Anwesen Rumpelbach 2 mit der Verbindungstraße zwischen dem Gaisweiher und St. Ötzen.

Ich gehe stark davon aus dass diese eingesetzt wurde um eine Umgehungsmöglichkeit für die DOSPA 2269 (zwischen Flossenbürg und Silberhütte) zu verhindern, da dort vor der Sperre (von Norden komment) ein gut ausgebauter Waldweg bis zum Anwesen Rumpelbach 2 führt.

Da ich leider nur mein Handy dabei hatte werde ich demnächst die Sperre nochmals aufsuchen um Sie richtig zu dokumentieren.


Vielen Dank für den Hinweis und die Bilder!……:)

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=4638


Aufgrund der grenznahen Lage dürfte sich in diesem Raum bestimmt noch die eine oder andere (rückgebaute) Sperranlage auffinden lassen.……;)

bmwfan2601
10.03.2013, 19:59
Aufgrund der grenznahen Lage dürfte sich in diesem Raum bestimmt noch die eine oder andere (rückgebaute) Sperranlage auffinden lassen.……;)

Hallo Geograph,

Nach betrachten der Karte vermute ich spontan eine weitere Sperre in diesem Bereich

49.743493,12.349981 (Google Maps)

Der Weg verbindet ja das Anwesen Rumpelbach 2 mit dem Gaismühlweg, und scheint zumindest teilasphaltiert zu sein. Demnächst werde ich mir das mal ansehen.:)

Geograph
10.03.2013, 20:30
.


Nach betrachten der Karte vermute ich spontan eine weitere Sperre in diesem Bereich

49.743493,12.349981 (Google Maps)

Der Weg verbindet ja das Anwesen Rumpelbach 2 mit dem Gaismühlweg, und scheint zumindest teilasphaltiert zu sein. Demnächst werde ich mir das mal ansehen.:)


Prima!……:)


War im Bereich Sankt Ötzen/Hildweinsreuth etwas erkennbar?

bmwfan2601
10.03.2013, 20:43
Ich bin zwar die Strecke abgefahren habe aber auf den ersten Blick nichts entdecken können. Auch ist die Straße erst vor ein paar Jahren neu asphaltiert worden.
Was die Waldwege in diesem Bereich angeht werde ich demnächst bei schönem Wetter einen Ausgedehnten "Waldspaziergang" machen:)

Geograph
10.03.2013, 20:50
.


Ich bin zwar die Strecke abgefahren habe aber auf den ersten Blick nichts entdecken können. Auch ist die Straße erst vor ein paar Jahren neu asphaltiert worden.

OK.……:(



Was die Waldwege in diesem Bereich angeht werde ich demnächst bei schönem Wetter einen Ausgedehnten "Waldspaziergang" machen:)

Und nicht vergessen, den Reserve-Akku aufzuladen und mitzunehmen ………;)

Horner
10.03.2013, 21:28
Na denn, Sperren Heil auf der nächsten Exkursion und viel Glück dabei :)

klaus_erl
15.04.2013, 05:15
Blick nach Nordosten ehemaliger Sprengschacht 3
http://s3.up.picr.de/5592023.jpg

Blick nach Nordosten ehemaliger Sprengschacht 4
http://s4.up.picr.de/5592026.jpg

Blick nach Nordwesten auf alle vier ehemaligen Sprengschächte
http://s5.up.picr.de/5592029.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File mit beiden Trichtersperren…

So, mehr hab ich für heute leider nicht :)...

Gruß Hagen

Ich hole den alten Thread nochmal nach oben. Als Neueinsteiger in diesem Forum bin ich auf den Bericht gestoßen, der Erinnerungen in mir weckt.

Während meiner Bundeswehrzeit, mitten im kalten Krieg, habe ich intensive Bekanntschaft mit dieser Trichtersperre gemacht. Dadurch dass ein Teil von ihr auf dem Parkplatz lag und dieser wenig frequentiert war, bot sie sich geradezu als Übungsobjekt für die Weidener Pioniere an und somit durfte ich die Schächte einige Male mit Übungsladungen bestücken.

Grüße
Klaus

Rex Danny
15.04.2013, 13:47
Hallo, Klaus !

Herzlich willkommen hier im Forum. Es wäre schön, wenn Du noch kurz auf der Startseite unter "User-Vorstellungen" ein paar Worte zu Deiner Person und Deinen Hobbys ect. posten könntest.

Ansonsten wünsche ich Dir hier viel Spaß und hoffe, daß Du als alter Insider möglicherweise noch einiges zu den Sperranlagen in Deinem Bereich beitragen kannst.

Wann und in welcher Einheit hast Du gedient? Und weißt Du zufällig auch noch, für welche Sperranlagen ihr zuständig gewesen seid? Diese Frage wurde neulich von Jason.76 gestellt.

Grüße


Rex Danny

klaus_erl
15.04.2013, 17:20
Danke für die nette Begrüßung.

Ein paar Worte zur allgemeinen Vorstellung werde ich in den nächsten Tagen noch schreiben.

Ich war 1983/84 bei der PzPiKp 100 in Weiden. Zuständig waren wir grob gesagt für die Sperren in der nördlichen Oberpfalz. Es wurde aber - zumindest in Kreisen der Wehrpflichtigen - nicht thematisiert, wo genau sich Sperren befanden.

Nur das Laden von Sprengschächten für Trichtersperren haben wir an der realen Sperre geübt, die bot sich geradezu an. Das Bestücken von Schneidladungsträgern, Fallkörpern usw. übten wir an Modellen auf dem Standortübungsplatz.

Grüße
Klaus

CampGates
15.04.2013, 20:49
Hallo Klaus,

willkommen hier im Forum, vielleicht hast Du ja auch schon mit dieser Trichtersperre Bekanntschaft gemacht :):

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Bernstein (Windischeschenbach)-Oberbaumühle
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW18, Bahnlinie Weiden-Oberkotzau
Sonstiges: Objektnummer NEW-22; 2 Straßensprengschächte a 5,0 m tief (1 Sprengschacht im Bereich des nördlichen Widerlagers, 1 Sprengschacht im Bereich des südlichen Widerlagers; gebaut September 1968; rückgebaut September 1994 (im Zuge der Umverlegung der NEW18)

Blick nach Westen auf die Position des südlichen Brückenwiderlagers (Sprengschacht 1) der rückgebauten Bahnbrücke
16467

Blick nach Nordosten auf die Position des nördlichen Brückenwiderlagers (Sprengschacht 2) der rückgebauten Bahnbrücke
16468

Blick nach Nordwesten auf die Position der ehemaligen Bahnbrücke
16469

Zur Bestimmung der Örtlichkeit ist eine kmz-Datei beigefügt...

Gruß Hagen

Rex Danny
16.04.2013, 14:42
Danke für die nette Begrüßung.

Ein paar Worte zur allgemeinen Vorstellung werde ich in den nächsten Tagen noch schreiben.

Ich war 1983/84 bei der PzPiKp 100 in Weiden. Zuständig waren wir grob gesagt für die Sperren in der nördlichen Oberpfalz. Es wurde aber - zumindest in Kreisen der Wehrpflichtigen - nicht thematisiert, wo genau sich Sperren befanden.

Nur das Laden von Sprengschächten für Trichtersperren haben wir an der realen Sperre geübt, die bot sich geradezu an. Das Bestücken von Schneidladungsträgern, Fallkörpern usw. übten wir an Modellen auf dem Standortübungsplatz.

Grüße
Klaus

Hallo, Klaus !

Genau das meinte ich mit weiteren Sperranlagen aus dem Gedächtnis.

Falls Du es noch nicht gesehen hast, es befinden sich auch Sperranlagen (Üb) in der Datenbank, nämlich die von Dir bezeichneten Übungsanlagen auf den Standortübungsplätzen.

Wenn Du also noch weißt, auf welchem Standortübungsplatz welche Art von Übungssperre angelegt war, her damit. Möglichst mit KMZ-File für die genaue Lokalisierung.

Weiden mit 2 Standortübungsplätzen bietet sich geradezu als Einstand dafür an.

Grüße


Rex Danny

CampGates
16.04.2013, 20:36
Bezeichnung: Brückensperre
Ort: Neustadt an der Waldnaab-Altenstadt an der Waldnaab
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: B15
Sonstiges: Objektnummer NEW-10; 3 Sprengkammern im westlichen Pfeiler; gebaut Mai/Juni/Juli 1962; rückgebaut August 2003

Blick nach Süden auf die Brücke
16474 16475

Seitenansicht bzw. Untersicht des Bauwerks, im hinteren Pfeiler waren kurz unterhalb des Bogenansatzes 3 Sprengkammern positioniert (leider nicht mehr erkennbar), Blick nach Südwesten
16476 16477

Seitenansicht bzw. Untersicht des Bauwerks, Blick nach Westen
16478 16479

Gesamtansicht des Bauwerks, Blick nach Westen
16480

CampGates
16.04.2013, 21:06
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: B22-NEW2 (nordwestlich Altenstadt an der Waldnaab)
Bundesland: Bayern (TIR)
Sperrung: Wirtschaftsweg (ehemalige NEW2)
Sonstiges: Objektnummer NEW-25; 3 Straßensprengschächte a 5,0 m tief; gebaut September/Oktober 1968; rückgebaut September 1995

Blick nach Westen auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre, der Asphalt der südlichen Fahrbahnhälfte der ehemaligen Kreisstraße NEW2 wurde ebenso rückgebaut
16501

Blick nach Norden auf den Anschlußkasten des rückgebauten Sprengschachtes 1
16512 16513 16514

Blick nach Norden auf den Anschlußkasten des rückgebauten Sprengschachtes 2
16515 16516 16517

Blick nach Osten auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre. Die "Stuhlreste" wurden für Spaziergänger aufgestellt, welche sich beim Ansehen der Trichtersperre etwas ausruhen wollen :D
16518

Farang
16.04.2013, 21:30
Der war letzte Satz war aber jetzt echt gut Gates.:p. Ich komm mal vorbei und setz mich hin

CampGates
16.04.2013, 21:47
Bezeichnung: Stecksperre
Ort: Neustadt an der Waldnaab
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: Adolf-Kolping-Straße
Sonstiges: Objektnummer NEW-32; Steckschachtanlage mit 2 Doppelreihen von je 11 Steckträgern; gebaut April 1980 bis Mai 1982; umgebaut 1987; rückgebaut August/September 1996; Sperrmittellagerung in "Garage am Ort"

Blick nach Norden auf die Position der rückgebauten Stecksperre
16519

Blick nach Nordosten auf die Position der rückgebauten Stecksperre
16520

Blick nach Süden auf die Position der rückgebauten Stecksperre
16521 16522 16523

Evtuelles Lager für die Träger, ca. 50 m nordwestlich der Stecksperre: Fertigteilgarage [vor dem Tor hat sich auf dem Asphalt Moos angesiedelt sowie Laub angesammelt, daher kann man davon ausgehen, daß die Garage nicht (mehr) genutzt wird]
16524

Zur Bestimmung der Örtlichkeit ist eine kmz-Datei mit den drei heute vorgestellten Sperranlagen (einschl. Garage :)) beigefügt...

Gruß Hagen

Rex Danny
17.04.2013, 10:52
Hallo, Hagen !

Wieder einmal sehr anschauliche Dokumentationen von Sperranlagen. Aber das ist man ja schon gewohnt bei Dir. Trotzdem dickes Lob dafür.

Hast Du zufällig für die Garage auch noch die Objekt-Nr.? Dürfte NEW 95xx oder NEW 96xx sein. Die Garage ist ja als Sperrmittellager separat eingetragen.

Grüße


Rex Danny

CampGates
17.04.2013, 21:53
…Wieder einmal sehr anschauliche Dokumentationen von Sperranlagen. Aber das ist man ja schon gewohnt bei Dir. Trotzdem dickes Lob dafür.

Hast Du zufällig für die Garage auch noch die Objekt-Nr.? Dürfte NEW 95xx oder NEW 96xx sein. Die Garage ist ja als Sperrmittellager separat eingetragen…

Rex Danny, vielen Dank für die Blumen! Leider habe ich die für die Garage keine Objekt-Nr..

So, nun eine weitere "Neue" aus dem Landkreis NEW:

Bezeichnung: Brückensperre
Ort: Windischeschenbach-Neustadt an der Waldnaab
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: BAB A93
Sonstiges: Objektnummer NEW-31; Schneidladungen am nordostwärtigen Pfeiler; gebaut Juli 1983; rückgebaut Juli 1993; die Brücke für die damals in diesem Bereich noch einbahnige BAB A93 (B15a) wurde 1979 gebaut (heute Richtungsfahrbahn Hof der A93). Das Bauwerk über die Waldnaab für die Richtungsfahrbahn Regensburg der heutigen BAB A93 wurde 1995 hergestellt

Die "Große Waldnaabtalbrücke" wurde hier auch schon angesprochen:

http://www.cold-war.de/showthread.php/2503-Brückensperre-BAB-A93-Naabunterführung-bei-Luhe-Wildenau?p=27820&viewfull=1#post27820

http://www.cold-war.de/showthread.php/2503-Brückensperre-BAB-A93-Naabunterführung-bei-Luhe-Wildenau?p=27856&viewfull=1#post27856

Nun einige Photos:

Blick nach Westen: Mittiger und südlicher Teil des Bauwerks über das Waldnaabtal. Zur "aktiven Zeit" der Brückensperre war nur das im Photo links sichtbare Bauwerk vorhanden
16549

Blick nach Norden: Nördlicher Teil des Bauwerks über das Waldnaabtal, an dem Pfeiler rechts im Bild waren die Haltevorrichtungen für Schneidladungen montiert
16550

Untersicht des Bauwerks, Blick nach Südwesten, an dem Pfeiler links im Bild waren die Haltevorrichtungen für Schneidladungen befestigt
16551

Blick nach Südwesten auf die Brücke, an dem Pfeiler im Vordergrund waren die Haltevorrichtungen für Schneidladungen montiert
16552

Blick nach Süden, an dem Pfeiler jeweils in Bildmitte waren die Haltevorrichtungen für Schneidladungen befestigt
16553 16554

Rundgang um den Pfeiler, an welchem die Haltevorrichtungen für Schneidladungen im Fußbereich (erster Schalabschnitt) befestigt waren. "Spuren" von den Haltevorrichtungen sind nicht mehr erkennbar
16555 16556 16557 16558

CampGates
17.04.2013, 22:44
Bezeichnung: Brückensperre
Ort: Falkenberg-Windischeschenbach
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: BAB A93
Sonstiges: Objektnummer NEW-39; Sprengen des 2. Pfeilers aus südöstlicher Richtung durch Schneidladungen 9,0 kg; gebaut Juli 1983; rückgebaut Juli 1993; die Brücke für die damals in diesem Bereich noch einbahnige BAB A93 (B15a) wurde 1981 gebaut (heute Richtungsfahrbahn Hof der A93). Das Bauwerk über die Waldnaab für die Richtungsfahrbahn Regensburg der heutigen BAB A93 wurde 1992 hergestellt

Die "Kleine Waldnaabtalbrücke" oder auch "Johannisthalbrücke" wurde u. a. schon hier angesprochen:

http://www.cold-war.de/showthread.php/2503-Brückensperre-BAB-A93-Naabunterführung-bei-Luhe-Wildenau?p=27824&viewfull=1#post27824

Blick nach Nordwesten auf die Autobahnbrücke, an dem helleren Pfeiler links im Bild waren die Haltevorrichtungen für Schneidladungen montiert. Zur "aktiven Zeit" der Brückensperre war nur das im Photo rechts sichtbare Teilbauwerk vorhanden
16560

Untersicht des Bauwerks, Blick nach Nordwesten, an dem Pfeiler in Bildmitte waren die Haltevorrichtungen für Schneidladungen montiert
16561

Blick nach Nordwesten, an dem Pfeiler im Vordergrund waren die Haltevorrichtungen für Schneidladungen befestigt
16562

Rundgang um den Pfeiler, an welchem die Haltevorrichtungen für Schneidladungen im Fußbereich befestigt waren
16563 16564 16565

Nahaufnahme eines abgerissenen Dübels im Pfeiler, ein Befestigungspunkt für die Haltevorrichtungen für Schneidladungen?
16566

Gesamtansicht der Brücke, Blick nach Westen
16567

Zur Bestimmung der Örtlichkeit der beiden Brückensperren ist eine kmz-Datei beigefügt...

Gruß Hagen

Horner
18.04.2013, 10:37
Moin Hagen,
ein dickes Lob von mir für Deine hervorragende Doktorarbeit :)
auch wenn es wie gewohnt von Dir super ausgeführt wird, muss man Deine Anstrengungen mit vorzeigbaren Resultat, trotzdem immer mit einen " Dankeschön " kommentieren ;)

Gruß
Horner

CampGates
18.04.2013, 23:02
Die Brücke über die Waldnaab wurde hier schon ausführlich diskutiert:

http://www.cold-war.de/showthread.php/2503-Brückensperre-BAB-A93-Naabunterführung-bei-Luhe-Wildenau?p=27818&viewfull=1#post27818

http://www.cold-war.de/showthread.php/2503-Brückensperre-BAB-A93-Naabunterführung-bei-Luhe-Wildenau?p=27819&viewfull=1#post27819

Rex Danny, Du hattest damals doch recht: Die Brücke war mit einer Sperranlage versehen :)! Zwar waren keine Sprengkammern vorhanden, jedoch wäre das Bauwerk durch Schneidladungen an einem Pfeiler zerstört worden! Die Brücke wurde Anfang der Achtziger im Zuge der Ortsumgehung Neuhaus/Windischeschenbach gebaut. Demnach konnte mit der neuen Trasse der St2181 die Fallkörpersperre in Windischeschenbach umgangen werden und somit war eine Sperranlage erforderlich!

Bezeichnung: Brückensperre
Ort: Windischeschenbach-A93
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2181, Bahnlinie Weiden-Oberkotzau
Sonstiges: Objektnummer NEW-40; Sprengen des 2. Pfeilers aus westlicher Richtung betrachtet durch Schneidladungen DM19 9 kg; gebaut Juni 1983 (Leiter) sowie Juli 1983; rückgebaut Dezember 1995

Blick nach Osten auf das Brückenbauwerk über die Waldnaab bzw. Bahnlinie Weiden-Oberkotzau. Der zweite Pfeiler hinter der Bahnlinie wäre gesprengt worden
16569 16570 16571

Blick nach Nordosten auf den Pfeiler, an welchem die Schneidladungen angebracht worden wären
16572

Rundgang um den besagten Brückenpfeiler. Ob die Schneidladungen im Inneren des Pfeilers oder außen montiert worden wären (in jedem Falle etwa auf Höhe des Türgriffs), kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Da aber die auf den Photos zu sehende Leiter Bestandteil der Sperranlage war (1. Bauabschnitt!), ist davon auszugehen, daß die Schneidladungen innerhalb des Pfeilers angebracht worden wären (zudem sind außen keinerlei Hinweise auf demontierte Haltevorrichtugen erkennbar). Leider habe ich keinen Schlüssel für diese Türe, da dieses Bauwerk nicht in meinem Zuständigkeitsbereich liegt
16573 16574 16575 16576

Zur Bestimmung der Örtlichkeit ist eine kmz-Datei beigefügt!

Ersetzt DOSPA 4453, die Bahnbrücke ist nicht gelistet!


…ein dickes Lob von mir für Deine hervorragende Doktorarbeit :)
auch wenn es wie gewohnt von Dir super ausgeführt wird, muss man Deine Anstrengungen mit vorzeigbaren Resultat, trotzdem immer mit einen " Dankeschön " kommentieren ;)…

Horner, übrigens vielen Dank für Deine netten Worte!

CampGates
18.04.2013, 23:15
…Ersetzt DOSPA 4453, die Bahnbrücke ist nicht gelistet!...

http://www.cold-war.de/showthread.php/1676-Bahnbrücke-über-die-Waldnaab-bei-Windischeschenbach?p=19896&viewfull=1#post19896

Damit bleibt die Frage, welchen Zweck die "herausgesetzten" Steinquader erfüllen, wohl unbeantwortet :(!

Gruß Hagen

Rex Danny
21.04.2013, 10:43
http://www.cold-war.de/showthread.php/1676-Bahnbrücke-über-die-Waldnaab-bei-Windischeschenbach?p=19896&viewfull=1#post19896

Damit bleibt die Frage, welchen Zweck die "herausgesetzten" Steinquader erfüllen, wohl unbeantwortet :(!

Gruß Hagen

Hallo, Hagen !

Also für mich sind es eindeutig Sprengkammern, zumal im gegenüberliegenden Widerlager an den gleichen Stellen ebenfalls die Quader eingesetzt sind. Somit wären es 4 Sprengkammern, die bei Auslösen ein seitliches Abrutschen der Brücke verursacht hätten.

Wir haben jetzt insgesamt 3 Bauwerke in den Landkreisen NEW und TIR, die aus der DOSPA genommen wurden, weil sie nicht gelistet sind, dennoch aber mit Sperrvorrichtungen bestückt waren. Es handelt sich hierbei um ex-DOSPA 2242 (Brückensperre Hundsbach) mit 4 Sprengkammern der unterbrochenen Bahnstrecke Waldsassen - Eger (CSSR), ex-DOSPA 4453 (Brückensperre Windischeschenbach) mit 4 Sprengkammern der Bahnstrecke Regensburg - Hof und ex-DOSPA 4459 (Brückensperre Riglasreuth) mit 4 Sprengkammern der Bahnstrecke Hof - Nürnberg.

Auch wenn es sich hierbei möglicherweise noch um Objekte aus der Zeit des WK II handelt, sollten sie in die DOSPA aufgenommen werden, da es zumindest Objekte mit eindeutig vorhandenen Sperrvorrichtungen sind. Sie können ja mit dem Hinweis auf WK II eingetragen werden. Außerdem hätten diese Sperrvorrichtungen durchaus auch noch durch die Bundeswehr oder ihre Alliierten genutzt werden können. Diese Möglichkeit entfällt nicht wegen einer fehlenden Listung.

Im Bereich der Mosel gibt es auch eine Vielzahl an Brückensperren, obwohl ich schon mehrfach Infos gelesen habe, daß es an der Mosel und im Saarland keine Sperrvorrichtungen gegeben haben soll. Auch hier schließe ich nicht aus, daß es sich dann noch um Objekte des WK II handelt, es sich aber eindeutig um Sperrvorrichtungen handelt. Daher sollten auch diese Objekte in der DOSPA bleiben. Auch solche Sperr-/ Sprengvorrichtungen sind dokumentationswürdig.

Jetzt würde ich gerne Eure Meinungen hierzu hören.

Grüße


Rex Danny

ed22ful
21.04.2013, 11:21
Moin Rex Danny,


weil du hier gerade schreibst in Bezug auf Sperranlagen des II WK, hier ein Auszug aus dem Bundesarchiv:







Wehrkreiskommando XII (Wiesbaden)





RH 53-12 Wehrkreiskommando XII





2 Abteilung Ia














Bereitstellendes Archiv:
Bundesarchiv


Findbuch:
Wehrkreiskommando XII (Wiesbaden)


Bestand:
RH 53-12 Wehrkreiskommando XII


Überschrift:
Abteilung Ia


Bestellsignatur:
RH 53-12/44K


Titel:
Stromsicherung am Rhein


Enthält/Darin:
Enthält:
12 Karten der Brücken- und Minensperren am Mittelrhein im Bereich des Kommandeurs der Stromsicherungskompanie XII mit Einzeichnungen, Maßstab 1: 200 000



Laufzeit:
1941-1943


Benutzungsbeschränkungen:
Benutzbar ab: 1973


Endprovenienz:
Wehrkreiskommando XII (Wiesbaden)


Registratur-/Altsignatur:
EAP 44-c-14/5








Quelle: http://midosa.startext.de:8180/barch/MidosaSEARCH/RH53-12-44662/index.htm?search=rheinbr%C3%BCcken&KontextFb=KontextFb&searchType=all&searchVolumes=all&highlight=true&vid=RH53-12-44662&kid=d078f4d9-7140-4492-8781-83a73a2dd7cb&uid=c2161ee4-3d87-4006-a6ff-3395af1c1d44&searchPos=18

Eigentlich genau das, was du andeutest, viele Übergänge am Rhein wurden schon zu Zeiten der Wehrmacht mit Sperranlagen versehen.

Nach 1945 wurde dann ein Teil dieser Einrichtungen sozusagen einfach übernommen, die Brücken standen da größtenteils immer noch da und die taktische Bedeutung hat sich ja eigentlich bei diesen Bauwerken nicht geändert.


Rischtisch???


ed

Horner
21.04.2013, 12:16
Auch wenn es sich hierbei möglicherweise noch um Objekte aus der Zeit des WK II handelt, sollten sie in die DOSPA aufgenommen werden, da es zumindest Objekte mit eindeutig vorhandenen Sperrvorrichtungen sind. Sie können ja mit dem Hinweis auf WK II eingetragen werden. Außerdem hätten diese Sperrvorrichtungen durchaus auch noch durch die Bundeswehr oder ihre Alliierten genutzt werden können. Diese Möglichkeit entfällt nicht wegen einer fehlenden Listung.
Im Bereich der Mosel gibt es auch eine Vielzahl an Brückensperren, obwohl ich schon mehrfach Infos gelesen habe, daß es an der Mosel und im Saarland keine Sperrvorrichtungen gegeben haben soll. Auch hier schließe ich nicht aus, daß es sich dann noch um Objekte des WK II handelt, es sich aber eindeutig um Sperrvorrichtungen handelt. Daher sollten auch diese Objekte in der DOSPA bleiben. Auch solche Sperr-/ Sprengvorrichtungen sind dokumentationswürdig.

Moin zusammen,
ich schließe mich den Ausführungen von Rex Danny an, denn ich hatte schon seit vorletzten Jahr so eine Eingebung mit meinen Brücken über die Kanäle wie Dortmund-Ems-Kanal, Wesel-Datteln-Kanal etc. Denn einige Sprengkammern haben auch hier den Anschein, das diese aus den 2WK sind. Überzeugt bin ich auch davon, das diese bei einen V-Fall mit eingeplant wurden, denn sie befinden sich in einen tadelosen (nicht alle wegen Öffnung von Vandalen) Zustand.
Es spricht ja nichts dagegen, vorhandenes für die Landesverteidigung zu nutzen als dieses durch neue Einbauten zu ersetzen, wie Ed mit seinen Bericht aus dem Bundesarchiv bezeugt.
Also lasst uns kein langes Federnlesen machen und Kennzeichnen diese Sperrvorrichtungen mit der Signatur " 2 WK ", Ok ?

Dann lasst uns den Sonntag genießen ;)

Gruß
Horner

Nemere
21.04.2013, 12:45
Auch wenn es sich hierbei möglicherweise noch um Objekte aus der Zeit des WK II handelt ....

Es wird sich kaum um Objekte aus dem Zweiten Weltkrieg handeln, weil im Raum nördliche Oberpfalz eigentlich keine geordnete Verteidigung mehr stattfand.

Die oben behandelten Brücken usw. wurden vielmehr zu Zeiten der Reichswehr nach 1925 und in den Anfangsjahren des Dritten Reiches zur Sprengung vorbereitet. Man rechnete damals mit einem Angriff der neugegründeten Tschechoslowakei, die immer wieder Ansprüche auf grosse Teile der Oberpfalz, Oberfrankens und des Bayerischen Waldes erhob, weil es sich dabei um während des Mittelalters von Slawen besiedelte Landstriche handelt (was den Tatsachen entsprach).

Der Ausbau der Sperranlagen erfolgte ab Frühjahr 1935,

Zu diesem Grenzschutz an der bayerischen Ostgrenze zwischen 1918 und 1938 und dem ab 1935 erfolgenden Ausbau der Sperranlagen und Grenzstellungen siehe beigefügten Überblick von mir.

Rex Danny
21.04.2013, 13:29
Hallo, Nemere !

Gute Erklärung und tolles PDF-Dokument.

Mit WK II meine ich allgemein die damalige Zeit, weil ich natürlich nicht sagen kann, wann die Sprengkammern genau gebaut wurden, sie aber definitiv im WK II ja auch genutzt wurden. Durch das PDF-Dokument wird es ja schon klarer, was die Entstehung und Nutzung anbelangt.

Würdest Du das Dokument auch noch im Beitrag zum Poppenreuther Berg einstellen? Der Poppenreuther Berg wird ja mehrfach im Dokument hinsichtlich der damaligen Befestigungsanlagen ect. genannt.

Grüße


Rex Danny

suedbaden
21.04.2013, 14:20
Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Sperranlagen am Mittelrhein aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs in größerem Umfang von der Bundeswehr weitergenutzt wurden, denn schließlich waren am Ende des Krieges alle Rheinbrücken mehr oder weniger zerstört. Kaum denkbar, dass ausgerechnet die Sperreinrichtungen nutzbar blieben und beim Wiederaufbau der Brücken (der ja vor dem Aufbau der Budenswehr erfolgte) für die weitere Nutzung vorgesehen wurden.

Nemere
21.04.2013, 15:56
Würdest Du das Dokument auch noch im Beitrag zum Poppenreuther Berg einstellen?

Ist erledigt - ich habe den diesbezüglichen Abschnitt dort eingestellt.

Rex Danny
21.04.2013, 18:09
Ist erledigt - ich habe den diesbezüglichen Abschnitt dort eingestellt.

Habe ich schon gesehen. Danke !!!

Rex Danny
21.04.2013, 18:11
Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Sperranlagen am Mittelrhein aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs in größerem Umfang von der Bundeswehr weitergenutzt wurden, denn schließlich waren am Ende des Krieges alle Rheinbrücken mehr oder weniger zerstört. Kaum denkbar, dass ausgerechnet die Sperreinrichtungen nutzbar blieben und beim Wiederaufbau der Brücken (der ja vor dem Aufbau der Budenswehr erfolgte) für die weitere Nutzung vorgesehen wurden.

Hallo, Südbaden !

Was die Rheinbrücken anbelangt, gebe ich Dir durchaus Recht. Ich habe aber in meinem Beitrag von den Moselbrücken gesprochen. Und hier weiß ich eben auch nicht, ob die Brücken 1945 auch alle zerstört gewesen sind. Tatsache ist jedenfalls, daß es hier einige Brücken gibt, die Sprengkammern aufweisen, Informationen zur Folge aber gar keine Sperrvorrichtungen in diesen Bereichen vorhanden gewesen sein sollen.

Grüße


Rex Danny

suedbaden
21.04.2013, 19:45
Was die Rheinbrücken anbelangt, gebe ich Dir durchaus Recht. Ich habe aber in meinem Beitrag von den Moselbrücken gesprochen. Und hier weiß ich eben auch nicht, ob die Brücken 1945 auch alle zerstört gewesen sind. Tatsache ist jedenfalls, daß es hier einige Brücken gibt, die Sprengkammern aufweisen, Informationen zur Folge aber gar keine Sperrvorrichtungen in diesen Bereichen vorhanden gewesen sein sollen.

Mosel, Rhein, ist doch egal, Hauptsache Wein ;-)

Spaß beiseite. Ich habe eben mal einige der gemäß dieser Liste in Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Moselbr%C3%BCcken) zur Zeit des Zweiten Weltkriegs bereits vorhandenen "großen" Moselbrücken angeklickt, und wenn ich da nichts übersehen habe, waren die auch alle zerstört.

Es wäre aber denkbar, dass die Sprengkammern unversehrt blieben, wenn z.B. nur der Brückenkörper (häufig Stahlfachwerk) durch einen Luftangriff zerstört wurde, nicht aber die Pfeiler und Widerlager. Dazu müsste man dann auch wissen, von welcher Art die vorbereiteten Sperreinrichtungen waren und ob eine Brücke durch geplante Sprengung oder im Zuge von Kampfhandlungen ohne Verwendung von vorbereiteten Sperreinrichtungen zerstört wurde.

Interessantes Thema. Damit müsste man sich mal in Ruhe beschäftigen.

Rex Danny
21.04.2013, 22:07
Genau, und Du hast gerade damit begonnen.

Auf die Ergebnisse bin ich gespannt.

Grüße


Rex Danny

CampGates
23.04.2013, 21:19
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Silberhütte-Flossenbürg
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2154
Sonstiges: Objektnummer NEW-19; 5 Straßensprengschächte a 6,0 m tief, gebaut September/Oktober/November 1968; rückgebaut Mai 1994

Photos der Trichtersperre werden hier in Kürze von bmwfan2601 ergänzt! Vielen Dank im Voraus!

Zur Bestimmung der Örtlichkeit ist eine kmz-Datei beigefügt…

CampGates
26.04.2013, 22:44
Hallo miteinander,

nachfolgend eine etwas "ausgefallene" Sperranlage:

Bezeichnung: Trichtersperre (?)
Ort: Luhe/Wildenau-Wernberg/Köblitz
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: BAB A93
Sonstiges: Objektnummer NEW-45; 6 Straßensprengschächte je 6,5 m tief durch seitliche Stollen zugänglich; gebaut September/Oktober/November 1985, erweitert Oktober 1986 1962; nicht rückgebaut

Mit Kenntnis dieser Sperranlage kann ich die Ausführungen von Forumsmitglied "Michael Baumer" besser verstehen:
http://www.cold-war.de/showthread.php/2503-Brückensperre-BAB-A93-Naabunterführung-bei-Luhe-Wildenau?p=27808&viewfull=1#post27808

http://www.cold-war.de/showthread.php/2503-Brückensperre-BAB-A93-Naabunterführung-bei-Luhe-Wildenau?p=27811&viewfull=1#post27811

Nun einige Photos:

Blick nach Nordosten auf die Westseite des BAB-Damms
16750

Blick nach Südosten auf den Zugang des Stollens 1
16751 16752 16753

Blick nach Südosten auf den Zugang des Stollens 2, im Wildschutzzaun wurde hierfür eine Tür installiert
16754 16755 16756 16757

Weitere Photos folgen…

bmwfan2601
26.04.2013, 23:13
Hier die Fotos zur oben genannten Trichtersperre

Die Sperre ist vollständig zurückgebaut, und die Straße wurde in diesem Bereich vor einigen Jahren saniert. Jedoch haben sich über Trichter 2 erkennbare Risse gebildet. Trichter 3 befand sich mittig zur Waldwegeinfahrt, und jeweils Zwei davor und dahinter.

Blick auf die ehemalige Sperranlage Richtung Norden
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p4210002238ydq57ub.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick Richtung Süden (Die Risse im Vordergrund stammen von Trichter 5)
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p4210010j8qsch6k5r.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Trichter 2
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p4210004rp53mu8n10.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

So dass wars fürs Heute. Noch einen schönen Abend an Alle.

CampGates
26.04.2013, 23:44
Blick nach Südosten auf den Zugang des Stollens 3

16758 16759 16760

Blick nach Süden auf die Westseite des BAB-Damms

16761

Blick nach Nordosten auf die BAB A93 Richtungsfahrbahn Regensburg im Bereich der Sperranlage

16762

Blick nach Norden auf die Ostseite des BAB-Damms

16763

Blick nach Nordwesten auf den Zugang des Stollens 1, im Wildschutzzaun wurde hierfür eine Tür installiert

16764 16765 16766 16767

Weitere Photos folgen…

CampGates
26.04.2013, 23:59
Blick nach Nordwesten auf den Zugang des Stollens 2
16769 16770 16771

Blick nach Nordwesten auf den Zugang des Stollens 3, rechts im linken Photo die Naabbrücke aus http://www.cold-war.de/showthread.php/2503-Brückensperre-BAB-A93-Naabunterführung-bei-Luhe-Wildenau
16772 16773 16774 16775

Blick nach Südwesten auf die Ostseite des BAB-Damms
16776

Blick nach Nordosten auf die BAB A93, Richtungsfahrbahn Hof im Bereich der Sperranlage
16777

Diese Sperranlage ersetzt DOSPA 4452!

Zur Bestimmung der Örtlichkeit ist eine kmz-Datei beigefügt…

Gruß Hagen

CampGates
27.04.2013, 00:26
bmwfan2601, auch in diesem Falle vielen Dank für die Unterstützung bei der Photodokumentation :cool:. Es gibt noch viel zu tun :rolleyes: :)!

Noch eine Anmerkung zur "Trichtersperre (?) BAB A93 Luhe/Wildenau-Wernberg/Köblitz": Die Zugangstüren zu den Stollen sind natürlich verschlossen :(. Ein Blick ins "Innenleben" dieser Sperrnanlage wäre äußerst interessant; vielleicht gelingt dieser ja irgendwann mal...

Gruß Hagen

Horner
27.04.2013, 00:38
Das wäre sehr zu wünschen und recht interessant, mal einen kleinen Einblick in das Innerste der Anlage zu bekommen.
Vielleicht genießt diese Anlage auch bald die Auszeichnung " Denkmalgeschüzt " ?

Gruß
Horner

dochol
27.04.2013, 18:00
Sowas habe ich bisher noch nie gesehen.
Von der Straße aus nicht zu erkennen, dürfte das interessant für Bereiche sein, in denen bislang keine Sperranlage entdeckt wurde.
Vielen Dank auch für das Mitdenken und verlinken zu den älteren Beiträgen :)

bmwfan2601
27.04.2013, 21:29
Guten Abend miteinander,

die von Hagen gezeigte Sperranlage dürfte woll die bisher Einzige bekannte mit dieser Bauform sein, oder? Da diese aber auch erst 1985 gebaut wurde waren die Sperrmöglichkeiten schon ausgereifter.
Vorallem an so einem BAB Damm macht das schon Sinn,denn:
Ich nehme an dass sich im innersten des Stollen ein etwas größerer Raum als der Stollen selbst befindet, da ja das Forumsmitglied "Michael Baumer" von einer Sprengkammer sprach (Schätzungsweise so 1,5mx1,5mx1,5m). Diese ist dann womöglich mit einem Tresortür ähnlichen Verschluss versehen. So hätte man einen Druckdichten Raum, wo dann auch 7 Kilo Sprengstoff ausreichen würden (wurde ebenfalls erwähnt) und der Ganze Damm wäre mit größter Sicherheit komplett zerstört und dem Erdboden gleich gemacht worden. So meine Vermutung

Auch bringen die Sprenkammern Vorteile gegenüber anderen Sprerrformen.

Trichtersperre:
Bei der Breite des Damms wären wohl mindestens 6 Schächte nötig gewesen um eine ähnliche Wirkung zu erzielen. Dann braucht man noch pro Schacht 700 kg Sprengstoff (So habs ich in Erinnerung). Im V-Fall hätte man erstmal die Schachtdeckel öffnen und jeden "Käseleib" einzeln einbringen müssen. Also ein ernorm größerer Zeitaufwand als insgesamt 42 kg zu bewegen und platzieren.

Das gleiche bei einer Grabensperre:
Es muss die Ladeschiene montiert werden, auch hier ist dann mehr Sprengstoff nötig, was dann natürlich auch die Ladezeit wesentlich erhöht.

Also ein Gelungener Qu der Bundeswehr was Sperrmittelmenge, Ladezeit und natürlich auch die für die Sperre benötigten Soldaten angeht.

CampGates
27.04.2013, 22:29
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Zintlhammer-Weihersberg
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW5 (ehemals St2665) und NEW8
Sonstiges: Objektnummer TIR-41; 4 Straßensprengschächte a 6,5 m tief; gebaut Juli/August 1983; rückgebaut Oktober 1998

Blick nach Norden auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre
16805

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
16806

Blick nach Südwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
16807

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
16808

Blick nach Norden auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2 und 3. Anhand der Sanierungsbereiche im Asphaltbelag könnte man meinen, daß die Sprengschnüre vom Schacht 2 zu Schacht 3 geführt worden wären (!?)
16809

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
16810

Blick nach Süden auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre. Auch hier ist die "Verbindung" zwischen Schacht 3 und 2 deutlich zu erkennen
16811

Blick nach Osten auf die NEW8, die hier in die NEW5 (ehemals St2665) einmündet, hier überspannt eine Brücke eine Bahnlinie und die Haidenaab
16812

Blick nach Osten auf eine Verkehrsinsel im Einmündungsbereich NEW8/NEW5 mit dem originalen Sprengschacht 4
16813

Blick nach Norden auf den Sprengschacht 4
16814

CampGates
27.04.2013, 23:17
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Speinshart-Preißach
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW5
Sonstiges: Objektnummer NEW-18 ehemals ESB-18; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief; gebaut August 1970; rückgebaut Juli 1999

Blick nach Osten auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
16815

Blick nach Norden auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
16816

Blick nach Norden auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
16817

Blick nach Norden auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
16818

Blick nach Westen auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
16819

CampGates
27.04.2013, 23:30
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Holzmühle-Münchsreuth
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: GVS
Sonstiges: Objektnummer NEW-21 ehemals ESB-21; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief; gebaut Oktober 1966; rückgebaut Juni 2000

Blick nach Norden auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
16820

Blick nach Süden auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
16821

CampGates
28.04.2013, 00:09
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Neustadt am Kulm-Oberbibrach
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW14
Sonstiges: Objektnummer NEW-54 ehemals ESB-16; 3 Straßensprengschächte a 6,5 m tief; gebaut Juli/August 1970; rückgebaut November 2001

Blick nach Südwesten auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
16823

Blick nach Nordwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
16824

Blick nach Nordwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
16825

Blick nach Nordwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
16826

Blick nach Nordosten auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
16827

Nochmals Blick nach Südwesten auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
16828

Zur Bestimmung der Örtlichkeiten der am heutigen Tag vier vorgestellten Trichtersperren ist eine kmz-Datei beigefügt…

Genug für heute :), Gute Nacht

Hagen

CampGates
29.04.2013, 22:21
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Eschenbach in der Oberpfalz-Kirchenthumbach
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: B470
Sonstiges: Objektnummer NEW-7; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief; gebaut September/Oktober 1970; rückgebaut September 1997

Blick nach Westen auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
16869

Blick nach Osten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
16870

CampGates
29.04.2013, 23:12
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: B470-B470
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: Wirtschaftsweg (Radweg) (ehemals B470)
Sonstiges: Objektnummer NEW-12 ehemals ESB-12; 2 Straßensprengschächte a 5,0 m tief; gebaut Juli 1970; rückgebaut Oktober 1999; Umgehungsmöglichkeit DOSPA 2272

Blick nach Nordosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
16873

Blick nach Südwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
16874

Ergänzung zu Trichtersperre B470 Eschenbach in der Oberpfalz-Kirchenthumbach:
ehemals ESB-7

Zur Bestimmung der Örtlichkeiten ist eine kmz-Datei für beide heute vorgestellten Trichtersperren beigefügt…

Gruß Hagen

CampGates
01.05.2013, 20:19
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Apfelbach-Eschenbach in der Oberpfalz
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW1
Sonstiges: Objektnummer NEW-3 ehemals ESB-3; 3 Doppelsprengschächte a 5,0 m tief; gebaut August/September 1970; rückgebaut Juli 1997

Blick nach Norden auf die Position der nahezu vollständig rückgebauten Trichtersperre
16900

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 1
16901

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 1, im Vordergrund ist ein Anschlußkasten zu erkennen
16902

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 2
16903

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 2
16904

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 3
16905

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 3
16906

Blick nach Süden auf die Position der nahezu vollständig rückgebauten Trichtersperre
16907

CampGates
01.05.2013, 20:37
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: B470-Metzenhof
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW46
Sonstiges: Objektnummer NEW-51 ehemals ESB-4; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief; gebaut April/Mai 1969; rückgebaut Juli 1996

Blick nach Südwesten auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre
16909

Blick nach Südosten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
16910

Blick nach Nordwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1, im Vordergrund ist ein Anschlußkasten zu erkennen
16911

Blick nach Südosten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
16912

Blick nach Nordwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2, im Vordergrund ist ein Anschlußkasten zu erkennen
16913

Blick nach Südosten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
16914

Blick nach Nordwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3, im Vordergrund ist ein Anschlußkasten zu erkennen
16915

Blick nach Nordosten auf die Position der nahezu vollständig rückgebauten Trichtersperre
16916

Zur Bestimmung der Örtlichkeiten ist eine kmz-Datei für beide heute vorgestellten Trichtersperren beigefügt…

Gruß Hagen

CampGates
05.05.2013, 23:50
Hallo,

vor einiger Zeit habe ich hier den Verdachtsfall "Trichtersperre St2166 Dürnast-Mantel" vorgestellt:

http://www.cold-war.de/showthread.php/1546-Sperranlagen-im-Landkreis-Neustadt-an-der-Waldnaab?p=20055&viewfull=1#post20055

http://www.cold-war.de/showthread.php/1546-Sperranlagen-im-Landkreis-Neustadt-an-der-Waldnaab?p=20108&viewfull=1#post20108

Der "Verdacht" hat sich inzwischen endgültig bestätigt (u. a. im Anbetracht einer bisher "unentdeckten" Neuerung!):

Bezeichnung: Trichter-/Brückensperre
Ort: Mantel-Dürnast
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2166
Sonstiges: Objektnummer NEW-6; hinter rechtem (westlichem) Widerlager 1 Straßensprengschacht 5,0 m tief, im linken (östlichen) Widerlager 3 Sprengkammern; gebaut September 1962; es erfolgte nur der Rückbau des Sprengschachtes (Zeitraum nicht bekannt)

Blick nach Norden auf das Ostwiderlager der Haidenaabbrücke (Baujahr 1957)
17077

Blick nach Osten auf die Kammerwand des Ostwiderlagers, im Fußbereich sind deutlich die drei Sprengkammern zu erkennen
17078

Sprengkammer 1, 2 und 3 (Abmessungen jeweils ca. 50 * 50 cm)
17079 17080 17081

Seitenansicht des Bauwerks, Blick nach Westen
17082

Blick nach Südwesten auf den Überbau des Bauwerks
17083

Gruß Hagen

CampGates
06.05.2013, 21:28
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Kirchendemenreuth-Altenparkstein
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW25
Sonstiges: Objektnummer NEW-17; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief; gebaut Juli/August 1965; rückgebaut September 1994

Blick nach Westen auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre, die drei Sprengschächte waren am südlichen (linken) Fahrbahnrand positioniert
17094

Blick nach Norden auf den Anschlußkasten des Sprengschachtes 1
17095 17096

Blick nach Norden auf den (freigelegten) Anschlußkasten des Sprengschachtes 2. Wenn man bedenkt, daß der Anschlußkasten fast 50 Jahre alt ist, ständig der Witterung und in den Wintern auch Salzwasser ausgesetzt, ist dieser in einem erstaunlich guten Zustand. Die feinsäuberlich mit Klinkern abgemauerte Rückwand einschl. der Mörtelverfugung ist tadellos. Die Froschklappen sind verglichen mit denen von anderen Trichtersperren sehr groß
17097 17098 17099

Blick nach Norden auf den Anschlußkasten des Sprengschachtes 3
17100

Blick nach Osten auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre
17101

CampGates
06.05.2013, 23:35
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Michldorf-Wieselrieth
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: B22
Sonstiges: Objektnummer NEW-58 ehemals VOH-28; 4 Sprengkammern im ostwärtigen Widerlager (verblendet); gebaut Oktober/November 1962; kein offizieller Rückbau

Blick nach Nordwesten auf das Bauwerk über die Luhe
17102 17103

Blick nach Norden auf das östliche Widerlager, etwa in Bildmitte ist eine Sprengkammer zu erkennen, darunter lagert Baumaterial eines Anliegers
17104

Blick nach Süden auf das östliche Widerlager, aus dieser Perspektive sind etwa in Bildmitte drei Sprengkammern zu erkennen
17105

Sprengkammer 1, 2 und 3 (Abmessungen jeweils ca. 40 * 40 cm), es erfolgte kein offizieller Rückbau!?
17106 17107 17108

Sprengkammer 4 am Widerlagerfuß?
17109

Seitenansicht des Bogenbauwerks, Blick nach Westen
17110

Blick nach Westen auf das Bauwerk im Zuge der B22 über die Luhe
17111

CampGates
06.05.2013, 23:38
Zur Bestimmung der Örtlichkeiten nun noch eine kmz-Datei bezüglich der heute vorgestellten Sperranlagen…

Gute Nacht :)

Hagen

CampGates
07.05.2013, 20:30
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Michldorf-Wieselrieth
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: B22
Sonstiges: Objektnummer NEW-24 ehemals VOH-24; 4 Straßensprengschächte a 6,0 m tief; gebaut Oktober 1962; rückgebaut September 1999

Blick nach Nordosten auf die Position rückgebauten Trichtersperre, die vier Sprengschächte waren in Fahrbahnmitte angeordnet
17130

Blick nach Südwesten auf die Position rückgebauten Trichtersperre
17129

CampGates
07.05.2013, 23:58
Bezeichnung: Brückensperre
Ort: Wieselrieth-Großenschwand
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: B22
Sonstiges: Objektnummer NEW-59 ehemals VOH-29; in den beiden Pfeilern je 1 Einstiegsschacht mit 3 Sprengkammern; gebaut Oktober/November 1962; kein Rückbau, Sperranlage vollständig erhalten

Blick nach Osten auf die Brücke über die Pfreimd
17131 17132

Blick nach Osten auf die südliche Bauwerkskappe, kurz vor und rechts neben der Ausbesserung in der Fahrbahndecke sind zwei Schächte in der Kappe zu erkennen
17133

Blick nach Westen auf die südliche Bauwerkskappe, links neben und kurz hinter der Ausbesserung in der Fahrbahndecke sind zwei Schächte in der Kappe zu erkennen
17134

Blick nach Südwesten auf die südliche Bauwerkskappe, deutlich sind die beiden Einstiegsschächte zu erkennen
17135

Einstiegsschacht östlicher Brückenpfeiler aus verschiedenen Perspektiven
17136 17137 17138

Einstiegsschacht westlicher Brückenpfeiler aus verschiedenen Perspektiven
17139 17140

Weitere Photos folgen…

CampGates
08.05.2013, 00:12
Einstiegsschacht westlicher Brückenpfeiler
17142

Seitenansicht des Bauwerks, Blick nach Nordwesten
17143

Blick nach Norden, Gesamtansicht des Bauwerks. Die Außenseiten der Stahlbetonbogenbrücke sind mit Naturstein verblendet, leider werden solche schlichten, aber dennoch kunstvollen Brücken heute nicht mehr errichtet
17144

Blick nach Nordwesten auf die beiden Pfeiler
17145

Nahaufnahme des östlichen Pfeilers, oberflächlich sind die drei Sprengkammern nicht erkennbar
17146

Blick nach Norden auf die Pfreimd und das Brückenbauwerk
17147

Blick nach Nordosten auf die beiden Pfeiler
17148

Nahaufnahme des westlichen Pfeilers, auch hier sind oberflächlich die drei Sprengkammern nicht erkennbar
17149

Blick nach Westen auf die Brücke über die Pfreimd
17150

Zur Bestimmung der Örtlichkeiten ist eine kmz-Datei für beide heute vorgestellten Sperranlagen beigefügt…

Gute Nacht

Hagen

CampGates
10.05.2013, 20:40
Trichtersperre GVS Danzermühle-Waldkirch
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Danzermühle-Waldkirch
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: GVS
Sonstiges: Objektnummer NEW-27; 3 Straßensprengschächte a 6,5 m tief, gebaut Mai/Juni 1978; rückgebaut Juli 1997


Trichtersperre St2396 Neuenhammer-Waldthurn
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Neuenhammer-Waldthurn
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2396
Sonstiges: Objektnummer NEW-34; 3 Straßensprengschächte a 5,5 m tief, gebaut November 1980; rückgebaut Mai 1994


Trichtersperre NEW29 Mitterhöll-B22
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Mitterhöll-B22
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW29
Sonstiges: Objektnummer NEW-44; 3 Straßensprengschächte a 5,5 m tief, gebaut November 1985; rückgebaut November 1994


Trichtersperre NEW32 Neuenhammer-Pleystein
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Neuenhammer-Pleystein
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW32
Sonstiges: Objektnummer NEW-56; 2 Straßensprengschächte a 5,0 m tief, gebaut Oktober 1962; rückgebaut Oktober 2001


Trichtersperre Forstweg Danzermühle-Waldkirch
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Danzermühle-Waldkirch
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: Forstweg
Sonstiges: Objektnummer NEW-68; 3 Straßensprengschächte a 5,0 m tief, gebaut April/Mai 1968; rückgebaut Juni 1995

Photos der beiden Trichtersperren werden hier in Kürze von bmwfan2601 ergänzt! Wiedermals vielen Dank im Voraus :)!

Zur Bestimmung der Örtlichkeit ist eine kmz-Datei beigefügt…

CampGates
10.05.2013, 21:02
Sorry, eben vergessen anzumerken :o:

NEW-56 war ehemals VOH-26
NEW-68 war ehemals VOH-38

CampGates
10.05.2013, 21:37
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Edeldorf-NEW27
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: GVS
Sonstiges: Objektnummer NEW-42; 3 Straßensprengschächte a 6,5 m tief, gebaut Mai 1985; rückgebaut Juni 2000

Blick nach Nordosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17230

Blick nach Nordwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
17231

Blick nach Nordwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
17232

Blick nach Nordwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
17233

Blick nach Südwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17234

CampGates
10.05.2013, 22:11
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Pleystein-Vohenstrauss
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW32
Sonstiges: Objektnummer NEW-55 ehemals VOH-25; 3 Straßensprengschächte a 5,0 m tief, gebaut November 1962; rückgebaut Juli 1995

Blick nach Süden auf die Position der nahezu vollständig rückgebauten Trichtersperre
17235

Blick nach Norden auf die Position der nahezu vollständig rückgebauten Trichtersperre. Die Sprengschächte waren versetzt angeordnet, der südliche am östlichen (hier rechten), der mittlere am westlichen (hier linken) und der nördliche wiederum am östlichen (hier rechten) Fahrbahnrand. Unmittelbar nördlich der Trichtersperre querte die Bahnstrecke "Neustadt an der Waldnaab-Eslarn" die NEW32; diese ist hier jedoch mittlerweile zum sog. "Bockl-Radweg" ausgebaut worden
17236

Blick nach Westen auf den Anschlußkasten des rückgebauten Sprengschachtes 2, weitere Anschlußkästen konnte ich nicht auffinden
17237

CampGates
10.05.2013, 22:42
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: NEW50-Braunetsrieth
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: Forstweg (ehemals B14)
Sonstiges: Objektnummer NEW-60 ehemals VOH-30; 4 Straßensprengschächte, gebaut (keine Angabe); Verlust des Sperrwertes/Auflassung im Mai 1977 aufgrund einer Trassenverlegung der B14, Ersatz durch NEW-29 im April 1978 (siehe folgender Beitrag); rückgebaut Juli 1995

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17238

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
17239

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2, aufgrund der stark verschmutzten Asphaltdecke konnte ich die beiden verbleibenden Sprengschachtpositionen nicht auffinden; diese waren jedoch auch am östlichen (hier rechten) Fahrbahnrand angeordnet
17240

Blick nach Süden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17241

CampGates
11.05.2013, 00:16
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Braunetsrieth-Lohma
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW50 (ehemals B14)
Sonstiges: Objektnummer NEW-29; 4 Straßensprengschächte a 6,5 m tief; gebaut April 1978 im Zuge einer Trassenumlegung der B14, ersetzt NEW-60 ehemals VOH-30; rückgebaut November 1996

Blick nach Osten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre, drei der vier Sprengschächte lagen etwa in Fahrbahnmitte, der vierte war in der nördlichen (hier links) Wegeinmündung positioniert, rechts im Photo verläuft die BAB A6 (war zur "aktiven" Zeit der Sperranlage noch nicht vorhanden)
17243

Wegeinmündung von Norden in die ehemalige Bundesstraße 14, hier war einst einer der vier Sprengschächte angeordnet, Blick nach Süden
17244

Blick nach Westen auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17245

Zur Bestimmung der Örtlichkeiten ist eine kmz-Datei für die vier heute vorgestellten Sperranlagen beigefügt…

Gute Nacht :)

Hagen

bmwfan2601
12.05.2013, 21:31
Guten Abend miteinander,

kurze Anmerkung zu den mir aufgesuchten Sperren Heute.

Die von Hagen angebenen Sperren NEW 27, 34, 44, 56 sowie 68 wollte Ich am Heutigen Tag allesamt aufsuchen. Da die NEW 44 Ein Stück weiter weg von den anderen Vieren ist (Diese liegen im Umkreis von ca 5km), und Ich mit meinem Schönwetterfahrzeug unterwegs war:), musste Ich meine Ausfahrt aufgrund eines drohenden Regengusses vorzeitig beenden:mad:.
Dann ist mir bei der Betrachtung der Bilder gerade aufgefallen dass Ich die NEW 68 (Forstweg) auch noch an der Falschen Stelle (etwa 200m weiter) Fotografiert habe:(.
Im Laufe der Woche will Ich diese verbleibenen Sperren noch aufsuchen und dann hier Präsentieren.

MfG bmwfan2601

bmwfan2601
12.05.2013, 21:48
Die Sperre hier ist vollständig zurückgebaut. Doch sind die Reparaturstellen sehr gut zu erkennen. Auch ist noch ein Markierungsstab bei Trichter 1 vorhanden:).

Blick nach Norden (Im Vordergrund Trichter 1, und Rechts der Markierungsstab)
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/blicknordenirg23tlpxyb.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Trichter 1
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5120101lr2nft0aie.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Trichter 2
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p512010258cqy6dp0w.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Trichter 3
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5120103hzt75esqyi.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick Richtung Süden
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5120105wbu46v051x.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf den Markierungsstab und Trichter 1
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5120107b30uofmk94.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

bmwfan2601
12.05.2013, 22:03
Die nächste. Auch hier wurde ganze Arbeit geleistet, die Sperranlage komplett zurückgebaut. Zum Glück war die Fahrbahn feucht, so konnte Ich die Trichter Zwei und Drei doch lokalisieren (Feine Risse in der Fahrbahndecke). Jedoch ist dies auf den Bildern nur sehr schwer zu erkennen. Trichter Eins befand sich auf Höhe der Wegeeinfahrt, im Ersten Bild rechts.

Blick Richtung Norden
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5120116tcd2l0k14f.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Trichter 2
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p51201204zgxvplh3r.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick auf Trichter 3
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5120118dmauzgc5xh.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick Richtung Norden
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p51201217zwg5961n3.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Irrwitzigerweise befindet sich Heute im linken Straßengraben (Auf Bild Eins) ein Zugangsdeckel zu einem Versorgungsschacht, genau auf der Höhe vom ehemaligen Trichter Zwei
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5120123lx1hpjuriz.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

bmwfan2601
12.05.2013, 22:14
Auch hier das Gleiche Spiel, die Sperre komplett zurückgeaut. Auch wurde die Fahrbahn im Berich der Kurve vollständig saniert, somit auch die Reparaturstellen beseitigt.

Blick Richtung Westen
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5120126fnvobjg4wq.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick Richtung Osten
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5120127n0c2r754lq.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

So das wars dann für Heute. Die Zwei verbliebenen Sperren werden dann von mir noch schnellstmöglich aufgesucht und hier veröffentlicht.
Noch einen schnönen Sonntag

MfG
bmwfan2601

bmwfan2601
13.05.2013, 18:23
Trichtersperre NEW29 Mitterhöll-B22 (ehemals NEW-44)

Wie gestern angekündigt habe Ich mich Heute nochmal aufgemacht um die Sperre (Hatte für die NEW 68 dann keine Zeit mehr:o) aufzusuchen, da Ich Heute sowieso in Weiden unterwegs war.
Die Sperre ist "vollständig" zurückgebaut. Die Schächte befanden sich in der Fahrbahnmitte. Die NEW 29 wurde ab der Einmündung von der B22 bis Mitterhöll vollständig saniert, somit sind keine Risse in der Fahrbahndecke ersichtlich

Blick nach Osten
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5130133mo6i0ct2bg.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick nach Westen
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5130132bquwa2fnsl.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

bmwfan2601
13.05.2013, 19:15
Aber weshalb habe ich jetzt eigentlich "ENDLICH" als Beitragstitel gewählt? Nun als Ich meine Ersten Photos gemacht hatte habe ich die genaue Position des Trichters Eins anhand des von Hagen geschickten Bildes ermittelt (Dazu diente mir die Abstützmauer an der linken Fahrbahnseite, Trichter Eins war etwa 3m vor Beginn der Mauer positioniert).
Also erstmal genau abgeschritten und den Hang hinabgeschaut, nichts. Eigentlich wollte Ich nicht den Hang hinabsteigen da es Nass war und dort viel Laub und Äste lagen.

Doch dann bei genaueren Hinsehen "funkelte" mir etwas entgegen.
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/p5130134xwn5gr6jo2.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Sollte das etwa, das kann doch kein...
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5130138bg7fmvsj18.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Schweiss, Adrenalin und erhöter Puls machten sich auf einmal bemerkbar. Mein Erster Schachtdeckel:), einfach unglaublich.
Endlich bekomm Ich mal auch einen in der freien Wildnis:D zu sehen, war mein Erster Gedanke.
Sofort kam mir aber in den Sinn "Warum liegt ausgrechnet an der Position der Froschklappen". Es war keine Meisterleistung Schlusszufolgern das sich darunter die Froschklappen befinden müssen.

Also den Deckel zu Seite und den nächstbesten Ast genommen und gegraben. Der Anschlusskasten wurde mit dem Abbruchmaterial aufgefüllt, denn erstmal kamen größere Asphaltstücke zum Vorschein. Dann Etwas Sand, und letzendlich die Froschklappen. Die Linke Klappe lies sich dann auch einigermaßen Einfach, mit der Macht des Hebels:D, öffnen.
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/p5130141m1xtjw8usp.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Blick in die Linke Röhre, Anschlusskasten Eins
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/p51301437kn1byxg9c.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Übrigens befand sich auch das in dem Füllgut:p
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/p5130145hgnem1kdus.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Stammt ja wohl von den Abbruchausführenden Arbeitern. Jedoch lies sich leider die Marke nicht mehr Identifizieren, und etwas für mich übrig gelassen haben Sie auch nicht, diese Egoisten:D.

bmwfan2601
13.05.2013, 19:23
Aufgeputscht von meinem Erfolg nahm Ich natürlich umgehend auch die Anderen Zwei Anschlusskästen unter die Lupe. Der Aschlusskasten Zwei lies sich jedoch nicht genau ermitteln, da sich an der abgeschrittenen Position doch sehr viel mehr Ablagerungen angesammelt haben.

Doch der Anschlusskasten Drei machte sich schon wesentlich mehr auf sich Aufmerksam. Hier ist Zugangstreppe nur leichte Zugewachsen gewesen. Ebenso lies sich der Umriss der Froschklappen erkennen.
Nach etwas Freigraben offenbarte sich ein sehr gut erhaltener Anschlusskasten. Die Rückwand wurde hier feinsäuberlich mit Kopfsteinpflastersteinen gemauert.
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/p51301517ueag9cvdp.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Im Auffüllmaterial befanden sich dann auch die Reste des Schachtdeckels Drei, der "zerkleinert" wurde. In der Bildmitte Links zu sehen.
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5130153iyt5j6nl79.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Auch Befand sich Hier noch ein Makierungspfahl der die Position kennzeichnete

Blick über den Makierungspfahl auf den Anschlusskasten Drei
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/p5130154pgb6c289a5.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Hier nochmal der Makierungspfahl, sehr gut zu erkennen mit dem blauen Drainagerohr.
http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/p5130149y8og17hzub.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Ich werde Morgen gleich nochmal die Sperre aufsuchen, mit einem Spaten bewaffnet, und die Froschklappen wieder ordentlich verschließen. Ansonsten schätze Ich würde sich der der nächste Straßenbauarbeiter der den Graben mäht mächtig freuen;)

CampGates
13.05.2013, 21:58
Hallo bmwfan2601,

auch diesmal möchte ich mich bei Dir für Deine Bemühungen, tollen Photos und interessante Berichterstattung bedanken :cool:! Im Landkreis NEW wurden in den letzten Jahren anscheinend sehr viele Straßen saniert, daher sind bei einigen ehemaligen Sperranlagen keinerlei "Spuren" mehr auffindbar :(, auch ich habe dies bei meinen Phototouren die letzten Wochen mehrfach feststellen müssen.


...Schweiss, Adrenalin und erhöter Puls machten sich auf einmal bemerkbar. Mein Erster Schachtdeckel:), einfach unglaublich.
Endlich bekomm Ich mal auch einen in der freien Wildnis:D zu sehen, war mein Erster Gedanke.
Sofort kam mir aber in den Sinn "Warum liegt ausgrechnet an der Position der Froschklappen". Es war keine Meisterleistung Schlusszufolgern das sich darunter die Froschklappen befinden müssen.

Also den Deckel zu Seite und den nächstbesten Ast genommen und gegraben. Der Anschlusskasten wurde mit dem Abbruchmaterial aufgefüllt, denn erstmal kamen größere Asphaltstücke zum Vorschein. Dann Etwas Sand, und letzendlich die Froschklappen. Die Linke Klappe lies sich dann auch einigermaßen Einfach, mit der Macht des Hebels:D, öffnen...

...Stammt ja wohl von den Abbruchausführenden Arbeitern. Jedoch lies sich leider die Marke nicht mehr Identifizieren, und etwas für mich übrig gelassen haben Sie auch nicht, diese Egoisten:D.

Toller Fund, habe bis jetzt noch nichts Vergleichbares entdeckt! Da hast Du aber kräftig gegraben :cool:, ein volles Bier hättest Du Dir auf jeden Fall verdient :D! Sehr interessant, wie das mit dem Rückbau beauftragte Bauunternehmen kostengünstig den angefallenen Bauschutt "entsorgt" hat :D! Schade, daß der Rahmen der Schachtabdeckung nicht mehr erhalten ist, sonst käme man fast in Versuchung, das "Teil" als "Souvenir" abzuholen :)!

Nochmals ein großes Dankeschön und bis bald

Hagen

bmwfan2601
13.05.2013, 22:16
Abend Hagen,

Ich muss dir in erster Linie mal noch danken, denn ohne deine Hinweise hätte ich die bisher erkundeten Sperren gar nicht entdeckt! Danke hierfür.

Das überfällige Bier genehmige Ich mir gerade:D. War ehrlicher Weise gesagt schon leicht "fordernd" bei schwülem Regen die Froschklappen auszugraben. Umso lohnender das Ergebnis:).

Im übrigen habe Ich noch Vor Morgen den Anschlusskasten 2 freizulegen, mit etwas Glück springt da noch ein Kreuzdeckel heraus:)

MfG bmwfan2601

CampGates
25.05.2013, 22:13
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Gröbenstädt-BAB A6
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2160, ehemals NEW33
Sonstiges: Objektnummer NEW-64 ehemals VOH-34; 3 Straßensprengschächte a 7,0 m tief, gebaut Mai/Juni/Juli 1964; rückgebaut Oktober 1997

Blick nach Nordosten auf die Position der teilweise rückgebaute Trichtersperre
17389

Blick nach Nordwesten auf den Anschlußkasten des rückgebauten Sprengschachtes 1
17390

Blick nach Nordwesten auf den Anschlußkasten des rückgebauten Sprengschachtes 2
17391

Blick nach Nordwesten auf den Anschlußkasten des rückgebauten Sprengschachtes 3
17392 17393 17394

Blick nach Südwesten auf die Position der teilweise rückgebaute Trichtersperre; rechts ist im Bereich der Schutzplankenabsenkung ein Markierungsstab zu erkennen, die Anschlußkästen sind jedoch am gegenüberliegenden Fahrbahnrand positioniert (!?)
17395

CampGates
25.05.2013, 22:35
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Tillyschanz-Eslarn
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2155
Sonstiges: Objektnummer NEW-73 ehemals VOH-43; 3 Straßensprengschächte a 7,2 m tief, gebaut Mai/Juni 1968; rückgebaut Oktober 2001

Blick nach Westen auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17396

Blick nach Osten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17397

CampGates
25.05.2013, 22:47
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Eslarn-Schönsee
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2154
Sonstiges: Objektnummer NEW-72 ehemals VOH-42; 3 Straßensprengschächte a 7,2 m tief, gebaut Juni 1968; rückgebaut Juli 1996

Blick nach Süden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17398

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17399

CampGates
25.05.2013, 23:55
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Putzenrieth-Ödbraunetsrieth
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2155
Sonstiges: Objektnummer NEW-71 ehemals VOH-41; 3 Straßensprengschächte a 7,2 m tief, gebaut Mai 1968; rückgebaut Juli 1996

Blick nach Westen auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17401

Blick nach Osten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17402

Zur Bestimmung der Örtlichkeiten für die vier heute vorgestellten Sperranlagen ist eine kmz-Datei beigefügt…

Gute Nacht

Hagen

CampGates
30.05.2013, 20:15
Servus zusammen,

heute möchte ich wieder einige "neue" Sperranlagen aus dem Landkreis NEW vorstellen. Los geht es mit der "Trichtersperre St2395 Störnstein-B15":

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Störnstein-B15
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2395
Sonstiges: Objektnummer NEW-11; 3 Straßensprengschächte a 5,0 m tief, gebaut September 1962; aufgelassen August 1991; rückgebaut Juli 1996

Blick nach Westen auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17442

Blick nach Osten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre, die drei Sprengschächte waren am südlichen (hier rechten) Fahrbahnrand
17443

CampGates
30.05.2013, 20:21
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: GVS Hammerharlesberg-Edeldorf
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: GVS
Sonstiges: Objektnummer NEW-43; 3 Straßensprengschächte a 5,5 m tief, gebaut September 1986; rückgebaut Juni 2000

Blick nach Süden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre, die drei Sprengschächte lagen am westlichen (hier rechten) Wegesrand
17444

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17445

CampGates
30.05.2013, 20:27
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Böhmischbruck-Tännesberg
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW40
Sonstiges: Objektnummer NEW-65 ehemals VOH-35; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief, gebaut Mai/Juni 1965; rückgebaut September 1993

Blick nach Südwesten auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre, zwei Sprengschächte lagen am westlichen (hier rechten), einer am östlichen Fahrbahnrand
17446

Blick nach Südosten auf den Anschlußkasten des Sprengschachtes 1, sorry für die schlechte Qualität der Aufnahme
17447

Blick nach Nordosten auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre
17448

CampGates
30.05.2013, 20:33
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Böhmischbruck-Etzgersrieth
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW35
Sonstiges: Objektnummer NEW-66 ehemals VOH-36; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief, gebaut Juni 1965; rückgebaut Juni 1998

Blick nach Süden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17449

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
17450

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
17451

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
17452

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17453

CampGates
30.05.2013, 20:39
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Goldbachschleife-Böhmischbruck
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: Forstweg
Sonstiges: Objektnummer NEW-67 ehemals VOH-37; 3 Straßensprengschächte a 4,0 m tief, gebaut November/Dezember 1967; rückgebaut April 1994

Blick nach Osten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre, die drei Sprengschächte lagen in der nördlichen (hier linken) Weghälfte
17454

Blick nach Westen auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17455

CampGates
30.05.2013, 20:45
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Kleinschwand-Etzgersrieth
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: Forstweg
Sonstiges: Objektnummer NEW-69 ehemals VOH-39; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief, gebaut Oktober/November 1967; rückgebaut Juli 1997

Blick nach Osten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre, die drei Sprengschächte lagen in der nördlichen (hier linken) Weghälfte
17456

Blick nach Westen auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
17457

Zur Bestimmung der Örtlichkeiten ist eine kmz-Datei für die heute vorgestellten Sperranlagen beigefügt…

Gruß Hagen

Farang
30.05.2013, 21:19
JA wieder eine Sperre eines Forstweges. Mit dem Rad oder zu Fuß? :D

CampGates
30.05.2013, 21:41
JA wieder eine Sperre eines Forstweges. Mit dem Rad oder zu Fuß? :D

In diesem Falle ausnahmsweise mit dem PKW :D, der Forstweg war kurioserweise nicht - wie sonst in Bayern üblich - "gesperrt".

Rex Danny
13.06.2013, 11:54
Hallo, Hagen !

Die letzten 8 noch nicht erfaßten Sperren im Landkreis sind jetzt unter DOSPA 5061 - 5068 eingetragen.

Und durch Deine Mithilfe war es mir jetzt auch endlich möglich, die Sperren im Bereich westlich Waidhaus (DOSPA 2741 und 5063) richtig zu lokalisieren.

Und die Sprengschächte östlich Waidhaus (DOSPA 2742) müssen sich an der von mir markierten Stelle befunden haben, weil exakt dort der frühere Verlauf der B14 vor der Grenzöffnung lag und diese Stelle sich mit der eingezeichneten Stelle von Andreas in dessen alter Topo-Karte deckt.

In der Beurteilung des angeblichen Sperrmittelhauses Waidhaus (DOSPA 1889) stimme ich Dir zu, daß es sich hierbei um etwas anderes gehandelt haben muß. Aber vielleicht gelingt es Dir ja noch, von entsprechender Stelle hierzu etwas zu erfahren.

Grüße


Rex Danny

CampGates
20.07.2013, 18:46
Servus miteinander,

nachfolgende einige Photos von einem Sperrmittelhaus (Objektnummer NEW-9521) in der Nähe von Neuenhammer, welches bislang noch nicht in der DOSPA gelistet ist (sorry für die schlechte Qualität der Aufnahmen: Ich mußte teilweise gegen die Sonne photographieren):

18272 18273 18274

18275 18276 18277

18278 18279

Das Sperrmittelhaus ist genial ins umgebende Gelände eingepaßt; so gut, daß ich fast daran vorbei gelaufen wäre :o.

CampGates
20.07.2013, 19:33
Nun noch einige Aufnahmen von zwei Sperrmittelhäusern (Objektnummern NEW-9511 und NEW-9512) in der Nähe von Pleystein, auch diese sind bislang noch nicht in der DOSPA gelistet:

18280 18281 18282

18283 18284 18285

Weitere Photos folgen…

CampGates
20.07.2013, 19:54
18286 18287 18288

18289 18290 18291

18292

Meinem Wissen nach gab es im Landkreis NEW keine weiteren Sperrmittelhäuser, der Großteil der Sperrmittel war in den Standortmunitionsniederlagen Pfreimd, Weiden und Oberviechtach deponiert.

Die "Ortsmarken" des "Sperrmittelhauses Neuenhammer" sowie der "Spermittelhäuser Pleystein" geht per PN and "Geograph" und "Rex Danny"!

Gruß Hagen

Horner
20.07.2013, 21:42
Glückwunsch Camp Gates für diese herrlichen Aufnahmen und Funde :)
Das Sp-Haus Neuenhammer ist wirklich so gut in in die Fauna eingepasst, das man es wirklich nicht sofort sehen kann. Aber mach Dir nicht draus, das gleich ist mir gestern bei der Alten Sprengstofffabrik in Haltern am Silbersee geschehen, obwohl schon zigmal vorbei gefahren, habe ich nie einen Mun-Bunker erkennen können.

Gruß
Horner

CampGates
22.07.2013, 20:19
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Vohenstrauss-Burgtreswitz
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW37
Sonstiges: Objektnummer NEW-38; 3 Straßensprengschächte a 5,5 m tief; gebaut November 1981; rückgebaut September 1996

Blick nach Südosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
18312

Blick nach Südwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
18313

Blick nach Südwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
18314

Blick nach Südwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
18315

Blick nach Nordwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
18316

CampGates
22.07.2013, 20:55
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Georgenberg-Pleystein
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: GVS
Sonstiges: Objektnummer NEW-35; 4 Straßensprengschächte a 5,5 m tief; gebaut Oktober/November 1980; rückgebaut Dezember 1996

Blick nach Nordosten auf die Position der rückgebauten Trichtersperre: Sprengschacht 1 lag inmitten der Einmündung rechts, Sprengschacht 2 und 3 jeweils am Fahrbahnrand der nach links abzweigenden Straße, der Sprengschacht 4 mittig auf der nach Nordosten führenden Gemeindeverbindungsstraße
18317

Blick nach Südwesten: Sprengschacht 1 lag inmitten der Einmündung links
18318

Blick nach Nordosten: Sprengschacht 2 und 3 lag jeweils am Fahrbahnrand der nach links abzweigenden Straße
18319

Blick nach Südwesten: Sprengschacht 2 und 3 lag jeweils am Fahrbahnrand der nach rechts abzweigenden Straße
18320

Blick nach Südwesten: Auf der Fahrbahn rechts im Bild lag Sprengschacht 4. Links in Bildmitte der dazugehörige Markierungsstab, den hat man wohl bei Rückbau übersehen!?
18321

Nahaufnahme des oben erwähnten Markierungsstabes
18322

Blick nach Südwesten: Auf der Fahrbahn im Vordergrund lag mittig Sprengschacht 4
18323

Blick nach Süden: Im Einmündungsbereich der quer verlaufenden Straße lag an den Fahrbahnrändern Sprengschacht 2 und 3
18324

CampGates
22.07.2013, 21:16
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Georgenberg-Pleystein
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: GVS
Sonstiges: Objektnummer NEW-36; 2 Straßensprengschächte a 5,5 m tief; gebaut November 1980; rückgebaut Juli 1997

Blick nach Norden auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
18325

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
18326

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
18327

An der Böschung im Umfeld des Sprengschachtes 2 liegt ein wohl von Vandalen aus dem Boden gerissener Markierungsstab
18328

Nahaufnahme des Markierungsstabes, dieser wurde wohl als Wegweiser für einen Radweg "mißbraucht" :)
18329

Ehemaliger Standpunkt des Markierungsstabes
18330

Blick nach Süden auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
18331

CampGates
22.07.2013, 21:33
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Waldkirch-St2154
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: Waldweg
Sonstiges: Objektnummer NEW-63; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief; gebaut März 1968 bis März 1969 (!?) 1980; rückgebaut März 1998

Blick nach Nordosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
18332

Blick nach Südwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
18333

Eine kmz-Datei mit den heute vorgestellten Trichtersperren ist beigefügt...

Gruß Hagen

CampGates
28.12.2013, 23:02
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab mit Photos (aufgenommen Anfang Mai 2013) ergänzen, welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 5063 gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Waidhaus-Lohma
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: NEW 50, ehemals B14
Sonstiges: Objektnummer NEW-61 ehemals VOH-31; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief; gebaut April bis Juni 1964; rückgebaut Juli 1996

Blick nach Westen auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Links im Photo ist die parallel laufende BAB A6 zu erkennen, die in diesem Bereich Ende der Neunziger für den Verkehr freigegeben wurde
20355

Blick nach Osten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
20356

Zur Bestimmung der Örtlichkeit ist eine kmz-Datei beigefügt…

Gruß Hagen

CampGates
28.12.2013, 23:51
Ort: Tröbes-Pullenried
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: Waldweg, ehemals St2160
Sonstiges: Objektnummer NEW-70 ehemals VOH-40; 3 Straßensprengschächte a 6,0 m tief; gebaut Juli 1968; rückgebaut April 1999. Die Trasse der St2160 wurde in diesem Bereich begradigt, die ehemalige "Schleife" zum Waldweg "rückgestuft"

Blick nach Süden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
20358

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
20359

Zur Bestimmung der Örtlichkeit ist eine kmz-Datei beigefügt…

Gruß Hagen

klaus_erl
29.12.2013, 10:45
Hallo, Klaus !

Genau das meinte ich mit weiteren Sperranlagen aus dem Gedächtnis.

Falls Du es noch nicht gesehen hast, es befinden sich auch Sperranlagen (Üb) in der Datenbank, nämlich die von Dir bezeichneten Übungsanlagen auf den Standortübungsplätzen.

Wenn Du also noch weißt, auf welchem Standortübungsplatz welche Art von Übungssperre angelegt war, her damit. Möglichst mit KMZ-File für die genaue Lokalisierung.

Weiden mit 2 Standortübungsplätzen bietet sich geradezu als Einstand dafür an.

Grüße


Rex Danny

Jetzt will ich mal das alte Thema wieder ausgraben.

Leider kann ich mich nicht mehr genau erinnern, 30 Jahre lassen im Hirn so einiges verblassen.

Wir hatten wie du schon schreibst zwei Standortübungsplätze in Weiden. Der größere war im Manteler Wald, südlich der B470. Der kleinere befand sich bei Frauenricht im Bereich östlich des Munitionslagers und südwestlich des Betriebsstofflagers. Auf dem Kleineren machten wir die "infanteristischen Geländespiele" und übten das Anlegen von Minensperren. Im Manteler Wald wurde auch mit den Fahrzeugen geübt sowie der Umgang mit Sprengmitteln.

Bezüglich der Übungssperren bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob das überhaupt auf dem StOÜbPl war. Irgendwie hab ich was von einem hinteren Winkel des Kasernengeländes im Hinterkopf, in der Nähe des Kleinkaliber- und Übungsmunitionsschießstands.

Grüße
Klaus

Einige Örtlichkeiten aus der Erinnerung:
20386

CampGates
30.12.2013, 21:15
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab mit Photos (aufgenommen Anfang Dezember 2013) ergänzen, welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 2741 gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Waidhaus-Pleystein
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: BAB A6, ehemals B14
Sonstiges: Objektnummer NEW-28; 3 Straßensprengschächte a 6,5 m tief; gebaut November 1977; rückgebaut Mai 1995. Die Trichtersperre wurde im Zuge des Neubaus der BAB A6 vollständig rückgebaut. So wie es aussieht, verläuft die A6 in diesem Bereich auf der Trasse der ehemaligen B14 (der bestehende B14-Fahrbahndamm wurde verbreitert). Der DOSPA-Datensatz 2741 ist gemäß Systematik evtl. etwas abzuändern

Blick nach Osten auf die ungefähre Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Rechts im Photo ist die BAB A6 zu erkennen, die in diesem Bereich Ende der Neunziger fertiggestellt wurde
20420

Nochmals Blick nach Osten auf die ungefähre Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
20421

Zur Bestimmung der Örtlichkeit ist eine kmz-Datei beigefügt…

CampGates
07.02.2014, 22:46
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis NEW mit Photos ergänzen, welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 5061 gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Weiden in der Oberpfalz-Letzau
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2166
Sonstiges: Objektnummer NEW-1, ehemals WEN-4; 6 Straßensprengschächte a 6,0 m tief (3 Doppelsprengschächte); gebaut Oktober 1970; rückgebaut Juni 1996, die Fahrbahn ist hier in den Hang eingeschnitten, Abstand der Schächte voneinander abgeschritten ca. 20 m

Blick nach Nordosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Die Sprengschächte lagen außerhalb der mit Asphalt befestigten Fahrbahn in den Banketten
20974

Blick nach Nordwesten auf die Position der rückgebauten Sprengschächte 1 und 2 (Doppelsprengschacht 1)
20975

Blick nach Nordwesten auf die Position der rückgebauten Sprengschächte 3 und 4 (Doppelsprengschacht 2)
20976

Blick nach Nordwesten auf die Position der rückgebauten Sprengschächte 5 und 6 (Doppelsprengschacht 3)
20977

Blick nach Südwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre.
20978

Die Photos wurden Anfang Februar 2014 aufgenommen. Diese zeigen deutlich, daß die "Flickstellen " (von 1996) in der Fahrbahn (auf Grund der Doppelsprengsschächte mit Lage in den Banketten über die gesamte Breite) erst kürzlich (2013) nochmals "geflickt" wurden.

Ortsmarke ist beigefügt…

Gruß Hagen

klaus_erl
08.02.2014, 08:28
im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis NEW mit Photos ergänzen, welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 5061 gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Weiden in der Oberpfalz-Letzau
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: St2166
Sonstiges: Objektnummer NEW-1, ehemals WEN-4; 6 Straßensprengschächte a 6,0 m tief (3 Doppelsprengschächte); gebaut Oktober 1970; rückgebaut Juni 1996, die Fahrbahn ist hier in den Hang eingeschnitten, Abstand der Schächte voneinander abgeschritten ca. 20 m


Hallo Hagen,

auch wenn wir 1983/84 nur an der Sperre DOSPA 2698 geübt haben kommt mir diese Sperre hier mit ihrer Doppelschachtanordnung irgendwie bekannt vor. Ich meine wir hätten die mal besichtigt und eine Einweisung wegen der Bestückung erhalten.

Konntest du irgendwelche Hinweise zur Lage der Zugänge für die Zündleitungen erkennen. Meiner Erinnerung nach müssten es Froschklappen am Hang zum Bach hin gewesen sein und zwar drei Gruppen mit je 4 Stück (je ein Paar pro Einzelschacht).

Klaus

CampGates
08.02.2014, 20:53
...Konntest du irgendwelche Hinweise zur Lage der Zugänge für die Zündleitungen erkennen. Meiner Erinnerung nach müssten es Froschklappen am Hang zum Bach hin gewesen sein und zwar drei Gruppen mit je 4 Stück (je ein Paar pro Einzelschacht)...

Hallo Klaus,

die St2166 ist im Bereich der ehemaligen Trichtersperre stark befahren (vor allen Dingen LKWs und viele "schnelle" PKWs sind hier unterwegs) und in jede Richtung sehr unübersichtlich (Kurve), zudem ist ein zügiges Verlassen der Fahrbahn auf Grund der hier montierten Schutzplanke nur schwierig möglich. Um den Verkehr und mich nicht zu gefährden, habe ich den westlichen Fahrbahnrand nicht untersucht :o. Ich gehe jedoch davon aus, daß die Anschlußkästen auf dieser Seite (Hang zum Bach) waren (bei in den Hang eingeschnittenen Fahrbahnen liegen die Froschklappen meist auf der "tieferen" Seite).

Gruß Hagen

klaus_erl
08.02.2014, 21:25
die St2166 ist im Bereich der ehemaligen Trichtersperre stark befahren (vor allen Dingen LKWs und viele "schnelle" PKWs sind hier unterwegs) und in jede Richtung sehr unübersichtlich (Kurve), zudem ist ein zügiges Verlassen der Fahrbahn auf Grund der hier montierten Schutzplanke nur schwierig möglich.

Das war zu der Zeit als ich in Weiden war noch anders. War halt Grenzland, da war nicht viel los.



Um den Verkehr und mich nicht zu gefährden, habe ich den westlichen Fahrbahnrand nicht untersucht :o. Ich gehe jedoch davon aus, daß die Anschlußkästen auf dieser Seite (Hang zum Bach) waren (bei in den Hang eingeschnittenen Fahrbahnen liegen die Froschklappen meist auf der "tieferen" Seite).


Verständlich bei dem Verkehr

Grüße
Klaus

CampGates
08.02.2014, 23:02
Das war zu der Zeit als ich in Weiden war noch anders. War halt Grenzland, da war nicht viel los...

Da hast Du wohl recht, damals war hier das Ende der Welt ::):!

CampGates
08.02.2014, 23:33
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis NEW mit Photos ergänzen, welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 5066 gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Radschin-Etzenricht
Bundesland: Bayern (NEW)
Sperrung: GVS, ehemals St 2238
Sonstiges: Objektnummer NEW-5; im Bereich der südlichen Fahrbahnanrampung zum Brückenbauwerk befand(en) sich ein Sprengschacht, im Bereich der nördlich des nördlichen Widerlagers zwei Sprengschächte, Tiefe jeweils 5,0 m; gebaut Oktober 1962; rückgebaut Dezember 1999 (vollständig)

Blick nach Norden auf die südliche Fahrbahnanrampung zum Brückenbauwerk über die Haidenaab (hier war ein Sprengschacht positioniert)
20984

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes in der südlichen Rampe
20985

Blick nach Süden auf die südliche Fahrbahnanrampung zum Brückenbauwerk
20986

Blick nach Norden auf die nördliche Fahrbahnanrampung zum Brückenbauwerk (hier waren zwei Sprengschächte positioniert)
20987

Blick nach Süden auf die nördliche Fahrbahnanrampung zum Brückenbauwerk
20988

Blick nach Westen auf die Haidenaabbrücke mit den Sprengschächten in den beiden Anrampungen
20989

Die Photos wurden Anfang Mai 2013 aufgenommen. Ortsmarke ist beigefügt…

Gruß Hagen

Pionier44
05.11.2014, 08:49
Guten Morgen.
Hier mal ein paar Insider-Bilder zur Sperre NEW0059.

Pionier44
05.11.2014, 11:53
Und hier noch ein paar interessante Bilder zu NEW0045 (BAB 93 bei Luhe-Wildenau).
Objekt in der Bauphase.

klaus_erl
05.11.2014, 16:53
Sehr schön, solch eine Zugangsröhre für eine Sperre mal im Bau zu sehen.

Danke dafür.

Klaus

Maeks
05.11.2014, 19:56
Schön zu sehen wie so eine Sprengröhre gebaut wird. Auch hier wieder klar zu erkennen, das da Normbauteile verwendet werden. Diese Rohre eigentlich aus dem Kanalbau. lediglich die Zugangsschächte sind vorort gefertigt worden.
Danke für die tollen Bilder.

Gruß Maeks

Farang
05.11.2014, 21:32
Jo sehr schöne Bilder. Nur sollte man die den Berufsgenossenschaften nicht sehen lassen. Mir wird ganz schlecht wenn ich den graben sehe. Der Baggerfahrer und Polier möchte ich nicht sein wenn was passiert.

Den bilder nach Stahlbetonrohre. Tippe mal auf DN1500

klaus_erl
06.11.2014, 05:05
Der Boden sieht zwar einigermaßen standfest aus, dennoch wird mir bei den fast senkrechten Grabenwänden ohne Verbau etwas flau in der Magengegend. Ich bin nicht sonderlich bewandert in der Rechts- und Normenlage zur Bauzeit, heutzutage wäre bei einer solchen Baugrube aber entweder ein Verbau oder eine Abböschung der Wände erforderlich.

Klaus

Maeks
06.11.2014, 19:15
Man merkt ihr habt keine Anhnung. Ein Verbau ist erst ab 1,25m erforderlich. Hier wurde die Grube als Treppenversion mit Böschung angelegt. Außerdem ist die Grube unten auch etwas sehr breit gehalten. Ich sehe hier keine bedenken wegen eine Gefahr. Habe aber schon genug ander Sachen gesehen die weitaus Gefährlicher waren.

Gruß Maeks

Farang
06.11.2014, 19:39
jo. ich hab absolut null ahnung. arbeite auch erst seit 21 jahren als rohrleger. Da kann man nicht davonausgehen das ich keine Ahnung habe. Aber lassen wir das.

DeltaEcho80
06.11.2014, 21:46
Sorry Leute, aber es ging doch nur um die Bilder aus der Bauzeit und um einen interessanten Einblick in die Sperre an sich.

Damals wurde das mit irgendwelchen Verbauungen halt lockerer gehandhabt. Bleibt friedlich.

Nemere
22.04.2015, 21:23
Im aktuellen Heft 160 der "Denkmalpflege Informationen (März 2015) des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege ist ein Bericht über die Fallkörpersperre Windischeschenbach erschienen - siehe anhängende Datei.

Rex Danny
23.04.2015, 05:04
Und man beachte doch bitte, wer die Bilder der Fallkörpersperre beigesteuert hat...........Hagen Wirkner, besser bekannt bei uns als Camp Gates.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mich macht es schon ein wenig stolz, daß Bilder unserer User in solchen Veröffentlichungen ihren Platz finden.

Und ich glaube auch, daß die Existenz unseres Forums und gerade auch der hier einen sehr großen Platz einnehmende Themenbereich "Sperranlagen" entsprechenden Einfluß auf Institutionen wie die Denkmalpflege nimmt. Auf jeden Fall ist es schon sehr auffällig, daß die Bundeswehr im Gegensatz zu vor ein paar Jahren heute vergleichsweise auskunftsfreudig ist, zumindest für den bayrischen Bereich. Ohne deren Unterstützung hätten wir die Datenbank nie so voll bekommen.

Deshalb möchte ich hier generell mal ein Dankeschön an die Bundeswehr aussprechen und hoffe, da die entsprechenden Stellen hier ja auch mitlesen, daß auch in den anderen Bundesländern die Zusammenarbeit verbessert werden kann. Was für Bayern möglich war bzw. ist, sollte doch für die anderen Bundesländer auch möglich sein. Es ist doch heute nichts mehr geheim und so bleibt Geschichte auch für die kommenden Generationen erhalten.