Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bunker der Landesregierung Rheinland-Pfalz
Hallo,
offenbar war ein Teil einer MZA in Alzey für die Landesregierung von RLP
"reserviert".
"Vom 22.03.2005
Für Bürgermeister Knut Benkert ist er ein "Aberwitz des Kalten Krieges": Der ehemalige "Regierungsbunker" unter dem Aufbaugymnasium. Gebaut in den 70er Jahren dient er heute nur noch als Depot für Jodtabletten, die bei einem Unfall im Kernkraftwerk Biblis verteilt würden."
Siehe hier:http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1832958
Habe mal gelesen in BW und NRW gabs die auch. Aber wie war das in Hessen? Oder ist der etwa noch nicht entwidmet :D
Gruß
Michael
Hi,
ich kenne nur die Aussage aus dem Landtag das es nur in BW und NRW einen Ausweichsitz für den Landtag gab.
Wo sich die anderen Damen und Herren hinein verkrochen hätten, weiß ich auch leider nicht, aber in den meisten Regierungsbauten gab es ja Schutzräume, ist aber auch nicht sowichtig.
In Hessen gab es 16 Schutzräume in Landes Gebäuden, was das sind, wie immer keine Ahnung.
Gruß
Stefan
In Hessen gab es keinen. Gerüchteweise wurde immer behauptet der sei in einem Kloster (Lorch) aber da war keiner.
Hallo,
zu Hessen habe ich folgendes gefunden:
"Aus dem Status Wiesbadens als Sitz der Landesregierung kommen auf die Stadt keine weiteren besonderen Aufgaben zu. Schon bei den NATO-Stabsrahmenübungen zur zivil-miltärischen Zusammenarbeit (WINTEX/CIMEX) verlegt der Stab der Landesregierung in die Katastrophenschutzschule des Landes in Geisenheim-Johannisberg und im Spannungsfall bezieht er ein fernmeldetechnisch mit dem Bunker der Bundesregierung verbundenen Regierungssitz, der sich nach Angaben der hessischen Bundestagsabgeordneten Gertrud Schilling im Kloster Eberbach befindet."
Quelle: Wiesbaden - eine Analyse der miltärischen Strukturen in der hessischen Hauptstadt, E. Schmidt-Eenboom, erweiterte Fassung der gutachterlichen Stellungnahme für die Landeshauptstadt Wiesbaden,
ISBN 3-924011-09-5
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Regierungssitz heißt ja aber noch nicht automatisch Bunker oder? Andererseits, warum erst im Spannungsfall nach Eberbach und vorher nicht schon dort üben?
Man müsste vielleicht mal bei der Abgeordneten ansetzen - vielleicht hat sie diesbzgl. Anfragen im Bundestag gestellt....
>Spannungsfall nach Eberbach und vorher nicht schon dort üben
Lt. Auskunft Hessische Staatskanzlei GAB es zwar Planungen die Keller dort auszubauen, dies wurde aber sein lassen.
achso, dann ist Kloster Eberbach in Lorch. Hatte mir noch nicht die Mühe gemacht zu gucken, wo das liegt.
Komisch ist das aber schon - versteh mich recht, ich will keinen Bunker sehen, wo keiner ist, aber es ist einfach unlogisch, dass da jede Landesregierung schalten konnte wie sie wollte
wir bauen einen (NRW, BW...),
wir bauen keinen (Hessen)
aber vielleicht schlägt da ja mal wieder der Förderalismus zu.
Weiterhin auch deshalb unlogisch, wenn nachgeordnete Stellen, wie z.B. die STADT Wiesbaden einen kommunalen "Regierungsbunker" für 40 Personen hat(te).
Landratsämter hatten ja auch einen, allerdings der Witz schlechthin... Siehe Bilder. "Ein Landratsamt"
Hallo,
so, neuer Anlauf ;)
Bayern hat wohl in Neuhaus einen inzwischen entwidmeten Ausweichsitz gehabt.
Zu Neuhaus sei noch folgender Link zu Lostplaces genannt:
Dort gibt es neben Fotos auch einige weitere Angaben zum Ausweichsitz:
http://www.lostplaces.de/forum/viewtopic.php?t=4108&highlight=neuhaus
Moin,
vielleicht noch eine Ergänzung zum Kloster Eberbach, welches übrigens nicht in Lorch, sondern in Eltville befindet.
Von der Bausubstanz und der lager her wäre die Idee, dort einen Ausweichsitz zu errichten sicher nicht blöd. Auch ist das Kloster aus Wiesbaden mittels PKW innerhalb von zwanzig Minuten nach einem evtl. Alarm zu erreichen.
In Schloss Hansenberg gab es einen Stabsraum, der normalerweise für Übungen genutzt wurde.
Inwieweit an beiden stellen kommunikations- und bautechnische Vorrichtungen vorhanden waren kann ich jetzt nicht sagen. In Johannisberg war ich zwar selbste in paar mal, allerdings hab ich darauf nicht geachtet. Allerdings denke ich mir, dass zumindets dort KW-Fernschreiber für das Bundesweite Fernschreibnetz vorhanden gewesen waren udn auch in Eberbach hätte man sicher schnell sowas unterbringen können.
Gruß, MO
karlbauknecht
20.10.2007, 21:46
Moin,
vielleicht noch eine Ergänzung zum Kloster Eberbach, welches übrigens nicht in Lorch, sondern in Eltville befindet.
Von der Bausubstanz und der lager her wäre die Idee, dort einen Ausweichsitz zu errichten sicher nicht blöd. Auch ist das Kloster aus Wiesbaden mittels PKW innerhalb von zwanzig Minuten nach einem evtl. Alarm zu erreichen.
In Schloss Hansenberg gab es einen Stabsraum, der normalerweise für Übungen genutzt wurde.
Inwieweit an beiden stellen kommunikations- und bautechnische Vorrichtungen vorhanden waren kann ich jetzt nicht sagen. In Johannisberg war ich zwar selbste in paar mal, allerdings hab ich darauf nicht geachtet. Allerdings denke ich mir, dass zumindets dort KW-Fernschreiber für das Bundesweite Fernschreibnetz vorhanden gewesen waren udn auch in Eberbach hätte man sicher schnell sowas unterbringen können.
Gruß, MO
Auf www.ausweichsitz.de werden im Moment die Bunker der Landesregierungen dargestellt
>amit vermerkt der Bund in seiner Zusammenfassung für Rheinland-Pfalz (wie >auch für Hessen): "Ausweichsitz wird demnächst aufgegeben
Dann soller mir mal zeigen wo der Hessische war...
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