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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sperranlagen im Landkreis Amberg-Sulzbach



CampGates
24.07.2011, 21:23
Trichtersperre B85 Welluck-Lunkenreuth

Hallo miteinander,

im folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach vorstellen:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Welluck-Lunkenreuth
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: B85
Sonstiges: Die Trichtersperre besteht aus fünf rückgebauten Sprengschächten (Anordnung siehe Photos), die Fahrbahn ist in diesem Bereich in den Hang eingeschnitten, Hinweise auf Anschlußkästen oder dergleichen konnte ich nicht auffinden.

Nun einige Photos aus verschiedenen Perspektiven:

Blick nach Süden auf die fünf ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/7750198fha.jpg

Blick nach Osten Position der ehemaligen Sprengschächte 1 und 2
http://up.picr.de/7750199hby.jpg

Blick nach Westen: Stab zur Markierung des Anschlußkastens (?) der ehemaligen Sprengschächte 1 und 2
http://up.picr.de/7750201cev.jpg

Blick nach Osten Position des ehemaligen Sprengschachtes 3
http://up.picr.de/7750204hnu.jpg

Blick nach Osten Position der ehemaligen Sprengschächte 4 und 5
http://up.picr.de/7750206imd.jpg

Blick nach Norden auf die fünf ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/7750208wuu.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Gruß Hagen

CampGates
01.11.2011, 10:12
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach vorstellen:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Schmidmühlen-Ettsdorf
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: St2165
Sonstiges: Die Trichtersperre besteht aus drei rückgebauten Sprengschächten, die Fahrbahn ist in diesem Bereich zwischen der Vils und dem östlichen davon liegenden Talanstieg eingebettet. Da ich die Stelle nur mit dem PKW passiert habe, kann ich keine Information über noch vorhandene Anschlußkästen geben

Hier der Schnappschuß aus dem fahrenden PKW, Blick nach Süden auf die drei rückgebauten Sprengschächte:
http://up.picr.de/8642276rkc.jpg

Bei Gelegenheit werde ich "vernünftige" Photos von dieser Trichtersperre aufnehmen…

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Gruß Hagen

CampGates
01.11.2011, 18:49
Hallo miteinander,

bei einer Dreitageswanderung durch den "Oberpfälzer Jura" habe ich bei dem einen oder anderen Abstecher von der geplanten Route in der DOSPA bereits gelistete Sperranlagen besucht, um Photos einige aufzunehmen. Die Sperranlagen sind im Folgenden so aufgelistet, wie ich diese auf meiner Wanderung angetroffen habe:

DOSPA 2400: Trichtersperre GVS Troßalter-Fürnried

Die Anordnung der Sprengschächte ist bei dieser Trichtersperre etwas seltsam :confused: .

Blick nach Nordosten auf die ehemalige Position des Sprengschachtes 1
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/01_2400.jpg

Blick nach Nordwesten auf die ehemalige Position des Sprengschachtes 1
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/02_2400.jpg

Blick nach Südosten auf die ehemalige Position des Sprengschachtes 1
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/03_2400.jpg

Blick nach Südwesten auf die ehemalige Position des Sprengschachtes 1 und 2 (im abzweigenden Feldweg rechts)
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/04_2400.jpg

Blick nach Nordwestenauf die ehemalige Position des Sprengschachtes 2
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/05_2400-1.jpg

Blick nach Nordostenauf die ehemalige Position des Sprengschachtes 2
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/06_2400-1.jpg

Anschlußkästen oder dergleichen konnte ich nicht mehr auffinden.

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

CampGates
01.11.2011, 19:11
Ich habe die Trichtersperre zweimal photographiert, einmal in der Dunkelheit abends kurz vor der Übernachtung in Lichtenegg, und einmal früh kurz nach dem "Abmarsch":

Blick nach Westen auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/01_2399.jpg

Blick nach Norden ehemalige Position des Sprengschachtes 1
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/02_2399.jpg

Blick nach Norden ehemalige Position des Sprengschachtes 2
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/03_2399.jpg

Blick nach Norden ehemalige Position des Sprengschachtes 3
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/04_2399.jpg

Blick nach Osten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/05_2399.jpg

Die selbe Trichtersperre nochmals bei Tageslicht
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/06_2399.jpg

http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/07_2399.jpg

http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/08_2399.jpg

http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/09_2399.jpg

http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/10_2399.jpg

Anschlußkästen oder dergleichen konnte ich nicht mehr auffinden.

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

CampGates
01.11.2011, 19:54
Blick nach Südosten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/01_2395.jpg

Blick nach Nordosten ehemalige Position des Sprengschachtes 1
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/02_2395.jpg

Blick nach Nordosten ehemalige Position des Sprengschachtes 2
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/03_2395.jpg

Blick nach Nordosten ehemalige Position des Sprengschachtes 3, im Hintergrund eine Markierungsstab mit rot lackiertem Ende
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/04_2395.jpg

Blick nach Nordwesten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/05_2395.jpg

Anschlußkästen oder dergleichen konnte ich nicht mehr auffinden.

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

CampGates
01.11.2011, 20:39
Die beiden Sperrmittelhäuser habe ich rein zufällig entdeckt; sie lagen direkt an der geplanten Wanderroute :) .

Blick nach Osten auf beide Sperrmittelhäuser
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/01_1763.jpg

Blick nach Süden Sperrmittelhaus 1
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/02_1763.jpg

Blick nach Süden Zugang Sperrmittelhaus 1
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/03_1763.jpg

Blick auf die Innentüre Sperrmittelhaus 1
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/04_1763.jpg

Blick nach Süden Sperrmittelhaus 2
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/05_1763.jpg

Blick nach Süden Zugang Sperrmittelhaus 2
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/06_1763.jpg

Blick auf die Innentüre Sperrmittelhaus 2
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/07_1763.jpg

Blick nach Westen auf beide Sperrmittelhäuser
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/08_1763.jpg

CampGates
01.11.2011, 20:51
Blick nach Süden auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/01_1762-1.jpg

Blick nach Osten ehemalige Position des Sprengschachtes 1
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/02_1762.jpg

Blick nach Osten ehemalige Position des Sprengschachtes 2
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/03_1762.jpg

Blick nach Osten ehemalige Position des Sprengschachtes 3
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/04_1762.jpg

Blick nach Norden auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://i363.photobucket.com/albums/oo76/mreheater72/05_1762.jpg

Anschlußkästen oder dergleichen konnte ich nicht mehr auffinden.

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

CampGates
04.01.2012, 20:31
Hallo miteinander,

nachfolgende einige Photos von der bereits in der DOSPA gelisteten Trichtersperre "GVS Unterlangenfeld-Ernhüll", Landkreis Amberg-Sulzbach (Datensatz Nr. 2401) zur Ergänzung (außer den Reparaturstellen im Asphaltbelag sind weiter keine "Reste" der Trichtersperre aufzufinden):

Blick nach Nordwesten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/9171040wnb.jpg

Blick nach Nordosten ehemalige Position des Sprengschachtes 1
http://up.picr.de/9171041crv.jpg

Blick nach Nordosten ehemalige Position des Sprengschachtes 2
http://up.picr.de/9171042csa.jpg

Blick nach Nordosten ehemalige Position des Sprengschachtes 3
http://up.picr.de/9171043nwz.jpg

Blick nach Südosten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/9171044hfz.jpg

Blick nach Nordwesten ehemalige Position des Sprengschachtes 2: Interessant ist rechts neben der Reparaturstelle im Asphaltbelag die Spur eines Kettenfahrzeuges (wohl von einem Fahrzeug mit Gestell aus der M113er-Reihe), somit liegen hier direkt nebeneinander gleich zwei "Relikte" des Kalten Krieges… :)
http://up.picr.de/9171045wdo.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File (die Reparaturstellen in der Fahrbahn sind auch vom Luftbild aus sehr gut zu erkennen)…

Ich habe im Umfeld dieser Trichtersperre versucht, noch einen Teil weiterer bereits in der DOSPA gelisteter Sperranlagen aufzufinden und mit Photos zu dokumentieren, jedoch Fehlanzeige, da war ich wohl leider etwas zu langsam: Es scheint, daß hier in den letzten Jahren viele Fahrbahnen saniert worden sind, daher sind leider keine Spuren mehr vorhanden, schade :(...

Die Photos sende ich in Kürze an GEOGRAPH...

Gruß Hagen

CampGates
08.04.2012, 18:16
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach vorstellen, welche bis dato noch nicht in der DOSPA gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Ritzenfeld-Ammerthal
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS1
Sonstiges: Die Trichtersperre besteht aus drei rückgebauten Sprengschächten, die Fahrbahn liegt in leichter Hanglange, südlich der Sperranlage grenzt unmittelbar ein Kalksteinbruch an. Auffällig bei den Sanierungsstellen ist die um 45° verdrehte Lage zur Straßenachse (im Landkreis Schwandorf wird der Rückbau in gleicher Art ausgeführt). Abstand der Schächte voneinander ca. 18 m.

Blick nach Osten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10075509yz.jpg

Blick nach Süden Position des ehemaligen Sprengschachtes 1
http://up.picr.de/10075510qg.jpg

Blick nach Süden Position des ehemaligen Sprengschachtes 2
http://up.picr.de/10075511uv.jpg

Blick nach Süden Position des ehemaligen Sprengschachtes 3
http://up.picr.de/10075512dv.jpg

Blick nach Westen auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10075513ea.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Gruß Hagen

Rex Danny
08.04.2012, 20:01
Frohe Ostern, Hagen !

Toller Fund !!!

Könnte es sich bei der rückgebauten Sperre möglicherweise um die unter DOSPA 2390 gelistete Trichtersperre handeln ?

Diese Sperre hat sich auch auf der AS1 befunden, soll allerdings der Lage nach zwischen Illschwang und Ritzenfeld gewesen sein. Oder hast Du diese Stelle auch gefunden und machst einen Nachtrag daraus ?

Ich frage nur nach, damit die Sperre nicht doppelt in die Datenbank eingetragen wird.

Grüße


Rex Danny

CampGates
08.04.2012, 20:43
...Könnte es sich bei der rückgebauten Sperre möglicherweise um die unter DOSPA 2390 gelistete Trichtersperre handeln ?

Diese Sperre hat sich auch auf der AS1 befunden, soll allerdings der Lage nach zwischen Illschwang und Ritzenfeld gewesen sein. Oder hast Du diese Stelle auch gefunden und machst einen Nachtrag daraus ?

Ich frage nur nach, damit die Sperre nicht doppelt in die Datenbank eingetragen wird....

Rex Danny, auch Frohe Ostern!

Den Abschnitt der AS1 zwischen Ritzenfeld und Illschwang hab ich auch befahren, hier jedoch Fehlanzeige :confused:, obwohl es scheint, daß hier noch der "alte" Fahrbahnbelag vorliegt.

Ich werde hier in Kürze noch weiter über meinen Ausflug in den Lankreisen Amberg-Sulzbach und Nürnberger Land berichten: Einerseits konnten Photos zu bereits in der DOSPA gelisteten Sperranlagen aufgenommen werden :), andererseits waren jedoch auch keinerlei Spuren von solchen aufzufinden :(.

Gruß Hagen

CampGates
08.04.2012, 21:05
...Ich werde hier in Kürze noch weiter über meinen Ausflug in den Lankreisen Amberg-Sulzbach und Nürnberger Land berichten: Einerseits konnten Photos zu bereits in der DOSPA gelisteten Sperranlagen aufgenommen werden :), andererseits waren jedoch auch keinerlei Spuren von solchen aufzufinden :(...

Hallo miteinander,

wie oben erwähnt, war ich wieder mal in den Landkreisen "Amberg-Sulzbach" und "Nürnberger Land" unterwegs. Hierbei hab ich einige Photos von bereits in der DOSPA gelisteten Sperranlagen aufnehmen können:

• Datensatz 2393, Trichtersperre AS36 Höfling-Hackern
• Datensatz 2396, Trichtersperre GVS Lehendorf-Neutras
• Datensatz 2397, Trichtersperre GVS Seibertshof-Neuöd

Weiterhin möchte ich jedoch auch die über die Straßenabschnitte berichten, die ich gezielt befahren habe, jedoch keinerlei Anhaltspunkte auf Sperranlagen auffinden konnte.

So, nun zu den Photoergänzungen:

DOSPA-Datensatz 2393, Trichtersperre AS36 Höfling-Hackern

Die Trichtersperre ist vollständig rückgebaut, außer den drei Reparaturstellen in der Asphaltdecke sind keine weiteren Hinweise auf diese ehemalige Sperranlage ersichtlich. Die Fahrbahn ist hier, wie so oft bei der Positionierung von Trichtersperren zu beobachten ist, in den Hang eingeschnitten. Der Abstand der Schächte voneinander beträgt ca. 18 m.

Blick nach Norden auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10086541cu.jpg

Blick nach Osten ehemaliger Sprengschacht 1
http://up.picr.de/10086542jc.jpg

Blick nach Osten ehemaliger Sprengschacht 2
http://up.picr.de/10086544kn.jpg

Blick nach Osten ehemaliger Sprengschacht 3
http://up.picr.de/10086546hc.jpg

Blick nach Süden auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10086548fn.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Demnächst geht es weiter…

CampGates
08.04.2012, 22:18
Die Trichtersperre ist vollständig rückgebaut, außer den drei Reparaturstellen in der Asphaltdecke sind keine weiteren Hinweise auf diese ehemalige Sperranlage ersichtlich. Die Fahrbahn hier liegt am Hangfuß. Der Abstand der Schächte voneinander beträgt ca. 18 m.

Blick nach Westen auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10088193hm.jpg

Blick nach Norden ehemaliger Sprengschacht 1
http://up.picr.de/10088194nb.jpg

Blick nach Norden ehemaliger Sprengschacht 2
http://up.picr.de/10088196uu.jpg

Blick nach Norden ehemaliger Sprengschacht 3
http://up.picr.de/10088197dg.jpg

Blick nach Osten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10088198dx.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Geograph
09.04.2012, 00:06
.

Könnte es sich bei der rückgebauten Sperre möglicherweise um die unter DOSPA 2390 gelistete Trichtersperre handeln ?

Diese Sperre hat sich auch auf der AS1 befunden, soll allerdings der Lage nach zwischen Illschwang und Ritzenfeld gewesen sein. Oder hast Du diese Stelle auch gefunden und machst einen Nachtrag daraus ?

Ich frage nur nach, damit die Sperre nicht doppelt in die Datenbank eingetragen wird.


Den Abschnitt der AS1 zwischen Ritzenfeld und Illschwang hab ich auch befahren, hier jedoch Fehlanzeige :confused:, obwohl es scheint, daß hier noch der "alte" Fahrbahnbelag vorliegt.


Zwischen Illschwang und Ritzenfeld existierte definitiv eine Trichtersperre; CampGates hat somit eine »neue« Trichtersperre im weiteren Verlauf der Kreisstraße 1 zwischen Ritzenfeld und Ammerthal gefunden.……:)

Horner
09.04.2012, 12:48
Na denn " Herzlichen Glückwunsch " zu den neuen Fund :) Camp Gates

CampGates
09.04.2012, 20:28
Horner, vielen Dank :)!

Nun noch die Photoergänzung zu DOSPA-Datensatz 2397, Trichtersperre GVS Seibertshof-Neuöd

Die vollständig rückgebaute Trichtersperre bestand aus vier Sprengschächten, außer den vier Reparaturstellen in der Asphaltdecke sind keine weiteren Hinweise auf diese ehemalige Sperranlage ersichtlich. Die Fahrbahn ist hier im Hang eingeschnitten, die vier Sprengschächte waren in einer langgezogenen Kurve positioniert. Der Abstand der Schächte voneinander betrug wiederum ca. 18 m.

Blick nach Süden auf zwei (Schacht 1 und 2) der vier ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10088915yx.jpg

Blick nach Süden auf zwei (Schacht 2 und 3) der vier ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10088916vi.jpg

Blick nach Südwesten auf zwei (Schacht 3 und 4) der vier ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10088917ul.jpg

Blick nach Nordosten auf zwei (Schacht 4 und 3) der vier ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10088918za.jpg

Blick nach Nordwesten ehemaliger Sprengschacht 4
http://up.picr.de/10088989tc.jpg

Blick nach Südosten ehemaliger Sprengschacht 3
http://up.picr.de/10088990uj.jpg

Blick nach Osten ehemaliger Sprengschacht 2
http://up.picr.de/10088991nd.jpg

Blick nach Osten ehemaliger Sprengschacht 1
http://up.picr.de/10088992fd.jpg

Zur geographischen Lage ist das KMZ-File angehängt…

So, nun abschließend noch die weiteren "gezielt" befahrenen Straßen ohne Sperranlagenfund :(:

• St2238 zwischen Hirschau und Kohlberg: Fahrbahn wurde saniert
• St2123 zwischen Großschönbrunn und Hirschau: Fahrbahn wurde hier erst vor kurzem saniert
• AS1 zwischen Ritzenfeld und Illschwang (DOSPA 2390): Fahrbahnbelag dürfte noch aus der Zeit des "Kalten Krieges" stammen
• B14 zwischen Weigendorf und Unterlangenfeld (DOSPA 2389): Fahrbahnbelag dürfte noch aus der Zeit des "Kalten Krieges" stammen
• B14 zwischen Pommelsbrunn und Hartmannshof (DOSPA 2378): Fahrbahn wurde saniert
• GVS zwischen Pommelsbrunn und Arzlohe: Fahrbahnbelag dürfte noch aus der Zeit des "Kalten Krieges" stammen
• AS38 zwischen Weigendorf und Etzelwang (DOSPA 2392): Fahrbahn wurde teilweise saniert
• AS39 zwischen Etzelwang und Kirchenreinbach: Fahrbahnbelag dürfte noch aus der Zeit des "Kalten Krieges" stammen
• GVS zwischen AS39 und Tabernackel: Fahrbahn wurde saniert
• AS6 zwischen Hirschbach und Unterklausen (DOSPA 2391): Fahrbahnbelag dürfte noch aus der Zeit des "Kalten Krieges" stammen
• GVS zwischen Vorra und Unterhirschbach: (DOSPA 2386): Fahrbahnbelag dürfte noch aus der Zeit des "Kalten Krieges" stammen
• GVS zwischen Rupprechtstegen und Höflas: Fahrbahn wurde 2011 saniert

Gruß Hagen

Ritchie 66
13.04.2012, 09:26
Hallo Hagen,
ein Tipp: die St2238 zwischen Hirschau und Weiden wurde vor etwa 7-8 Jahren saniert. Allerdings wurde etwa 2 Km hinter Hirschau in Fahrtrichtung Weiden ein Teilstück der alten Fahrbahn verlegt bzw. begradigt. Die ursprüngliche Strecke verlief serpentinnenartig an einer ganz anderen Stelle. Ich weis zwar nicht ob dort Trichtersperren vorhanden waren. Jedoch hätte sich dieses Teilstück meiner Meinung nach durch seine Geländeeigenschaften dafür geeignet.

Gruß
Richard

CampGates
13.04.2012, 23:30
…ein Tipp: die St2238 zwischen Hirschau und Weiden wurde vor etwa 7-8 Jahren saniert. Allerdings wurde etwa 2 Km hinter Hirschau in Fahrtrichtung Weiden ein Teilstück der alten Fahrbahn verlegt bzw. begradigt. Die ursprüngliche Strecke verlief serpentinnenartig an einer ganz anderen Stelle…

Hallo Richard,

vielen Dank für Deinen Tipp, ich wußte nicht, daß die Trasse der St2238 nordöstlich von Hirschau im Zuge eines Neubaus umverlegt wurde. Ich hab mir nun mal auf GE den Verlauf der ehemaligen Fahrbahn aus der Luft angesehen: Bis auf ein kurzes Teilstück nördlich der "Waldmühle" ist die Trasse (leider) vollständig rückgebaut und renaturiert. Demnach wird von einer evtl. vorhandenen Sperranlage nicht viel "übrig geblieben" sein, wobei ich mir jedoch ziemlich sicher bin, daß hier eine Trichtersperre positioniert war (speziell in Hinblick auf DOSPA 2331 und 2332).

Gruß Hagen

CampGates
27.04.2012, 22:47
...Bei Gelegenheit werde ich "vernünftige" Photos von dieser Trichtersperre aufnehmen…

Ich hab o. g. Trichtersperre nochmals aufgesucht, diesmal mit dem Fahrrad :). Hierbei habe ich folgende Photos aufgenommen:

Blick nach Südwesten auf alle drei ehemaligen Schächte, interessant ist die Ausführungsweise des Rückbaues sowie die "Panzerspuren" am Fahrbahnrand
http://up.picr.de/10297898ta.jpg

Blick nach Nordwesten Position des ehemaligen Sprengschachtes 1
http://up.picr.de/10297900nn.jpg

Blick nach Nordwesten Position des ehemaligen Sprengschachtes 2
http://up.picr.de/10297902ma.jpg

Blick nach Nordwesten Position des ehemaligen Sprengschachtes 3
http://up.picr.de/10297904jg.jpg

Blick nach Nordosten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10297905dt.jpg

Die Trichtersperre ist vollständig rückgebaut.

Ich bitte um Austausch des entsprechenden Photos in der DOSPA.

In diesem Zuge bin ich auch die St2165 zwischen Wolfsbach und Ensdorf abgefahren (DOSPA 4067): Auf Grund einer teilweisen Erneuerung der Fahrbahnoberbaues (erfolgte dem Anschein nach im Jahre 2011) leider Fehlanzeige :(…

Gruß Hagen

CampGates
28.04.2012, 19:50
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach vorstellen, welche bislang noch nicht in der DOSPA gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Pursruck-Lintach
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS18
Sonstiges: Die Trichtersperre ist vollständig zurückgebaut und bestand aus drei Sprengschächten, die Fahrbahn liegt in der Sohle des Taleinschnittes des Fensterbaches, Abstand der Schächte voneinander ca. 19 m.

Blick nach Süden auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10305190pb.jpg

Blick nach Osten Position des ehemaligen Sprengschachtes 1
http://up.picr.de/10305191jp.jpg

Blick nach Osten Position des ehemaligen Sprengschachtes 2
http://up.picr.de/10305192tx.jpg

Blick nach Osten Position des ehemaligen Sprengschachtes 3
http://up.picr.de/10305193le.jpg

Blick nach Norden auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/10305194pe.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Gruß Hagen

Rex Danny
30.04.2012, 11:54
Hallo, Hagen !

Hast Du von der 4067 an der rückgebauten Stelle Bilder geschossen ?

Die Stelle kann man ja noch sehr gut auf Google Earth erkennen.

Grüße


Rex Danny


P.S.: Dein Wunsch wird erfüllt. Ich habe aber leider gerade einen Gipsarm, deshalb geht das Schreiben u.a. nicht sehr gut.

CampGates
30.04.2012, 23:05
Hallo, Hagen !

Hast Du von der 4067 an der rückgebauten Stelle Bilder geschossen ?

Die Stelle kann man ja noch sehr gut auf Google Earth erkennen...

Leider nein :o, wird aber nachgeholt, in diesem Fall ist ja keine Eile mehr geboten :); und ich komme sicher wieder in diese "Ecke" :)!

Gruß Hagen

Rex Danny
30.04.2012, 23:29
Alles klar.

Du hast übrigens eine Mail bekommen. Viel Spaß damit.

Grüße


Rex Danny

bmwfan2601
14.10.2012, 21:56
Schönen Abend miteinander,

mein neuester Verdachtsfall:

Bei einer kleinen Tour heute (mit motorrad:)) habe ich auf der B15 zwischen Wurz und Ernsthof mehrere verdächtige Risse in der Fahrbahn entdeckt und zwar hier:

49.758364,12.19755 (google maps)

bei Höchster Zoomstufe kann man mit viel Fantasie die Risse erkennen

Bilder folgen

CampGates
20.10.2012, 14:42
…Dann hätte ich noch folgendes: Da Ja am Dienstag die BAB A6 zwischen denn Anschlussstellen Sulzbach-Rosenberg und Alfeld für mehrer Stunden (LKW umgekippt) komplett gesperrt war mussten wir (Montagefahrt mit der Arbeit) über die U45? (Weiß leider nicht mehr genau, AS 3 Hochstraße) ausweichen. Dabei endeckte ich meines Erachtens nach eine zurückgebaute Trichtersperre mit 3 Schächten an diesem Punkt:

49.422797,11.635131 (Google Maps)

Wenn jemand aus der umgebung stammt, könnte es sich derjenige bitte mal näher anschauen? Würde eine Sperre an dieser Stelle sinn machen?

Hallo miteinander,

die von bmwfan2601 entdeckte Trichtersperre auf der Kreisstraße AS3 zwischen Schwenderöd und der AS36 ist mittlerweile in der DOSPA unter Datensatz 4437 zu finden. Die Trichtersperre ist vollständig rückgebaut, außer den drei Reparaturstellen in der Asphaltdecke sind keine weiteren Hinweise auf diese ehemalige Sperranlage ersichtlich. Die Fahrbahn ist hier leicht in den Hang eingeschnitten, der Abstand der Schächte voneinander beträgt abgeschritten ca. 17 m.

Zur Ergänzung einige Photos:

Blick nach Südwesten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/12218408pl.jpg

Blick nach Südosten auf den ehemaligen Sprengschacht 1
http://up.picr.de/12218409nk.jpg

Blick nach Südosten auf den ehemaligen Sprengschacht 2
http://up.picr.de/12218410kh.jpg

Blick nach Südosten auf den ehemaligen Sprengschacht 3
http://up.picr.de/12218411ey.jpg

Blick nach Nordosten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/12218412la.jpg

Gruß Hagen

bmwfan2601
21.10.2012, 22:12
Hallo Hagen!

bin sehr froh dass sich mein Verdacht als richtig herausgestellt hat!:) War mir dieser Sperre bezüglich nicht recht sicher da ich dicht hinter einem LKW gefahren bin und deswegen keinen richtigen zusammenhängenden Blick auf die Teerflecken hatte.
Nun kann ich wider ein stück besser schlafen:p

CampGates
25.10.2012, 20:24
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach vorstellen, welche bislang noch nicht in der DOSPA gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Sankt Lampert-Pfaffenhofen (Kastl bei Amberg)
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: B299 (Parkplatz)
Sonstiges: Der Fund dieser Trichtersperre ist dem Umstand zu verdanken, daß ich eine gewisse Zeit vorher eine größere Menge Mineralwasser getrunken hatte: Ansonsten hätte ich auf diesem Parkplatz wohl keine Pause eingelegt :D. Die Trichtersperre besteht aus drei Sprengschächten, der Parkplatz ist in den Hangfuß eingeschnitten. Abstand der Schächte voneinander abgeschritten ca. 18 m. Anschlußkästen konnte ich keine auffinden. Meiner Meinung nach gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten für die Positionierung der Trichtersperre auf dem Parkplatz: a) Der Parkplatz ist ein Überbleibsel der alten B299 (wann diese in diesem Bereich um- oder ausgebaut wurde, konnte ich bis jetzt nicht in Erfahrung bringen) oder b) Der Parkplatz stellt eine Umgehungsmöglichkeit zur B299 dar, dann müßte konsequenterweise aber auch auf der Bundesstraße einen Sperranlage aufzufinden sein, hier konnte ich jedoch nichts entdecken

Nun einige Photos:

Blick nach Nordosten auf die drei Sprengschächte
http://up.picr.de/12273252bd.jpg

Blick nach Südosten auf den Sprengschacht 1, die Abdeckung wurde überasphaltiert
http://up.picr.de/12273253kd.jpg

Blick auf die noch teilweise überasphaltierte Abdeckung des Sprengschachtes 1
http://up.picr.de/12273254bq.jpg

Blick nach Südosten auf den Sprengschacht 2, die Abdeckung wurde überasphaltiert
http://up.picr.de/12273257ya.jpg

Blick nach Südosten auf den Sprengschacht 3, die Abdeckung wurde überasphaltiert
http://up.picr.de/12273299wr.jpg

Blick nach Südwesten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/12273300pu.jpg

Blick nach Norden auf alle drei ehemaligen Sprengschächte, im Hintergrund ist der Verlauf der Bundesstraße B299 zu erkennen
http://up.picr.de/12273301qd.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Gruß Hagen

Rex Danny
25.10.2012, 23:38
Hallo, Hagen !

Sehr schöner Zufallsfund.

Auf der Bundesstraße müssen auch Schächte gewesen sein. Der Parkplatz ähnelt doch sehr stark dem Parkplatz an der B470, wo sich auch Schächte auf der Bundesstraße und zusätzlich Schächte auf dem Parkplatz befunden haben, da über den Parkplatz eine Ausweichmöglichkeit bestanden hatte. Du erinnerst Dich sicherlich noch daran, waren auch Deine Funde (DOSPA 2695 und 2698).

Weiterhin ist auch der unterhalb der B299 verlaufende Gemeindeweg interessant. Stellt man Google Earth auf das Jahr 2001 ein, so ist diese Straße damals noch ein Wirtschaftsweg gewesen, der aber ebenfalls als Ausweichmöglichkeit hätte genutzt werden können

Ein erneutes Aufsuchen des Bereichs ist bestimmt nicht verkehrt. Weitere Funde schließe ich dort nicht aus.

Grüße


Rex Danny

Horner
26.10.2012, 21:42
Glückwunsch auch von mir :)
Das erinnert mich an Dortmund-Bodelschwingh mit so einen ähnlichen Fall.

Gruß
Horner

CampGates
01.11.2012, 22:40
…Hast Du von der 4067 an der rückgebauten Stelle Bilder geschossen ?

Die Stelle kann man ja noch sehr gut auf Google Earth erkennen…


Leider nein :o, wird aber nachgeholt, in diesem Fall ist ja keine Eile mehr geboten :); und ich komme sicher wieder in diese "Ecke" :)…

Hallo miteinander,

nachfolgend zur Ergänzung des DOSPA-Datensatzes 4067

Trichtersperre St2165 Leidersdorf-Ensdorf

einige Photos:

Die Deckschicht der Fahrbahn wurde hier vermutlich im Jahre 2011 saniert, daher sind keinerlei Spuren dieser Trichtersperre mehr aufzufinden. Lediglich das GE-Luftbild weist auf die ehemalige Existenz dieser Sperranlage hin (siehe KMZ-File im Anhang).

Blick nach Süden auf die ehemalige Position der Trichtersperre
http://up.picr.de/12362274yl.jpg

Blick nach Norden auf die ehemalige Position der Trichtersperre
http://up.picr.de/12362275tl.jpg

Gruß Hagen

CampGates
02.11.2012, 07:38
Sorry, KMZ-File vergessen...

Ritchie 66
03.01.2013, 17:58
Hallo,
zwar wurde die Sperre auf der AS 18 im Landkreis Amberg-Sulzbach, Bayern kurz nach der Ortsausfahrt Hirschau in Fahrtrichtung Ehenfeld vom Forumsmitglied CampGates bereits dokumentiert, jedoch möchte ich einige aktuelle Bilder einstellen. Direkt neben der Straße/Sperre wurde eine Tafel errichtet auf der mit Bildern und Text die Funktion der Sperre erklärt wird. Diese will ich euch nachfolgend mit einigen Bildern zeigen.

Sollte eine Doppeldokumentation einer bereits erfassten Sperre nicht gewünscht sein, kann ein Moderator den Beitrag löschen. so nun viel Spass mit den Bildern!

Gruß
Ritchie 66

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Ritchie 66
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Gruß
Ritchie 66

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03.01.2013, 18:37
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ed22ful
03.01.2013, 19:29
Schöne Sache mit den Schildern, hab ich auch noch nicht gesehen in Bezug auf den Kalten Krieg.

Das sollte viel öfters in die Tat umgesetzt werden.

Danke für deinen guten Beitrag, Ritchie66.


ed

Rex Danny
03.01.2013, 19:32
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Gruß
Ritchie 66

Hallo, Ritchie66 !

Leider sind Deine Anhänge hier nicht sichtbar.

Ich gehe davon aus, daß es sich hier um die Bilder zur Trichtersperre handelt?

Stelle die Bilder bitte noch einmal neu ein.

Grüße


Rex Danny

Geograph
03.01.2013, 20:20
.

… zwar wurde die Sperre auf der AS 18 im Landkreis Amberg-Sulzbach, Bayern kurz nach der Ortsausfahrt Hirschau in Fahrtrichtung Ehenfeld vom Forumsmitglied CampGates bereits dokumentiert, jedoch möchte ich einige aktuelle Bilder einstellen. Direkt neben der Straße/Sperre wurde eine Tafel errichtet auf der mit Bildern und Text die Funktion der Sperre erklärt wird. Diese will ich euch nachfolgend mit einigen Bildern zeigen.


Vielen Dank für den Gesamtbeitrag und die Bilder!……:)


Damit konnte nun geklärt werden, wo sich im Verlauf der ehemaligen K 18 die Trichtersperre befindet.……:cool:

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2331

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2332

Ritchie 66
03.01.2013, 21:27
Hallo,
hier ein neuer Versuch:

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Auf diesem Sperrbild zu sehen. Grabensperre links und Rechts in der Fahrbahn der Straße.
In Fahrtrichtung rechts befinden sich auf der alten Fahrbahn die Trichtersperren. In Fahrt -
richtung Ehenfeld.

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Auf der linken Seite sind die Trichtersperren sowie die Tafel mit den Erklärungen zur
ehemaligen Sperre. Hier in Fahrtrichtung Hirschau.

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Gruß
Richard

Ritchie 66
04.01.2013, 05:50
Hallo,
ich werde bei Gelegenheit noch Bilder der Trichtersperre machen. Ich habe nur die Deckel der Sperre fotografiert. Die Trichtersperre befindet sich in einem kurzen noch erhaltenen Teilstück der alten Straße unmittelbar neben der neuen Trassenführung. Die Doppelsperre ergab sich wohl daraus, das das alte Teilstück der AS 18 neben der neuen Trassenführung in einen Waldweg mündet. Durch die Anlage der Trichtersperre unmittelbar neben der eigentlichen Hauptsperre (Grabensperre in der AS 18) sollte wohl ein umfahren dieser verhindert werden. Im zweiten Post auf Bild 3 ist ein Auszug aus dem Katasteramt zu sehen. Auf diesem ist klar erkennbar die Anlage der Grabensperre auf der AS 18 (1-2, 3-4, 5-6 in Rot) sowie unmittelbar daneben die Trichtersperre (7,8,9 in Grün).

Gruß
Ritchie 66

CampGates
06.01.2013, 17:25
…ich werde bei Gelegenheit noch Bilder der Trichtersperre machen. Ich habe nur die Deckel der Sperre fotografiert. Die Trichtersperre befindet sich in einem kurzen noch erhaltenen Teilstück der alten Straße unmittelbar neben der neuen Trassenführung. Die Doppelsperre ergab sich wohl daraus, das das alte Teilstück der AS 18 neben der neuen Trassenführung in einen Waldweg mündet. Durch die Anlage der Trichtersperre unmittelbar neben der eigentlichen Hauptsperre (Grabensperre in der AS 18) sollte wohl ein umfahren dieser verhindert werden. Im zweiten Post auf Bild 3 ist ein Auszug aus dem Katasteramt zu sehen. Auf diesem ist klar erkennbar die Anlage der Grabensperre auf der AS 18 (1-2, 3-4, 5-6 in Rot) sowie unmittelbar daneben die Trichtersperre (7,8,9 in Grün)…

Hallo Ritchie 66,

vielen Dank für Deinen aufschlußreichen Beitrag :cool:. Endlich ist das Rätsel um die für mich "ominöse" Trichtersperre in der alten "AS18" bzw. "Alten Ehenfelder Straße" gelöst :). Als ich im Oktober 2010 die Photos der Grabensperre aufgenommen habe, muß ich wohl "Tomaten auf den Augen gehabt" haben :o!

Da es mich brennend interessiert hat, wo sich die Trichtersperre befindet (auf Seite 3 und 4 dieses Beitrags http://www.cold-war.de/showthread.php/1553-Neue-Sperren-aus-dem-gesamten-Bundesgebiet wurde hierüber ausgiebig diskutiert), bin ich im April 2012 nochmals mit dem Fahrrad losgezogen, um gezielt auf die Suche zu gehen. Ich bin die neue AS18 von Hirschau bis Ehenfeld einige Male hin und hergefahren, habe alle in Frage kommenden Wege westlich und östlich der Kreisstraße "untersucht": Nichts. Über dreißig Kilometer bin ich damals geradelt, ohne jeglichen Erfolg :(. Dabei war die Trichtersperre so nah! Ich war vielleicht nicht mal 5 m von den "Kreuzdeckeln" entfernt, ohne diese zu bemerken :o. Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht :).

Gruß Hagen

Ritchie 66
06.01.2013, 19:44
;)
Da es mich brennend interessiert hat, wo sich die Trichtersperre befindet (auf Seite 3 und 4 dieses Beitrags http://www.cold-war.de/showthread.ph...n-Bundesgebiet wurde hierüber ausgiebig diskutiert), bin ich im April 2012 nochmals mit dem Fahrrad losgezogen, um gezielt auf die Suche zu gehen. Ich bin die neue AS18 von Hirschau bis Ehenfeld einige Male hin und hergefahren, habe alle in Frage kommenden Wege westlich und östlich der Kreisstraße "untersucht": Nichts. Über dreißig Kilometer bin ich damals geradelt, ohne jeglichen Erfolg . Dabei war die Trichtersperre so nah! Ich war vielleicht nicht mal 5 m von den "Kreuzdeckeln" entfernt, ohne diese zu bemerken . Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht .

Gruß Hagen

Hallo Hagen,
kenne ich ist mir bei der Suche nach anderen Objekten schon genauso ergangen. Und bei nochmaliger Nachsuche stand man dann unmittelbar davor und hat sich gefragt wo man beim erstenmal hingeschaut hat? :) ;) Aber Aufmerksam auf die Sperre wurde ich erst durch die Dokumentation dieser durch dich in der DOSPA. Ist aber dein Verdienst. Ich habe diese im Laufe der Jahrzehnte unzählige male überfahren ohne von ihrer Existenz kenntnis zu nehmen. Hier hast du die Vorarbeit geleistet. Danke für deine Arbeit als "Sperrenjäger" im nordbayerischen Raum! Du hast schon etliches ans Tageslicht gebracht wo ich immer wieder erstaunt war das sich dort Sperren befanden.

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Auszug einer Karte des Katasteramtes mit der verzeichneten Grabensperre auf der AS 18 in Fahrtrichtung Ehenfeld, hier 1-2, 3-4, 5-6 in Rot. Direkt daneben am Sockel des Straßendamms die Trichtersperre, hier 7,8,9 in Grün.

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Deckel der Trichtersperre in der alten AS 18.

Gruß
Richard

Ritchie 66
06.01.2013, 19:57
13740

Auf dem Bild zu sehen der Zugangsdeckel einer Grabensperre im Sockel des Fahrbahndamms der "neuen AS 18" sowie der Deckel der Trichtersperre im Teilstück der "alten AS 18. Interessant an diesem Bild das zwei verschiedene Sperrsysteme unmittelbar nebeneinander zu sehen sind.

13741

Erklärung eines Sprengschachts auf der Tafel

13741

Bild einer Trichtersperre auf der Tafel.

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Froschklappe

Gruß
Richard

Ritchie 66
06.01.2013, 20:16
13744

Hier zu sehen ein rückgebautes Teilstück der alten AS 18 in Fahrtrichtung Ehenfeld. Links der Damm auf dem sich die "neue AS 18" befindet. Rechts zu sehen die Tafel mit den Erklärungen zur ehemaligen Sperre auf der AS 18. Neben der Tafel im Boden der Deckel einer Trichtersperre. Im Abstand von etwa 20 Meter dahinter ein zweiter Deckel. Der dritte Deckel wurde ´wahrscheinlich entfernt. Er ist auf jedenfall nicht mehhr sichtbar. Die Lage des nicht mehr vorhandenen Deckels bzw. der Trichtersperre dürfte sich jedoch auf der Abzweigung rechts im Bild gewwesen sein. Dies ergibt sich aus der Abildung auf der Katasterkarte die auf der Hinweistafel abgebildet ist. Die Trichtersperre die einstmals drei Sprengschächte umfasste besteht heute nur noch aus zwei Trichtern.

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Die beiden noch erhaltenen Trichtersperren aufgenommen vom Damm der "neuen AS 18" aus aufgenommen.

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Hier zu sehen eine Abzweigung von der "alten Ehenfelder Straße" in ein Waldstück. Hier müsste sich laut Auszug der Katasterkarte die Lage der dritten nicht mehr existenten Trichtersperre bzw. Sprengschacht befunden haben.

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Teilstück der ehemaligen AS 18 in Fahrtrichtung Ehenfeld. Diese mündet heute in ein Waldstück. Zu sehen Links im Bild der Damm der "neuen AS 18".

Gruß
Richard

Ritchie 66
06.01.2013, 20:31
13748

Froschklappe bei der Trichtersperre der "alten AS 18".

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Bild der "neuen und der alten AS 18".

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Deckel der Trichtersperre.

Gruß
Richard

Ritchie 66
06.01.2013, 20:49
13753

Froschklappe bei der Trichtersperre der "alten AS 18".

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Bild der "neuen und der alten AS 18".

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Deckel der Trichtersperre.

Gruß
Richard

Ritchie 66
06.01.2013, 21:08
13758

Ich weis nicht wie es Euch ergeht wenn Ihr an einem solchen Objekt aus der Zeit des Kalten Krieges steht?
Ich hatte hier ein "Gänsehaut Gefühl". Ich habe hier im Kopf Szenen gesehen, die sich so Gott sei dank nicht abgespielt haben!

LKW`s die die Sprengladungen anliefern und Soldaten die Aufgeregt diese von diesen abladen und zum Laden der Sperren
vorbereiten. Soldaten einer Pioniereinheit die nach dem Laden der Graben - und der Trichtersperre in sicheren Abstand in den umliegenden Wäldern in Deckung gehen und ja anschließend eine gewaltige Detonation von mehreren Tonnen Sprengstoff, die den Straßendamm der AS 18 und der unmittelbar angrenzenden alten Straße in einen gewaltigen rauchenden Sprengtrichter verwandelt. Mir stellte sich auch die Frage wie die in unmittelbarer Nachbarschaft zu dieser Sperre lebende Einwohnerschaft der Gemeinde Hirschau sowie der Ortschaft Ehenfeld dieses Ereignis erlebt hätte. wahrscheinlich hätten sich die Menschen gefragt, was dort passiert ist in ihrer Umgebung?

Die Angst hätte wohl von den Menschen besitz ergriffen gehabt, den wenn diese Sperre gezündet worden währe hätte Krieg geherscht und die Menschen hätten
es gewust. Gott sei dank wurde es nie nötig, diese Sperren zu aktivieren bzw. sie auszulösen.

Gruß
Richard

ed22ful
06.01.2013, 21:11
Schöner Bericht, Richard.

Die Sperranlage ist bestens dokumentiert.

Aber eine Frage zu Bild 3, dort steht "AM 68" auf der Abdeckung, ist jemandem die Bedeutung dieser Nummer bekannt?

Ist es vielleicht eine Ortsangabe mit Listennummer wie z.B.:

A = Amberg?

M = ?

68 = Laufende Nummerierung?

Vielleicht kann jemand etwas dazu ergänzen.

Gruß


ed

Ritchie 66
06.01.2013, 21:16
Schöner Bericht, Richard.

Die Sperranlage ist bestens dokumentiert.

Aber eine Frage zu Bild 3, dort steht "AM 68" auf der Abdeckung, ist jemandem die Bedeutung dieser Nummer bekannt?

Ist es vielleicht eine Ortsangabe mit Listennummer wie z.B.:

A = Amberg?

M = ?

68 = Laufende Nummerierung?

Vielleicht kann jemand etwas dazu ergänzen.

Gruß


ed

Hallo ed,
erstmal schön das Du wieder dabei bist! Freut mich persönlich sehr! :) ;)
Danke für das Lob!

Gruß
Richard

CampGates
06.01.2013, 21:42
Hallo Richard,

auch von mir nochmal ein Dankeschön für die schöne Präsentation der Trichtersperre :cool:! Wenn ich die Photos so betrachte, frage ich mich wirklich, warum ich die Trichtersperre damals übersehen habe :confused: :)???

Gruß Hagen

Ritchie 66
06.01.2013, 22:13
Hallo Hagen,
auch Dir ein herzliches Dankeschön für das Lob! :) Bei dem was du zu dem Thema schon zu Tage gefördert hast ist eine übersehene Sperre verschmerzbar! Aber wie Du schon geschrieben hast: "manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht". ;)

Ich wünsche Euch allen im Forum noch eine gute Nacht!


Gruß
Richard

ed22ful
06.01.2013, 22:16
Richard

Das Danke beruht auf Gegenseitigkeit ;) !


Zu deinem beschriebenen "Gänsehaut-Gefühl", ja, ein wenig kann ich das nachvollziehen.

Auch wenn es jetzt nicht Thema "Sperre" ist, trotzdem kurz meine eigene Erfahrung mit dem "Ernstfall".

Als ich 1991 eingezogen wurde, hab ich mir mit 19 ehrlich gesagt nicht viele Gedanken um den Hintergrund der Bundeswehr gemacht, eher nach dem Motto, mein Bruder war dort, dann geh ich auch dahin.

So locker (ich geb es zu) bin ich damals auch tagtäglich in den Dienst gegangen, ich war jetzt kein fauler Hund, aber ich habe auch nur das nötigste gemacht.

Allerdings hat ja jeder sein Aha-Erlebnis irgendwann und so kam es dann auch bei mir.

Ich kann mich gut an den Tag erinnern, Oktober 1991, Wehrbereichsübergabe in der Kurmainz-Kaserne, der damalige Verteidigungsminister Rühe ist per Heli eingeflogen worden, der restliche Generalstab mit dem Auto gekommen und ich, der Gefr Ed zum Abschnitts-Wachdienst voll aufgerödelt in Oliv eingeteilt, da ich trotz Instandsetzung eine gesonderte Wachausbildung durchfahren habe (Übrigens das einzige mal in meiner aktiven Zeit, das ich zwei weitere voll geladene Magazine für das G3 mitgeführt habe).

Nun ja, die Zeromonie lief halt wie immer schleppend bei solchen Veranstaltungen dahin (ca. 1000 Mann strammstehend im Großen Diener mit Helm), bis dann der große Augenblick kam.
Wir sind Streife am Zaun des Sportplatzes gelaufen, mein Abschnitt war ca. 50m breit, dann kam der nächste Kamerad und der linke von mir hat urplötzlich sein G3 von der Schulter gerissen, durchgeladen und entsichert.
"Stehenbleiben, Stehenbleiben oder ich schieße", das war sein Anruf in Richtung hinter den Zaun, wo ich ja nichts gesehen haben außer meterhohen Bewuchs.
Mir ist sprichwörtlich das Herz in die Hose gerutscht, die Pumpe hatte von jetzt auf gleich die doppelte Schlagfrequenz, aber trotzdem habe ich sofort darauf meine Waffe abgeschultert, durchgeladen und entsichert.
Nun stehst du da als "Jungscher" und bist so unter Hochspannung, abwartend, was der OvWa befiehlt, der ja in unserer Nähe war, das du wirklich keinerlei Zeit hast, an irgendwelche Konsequenzen oder was jetzt kommt, denkst.
Du bist zu 100% in der Situation drin, alles andere um dich ist vergessen, ich könnte heute noch nicht mal sagen, was der Kamerad rechts von mir gemacht hat, ich habe es schlichtweg nicht registriert, meine Sinne waren nur Richtung der Stelle hinter dem Zaun gerichtet, wo mein linker Kamerad stand.

So denke ich auch, das alle Soldaten in Erfüllung ihrer Dienstpflicht ihre erlernten Kenntnisse ausgeführt hätten, ohne Gedanken an das danach oder das hinterher, die Aufarbeitung und das Analysieren kommt erst viel später.

Die Geschichte ging am Ende mit einem Schmunzeln aus.

Hinter dem Zaun war (ist) eine Kleingartenanlage, die am Morgen des Tages von der Polizei kontrolliert worden ist, allerdings hatte es ein ca. 70-Jähriger irgendwie gepackt, dort zu bleiben und weiterhin sein Gemüsebeet zu bestellen.
Da ist er dann irgendwann von meinem linken Nachbarn entdeckt worden, der vielleicht etwas nervös reagiert hat, aber dennoch richtig gehandelt hat, es hatte auch keine Konsequenzen für ihn.
Der ältere Mann wurde dann (unter lautstarkem Protest) von der Polizei und den Feldjägern ins Auto geladen und nach Hause gefahren.

Übrigens bin ich heute noch immer aktiv bei der BW und wenn ich an damals zurückdenke, muß ich ehrlich sagen, hat mir einfach eine gewisse Altersreife für solche Gedanken gefehlt wie von dir angedeutet.


OGefr d.R. ed

Horner
07.01.2013, 07:05
Besser hätte man es nicht beschreiben können Ed,
an sein erstes Aha-Erlebnis wird sich wohl jeder Erinnern können, wie ihm die Haare zu Berge gestanden haben und das Andranalin durch den Körper gepumpt wurde.
Ritche,
mir geht es auch immer so, wenn ich an solchen Orten des Kalten-Krieges bin, an denen man nur noch Erahnen kann, was sich an diesen Ort vollzogen hat, oder vollzogen hätte. Ich sage mir immer, man spürt irgendwie den mystischen Hauch des Cold-War der einen dieses Gänsehautgefühl erbringt ;).

Gruß
Horner

Nemere
07.01.2013, 07:08
...dort steht "AM 68" auf der Abdeckung, ist jemandem die Bedeutung dieser Nummer bekannt?

AM - Kfz-Kennzeichen Amberg
AM 68 - dürfte die laufende Nummer der Sperre im Landkreis Amberg sein, unter dieser Nummer wird die Sperre auch in der Sperrakte und der Sperrobjektkarteikarte geführt. Die vierstelligen Nummern (AM 0068) wurden erst lange nach 1980 eingeführt.

Rex Danny
07.01.2013, 15:43
Hallo, Nemere !

Das es sich hierbei um die Sperrennummer handeln könnte, war auch mein erster Gedanke. Allerdings muß es sich dann aber um die uralte Sperrennummer handeln, da der Landkreis ja mittlerweile Amberg-Sulzbach (AS) heißt und die Sperren alle mit AS xxxx durchnummeriert sind.

Grüße


Rex Danny

Nemere
07.01.2013, 16:01
die uralte Sperrennummer handeln, da der Landkreis ja mittlerweile Amberg-Sulzbach (AS) heißt und die Sperren alle mit AS xxxx durchnummeriert sind.

Den Landkreis Amberg-Sulzbach gibt es seit 1973, die Sperren rund um Hirschau sind älter. Hier verlief im Zuge der von Waidhaus kommenden B 14 eine der möglichen Stoßrichtungen aus der damaligen CSSR heraus in Richtung Nürnberg. Die heutige A 6 war in den 1970er Jahren erst bis westlich Amberg fertiggestellt, ostwärts Amberg war das Gelände nicht sehr verkehrsgünstig. Daher wurden damals bevorzugt Sperren entlang der B 14 errichtet. Ich war ab 1975 als Feldjäger in Amberg stationiert, wir hatten damals bereits Listen mit zahlreichen Trichtersperren in der Hirschauer Gegend, die in unregelmässigen Abständen bei Streifenfahrten in diesem Raum kontrolliert wurden. Ich bin mir ziemlich sicher, daß auch die in Frage stehende "AM 68" zu den bereits Anfang der 1970er Jahre erbauten Sperren gehört.

Auch war diese Gegend noch aus einem weiteren Grund prekär: Die B 14 bildete lange Zeit die Grenze zwischen dem VII. (US) Korps und dem II. (GE) Korps - 4. Jägerdivision bzw. 4. Panzergrenadierdivision. Solche "Nahtstellen" wurden sehr früh mit Sperranlagen versehen, um eine nachhaltige Gefechtsführung unabhängig von den sowieso auftretenden Problemen an taktischen Grenzen sicherzustellen.

Ritchie 66
07.01.2013, 21:04
Hallo an alle!


Den Landkreis Amberg-Sulzbach gibt es seit 1973, die Sperren rund um Hirschau sind älter. Hier verlief im Zuge der von Waidhaus kommenden B 14 eine der möglichen Stoßrichtungen aus der damaligen CSSR heraus in Richtung Nürnberg. Die heutige A 6 war in den 1970er Jahren erst bis westlich Amberg fertiggestellt, ostwärts Amberg war das Gelände nicht sehr verkehrsgünstig. Daher wurden damals bevorzugt Sperren entlang der B 14 errichtet. Ich war ab 1975 als Feldjäger in Amberg stationiert, wir hatten damals bereits Listen mit zahlreichen Trichtersperren in der Hirschauer Gegend, die in unregelmässigen Abständen bei Streifenfahrten in diesem Raum kontrolliert wurden. Ich bin mir ziemlich sicher, daß auch die in Frage stehende "AM 68" zu den bereits Anfang der 1970er Jahre erbauten Sperren gehört.

Nemere, hat Recht; die Trichtersperre AM 68 wurde im Jahre 1970 errichtet. Siehe im Post 2, Bild 2 von mir, dort wird das Baujahr der Trichtersperre in der alten AS 18 mit 1970 angegeben.

@ed und Horner: solche Aha - Erlebnisse hatten wir wohl wirklich alle! Dabei habe ich zu meiner aktiven Zeit ehrlich gesagt auch nicht all zuviel über den "Kalten Krieg" nachgedacht. "Die Russen" waren halt der Feind und unsere Aufgabe war es im Fall der Fälle diesen "Feind" zum Stehen zu bringen. Nicht mehr und nicht weniger! Über die "große politische Lage" usw. haben wir nicht viel nachgedacht.

Andere Erlebnisse waren die von ed beschriebenen mit der fertiggeladenen Waffe in der Hand dazustehen und bereit sein einem Angreifer notfalls mit dieser Waffe zu bekämpfen. Solche Erlebnisse hatte ich im Wachdienst einige. Einmal hätte ich beinahe die Waffe eingesetzt.Es waren nur Bruchteile vorm Abdrücken. Nachher geht einem die Pumpe ... genauso wie es ed beschrieben hat. Was mich noch heute fast zweieinhalb Jahrzehnte später noch beschäftigt, ist die Tatsache, dass man im Ernstfall wahrscheinlich abgedrückt hätte ... vor Angst und Schiss und um sein eigenes Leben zu retten.

Aber ist jetzt wirklich OT. Danke auch nochmal an Nemere für seine erklärenden Worte! Es ist für mich immer wieder interessant informationen über diese Zeit aus dem militärischen Bereich zu erhalten, die den unmittelbaren Heimatbereich betreffen!

Gruß
Richard

CampGates
18.01.2013, 19:35
… möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach vorstellen […]

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Sankt Lampert-Pfaffenhofen (Kastl bei Amberg)
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: B299 (Parkplatz)
Sonstiges: […] Meiner Meinung nach gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten für die Positionierung der Trichtersperre auf dem Parkplatz: a) Der Parkplatz ist ein Überbleibsel der alten B299 (wann diese in diesem Bereich um- oder ausgebaut wurde, konnte ich bis jetzt nicht in Erfahrung bringen) oder b) Der Parkplatz stellt eine Umgehungsmöglichkeit zur B299 dar, dann müßte konsequenterweise aber auch auf der Bundesstraße einen Sperranlage aufzufinden sein, hier konnte ich jedoch nichts entdecken…

Der heutige Parkplatz ist tatsächlich ein Reststück des früheren Verlaufs der B299. Wie hier an anderer Stelle schon erwähnt wurde, sind im Landkreis AS in den letzten Jahren nahezu alle Sperranlagen rückgebaut worden. Da diese Trichtersperre jedoch in einem wenig befahrenen Parkplatz liegt, wurde der Rückbau buchstäblich vergessen. Daher soll in Kürze diese Trichtersperre unter Denkmalschutz gestellt werden. In diesem Zuge werden die Sprengschachtabdeckungen von ihrem momentanen Asphaltüberzug befreit, zusätzlich werden auf dem Parkplatz Hinweistafeln, ähnlich wie bei der Doppelsperre DOSPA 2331 und 2332 zwischen Hirschau und Ehenfeld, aufgestellt werden, vgl. hierzu http://www.cold-war.de/showthread.php/2532-Sperre-AS-18-Landkreis-Amberg-Sulzbach

Im weiteren Verlauf nördlich dieser Trichtersperre DOSPA 4442 waren auf der B299 zwischen Kastl und Ursensollen (DOSPA 4468?) weitere zwei Trichtersperren positioniert [siehe KMZ-File anbei, wobei die Ortsmarken evtl. nicht absolut exakt sind, die genaue Position wird jedoch jeweils noch in Erfahrung gebracht. Bei der Trichtersperre in der Serpentine bei Kastl (bestand aus vier Sprengschächten) ist im Luftbild südlich der Fahrbahn eine Haltebucht zu erkennen, diese wurde evtl. zum Unterhalt genutzt bzw. wäre zum "Scharfmachen" der Sperre genutzt worden]. Beide Sperren dürften vollständig rückgebaut sein. Bei Gelegenheit werde ich Aufnahmen von der jeweiligen Stelle anfertigen und hier zeigen. Die Trichtersperre, die im Verlauf der B299 näher bei Ursensollen lag, bestand aus drei Sprengschächten.

Ebenso gab es im Lauterachtal südöstlich von Kastl im Verlauf der St 2235 eine Trichtersperre, wo genau diese positioniert war, werde ich auch noch in Erfahrung bringen.

Meine Ausführungen stützen sich auf die Aussagen eines seriösen Informanten. Vielen Dank hierfür :)!

Gruß Hagen

Rex Danny
19.01.2013, 15:10
Hallo, Hagen !

Dein Informant ist genauso gut wie meiner.

Die erste Trichtersperre auf der B299 von Kastl - Ursensollen ist tatsächlich die DOSPA 4468. Ich hatte sie nur ein paar Meter weiter östlich in die Spitzkehre gelegt. Wenn man Google Earth an dieser Stelle auf das Jahr 2001 einstellt, erkennt man unweit Deiner markierten Stelle 4 Asphaltflicken in einer für Sprengschächte typischen Anordnung. Also 4 rückgebaute Sprengschächte für die DOSPA 4468.

Die zweite Trichtersperre auf der B299 von Ursensollen - Kastl war bislang noch nicht erfaßt, ist jetzt aber unter DOSPA 4475 eingetragen.

Die Trichtersperre auf der St2235 dürfte sich genau unterhalb der Trichtersperre auf der B299 (DOSPA 4468) befunden haben. Bei Google Earth sind hier wunderbar 3 Flicken im Abstand von 40 Metern zu erkennen und die Topographie paßt ebenfalls wunderbar zum Anlegen einer Sperre. Die Trichtersperre Kastl - Allersburg ist jetzt unter DOSPA 4476 eingetragen.

Desweiteren habe ich mir mal die Topographie im Bereich Kastl und Ursensollen angeschaut, insbesondere mir den Bildern von 2001. Hierbei habe ich folgende, als KMZ-Files angehängte Stellen gefunden, die Du eventuell beim Besuch der neuen Sperren abklappern könntest.

Grüße


Rex Danny

CampGates
19.01.2013, 19:08
…Die erste Trichtersperre auf der B299 von Kastl - Ursensollen ist tatsächlich die DOSPA 4468. Ich hatte sie nur ein paar Meter weiter östlich in die Spitzkehre gelegt. Wenn man Google Earth an dieser Stelle auf das Jahr 2001 einstellt, erkennt man unweit Deiner markierten Stelle 4 Asphaltflicken in einer für Sprengschächte typischen Anordnung. Also 4 rückgebaute Sprengschächte für die DOSPA 4468.

Die zweite Trichtersperre auf der B299 von Ursensollen - Kastl war bislang noch nicht erfaßt, ist jetzt aber unter DOSPA 4475 eingetragen.

[…]

Desweiteren habe ich mir mal die Topographie im Bereich Kastl und Ursensollen angeschaut, insbesondere mir den Bildern von 2001. Hierbei habe ich folgende, als KMZ-Files angehängte Stellen gefunden, die Du eventuell beim Besuch der neuen Sperren abklappern könntest…

Hallo Rex Danny,

vielen Dank für Deine weiterführenden Hinweise :). Ich vergesse es immer wieder, die Option "Zeit zurückdrehen" bei GE anzuwenden :o, obwohl diese oft, wie auch in diesem Falle, sehr hilfreich sein kann. Ich habe dies nun nachgeholt, und daher die Position der Trichtersperre DOSPA 4475 nochmals geändert (meine Information war: "kurz vor dem Trockental wo man aus dem Wald rauskommt"). Diese liegt etwas nördlicher als die im KMZ-File von gestern (siehe beigefügtes "neues" KMZ-File). Hier sind zumindest die Positionen der beiden rückgebauten äußeren Sprengschächte klar erkennbar, über GE gemessener Abstand ca. 40 m, das passt :).

Die von Dir erörterten Verdachtsfälle hab ich in meiner topographischen Karte M = 1 : 50.000 dieses Bereichs übertragen. Bei der nächsten Tour "in diese Ecke" werde ich diese Bereiche auf die "Existenz" von Trichtersperren überprüfen :).

Gruß Hagen

Rex Danny
19.01.2013, 20:13
Hallo, Hagen !

Die Verdachtsfälle habe ich erst einmal an diese Stellen gesetzt. Da Du aber kein "Newbie" mehr bist, brauche ich nicht zu erwähnen, daß sie auch an anderen Stellen auf diesen Straßenabschnitten liegen könnten (wie bspw. auf der AS3).

Grüße


Rex Danny

CampGates
25.01.2013, 21:27
Hallo miteinander,

wiederum konnte ich durch die Unterstützung eines seriösen Informanten im Landkreis AS die ungefähre Position von zwei Trichtersperren (jeweils rückgebaut) erörtern (siehe beigefügtes KMZ-File):


Trichtersperre St2399 Lintach-Freudenberg
Trichtersperre AS35 Pürschläg-Kropfersricht

Die Staatsstraße im Bereich der erstgenannten Trichtersperre habe ich bereits im April 2012 befahren, ohne jedoch Hinweise auf die Existenz einer Sperranlage vorzufinden; dies auf Grund der Tatsache, daß die Fahrbahn in diesem Bereich saniert wurde. Die Topographie im Bereich der "Hammermühle" ist jedoch ideal für die Positionierung einer Trichtersperre (Hangstraße mit angrenzenden Felsen). Demnächst werde ich diese Örtlichkeit zum Photographieren nochmals aufsuchen, vielleicht sind noch Überreste der Anschlußkästen auffindbar :).

Der Zustand der Kreisstraße AS35 im Bereich der zweitgenannten Trichtersperre ist mir nicht bekannt. Ich hoffe bei einem Ausflug dorthin noch "Spuren" der rückgebauten Sperranlage auffinden zu können.

Gruß Hagen

CampGates
04.02.2013, 20:05
…wiederum konnte ich durch die Unterstützung eines seriösen Informanten im Landkreis AS die ungefähre Position von zwei Trichtersperren (jeweils rückgebaut) erörtern (siehe beigefügtes KMZ-File):


Trichtersperre St2399 Lintach-Freudenberg
Trichtersperre AS35 Pürschläg-Kropfersricht

Die Staatsstraße im Bereich der erstgenannten Trichtersperre habe ich bereits im April 2012 befahren, ohne jedoch Hinweise auf die Existenz einer Sperranlage vorzufinden; dies auf Grund der Tatsache, daß die Fahrbahn in diesem Bereich saniert wurde. Die Topographie im Bereich der "Hammermühle" ist jedoch ideal für die Positionierung einer Trichtersperre (Hangstraße mit angrenzenden Felsen). Demnächst werde ich diese Örtlichkeit zum Photographieren nochmals aufsuchen, vielleicht sind noch Überreste der Anschlußkästen auffindbar :)…
DOSPA Nr. 4483, Trichtersperre St2399 Freudenberg-Lintach

Im Folgenden zwei Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven des oben beschriebenen Bereiches. Da die St2399 zwischen Lintach und Freudenberg relativ stark befahren ist und die Haltemöglichkeiten begrenzt sind, habe ich verzichtet den Bereich abzugehen und daher während der Fahrt aus dem PKW photographiert. Demnach konnte ich die Position der rückgebauten Trichtersperre nicht exakt lokalisieren, u. a. auch wegen der erfolgten Fahrbahnsanierung vor geraumer Zeit, wie bereits oben erwähnt. Die beiden Aufnahmen zeigen den Bereich nördlich der Hammermühle, wo die die Trichtersperre mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit positioniert war.

Blick nach Süden auf die ungefähre Position der rückgebauten Trichtersperre
14696

Blick nach Norden auf die ungefähre Position der rückgebauten Trichtersperre
14697



…Der Zustand der Kreisstraße AS35 im Bereich der zweitgenannten Trichtersperre ist mir nicht bekannt. Ich hoffe bei einem Ausflug dorthin noch "Spuren" der rückgebauten Sperranlage auffinden zu können…
DOSPA Nr. 4484, Trichtersperre AS35 Pürschläg-B85

Die Position dieser rückgebauten Trichtersperre zeichnet sich im Fahrbahnbelag der AS35 nur noch sehr schwach ab. Die Trichtersperre bestand aus drei Sprengschächten, die ca. 17 m (abgeschritten) voneinander entfernt waren. Nun einige Aufnahmen des Bereiches:

Blick nach Norden auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
14698

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
14699

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
14700

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
14701

Blick nach Süden auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
14702

Anbei noch die Datei mit den korrigierten "Ortsmarken".

Gruß Hagen

CampGates
05.02.2013, 21:01
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich Euch eine weitere Sperranlage vorstellen, welche bislang noch nicht in der DOSPA gelistet ist; deren Position befindet sich im nordwestlichsten "Zipfel" des Landkreises Amberg-Sulzbach:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Ligenz-Ranzenthal
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: St2403
Sonstiges: Die Trichtersperre ist (vollständig) rückgebaut (leider habe ich es verpasst, die aufgehenden Wände des Bauwerks über den "Goldbrunnenbach" in Hinblick auf das Vorhandensein von Froschklappen in Augenschein zu nehmen :o), ob diese aus zwei oder drei Sprengschächten bestand, kann ich nicht mit Sicherheit sagen; es sind auf jeden Fall drei Sanierungsstellen (bei allen drei dürfte augenscheinlich das gleiche Asphaltmischgut verwendet worden sein, d. h. sie sind höchstwahrscheinlich "in einem Zuge" hergestellt worden ) mit Abstand von ca. 17 m (abgeschritten) voneinander vorhanden. Zwei der "Flicken" liegen im direkten Hinterfüllbereich des Bauwerks, diese weisen jeweils die mittlerweile wohlbekannte "Rautenform" auf, obwohl die Trichtersperre sich nicht im Landkreis Schwandorf befindet :). Die dritte Sanierungsstelle liegt südöstlich vom Bauwerk am Fahrbahnrand

Blick nach Südosten auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
14752

Blick nach Südwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
14753

Blick nach Nordosten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
14754

Blick nach Nordosten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
14755

Blick nach Nordosten auf die (eventuelle) Position des rückgebauten Sprengschachtes 3, das Wegkreuz im Hintergrund wurde dem Anschein nach erst kürzlich aufgestellt
14756

Blick nach Nordwesten auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
14757

Zur Bestimmung der Örtlichkeit ist eine kmz-Datei beigefügt…

Gruß Hagen

CampGates
06.02.2013, 20:13
Hallo zusammen,

die Position der Trichtersperre "AS1 Illschwang-Ritzenfeld" wurde hier bereits vor einiger Zeit schon mal diskutiert (siehe "Seite 1" dieses Beitrages). Irgendwie hat mir "die Sache" keine Ruhe gelassen: Daher hab ich mich mit der zusätzlichen Information "500m südlich Illschwang" aus dem Beitrag "Vorbereitete Sperren des Kalten Kriegs im Bereich der Ost-West-Passage durch die Mittlere Frankenalb"(*) im Hinterkopf nochmals auf die Suche gemacht. Nachdem ich den in Frage kommenden Bereich mit dem PKW mit ca. 30 km/h nochmals befahren habe und wieder keine Hinweise auf eine rückgebaute Trichtersperre entdecken konnte, habe ich mein Auto abgestellt und die Fahrbahn zu Fuß untersucht. Und siehe da, endlich Erfolg :): Die Positionen der rückgebauten Sprengschächte zeichnen sich nur ganz schwach in der Fahrbahndecke ab, vom fahrenden PKW aus nahezu unmöglich zu erkennen (auf den Photos sind die Bereiche fast noch besser ersichtlich als in der Realität :cool:). In manchen Situationen ist es eben doch besser, der Fortbewegung zu Fuß den Vorrang zu geben :rolleyes:. Bezugspunkt für die oben erwähnten "500 m" ist in diesem Fall übrigens der Kirchturm von Illschwang.

Genug geschrieben, nun einige Photos der rückgebauten Sperranlage:

Blick nach Süden auf die Position der rückgebauten Trichtersperre, der Abstand der Schächte voneinander beträgt abgeschritten 18 m
14774

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
14775

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
14776

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
14777

Blick nach Norden auf die Position der rückgebauten Trichtersperre
14778

Zur geographischen Lage der Trichtersperre ist eine kmz-Datei angehängt…

Gruß Hagen

(*)Mathias Conrad, in "Altnürnberger Landschaft", Heft 2011

CampGates
22.02.2013, 21:36
Hallo miteinander,

die Sperrmittelhäuser "Bachetsfeld", gelistet in der DOSPA unter Nr. 1763, wurden in der Zwischenzeit unter Denkmalschutz gestellt.

http://www.cold-war.de/showthread.php/2174-Dreitageswanderung-durch-den-Oberpfälzer-Jura?p=23900&viewfull=1#post23900

http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c 29f6f830447fdf7176b7894c140e5af2bd2561868399741adf 55625d3be9d7dbb7d96308f51b3fb4b024f0a840a396d8e2f5 1a772f5449246c35aae9092f9a9158c2c4f5958dc038aefc4a ebdfab8661546c996057ac0fb69ed01df35f24ef5dd5e486d9 283ffc74546c996057ac0fb690327c39f4c40b42e44c9976cf 1d39706f5e762cb594e9bd7f71184e7a21266eaef97f8dda26 771a77940dc311c6153ced1c9c1cd97ab4ec549c98a6be49ad e1fa5d382c6cf15c9752004926184a517b841fa170cdd7ff04 2ca1d11c5997b9b4b9413552a03e062299bef3a1d5553de425 ffbd9dec587842f8d987c58625032737545a63dbd245e9540d 5ad6756d72d44ecbcc30f1ea5b86f734b51c9f8f5c13d74ed9 e0a94e383f1c8db4ed0e77096394faec6cca422b9fd12debef 68e70f9bc571e648516a96b1af44521a6d2010978661db79f7 7773a9550dceb19b90dc604

Gruß Hagen

Horner
22.02.2013, 22:43
Tolle Mitteilung Camp Gates :)
So genießt wieder ein Relikt des Cold-War den Denkmalschutz und wird vor anderen Baumaßnahmen geschützt.

Gruß
Horner

Horner
22.02.2013, 22:49
Freudige Mitteilung Camp Gates :)
So genießen wieder zwei Relikte des Cold-War den Denkmalschutz um an diese Epoche der Geschichte zu erinnern.

Gruß
Horner

ed22ful
21.05.2013, 16:56
Ich darf hier noch zur behandelten Örtlichkeit folgenden Link hinzufügen, der sich mit den angesprochenen Sperren beschäftigt:

http://www.aove.de/_pdf/120902zeitzeugendeskaltenkrieges.pdf


Gruß


ed

Farang
21.05.2013, 19:10
Der gute Wallmeister Götz ist Stfw. ;). Die Schmierfinken der Presse mal wieder.

Nemere
21.05.2013, 19:13
Link hinzufügen, der sich mit den angesprochenen Sperren beschäftigt[/COLOR]

Irgendwie scheint mir der Berichterstatter hier etwas übertrieben zu haben: 2,1 Tonnen Sprengstoff für eine Grabensperre in einer Kreisstrasse.
Ich gestehe zwar zu, dass ich nicht allzuoft mit Grabensperren zu tun hatte, aber nach den bis 1989 gültigen Richtlinien rechnete man bei der Grabensperre mit 26 kg Sprengstoff pro einem m Rohrlänge. Im Regelfall wurde von drei nebeneinanderliegenden Röhren ausgegangen, wie das auch bei der beschriebenen Sperre der Fall ist.

Nach den "Richtlinien für die Anlage von Straßen – Teil: Querschnitt (RAS-Q)" beträgt bei Kreisstrassen im Regelfall die Breite der befestigten Fläche 6,50 m, die Gesamtbreite mit Bankett 9,50 m. Die Sprengröhren verliefen im Normalfall schräg über die Strasse.

Rechnen wir also großzügig mit 12 m Rohrlänge.

12 m x 26 kg Sprengstoff pro Meter ergibt 312 kg, bei drei Röhren also 936 kg, aber nicht 2,1 Tonnen (2.100 kg)!

Auch frage ich mich, warum man hier Sprengmasse formbar hätte einsetzen sollen (Plastiksprengstoff gab es bei der Bundeswehr nicht)? Die Vorteile dieses Sprengstoffes wie bündiges Anbringen an unebenen Oberflächen wären hier gar nicht gefragt gewesen, die Nachteile wie das schwierigere Anbringen der Zündung und das unzuverlässigere Zündverhalten wären dagegen geblieben. Sinnvoller wäre sicher der 1kg Sprengkörper gewesen, der kaum grösser war.
Sprengmasse formbar war zudem nur in 500 Gramm-Stücken abgepackt, man hätte also doppelt soviele Ladungen wie beim 1 kg Sprengkörper in die Röhren praktizieren müssen.

Der Zeitaufwand für das Laden dieser Grabensperre dürfte so oder so immens gewesen sein:
Wenn wir die im Bericht genannten 2,1 Tonnen glauben wollen, wären das
- 2100 Ladungen zu 1 Kg beziehungsweise
- 4200 Ladungen aus je 500 Gramm Sprengmasse formbar gewesen.

Bei den von mir errechneten 936 Kg wären wir immer noch bei 936 Ladungen zu 1 kg bzw. bei 1872 Ladungen Sprengmasse formbar zu je 500 Gramm gewesen.

Noch zur Beschriftung des Bildes in dem Zeitungsartikel: Sprengmasse formbar hat keine Würfelform. Das blaue Kästchen, das wir auf dem Bild sehen, ist ein Übungssprengkörper 200 Gramm.

Farang
21.05.2013, 19:29
Irgendwie scheint mir der Berichterstatter hier etwas übertrieben zu haben: 2,1 Tonnen Sprengstoff für eine Grabensperre in einer Kreisstrasse.
Ich gestehe zwar zu, dass ich nicht allzuoft mit Grabensperren zu tun hatte, aber nach den bis 1989 gültigen Richtlinien rechnete man bei der Grabensperre mit 26 kg Sprengstoff pro einem m Rohrlänge. Im Regelfall wurde von drei nebeneinanderliegenden Röhren ausgegangen, wie das auch bei der beschriebenen Sperre der Fall ist.

Nach den "Richtlinien für die Anlage von Straßen – Teil: Querschnitt (RAS-Q)" beträgt bei Kreisstrassen im Regelfall die Breite der befestigten Fläche 6,50 m, die Gesamtbreite mit Bankett 9,50 m. Die Sprengröhren verliefen im Normalfall schräg über die Strasse.


Rechnen wir also großzügig mit 12 m Rohrlänge.

12 m x 26 kg Sprengstoff pro Meter ergibt 312 kg, bei drei Röhren also 936 kg, aber nicht 2,1 Tonnen (2.100 kg)!

Auch frage ich mich, warum man hier Sprengmasse formbar hätte einsetzen sollen (Plastiksprengstoff gab es bei der Bundeswehr nicht)? Die Vorteile dieses Sprengstoffes wie bündiges Anbringen an unebenen Oberflächen wären hier gar nicht gefragt gewesen, die Nachteile wie das schwierigere Anbringen der Zündung und das unzuverlässigere Zündverhalten wären dagegen geblieben. Sinnvoller wäre sicher der 1kg Sprengkörper gewesen, der kaum grösser war.
Sprengmasse formbar war zudem nur in 500 Gramm-Stücken abgepackt, man hätte also doppelt soviele Ladungen wie beim 1 kg Sprengkörper in die Röhren praktizieren müssen.

Der Zeitaufwand für das Laden dieser Grabensperre dürfte so oder so immens gewesen sein:
Wenn wir die im Bericht genannten 2,1 Tonnen glauben wollen, wären das
- 2100 Ladungen zu 1 Kg beziehungsweise
- 4200 Ladungen aus je 500 Gramm Sprengmasse formbar gewesen.

Bei den von mir errechneten 936 Kg wären wir immer noch bei 936 Ladungen zu 1 kg bzw. bei 1872 Ladungen Sprengmasse formbar zu je 500 Gramm gewesen.

Noch zur Beschriftung des Bildes in dem Zeitungsartikel: Sprengmasse formbar hat keine Würfelform. Das blaue Kästchen, das wir auf dem Bild sehen, ist ein Übungssprengkörper 200 Gramm.

Nun. DOSPA 4587 Roßbach(Chamerau) --> B85
3 Sprengröhren je 28 m.
Ladung mit 4350 EA ML37 500g. Dazu noch kleinzeugs wie Sprengschnur ,etc... sind wir bei 2834kg. Also 2,834 to. Somit ist das gar nicht so abwägig.
Fahrbahnbreite 8,00m.
zu sperrende Breite 14,00m.

Rex Danny
21.05.2013, 19:46
Hallo, Farang !

Du warst schneller als ich, da ich noch auf der Dienststelle bin.

Ich hatte aber auch im Kopf, daß es sich bei der Grabensperre um eine sehr große Menge an Sprengstoff gehandelt hatte.

Grüße


Rex Danny

Farang
21.05.2013, 19:54
Hallo, Farang !

Du warst schneller als ich, da ich noch auf der Dienststelle bin.

Ich hatte aber auch im Kopf, daß es sich bei der Grabensperre um eine sehr große Menge an Sprengstoff gehandelt hatte.

Grüße


Rex Danny

Du sollst auch arbeiten und nicht im Internet surfen.

ed22ful
21.05.2013, 20:49
"Du sollst auch arbeiten und nicht im Internet surfen."


Internet-Gestörte können nicht anders, sehe ich an mir!

:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D

Nemere
21.05.2013, 20:50
Nun. DOSPA 4587 Roßbach(Chamerau) --> B85
3 Sprengröhren je 28 m.
Ladung mit 4350 EA ML37 500g. Dazu noch kleinzeugs wie Sprengschnur ,etc... sind wir bei 2834kg. Also 2,834 to. Somit ist das gar nicht so abwägig.
Fahrbahnbreite 8,00m.
zu sperrende Breite 14,00m.

Bei 4350 Ladungen und drei Sprengröhren mit jeweils 28 m Länge sind wir ziemlich genau bei den 26 kg Sprengstoff pro einem Meter Rohrlänge, damit sind ja die vorgegebenen Normen eingehalten.
Hier wurden offensichtlich die Sprengröhren in einem ziemlich spitzen Winkel quer über die Strasse geplant - Sperrbreite 14 m, Länge der Sprengrohre 28 m - also doppelt so lang.

Ich hatte bei meinem Beispiel die mir bekannten Grabensperren angenommen, bei denen die Sprengröhren in einem Winkel zwischen 40 und 45 Grad über die Strasse verliefen, damit ergeben sich Sprengröhrenlängen, die etwa 22 bis 25 Prozent länger als die Sperrbreiten sind.

Damit sind meine Zweifel zumindest teilweise ausgeräumt.

Offen bleibt trotzdem die Frage nach der hier angesetzten Zeit für das Laden und Zündfertigmachen der Sperre. Mit den allgemein für Trichtersperren angenommenen Zeit von 2 Stunden bei Einsatz einer Pioniergruppe dürfte man hier nicht ausgekommen sein. In den Sperrunterlagen sollten dazu Angaben zu finden sein.

Rex Danny
21.05.2013, 23:33
Hallo, Nemere !

Ich habe Dir etwas an Deine private Mail-Adresse geschickt.

Grüße


Rex Danny

Rex Danny
21.05.2013, 23:37
Du sollst auch arbeiten und nicht im Internet surfen.

Ich habe meinen Chef arbeiten lassen.

Nemere
06.08.2013, 18:06
Zumindest in Bayern scheint sich der Denkmalschutz zur Zeit recht aktiv mit Sperranlagen zu beschäftigen. Im heute bei mir eingetroffenen Heft 155 der "Denkmalpflege Informationen" ist ein mehrseitiger Bericht über Sperranlagen westlich von Sulzbach-Rosenberg. PDF-Datei dieses Artikels ist beigefügt.

jason.76
06.08.2013, 18:51
Super Bericht über die Speeranlagen.WEar sehr informativ für mich...

CampGates
13.09.2013, 20:14
Servus miteinander,

nachfolgende einige Photos von zwei Sperrmittelhäusern (Objektnummern AS-9531 und AS-9532) in der Nähe von Sackdilling; diese dürften unter DOSPA 2403 (Sperrmittelhäuser "Auerbach in der Oberpfalz") gelistet sein:

19305 19306 19307

19308 19309 19310

19311 19312 19313

19314

In den Sperrmittelhäusern "Sackdilling" wurden u. a. kurioserweise die Sperrmittel für die Objekte TIR-22 (DOSPA 2255), TIR 56 (DOSPA 4650), TIR-57 (DOSPA 4651) sowie TIR-68 (DOSPA 4653) (Landkreis Tirschenreuth) gelagert, wobei die Transportentfernung zwischen 70 und 80 km betrug!

CampGates
13.09.2013, 21:00
Nun noch einige Aufnahmen von einem Sperrmittelhaus (Objektnummer AS-9521) in der Nähe von Königstein, dieses dürfte unter DOSPA 2404 (Sperrmittelhaus "Hirschbach") gelistet sein:

19315 19316 19317

19318 19319 19320

19321 19322 19323

Das "Besondere" an diesem Sperrmittelhaus: Die erste Innentüre ist geöffnet!

Im Sperrmittelhaus "Königstein" wurden u. a. kurioserweise die Sperrmittel für die Sperrobjekte TIR-3 (DOSPA 4459), TIR-4 (DOSPA 2266), TIR-9 (DOSPA 2216), TIR-10 (DOSPA 4742) sowie TIR-13 (DOSPA 4659) (jeweils Landkreis Tirschenreuth) gelagert, wobei die Transportentfernung zwischen 60 und 70 km betrug!

Zusammenfassend gibt es im Landkreis AS folgende Sperrmittelhäuser:

• Bachetsfeld, AS-9511 und AS-9512
• Königstein, AS-9521
• Sackdilling, AS-9531 und AS-9532

Gruß Hagen

Guenther
13.09.2013, 21:21
Hallo Hagen,
hast du mal probiert ob die anderen Türen nicht auch auf sind?
Bei uns im Lkr. HAS gibt es auch ein Sperrmittelhaus bei dem alle Türen nicht verschlossen sind und
frei zugänglich ist. Wir als Fledermaus-Haus genutzt. Jedoch ist das Schild wegen Zutritt entfernt worden.

mfg günther

Farang
13.09.2013, 22:29
Nun noch einige Aufnahmen von einem Sperrmittelhaus (Objektnummer AS-9521) in der Nähe von Königstein, dieses dürfte unter DOSPA 2404 (Sperrmittelhaus "Hirschbach") gelistet sein:

19315 19316 19317

19318 19319 19320

19321 19322 19323

Das "Besondere" an diesem Sperrmittelhaus: Die erste Innentüre ist geöffnet!

Im Sperrmittelhaus "Königstein" wurden u. a. kurioserweise die Sperrmittel für die Sperrobjekte TIR-3 (DOSPA 4459), TIR-4 (DOSPA 2266), TIR-9 (DOSPA 2216), TIR-10 (DOSPA 4742) sowie TIR-13 (DOSPA 4659) (jeweils Landkreis Tirschenreuth) gelagert, wobei die Transportentfernung zwischen 60 und 70 km betrug!

Zusammenfassend gibt es im Landkreis AS folgende Sperrmittelhäuser:

• Bachetsfeld, AS-9511 und AS-9512
• Königstein, AS-9521
• Sackdilling, AS-9531 und AS-9532

Gruß Hagen

Ja Hagen,
nachdem ich ja vor kurzem mit unserem Freund geredet habe, hatte dieser es mir auch erzählt. die Türe kann man auch nicht mehr schließen, frag mich aber nicht mehr genau, warum. Erzählt hatte er es mir. Müsste auch unter Denkmalschutz stehen.

CampGates
14.09.2013, 21:47
...hast du mal probiert ob die anderen Türen nicht auch auf sind?
Bei uns im Lkr. HAS gibt es auch ein Sperrmittelhaus bei dem alle Türen nicht verschlossen sind und
frei zugänglich ist. Wir als Fledermaus-Haus genutzt. Jedoch ist das Schild wegen Zutritt entfernt worden...

Hallo Günther,

ich habe Deine Photos vom SMH Königsberg gesehen, ist schon verwunderlich, daß alle Türen geöffnet sind :eek:.

Die Außentüre vom SMH Königstein ist verschlossen, das Photo von der offenen Innentüre habe ich durch die Öffnung in der Außentüre aufgenommen :).

Gruß Hagen

Farang
15.09.2013, 18:01
Nun gut, das hier einige Türen offen sind hatt nix zu bedeuten.Wie oben angedeutet, sind sie auch nicht mehr zu schließen, aufgrund technischer sachen. ich werd mal nachfragen. Gewartet werden sie ja auch nicht mehr. Nochmal: Sämtliche Sperrmittelhäuser in Bayern wurden an die Bayrischen Staatsforsten übergeben, die die Häuser auch teilweise vermieten, an wenn auch immer. ich habs bis dato leider nicht geschafft die staatsforsten anzuschreiben ,eine positive Antwort würde es sicher geben. Aber wie schon gesagt, ich hab zur zeit ein haufen arbeit vor mir. Neuigkeiten gibts mit sicherheit ab Januar vor mir, da ich wieder auf wehrübung bin.Desweiteren werd ich mal sehen ob wir für unsere in Bayern ansässigen Sperranlagensucher eine Führung bekommen. Hier bietet sich der Raum AS an.

gruß tom

CampGates
25.12.2013, 23:41
Servus miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mit Photos ergänzen (aufgenommen Juni 2013), welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 4467 gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Edelsfeld - Sulzbach-Rosenberg
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: B85
Sonstiges: Objektnummer AS0045; die Trichtersperre bestand auf Grund der Breite der Bundesstraße aus 3 Doppelsprengschächten (teilweise rückgebaut), Fahrbahn in den Hang eingeschnitten

Blick nach Süden auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre
20285

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 1
20286

Zugangstreppe zum Anschlußkasten der Doppelsprengschachtes 1
20287

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 2
20288

Zugangstreppe zum Anschlußkasten der Doppelsprengschachtes 2
20289

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 3
20290

Zugangstreppe zum Anschlußkasten der Doppelsprengschachtes 3
20291

Blick nach Norden auf die Position der teilweise rückgebauten Trichtersperre
20292

Die "Ortsmarke" habe ich dem Beitrag angefügt.

Bitte in der DOSPA ändern: Es muß Sulzbach-Rosenberg heißen :;):!

Gruß Hagen

CampGates
26.12.2013, 22:39
Hallo miteinander,

in diesem Zuge möchte ich einen weiteren DOSPA-Datensatz (Nr. 4698) mit Photos ergänzen:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Welluck-Lunkenreuth
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: B85
Sonstiges: Im Bereich der vollständig rückgebauten Trichtersperre sind zahlreiche Reparaturstellen in der Asphaltdecke vorhanden, aus deren Anordnung und Abstände voneinander man nicht so recht schlau wird ::(:. Ich gehe jedoch davon aus, daß die Sperranlage aus zwei Doppelsprengschächten und zwei "normalen" Sprengschächten bestanden hat (B85 Richtung Welluck nach Lunkenreuth: Sprengschacht-Doppelsprengschacht-Sprengschacht-Doppelsprengschacht). Die Fahrbahn führt hier durch einen sanften "Taleinschnitt", welcher durch zwei aufeinander treffende Hänge gebildet wird, Hinweise auf Anschlußkästen oder dergleichen konnte ich nicht auffinden

Nun die Bilder (photographiert Ende Juni 2013) aufgenommen aus verschiedenen Perspektiven:

Blick nach Südosten auf die vollständig rückgebaute Trichtersperre
20294

Blick nach Südwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
20295

Blick nach Südwesten auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 1
20296

Blick nach Südwesten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
20297

Blick nach Südwesten auf die Position des rückgebauten Doppelsprengschachtes 2
20298

Blick nach Nordwesten auf die vollständig rückgebaute Trichtersperre
20299

Ortsmarke ist beigefügt…

Gruß Hagen

CampGates
29.12.2013, 21:40
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mit Photos ergänzen (aufgenommen Dezember 2013), welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 4712 gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Ohrenbach-Gunzendorf
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS43
Sonstiges: Objektnummer AS0038; die Trichtersperre ist vollständig rückgebaut. Lediglich in der Asphaltdeckschicht sind die ehemaligen Positionen der drei Sprengschächte mehr oder weniger gut zu erkennen. Die Fahrbahn liegt hier im Dammbereich, Durchlaß des Ortlesbaches. Abstände der Sprengschächte voneinander ca. 18 m


Blick nach Norden auf die vollständig rückgebaute Trichtersperre
20402

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
20403

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
20404

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
20405

Blick nach Süden auf die vollständig rückgebaute Trichtersperre
20406

CampGates
29.12.2013, 22:07
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Hirschau-Großschönbrunn
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: St2123
Sonstiges: Objektnummer AS0047; die Trichtersperre ist vollständig rückgebaut. Die Fahrbahn wurde in diesem Bereich kürzlich saniert, daher ist die Anzahl der ehemaligen Sprengschächte leider nicht ersichtlich. Lediglich ein etwas abseits stehender Markierungsstab ist verblieben (?)

Photos aufgenommen im Dezember 2013:

Blick nach Norden auf die vollständig rückgebaute Trichtersperre
20407

Blick nach Norden, links in Bildmitte ist ein Markierungsstab mit rot lackierter Spitze zu erkennen
20408

Oben rechts im Bild nochmals der erwähnte Markierungsstab
20409

Blick nach Süden auf die vollständig rückgebaute Trichtersperre (leider ist diese Aufnahme auf Grund des starken Gegenlichtes etwas misslungen)
20410

Die "Ortsmarken" der heute hier vorgestellten Sperranlagen habe ich dem Beitrag angefügt.

Gruß Hagen

CampGates
12.02.2014, 21:20
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mit Photos ergänzen (aufgenommen Anfang November 2013), welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 2402 gelistet ist:

Bezeichnung: Brückensperre
Ort: Etzelwang-Hartmannshof
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: Bahnstrecke Nürnberg-Schwandorf
Sonstiges: Objektnummer AS0054 ehemals SUL-7; zwei Trennschnitte in den Endauflagern, je Endauflager zwei verblendete Sprengkammern und acht Schienensprengungen. "Auf dem Papier" wurde die Sperranlage im Dezember 1997 zurückgebaut. Tatsächlich wurde das Objekt jedoch vom Baulastträger (Deutsche Bahn AG) ohne Beseitigung der verblendeten Sprengkammern übernommen, da im Zuge eines Rückbaues (Einschlagen der Verblendung mit anschließendem Zumauern der Kammern) sich für das Brückenbauwerk kein Vorteil ergeben hätte


Blick nach Westen auf die Bahnbrücke über den Etzelbach
20992

Blick nach Südwesten auf das südliche,abgetreppte Brückenwiderlager mit zwei verblendeten Sprengkammern
20993 20994

Detailaufnahme: Verblendete Sprengkammer im südlichen Bauwerkskämpfer (Photo leider etwas unscharf, sorry)
20995

Blick nach Westen auf das nördliche, abgetreppte Brückenwiderlager
20996

Blick nach Nordosten auf das nördliche, abgetreppte Brückenwiderlager mit zwei verblendeten Sprengkammern
20997

Detailaufnahme: Verblendete Sprengkammern im nördlichen Bauwerkskämpfer, man beachte jeweils das Kreuz im Zentrum der Verblendung
20998 20999

Blick nach Osten auf die Bahnbrücke über den Etzelbach
21000

Ortsmarke ist beigefügt…

Gruß Hagen

CampGates
19.02.2014, 19:44
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mit Photos ergänzen (aufgenommen Mitte Februar 2014), welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 2387 gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Wurmrausch-Fürnried
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: GVS
Sonstiges: Objektnummer AS0007; drei Straßensprengschächte je 5,00 m tief; gebaut November/Dezember 1987; rückgebaut November 1999. Die im Einschnitt liegende Fahrbahn wurde hier saniert, daher sind keinerlei "Spuren" der Trichtersperre mehr aufzufinden


Blick nach Südwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21015

Blick nach Nordosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21016

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21017

CampGates
19.02.2014, 19:58
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Unterlangenfeld-Weigendorf
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: B14
Sonstiges: Objektnummer AS0017 ehemals SUL-2; drei Straßensprengschächte je 6,00 m tief, drei Straßensprengschächte je 4,00 m tief (3 Doppelsprengschächte?); gebaut August 1960 (!); Rückbau nicht dokumentiert. Außer einigen Querrissen in der sanierten Fahrbahn (in den Hang eingeschnitten) sind keinerlei "Spuren" der Trichtersperre mehr aufzufinden

Nun die Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014):

Blick nach Westen auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre

21018

Blick nach Osten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21019

CampGates
19.02.2014, 20:25
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Tannlohe-Ammerried
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: GVS
Sonstiges: Objektnummer AS0016 ehemals SUL-22; zwei Straßensprengschächte je 5,00 m tief, ein Straßensprengschacht je 6,00 m tief; gebaut August 1970; rückgebaut November 1996. Die im Einschnitt liegende Fahrbahn wurde hier saniert, daher sind keinerlei "Spuren" der Trichtersperre mehr aufzufinden

Nun die Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014):

Blick nach Süden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21020

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21021

Bitte in der DOSPA ändern: Es muß "Ammerried" heißen :;):!

Die Ortsmarken der drei heute hier vorgestellten Trichtersperren sind beigefügt…

Gruß Hagen

CampGates
20.02.2014, 20:51
Hallo miteinander,

weiter geht es heute mit Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014) zur Ergänzung des DOSPA-Datensatzes Nr. 4717, in welchem eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach dokumentiert wird:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Vilseck-Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: Bahnstrecke Weiden in der Oberpfalz-Nürnberg
Sonstiges: Objektnummer AS0042 ehemals AM-59; ein Sprengschacht 6,00 m tief, vier Schienensprengungen; gebaut Oktober/November/Dezember 1969; nicht rückgebaut (!). Der Sprengschacht befindet sich am südlichen Widerlager der Bahnbrücke über die Vils. Da ich in Betrieb befindliche Bahnanlagen nur äußerst ungern betrete, habe ich den offensichtlich noch vorhandenen Sprengschacht nicht abgelichtet ::(:

Blick nach Westen auf die Bahnbrücke über die Vils
21023

Blick nach Westen auf das südliche Brückenwiderlager, östlich der eingleisigen Bahnstrecke liegt der 6,00 m tiefe Sprengschacht
21024 21025

Blick nach Osten auf das südliche Brückenwiderlager
21026

Blick nach Norden auf den Stahlüberbau sowie das nördliche Brückenwiderlager
21027

Bauwerksgesamtansicht, Blick nach Osten, das Gleisbett im Bereich des rechten (südlichen) Widerlagers wäre gesprengt worden
21028

CampGates
20.02.2014, 21:06
Die nun folgende Trichtersperre liegt nur ca. 60 m südlich der eben vorgestellten DOSPA 4717:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Schlicht-Schönlind (Vilseck)
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS5
Sonstiges: Objektnummer AS0043 ehemals AM-60; drei Straßensprengschächte je 6,00 m tief; gebaut Juni/Juli 1968; rückgebaut Juli 1997. Die am Hangfuß liegende Fahrbahn wurde hier saniert (sowie ein Rad-/Fußweg ergänzt), daher sind keinerlei "Spuren" der Trichtersperre mehr aufzufinden

Nun die Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014):

Blick nach Südwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre, zwei der drei Sprengschächte lagen auf der rechten (nördlichen), einer auf der linken (südlichen) Fahrbahnhälfte
21029

Blick nach Nordosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre, am linken Bildrand in der Mitte (westlich) kann man die Brücke DOSPA 4717 erkennen
21030

Die Ortsmarken der beiden heute hier vorgestellten Trichtersperren sind beigefügt…

Gruß Hagen

CampGates
22.02.2014, 19:52
Hallo miteinander,

weiter geht es heute mit den Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014) für DOSPA-Datensatz Nr. 4708, einer weiteren Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Riglashof-Iber
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS21
Sonstiges: Objektnummer AS0046 ehemals AM-67; drei Straßensprengschächte je 5,00 m tief; gebaut Juli 1970; rückgebaut Oktober 1993. Die im Einschnitt liegende Fahrbahn wurde hier saniert, daher sind keinerlei "Spuren" der Trichtersperre mehr aufzufinden

Nun die Photos:

Blick nach Süden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Die drei Sprengschächte befanden sich etwas links (östlich) der Fahrbahnachse. Im Hintergrund ein Bahnübergang der Bahnstrecke Weiden-Neukirchen zu erkennen
21034

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21035

CampGates
22.02.2014, 20:01
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Unterweißenbach (Vilseck)-Oberweißenbach (Vilseck)
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS21
Sonstiges: Objektnummer AS0044 ehemals AM-66; sechs Straßensprengschächte je 6,00 m tief (drei Doppelsprengschächte?); gebaut November/Dezember 1966; rückgebaut November 1996. Die hier in den Hang eingeschnittene Fahrbahn wurde saniert, daher sind keinerlei "Spuren" der Trichtersperre mehr aufzufinden

Nun die Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014):

Blick nach Nordwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Drei der sechs Sprengschächte lagen in der linken (südlichen), einer in der rechten (nördlichen) Fahrbahnhälfte. Der fünfte Schacht befand sich in der Wegeinmündung (Zuwegung stillgelegter Steinbruch) rechts, der sechste in der Böschung hinter (westlich) der Einmündung
21036

Um ein Umfahren der Sperre zu unterbinden, lag, wie oben bereits erwähnt, in der Wegeinmündung rechts auch ein Sprengschacht
21037

Blick nach Südosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21038

CampGates
22.02.2014, 20:48
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Stoffelmühle-Hirschbach (Oberpfalz)
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS6
Sonstiges: Objektnummer AS0001 ehemals SUL-5; vier Straßensprengschächte je 6,00 m tief; gebaut April/Mai 1966; rückgebaut November 1999. Die am Hangfuß liegende Fahrbahn (westlich davon verläuft der Hirschbach) wurde saniert, daher sind nahezu keine "Spuren" der Trichtersperre mehr aufzufinden

Nun die Photos:

Blick nach Südwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Zwei der vier Sprengschächte befanden sich in der Fahrbahn, zwei im östlich der Kreisstraße liegenden Gehweg
21039

Blick nach Nordwesten. Der Fugenverguß im Asphalt weist als letzte verbliebene "Spur" auf die Lage eines rückgebauten Sprengschachtes hin
21040

Blick nach Nordosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre, im Hintergrund sind die Gebäude der Stoffelmühle zu sehen. Diese hätten im Falle einer Aktivierung der Sperranlage geräumt werden müssen
21041

CampGates
22.02.2014, 21:22
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Lehenhammer-Oed (Weigendorf)
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS38
Sonstiges: Objektnummer AS0009 ehemals SUL-8; vier Straßensprengschächte je 6,00 m tief; gebaut Mai/Juni 1966; rückgebaut Juni 1995. Die am Hangfuß liegende Fahrbahn (westlich davon verläuft der Etzelbach) wurde saniert (und ein Rad-/Gehweg ergänzt), daher sind keinerlei "Spuren" der Trichtersperre mehr aufzufinden

Nun die Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014)

Blick nach Süden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Sprengschacht 1 und 4 lagen in der rechten (westlichen) Fahrbahnhälfte, Sprengschacht 2 und 3 in der linken (östlichen). Rechts in Bildmitte ist DOSPA 2402 http://www.cold-war.de/showthread.php/2041-Sperranlagen-im-Landkreis-Amberg-Sulzbach?p=34825&viewfull=1#post34825 zu erkennen
21042

Blick nach Südwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Im Hintergrund die Bahnbrücke DOSPA 2402
21043

Zwei Gesamtansichten DOSPA 2402 zur Ergänzung des oben angeführten Beitrages
21044 21045

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21046

CampGates
22.02.2014, 22:05
Anbei noch die "Ortsmarken" der heute vorgestellten Sperranlagen.

Gute Nacht

Hagen

Farang
23.02.2014, 11:08
Wow Camp Gates,
du bist aber flott. Ich hab ned mal angefangen:hurra:. Aber die 2 "Wallmeister" haben jetzt mal eh genug Arbeit::p:. Zu deinem o.a. Beitrag zwecks betreten von Bahnanlagen. Ich mache das auch nicht gerne, aber hier sind sie bis auf die Strecke Cham - Furth i. Wald eh nicht vielbefaren. Alle Stunde ein Zug. Ich warte halt immer bis er vorbei ist, dann mache ich meine Pics und wieder ab. Inwiefern jetzt deine Bahnstrecke befahren wird weis ich nicht, aber wir haben ihn ja geshen den schachtt:;):

CampGates
27.02.2014, 22:18
Hallo miteinander,

weiter geht es heute mit den Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014) für DOSPA-Datensatz Nr. 4704, einer weiteren Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Mittelmühle-Hirschau (Oberpfalz)
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: St2238
Sonstiges: Objektnummer AS0049 ehemals AM-52; zwei Straßensprengschächte je 6,00 m tief; gebaut September/Oktober 1964; rückgebaut November 2004. Die Trichtersperre liegt/lag im Bereich eines Parkplatzes, der vermutlich ein "Reststück" des früheren Fahrbahnverlaufes der Staatsstraße ist (südöstlich davon grenzt ein Teich an). Eine Landkarte von 1979 zeigt jedoch, daß Ende der Siebziger (also noch zu Zeiten des "Kalten Krieges") die St2238 schon auf der heutigen Trasse verlief. Konsequenterweise stellt sich nun die Frage, warum in der neuen Streckenführung, die offensichtlich eine Umgehungsmöglichkeit darstellte, keine "Ersatzsperranlage" positioniert wurde?

Nun die Photos:

Blick nach Nordosten auf die Position der rückgebauten Trichtersperre. Betrachtet man die "Situation" auf dem GE-Luftbild, entsteht der Eindruck, daß der heute nördlich der St2238 liegende Teich früher (also vor dem Bau der neuen Trasse) bis an den heutigen Parkplatz reichte; sollte diese Vermutung zutreffen, wäre auch ein "nördliches Umfahren" der ausgelösten Sperre erschwert gewesen
21161

Blick nach Südosten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
21162

Überreste des Anschlußkastens des Sprengschachtes 1, Blick jeweils nach Nordwesten
21163 21164

Blick nach Südosten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
21165

Blick nach Südwesten auf die Position der rückgebauten Trichtersperre, im Hintergrund die St2238
21166 21167

Ortsmarke ist beigefügt...

CampGates
27.02.2014, 23:16
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: B14-Kemnath am Buchberg
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS32
Sonstiges: Objektnummer AS0053 ehemals NAB-23; drei Straßensprengschächte je 6,00 m tief; gebaut Mai 1965; rückgebaut August 1993. Die Kreisstraße AS32 verläuft hier in Dammlage durch ein Teichgebiet

Nun die Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014):

Blick nach Süden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre, die drei Sprengschächte lagen in der rechten (westlichen) Fahrbahnhälfte
21173

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
21172

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
21171

Blick nach Westen auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
21170

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21169

Ortsmarke ist beigefügt…

Gruß Hagen

wuffingen
28.02.2014, 18:41
In Bayern scheint der Bau von Sperranlagen in der Nähe von Seen und Teichen sehr beliebt gewesen zu sein.

CampGates
03.03.2014, 22:41
Hallo miteinander,

weiter geht es heute mit den Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014) für DOSPA-Datensatz Nr. 4705, einer weiteren Sperranlage aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Köfering (Kümmersbruck)-Waldhaus (Ursensollen)
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS2
Sonstiges: Objektnummer AS0028 ehemals AM-58; drei Straßensprengschächte je 6,00 m tief; gebaut Januar/Februar/März 1966; rückgebaut Dezember 2002. In diesem Bereich wurde lediglich die Deckschicht der Fahrbahn (durch ein sanftes Tal verlaufend) saniert, daher sind einige wenige "Spuren" der Trichtersperre verblieben

Blick nach Süden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Die drei Sprengschächte lagen in der rechten (westlichen) Fahrbahnhälfte. Die Positionen zeichnen sich gegenwärtig noch schwach in der Asphaltdeckschicht ab
21190

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 1
21191

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 2
21192

Blick nach Osten auf die Position des rückgebauten Sprengschachtes 3
21193

Blick nach Norden auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Im Hintergrund sind die Pfeiler einer BAB A6-Brücke, die hier das Tal überspannt, zu erkennen
21194

CampGates
03.03.2014, 22:50
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Leidersdorf-Götzenöd
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: AS22
Sonstiges: Objektnummer AS0030 ehemals AM-57; vier Straßensprengschächte je 6,00 m tief; gebaut März 1966; rückgebaut Mai 2003. Die hier in einem Kerbtal liegende Fahrbahn wurde saniert, daher sind keinerlei "Spuren" der Trichtersperre mehr aufzufinden

Blick nach Osten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre. Die vier Sprengschächte lagen, ebenso wie die Anschlußkästen, am rechten (südlichen) Fahrbahnrand
21195

Blick nach Westen auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
21196

CampGates
04.03.2014, 21:12
Bezeichnung: Brückensperre
Ort: AS Amberg-Süd – AS Amberg-West (Talbrücke Theuern)
Bundesland: Bayern (AS)
Sperrung: BAB A6
Sonstiges: Objektnummer AS0029 ehemals AM-72; ein Trennschnitt im westlichsten Pfeiler; gebaut Juli 1981; rückgebaut September 1996. Gemäß "Wikipedia" wurde in den siebziger Jahren der Autobahnbau östlich Nürnberg "vorangetrieben"; bis 1979 wurde u. a. die erste Fahrbahn der BAB A6 zwischen Amberg-West und Amberg-Ost gebaut. Zwischen 1980 und 1996 folgte dann der vierspurige Ausbau des eben genannten Teilstückes. In welchem Jahre die Richtungsfahrbahn Nürnberg der Talbrücke bei Theuern fertiggestellt wurde, entzieht sich momentan meiner Kenntnis, ich werde jedoch der "Sache" nachgehen (wahrscheinlich wurde das zweite Teilbauwerk erst nach 1990 errichtet, ansonsten wäre dieses mit Sicherheit auch zur Sperrung vorbereitet worden)

Nun die Photos (aufgenommen Mitte Februar 2014):

Gesamtansicht der BAB A6 Brücke über die Vils, Blick nach Süden
21197

Blick nach Südwesten auf die westliche Hälfte des Bauwerkes, zum Zeitpunkt des Sperranlagenbaues Juli 1981 existierte nur das südliche Teilbauwerk (heutige Richtungsfahrbahn "Ost")
21198

Blick nach Westen auf die "Talbrücke Theuern"
21199 21200 21201

Blick nach Nordosten auf die östliche Hälfte des Bauwerkes
21202

Untersicht und Pfeilerreihen, Blick nach Osten, im Vordergrund die Vils
21203

Blick auf die beiden westlichen Pfeilerreihen sowie das westliche Brückenwiderlager. Der Pfeiler mit dem Graffiti "C02-Blokker" wäre mittels Schneidladungen zerstört worden. Ob die Schneidladungen innen oder außen am Pfeiler angebracht worden wären, kann ich derzeit nicht sagen. Sollte ich wieder mal in diese Ecke kommen, werde ich den besagten Pfeiler genauer in Augenschein nehmen (hatte beim letzten "Phototermin" nur wenig Zeit!)
21204 21205

Ortsmarke ist beigefügt (auch von den beiden am gestrigen Tag vorgestellten Sperranlagen)…

Gruß Hagen

CampGates
06.03.2014, 20:33
...Gemäß "Wikipedia" wurde in den siebziger Jahren der Autobahnbau östlich Nürnberg "vorangetrieben"; bis 1979 wurde u. a. die erste Fahrbahn der BAB A6 zwischen Amberg-West und Amberg-Ost gebaut. Zwischen 1980 und 1996 folgte dann der vierspurige Ausbau des eben genannten Teilstückes. In welchem Jahre die Richtungsfahrbahn Nürnberg der Talbrücke bei Theuern fertiggestellt wurde, entzieht sich momentan meiner Kenntnis, ich werde jedoch der "Sache" nachgehen (wahrscheinlich wurde das zweite Teilbauwerk erst nach 1990 errichtet, ansonsten wäre dieses mit Sicherheit auch zur Sperrung vorbereitet worden)...

Ich habe mal "etwas nachgeforscht": Das erste Teilbauwerk (bestehend aus sechs Fertigteil-Spannbeton-Plattenbalken) der 319 m langen "Talbrücke Theuern" (heutige Richtungsfahrbahn "Ost") wurde 1979 fertiggestellt, das zweite Teilbauwerk (bestehend aus fünf Fertigteil-Spannbeton-Plattenbalken; heutige Richtungsfahrbahn "West") 1991; demnach wurde dieses nicht mehr zur Sperrung vorbereitet.

CampGates
28.03.2014, 21:08
Servus zusammen,

diese Woche habe ich nochmals die BAB A6 "Vilstalbrücke" aufgesucht, um den Pfeiler, welcher mittels Schneidladungen zerstört worden wäre, etwas näher zu inspizieren. In Erwartung, daß die Innenbeleuchtung des Pfeilers das notwendige Licht für die "Untersuchungen" bzw. Photoaufnahmen spendet, habe ich keine Taschenlampe mitgeführt :o. Ich hatte jedoch kein Glück, die Beleuchtung funktionierte, aus welchem Grund auch immer, nicht ::(:. Demnach blieb mir nichts anderes übrig, als auf Verdacht mit Blitzlicht ins Dunkel zu photographieren. Hierbei habe ich meiner Meinung nach trotzdem einige Bereiche im Innenbereich des Pfeilers "erwischt" ::):, die die Positionen der ehemaligen der Halteschienen für die Schneidladungen zeigen. Aber seht selber:

Rundgang um den Pfeiler. An den vier Außenseiten sind keinerlei Hinweise auf eine ehemalige Befestigung von Halteschienen für Schneidladungen zu entdecken
21608 21609 21610 21611

Im Pfeilerinneren (Fußbereich)
21612 21613

Blick nach oben auf die Leitergänge und Zwischenpodeste
21614

Weitere Photos folgen...

CampGates
28.03.2014, 21:17
Die nächsten drei Photos zeigen einen Teil der möglichen Position der Halteschienen. Sehr schwach ist eine angezeichnete (Schlagschnur) gelbe Linie sowie verspachtelte Dübellöcher im Beton zu erkennen (gelbe Linie: erstes Photo links unten neben der Leiter; zweites Photo linkes unteres Eck; drittes Photo ab der zweiten Leitersprosse von unten schräg nach rechts oben zur Steckdose/Lichtschalter hin verlaufend und links knapp oberhalb des Podestbleches). Demnach wären die Schneidladungen innerhalb des Pfeilers befestigt worden!
21615 21616 21617

Blick nach Westen auf den Überbau der BAB A6 Brücke
21618

"Die Moral von der Geschicht": Wenn ich wieder mal die "Vilstalbrücke" (oder auch eine andere) besuchen sollte, habe ich mit Sicherheit eine Taschenlampe dabei ::):.

Gruß Hagen

Guenther
30.03.2014, 09:47
Hallo, sind die Eingangstüren zu den Pfeilern den nicht verschlossen ???

günther

klaus_erl
30.03.2014, 10:36
Du nimmst mir die Frage aus den Fingern.

Bisher waren alle derartigen Türen an denen ich probiert habe verschlossen.

Habe übrigens gestern die Sperren im Pegnitztal gesucht und nicht mehr viel gefunden. Einträge folgen heute abend.

Guenther
30.03.2014, 10:41
Hallo Klaus,

wirst auch schlecht welche finden,

den im Nürnberger Land sind sie leider alle zurückgebaut.

CampGates
30.03.2014, 19:33
Hallo, sind die Eingangstüren zu den Pfeilern den nicht verschlossen ???

Ja, in der Regel sind die Zugänge zu sämtlichen Bauwerksteilen (z. B. Widerlager, Pfeiler, Überbau, Lager, usw.) verschlossen. Von Berufs wegen hängen jedoch die Schlüssel von allen Autobahnbrücken Nordbayerns an meinem Bund ::):.

Gruß Hagen

klaus_erl
30.03.2014, 19:35
Dann bist du ja in dieser Hinsicht klar im Vorteil :top2:

Grüße
Klaus

Nemere
06.04.2014, 07:59
Im neuesten Heft der "Denkmalpflege-Informationen" (Heft 157, März 2014, S. 39 - 40) des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege ist eine Doppelsperre der Kreisstrasse AS 18 bei Hirschau (Landkreis Amberg-Sulzbach) beschrieben. Hier war zunächst eine Trichtersperre vorhanden, die dann durch eine der recht seltenen Grabensperren ergänzt wurde.
Die "Denkmalpflege-Informationen" gibt es als PDF unter:
http://www.blfd.bayern.de/medien/denkmalpflege-informationen_157.pdf

Guenther
24.05.2014, 20:15
Hallo, war heute in Kümmersbruck,

da hab ich auf dem Weg die ehem. Sperren im Bereich Ursensolln und Kastl fotograviert.

Ebenso das Sperrmittellager in Atzlricht, Bilder kommen später.

günther

Guenther
04.06.2014, 10:01
So etwas spät aber sie kommen die Bilder von Kümmersbruck/Amberg und den Großraum Ursensolln.

Dospa 4475

AS 0027

Ursensolln - Kastl

Sperre B 299

3 Sprengschächte zurükgebaut

22000 22001


Dospa 4468

AS 0023

Ursensolln - Kastl

Sperre B 299

4 Sprengschächte 7,20 m tief zurückgebaut

22002



Dospa 4476

AS 0024

Kastl - Schmidmühlen

Sperre St 2235

3 Sprengschächte 4,5 m tief zurückgebaut

22003




Dospa 4702

AS 0025

Kastl - Randsbach

Sperre St 2235

3 Sprengschächte 4 m tief zurückgebaut

22004


Dospa 4703

AS 0026

Kastl - Randsbach

Sperre St 2235

2 Sprengschächte 4 m tief zurückgebaut

2 Sprengschächte 4 m tief zurückgebaut

22005

Guenther
04.06.2014, 10:02
Hier nun das Sperrmittellager Atzlricht. Hier gab es 2 Lager unmittelbar nebeneinander.

22006 22007

Das erste wird von einem Funkclub genützt, da sich im Eingangsbereich mehrere Funkmaste befinden.

Das zweite wird von der Kreisjägerschaft Amberg/Sulzbach genützt

CampGates
07.06.2014, 22:19
Dospa 4468

AS 0023

Ursensolln - Kastl

Sperre B 299

4 Sprengschächte 7,20 m tief zurückgebaut

22002


Hallo Guenther,

hier hast Du definitiv die falsche Stelle photographiert! Geh mal ins GE und "drehe" auf 2001 zurück, hier kann man deutlich die "Flicken" im Asphalt der ehemaligen vier Sprengschächte östlich des Parkplatzes an der B299 erkennen (liegt südwestlich von der von Dir aufgenommenen Position).

Gruß Hagen

Guenther
08.06.2014, 07:21
Hallo Hagen,

hab ich auch schon bemerkt das ich in falscher Richtung fotograviert habe.

Trotzdem vielen Dank.

gruß günther

Guenther
20.07.2014, 15:19
So hagen jetzt gibts die richtigen Bilder,

Dospa 4468
Sperre AS 0023 Ursensollen - Kastl (B 299)
4 Sprengschächte 7,20 m tief zurückgebaut

auch hier die Straße komplett neu asphaltiert, keine sichtbaren Zeichen mehr

22487

gruß günther

Guenther
14.10.2014, 12:16
So war wieder mal auf reisen im Ldkr. SAD

Dospa 4716 RDCR
Sperre Schmidmühlen - Hohenfels Zufahrt TrÜpPl Hohenfels
3 Sprengschächte 6 m; rückgebaut ?

Dospa 4701 RDCR
Sperre Emhof - Schmidmühlen Zufahrt TrÜpPl Hohenfels
3 Sprengschächte 7,2 m; SpS überteert, noch vorhanden

Dospa 4714 RDCR
Sperre Hohenburg - Hörmannsdorf Zufahrt TrÜpPl Hohenfels
3 Sprengschächte 6 m; die SpS liegen Innerhalb des Übungsplatzes deshalb konnte ich auch keine Bilder machen

Dospa 4707 RDCR
Sperre Winbuch - Voggenhof AS 10
4 Sprengschächte 6 m; rückgebaut 1996

Dospa 4713 RDCR
Sperre Hötzelsdorf - St 2399 GVS
3 Sprengschächte 6 m; rückgebaut ????

Dospa 4711 RDCR
Sperre Gunzendorf - Pernzenreuth AS 43
3 Sprengschächte 6 m; rückgebaut 1996

Dospa 4700 RDCR
Sperre Weidlwang - Hainbronn
3 Sprengschächte 6 m; rückgebaut 1996

ausführliche Bilder hab ich natürlich auch gemacht aber z.Z. streikt mein Bildbearbeitungsprogramm.
Sobald es wieder funktioniert gibts die Bilder

Guenther
24.10.2014, 10:31
Hallo,
zu Atzelricht ist zu sagen das des das Sperrmittellager I und das Sperrmittellager II im Bereich Atzelricht gab.
Wurde mir auch vom WM Kümmersbruck so bestätigt.

23042
Sperrmittellager Atzelricht I

23043
Sperrmittellager Atzelricht II

Firefighter
24.10.2014, 14:21
Hallo,
zu Atzelricht ist zu sagen das des das Sperrmittellager I und das Sperrmittellager II im Bereich Atzelricht gab.
Wurde mir auch vom WM Kümmersbruck so bestätigt.

23042
Sperrmittellager Atzelricht I

23043
Sperrmittellager Atzelricht II

Hallo,

welchem Verwendungszweck dient den die erste Liegenschaft aktuell?
Auf dem Bild erkennt man diverse Kurzwellenantennen.

Guenther
24.10.2014, 15:23
Hallo, beide Anlagen sind jetzt verkauft bzw. vermietet.
Im Lg I dürften sich der Antennen nach um Fünkfreunde handeln.
Das Lg II ist an die Kreisjägerschaft verkauft.

Firefighter
25.10.2014, 19:26
Hallo,

danke für die Info. Dürfte dann die Clubstation eines Amateurfunk-Ortsverbandes sein.
Hast du davon eventuell auch die Koordinaten?

Rex Danny
25.10.2014, 20:46
Hallo, Firefighter !

Anbei die Koordinaten. Es handelt sich hierbei um das Wachgebäude der Standortmunitionsniederlage Amberg-Süd.

Firefighter
25.10.2014, 20:55
Hallo Rex,

super, vielen Dank!

Hier gibt es noch weitere Informationen, eventuell für andere OMs die hier anwesend sind.
http://www.amateurfunk-amberg.de/index.php/der-verein/clubstation-dl0ao

Geograph
26.10.2014, 16:48
.


… zu Atzelricht ist zu sagen das des das Sperrmittellager I und das Sperrmittellager II im Bereich Atzelricht gab.
Wurde mir auch vom WM Kümmersbruck so bestätigt.


Vielen Dank für die Informationen und die fotografische Dokumentation!……:)

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=4525

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=5722

Schnüppl
26.10.2014, 20:10
Hallo noch ein paar Bilder von ATZLRICHT SÜD ... Habe leider die Bilder der großen Bunker nicht mehr gefunden...



Gruß Schnüppl

Pionier44
03.11.2014, 07:48
Irgendwie scheint mir der Berichterstatter hier etwas übertrieben zu haben: 2,1 Tonnen Sprengstoff für eine Grabensperre in einer Kreisstrasse.

Rechnen wir also großzügig mit 12 m Rohrlänge.


Auch frage ich mich, warum man hier Sprengmasse formbar hätte einsetzen sollen (Plastiksprengstoff gab es bei der Bundeswehr nicht)? Die Vorteile dieses Sprengstoffes wie bündiges Anbringen an unebenen Oberflächen wären hier gar nicht gefragt gewesen, die Nachteile wie das schwierigere Anbringen der Zündung und das unzuverlässigere Zündverhalten wären dagegen geblieben. Sinnvoller wäre sicher der 1kg Sprengkörper gewesen, der kaum grösser war.
Sprengmasse formbar war zudem nur in 500 Gramm-Stücken abgepackt, man hätte also doppelt soviele Ladungen wie beim 1 kg Sprengkörper in die Röhren praktizieren müssen.



Anmerkung zu Objekt AS0013 in der Kreisstrasse AS 18.
1. Laut Sperrobjektkarteikarte beträgt die Länge einer Sprengröhre 27 m. Ergibt pro Röhre 1400 SK 500 Gramm. Also zusammen 4200 Sprengkörper. Sind wir also doch bei 2,1 to.
2. Sprengkörper 500 Gramm wurden verwendet, weil der Sprengstoff mittels Seilzuganlage in die Röhren gekurbelt wurde. Die Röhren waren einmal dafür vorgesehen mit flüssigem Sprengstoff (847 l/Röhre) befüllt zu werden. Wurde aber bei der BW nicht eingeführt und somit kam man auf diese Lösung. Anschlussflansche für den Flüssigsprengstoff sind noch beim WmTrp AM vorhanden.

Siggi0912
02.03.2015, 11:02
Hallo ihr zusammen, bin kürzlich auf eure Seite gestoßen. Hier ein paar Anmerkungen zum "Sperrmittelhaus Königstein"
Bei uns heißt das Ding ganz einfach "Bunker". Ich habe in ca. 200 Metern Entfernung ein Stück Privatwald und bin so immer wieder in der Nähe. Der Bunker wurde nach Entfernung des Sprengstoffs von den Waldarbeitern als Materiallager ect. genutzt, aber nun aufgegeben, da es innen sehr feucht ist und alles korrodiert. Ein Forstwirt hat noch den Schlüssel,
und mir angeboten, den Bunker zu besichtigen. Unter 09665 95056 kann noch einiges nachgefragt werden.
Gruss Siggi