PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sperranlagen im Landkreis Kitzingen



CampGates
24.09.2011, 22:59
Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Rüdern-Gräfenneuses
Bundesland: Bayern (KT)
Sperrung: St2260
Sonstiges: Die rückgebaute Trichtersperre bestand aus drei Sprengschächten, Fahrbahn in Dammlage (nördlich davon ein Teich). Es sind nur noch die Ausbesserungsstellen in der Asphaltdecke erkennbar, Froschklappen o. ä. sind auch nicht mehr vorhanden.

Nun einige Photos aus verschiedenen Perspektiven:

Blick nach Osten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/8303728nrl.jpg

Blick nach Süden ehemalige Position des Sprengschachtes 1
http://up.picr.de/8303729mxf.jpg

Blick nach Süden ehemalige Position des Sprengschachtes 2
http://up.picr.de/8303730cik.jpg

Blick nach Süden ehemalige Position des Sprengschachtes 3
http://up.picr.de/8303731dac.jpg

Blick nach Westen auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/8303732mxy.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

CampGates
24.09.2011, 23:24
Die Position der ehemaligen Sprengschächte ist nur sehr schwer erkennbar, da die Ausbesserungsstellen zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Dünnschichtbelag überzogen wurden. Der abgeschrittene Abstand der Schächte beträgt ca. 18 m.

Blick nach Westen auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/8303975kea.jpg

Blick nach Norden ehemalige Position des Sprengschachtes 1
http://up.picr.de/8303976ske.jpg

Blick nach Norden ehemalige Position des Sprengschachtes 1 mit Asphaltbewehrung. Diese dient zur Verminderung bzw. Verhinderung des Durchschlagens von Reflexionsrissen (hat aber nicht so ganz geholfen :))
http://up.picr.de/8303977ppy.jpg

Blick nach Norden ehemalige Position des Sprengschachtes 2
http://up.picr.de/8303978jwt.jpg

Blick nach Norden ehemalige Position des Sprengschachtes 3
http://up.picr.de/8303973dsr.jpg

Blick nach Osten auf alle drei ehemaligen Sprengschächte
http://up.picr.de/8303974bfc.jpg


Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

CampGates
25.09.2011, 00:14
Die Position der ehemaligen Sprengschächte ist nicht mehr erkennbar, da in dem in Frage kommenden Bereich die Fahrbahn der Bundesstraße zu einem mir unbekannten Zeitpunkt saniert worden ist. Die Trichtersperre kann eigentlich nur an der auf den Photos gezeigten Position angelegt worden sein, da hier die Fahrbahn in den Hang eingeschnitten ist, alles Weitere würde keine Sinn machen.

Blick nach Osten auf die angenommene ehemalige Position der Trichtersperre
http://up.picr.de/8304154fws.jpg

Blick nach Westen auf die angenommene ehemalige Position der Trichtersperre
http://up.picr.de/8304155vbx.jpg

Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

Folgende Bereiche habe ich mir auch noch angesehen (mit dem Fahrrad bergauf, schön langsam :)), jedoch jeweils Fehlanzeige (obwohl hier mit Sicherheit auch Trichtersperren positioniert waren). In den meisten Fällen wurden die Fahrbahndecken mittels einem Dünnschichtbelag saniert. Es macht den Anschein, daß in den Landkreisen SW und KT die Rückbauarbeiten sehr sorgfältig ausgeführt werden :(:

SW52 zwischen Hundelshausen und Einmündung "Zabelstein"
SW51 zwischen Prüßberg und Neuhausen
B22 zwischen Breitbach und Ebrach
KT15 zwischen Abstwind und Rehweiler
KT6 zwischen Castell und Wüstenfelden

So, vorerst genug zum Bereich "Steigerwald", in Kürze geht es weiter mit der "Main-Donau-Kanal-Phototour"... :)

Gruß Hagen

DeltaEcho80
27.03.2013, 21:13
Hallo Forum,

in der Online-Ausgabe der MainPost von gestern wird darüber berichtet, dass die sogenannte "Bräubachtalbrücke" der BAB 7 zwischen Marktbreit und Gnodstadt abgerissen wird und durch eine neue Brücke ersetzt werden wird.

Aufgrund der Lage - ca. 1 km südlich der großen BAB-Brücke bei Segnitz und im weiteren Verlauf des AK Biebelried - und der daraus resultierenden, nicht unwichtigen strategischen Lage im Herzen der BRD, bin ich der Meinung, dass die Brücke mit Sperranlagen ausgestattet sein dürfte.

Die Baumaßnahmen beginnen im April - ich weiß nicht, ob ich es vorher nochmals hin bekomme:

google maps: http://goo.gl/maps/0LcCt

Und hier der Link zum Artikel in der MainPost:

http://www.mainpost.de/regional/kitzingen/Autobahnbruecke-wird-abgerissen;art773,7379064

DeltaEcho80
27.03.2013, 22:13
Hab sogar als meine persönliche Premiere die kmz-hinbekommen:

Horner
28.03.2013, 10:39
Moin DeltaEcho80,
der Versuch wäre es wert etwas bildlich aufzunehmen und mit ein bisschen Glück findest Du vieleicht Kenntnis, von den Sperrvorichtungen einer Brücke :)
Nur zu, ich sprech aus Erfahrung :rolleyes:

Gruß
Horner

Rex Danny
28.03.2013, 12:09
Hallo an alle !

Ich gehe nicht davon aus, daß die Bräubachtalbrücke zur Sprengung vorbereitet gewesen ist.

Wenige Meter weiter erstreckt sich die Brücke über den Main und da auch die anderen Mainbrücken vorbereitet gewesen sind, dürfte eine Sperrung hier vorgesehen gewesen sein. Ob es sich um Schneidladungsvorrichtungen im Brückenkasten oder aber um Sprengschächte auf einer der beiden Zufahrtsrampen handelte, kann ich nicht sagen, da weder auf vorhandenen Bildern der Brücke noch auf Google Earth etwas zu erkennen ist. Hier ist eine Nachfrage beim Wallmeister erforderlich.

Grüße


Rex Danny

DeltaEcho80
28.03.2013, 16:37
Hallo zusammen,


wieder ein Punkt mehr für mein nächstes Gespräch mit dem Kameraden Wallmeister - hoffe, er hat nach Ostern endlich wieder Zeit für mich.

Die Mainbrücke war definitiv vorbereitet - die Freiflächen westlich und nordöstlich vom AK Biebelried wären nachweislich eine Hochrang-Ziel für die Luftsturmtruppen des WP für eine Luftlande-OP gewesen.

So befindet sich - noch heute sichtbar - in dieser Brücke am ersten Pfeiler ein vorbereiteter Gefechtsstand.

Die Brücke wäre von Heimatschutzregiment 76 aus Marktbergel verteidigt worden. U.a. waren beidseits des Mains Stellungen für die Feldkanone 20 erkundet. Soweit konnte ich schon Infos sammeln.

Allerdings gehen die Aussagen, die ich habe, dahingehend auseinander, dass manche behaupten, die Brücke wäre gesprengt worden, andere sagen, es war Ziel, die Brücke solange als möglich offen zu halten. Auf meine Frage "warum offenhalten" gabs aber auch keine Antwort mehr....

D.

Rex Danny
28.03.2013, 19:13
Kannst Du sagen, ob die Main-Brücke der A7 mit Schneidladungen im Brückenkasten oder mit Sprengschächten auf einer der Zufahrtsrampen ausgestattet war?

Und woher hast Du die Infos mit dem Gefechtsstand bzw. den erkundeten Stellungen?

Ein KMZ-File mit den entsprechenden Punkten wäre hier sehr hilfreich.

Grüße


Rex Danny

Guenther
28.03.2013, 22:57
Hallo, ich bin morgen in der Gegend, da könnte ich mir mal die Brücke genauer anschauen und einige Bilder schießen.
Ist doch die lange Brücke die auch den Main überspannt ???? Hab mal nachgeschaut erst die nächste nach der Mainbrücke.
Wert sie mir morgen mal vornehmen.

mfg günther

Rex Danny
28.03.2013, 23:11
Hallo, Günther !

Ja, es handelt sich um die Autobahnbrücke der A7, die über den Main führt.

Die von DeltaEcho80 bezeichnete Bräubachtalbrücke ist die nächste, südlich der Main-Brücke liegende Brücke der A7.

Wenn Du die Zeit findest, kannst Du ja beide Brücken knipsen. Und wenn es möglich ist, bitte auch die Rampen der Brücken nach möglichen "Teerflicken" von ehemaligen Sprengschächten absuchen.

Grüße


Rex Danny

DeltaEcho80
29.03.2013, 14:16
Diese Infos habe ich von einem OStFw a.D., der in der 12. PzDiv mal Sicherungszugführer auf der FK 20 war.

Sein Zug musste mal die FK in Traglasten zerlegt in der Brücke von der einen auf die andere Seite schaffen und dort wieder zusammensetzen. Auch wurde überprüft, wie weit die Feldkanonen über das Maintal wirken könnten.

Der vorbereitete Gefechsstand befand sich im ersten Pfeiler am Südufer, also quasi auf Marktbreiter Seite (siehe KMZ):
Allerdings von außen logischerweise nicht gleich sichtbar, sondern durch eine der Türen zu betreten. Dort waren bereits Fernmeldeanschlüße usw. vorbereitet.

Soweit ich ihn verstanden hatte, waren die Schienen für die Schneidladungen im Brückenkasten, leider von aussen auch nicht gleich sichtbar.
Die Brücke ist ja sehr hoch, weswegen ich denke, dass das alles "innen" lag.

Wo allerdings die Stellungen für die FKs genau lagen, hat er mir nicht "verraten". Vielleicht bekomme ich das ja noch heraus.

Nemere
29.03.2013, 14:24
... in der 12. PzDiv mal Sicherungszugführer auf der FK 20 war.

Wo soll es in der 12. Panzerdivision einen Sicherungszug mit Feldkanone 20 mm gegeben haben? Es gab ein Sicherungsbataillon, die hatten aber keine Feldkanonen. Es gab einen Sicherungszug in der Divisionsstabskompanie, ebenfalls ohne Feldkanonen.
Es gab bei der Artillerie die Begleitbatterie 12, die hatte zwar Feldkanonen, hatte aber garantiert andere Aufgaben als diese Brücke zu sichern. Die ABC-Abwehrkompanie 12 hatte auch Feldkanonen, aber wiederum keinen Sicherungszug.
Die anderen Feldkanonen, die es in der Division gab, waren in die Fliegerabwehrgruppen bzw. Züge der Bataillone eingebunden. In diesen Einheiten gab es jedoch keine Sicherungszüge.

B206
29.03.2013, 14:36
Die Mainbrücke war definitiv vorbereitet - die Freiflächen westlich und nordöstlich vom AK Biebelried wären nachweislich eine Hochrang-Ziel für die Luftsturmtruppen des WP für eine Luftlande-OP gewesen
Bitte erbringe mal den erwähnten Nachweis, einen Beleg für Deine Aussage. Was für "Luftsturmtruppen des WP" meinst Du da genau?

DeltaEcho80
29.03.2013, 18:54
@nemere: Der Kamerad war Sicherungszugführer u.a. im Nachschubbataillon 12. Er wurde im Rahmen einer Übung bzw. eines Versuches dort hin abgestellt, um eben mit der FK die angeprochenen Sachen zu üben. Er selbst hat das so gesagt, dass er "Sicherungszugführer" war.

@B206: Diese Aussage habe ich von mehreren Soldaten a.D. erhalten, unabhängig voneinander. die u.a. im Heimatschutzregiment 76, Marktbergel, gedient haben. Es war wohl in einer ersten Operation geplant, dass Luftlandetruppen der Sowjets dort abgesprungen wären, um mit dem AK Biebelried einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt zu besetzen.

Farang
29.03.2013, 19:31
hmmm. da ich im NschBtl4 groß geworden bin, kann ich da einiges nicht nachvollziehen. Wir hatten keinen Sicherungszug und keine FK 20. Desweiteren wurden wir bei der einzigen Divisonsgefechtsübung die ich noch miterleben dürfte von einem Sicherungszug des Sicherungsbataillons 48 "abgeschirmt". Im übrigen waren wir das Nachschubataillon der Divison und immer ziemlich "weit hinten".Das Heimatschutzregiment 76 kann ich mir jedoch sehr gut vorstellen, eine solche Brücke im "rückwärtigen Raum" zu verteidigen.
Aber Sicherungszugführer im NschBtl? Möglich das dies mitte der 90ziger so war. von 1988-1992 war dies jedoch nicht der Fall.

Nemere
29.03.2013, 20:54
...NschBtl4 .... Wir hatten keinen Sicherungszug und keine FK 20.
- Die Divisions-Nachschub-Btl hatten tatsächlich KEINE Sicherungszüge. aber
- sie hatten in der 3., 4. und 5. Kompanie je 3 Feldkanonen zur Fliegerabwehr bzw. zur Sicherung von Versorgungspunkten.

Die Kommandeure der Divisions-Nachschub- und der Inst-Btl waren häufig verantwortlich für die Sicherung des gesamten oder von Teilen des rückwärtigen Divisionsgebiets. So z.B. auch bei der 12. Panzerdivision, sie hatten dabei mit dem Divisions-Sicherungsbataillon, den Divisionsfeldjägern und anderen im rückwärtigen DivGebiet eingesetzten Truppen eng zusammen zu arbeiten. Die Sicherung der Mainbrücken im Bereich der 12. Panzerdivision war aber zunächst tatsächlich Sache des TerrH - zumindest solange sich der VRV noch weit nördlich des Mains befand.

Auch eine operative Luftlandung des WP im Bereich südostwärts bzw. südlich von Würzburg wurde als mögliche Gefährdung in den GDP-Planungen angenommen. Nicht umsonst hatte das Heimatschutzbataillon 761 des Heimatschutzregiments 76 seinen MobStützpunkt in Würzburg, während das HSchBtl 762 des gleichen Bataillons in Aschaffenburg lag und für den Raum westlich Karlstadt, das Mainviereck und den Spessart zuständig gewesen wäre Das Bataillon 761 wäre auch für die Mainbrücken im Würzburger Raum zuständig gewesen, da das VKK Würzburg als VKK in der FCZ über keine eigenen Sicherungsverbände verfügte. Der GDP der 12. Panzerdivision regelte recht detailliert die Zusammenarbeit mit den Kräften des TerrH.

Beim Manöver "Fränkischer Schild" 1986 wurde die Problematik Ausweichen über die Mainbrücken und Schutz dieser Brücken vor Luftlandungen intensiv geübt. Die Brücke in Karlstadt war damals z.B. durch einen Zug des Heimatschutzregiments gesichert. Hier verlief ein Ausweichweg der PzGrenBrig 35. Die Brücke wurde eines Abends von einer verstärkten Fallschirmjägerkompanie ROT nach Anlandung mit Hubschraubern unter dem Feuerschutz von Jagdbombern im Handstreich genommen. Darauf wurde die Brücke im nächsten Morgengrauen durch eines der Jägerbataillone der 12. Panzerdivision wieder zurückerobert, damit programmgemäß die Brigade ausweichen konnte. Gleichzeitig liefen aber auch Vorbereitungen für einen Kriegsbrückenschlag durch das PiBtl 12 bei GAMBACH, falls die Rückgewinnung der Brücke nicht möglich gewesen wäre. Der "Fränkische Schild" war eines der wenigen Manöver, die teilweise freilaufend angelegt waren, so dass es also für bestimmte Übungsabschnitte keinen zwingend einzuhaltenden Verlauf gab.

Ich habe diese Aktion damals hautnah mitbekommen, weil wir wegen des Ausweichens der PzGrenBrig 35 einen Verkehrsleitpunkt mit einem Feldjägerzug in Karlstadt in der damaligen Gaststätte Oberes Tor hatten und mitten in diesen Angriff ROT gerieten. Wir haben uns nach der Luftlandung - wie das wahrscheinlich auch im Ernstfall so gewesen wäre - mit den spärlichen Resten der Brückensicherungstruppe zur Rundumverteidigung eingerichtet und haben einen Spähtrupp in Richtung Brücke angesetzt, um dann die dort gemachten Beobachtungen an die Division zu funken.

B206
29.03.2013, 22:59
Danke für Deine anschaulichen Schilderungen!

Malefiz
30.03.2013, 02:18
Ich war in der 3./NschBtl3 und wir hatten einen Sicherungszug der 1980/81 teilaufgestelt war. Eigentlich war der nur für den V-Fall vorgesehen. Dies wurde gemacht weil die Wachbelastung in der Lent Kaserne für uns sehr groß war. Die Leute schoben entweder Wache oder waren zuhause. Die Leute hatten die Grundausbildung in Fürstenau bei der Artillerie gemacht. Bei der 4./NschBtl3 in Bremen gab es meines Wissens auch einen, der auch existent war. Dies wurde mit den Lehrvorführungen für die STTr2 begründet wurde. Da gab es auch einen StUffz. der vom S3 zu allen möglichen Lehrgängen wie Einzelkämpfer usw. geschickt wurde. Dies war bei uns sonst sehr ungewöhnlich.

Die Geschichte mit den Luftsturmtruppen wurde uns auch erzählt. Es wurde auch erzählt, dass die Fallschirmjäger in Prora auf den Überfall von Nachschubeinheiten spezialisiert seien. Man findet das im Handbuch für Fallschirmjäger der NVA bestätigt. Dort wird der Aufbau von Nachschubpunkten auch geschildert.

DeltaEcho80
31.03.2013, 11:21
Hallo zusammen,

@nemere: Danke für deine Schilderungen. Ich werde demnächst mal bei einem Kameraden zum Kaffee trinken vorbeischauen, der u.a. in seiner letzten Verwendung Wallmeister im VKK Würzburg war, 1986 am Fränkischen Schild hat er als Pio-Fw im Stab der 12. PzDiv teilgenommen. Ich werde ihn ausführlichst befragen. Er hat mir z.B. auch erzählt, dass er eine ausgelöste Trichtersperre live gesehen hat. Das haben nicht viele.

Den Kameraden "Sicherungszugführer" werde ich spätestens im Juli wieder sehen, dann werde ich diesen nochmals befragen. Ich werde ihn aber mal per Mail ansprechen. So, wie ich ihn verstanden hatte, war diese Aktion an der Mainbrücke in Segnitz zunächst auch nur mal ein Versuch gewesen.

Mein RK-Vorsitzender hat mir aber auch erzählt, dass er aufgrund unzähliger Übungen am Biebelrieder Kreuz jeden Pflasterstein kennt. Er war u.a. im HSchBtl 127 geplant.

funkmelder
27.05.2013, 11:15
Eine in der Datenbank noch nicht erfasste Trichtersperre, die leider schon rückgebaut wurde.


Bezeichnung Trichtersperre
Ort Greuth <-> Stierhöfstetten
Bundesland Bayern [BY]
Sperrung ST 2441

http://goo.gl/maps/T2jm3

Auch hier wurde wieder die Markierungsstange schwarz/weiss der Hinweisgeber.


Leider nicht ersichtlich wieviele vorhanden waren. ( vermutlich 3)

Rex Danny
27.05.2013, 12:49
Eine in der Datenbank noch nicht erfasste Trichtersperre, die leider schon rückgebaut wurde.


Bezeichnung Trichtersperre
Ort Greuth <-> Stierhöfstetten
Bundesland Bayern [BY]
Sperrung ST 2441

http://goo.gl/maps/T2jm3

Auch hier wurde wieder die Markierungsstange schwarz/weiss der Hinweisgeber.


Leider nicht ersichtlich wieviele vorhanden waren. ( vermutlich 3)

Hallo, Funkmelder !

Toller Fund von Dir und auch richtig getippt, was den Markierungsstab anbelangt.

Tatsächlich ist die Trichtersperre, die aus 3 Sprengschächten bestand, aber schon in der Datenbank unter dem Datensatz 915 enthalten (siehe hier: http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&page=0&function=search&execute_search=1). Camp Gates hatte sie im September 2011 schon aufgesucht und dokumentiert.

Da Du ja offensichtlich aus der Ecke dort kommst, solltest Du Dich vielleicht mal mit Camp Gates in Verbindung setzen, da in der nächsten Zeit in diesem Bereich eine Vielzahl von Sperranlagen in die Datenbank eingetragen wird, die alle noch dokumentiert werden müssen. Und ich spreche hier von einigen Hundert Sperren für den bayrischen Raum. Eine Aufteilung der Landkreise wäre da vielleicht sehr hilfreich.

Grüße


Rex Danny

Farang
27.05.2013, 14:24
Hallo, Funkmelder !

Toller Fund von Dir und auch richtig getippt, was den Markierungsstab anbelangt.

Tatsächlich ist die Trichtersperre, die aus 3 Sprengschächten bestand, aber schon in der Datenbank unter dem Datensatz 915 enthalten (siehe hier: http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&page=0&function=search&execute_search=1). Camp Gates hatte sie im September 2011 schon aufgesucht und dokumentiert.

Da Du ja offensichtlich aus der Ecke dort kommst, solltest Du Dich vielleicht mal mit Camp Gates in Verbindung setzen, da in der nächsten Zeit in diesem Bereich eine Vielzahl von Sperranlagen in die Datenbank eingetragen wird, die alle noch dokumentiert werden müssen. Und ich spreche hier von einigen Hundert Sperren für den bayrischen Raum. Eine Aufteilung der Landkreise wäre da vielleicht sehr hilfreich.

Grüße


Rex Danny

Yep yep, da kommt noch einiges an Arbeit auf uns zu. Wäre auch dafür nicht jede Sperre einem einzelnen Topic zu widmen, sondern Landkreismäßig. denke ist übersichtlicher.

Rex Danny
27.05.2013, 16:44
Hallo, Farang !

Das meinte ich mit meinem Post nicht. Ich meinte mit dem Aufteilen der Landkreise eigentlich, daß der eine KT macht, der BA usw.

Allerdings hast Du natürlich Recht. Die dokumentierten Sperren sollten alle unter einem jeweiligen Landkreis-Thema laufen. Sonst wird es unübersichtlich.

Grüße


Rex Danny

CampGates
30.05.2013, 19:21
...Auch hier wurde wieder die Markierungsstange schwarz/weiss der Hinweisgeber...

Vielen Dank! Den habe ich damals wohl übersehen :)!

Gruß Hagen

Geograph
10.09.2013, 21:40
.
In diesem Thread werden Sperranlagen und die dazugehörige Infrastruktur im bayerischen Landkreis Kitzingen vorgestellt.

Geograph
10.09.2013, 22:40
.
Die Staatstraße 2418 zwischen Iffigheim und Obernbreit war nahe der Beigelsmühle mit einer vorbereiteten Sperranlage, Objektnummer KT 0062, versehen. Die Trichtersperre im Hangbereich zum Iffbach bestand aus vier Sprengschächten; die betreffenden Ausbesserungsstellen sind in der Fahrbahndecke erkennbar. Die Anschlusskästen wurden beim Rückbau »vergessen«.

► www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=4842

Geograph
10.09.2013, 22:40
.
Die zweite vorbereitete Sperranlage im Verlauf der Staatstraße 2418 zwischen Obernbreit und Iffigheim befand sich im Bereich der Einmündung der Kreisstraße 5. Von der einstigen Trichtersperre an einer Engstelle nahe der Rampe der Breitbach-Brücke sind zwei Ausbesserungsstellen erkennbar. Vermutungsweise gab es mindestens einen weiteren Sprengschacht im Einmündungsbereich, allerdings wurde die Fahrbahndecke der betreffenden Kreisstraße 5 komplett saniert. Reste der Anschlusskästen waren nicht auffindbar. Die Objektnummer lautete KT 0063.

► www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=4845

Geograph
10.09.2013, 22:40
.
Rund 600 m südwestlich der zuvor vorgestellten vorbereiteten Sperranlage (Objektnummer KT 0063) wurde im Hangbereich zum Breitbach eine Trichtersperre im Verlauf der Kreisstraße 21 zwischen Obernbreit und Gnötzheim angelegt. Nach dem Rückbau sind in der Fahrbahndecke die Ausbesserungstellen der vier Sprengschächte erkennbar. Reste der Anschlusskästen waren nicht zu sehen. Die Objektnummer dieser Anlage lautete KT 0061.

► www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=4849

Guenther
11.09.2013, 12:10
Hallo Geograph, danke für die Bilder im Landkreis KT. War auch die vergangene Woche im Landkreis und hab die noch offenen gesucht und gefunden.
Könnten wir uns in Zukunft nicht absprechen damit die Arbeit nicht doppelt gemacht wird. Zur Zeit bin ich auf der suche im Landkreis Bamberg, Forchheim und den Großraum Nürnberg. Wenn ich ab nächster Woche Urlaub habe stehen die Landkreis Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld an.

mfg günther

Geograph
12.09.2013, 21:31
.

Hallo Geograph, danke für die Bilder im Landkreis KT. War auch die vergangene Woche im Landkreis und hab die noch offenen gesucht und gefunden.
Könnten wir uns in Zukunft nicht absprechen damit die Arbeit nicht doppelt gemacht wird. Zur Zeit bin ich auf der suche im Landkreis Bamberg, Forchheim und den Großraum Nürnberg. Wenn ich ab nächster Woche Urlaub habe stehen die Landkreis Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld an.


Absprachen können gerne getroffen werden.……:)

»Doppelarbeit« ist in vielen Fällen überhaupt nicht notwendig, denn in der Datenbank ist für jedermann sichtbar, von welchen Sperren bereits Bilder vorliegen, wobei es sein kann, dass einige sich eventuell noch in der »Bearbeitungs- bzw. Freischaltungsphase« befinden.……;)

Guenther
18.09.2013, 15:27
Hallo war mal wieder im Lkr. Kitzingen unterwegs.
Hab da mal einige Fotos geschossen aus dem Bereich Volkach, bzw. ehem. Übungsplatz-Land der Pioniere.
Dieser darf ausserhalb der Übungszeit betreten werden. Dabei hab ich von den Dospas 4060, 4061, 4545
Bilder geschossen, hier eine kleine Auswahl.

mfg günther
19350 Stecksperren 19351Sprengschächte 19352 ehem.MunDp

DeltaEcho80
25.09.2013, 12:22
Hallo zusammen,

ich wundere mich, wie doch das beschauliche Obernbreit von 3 Sperren umgeben war - ich kenne mich in der Gegend ganz gut aus. Obernbreit ist ja nicht gerade der Nabel der Welt.

Wäre das evtl. eine Stoßrichtung eines potentiellen Gegners aus dem Bereich BAB 7 kommend von Süden in den Steigerwald gewesen?
Oder warum sind da auf engstem Raum 3 Sperren vorhanden gewesen?

DE

Nemere
25.09.2013, 15:43
Wäre das evtl. eine Stoßrichtung eines potentiellen Gegners aus dem Bereich BAB 7 kommend von Süden in den Steigerwald gewesen?


Eher dürfte hier von einer Angriffsrichtung AUS dem Steigerwald in Richtung Westen / Nordwesten (Brücken bei Marktbreit, Ochsenfurt, Autobahnbrücke A 7, mehrere Übergangsmöglichkeiten am Main) oder von einer Stoßrichtung aus Südosten zwischen B 13 und B 8 auszugehen sein.
Der Warschauer Pakt hatte seit den 1950er Jahren eine seiner Hauptstossrichtungen auch aus dem Raum Plauen - Chemnitz und entlang der B 14 nach Westen in Richtung Rhein-Main-Gebiet vorgesehen. Dazu war als eine Option auch die Einschließung der der in Nordostbayern eingesetzten NATO-Kräfte im Raum nördlich Nürnberg - Ansbach vorgesehen. Das sollte im Zusammenwirken mit aus Thüringen entlang der B 19 (Mellrichstadt -Werneck - Würzburg) angreifenden Kräften erfolgen. Treffpunkt der beiden Zangenarme wäre dann etwa im Raum Kitzingen - Ochsenfurt und damit auch bei Obernbreit gewesen.

Die eingeschlossenen Teile der NATO-Truppen sollten dann in Zusammenwirken mit den Spitzen der inzwischen aus den westlichen Militärbezirken der Sowjetunion herangeführten 2. Staffel des WP vernichtet werden.

Hauptzweck dieser Operation war nach allen Erkenntnissen nicht der Stoß in die Tiefe des gegnerischen Verteidigungsraumes, sondern die physische Vernichtung der in Nordbayern eingesetzten NATO-Truppen. Diese Angriffshandlungen wurden vom Militärbezirk III (Leipzig) der NVA noch im Jahre 1988 geübt.

Siehe dazu z.B.: Naumann, Klaus (Hrsg.): NVA - Anspruch und Wirklichkeit in ausgewählten Dokumenten. Berlin 2000, S. 205 - 211.

DeltaEcho80
25.09.2013, 21:24
Hallo Nemere,

danke für deine Ausführungen - wieder was gelernt. Und wieder stellt sich mir die Frage, was wäre mit uns in Mainfranken gewesen, wenn...

Das Buch habe ich, werde ich gleich mal nachlesen.
Ich meinte natürlich vom Steigerwald in Richtung BAB 7, habe gerade gesehen, dass ich das verhauen habe ;-)

DE

mog1300l
23.11.2013, 10:46
Hallo,

habe neulich bei einem herbstlichen Spaziergang zugeschüttete Eingänge dreier Munitionsbunker - wie ich sie auch bei der BW bewachte - im Ilmbacher Wald, Gemeinde Prichsenstadt, Unterfranken, gefunden. Nebenbei standen dort früher mitten im Wald auch noch verschiedene militärische Gebäude. Das ganze mutet mir heute wie ein vorbereiteter Versorgungspunkt an. Das Gelände war nur bei Manövern besetzt und dann meist von US-Truppen. Wer weiß denn, was das ganze dargestellt hat? Welche Einheit war dafür verantwortlich, etc.?

Vielen Dank im Voraus



Matthias

Google-Maps:
Die Bunker sind hier:
Die Gebäude waren hier: 49.808524,10.421298

Rex Danny
23.11.2013, 13:43
Hallo, Matthias !

Ich hoffe, Du hast Bilder gemacht?

Ich habe mir mal die Begebenheiten auf Google Earth angeschaut und muß feststellen, daß es sich bei Deinen "Bunkern", die offenbar direkt am Waldweg auf der kleinen Lichtung liegen, wohl um 3 Pioniersperrmittelhäuser handeln dürfte.

In unmittelbarer Umgebung liegen weit über 10 Trichtersperranlagen, davon eine in unmittelbarer Nähe der zweiten geposteten Koordinaten bei den Gebäuden. Ist Dir auf dem Weg zu den Gebäuden kein "Gullydeckel" auf dem Waldweg aufgefallen?

Im Anhang befindet sich ein KMZ-File mit der ungefähren Position des von mir genannten "Gukllydeckels", sprich der Trichtersperranlage DOSPA 4851, die sich nur wenige Meter vor der Waldweggabelung befinden/ befunden haben dürfte.

Es wäre schön, wenn Du diesen Bereich in der nächsten Zeit (vor Wintereinbruch) nochmals aufsuchen und bildlich festhalten könntest.

Grüße


Rex Danny

Guenther
24.11.2013, 08:57
Hallo, wollte eigentlich ml den Sonntag in Ruhe geniesen, aber das reizt mich
liegt ja fasst vor der Haustür.
Wo sind die Bunker Matthias ?? Im Kreis ist die Trichtersperre

19933

mfg günther

PS: Hallo Ulli könntest du mir den genauen Standort verraten, den mit den Zahlen von Matthias kann ich nichts anfangen
das zweite Bild ist falsch und ich konnte es nicht löschen

ed22ful
24.11.2013, 11:10
Moin Günther,


ich habe dein Bild benutzt, um die Standorte einzutragen:



Der obere Kreis sind die angesprochenen Gebäude, der untere die vermutlichen Sperrhäuser.

Viel Erfolg und einen schönen Sonntag.

Gruß


ed:happy:

Guenther
24.11.2013, 11:31
Hallo ed,
danke für den Hinweis. Werde dann mal starten und hoffentlich kann ich einige Fotos schießen.

mfg günther

ed22ful
24.11.2013, 11:51
Bitte sehr.

Wenn es nicht gerade 180km von mir wären, würde ich mal rüberfahren und eine Runde mitstiefeln, daher verbringe ich den heutigen Tag halt so: :kaffee:

(Übrigens, mit den Koordinaten, wenn du das Komma mittig rausnimmst, findet GE die Stelle)


ed:happy:

Rex Danny
24.11.2013, 14:32
Hallo, Günther !

Auch auf die Gefahr hin, daß Du schon los bist, Dein Kreis für die Trichtersperre macht dort keinen Sinn, da eine Sperre dort keine Wirkung erzielen würde (Weg ins Niemandsland).

Die Trichtersperre lag weiter südwestlich unterhalb der Waldweggabelung (siehe KMZ-File).

Grüße


Rex Danny

Guenther
24.11.2013, 15:12
Hallo Ulli, bin wieder zurück un d habe beides gefunden. Leider hatte ich kein Werkzeug dabei damit ich die Trichtersperre freiräumen
konnte. Auf jeden Fall ist hier der Ring um den Deckel noch erhalten. Werde das in der nächsten Woche erledigen.
Die Sperre zeig ich dir noch auf der Karte.
Zu den Sperrmittelhäusern, sind 3 Stück der Eingang ist mit Boden zugeschüttet. Hab natürlich Bilder gemacht. Werdebn aber
erst noch bearbeitet.
Also bis später dann stell ich die Bilder hier ein. Und zu den Sperrmittelhäusern werde ich mal am Di in Nürnberg anrufen
ich mich danach erkundigen. Vielleicht gibts ja noch mehr davon. Oder hat jemand hier im Kreis eine Liste über Sperrmittelhäuser
so wie die Liste der Spoerranlagen.
Übrigens: Von den Gebäuden hab ich nichts mehr gefunden. Die Stelle die mir ed auf der Karte gezeigt hat ist ein Steinbruch.

mfg
günther

Farang
24.11.2013, 15:40
Schade das die eingänge zugeschüttet sind. Ansonsten würde man anhand der eingravierungen am Vorhängeschloß erkennen um welche Sperrmittelhäuser es sich handelt. Schade. Eigentlich in Bayerm nicht so üblich. Aufgrund der vielzahl der Sperren ringsrum müsste eigentlich das ein oder andere Sperrmittelhaus zu finden sein.

Guenther
24.11.2013, 16:03
Hallo, also hier mal die ersten Bilder,
19936 19937 19938
19939 19940
19941 19942 19943
19944 19945

Bild 1 - 5 Sperrmittelhäuser
Bild 6 - 8 Trichtersperre
Bild 9 Steinbruch
Bild 10 Übersicht Standorte
mfg günther

Rex Danny
24.11.2013, 16:59
Ich habe das Thema mal in das richtige Forum verschoben und umbenannt.

Hat der Günther denn auch noch Übersichtsbilder der Sperrmittelhäuser gefertigt? Und wie viele Häuser sind es denn nun?

Ach ja, und die Trichtersperre besteht aus wie vielen Sprengschächten?

Grüße


Rex Danny

Guenther
24.11.2013, 17:13
Hallo Ulli,
3 Sperrmittelhäuser, und bei der Trichtersperre mus ich erst mal nächste Woche in Nürnberg nachfragen.

19946

mfg günther

Horner
24.11.2013, 21:07
Bitte vergesst aber auch nicht Mog1300l ( Matthias ), durch ihm haben wir doch erst mal den Tipp bekommen um weiteres zu veranlassen, oder ? :top2:

ed22ful
24.11.2013, 21:37
Bitte vergesst aber auch nicht Mog1300l ( Matthias ), durch ihm haben wir doch erst mal den Tipp bekommen um weiteres zu veranlassen, oder ? :top2:


Ich schließe mich dir an und sage "Danke".


ed:happy:

Geograph
25.11.2013, 00:00
.
Vielen Dank für die Hinweise und Bilder bezüglich der drei Sperrmittelhäuser im Ilmbacher Wald!……:)


Der entsprechende Datensatz befindet sich nun unter der DOSPA-Nummer 1940:

► http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=1940



Aufgrund der deutlich spürbaren Euphorie kann es schon mal passieren, dass zwei Dinge vergessen werden:


Es gibt Vereinbarungen (u.a. forumsintern und mit jetzigen Eigentümern und Mietern), dass die genaue Lage – auch rückgebauter bzw. verfüllter – Sperrmittelhäuser im Forum nicht veröffentlicht wird.


Bei der Verwendung von Kartenausschnitten müssen unbedingt Nutzungsbedingungen und Urheberrecht beachtet werden, da es bei Verstößen sonst im ungünstigsten Fall zu Abmahnungen gegenüber dem Cold-War-Forum und deren Betreiber kommen kann.


Nebenbei sei noch angemerkt, dass die betreffende Ortsmarke und die eingetragene Position innerhalb des Kartenausschnitt (»Übersicht Standorte«) nicht die tatsächliche Lage der heute als »Tierquartier« genutzten Sperrmittelhäuser darstellen.

Hildesheim
25.11.2013, 00:08
Koordinaten wurden entfernt

Rex Danny
25.11.2013, 01:03
Hallo, Geograph !

Was war denn vorher unter dem Datensatz 1940 eingetragen?

Grüße


Rex Danny

Rex Danny
25.11.2013, 01:08
Erledigt, habe ich schon gefunden..........das ominöse Sperrmittelhaus Bad Homburg im Hochtaunuskreis.

Geograph
25.11.2013, 23:11
.

Erledigt, habe ich schon gefunden..........das ominöse Sperrmittelhaus Bad Homburg im Hochtaunuskreis.

Es war in der Tat ominös, warum dieses nicht existierende Objekt überhaupt eingetragen wurde ………:(

mog1300l
26.11.2013, 17:45
Liebe Schatzsucher,

ihr seid ja ganz schön fix. Die Sperrmittelhäuser waren wohl für die Befüllung der Sperren an den Straßen in den Steigerwald gedacht. Davon machen für mich im Bereich drei Straßen Sinn: Rüdern - Gräfenneuses, Schönaich - Ebersbrunn und Breitbach - Ebrach. Auf letzterer (B 22) befanden sich tatsächlich Sperren, für die ersten beiden kann ich dies nicht sagen. Aus militärischer Sicht (ich bin Offizier der Reserve der Infanterie) ist dies sinnvoll. Allerdings bin ich mir sicher, dass auf dem Plateau oberhalb der Steinbrüche früher mindestens eine Halle mit Schleppdach im Wald stand.

Beste Grüße und weiterhin frohes Forschen



mog1300l

Rex Danny
26.11.2013, 18:02
Liebe Schatzsucher,

ihr seid ja ganz schön fix. Die Sperrmittelhäuser waren wohl für die Befüllung der Sperren an den Straßen in den Steigerwald gedacht. Davon machen für mich im Bereich drei Straßen Sinn: Rüdern - Gräfenneuses, Schönaich - Ebersbrunn und Breitbach - Ebrach. Auf letzterer (B 22) befanden sich tatsächlich Sperren, für die ersten beiden kann ich dies nicht sagen. Aus militärischer Sicht (ich bin Offizier der Reserve der Infanterie) ist dies sinnvoll. Allerdings bin ich mir sicher, dass auf dem Plateau oberhalb der Steinbrüche früher mindestens eine Halle mit Schleppdach im Wald stand.

Beste Grüße und weiterhin frohes Forschen



mog1300l

Hallo, Mog1300L !

Du hast absolut Recht, auf den von Dir genannten Straßenabschnitten hat es tatsächlich Trichtersperren gegeben. Die Lage der Sperren ist auch bekannt.

Lediglich für die Sperren auf der B22 zwischen Ebrach und Breitbach kann ich die genaue Lage nicht feststellen, da es hier die Trichtersperren BA 0661 und BA 0662 gegeben hat. Beide sind mit denselben Koordinaten angegeben und dürften sich in der "Zunge" der B22 westlich von Ebrach befunden haben. Ich vermute, daß eine östlich am Beginn der "Zunge", die andere westlich am Ausgang der "Zunge" gelegen haben muß. Kannst Du dies bestätigen bzw. die genauen Koordinaten der beiden Sperren posten?

Danke und Grüße


Rex Danny

Guenther
26.11.2013, 18:42
Hallo Ulli,

nach Aussage Wm kann es vorkommen das es mehrere Dospas mit gleichen Koordinaten gibt.
Diese sind dann z.B mit HAS 0066 , HAS 0066.1 , HAS 0066.2 gekennzeichnet.
So ist es auch bei ber SW 0054 da ist die Sperre in der Bahn die SW 0054.2

mfg günther

Rex Danny
26.11.2013, 20:56
Hallo, Günther !

Und die Trichtersperre in der Straße ist dann die SW 0541, wenn die Gleise die SW 0542 sind, richtig?

Das werde ich in der DOSPA natürlich sofort ändern.

Grüße


Rex Danny

mog1300l
27.11.2013, 23:26
Hallo Rex,

ich komme zwar ursprünglich aus der Gegend bin aber weggezogen. Hin und wieder besuche ich die Verwandtschaft und dann werden eben oft Geschichten aus der 'alten Zeit' erzählt. Mein Vater hat sich sehr für militärisches interessiert, im Steigerwald waren ja auch jedes Jahr mind. 2 Übungen oder Manöver.

Bei der Heimfahrt aus dem Steigerwald in unseren Wohnort am Main hat er uns immer wieder am sog. Radstein auf die Sprenganlagen hingewiesen. Wo die aber genau lagen kann ich nicht sagen, zumal man die ja heute nicht mehr sieht. Aber die 'Zunge' ist wahrscheinlich.

Beste Grüße


Matthias

Guenther
01.12.2013, 19:29
Hallo, war heute noch einmal an der Trichtersperre.
Diese ist zurückgebaut, es exestiert nur noch der Plasterring um den ehemaligen
Schachtdeckel wie ich ihn auch bei den Sperren in der Nähe von Bamberg
im Wald gesehen habe.

mfg günther

DeltaEcho80
21.05.2014, 17:48
Hallo zusammen,

die "alte" Volkacher Mainbrücke, die bis 2009 existiert hat, war ja auch vorbereitet.

Diese Brücke war - zumindest aus meinem bescheidenen Blickwinkel heraus - ein Unikat bei uns in der Gegend, da über diese Brücke gleichzeitig eine Bahnstrecke und die Strasse geführt wurden. U.a. wurde das Volkacher Maintanklager hier mit Tankwagen von WÜ aus angefahren. Das Tanklager existiert auch nicht mehr (wäre mal interessant gewesen, zu wissen, ob das auch in irgendwelche Planungen für den V-Fall einbezogen war...).

Bei früheren Spaziergängen am Volkacher Mainufer und unter der Brücke hindurch, sind mir auf Volkacher Seite die noch sichtbaren Widerlager der Brücke aufgefallen, die in den letzten Kriegstagen 1945 gesprengt wurde. Über diese "Ruinen" hat man dann die Behelfsbrücke aus Stahl gebaut, die dann schlappe 60 Jahre als Provisorium gehalten hatte.

Ich habe mich mal etwas umgetan und zur alten Volkacher Brücke u.a. diesen Link gefunden:

http://www.mainschleifenbahn.de/de/bruecke0309.html

Bilder habe ich von der alten Brücke leider selbst keine mehr, obwohl ich doch in den Jahren von 1990 bis 1999 fast täglich über diese Brücke zur Schule gefahren bin. Aber wer hat damals schon daran gedacht, Bilder zu machen...
Traurige Schlagzeilen machte die Brücke immer wieder mal, wenn ein Motorradfahrer in die Bahnschienen geriet, was zu teils tödlichen Unfällen führte. Die Schienen hat man dann auch, als klar war, dass keine Züge mehr über die Brücke fahren dürfen, über asphaltiert.

Grüße
DE

funkmelder
22.05.2014, 09:47
Ich glaube das sollte Sie gewesen sein ?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c9/Mainbruecke-Volkach1.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/60/Mainbruecke-Volkach3.jpg

und hier noch mit etwas mehr Details !
http://www.mainschleifenbahn.de/de/bwander6.html

DeltaEcho80
22.05.2014, 11:03
Hallo Funkmelder,


genau das ist/war sie.

Danke!

DE

Guenther
13.03.2016, 14:54
Hallo, war wieder mal auf Tour,

hab an der A 3 9 Sprengschächte gefunden und dokumentiert.
Diese dürften aber auch am längsten Bestand haben den hier wird jetzt die Autobahn ausgebaut

3 Stück außerhalb des Standstreifens Richtung Würzburg.
3 Stück außerhalb des Standstreifens Richtung Nürnberg
3 Stück auf dem Mittelstreifen

25532 25533


gruß günther