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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sperranlagen Ldkr. SW , WÜ und TBB



Guenther
08.12.2013, 20:36
Hallo , war heute wieder mal auf Tour und Hab die letzten Sperren
in den Ldkr. Würzburg , Schweinfurt und TBB (Wertheim) fotograviert.
Zur 5314 ist zu sagen das es sich um jeweils 3 Schächte an der
Bahn handelt. Die Abdeckung lässt nicht auf einen Sprengschacht
schließen in diesem befindet sich ein Stahlrohr vom Durchmesser von
ca. 50 cm. Auch bei der Sperre in Würzburg lässt der Schachtdeckel
eine Sperre vermuten. Aber diese Aussagen stimmen laut meinen Informanten
bei der Bw. Das Sperrmittelhaus in Wertheim wurde zurückgebaut, hier
stand eine ältere Garage wie mir ältere Anwohner mitteilten.


20073 20074 20075

20076 20077 20078

20079 20080

20081 20082

Bild 1 - 6 Dospa 5314, Bild 7 - 8 Dospa 4831 Bild 9 - 10 Dospa 4832


mfg günther

Guenther
08.12.2013, 20:42
Teil 2

Hier eine ungefähre Karte wie die Dospa 4832 aussieht.

20083

rechts der Einstieg, der Kanal ist ca 60 cm hoch und hat 3 seitliche Abgänge


mfg günther

Guenther
14.12.2013, 09:38
Hallo hab heute die neuesten Infos zur Sperre auf der B 26 Schweinfurt - Mainberg erhalten.
Es sind 4 Schächte und alle zwischen Bahngleis und Radweg und werden als Sperre SW 0054/2
bezeichnet. Die Sperre auf der B 26 als SW 0054/1 bezeichnet.

mfg günther

Rex Danny
14.12.2013, 13:35
Hallo, Günther !

Heute mal eine Antwort zu Deinem obigen Beitrag.

Die Bilder 1 - 6 zeigen natürlich nicht die DOSPA 5314, sondern den Bereich der DOSPA 3568 auf der B26. Wie Du ja richtig geschrieben hattest, befinden sich die 4 Sprengschächte der DOSPA 5314 unterhalb der B26 auf gleicher Höhe wie DOSPA 3568 zwischen dem Gleisbett und dem Radweg. Dort müßten dann also nochmals Bilder geschossen werden. Sind diese 4 Sprengschächte ebenfalls original vorhanden wie die oben auf der B26? Das geht aus Deinem Beitrag oben nicht hervor.

Die Bilder 7 - 8 zeigen die richtige Stelle für die DOSPA 4831, jedoch befanden sich die rückgebauten Sprengschächte auf der Fahrbahn und nicht im Grünstreifen. Die Stelle dürfte aber anhand der Koordinaten in etwa stimmen, könnte aber vielleicht auch noch 50 Meter weiter südlich gelegen sein, da hier die Topographie besser geeignet wäre. Das müßte vor Ort nochmals geklärt und anschließend neu bebildert werden.

Die Bilder 9 - 10 sind zwar im Bereich der DOSPA 4832, diese befand sich aber oberhalb Deiner abgelichteten Stelle auf der Fahrbahn der B8 ungefähr 80 Meter südlich im Bereich der die B8 überspannenden Schilderbrücke und nicht auf dem von Dir abgebildeten Radweg. Auch hier wären neue Bilder leider nötig.

Ach ja, und den 2.Teil mit der Skizzierung der DOSPA 4832 verstehe ich überhaupt nicht. Vermutlich werde ich aber nicht der einzige sein, dem das so ergeht. Erklär das ganze bitte etwas ausführlicher.

Ach ja, Du könntest natürlich hier auch noch die Bilder von Wertheim inkl. der Stecksperre und des ehemaligen Sperrmittellagers (Garage) hier einstellen. Der Titel des Threads bezieht sich ja auch auf den Lkrs. TBB.

Grüße und ein schönes Wochenende


Rex Danny

Guenther
14.12.2013, 15:10
Hallo Rex,
zur Sperre in WÜ-Höchberg (Bilder 9+10) ist zu sagen das genau diese Bilder stimmen nach Rücksprache mit dem Wm.
Diese Sperre ist immer noch vorhanden und unterirdisch, also außer dem einfachen Schachtdeckel
nichts zu sehen, halt der schwarz weiße Pfosten an der Leitplanke.
Der Schacht ist nur der Zugang zur Sperre, diese erstreckt sich über die ganze Straßenbreite.
Diese ist wie auf meiner Zeichnung aufgebaut, die Originalpläne habe ich ebenfalls beim Wm in Augenschein genommen.
Die Bilder in Schweinfurt werd ich vermutlich kommende Woche neu erstellen. Auch hier nach Rücksprache
mit dem Wm.
Bei der zweiten Sperre in Höchberg hätte ich auch ein besseres Bild mir gewünscht. Aber der Verkehr auf
der Straße war zu stark.

mfg günther

Rex Danny
14.12.2013, 16:16
Hallo, Günther !

Es handelt sich hierbei also um 3 Sprengschächte, die vertikal unterirdisch zu erreichen sind, richtig?

Hast Du dann von der Sperre und deren Umgebung noch weitere Bilder gemacht, denn auf dem einen (Bild 9) ist ein weißer Pfeil eingesetzt, somit unbrauchbar, bei dem anderen (Bild 10) nur der Zugangsschacht erkennbar ohne Umfeld. Weiterhin wären die topographischen Begebenheiten inkl. des schwarz/ weißen Pfostens auf Übersichtsbildern besser.

Ach ja, dann war ja meine Vermutung mit der Schilderbrücke gar nicht so verkehrt, denn die 3 Schächte müßten dann ja über eine Strecke von knapp 40 Metern verteilt sein, somit liegt der mittlere Sprengschacht dann fast genau unter der Schilderbrücke.

Und wie sieht es nun mit den Bildern aus Wertheim (Stecksperre, Sperrmittellager/ Garage) aus?

Grüße


Rex Danny

Guenther
16.12.2013, 08:30
Hallo Ulli. ich antworte leider erst heute (Dienst),
natürlich hab ich hier mehrere Bilder gemacht. Wenn ich es schaffte denn ich möchte noch die Bilder
von der Bahnstrecke neu machen wird alles auf CD gebrannt und euch zugeschickt.

mfg günther

Colonel Dash Rendar
13.07.2014, 14:15
Ich habe hier eine Sperranlage, die noch nicht gelistet ist. Bitte in der DOSPA aufnehmen!
Sie befindet sich in der Leistenstraße (B8) in Würzburg-Höchberg. Es handelt sich dabei um eine Stollenanlage, deren Zustand wir am Dienstag inspiziert haben.
Die drei Einstiege befinden sich unter bzw. neben der Leitplanke.
Die Anlage umfasst drei Stollen mit je drei Sprengschächten. Die Deckel haben eine Besonderheit. Sie haben ein "Karomuster" und nicht die normale Verschlußschraube, sondern eine Schraube mit Vierkantloch.

22412 22413 22414 22418 22419 22417

Guenther
13.07.2014, 15:03
Hallo Tom,

deine beschriebene Sperranlage ist die die ich vor längerem schon mal beschrieben habe.
Sie ist auch gelistet unter Würzburg-Höchberg.

gruß günther

Wallmeister 63
13.07.2014, 20:21
Hallo Günther,

den Bildern von Colonel Dash Rendar zufolge ist die Zeichnung in Deinem Beitrag vom 04.09.2006 nicht zutreffend. Dem Bild nach, bei dem man den Eingang in den Stollen sieht, ist dieser selbst nicht tiefer als 2,5 Meter so müssten die Sprengschächte also senkrecht abgehen und nicht seitlich.

MfG

Wallmeister 63

Guenther
13.07.2014, 20:29
Hallo Wallmeister,

kleiner Fehler von mir bei der Zeichnung, geht natürlich seitlich 6 m nach unten

Guenther
04.08.2014, 18:05
Hallo, hab jetzt mal den Plan für die Anlage in Höchberg überarbeitet.

Insgesamt 9 Sprengschächte ca. 6 m tief
Die Einstiegsschächte sind ca. 2,50 tief.
Schacht 1 befindet sich am schwarz-weißen Markierungspfosten

22590 22591 22592


mfg günther

Keilerdackel
05.08.2014, 00:13
Gibt es einen Grund warum diese Sperre so aufwändig ausgeführt ist?

Die Straßenbeschaffenheit an der Stelle hätte doch auch problemlos eine Trichtersperre zugelassen.


Viele Grüße


Michael

Colonel Dash Rendar
05.09.2014, 19:21
Man hat beim Bau der Straße gleich die Möglichkeit genutzt die ganze Anlage einzubauen.
Deshalb sind die Stollenanlagen auch seltener. Der Vorteil der Stollenanlagen ist halt einfach, daß die 9 Sprengschächte unterirdisch sind, also keine Deckel auf der Straße, die sonst immer befahren worden wären. Keine Deckel auf der Fahrbahn --> Weniger ständige Prüfungen der Verkehrssicherheit nötig.

Bei fertigen Straßen griff man natürlich auf Schachtbohrer zurück und bohrte in die fertige Straße die Regelsprengschächte (Trichtersperren).
Deshalb waren die "normalen" Trichtersperren auch die meist verbreitetste Sperrart.

Die Besichtigung der Stollenanlage in Würzburg-Höchberg war wirklich das Sahnehäubchen meiner Reservedienstleistungs-Woche beim Wallmeistertrupp Nürnberg. Stefan, Danke!!!

Farang
05.09.2014, 19:38
Man hat beim Bau der Straße gleich die Möglichkeit genutzt die ganze Anlage einzubauen.
Deshalb sind die Stollenanlagen auch seltener. Der Vorteil der Stollenanlagen ist halt einfach, daß die 9 Sprengschächte unterirdisch sind, also keine Deckel auf der Straße, die sonst immer befahren worden wären. Keine Deckel auf der Fahrbahn --> Weniger ständige Prüfungen der Verkehrssicherheit nötig.

Bei fertigen Straßen griff man natürlich auf Schachtbohrer zurück und bohrte in die fertige Straße die Regelsprengschächte (Trichtersperren).
Deshalb waren die "normalen" Trichtersperren auch die meist verbreitetste Sperrart.

Die Besichtigung der Stollenanlage in Würzburg-Höchberg war wirklich das Sahnehäubchen meiner Reservedienstleistungs-Woche beim Wallmeistertrupp Nürnberg. Stefan, Danke!!!

Dem ist nichts hinzuzufügen und auch logisch. im übrigen nicht die einzige dieser art. mich würde der Durchmesser der zugangsrohre interessieren? DN 1000 oder DN 1200? kleiner schätze ich sie jetzt nicht ein, da das laden sonst sehr strapaziös und zeitaufwendig gewesen wäre. Ansonsten danke für deine geilen Bilder.