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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sperranlagen im Landkreis Wunsiedel



CampGates
28.12.2009, 17:44
Servus,

ich habe heute einige Photos von der hier

Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=1094)

aufgeführten Stecksperre geschossen:

Geographische Lage (Quelle GOOGLE EARTH):
http://up.picr.de/3478909.jpg

Blick nach Nordwesten 1:
http://up.picr.de/3478926.jpg

Blick nach Nordwesten 2:
http://up.picr.de/3478939.jpg

Blick nach Nordwesten 3:
http://up.picr.de/3478948.jpg

CampGates
28.12.2009, 17:46
Blick nach Südosten 1:
http://up.picr.de/3478951.jpg

Blick nach Südosten 2:
http://up.picr.de/3478952.jpg

Blick nach Südosten 3:
http://up.picr.de/3478954.jpg


Gruß Hagen

Geograph
28.12.2009, 17:55
… ich habe heute einige Photos von der hier

Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=1094)

aufgeführten Stecksperre geschossen …



Vielen Dank für die interessanten Bilder!……:)


► E-Mail?……;)


.

CampGates
28.12.2009, 18:14
► E-Mail?……;)


.


Schon erledigt:)!

Geograph
28.12.2009, 18:28
Schon erledigt:)!


Angekommen!……:)



Übrigens, eine interessante und kostengünstige Art eines Stecksperren-Rückbaus; vgl. die gleiche »Verplombung« einer Rampensperre:

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=839)




.

CampGates
28.12.2009, 20:54
Servus,

auf meiner „Tour“ heute durchs östliche Fichtelgebirge bin ich auf der Kreisstraße WUN 18, zwischen Seußen (Arzberg) und Brand (Marktredwitz), Landkreis Wunsiedel auf „verdächtige“ Reparaturstellen in der Asphaltdecke gestoßen, die evtl. auf eine ehemalige Trichtersperre hinweisen könnten: Drei quadratische „Flicken“ ca. 2,50 auf 2,50 m im Abstand von ca. 15 m. Die Fahrbahn liegt dort im Dammbereich (Höhe ansteigend von ca. 3,00 auf 4,00 m), südlich der Flicken wird das Flüsschen „Kössein“ durch ein Brückenbauwerk unterführt. Froschklappen konnte ich im Böschungsbereich beidseitig keine entdecken, lediglich am Dammfuß sind drei Stahlbetonfahrbahndurchlässe DN 600 zu sehen. Ob diese mit den „Flicken“ in Zusammenhang stehen weiß ich nicht, ich denke, diese wurden auf Grund der Lage des Fahrbahndammes im Überschwemmungsgebiet der Kössein dort positioniert.

Da ich kein "Experte" für Sperranlagen bin, bin ich mir nicht sicher, ob zwingend im Bereich von Sprengschächten auch Froschklappen angeordnet sein müssen! Vielleicht kann mir hier jemand diese Frage beantworten.

Hier einige Photos:

Geographische Lage (Quelle GOOGLE EARTH):
http://up.picr.de/3480787.jpg

Blick nach Nordosten 1:
http://up.picr.de/3480789.jpg

Blick nach Nordosten 2:
http://up.picr.de/3480810.jpg

Weitere Photos folgen!

CampGates
28.12.2009, 20:55
Blick nach Nordosten 3:
http://up.picr.de/3480811.jpg

Blick nach Südwesten:
http://up.picr.de/3480815.jpg

Blick nach Westen aus ca. 150 m Entfernung:
http://up.picr.de/3480817.jpg

Gruß Hagen

Geograph
28.12.2009, 21:25
… auf meiner „Tour“ heute durchs östliche Fichtelgebirge bin ich auf der Kreisstraße WUN 18, zwischen Seußen (Arzberg) und Brand (Marktredwitz), Landkreis Wunsiedel auf „verdächtige“ Reparaturstellen in der Asphaltdecke gestoßen, die evtl. auf eine ehemalige Trichtersperre hinweisen könnten: Drei quadratische „Flicken“ ca. 2,50 auf 2,50 m im Abstand von ca. 15 m. Die Fahrbahn liegt dort im Dammbereich (Höhe ansteigend von ca. 3,00 auf 4,00 m), südlich der Flicken wird das Flüsschen „Kössein“ durch ein Brückenbauwerk unterführt. Froschklappen konnte ich im Böschungsbereich beidseitig keine entdecken, lediglich am Dammfuß sind drei Stahlbetonfahrbahndurchlässe DN 600 zu sehen. Ob diese mit den „Flicken“ in Zusammenhang stehen weiß ich nicht, ich denke, diese wurden auf Grund der Lage des Fahrbahndammes im Überschwemmungsgebiet der Kössein dort positioniert.

Da ich kein "Experte" für Sperranlagen bin, bin ich mir nicht sicher, ob zwingend im Bereich von Sprengschächten auch Froschklappen angeordnet sein müssen! Vielleicht kann mir hier jemand diese Frage beantworten.


Wieder ein schöner Fund!…:)


Je nach örtlicher Begebenheit gibt es die Anschlusskästen als »Froschklappen« oder »Hydrantendeckel«, manchmal auch in beiden Formen.

CampGates
28.12.2009, 21:44
Je nach örtlicher Begebenheit gibt es die Anschlusskästen als »Froschklappen« oder »Hydrantendeckel«, manchmal auch in beiden Formen.

Vielen Dank für die interessante Information, diese wird mir beim weiteren "Sperranlagensuchen" sehr hilfreich sein:)!

Sobald die Fahrbahnbankette im Bereich der o. g. Trichtersperre schneefrei sind, halte ich mal Ausschau, ob evtl. Hydrantendeckel vorhanden sind! Diese sind jedoch mit wesentlich weniger Aufwand rückzubauen, als die im Böschungsbereich liegenden Froschklappen.

Die Photos kommen in Kürze per E-Mail!

Gruß Hagen

Geograph
28.12.2009, 21:55
… auf meiner „Tour“ heute durchs östliche Fichtelgebirge bin ich auf der Kreisstraße WUN 18, zwischen Seußen (Arzberg) und Brand (Marktredwitz), Landkreis Wunsiedel auf „verdächtige“ Reparaturstellen in der Asphaltdecke gestoßen, die evtl. auf eine ehemalige Trichtersperre hinweisen könnten: Drei quadratische „Flicken“ ca. 2,50 auf 2,50 m im Abstand von ca. 15 m. Die Fahrbahn liegt dort im Dammbereich (Höhe ansteigend von ca. 3,00 auf 4,00 m), südlich der Flicken wird das Flüsschen „Kössein“ durch ein Brückenbauwerk unterführt. Froschklappen konnte ich im Böschungsbereich beidseitig keine entdecken, lediglich am Dammfuß sind drei Stahlbetonfahrbahndurchlässe DN 600 zu sehen. Ob diese mit den „Flicken“ in Zusammenhang stehen weiß ich nicht, ich denke, diese wurden auf Grund der Lage des Fahrbahndammes im Überschwemmungsgebiet der Kössein dort positioniert.


Die westlich dieser Trichtersperre befindlichen Bahnbrücke über die Röslau verfügt(e) über Sprengkammern.

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=1416)


Vermutlich war die parallel verlaufende B 303 ebenfalls im Bereich der Röslau-Überquerung entsprechend »gesichert«.


.

Geograph
28.12.2009, 22:15
Sobald die Fahrbahnbankette im Bereich der o. g. Trichtersperre schneefrei sind, halte ich mal Ausschau, ob evtl. Hydrantendeckel vorhanden sind! Diese sind jedoch mit wesentlich weniger Aufwand rückzubauen, als die im Böschungsbereich liegenden Froschklappen.


Tja, das sollte man meinen. Trotzdem werden so manche »Hydrantendeckel« – wie auch »Froschklappen« – beim Rückbau gelegentlich »übersehen« ………;)

CampGates
28.12.2009, 22:30
Die westlich dieser Trichtersperre befindlichen Bahnbrücke über die Röslau verfügt(e) über Sprengkammern.

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=1416)


Vermutlich war die parallel verlaufende B 303 ebenfalls im Bereich der Röslau-Überquerung entsprechend »gesichert«.

Da kann man ja bei Gelegenheit mal nachsehen;)!

Geograph
28.12.2009, 22:38
Da kann man ja bei Gelegenheit mal nachsehen;)!


Rein zufällig ………:D


.

CampGates
28.12.2009, 22:58
Tja, das sollte man meinen. Trotzdem werden so manche »Hydrantendeckel« – wie auch »Froschklappen« – beim Rückbau gelegentlich »übersehen« ………;)

Anhand Deines zweiten Photos kann man sehr gut erkennen, wie Fahrbahnbankette mangels Unterhalt im Laufe der Jahre in die Höhe "wachsen"!

Geograph
28.12.2009, 23:05
Anhand Deines zweiten Photos kann man sehr gut erkennen, wie Fahrbahnbankette mangels Unterhalt im Laufe der Jahre in die Höhe "wachsen"!


Und ein paar Meter weiter sieht man dann folgendes Phänomen …

Reforger85
29.12.2009, 09:21
Sag mal Geo,

hast du auf deinen Fotoexkursionen immer einen Klappspaten dabei, oder wie hast du die Bankette umgegraben:confused::confused:.
Da kann ich nur sagen, immer gut gerüstet und Allzeit bereit:D:D

Gruß Christopher

Geograph
29.12.2009, 10:31
…hast du auf deinen Fotoexkursionen immer einen Klappspaten dabei, oder wie hast du die Bankette umgegraben:confused::confused:.
Da kann ich nur sagen, immer gut gerüstet und Allzeit bereit …


Auf dem Klappfahrrad reicht der Platz für einen Klappspaten nicht, aber in den Wäldern liegen manchmal Äste herum ………:D


.

CampGates
29.12.2009, 18:38
Die westlich dieser Trichtersperre [WUN18] befindlichen Bahnbrücke über die Röslau verfügt(e) über Sprengkammern.

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=1416)


Vermutlich war die parallel verlaufende B 303 ebenfalls im Bereich der Röslau-Überquerung entsprechend »gesichert«.


.

Die Angelegenheit hat mir keine Ruhe gelassen, daher „musste“ ich heute mit unserem Hund in dieser Ecke eine Runde Gassi gehen und nebenbei ein paar Photos machen:

Geographische Lage (Quelle GOOGLE EARTH):
http://up.picr.de/3486043.jpg

Blick nach Osten 1: Bundesstraße B303 und Bahnstrecke Arzberg-Marktredwitz, jeweils Unterführungsbauwerk Röslau
http://up.picr.de/3486016.jpg

Blick nach Osten 2: Bundesstraße B303 und Bahnstrecke Arzberg-Marktredwitz, jeweils Unterführungsbauwerk Röslau, südliche Bauwerkshälften
http://up.picr.de/3486017.jpg

Blick nach Norden 1: Die ehemalige Trichtersperre ist noch zu erkennen. Es wurde zwar die komplette Deckschicht der Fahrbahn in diesem Bereich erneuert, aber anscheinend wurden die Auffüllungen der Sprengschächte nicht ausreichend verdichtet, da sich im Asphalt deutlich Risse abzeichnen. Ich werde bei Gelegenheit bessere Photos dieser Bereiche machen, vielleicht am kommenden Wochenende, da ist der Verkehr etwas reduziert.
http://up.picr.de/3486037.jpg

CampGates
29.12.2009, 18:40
Blick nach Norden 2:
http://up.picr.de/3486038.jpg

Blick nach Osten, südliche Hälfte der Bahnbrücke:
http://up.picr.de/3486074.jpg

Blick nach Osten, nördliche Hälfte der Bahnbrücke, wo die Sprengkammern sitzen (saßen), weiß ich leider nicht:
http://up.picr.de/3486075.jpg

Blick auf das südliche Widerlager der Bahnbrücke:
http://up.picr.de/3486083.jpg

CampGates
29.12.2009, 18:43
Blick nach Westen auf die Bahnbrücke:
http://up.picr.de/3486084.jpg

Wie schon gesagt, bei Gelegenheit werde ich detailliertere Photos schießen!

Gruß Hagen

McMarkus
29.12.2009, 21:53
Moin.

Und diese wunderschöne Bauwerk sollte kaputtgesprengt werden? Ich muß sagen, auch wenn es nichts mit dem eigentlich Thema zu tun hat, diese Fachwerkbrücke gefällt mir wirklich sehr. Hat die denn einen Namen?

Gruß,
Markus

Geograph
29.12.2009, 22:22
Die Angelegenheit hat mir keine Ruhe gelassen, daher „musste“ ich heute mit unserem Hund in dieser Ecke eine Runde Gassi gehen und nebenbei ein paar Photos machen …

Das nennt man dann »produktive Unruhe« ………;)




Die ehemalige Trichtersperre ist noch zu erkennen. Es wurde zwar die komplette Deckschicht der Fahrbahn in diesem Bereich erneuert, aber anscheinend wurden die Auffüllungen der Sprengschächte nicht ausreichend verdichtet, da sich im Asphalt deutlich Risse abzeichnen.

Dann hatten wir richtig kombiniert!……:)




… wo die Sprengkammern sitzen (saßen), weiß ich leider nicht …

Ich habe die entsprechende Quelle mal herausgekramt:

Eisenbahnbrücke über die Röslau, Halbparabelträgerbrücke mit Strebefachwerk aus Eisen, 1897 und 1927, drei Sprengkammern im Brückenpfeiler (Nordseite); bei Streckenkilometer 129,960. (Brand, Fl.Nr.268) ; (Seussen, Fl.Nr. 390).► http://www.marktredwitz.de/file/1941_dschlist.pdf [29.12.2009; 22:00 Uhr; S. 11]


.

CampGates
29.12.2009, 22:46
Moin.

Und diese wunderschöne Bauwerk sollte kaputtgesprengt werden? Ich muß sagen, auch wenn es nichts mit dem eigentlich Thema zu tun hat, diese Fachwerkbrücke gefällt mir wirklich sehr. Hat die denn einen Namen?

Mir ist kein offizieller Name bekannt. Laut

brueckenweb.de - für den Brückenfan (http://www.brueckenweb.de/2content/datenbank/bruecken/2brueckenblatt.php?bas=38971)

hat die Brücke den Namen "Seussenbrücke".

Geograph, sind die gezeigten Photos für DOSPA in Ordnung oder benötigst Du (speziell von der B303-Brücke) noch zusätzliche, auf welchen die "Überreste" der Trichtersperre besser zu erkennen sind?

Gruß Hagen

Horner
29.12.2009, 22:50
Je später der Abend, um so besser die produktivität:D
Tolle schnelle Verarbeitung und Auflösung der Frage, wie macht man das so schnell?

Gruß
Horner

Geograph
29.12.2009, 22:59
Geograph, sind die gezeigten Photos für DOSPA in Ordnung oder benötigst Du (speziell von der B303-Brücke) noch zusätzliche, auf welchen die "Überreste" der Trichtersperre besser zu erkennen sind?


Aufnahmen mit »Überresten« sind natürlich immer am besten. ……;)

Deine »Übersichtsaufnahmen« sind aber auch nicht zu verachten.……:)



Bei »brueckenweb.de« kann man übrigens die Laufgalerie am Brückenpfeiler entdecken:

► brueckenweb.de - für den Brückenfan (http://www.brueckenweb.de/2content/datenbank/bruecken/2brueckenblatt.php?bas=38971)……:cool:


.

Geograph
29.12.2009, 23:05
Je später der Abend, um so besser die produktivität:D
Tolle schnelle Verarbeitung und Auflösung der Frage, wie macht man das so schnell?

Typisch »Cold-War-Forum« ………;)…:)


.

CampGates
30.12.2009, 09:01
...Ich habe die entsprechende Quelle mal herausgekramt:
► http://www.marktredwitz.de/file/1941_dschlist.pdf [29.12.2009; 22:00 Uhr; S. 11]

Eisenbahnbrücke über die Röslau, Halbparabelträgerbrücke mit Strebefachwerk aus Eisen, 1897 und 1927, drei Sprengkammern im Brückenpfeiler (Nordseite); bei Streckenkilometer 129,960. (Brand, Fl.Nr.268) ; (Seussen, Fl.Nr. 390)....

Da die Brücke nur einen Mittelpfeiler hat, ist sicher das nördliche Widerlager gemeint?!


...Aufnahmen mit »Überresten« sind natürlich immer am besten....

Kein Problem, kann aber noch ein paar Tage dauern!

Gruß Hagen

Geograph
30.12.2009, 20:55
Da die Brücke nur einen Mittelpfeiler hat, ist sicher das nördliche Widerlager gemeint?!

Nein, die drei Sprengkammern befinden (oder befanden) sich im Brückenpfeiler, denn bei »brueckenweb.de« kann man die entsprechende Laufgalerie zu deren Wartung bzw. Bestückung entdecken:

► brueckenweb.de - für den Brückenfan (http://www.brueckenweb.de/2content/datenbank/bruecken/2brueckenblatt.php?bas=38971)……;)





Kein Problem, kann aber noch ein paar Tage dauern!

Nur kein Stress!……:)


.

CampGates
30.12.2009, 21:28
Nein, die drei Sprengkammern befinden (oder befanden) sich im Brückenpfeiler, denn bei »brueckenweb.de« kann man die entsprechende Laufgalerie zu deren Wartung bzw. Bestückung entdecken...

Alles klar, vielen Dank für die Information:)!

In diesem Zusammenhang hätte ich noch eine grundsätzliche, wenn vielleicht auch etwas banale Frage:

Warum genau wurden eigentlich Sperranlagen auf Bahnstrecken eingebaut?

Meinem Wissen nach wurden Sperranlagen in Straßen vorgesehen, um den Vormarsch von feindlichen Fahrzeugen oder Fahrzeugkolonnen zu bremsen oder/und in Beschuss zu nehmen.

Wie ist das bei Bahnstrecken zu verstehen? Hätte der Feind Schienenfahrzeuge „gekapert“ oder seine eigenen zum Einsatz gebracht? Hätten diese dann durch Sperranlagen gestoppt werden sollen?

Gruß Hagen

Harry (†)
30.12.2009, 22:34
Primär weil bspw. Schienenbrücken mit sehr wenig Aufwand auch zum überwueren von anderen Fahrzeugen umbaubar sind

Horner
30.12.2009, 23:11
Moin Hagen,

meiner Denkweise nach, würde es sich genauso verhalten wie auf Straßen, Autobahnen und Kanäle.
Nämlich den Feind in keinster Weise es zu ermöglichen weiter in das Landesinnere weiter vor zu dringen lassen, egal mit welchen fahrbaren Transportmitteln.
Ein gutes Beispiel ist die Brücke von Remagen, die wegen eines angeschossenen Sprengkabels nicht, bzw. wegen Mangels an Sprengladung nicht gesprengt werden konnte.
Da in unseren Lande und einige Nachbarstaaten die gleiche Spur haben, würde der Feind versuchen ( wenn nicht eigenes Bahngerät die gleiche Spurbreite hätte ) auch erbeutetes Bahngerät zur Verwendung nehmen, um sein schnelleres Eindringen in den jeweiligen Land zu verwirklichen.Aus diesen Grunde her sind auch Sperrmittel an Brückem für Schienenfahrzeuge wohl vorgesehen.
So würde ich halt denken und vorgehen und alles daran setzen, um den Feind zu stoppen oder in seiner Handlungsweise zu behindern.

Gruß

Horner ( Beagle )

Horner
30.12.2009, 23:17
Harry war schneller,

man braucht die Schienen nur zu überplanken bzw. die Bahnschwellen und schon können, die nicht an Schienen gebundenen Fahrzeuge auch diese Brücken benutzen, richtig?

Horner
31.12.2009, 08:31
Moin Jungs und Mädels,

Um auf das Thema wieder zurück zu kommen, ist mir beim Heia machen noch etwas eingefallen.
In einigen Fällen ist es so, das man bei einer Sprengung einer Eisenbahnbrücke gleich 2 Fliegen mir einer Klappe schlagen kann.
Nämlich, wenn sich Straßen oder Autobahnen übereinander kreuzen.
Sollte die Lage es verlangen, diese Brücke zu sprengen, ist der darunter führende Verkehrsweg auch gleich mit versperrt.
Ich habe hier zwei Objekte die ich wegen den Auf u.- Abfahrten nicht auf`s Bild bekomme. Bei der großen Brücke (Bild 1 ) sind an jeder Seite 2 Rohre in den Brückensockel eingebaut, die keine Zuführung nach oben haben. An den oberen Enden, sind jeweis zwei Klappen vorhanden, um eine Ladung hienein zu setzen.
Bei der anderen Brücke ist genau das gleiche Handikap, leider noch ein bisschen schwieriger ( Bild 2 ). Diese Brücke hat genau die Feiler in der Mitte des Autobahnzubringers und die Kammern befinden sich nicht außen, sondern jeweils innen am unteren Rahmen des Brückensegment gegen überliegend postiert. Das brennt mir richtig in den Fingern des Auslöser der Kamera, aber mein Hinterteil ist auch noch Heilig.

Gruß

Horner ( Beagle )

CampGates
31.12.2009, 10:47
Vielen Dank für die äußerst zügige und ausführliche Beantwortung meiner Frage:)! Auf den Gedanken, daß Bahnbrücken mit relativ geringem Aufwand auch für "Nichtschienenfahrzeuge" passierbar gemacht werden können, bin ich nicht gekommen!


....Um auf das Thema wieder zurück zu kommen, ist mir beim Heia machen noch etwas eingefallen....

Es ist seltsam , daß einem beim "Schlafengehen" oft die besten Einfälle kommen. Mir geht das auch manchmal so:)!

Gruß Hagen

Geograph
31.12.2009, 11:33
In einigen Fällen ist es so, das man bei einer Sprengung einer Eisenbahnbrücke gleich 2 Fliegen mir einer Klappe schlagen kann.
Nämlich, wenn sich Straßen oder Autobahnen übereinander kreuzen.
Sollte die Lage es verlangen, diese Brücke zu sprengen, ist der darunter führende Verkehrsweg auch gleich mit versperrt.


Nette Beispiele hierfür:……:)

► http://www.cold-war.de/14002-post1.html

► http://www.cold-war.de/10830-post109.html

.

Geograph
31.12.2009, 11:40
Warum genau wurden eigentlich Sperranlagen auf Bahnstrecken eingebaut?


Eisenbahnstrecken dienen aber nicht nur dem Vormarsch, sondern auch für Nachschubzwecke. Die Wiederherstellung unterbrochener Bahnstrecken kostet Zeit und bindet neben Personal auch entsprechendes Material.



Nicht nur in Bahnbrücken und Bahntunnels wurden Sperreinrichtungen (Sprengkammern, Schneidladungsvorrichtungen, …) eingebaut, sondern auch in geeigneten Streckenverläufen. Bekanntes Beispiel hierfür ist die Fallkörpersperranlage an der »Schiefen Ebene«:

► http://www.panoramio.com/photos/original/10132983.jpg



Besonders an größeren Flüssen wurden Eisenbahnbrücken vornherein als »Kombinationsbauwerke« errichtet.

Ein Beispiel für eine kombinierte Straßen-/Eisenbahnbrücke ist die Wintersdorfer Rhein-Brücke. 1997/1998 erfolgte die Freigabe der Strecke und Brücke durch die NATO bzw. durch das Bundesverteidigungsministerium.

► Wintersdorf - Google Maps (http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Wintersdorf&sll=48.837153,8.140697&sspn=0.052539,0.14986&ie=UTF8&hq=&hnear=Wintersdorf+Rastatt,+Baden-W%C3%BCrttemberg&ll=48.847127,8.115962&spn=0.001642,0.004683&t=k&z=18)



Für rein militärische Zwecke wurde die Haus-Knipp-Brücke bei Duisburg-Beeckerwerth mit entsprechenden Auskleidungen der Zwischenschienenräume versehen.

► Beeckerwerth, Duisburg - Google Maps (http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Beeckerwerth,+Duisburg&sll=51.478022,6.677469&sspn=0.000194,0.000585&ie=UTF8&hq=&hnear=Beeckerwerth+Duisburg,+Nordrhein-Westfalen&ll=51.478014,6.677391&spn=0.000097,0.000293&t=h&z=22)


.

Rex Danny
31.12.2009, 12:39
Hallo, Geograph !

Dir ist aber schon klar, daß Du mit Wintersdorf und Beeckerwerth zwei Rheinbrücken angibst, die offensichtlich mit Sperren ausgestattet waren, aber in der DOSPA nicht auftauchen.

Die einzige Rheinbrücke in der DOSPA ist die Eisenbahnbrücke Duisburg-Rheinhausen (DOSPA 892). Aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, daß dann auch die Eisenbahnbrücke Beeckerwerth eine Brückensperre hatte.

Ich schlage daher vor, die beiden Brücken in die DOSPA aufzunehmen (als Brückensperren) und anschließend sollten vielleicht mal die bei Google Earth etc. zahlreich vorhandenen eingestellten Bilder nach Brückensperren am Rhein abgesucht werden.

Viel Arbeit, aber ich glaube, es könnte sich lohnen.

Mail angekommen ?

Gruß,


Rex Danny

dochol
31.12.2009, 15:14
Besonders an größeren Flüssen wurden Eisenbahnbrücken vornherein als »Kombinationsbauwerke« errichtet.

Ein Beispiel für eine kombinierte Straßen-/Eisenbahnbrücke ist die Wintersdorfer Rhein-Brücke. 1997/1998 erfolgte die Freigabe der Strecke und Brücke durch die NATO bzw. durch das Bundesverteidigungsministerium.

► Wintersdorf - Google Maps (http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Wintersdorf&sll=48.837153,8.140697&sspn=0.052539,0.14986&ie=UTF8&hq=&hnear=Wintersdorf+Rastatt,+Baden-W%C3%BCrttemberg&ll=48.847127,8.115962&spn=0.001642,0.004683&t=k&z=18)



Für rein militärische Zwecke wurde die Haus-Knipp-Brücke bei Duisburg-Beeckerwerth mit entsprechenden Auskleidungen der Zwischenschienenräume versehen.

► Beeckerwerth, Duisburg - Google Maps (http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Beeckerwerth,+Duisburg&sll=51.478022,6.677469&sspn=0.000194,0.000585&ie=UTF8&hq=&hnear=Beeckerwerth+Duisburg,+Nordrhein-Westfalen&ll=51.478014,6.677391&spn=0.000097,0.000293&t=h&z=22)


.

Nach dem Militärstraßennetz mit vorbereiteten Kommunikationseinrichtungen in der Pampa, den Autobahn-Notlandeplätzen und sonstigen Hilfskrankenhäusern/Mehrzweckanlagen/Sperreinrichtungen dachte ich ja, mich könnte nichts mehr überraschen, aber dass die Brücken noch 1998 extra für diesen Zweck gebaut und von der NATO abgenommen wurden (während andere Bauten schon längst zurückgebaut/verfallen sind); ja dass hätte ich wirklich nicht gedacht.

Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es lange nicht die letzte Überraschung war...

Gruß dochol
(Der jeder fast schon paranoid jede Brücke und jeden Kanaldeckel hypnotisch anschaut...)

Geograph
31.12.2009, 15:31
Nach dem Militärstraßennetz mit vorbereiteten Kommunikationseinrichtungen in der Pampa, den Autobahn-Notlandeplätzen und sonstigen Hilfskrankenhäusern/Mehrzweckanlagen/Sperreinrichtungen dachte ich ja, mich könnte nichts mehr überraschen, aber dass die Brücken noch 1998 extra für diesen Zweck gebaut und von der NATO abgenommen wurden (während andere Bauten schon längst zurückgebaut/verfallen sind); ja dass hätte ich wirklich nicht gedacht.


Anmerkung:……:)

1954 wurde die betreffende Bahnstrecke mit der Wintersdorfer Rhein-Brücke von der NATO als militärisch wichtig eingestuft. Die Bauunterhaltung erfolgte seitdem vom Bundesverteidigungsministerium. Die Brücke und die daran anschließenden Rampen waren baulich so vorbereitet, dass sie innerhalb von 48 Stunden zweigleisig von Eisenbahnzügen befahren werden konnten. Ein Gleis war durchgängig befahrbar, das zweite Gleis endete blind an den Brückenköpfen. Für den regulären Bahnbetrieb war die Strecke nicht vorgesehen. 1997 gab die NATO bekannt, dass sie kein Interesse mehr an dieser Bahnstrecke habe. Daraufhin gab Anfang 1998 das Bundesverteidigungsministerium die Brücke frei und stellte die Bauunterhaltungszahlungen ein.


.

DerNoergler
24.04.2010, 15:06
Moin Jungs und Mädels,

...
In einigen Fällen ist es so, das man bei einer Sprengung einer Eisenbahnbrücke gleich 2 Fliegen mir einer Klappe schlagen kann.
Nämlich, wenn sich Straßen oder Autobahnen übereinander kreuzen.
Sollte die Lage es verlangen, diese Brücke zu sprengen, ist der darunter führende Verkehrsweg auch gleich mit versperrt.
...


als das vorstehende gelesen habe, habe ich an ein Objekt in Schleswig-Holstein erinnert. Es handelt sich dabei um die Brücke der B 404 über die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck.

die wies an den Auflagern die bekannten Revisions-/Sprensgschachtklappen auf. asl Jugendlicher habe ich so etwas natürlich nicht fotografiert und jetzt ist es leider zu spät dafür. Inzwischen ist dort eine im Zug dem Ausbau zur A 21 eine neue Brücke.
Koordinate der Brücke: 53°45'33,79'' N 010°19'19,56''

Im übrigen standen die nächsten Sperrhäuser 2, 5 km südlich dieser Brücke im Wald bei Rehbrook (Zugang vom Parkplatz B 404 aus)
gruß
hendrik

Horner
24.04.2010, 23:19
Super, wenn sich einer an dieser Anlage noch erninnern kann, der Hinweis, solche, sind immer willkommem!!!

Gruß

Horner ( Beagle )

Geograph
25.04.2010, 19:30
als das vorstehende gelesen habe, habe ich an ein Objekt in Schleswig-Holstein erinnert. Es handelt sich dabei um die Brücke der B 404 über die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck.

die wies an den Auflagern die bekannten Revisions-/Sprensgschachtklappen auf. asl Jugendlicher habe ich so etwas natürlich nicht fotografiert und jetzt ist es leider zu spät dafür. Inzwischen ist dort eine im Zug dem Ausbau zur A 21 eine neue Brücke.
Koordinate der Brücke: 53°45'33,79'' N 010°19'19,56''


Was sind denn »Revisions-/Sprensgschachtklappen« bzw. wie sehen sie aus?……:(……:confused:

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DerNoergler
25.04.2010, 19:44
Was sind denn »Revisions-/Sprensgschachtklappen« bzw. wie sehen sie aus?……:(……:confused:

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okay ich habe mich ungenau ausgedrückt. am oberen Ende waren im Widerlager (Nordseite) zwei nahezu quadratische verschloßene Metalltüren. in der Böschung zur davor verlaufenden Straße (Gemeindestraße oder Kreisstraße waren Treppenstufen um den Zugang zu ermöglichen. Als Jugendlicher (als im kalten krieg habe ich mich nie darum gekümmert, was dahinter steckte.
Über die Sperrmittelhäuser dort inder Nähe hat man uns erzählt, daß da Waffen und Munition für reservisten drinn wären (heute würde ich es MOB-Punkt nennen und es nicht glauben. Damals wußte ich es nicht besser
Was sich dahinter verbarg, ob ein Revisionsschacht oder eine Anlage zur Sperrung/Sprengung, kann ich auf Grund der vergangenen Jahre und des nicht mehr vorhandenen Bauwerk nicht beurteilen.
Über die Sperrmittelhäuser dort inder Nähe hat man uns erzählt, daß da Waffen und Munition für Reservisten drin wären (heute würde ich es MOB-Punkt nennen und es nicht glauben). Damals wußte ich es nicht besser
So, genau genug Geograph?
Hendrik

Geograph
14.07.2010, 20:31
Die Angelegenheit hat mir keine Ruhe gelassen, daher „musste“ ich heute mit unserem Hund in dieser Ecke eine Runde Gassi gehen und nebenbei ein paar Photos machen:



Die ehemalige Trichtersperre ist noch zu erkennen. Es wurde zwar die komplette Deckschicht der Fahrbahn in diesem Bereich erneuert, aber anscheinend wurden die Auffüllungen der Sprengschächte nicht ausreichend verdichtet, da sich im Asphalt deutlich Risse abzeichnen. Ich werde bei Gelegenheit bessere Photos dieser Bereiche machen, vielleicht am kommenden Wochenende, da ist der Verkehr etwas reduziert.


Hatte sich in der Zwischenzeit eine günstige Gelegenheit ergeben?……:)


Nördlich von Marktredwitz gibt es auch ein Eisenbahnviadukt, dass entsprechend »gesichert« war:

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2201)


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CampGates
16.07.2010, 18:17
Servus,

im Folgenden möchte ich die „Überreste“ eine Trichtersperre im Landkreis Wunsiedel in Oberfranken zeigen, die unmittelbar an der Grenze zu Tschechien liegt.

Geographische Lage (Quelle GOOGLE EARTH)
http://up.picr.de/4782881.jpg


Blick nach Westen ehemaliger Schacht 1
http://s1.up.picr.de/4782882.jpg


Blick nach Westen ehemaliger Schacht 2
http://s2.up.picr.de/4782883.jpg

Weitere Photos folgen...

CampGates
16.07.2010, 18:19
Blick nach Westen ehemaliger Schacht 3
http://up.picr.de/4782908.jpg

Blick nach Osten ehemaliger Schacht 3
http://s1.up.picr.de/4782909.jpg


Reste des Anschlußkastens ehemaliger Schacht 1 (Hydrantendeckeltragplatte)
http://s2.up.picr.de/4782910.jpg


Gruß Hagen

P.S.: Geograph, ich sende Dir die Photos für die Datenbank in Kürze zu!

Geograph
16.07.2010, 18:51
… im Folgenden möchte ich die „Überreste“ eine Trichtersperre im Landkreis Wunsiedel in Oberfranken zeigen, die unmittelbar an der Grenze zu Tschechien liegt.


Vielen Dank für den Hinweis!……:)


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Geograph
16.07.2010, 21:05
… im Folgenden möchte ich die „Überreste“ eine Trichtersperre im Landkreis Wunsiedel in Oberfranken zeigen, die unmittelbar an der Grenze zu Tschechien liegt.


► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2207)……:)



Waren an der nördlich verlaufenden St 2178 in Richtung Silberbach auch irgendwelche Spuren feststellbar?

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CampGates
16.07.2010, 21:54
....Waren an der nördlich verlaufenden St 2178 in Richtung Silberbach auch irgendwelche Spuren feststellbar?

Aufgefallen ist mir bis jetzt im diesem Bereich noch nichts. Meiner Erinnerung nach ist aber die Deckschicht der Fahrbahn in diesem Bereich in den letzten Jahren erneuert worden. Ich werde aber mal genauer nachsehen, sollte dort tatsächlich mal eine Sperranlage gewesen sein, vielleicht lässt sich ja trotzdem noch die ein oder andere "Spur" finden.

Gruß Hagen

Geograph
16.07.2010, 22:20
Aufgefallen ist mir bis jetzt im diesem Bereich noch nichts. Meiner Erinnerung nach ist aber die Deckschicht der Fahrbahn in diesem Bereich in den letzten Jahren erneuert worden. Ich werde aber mal genauer nachsehen, sollte dort tatsächlich mal eine Sperranlage gewesen sein, vielleicht lässt sich ja trotzdem noch die ein oder andere "Spur" finden.


Prima.……:)

Eine parallele Sperranlage würde sich – vom fernen Schreibtisch aus beurteilt – in diesem Bereich anbieten.……;)

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CampGates
16.07.2010, 22:43
Eine parallele Sperranlage würde sich – vom fernen Schreibtisch aus beurteilt – in diesem Bereich anbieten.……;)

Ich werde die "Sache" in Kürze überprüfen, ist ja nicht weit...:)

CampGates
17.07.2010, 19:28
…Waren an der nördlich verlaufenden St 2178 in Richtung Silberbach auch irgendwelche Spuren feststellbar?

.



…Meiner Erinnerung nach ist aber die Deckschicht der Fahrbahn in diesem Bereich in den letzten Jahren erneuert worden. Ich werde aber mal genauer nachsehen, sollte dort tatsächlich mal eine Sperranlage gewesen sein, vielleicht lässt sich ja trotzdem noch die ein oder andere "Spur" finden.


Ich bin heute den genannten Abschnitt der St2178 mal mit dem Fahrrad abgefahren. Die Asphaltdeckschicht weist in diesem Bereich zahlreiche Schäden auf, daher wurde sie in den letzten Jahren, entgegen meiner Vermutung, wohl doch nicht erneuert. Trotz des "alten" Fahrbahnbelages konnte ich leider keinerlei Hinweise auf eine Trichtersperre entdecken, schade:(!

Gruß Hagen

Geograph
17.07.2010, 19:50
Ich bin heute den genannten Abschnitt der St2178 mal mit dem Fahrrad abgefahren. Die Asphaltdeckschicht weist in diesem Bereich zahlreiche Schäden auf, daher wurde sie in den letzten Jahren, entgegen meiner Vermutung, wohl doch nicht erneuert. Trotz des "alten" Fahrbahnbelages konnte ich leider keinerlei Hinweise auf eine Trichtersperre entdecken, schade:(!


Fleißig, fleißig – und dann ohne »Belohnung« ………:(


Vielen Dank für Deine Bemühungen!……:)

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CampGates
17.07.2010, 19:56
Da die letzten Aufnahmen der Trichtersperre auf der WUN18 im Winter entstanden sind, sende ich als Ergänzung noch zwei "Sommerphotos":

Blick nach Nordosten
http://up.picr.de/4789468.jpg

Blick nach Südwesten
http://s1.up.picr.de/4789469.jpg

Gruß Hagen

Geograph
17.07.2010, 20:02
Da die letzten Aufnahmen der Trichtersperre auf der WUN18 im Winter entstanden sind, sende ich als Ergänzung noch zwei "Sommerphotos":




Sehr schön!……:cool:


Übrigens, dies war Dein 100. Beitrag. Gratulation!……:)


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CampGates
17.07.2010, 22:24
Übrigens, dies war Dein 100. Beitrag. Gratulation!……:)
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Vielen Dank! Auf die nächsten 100:)!

CampGates
17.07.2010, 22:26
...Vielen Dank für Deine Bemühungen!……:).

Etwas sportliche Betätigung hat noch nie geschadet...:)

Geograph
17.07.2010, 22:35
Etwas sportliche Betätigung hat noch nie geschadet...:)


Wohl wahr ………;)


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Geograph
17.07.2010, 22:46
Vielen Dank! Auf die nächsten 100:)!


Nur 100?……:eek:


OK, dann wünsche ich mir 100 neue Hinweise, also 15 Trichtersperren, 20 Stecksperren, 10 Fallkörpersperren, 5 Rampensperren, 13 Brückensperren und der Rest bitte Sperrmittelhäuser ………:p……:D


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dada
17.07.2010, 22:53
...und eine Schaumsperre...

Geograph
17.07.2010, 23:00
...und eine Schaumsperre...


Am besten mit »Palm-Oliv« – pflegt die Hände schon beim Sperren ………:D……:p……:D


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dochol
17.07.2010, 23:28
Da die letzten Aufnahmen der Trichtersperre auf der WUN18 im Winter entstanden sind, sende ich als Ergänzung noch zwei "Sommerphotos":

Blick nach Nordosten
http://up.picr.de/4789468.jpg

Gruß Hagen

Was würde ich dafür geben, mal über solch eine "Offentlichtlichkeit" zu stolpern.
Hier gibts nur "Glatt wie Babypopo" ohne jeden Fleck oder "Fahrwerkteststrecke".

Geograph
18.07.2010, 00:19
Was würde ich dafür geben, mal über solch eine "Offentlichtlichkeit" zu stolpern.
Hier gibts nur "Glatt wie Babypopo" ohne jeden Fleck oder "Fahrwerkteststrecke".


Dann solltest Du mal einen kleinen Ausflug mit dem »DOSPA«-Datenbank-Beauftragten unternehmen. Der würde Dir die schönsten Stellen solcher »Offensichtlichkeiten« in den verschiedensten Varianten im Umkreis von wenigen Kilometern zeigen – inklusive Sperrmittelhäuser ………;)


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CampGates
18.07.2010, 20:30
Servus,

zur Ergänzung des Satzes 1278 der DOSPA Datenbank (Trichtersperre B15 Rehau-Schönwald) möchte ich einige Photos zeigen. Die Lage der rückgebauten Trichtersperre lässt sich nur noch anhand der feinen Risse in der Asphaltdeckschicht "rekonstruieren".

Geographische Lage (Quelle GOOGLE EARTH)
http://up.picr.de/4793951.jpg

Blick nach Südosten ehemaliger Schacht 1
http://s1.up.picr.de/4793956.jpg

Blick nach Südosten ehemaliger Schacht 2
http://s2.up.picr.de/4793958.jpg


Teil 2 folgt umgehend...

CampGates
18.07.2010, 20:31
Blick nach Südosten ehemaliger Schacht 3
http://s3.up.picr.de/4793960.jpg

Blick nach Nordwesten ehemaliger Schacht 3
http://up.picr.de/4793989.jpg

Blick nach Nordwesten ehemaliger Schacht 2
http://s1.up.picr.de/4793990.jpg

Blick nach Nordwesten ehemaliger Schacht 1
http://s2.up.picr.de/4793991.jpg

Gruß Hagen

Geograph
18.07.2010, 20:35
… zur Ergänzung des Satzes 1278 der DOSPA Datenbank (Trichtersperre B15 Rehau-Schönwald) möchte ich einige Photos zeigen. Die Lage der rückgebauten Trichtersperre lässt sich nur noch anhand der feinen Risse in der Asphaltdeckschicht "rekonstruieren".



Prima!……:)


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CampGates
18.07.2010, 20:48
Nur 100?……:eek:


OK, dann wünsche ich mir 100 neue Hinweise, also 15 Trichtersperren, 20 Stecksperren, 10 Fallkörpersperren, 5 Rampensperren, 13 Brückensperren und der Rest bitte Sperrmittelhäuser ………:p……:D


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15 Trichtersperren sollten kein Problem sein, mit dem Rest wird´s dann schon etwas schwieriger...:)

Geograph
18.07.2010, 20:52
15 Trichtersperren sollten kein Problem sein, mit dem Rest wird´s dann schon etwas schwieriger...:)


Du schaffst das schon ………;)


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CampGates
18.07.2010, 21:05
Hatte sich in der Zwischenzeit eine günstige Gelegenheit ergeben?……:)


Ja, heute:). Auch hier sind die "Spuren" der rückgebauten Trichtersperre nur noch beim sehr genauen Hinsehen zu erkennen: Lediglich feine Risse in der Asphaltdecke...

So, und jetzt die längst "überfälligen" Photos.

Blick nach Nordosten
http://up.picr.de/4798211.jpg

Blick nach Südwesten
http://s1.up.picr.de/4798213.jpg

Teil 2 folgt umgehend

CampGates
18.07.2010, 21:06
Blick nach Osten ehemaliger Schacht 3
http://s2.up.picr.de/4798216.jpg

Blick nach Osten ehemaliger Schacht 2
http://up.picr.de/4798266.jpg

Blick nach Osten ehemaliger Schacht 1
http://s1.up.picr.de/4798271.jpg

Gruß Hagen

Geograph
18.07.2010, 21:12
Ja, heute. Auch hier sind die "Spuren" der rückgebauten Trichtersperre nur noch beim sehr genauen Hinsehen zu erkennen: Lediglich feine Risse in der Asphaltdecke...

Deutsche Wertarbeit ………:D





So, und jetzt die längst "überfälligen" Photos.

Irgendwie wiederhole ich mich heute: Vielen Dank!……:)


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CampGates
18.07.2010, 22:05
Du schaffst das schon ………;)


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Ich werde mir größte Mühe geben:)!

Geograph
18.07.2010, 22:25
Ich werde mir größte Mühe geben:)!


Ob das noch klappt?……:(

Inzwischen hast Du zehn weitere Beiträge verfasst und noch keine einzige neue Sperranlage war dabei ………:eek:……:p



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CampGates
07.08.2010, 23:55
Servus,

zum Abschluß für heute noch eine weitere rückgebaute Trichtersperre aus dem Landkreis Wunsiedel. Diese befindet sich auf der Kreisstraße WUN18 (ich bin mir hier aber mit der Straßenbezeichnung nicht ganz sicher, durch den Neubau der nördlich liegenden Bundesstraße B303 (E48) vor einigen Jahren könnte evtl. eine Umwidmung zur GVS erfolgt sein!?) zwischen Schirnding und Einmündung in die (neue) B303. Die genannte Straße war vor dem Fall des Eisernen Vorhanges "Zubringer" zum Grenzübergang Schirnding. Von der ehemaligen Trichtersperre sind nur noch die quadratischen Flicken in der Asphaltdecke ersichtlich, Anschlußkästen o. ä. konnte ich keine auffinden.

Nun einige Photos der rückgebauten Trichtersperre im Gesamtüberblick sowie von den einzelnen ehemaligen Schächten aus verschiedenen Blickrichtungen:

Blick nach Südwesten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://up.picr.de/4933964.jpg

Blick nach Südosten ehemaliger Schacht 1
http://s1.up.picr.de/4933967.jpg

Blick nach Südosten ehemaliger Schacht 2
http://s2.up.picr.de/4933969.jpg

Blick nach Südosten ehemaliger Schacht 3
http://s3.up.picr.de/4933972.jpg

Ein Photo folgt noch…

CampGates
07.08.2010, 23:57
Blick nach Nordosten auf alle drei ehemaligen Schächte
http://s4.up.picr.de/4933974.jpg

Für DOSPA noch den KMZ-File…

Gruß Hagen

Geograph
11.08.2010, 18:01
… zum Abschluß für heute noch eine weitere rückgebaute Trichtersperre aus dem Landkreis Wunsiedel. Diese befindet sich auf der Kreisstraße WUN18 (ich bin mir hier aber mit der Straßenbezeichnung nicht ganz sicher, durch den Neubau der nördlich liegenden Bundesstraße B303 (E48) vor einigen Jahren könnte evtl. eine Umwidmung zur GVS erfolgt sein!?) zwischen Schirnding und Einmündung in die (neue) B303. Die genannte Straße war vor dem Fall des Eisernen Vorhanges "Zubringer" zum Grenzübergang Schirnding. Von der ehemaligen Trichtersperre sind nur noch die quadratischen Flicken in der Asphaltdecke ersichtlich, Anschlußkästen o. ä. konnte ich keine auffinden.



Vielen Dank für den Hinweis!……:)

► Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA (http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=2239)


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CampGates
19.11.2010, 18:00
...Die westlich dieser Trichtersperre befindlichen Bahnbrücke über die Röslau verfügt(e) über Sprengkammern...


…Ich habe die entsprechende Quelle mal herausgekramt: http://www.marktredwitz.de/file/1941_dschlist.pdf…


...Aufnahmen mit »Überresten« sind natürlich immer am besten...

Hallo miteinander,

ich war heute nochmals an der "Seußenbrücke" um einige Photos der Sprengkammern im Nordpfeiler aufzunehmen:

Blick nach Süden auf den Mittelpfeiler und das südliche Widerlager der „Seußenbrücke“
http://up.picr.de/5674792.jpg

Blick nach Süden auf die Nordseite des Mittelpfeilers mit Steg und drei Sprengkammern
http://s1.up.picr.de/5674793.jpg

Frontalansicht Nordseite des Mittelpfeilers mit Steg und drei Sprengkammern vom gegenüberliegendem Röslauufer
http://s2.up.picr.de/5674795.jpg

Blick nach Südosten vom Steg aus auf die Sprengkammern
http://s3.up.picr.de/5674796.jpg

Weitere Photos folgen…

CampGates
19.11.2010, 18:06
Blick nach Nordwesten vom Steg aus auf die Sprengkammern
http://s4.up.picr.de/5674797.jpg

Steinquader zum Verschluß einer Sprengkammer mit eingemeißeltem "U"
http://s5.up.picr.de/5674798.jpg

Blick nach Südosten auf den Steg mit "Aufstiegsleiter" und die Sprengkammern
http://s6.up.picr.de/5674799.jpg

Blick nach Nordwesten auf den Steg und die Sprengkammern, im Hintergrund die Brücke über die B303, südlich diese Bauwerkes "liegt" eine rückgebaute Trichtersperre
http://www.sperranlagen.de/Database/index.php?table_name=online&function=details&where_field=Nummer&where_value=1764
http://s7.up.picr.de/5674800.jpg

Gruß Hagen

Geograph
19.11.2010, 22:15
… ich war heute nochmals an der "Seußenbrücke" um einige Photos der Sprengkammern im Nordpfeiler aufzunehmen:


Herzlichen Dank für die eindrucksvollen Bilder!……:cool:……:)


.

CampGates
19.11.2010, 22:41
Herzlichen Dank für die eindrucksvollen Bilder!……:cool:……:)


.

Hallo Geograph,

keine Ursache, es macht doch immer wieder Spaß, die "Heimat" ein wenig näher zu erkunden :)! Die Photos übersende ich Dir in Kürze!

Gruß Hagen

Geograph
20.11.2010, 21:22
… keine Ursache, es macht doch immer wieder Spaß, die "Heimat" ein wenig näher zu erkunden :)! Die Photos übersende ich Dir in Kürze!!


Die Bilder sind angekommen!……:cool:

Herzlichen Dank dafür!……:)


.

CampGates
08.10.2011, 18:47
Hallo miteinander,

auf Hinweis unseres Mitglieds CAPTAIN habe ich heute ein einzelnes Sperrmittelhaus in der Nähe von Marktredwitz aufgesucht, Photos sind im Anhang zu finden!

CampGates
28.12.2013, 20:06
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Wunsiedel mit Photos (aufgenommen Anfang Mai 2013) ergänzen, welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 4745 gelistet ist:

Bezeichnung: Trichtersperre
Ort: Bischofsgrün-Tröstau
Bundesland: Bayern (WUN)
Sperrung: B303
Sonstiges: Objektnummer WUN0008; die Bundesstraße 303 ist hier in den Hang eingeschnitten. Die Trichtersperre ist vollständig rückgebaut, die Anzahl der ehemaligen Sprengschächte ist mir daher leider nicht bekannt (auf Grund der Breite der Fahrbahn könnten es drei Doppelsprengschächte gerwesen sein!?). Grundlage für die auf den Photos gezeigte Position der Sperranlage sind die mir vorliegenden MGRS/UTMREF-Koordinaten in Kombination mit der "besten" Sperrmöglichkeit anhand der topographischen Situation im Umfeld

Blick nach Südosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
20349

Blick nach Nordwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichtersperre
20350

CampGates
28.12.2013, 20:15
Nun eine Photoergänzung (aufgenommen Mitte April 2013), zu einer weiteren im Landkreis Wunsiedel gelegenen Sperranlage, gelistet in der DOSPA unter Datensatz Nr. 4744:

Bezeichnung: Trichter-/Brückensperre
Ort: Unterweißenbach-Thierstein
Bundesland: Bayern (WUN)
Sperrung: B15
Sonstiges: Objektnummer WUN0016; die Brücke führt die B15 über die Eger östlich von Schwarzenhammer. Die Trichter-/Brückensperre ist vollständig rückgebaut, die Anzahl der ehemaligen Sprengschächte ist mir daher leider nicht bekannt. Zum Begriff "Trichter-/Brückensperre": Ich gehe davon aus, daß zumindest einer der Sprengschächte unmittelbar am nördlichen Brückenwiderlager positioniert war, demnach wäre bei einer "Aktivierung" auch die Brücke teilweise zerstört worden. Grundlage für die auf den Photos gezeigte Position der Sperranlage sind die mir vorliegenden MGRS/UTMREF-Koordinaten in Kombination mit der "besten" Sperrmöglichkeit anhand der topographischen Situation im Umfeld

Blick nach Südosten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichter-/Brückensperre. Rechts im Photo ist die parallel laufende BAB A93 zu erkennen, die in diesem Bereich Ende der Neunziger fertiggestellt wurde
20351

Blick nach Nordwesten auf die Position der vollständig rückgebauten Trichter-/Brückensperre
20352

CampGates
28.12.2013, 21:05
Zur Vervollständigung der obigen Beiträge von heute noch die "Ortsmarken" der vorgestellten Sperranlagen aus dem Landkreis Wunsiedel.

Gruß Hagen

CampGates
24.01.2014, 21:21
Hallo,

im Zuge von Straßenbauarbeiten wurden die letzten "Spuren" der Stecksperre in Arzberg nun auch beseitigt… ::(: (siehe Photo 2 im Beitrag der "Frankenpost"):

http://www.frankenpost.de/lokal/fichtelgebirge/selb/fp+zeitreise+fichtelgebirge./Frueher-heute;art2457,3083634

http://www.cold-war.de/showthread.php/3449-Sperranlagen-im-Landkreis-Wunsiedel?p=15145&viewfull=1#post15145

http://www.cold-war.de/showthread.php/3449-Sperranlagen-im-Landkreis-Wunsiedel?p=15144&viewfull=1#post15144

Gruß Hagen

CampGates
01.02.2014, 21:20
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Wunsiedel mit Photos ergänzen (aufgenommen Mitte April 2013), welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 4747 gelistet ist:

Bezeichnung: Brückensperre
Ort: Marktredwitz-Pechbrunn
Bundesland: Bayern (WUN)
Sperrung: Bahnstrecke Marktredwitz-Weiden in der Oberpfalz
Sonstiges: Objektnummer WUN0005; Hinweise auf eine ehemalige Sperranlage konnte ich an der sog. "Dreibögenbrücke" keine auffinden. Das Bauwerk führt hier die Bahnstrecke Marktredwitz-Weiden über die Kösseine

Blick nach Nordosten auf die granitene Bogenbrücke am südlichen Stadtrand von Marktredwitz
20936 20937 20938

Blick nach Nordosten auf den Fuß des westlichen Pfeilers
20939

Blick nach Osten auf den Fuß des östlichen Pfeilers
20940

Blick nach Nordosten auf den westlichen Pfeiler, rechts davon fließt die Kösseine
20941

Blick nach Westen auf den westlichen Kämpfer. Das sichtbare kreisrunde "Loch" dürfte im Zuge eine Bohrkernentnahme (Tragfähigkeitsprüfung?) entstanden sein
20942

Blick nach Nordosten auf den östlichen Bogen
20943

Weitere Photos folgen…

CampGates
01.02.2014, 22:15
Blick nach Südosten auf den östlichen Kämpfer
20944

Kopf des westlichen Pfeilers mit Bogenansätzen
20945

Blick nach Norden auf den Fuß des östlichen Pfeilers
20946

Östlicher Pfeiler, Blick nach Süden
20947

Gesamtansicht der granitenen Bahnbrücke, Blick nach Süden
20948

Ortsmarke ist beigefügt…

Gruß Hagen

CampGates
01.02.2014, 23:37
Hallo miteinander,

anbei zwei Links zu schönen "historischen" Aufnahmen DOSPA Nr. 1416 (siehe http://www.cold-war.de/showthread.php/3449-Sperranlagen-im-Landkreis-Wunsiedel?p=20306&viewfull=1#post20306):

http://abload.de/image.php?img=02g3ujr.jpg

http://abload.de/image.php?img=11ec504194052.april1945uqs.jpg

CampGates
03.02.2014, 19:47
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage aus dem Landkreis Wunsiedel mit Photos (aufgenommen Mitte April 2013) ergänzen, welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 4748 gelistet ist:

Bezeichnung: Brückensperre
Ort: Selb-Unterweißenbach
Bundesland: Bayern (WUN)
Sperrung: Bahnstrecke (Lokalbahn) Selb-Holenbrunn bzw. St2178
Sonstiges: Objektnummer WUN0004; die Brücke wurde um 1935 fertiggestellt und nach Stilllegung der Lokalbahn Selb-Holenbrunn vollständig rückgebaut (ein historisches Photo aus dem Jahre 1935 und weitere Informationen siehe hier http://www.panoramio.com/photo/19391677), demnach sind keine Hinweise auf eine ehemalige Sperranlage auffindbar. Meiner Erinnerung nach wurde die Brücke schon früher als Juni 2006 (siehe Kommentar zum panoramio-Photo) zurückgebaut, wobei ich aber nicht recht haben muß. Ich bemühe mich darum, ein historisches Photo für die DOSPA sowie weitere Informationen zu erhalten

Blick nach Osten auf die ehemalige Position der vollständig rückgebauten Brücke
20950 20951

Blick nach Nordosten auf die Position des ehemaligen nördlichen Brückenwiderlagers
20952 20953

Blick von der Position des rückgebauten südlichen Widerlagers (eine Spunddiele ist wohl verblieben) nach Norden auf die Position des ehemaligen nördlichen Brückenwiderlagers
20954

Blick von der Position des rückgebauten südlichen Widerlagers nach Süden auf die Trasse der Lokalbahn Selb-Holenbrunn
20955

Blick nach Südosten auf die Position des ehemaligen nördlichen Brückenwiderlagers
20956

Blick von der Position des rückgebauten nördlichen Widerlagers nach Süden auf die Position des ehemaligen südlichen Brückenwiderlagers
20957

Weitere Photos folgen…

CampGates
03.02.2014, 20:02
Blick von der Position des rückgebauten nördlichen Widerlagers nach Norden auf die Trasse der Lokalbahn Selb-Holenbrunn
20958

Blick nach Westen auf die ehemalige Position der vollständig rückgebauten Brücke
20959

Auf einem Großteil der Trasse der stillgelegten Lokalbahn Selb-Holenbrunn verläuft seit 2012 der sog. "Brückenradweg", der Bayern mit Böhmen verbindet. Hier drei Photos einer Schautafel, die am Radweg bei Unterweißenbach (die abgebildete Brücke ist nicht das Bauwerk mit der Sperranlage!!!) zu finden ist.
20960 20961 20962

Ortsmarke ist beigefügt…

Gruß Hagen

klaus_erl
04.02.2014, 09:38
Bezeichnung: Brückensperre
Ort: Selb-Unterweißenbach

[...]

Ich bemühe mich darum, ein historisches Photo für die DOSPA sowie weitere Informationen zu erhalten


Hallo Hagen,

Wenn ich (vermutlich übernächstes Wochenende) mal wieder in der alten Heimat bin schau ich ob ich ein Foto von der Brücke habe. Es hat sich bei mir durch das Bahnhobby einiges an Bahnanlagenbildern angesammelt, die ich aber aus Platzgründen nicht hier habe. Ich sollte meine Papierbilder vielleicht doch auch mal digitalisieren.

Klaus

Guenther
04.02.2014, 13:43
Hallo Klaus,
zur Info 2, 3, 5 (BRDM) sind noch vorhanden alles andere zurückgebaut. In BT gibts nur noch die 54 (RRCR)

mfg günther

CampGates
08.02.2014, 20:13
...Wenn ich (vermutlich übernächstes Wochenende) mal wieder in der alten Heimat bin schau ich ob ich ein Foto von der Brücke habe. Es hat sich bei mir durch das Bahnhobby einiges an Bahnanlagenbildern angesammelt, die ich aber aus Platzgründen nicht hier habe...
Hallo Klaus,

wäre sehr schön, wenn Du ein etwas "neueres" Photo von der Bahnbrücke für die DOSPA zur Verfügung stellen könntest. Bis jetzt habe ich nur eine weitere Aufnahme von 1935 aus der Bauzeit "auftreiben" können.



…zur Info 2, 3, 5 (BRDM) sind noch vorhanden alles andere zurückgebaut…

Hallo Günther,

WUN0002 (DOSPA 1416) und WUN0003 (DOSPA 2240) sind, wie Du schreibst, noch nicht rückgebaut. Bei WUN0005 (DOSPA 4747) (siehe hier http://www.cold-war.de/showthread.php/3449-Sperranlagen-im-Landkreis-Wunsiedel?p=34753&viewfull=1#post34753) konnte ich jedoch keinerlei Hinweise auf eine Sperranlage finden :(. Hast Du etwa Informationen, mit welchen Mitteln die Brücke zerstört worden wäre?

Gruß Hagen

Guenther
08.02.2014, 20:18
Hallo Hagen, nach meinem Plan noch aktiver Sperranlagen gehören in WUN die 2,3,5 dazu diese sind BRDM.
Leider hab ich von Oberfranken keine Sperrkarten.

mfg günther

klaus_erl
16.02.2014, 17:13
Hallo Hagen,

Wenn ich (vermutlich übernächstes Wochenende) mal wieder in der alten Heimat bin schau ich ob ich ein Foto von der Brücke habe. Es hat sich bei mir durch das Bahnhobby einiges an Bahnanlagenbildern angesammelt, die ich aber aus Platzgründen nicht hier habe. Ich sollte meine Papierbilder vielleicht doch auch mal digitalisieren.

Leider habe ich keine Aufnahmen von dieser Brücke.

Ich werde aber noch meine Sammlung an Eisenbahnliteratur durchsehen. Vielleicht findet sich darin etwas, was man - Zustimmung des Rechteinhabers vorausgesetzt - hier zeigen könnte.

Klaus

CampGates
19.02.2014, 20:33
Leider habe ich keine Aufnahmen von dieser Brücke.

Schade, ich konnte bis jetzt auch noch nichts finden, aber warten wir ab...

CampGates
06.04.2014, 21:31
Hallo miteinander,

im Folgenden möchte ich eine weitere Sperranlage (abgesehen vom "Sperrmittellager Arzberg" der letzte Datensatz ohne Photo im Landkreis WUN) aus dem Landkreis Wunsiedel mit Photos (aufgenommen vor ca. einem Jahr Mitte April 2013) ergänzen, welche in der DOSPA unter Datensatz Nr. 4749 gelistet ist:

Bezeichnung: Brückensperre
Ort: Kaiserhammer-Höchstädt im Fichtelgebirge
Bundesland: Bayern (WUN)
Sperrung: Bahnstrecke (Lokalbahn) Selb-Holenbrunn
Sonstiges: Objektnummer WUN0015; die über die Eger führende ca. 38 m lange Bahnbrücke wurde um 1912 fertiggestellt und im Zuge eines Radwegbaues auf der stillgelegten Bahntrasse 2011 saniert. Dem Anschein nach waren im südlichen Brückenwiderlager zwei Sprengkammern positioniert, siehe die folgenden Photos

Blick nach Nordosten auf die über die Eger führende Bahnbrücke
21654 21655

Blick nach Osten: Südliches Brückenwiderlager, rechts in der zweiten und dritten (von oben) Steinreihe hebt sich ein Quader deutlich vom restlichen Mauerwerk ab, dies dürfte eine verblendete Sprengkammer sein
21656 21657

Blick nach Norden vom südlichen Widerlager aus
21658

Weitere Photos folgen...

CampGates
06.04.2014, 21:41
Blick nach Westen: Wieder südliches Brückenwiderlager, auch hier hebt sich ein Quader deutlich vom restlichen Mauerwerk ab, dies dürfte die zweite verblendete Sprengkammer sein, zweite Reihe (von unten)
21659 21660

Blick nach Norden vom südlichen Widerlager aus
21661

Blick nach Süden auf die über die Eger führende Bahnbrücke
21662 21663

Auf einem Großteil der Trasse "Lokalbahn Selb-Holenbrunn" läuft heute der sog. "Brückenradweg", der Bayern mit Böhmen verbindet. Hier das Photo einer Schautafel, die an dem Radweg aufgestellt ist.
21664

Ortsmarke ist beigefügt…

Gruß Hagen

klaus_erl
07.04.2014, 07:47
Blick nach Westen: Wieder südliches Brückenwiderlager, auch hier hebt sich ein Quader deutlich vom restlichen Mauerwerk ab, dies dürfte die zweite verblendete Sprengkammer sein, zweite Reihe (von unten)
21659 21660


Hallo Hagen,

für mich hat es den Eindurck, als ob auch der kleinere Stein darunter noch zur Verblendung gehört. Diese Oberflächenbearbeitung sieht der des großen sehr ähnlich und weicht auch deutlich von der Umgebung ab. Ich vermute, dass die Sprengkammer so sitzt, dass es zwei Verblendsteine brauchte.

An der Feuchter Autobahnbrücke hatte ich auch solche "Doppelverblendungen" gefunden, z.B. in dem Bild hier 21519 links und rechts außen.

Grüße
Klaus