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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lager vor Dahn



anton28
01.02.2009, 22:10
hallo gemeinde,
ich habe mal ein paar fragen zu ehemaligen us-lagern bei dahn.
wer kann mir sagen, was in den lagern an der strasse nach dahn im wald alles
gelagert war?
meine wissens waren da 4 zufahrten. bewacht von us-soldaten,
heute nennt sichs gewerbepark dahn!
auch gegenüber im wald war meines wissens ein munitionsdepot.
das gleiche , wer kann mir was über die tankanlage zwischen dahn und salzwoog sagen?

bin für infos dankbar!

anton28

Firefighter
02.02.2009, 09:37
Hallo,

zunächst ein herzliches Willkommen im Forum :)

Die Dahn Ammo Area bzw. RASP 972 ( Reserve Ammunition Storage Point ) bestand aus etwa 70 Bunkern und ettliche hundert Holzbarracken.
In den Barracken lagerte "small arms ammo", also Munition für Handfeuerwaffen.

In den Bunker lagerten die größeren Kaliber, Munition für Kampfpanzer, Schützenpanzer, Artillerie usw.

Das Lager bestand aus drei Bereichen, einmal der eigentliche Lagerbereich, heute Gewerbepark Dahn 1. Im Gewerbepark 2 war der Motorpool sowie die Unterkünfte. Bis in die 70er war in Dahn die MP-Einheit stationiert, welche in Fischbach eingesetzt wurde.

Gewerbepark 3 war die Verwaltung des Lagers, eventuell auch noch Unterkünfte.

Das Tanklager Hinterweidenthal wurde von der US Army errichtet und war auch bis in die 80er in US-Verwaltung. Danach ging das Tanklager an die FBG und wurde erst im V-Fall von POL-Pionieren der Bundeswehr besetzt.

http://nighthidesnot.com/Dahn%20Ammo%20Area%20-%20General%20Installation%20Map%201989_2.png

Hier findest du einen Übersichtsplan, welcher das Depot Dahn im Zustand von 1989 zeigt.

anton28
02.02.2009, 12:13
hallo Firefighter,
vielen dank für diese infos.
war nicht auf der gegenüberliegenden seite hinter dem neudahner weiher
hinten im wald nicht auch noch ein munlager?

tanklager: was heist wird von pol.-pionieren besetzt? ist das nicht stillgelegt?



anton28

Firefighter
02.02.2009, 12:19
Hallo,

das war kein Munitionslager, sondern eine Stollenanlage, welche im Kalten Krieg verschiedene Zwecke hatte. Zuletzt wurde diese Einrichtung wohl zur Wartung von Kommunikationsmittel verwendet.

Das Tanklager ist seit 1994 stillgelegt, hab mich da wohl unverständlich ausgedrückt.

matrix
04.02.2009, 00:09
Damit wir noch ein paar Bilder zu Dahn haben:
(Aufgenommen am 27.02.1995)

Bild 1 & 2: Hauptor ins Depot
Bild 3: Alarmanzeige der Bunker 4862 A - E, 4863 A - K und 4864 A - H im Gebäude am Haupttor
Bild 4 & 5: Einer der Bunker 4862

matrix
04.02.2009, 00:14
Bild 1 & 2: Einer der Bunker 4864
Bild 3: Müsste einer der Bunker am Weiher sein (evtl. 4930)
Bild 4 & 5: Einige der vielen Munitionsbaracken

anton28
04.02.2009, 22:04
klasse bilder @ matrix.
hast du noch mehr davon?
das in dahn ein so grosses mun-lager war hätte ich nicht im traum vermutet!
man ist ja auf der strecke in den 80-90zigern einfach so vorbeigefahren,
und hat sich überhaupt keine gedanken oder sonstwas darüber gemacht, was da alles im wald liegt!
das haupttor (bild 1-2) war zu der zeit als besetzt, da standen wachen rum,daran kann ich mich erinnern! aber das das soweit in den wald hinein geht!? wahnsinn!
anton28

Firefighter
04.02.2009, 23:09
Das wissen auch heute die wenigsten, das Dahn zu den größten US-Munitionsdepots in Deutschland gehörte, mit einer Lagerkapazität von 18,714 "short tons". Im Vergleich dazu, Fischbach hatte 28,000, Miesau/Weilerbach hingegen 265,714 :D

Ich hab mir mal die Mühe gemacht und die Holzbarracken gezählt, davon gab es 1989 301 Stück, von den Bunkern 31 der alten Bauart und 34 der Bauart "Stradley", macht demnach 65 Bunker.

Ich frage mich allerdings nur, warum die größeren "Stradleys" in den Bunkerreihen alarmgesichert waren. :confused:

matrix
05.02.2009, 14:11
Bemerkenswert waren auch die "grösseren" Bunker wie z.B. 4931 oder 4932, deren Grundfläche so groß war, dass sie im Inneren noch Stützpfeiler hatten. Leider hab ich dazu keine Bilder. Solche gab es in meines Wissens in Fischbach nicht.
An einer dieser Bunker klebte übrigens an der Tür noch ein "Versandzettel" nach Izmir/Türkei.

Die spezielle Sicherung der 2 "Stradley" Bunkereihen, brachte mich auch zum Nachdenken... Den Grund hierfür wüsste ich auch gerne.

anton28
05.02.2009, 22:16
was meint ihr mit grösseren und kleineren bunkern?
waren die nicht von der bauart gleichgross?
und was versteht ihr unter den speziellen sicherungen?
so und letzte frage im moment, was ist "stradley" bunker ?

anton28

Firefighter
05.02.2009, 22:57
In Dahn gab es 4 unterschiedliche Bauarten.

Einmal die ältere große Variante mit den Stützen, welche sich an der Straße mit den Serpentinen befanden.
( BLDG 4931 A-M und BLDG 4932 A-D )

Die kleinere Variante von dieser Bauart befand sich am Hohlwoog
( BLDG 4930 A-M )

Die kleinere Variante vom Typ "Stradley" waren an der Straße richtung Erfweiler, diese hatten grüne Tore.
( BLDG 4844 A-J )

Die größere Variante mit den weißen Toren von den Stradley waren die zwei "Bunkerstraßen" ( BLDG 4842 A-E , BLDG 4863 A-K sowie BLDG 4864 A-H )

Die großen Stradley waren auch Alarmgesichert, warum auch immer.

BLDG steht übrigens für Building, die 4-stelligen Nummern sind die Gebäudenummern.

Die richtige Bezeichnung für die Bauart der Munitionslagerhäuser ist eigentlich "ECM Stradley" = Earth-Covered Magazine Stradley
Diese wurden in den 80ern in ganz Deutschland gebaut, nicht nur in Dahn.
Die innere Form ist im oberen Bereich halbrund, daher war ein weiterer Name auch "igloo yurt"

Näheres dazu hier: http://www.wbdg.org/design/ammo_magazines.php

Pläne zu den Stradleys sowie den Holzbarracken von Dahn habe ich, dauert aber noch etwas bis ich die einstellen kann.

Firefighter
06.02.2009, 10:40
Anbei noch 2 Bilder von den noch vorhandenen Bunkern, diese gehören beide der VG Dahner Felsenland.

Das erste Bild zeigt die Nummer 4842 E am Anfang der ersten "Bunkerstraße"
Das zweite zeigt die Nummer 4861 B, der zweite Bunker in richtung Erfweiler.

WhiteZ
27.08.2009, 00:50
Schade das es so wenige Aufnahmen vom Camp gibt...... Hätte ich früher gewusst das mich das Camp heute so interessiert hätte ich Bilder gemacht wie es eigentlich dortmals noch verboten war das Camp zu betreten....

rubeck1
28.08.2009, 15:01
Nur noch zur Ergänzung bezügl. des POL-Lagers (= Tanklager oder Tankfarm Hinterweidenthal):
1. das Lager hat eine Größe von 40 ha und ist wesentlich größer, als es von der Straße den Anschein hat (aber nur etwa ein 15tel so groß wie das oben beschriebene Munitionslager);
2. in Friedenszeiten war das POL-Lager (POL= Petrol, Oil and Lubricants, also Sprit, Öl und Schmierstoffe...) von zivilen Angehörigen der Fernleitungsbetriebsgesellschaft (FBG, bundeseigene GmbH; gibt es noch immer) besetzt, die fast alle einen vorläufigen mil. Reservedienstgrad hatten und im V-Fall Soldaten, verstärkt durch PipelinePios, geworden wären;
3. das Lager verfügt über unterirdische Großtankkavernen, die heute mit Stickstoff gefüllt sein sollen;
4. es gab einen Gleisanschluss, der von der Nebenbahnstrecke Hinterweidenthal-Bundenthal abzweigte; im Lager gab es einen Verladebahnhof (und, was ich auch spät erst erfahren habe: der Sprit sollte durch die Bahn hinein gebracht werden! Entfiel, als die neue NATO-Pipeline angeschlossen wurde) sowie eine eigene Bundeswehrrangierlok im Lokschuppen;
5. Reservewaggons standen früher im Bhf Hinterweidenthal und an der Abzweigstelle, die noch heute als kleiner Rangierbhf zu erkennen ist, der über zwei Flachkreuzungen, also doppelte Kreuzungsweichen verfügt (oh Gott, jetzt hats mich aber gepackt);
6. Hinweis: ein ähnliches noch aktives Lager gibt es auf der Kirschbachermühle bei Walshausen (ohne Bahnanschluss aber ganz frisch saniert!) .

Firefighter
31.08.2009, 22:12
Nur noch zur Ergänzung bezügl. des POL-Lagers (= Tanklager oder Tankfarm Hinterweidenthal):
1. das Lager hat eine Größe von 40 ha und ist wesentlich größer, als es von der Straße den Anschein hat (aber nur etwa ein 15tel so groß wie das oben beschriebene Munitionslager);
2. in Friedenszeiten war das POL-Lager (POL= Petrol, Oil and Lubricants, also Sprit, Öl und Schmierstoffe...) von zivilen Angehörigen der Fernleitungsbetriebsgesellschaft (FBG, bundeseigene GmbH; gibt es noch immer) besetzt, die fast alle einen vorläufigen mil. Reservedienstgrad hatten und im V-Fall Soldaten, verstärkt durch PipelinePios, geworden wären;
3. das Lager verfügt über unterirdische Großtankkavernen, die heute mit Stickstoff gefüllt sein sollen;
4. es gab einen Gleisanschluss, der von der Nebenbahnstrecke Hinterweidenthal-Bundenthal abzweigte; im Lager gab es einen Verladebahnhof (und, was ich auch spät erst erfahren habe: der Sprit sollte durch die Bahn hinein gebracht werden! Entfiel, als die neue NATO-Pipeline angeschlossen wurde) sowie eine eigene Bundeswehrrangierlok im Lokschuppen;
5. Reservewaggons standen früher im Bhf Hinterweidenthal und an der Abzweigstelle, die noch heute als kleiner Rangierbhf zu erkennen ist, der über zwei Flachkreuzungen, also doppelte Kreuzungsweichen verfügt (oh Gott, jetzt hats mich aber gepackt);
6. Hinweis: ein ähnliches noch aktives Lager gibt es auf der Kirschbachermühle bei Walshausen (ohne Bahnanschluss aber ganz frisch saniert!) .

Dem kann ich nur zustimmen. Die Tanks wurden an den Flanschen versiegelt, gereinigt und sind nun mit Stickstoff gefüllt.

Hier hatte ich übrigens mal Bilder von 2006/2007 eingestellt:

http://www.cold-war.de/sonderanlagen-und-bauten/292-natopipeline-5.html

Scaleon
01.09.2009, 08:03
........
2. in Friedenszeiten war das POL-Lager (POL= Petrol, Oil and Lubricants, also Sprit, Öl und Schmierstoffe...) von zivilen Angehörigen der Fernleitungsbetriebsgesellschaft (FBG, bundeseigene GmbH; gibt es noch immer) besetzt, die fast alle einen vorläufigen mil. Reservedienstgrad hatten und im V-Fall Soldaten, verstärkt durch PipelinePios, geworden wären;
.......

Hallo “rubeck1“!
Diese zivilen Angehörigen der FBG; was hatten die denn für einen „vorläufigen“ mil Reservedienstgrad? Ich meine gab es da z.B. in Friedenszeiten einen Supervisor/Vormann, der dann im V-Fall, aus welchen Gründen eigentlich, zB zum „Obergefreiter O.A.R“ ernannt worden wäre? Wußte gar nicht dass es so etwas gab (noch gibt?). Weshalb überhaupt hatten die Reservedienstgrade? Hätten doch auch als ganz normale Zivis dort arbeiten können!?

Gruß Scaleon!

dipl-ing
03.09.2009, 21:46
anbei Artikel zur Übung

rubeck1
07.09.2009, 20:14
Hallo “rubeck1“!
Diese zivilen Angehörigen der FBG; was hatten die denn für einen „vorläufigen“ mil Reservedienstgrad? Ich meine gab es da z.B. in Friedenszeiten einen Supervisor/Vormann, der dann im V-Fall, aus welchen Gründen eigentlich, zB zum „Obergefreiter O.A.R“ ernannt worden wäre? Wußte gar nicht dass es so etwas gab (noch gibt?). Weshalb überhaupt hatten die Reservedienstgrade? Hätten doch auch als ganz normale Zivis dort arbeiten können!?

Gruß Scaleon!
Es war in der Tat so, dass es diese vorläufigen Dienstgrade gab. Ich hatte übrigens auch einen (Feldwebel d.R.) aber nicht bei den Pipeline-Pios...
Die Bundeswehr sichert/e sich so eine ganze Reihe von Berufsgruppen, die sie im V-Fall im Kombattantenstatus, also im Soldatenstatus, haben wollte. Das hat vor allem disziplinarische Gründe: ein ziviler Mitarbeiter im Tanklager kann im V-Fall zu Hause bleiben, der Soldat nicht, dafür sorgen schon die Feldjäger.
Der Soldat kann im V-Fall auch mal ans MG gelegt werden, zwecks Objektschutz, der Zivilist nicht. Usw.
Man muss dabei sehen, dass die Bw im Frieden 495000 Soldaten hatte (Sollstärke), bei einer V-Stärke von 1,34 Mio. Mann! Den größten Aufwuchs dabei hätte das Territorialheer bekommen, zu welchem die Tanklager und Pipelines ja gehörten (und viele andere interessante Truppenteile, von denen man in Friedenszeiten nichts wusste!).
Übrigens: in den 80er Jahren wurde mit den Amerikanern das WHNS-Abkommen geschlossen, das weitere 90.000 Reservisten in vier oder fünf Unterstützungskommandos mit Unterstützungsaufgaben für die US-Truppen erforderte.
Wachtruppen waren da z.B. auch dabei, was dazu führte, dass auch CSG-Angehörige (also Zivilpersonal bei den US-Truppen) teilweise vorläufige Dienstgrade bekamen bzw. bekommen sollten.
WHNS: Wartime Host Nation Support (etwa: Unterstützung durch die Gastgebernation in Kriegszeiten);
das nur am Rande und sehr sehr grob beschrieben!

rubeck1
07.09.2009, 20:24
noch eine Ergänzung: der vorläufige Dienstgrad orientierte sich an der zivilberuflichen Qualifikation, im öfftl. Dienst, sofern militärisch verwendbar, in etwa an der Besoldungsgruppe oder Vergütungsgruppe.
Der zivile Leiter eines Tanklagers hatte z.B. die Vergütungsgruppe IVa, was in etwa einem Hauptmann entsprach usw.
Hatte man eine gewisse Anzahl von Wehrübungstagen erfolgreich im vorl. Dienstgrad absolviert, konnte dieser endgültig (also militärfachlicher Dienstgrad) zuerkannt werden und man konnte in gewissen Grenzen sogar noch befördert werden. Ob es dieses System noch gibt, weiß ich nicht, da ich seit Ende 1997 (nach 14,5 Jahren) kein Reservist mehr bin und seit zwei Jahren nicht mehr der Wehrüberwachung unterliege.
Kurz: ich bin nicht mehr so ganz auf dem Laufenden, was die Bw-Interna angeht. :confused:

stutta
11.09.2009, 17:53
Frage wann war den dort ein BW Lok drin.

Mein Schwager ist dort in den 60ern und 70ern eine USlok gefahren.
Stutta

rubeck1
12.09.2009, 16:03
Frage wann war den dort ein BW Lok drin.

Mein Schwager ist dort in den 60ern und 70ern eine USlok gefahren.
Stutta
Mein Kenntnisstand bezieht sich auf die späten Jahre des Lagers, als es von der FBG verwaltet wurde. Könnte natürlich sein, dass die Lok die ehemalige US-Lok war, weiß ich aber nicht, versuche es mal herauszufinden.
Die Lok soll von Eisenbahnfans gekauft worden sein, aber auch das ist keine gesicherte Info.

Wolfsrudel89
28.12.2009, 01:44
Hallo,

ich habe aus zuverlässiger Quelle erfahren dass im Munitionslager/ Dahn auf dem Grossen Platz (Heute Firmengelände und Veranstaltungsort des Dahner Zeltes) direkt nach einfahrt ins Depot auch PershingII Raketen gelegen haben.

Weiss jemand mehr? Firefighter vllt. als Ortsansässiger?:D

Firefighter
29.12.2009, 10:36
Hallo,

das is gut möglich das dort Teile von Pershing II-Raketen in den Transportcontainern (zwischen)gelagert wurden,
eventuell als Zwischenstopp von bzw. nach Fischbach.

Früher war der heutige Gewerbepark Neudahn I noch bewaldet und hatte im rechten Bereich teilweiße noch ein anderes Niveau, heute endet dort eine Straße am Abgrund.

Kannst du mir die Quelle nennen?

Wolfsrudel89
29.12.2009, 12:41
Hallo Firefighter,

danke für die schnelle Beantwortung!;)

Dass geographisch etwas verändert wurde ist offensichlich.
Vermutlich wurde also der Rechte Hang abgetragen?
Aufgrund deiner Aussage--> Strasse die am Abhang endet.

Und dass dort früher alles Bewaldet war habe ich aus so erzählt bekommen.(Sieht man ja auf bild 3)

Es soll richtig Dichter Wald gewesen sein der selbst an den Strassen nach oben hin relativ Dicht war, das berichtete mir mein Chef auch von Fischbach, als er damals im Hochbau arbeitete un einige Betonfundamente für die Stahlwachtürme in der Area 1 fertigte!(Mit der Firma in der er damals Arbeitete)

PS: Bild 2 von der Neudahn:)

Gruss Manuel

Firefighter
30.12.2009, 11:59
Genau, damals wurden Teile des rechten Hangs abgetragen.
Inwieweit dort der Hang abgetragen wurde kann ich dir leider nicht mehr sagen,
daran erinnere ich mich nicht mehr.

Die Straße endet heute in der Kurve kurz vor den Lagerbarracken 4827.
Anhand den Höhenlinien von einem Kabelplan von 1976 war der dortige Bereich bereits sehr flach, warscheins wurde garnicht sonderlich viel abgegraben.

Zum Waldbestand hab ich auch Pläne, auf dem Plan findet man sehr oft die Nummer 5, diese steht für "Scotch Pine", auf deutsch gemeine Kiefer bzw. Waldkiefer.

Der Waldbestand der Area I in Fischbach vor dem Umbau war ähnlich, wobei der Zaunbereich auch damals schon gerodet war.

Das Bild ist von der Neudahn, das is richtig.
Ist von 2004, heute stehen mehr Gebäude :)

Wolfsrudel89
30.12.2009, 22:33
Genau, damals wurden Teile des rechten Hangs abgetragen.
Inwieweit dort der Hang abgetragen wurde kann ich dir leider nicht mehr sagen,
daran erinnere ich mich nicht mehr.



Habe mich mal versucht, so viel wurde ungefähr abgetragen.
(Ich hoffe du verzeihst mir das verunstaltete Bild):D

Lustigerweise ist nämlich die einfahrt zu dem Abgrund(ehem. Strasse), wenn man hinten Rechts abbiegt noch vorhanden.

Gruss Manuel

matrix
22.01.2010, 10:53
Aufnahmen vom Dahner Lager von 1995: YouTube - Former U.S. Depot Dahn (RASP 972) filmed in 1995 (http://www.youtube.com/watch?v=4SZGsBSbn7o)

Blacky
23.01.2010, 13:56
Hallo,

ich habe aus zuverlässiger Quelle erfahren dass im Munitionslager/ Dahn auf dem Grossen Platz (Heute Firmengelände und Veranstaltungsort des Dahner Zeltes) direkt nach einfahrt ins Depot auch PershingII Raketen gelegen haben.

Weiss jemand mehr? Firefighter vllt. als Ortsansässiger?:D

Nein, zu Beginn der ‘heißen Phase‘ in der ersten Generation der Golfkrieges
Zweiter Golfkrieg ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Golfkrieg)
wurden ausschließlich Cruise Missile
Marschflugkörper ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Marschflugk%C3%B6rper)
und Patriot
MIM-104 Patriot ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/MIM-104_Patriot)
zwischen gelagert. Welches aus den umliegenden Lagern kam. Für Pershings war dies schlichtweg nicht akzeptabel (Sicherheitsgründe wie nahe gelegene stark befahrende Bundesstraße, kein besonderes Sicherheitsanlagen) etc. Sie wurden aber auch nicht im vorderen sondern eher in der Bunkeranlage im hinteren Teil der Area zwischen gelagert. Diese so damals modere Anlagen waren mit modernster Alarmelektronik ausgestattet und mehrfach von Wacheinheiten visuell angefahren worden. Die Zwischenlagerung überzog sich von ein paar Tagen bis einigen Wochen. Je nach Verladekapazität. Die Verladung vollzog sich in der im Bereich Hubschrauberlandeplatz. Falls eine Verladung von statten ging, so mussten alle zivilen Einheiten die nicht mit der Verladung zu tun haben sich zurückziehen bzw. diesen Bereich meiden. Er wurde u.a. auch durch die MP-Einheit abgesperrt.

VTEC INSIDE
27.01.2010, 19:02
Hallo!
Sehr interessant was denn so alles im Lager Dahn gelagert wurde. Hat vielleicht jemand Bilder aus der noch aktiven Zeit des Lagers??? Blacky vielleicht?
Finde die ganzen Lager, ob Fischbach, Dahn oder Salzwoog (wenn auch nur Treibstofflager) sehr interessant und zugleich unheimlich wenn man sich näher mit deren Geschichte befasst.
Wann wurden nochmal die Lager geschlossen? 1995 oder früher?

Gruss Thomas

matrix
28.01.2010, 11:03
Hallo,

die "Schließungsdaten" von U.S. Einrichtungen findet man hier:

http://www.history.hqusareur.army.mil/Base%20Closures.pdf

z.B:

Fischbach Ord Depot Closed 18 Aug 94
Dahn Ammo Depot Closed 17 Sep 93

Das Tanklager betrieb die FBG, daher kann ich nur aus alten Zeitungsartikeln sagen, dass den dort Beschäftigten zum 30.06.1995 gekündigt wurde.

Grüsse.
matrix

VTEC INSIDE
29.01.2010, 17:33
Hallo!
Danke für die Daten! Leider bin ich da noch etwas unwissend und weiß gerade nicht was FBG bedeudet. Dachte immer die US Army war alleiniger Betreiber der ganzen Lager und anschließend irgendwie die Nato. Vielleicht kann mich mal jemand aufklären.:)


Gruss Thomas

rubeck1
29.01.2010, 22:45
Hallo Thomas,
Du liegst gar nicht so falsch: die US-Army war ursprünglich die Betreiberin der POL-Lager (POL= Petrol, Oil and Lubricants; also Sprit, Öle, Schmierstoffe).
Die Lager und die Pipelines wurden dann von der FBG übernommen. FBG steht für "Fernleitungsbetriebsgesellschaft". Dabei handelt es sich um eine bundeseigene GmbH, deren Aufgabe im Betrieb der Tanklager, Abfüllstationen, Pipelines und entsprechender Punpstationen besteht. Dies wird aus sog. Betriebszentralen heraus gesteuert (im Südbereich z.B. in Idar-Oberstein).
Die Fernleitungen sind an den rotweißen Pfählen im Gelände erkennbar, wobei die Pfähle nicht genau über der Leitung stehen; sie dienen der Orientierung bei Kontrollflügen mit Hubschraubern.
Das gesamte System überzieht auch heute noch die Bundesrepublik netzartig und hat auch Verbindung zu großen Verkehrsflughäfen. In Friedenszeiten dient es überwiegend der Verteilung von Flugkraftstoffen an diese Flughäfen.
Die FBG hat übrigens einen eigenen Internetauftritt. Schau mal rein. :cool:

VTEC INSIDE
30.01.2010, 10:32
Hallo Rubeck1!
Vielen Dank für die Aufklärung. Also ist die FBG so eine Art Subunternehmen der NATO bzw. hat im Auftrag der NATO das Lager betrieben. Warum haben die Amis nicht bis zum Schluß das Lager betrieben?
Jetzt weiß ich auch warum im Lager Salzwoog jeder Schalter etc. "deutsch" beschriftet ist.:)

So ein Bundesweites Leitungsnetz mit Sprit ist ja auch nicht gerade ungefährlich und die Leitungen liegen ja wohl doch schon einige Jahrzehnte im Boden. Wenn da mal nix schief geht.....
Für weitere Infos bin ich immer dankbar.

Gruss Thomas

dipl-ing
30.01.2010, 20:06
Mittlerweile ist die HP der FBG fast informationsfrei.
Anbei alte Broschüre als pdf.
War damals herunterladbar.

VTEC INSIDE
30.01.2010, 22:26
Hallo und vielen Dank!

Schon eine sehr informative Broschüre.

Gruss Thomas

Firefighter
30.01.2010, 23:37
Hallo Thomas,

hab hier noch ein PDF von der LBB RLP, hierbei geht es um die Sanierung der CEPS in RLP.

Auch diese Datei gibt es wohl nicht mehr direkt auf der Seite der LBB.

VTEC INSIDE
31.01.2010, 13:38
@Firefighter: Vielen Dank, auch sehr informativ. Weiß jemand wie es eigentlich mit dem stillgelegten Tanklager bei Salzwoog weiter geht? Werden die riesigen erdüberdeckten Tanks irgendwann mal abgerissen oder bleibt das Lager im Dornröschenschlaf?

Gruss Thomas

Betonkopf
31.01.2010, 18:10
Zur Sicherheit der Fernleitungen: Die Leitungen werden regelmäßig gewartet. Sind größere Überprüfungen angesetzt, werden die Arbeiten öffentlich von der FBG ausgeschrieben. Habe gerade vor ein paar Tagen eine solche Veröffentlichung gelesen. Auch bei der Stillegung werden erhebliche Anforderungen gestellt. Ist hier aber im Forum schon mal angesprochen worden.

rubeck1
01.02.2010, 14:36
Hallo Thomas,
Betonkopf hat Recht: blätter mal ein wenig vor, da steht schon was zum Thema...
Aber in Kürze: die Tankkavernen sind mit Stickstoff verfüllt (Dichtigkeit).
Die interessantesten Teile sind bereits abgebaut: die Abfüllanlagen für Kfz, die Entleerungsanlage für Eisenbahnwaggons, der kompette Gleisanschluss mit Lokschuppen und Rangierlok (Hiintherweidenthal hatte deswegen mal insgesamt fünf Bahnhöfe/Anschlussstellen!).
Der Rest ist wohl nicht verwertbar, die ursprüngliche Absicht, dort ein Wertholzlager einzurichten, scheint verflogen...

rubeck1
01.02.2010, 14:39
Die Hinterweidenthaler Bahnhöfe: Hinterweidenthal, Kaltenbach, Hinterweidenthal Ost, Anschlussstelle Tankfarm, FBG-Lager (="Tankfarm").
Für Eisenbahnfreaks: an der Anschlussstelle findet man u.a. zwei Flachkreuzungen, die es sonst so gut wie nicht mehr gibt! (bei Modellbahnern unter dem Begriff "doppelte Kreuzungsweiche" bekannt).

VTEC INSIDE
01.02.2010, 15:07
Hallo!
Als ich da mal so vor ca. 2 Jahren drin war stand der Lokschuppen noch einsam und verlassen im Wald. Ist der jetzt auch noch abgerissen worden? Finde das immer wieder schade. An die Abfüllanlagen für die Tankwagen kann ich mich als Kind noch gut erinnern als wir dort immer vorbeigefahren sind. Hat mich damals schon fasziniert.
Hab das mit dem Stickstoff dort drin auch irgendwo gelesen. Aber für diese riesigen Tanks braucht man ja auch ne Menge Stickstoff, oder. Denke mal daß der Stickstoff drin ist daß sich keine explosiven Dämpfe entwickeln. Die Tanks dürften ja wohl leer sein, oder?

Gruss Thomas

Firefighter
01.02.2010, 15:58
Hallo Thomas,

der Lokschuppen dürfte noch stehen, wenn ich mich richtig erinnere wurden 2005 oder 2006 lediglich die Gleise, die TLS und die RLS abgebaut.

Die Tanks sollten normalerweiße komplett geleert sein, aber wohl nicht gereinigt.
Daher wurden die Tanks mit Stickstoff gefüllt und vermutlich an den Flanschen versiegelt.
Stickstoff ist ein inertes Gas, daher kann selbst bei einer kleinen Menge von Rest-Treibstoff kein explosionsfähiges Gemisch in den Tanks stehen.

In einem anderen aufgegeben Tanklager wurden laut Warnhinweisen sämtliche Tanks und Rohrleitungen mit Stickstoff versiegelt. Allerdings fehlen in der Niederdruck-Pumpstation und der Unterverteilung bereits etliche Flansche und Schieber, daher glaube ich kaum das sich noch überall Stickstoff in den Rohrleitungen befindet, das gleiche gilt für das TL Hinterweidenthal.

Die Gemeinde Hinterweidenthal hatte mal vor, das Gelände komplett zurückzubauen. Da der Rückbau aber einiges an Geld verschlingen wird und das Gelände garantiert auch mit Altlasten kontaminiert ist, kam man von der Idee wohl wieder ab.

Firefighter
01.02.2010, 22:04
Anbei noch ein Bild von der Anschlusstelle zum Tanklager.
In der Mitte ist die von rubeck1 angesprochene "DKW" zu sehen ( doppelte Kreuzungsweiche ). Das linke Gleis führt zum Tanklager, das rechte weiter nach Dahn .

VTEC INSIDE
01.02.2010, 22:37
Hallo!
Danke für die Erklärung. Wenn Du vom Tanklager Hinterweidental schreibst dann meinst Du doch bestimmt das TL bei Salzwoog, oder?
Ich kann mir auch nicht vorstellen daß der Stickstoff über so lange Jahre nicht irgendwohin entweicht.
Wo wurde denn noch ein Tanklager aufgegeben? Ich habe mal bei Google Earth nach dem einige Seiten vorher beschriebenen Tanklager geschaut aber nix gefunden. Hat jemand die Koordinaten?

Gruss Thomas

Firefighter
02.02.2010, 13:01
Hallo,

korrekt, wenn ich von Hinterweidenthal spreche dann meine ich das Tanklager bei Salzwoog. Das TL liegt komplett auf der Gemarkung Hinterweidenthal, daher auch Tanklager Hinterweidenthal ;)

Neben Hinterweidenthal wurde auch im Jahr 1994 das Tanklager Bedesbach bei Kusel aufgegeben.

Das TL befindet sich hier, direkt am Berg in den Hang gebaut:

Bedesbach - Google Maps (http://maps.google.com/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=bedesbach&sll=49.511804,7.975948&sspn=0.010198,0.01929&g=N+49%C2%B0+30.701+E+007%C2%B0+58.543&ie=UTF8&hq=&hnear=Bedesbach,+Kusel,+Rheinland-Pfalz,+Deutschland&ll=49.572883,7.466626&spn=0.005093,0.013733&t=h&z=17)

rubeck1
02.02.2010, 15:55
Interessant ist die Art wie man früher diese Anlagen bezeichnet hat:
das in der Bevölkerung unter "Tankfarm Salzwoog" oder "Tanklager Salzwoog" bekannte Lager wurde offiziell als "Verteidigungsanlage Hinterweidenthal" geführt.
Die landläufig als "Rakentenstellung Braunsberg" bekannte Anlage wurde offiziell als "Verteidigungsanlage Salzwoog" (!) geführt.
Das trifft zwar die Gemarkunsgrenzen und ist korrekt, führt aber zu einer gewissen Verwirrung und damit Verschleierung, die sicher gewollt war.
So benötigte ich z.B. 1985, als ich zum ersten Mal von den Anlagen Dernau und Mayschoß bzw. Bad Neuenahr hörte, eine ganze Weile, bis ich sie dem entsprechenden Objekt zuordnen konnte. Und um die Verwirrung komplett zu machen, kam hinzu, dass das Objekt in "Grafschaft" zu finden sei. Aha.
Das alles in der Örtlichkeit räumlich zuzuordnen, war dann nochmal ein kleines Kunststück. Und fast wäre ich am Abzweig der Klosterstraße vorbeigefahren, dort, wo das Bundesamt für Zivilschutz damals noch seine Außenstelle Marienthal unterhielt. Ich denke, jetzt wird klar, worum es geht...
Übrigens: wenn Du in der Nähe ein noch aktives und frisch renoviertes Tanklager der FBG sehen willst, fahr mal in Richtung Zweibrücken, Abfahrt Wallshausen, dort zur Kirschbachermühle. Und Du wirst direkt am Zaun entlang fahren... Dort ist das in der Region noch einzige aktive POL-Lager der FBG; von außen kann man durchaus das eine oder andere erkennen. Ob man auch rein kann, habe ich noch nicht ausprobiert. Ausgeschlossen ist es nicht.

rubeck1
02.02.2010, 15:58
Der Ort heißt übrigens "Walshausen" - ein "l" genügt; und es heißt auch nicht Rakentenstellung...
Mit "in der Nähe" meine ich natürlich in der Nähe von Pirmasens, in der Westpfalz.

Firefighter
25.02.2013, 20:09
Ich möchte das Thema nochmals aus der Versenkung holen, da ich in den letzten Tagen endlich dazu kam mir den gesondert eingezäunten Bereich anzuschauen. Es gab in der Dahn Ammo Area einen Teilbereich der laut Plänen von mindestens 1959 bis 1976 zusätzlich eingezäunt war. Der besagte Bereich befand sich auf einer Anhöhe und beinhaltete neben 6 MLH drei weitere Gebäude. Nachfolgend vier Ausschnitte aus Plänen:

http://nighthidesnot.com/Dahn/DAA_BLDG_T4934_1959_k.png
Dieser Plan zeigt eines der Gebäude was sich dann später (1967) auch im eingezäunten Bereich befand.

http://nighthidesnot.com/Dahn/Dahn_Ammo_Area_1967_k.png
Ausschnitt von 1967, das Gebäude 4946 war wohl das auf den angehängten Bildern und 4948 ist ein Trafogebäude.

http://nighthidesnot.com/Dahn/Dahn_Ammo_Area_1976.png
Ausschnitt aus einem Beleuchtungsplan von 1976 (Exterior Lightning). Daraus geht hervor das der Zaun nochmals zusätzlich Beleuchtet war.
NYY 4x10 mm2 ist ein 4 adriges Erdkabel, passend für eine Zaunbeleuchtung, die Abkürzung DB steht für "Direct Burial Cable", also Erdkabel.
Die kleinen Kreise mit dem X im Kreis stehen für "Mercury Vapor Lamp", also Quecksilberdampflampen.

http://nighthidesnot.com/Dahn/Dahn_Topo_1989_k.png
Auschnitt aus einem Plan von 1989, darauf ist garnichts mehr zu erkennen bis auf die MLH.

Und hier der Gesamtplan von 1967:
http://nighthidesnot.com/Dahn/Dahn_Ammo_Area_1967.png

Jetzt zu meinen Bildern von letzter Woche:

Das erste Bild zeigt vermutlich das Gebäude 4946. Neben dem Gerippe befindet sich eine Zugang zu einer Grube die voll mit Wasser steht.
Verwendungszweck unbekannt.

Das zweite Bild zeigt den Wendehammer am Ende der Straße auf den Plänen.

Auf dem dritten Bild sieht man noch sehr deutlich der Verlauf des Zaunes und der offen gelassene Streifen. Der Baumbestand im Bereich des Zaunes ist bis auf eine angepflanzte Fichtendickung noch sehr spärlich.

Das vierte Bild zeigt die Löcher der früheren Zaunfundamente, es sind auch noch jede Menge Überreste der alten Betonpfosten zu finden.

Bild 5 ist ein Zufallsfund direkt neben dem alten Zaun, wohl ein altes Warnschild was daran montiert war. Das einzige was man noch erkennen kann
ist RESTRICTED AREA. Muss das Schild mal reinigen, dann stell ich weitere Bilder ein.

Bild 6 zeigt die Überreste des Erdkabels von der Beleuchtung.

Leider war der Boden tief gefroren und Schnee lag auch noch genug. Ich gehe davon aus das man dort noch weitere Überreste findet.
Ich bin wegen der Witterung auch nicht den gesamten Verlauf des Zaunes abgelaufen.

Der Teilbereich hatte aufgrund des Aufwands eine gesonderte Verwendungen, aber welcher?

Firefighter
23.03.2013, 08:13
Hat keiner eine Idee?

Wolfsrudel89
28.03.2013, 22:24
Würde mich auch interessieren was es damit auf sich hatte!
Danke Firefighter dass du das ganze mal veranschaulicht hast!
Da findet sich bestimmt noch jemand der etwas dazu weis.;)

PS: Konntest du bereits näheres auf dem Schild erkennen das du gefunden hast?

Gruß Manuel

Firefighter
28.05.2013, 20:20
Ich bin endlich mal dazu gekommen, das Schild vom Dreck der letzten 30 Jahre zu befreien.
Allerdings kann man auch nach der Reinigung nicht mehr sonderlich viel erkennen.

ed22ful
28.05.2013, 20:28
Hallo Firefighter,

da steht was von "Stricken", die haben dich veräppelt :D (Scherz).

Eindeutig "Restricted Area".

Gruß


ed

Schnüppl
29.05.2013, 12:58
Hallo,
Unten kann ich etwas von section und law erkennen..; d.h. das Gesetz der USA auf das sich diese Passage bezieht.
Leider ist es sehr verschlissen..Schade.
Trotzdem ein Zeitzeugnis..

Danke Schnüppl

Firefighter
30.05.2013, 06:11
Hallo,

dann wär ja endlich die Frage geklärt, die haben also nur gestrickt in dem gesondert eingezäunten Bereich! :)
Der obere Schriftzug ist eindeutig RESTRICTED AREA.
Darunter stehen anscheinend wie Schnüppl schon sagte einige Gesetzesauszüge die auf fast allen Warnschildern der US Army zu finden sind.

Falls es in den nächsten Tagen mal nicht regnen sollte :rolleyes: geh ich den ehmaligen Zaunbereich nochmals ab, vielleicht finden sich ja noch weitere Hinweise oder alte Warnschilder.

Gruß,

Firefighter
30.05.2013, 23:40
Meine Worte wurden erhört, heut hatten wir schon wieder einen regenfreien Tag :D
Ich hab mir die Gegend rund um die Bunker und dem ehmaligen Zaunbereich nochmals angeschaut und noch diverse Dinge entdeckt.

Bild 1:
Alter Kabelstein zur Markierung von Erdkabel (Beschriftung NK)

Bild 2:
anscheinend Überbleibsel der alten Trafostation BLDG 4948, genauer Zweck unbekannt. Unten sind noch Überreste vom Erdkabel zu sehen

Bild 3:
siehe Bild zwei, das Metallgestell kuckte aus der Erde und es führten anscheinend die Kabel für die Beleuchtung daran hoch.

Bild 4:
altes Stahlrohr, an den Enden jeweils ein Gewinde. Ich denke mal das Rohr wurde als Panzerrohr für Kabel verwendet.

Bild 5 und 6:
alter Elektroverteiler im ehmaligen Zaunbereich. Die Sicherung ist eine alte Diazed-Sicherung für 500V, die Kabel sind noch mit alten Keramikverbindern verbunden

Bild 7:
Stahprofile in U-Form, sind im ganzen ehmaligen Zaunbereich zu finden

Bild 8:
Reste eines Fundamentes, eventuell der alten Trafostation

Bild 9:
alter Zaunpfosten, die Armierung ist noch komplett da.

Firefighter
30.05.2013, 23:46
und weiter gehts:

Bild 1:
Federstahl? Zweck unbekannt.

Bild 2:
alte Cola-Automatenflasche aus den 60er oder 70er-Jahren, daneben eine Schnapsflasche die im Zaunbereich zuhauf liegen. Der Alurest daneben ist wohl eine Verpackung aus einer alten C-Ration.

Bild 3:
alte Fantadose und Überreste eines Deckels aus Alu

Bild 4:
Der Zaunverlauf ist selbst im Dickicht noch zu erkennen.

Bild 5 und 6:
alter Deckel und Metallschrott, Zweck unbekannt

rubeck1
07.06.2013, 22:45
Geheimes Schnapslager, was denn sonst?

Wolfsrudel89
08.06.2013, 20:54
@Firefighter: Unglaublich was du nach all der Zeit noch herausanalysierst!
Für mich wären das wahrscheinlich alles unscheinbare dinge gewesen und du kannst Bände darüber erzählen :)

Firefighter
10.06.2013, 11:08
Hallo,

an das Schnapslager dachte ich auch schon, irgendwo mussten die Labourservice-Einheiten die Schnapsflaschen ja einlagern :-)
Das man aus den Dingen heute noch so viel deuten kann hab ich wohl den Plänen zu verdanken. Ohne das wär ich nie auf die Idee gekommen
das es dort noch einen gesonderten Bereich gab.

Goose
21.08.2013, 20:44
Hallo,

Ich fand diese Diskussion Forum durch Zufall, als ich suchte online alle Informationen über RASP 972, wo ich war von 1988 bis 1991 mit der US-Armee stationiert war. Erstens, bitte entschuldigen Sie mein schlechtes Deutsch, da es mehr als 20 Jahre gewesen, da ich kein Deutsch sprach.

Ich war eine US-amerikanische Armee Leutnant zugewiesen der 84th Ordnance Bataillon, die RASP 972 bis zur Schließung in der Mitte der 90er Jahre lief. RASP972 wurde von der 83. Ordnance Company (später geändert Namen bis zum 20. Ord Co.) Unser Hauptsitz in Münchweiler war und wir auch bedient 2 kleinere Depots (PSPs Pre-stock Punkte) in Lemberg und Ruppersweiler laufen. Ich weiß nicht, ob sie noch da sind. Ich lebte in Lemberg.

RASP steht für Reserve-Area Supply Point. Unsere Mission war es, strategische Vor-postioned Krieg Reserve Munition für Armee-Einheiten, die in Deutschland im Falle eines Krieges mit der Sowjetunion würde bereitstellen zu speichern. Wir waren so weit weg von der Ost / West-deutschen Grenze wie möglich postioned. Mehr vorn Kampfmittel Einheiten wurden näher an der Grenze zu amerikanischen Einheiten näher an den Kampf unterstützen eingesetzt. Der Plan war für gepanzerte Einheiten in Bremerhaven eintreffen und laden mit ihrer Einheit Grundlast von Munition (UBL) und fahren auf der Vorderseite.

Es tut uns leid, wir haben keine Gegenstände sehr spannend ... keine Patriot Raketen oder die PershingII. Das meiste davon war konventionellen hochexplosiven Granaten und Handfeuerwaffen. Wir hatten H104, mehrere Raketen gestartet Systeme, die eine besondere Behandlung erforderlich. Während des Golfkrieges waren wir sehr aktiv in der Schifffahrt H104 Kräfte in den Persischen Golf.

Was Sie verstehen müssen, ist das Depot meist von deutschen Zivilisten, darunter eine große Wache Kraft laufen. Eine kleine Gruppe von 18-20 US-Soldaten vorgesehen Kommando und Kontrolle von etwa 400 deutsche Mitglieder CSG (Civilian Support Group). Die CSG-trug im amerikanischen Stil Uniformen und hatten eine pseudo militärische Struktur. Die 2053. CSG (Ammo) hat die Munition Handhabung und die 2052. (Guards) war der Wachmannschaft.

Die CSG Einheiten entstand aus dem alten polnischen Arbeitskräfte rechts nach dem 2. Weltkrieg. Die US-Armee beschäftigt vielen polnischen und slawischen Vertriebenen unmittelbar nach dem Krieg und ein paar von ihnen waren noch zu arbeiten, wenn ich dort war. Die Partnerschaft zwischen den US-Armeeangehörigen und der CSG war stark und viele dauerhafte Freundschaften wurden während dieser Zeit gemacht.

Ich kann teilen weitere Informationen zu dieser Website, wenn jemand wissen will. Ich kann nach ein paar Bilder, wenn jemand interessiert ist.

Tschuss!

Horner
21.08.2013, 22:50
Hey Goose,
Bilder sind immer wieder gerne gesehen, um das schriftliche auch viesuell darzustellen :)
Also, wenn Du möchtest, dann lass die Bilder mal das laufen lernen ;)

Gruß
Horner

Firefighter
22.08.2013, 11:54
Hallo Goose,

Zunächst ein herzliches Willkommen hier im Forum!
Vielen Dank für deine Informationen zur RASP 972.
Es freut mich das mittlerweile sogar ehmalige US-Soldaten sich hier in das Forum "verirren".
Dein Deutsch ist vollkommen ok, der Text ist gut verständlich. Ansonsten kannst du auch in Englisch schreiben, die vielzahl der Nutzer hier sollte es verstehen.

Zu deiner Frage ob es die Depots Lemberg und Ruppertsweiler noch gibt.
In Ruppertsweiler stehen noch einige Lagerbunker, Lemberg wurde komplett zurückgebaut.
Unterstand das Depot Leimen nicht auch der 20th Ord Co?

Bilder sind natürlich gerne gesehen!

Viele Grüße aus Dahn :-)

rubeck1
22.08.2013, 20:51
Hello Goose, welcome!
Schön, dass Du hier mitmachst. Über Bilder würden wir uns sehr freuen.
Dein Deutsch ist o.k., my English for example is just terrible :D

Goose
22.08.2013, 20:52
Hallo Firefigher!

Thank you so much for the warm welcome, and thank you for inviting me to write in English. I can express myself much better in English and perhaps many readers will even understand proper English better than my “G.I. German.” 

I will try and scan some old pictures this weekend and post them to the site.

If you are from Dahn then perhaps you sometimes run into some of the old guys who worked at 972?

I didn’t spend much time in the city of Dahn except for the annual Dahn dorfest and Kerwe we hung out mostly in Pirmasens, Muenchweiler, and sometimes Kaiserslautern (K-town).

We hung out a lot at a place outside the gate in Muenchweiler called Richie’s Pub. Does anyone know if it is still there?

Thank you for the information on Lemberg and Ruppertsweiler. As there may have been strategic differences between a PSP (Lemberg & Rupp.) and a RASP (Dahn) I forget what they were. This is now so long ago.

I don’t know much about the depot in Leimen, unfortunately. If it was under 20th control it was after my time.

For the longest time Dahn was run by the 83rd Ordnance Co as a hybrid unit with a small cell of US Army personnel who oversaw a large German civilian workforce (CSG). We let the CSG’s run the show and we took care of the administration and other duties. What was unique is that the CSG’s had a high level of skills and competence in ammunition handling, carpentry, heavy equipment operation, etc. Much more than the Americans. Not that the GI’s were unskilled, but soldiers rotated in and out on a constant basis while some CSG’s have worked there all their adult life. I think the US leadership knew this so that is why these hybrid units were so effective.

About 1989-1990, the 20th Ordnance company was moved from Regensburg to Dahn and the 83rd personnel were re-assigned to the 20th. The 83rd existed only on paper and all it’s property locked up in one of the small huts in 972 and signed over to me. I was the so-called 83rd Ord Co commander until it was effectively de-activated. There was a change of command ceremony and everything, although I did no real commanding of anything.

When the 20th took over everything changed. The 20th was a full strength conventional ordnance unit and the dynamic of the once-hybrid unit changed.

About that time, the 20th took over control of the Saarland depots. I do not remember their PSP numbers or the exact towns, but I would be curious if they are still there. I remember they were older than 972 with older model bunkers.

As for the caves and underground sites around Muenchweiler, Ruppertsweiler, Lemberg. I don’t know much about them. We didn’t talk much to guys in other units, as we tended to be tribal. Camaraderie was high and rivalries between units great. We were not one big happy family as you might expect.

I believe the underground sites were stocked with medical supplies and the caves were NATO facilities. I do remember talking to some German Bundeswher guys who served in the caves. We took a tour inside the cave in Ruppertweiler once and I recall it was a massive signal and communications center.

The 20th/83rd was a pure USAEUR unit and not a NATO unit. Units committed to the NATO alliance had a different chain of command. Also, it is worth mentioning, NATO countries tended to contribute not their best units to NATO for selfish reasons.

As for 972, we basically spent our time operating the depot like any other logistics facility. We received new munitions that arrived from the US through the port of Bremerhaven, then via train to Meissau (is it still there?) then by truck to 972. We shipped out older munitions on our Sales to Allies program, mostly to South Korea. Camp Dahn is made of Dahn 1, Dahn 2, and Dahn 3. D1 is where the HQ, ammo operations center, and kantina were. D2 is where the motorpool and troop barracks are, and D3 is the depot. You meet them in order as you travel on B427 from Hinterweidenthal toward the town of Dahn.

One thing about security I remember. We tried to run as tight a program as we could, but there was one guy who was allowed to come in and out of the depot as he pleased…and that was the local Forestmeister. No Army regulation was strong enough to regulate his access. What power these guys have! 

I live in Sweden now and work for Volvo, and I want to return to the area soon to see the old sites and look up old friends. Our Hausmeister at 972 managed to get me to join the Pfalzerwald Verein Ortsgruppe Winzeln, when I was there. Maybe I’ll drop in on a meeting :) 

During the first Gulf War we were very active shipping ammo to the Persian Gulf which began a new era. The Soviet Union collapsed about the same time. I got out of the Army shortly after that, which in the end, seems appropriate, as now my experience is purely one shaped by the Cold War.

I have seen the Youtube video a local kid made about 972, and it was strange and sentimental to see a part of my life now as something as an attraction of days gone by. The shot of the security console in the guard house is very clver and has an eerie quality to it. But I clearly remember when it was alive.

I also remember Gate 17, way in the back of the depot. It was the best guarded gate. Right outside there was a lake and girls would sunbathe naked in the summer. Gate 17 was well-guarded during the summer!

Thanks again for the memories. It is really weird and rewarding at the same to write about this. I’ll try and post some pictures soon.

Gruss!


http://www.usarmygermany.com/Sont.htm?http&&&www.usarmygermany.com/USAREUR_City_Pirmasens.htm

rubeck1
22.08.2013, 21:03
I also heard about Gate 17 and the well-guarded naked Girls ... By the way: gate 17 is deleted (correct?) but the girls still are sunbathing there every summer...
Ich weiß das natürlich nur vom Hören-Sagen...

Rex Danny
23.08.2013, 00:41
I also heard about Gate 17 and the well-guarded naked Girls ... By the way: gate 17 is deleted (correct?) but the girls still are sunbathing there every summer...
Ich weiß das natürlich nur vom Hören-Sagen...

Klar, wer´s glaubt!:D

Firefighter
23.08.2013, 11:10
Jaja, das Gate 17 am Rohrwoog - auch besser bekannt als "Naggichweiher" :D
Anbei ein Bild vom öminösen Tor :-)

@Goose

Ich antworte dir zunächst mal in Deutsch und hoffe das du alles verstehst. Wenn nicht, bitte bescheid geben.


If you are from Dahn then perhaps you sometimes run into some of the old guys who worked at 972?

Da ich noch nicht sonderlich alt bin erinnere ich mich nicht mehr wirklich an die aktive Zeit der RASP, ein paar ehmalige
CSG-Jungs sind mir allerdings vom Namen bekannt.


We hung out a lot at a place outside the gate in Muenchweiler called Richie’s Pub. Does anyone know if it is still there?

Meines Wissens gibt es Richies Pub in Münchweiler noch.


For the longest time Dahn was run by the 83rd Ordnance Co as a hybrid unit with a small cell of US Army personnel who oversaw a large German civilian workforce (CSG). We let the CSG’s run the show and we took care of the administration and other duties. What was unique is that the CSG’s had a high level of skills and competence in ammunition handling, carpentry, heavy equipment operation, etc. Much more than the Americans. Not that the GI’s were unskilled, but soldiers rotated in and out on a constant basis while some CSG’s have worked there all their adult life. I think the US leadership knew this so that is why these hybrid units were so effective.

About 1989-1990, the 20th Ordnance company was moved from Regensburg to Dahn and the 83rd personnel were re-assigned to the 20th. The 83rd existed only on paper and all it’s property locked up in one of the small huts in 972 and signed over to me. I was the so-called 83rd Ord Co commander until it was effectively de-activated. There was a change of command ceremony and everything, although I did no real commanding of anything.

When the 20th took over everything changed. The 20th was a full strength conventional ordnance unit and the dynamic of the once-hybrid unit changed.

Vielen Dank für die umfangreichen Informationen zur Geschichte der beiden Einheiten.


About that time, the 20th took over control of the Saarland depots. I do not remember their PSP numbers or the exact towns, but I would be curious if they are still there. I remember they were older than 972 with older model bunkers.

Die Depots im Saarland waren in folgenden Orten:

-Differten
-Wadern
-Merzig
-Marpingen

Mehr Infos gibt es hier:
http://www.geschichtsspuren.de/artikel/ruestungsproduktion-logistik/110-nato-depot-saarland.html


As for the caves and underground sites around Muenchweiler, Ruppertsweiler, Lemberg. I don’t know much about them. We didn’t talk much to guys in other units, as we tended to be tribal. Camaraderie was high and rivalries between units great. We were not one big happy family as you might expect.

I believe the underground sites were stocked with medical supplies and the caves were NATO facilities. I do remember talking to some German Bundeswher guys who served in the caves. We took a tour inside the cave in Ruppertweiler once and I recall it was a massive signal and communications center.

Das ist korrekt, in den Stollenanlagen lagerten medizinische Dinge, C-Rations/MRE, und anderwertige Ersatzteile, aber keine Munition oder Waffen.
Einige besondere Stollen gab es, unter anderem Ruppertsweiler (Primary War Headquarter 4ATAF / CENTAG) und Massweiler.
Massweiler war bis in die 1970er ein Sonderwaffenlager, danach für Kommunikation/Fernmeldedinge
Bei Dahn im Moosbachtal (Schneidereck) gab es einen Stollen in dem Funktechnik gewartet und repariert wurde.


As for 972, we basically spent our time operating the depot like any other logistics facility. We received new munitions that arrived from the US through the port of Bremerhaven, then via train to Meissau (is it still there?) then by truck to 972. We shipped out older munitions on our Sales to Allies program, mostly to South Korea. Camp Dahn is made of Dahn 1, Dahn 2, and Dahn 3. D1 is where the HQ, ammo operations center, and kantina were. D2 is where the motorpool and troop barracks are, and D3 is the depot. You meet them in order as you travel on B427 from Hinterweidenthal toward the town of Dahn.

Das Depot Miesau gibt es noch, derzeit immernoch das größte US-Depot ausserhalb der USA.

Viele Grüße nach Schweden :-)

Goose
23.08.2013, 21:44
Danke, Firefighter, für die Beantwortung meiner Fragen. Ich war immer neugierig auf diese Dinge.

Ich habe technische Probleme mit dem Hochladen Bilder auf der Website, so werde ich versuchen, einen Link zu einer Flikr unten angegebene Konto. Es gibt Bildunterschriften auf die Bilder, um zu beschreiben, was sie sind. Die Bilder sind nicht so spannend wie ich mich erinnere Fotografie im Munitionsdepot (Dahn 3) verboten war.


Ich freue mich auf Ihr Wissen über die Armee-Artillerie-und Material in der gesamten Pfalz erstaunt. Sicher haben Sie Ihre Forschung getan. Sie wissen viel mehr als ich. Damals habe ich glaube ich war mehr daran interessiert, was in den lokalen Kneipen und Gasthäusern als die Munitionsbunker. Aber diese ziemlich typisch für die meisten Soldaten in den meisten Armeen von jeder Epoche ist, schätze ich. Allerdings sehen sowjetischen Soldaten marschieren auf der Straße, wenn ich in Ost-Berlin zu Besuch war erinnerte mich an die Ernsthaftigkeit von dem, was unsere Pflicht war alles über.

Hoffentlich das funktioniert ....

Mit herzlichen Grüßen

http://www.flickr.com/photos/75293457@N03/sets/72157635197621691/

rubeck1
23.08.2013, 22:19
Super diese Fotos!!

rubeck1
23.08.2013, 22:22
@ Firefighter: "Naggichweiher"? Es spricht der Insider. Steht dieses schiefe Tor immer noch da herum? War schon länger nicht mehr vor Ort.

Goose
24.08.2013, 17:35
Dass ist Gate 17 in deine Bilder, Firefighter! Ich erinnere es mich gut :)

Firefighter
25.08.2013, 16:09
@ Firefighter: "Naggichweiher"? Es spricht der Insider. Steht dieses schiefe Tor immer noch da herum? War schon länger nicht mehr vor Ort.

Am Rohrwoog sind recht häufig "FKK-Badende", deswegen Naggichweiher. Insider bin ich bestimmt keiner :p
Das Tor steht schon lange nicht mehr, die komplette Zaunanlage mit einer Länge von etwa 8,5 km wurde Ende der 90er rückgebaut.

@ Goose

vielen Dank für die tollen Fotos!
Bilder vom Lager 3 (Munitionsdepot) hast du keine? Ansonsten sind weitere Bilder natürlich auch gerne gesehen.

Walter Elkins, der Betreiber der Website www.usarmygermany.com würde sich übrigens bestimmt darüber freuen, wenn er deine Erinnerungen /Bilder an das Lager Dahn auf seiner Webseite veröffentlichen dürfte.

Mr. Elkins hat selber viele Jahre bei der USAEUR in Europa verbracht und spricht fliessend Deutsch und Englisch.
Vielleicht kannst du Ihn ja mal kontaktieren: walter.elkins1@gmail.com

Viele Grüße,

Goose
26.08.2013, 12:24
@Firefighter

Vielen Dank für Mr. Elkins Kontaktinformationen. Ich könnte ihn wenden.

Leider habe ich noch keine Fotos von Dahn 3. Das Foto wurde in Dahn 3 verboten, aber jetzt habe ich wünschte, ich hätte in einer Kamera schlich.

Im Jahr 1995 besuchte ich dort mit meiner Frau und ein paar Fotos von den Bunkern, aber das ist nicht dasselbe.

Ich möchte hinzufügen, dass wir besuchten auch die Kaserne in Münchweiler, wo unser Bataillon HQ war und fand es ziemlich lustig, dass es Immobiliaranzeigen bis das sagte so etwas wie

"Kaufen Sie diese Eigenschaft! Premium-Lage ... Gute Preise! Rufen Sie heute! 7863498988.

It looked funny as hell!