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Das in der Galileosendung beschriebene Buch "Bunker, Basen und Relikte"
gibt es Hier
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Munitionsvorräte der BW |
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11.03.2006, 18:13
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#1 (permalink)
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Rekrut 
sven69 ist offline
Registriert seit: 11.03.2006
Beiträge: 2
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Munitionsvorräte der BW
Moins,
ich war in der Endphase des Kalten Krieges selbst, für mehrere Jahre, bei der Bundeswehr (Grün) und bin sehr an Geschichte interessiert. Z. Zt. beschäftige ich mich mit dem Kalten Krieg, insbesondere würde ich gerne wissen, wie groß die Kriegsvorräte der Bw waren, ob es von der NATO Vorgaben gegeben hat und ob diese auch umgesetzt wurden?
Wäre euch dankbar, wenn Ihr mir weiterhelfen könntet.
Sven69
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12.03.2006, 17:51
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#2 (permalink)
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Warrior 
Stefan ist offline
Registriert seit: 14.07.2005
Ort: NRW
Beiträge: 60
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Hallo Sven,
es gab wohl vorgaben wieviel Munition gelagert werden mußte, aber wieviel genau kann ich dir nicht sagen.
Im Oktober 1990 hatte die Bundeswehr alleine 300000 Tonnen Munition aus NVA
Beständen erhalten.
Gruß
Stefan
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12.03.2006, 17:52
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#3 (permalink)
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Admin 
Harry ist offline
Registriert seit: 14.07.2005
Ort: Lauterbach, Hessen
Beiträge: 1.147
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In Malachit lagerten am Ende 20.000 Tonnen...
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Harry
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Malawat??? |
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13.03.2006, 00:52
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#4 (permalink)
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Rekrut 
sven69 ist offline
Registriert seit: 11.03.2006
Beiträge: 2
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Malawat???
Erst mal Danke für die Antwort. Das mit der NVA-Mun. war bekannt und wurde ja auch durch die Bw puplik gemacht. Schade, ich hab mir echt den Wolf gegoogelt aber es war überhaupt nichts herauszufinden.
Was ist Malachit???
Grüße Sven69
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13.03.2006, 01:26
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#5 (permalink)
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Admin 
Harry ist offline
Registriert seit: 14.07.2005
Ort: Lauterbach, Hessen
Beiträge: 1.147
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Komplexlager 12, Untertageanlage bei Halberstadt.
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Harry
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28.07.2007, 22:18
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#6 (permalink)
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Rekrut 
NikeHercules ist offline
Registriert seit: 28.07.2007
Beiträge: 16
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Hallo Sven 69,
die Munition ist immer dann alle wenn man sie dringed braucht.
Aber mal im Ernst:
Die FlaRak NIKE hatte für 9 Startgestelle pro Feuereinheit 21 Lenkgeschosse,
d.h. etwas mehr als 1 Nachladung.
Wenn man sich vorstellt das pro Stunde ca. 55 Ziele bekämpft werden konnten, (Erkennen, Auffassen, Schuss, Nachladen),
dann war hier schon bald "out of Missiles!" zu melden.
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Umstellung der Fertigung auf "Rüstungsproduktion" |
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28.07.2007, 22:51
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#7 (permalink)
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Rekrut 
redsea ist offline
Registriert seit: 28.07.2007
Ort: Ostwestfalen-Lippe
Beiträge: 11
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Umstellung der Fertigung auf "Rüstungsproduktion"
Hallo NikeHercules and all,
sicher wär dann zunächst schnell "out of missile", doch die Frage zielte damals ja eher in die Richtung, welche Mengen an Nachschub zur Verfügung stehen oder kurzfristig gestellt werden können.
Ich habe vor dem Studium eine Lehre in einem Werk eines Stahlkonzerns gemacht (der mit dem Brückenbogen  ), in dem u.a. die Bodenplatte der Leo-Fahrgestelle gefertigt wurde. Dort gab es Vorgaben, dass der Betrieb im V-Fall innerhalb von 24 Std. auf die Fertigung bestimmter Rüstungsgüter bzw. Teile umustellen sein musste und innerhalb von 48 Std. das gesamte Werk (die gesamte Kapazität des Werkes) auf deren Fertigung umzustellen sein musste.
Unter der Voraussetzung, dass dies für alle rüstungsrelevanten Betriebe galt, weiß man, es denn im V-Fall mit dem Nachschub ausgesehn hätte.
Gruß redsea
Geändert von redsea (28.07.2007 um 22:53 Uhr).
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29.07.2007, 08:51
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#8 (permalink)
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Rekrut 
NikeHercules ist offline
Registriert seit: 28.07.2007
Beiträge: 16
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@ redsea,
Guter Punkt, aber bedenke bitte das mein Beispiel sich konkret auf die Flugabwehr bezog.
Es gab schlicht und einfach keine Flugkörper mehr vor Ort.
Eine sog. War Reserve war zwar vorhanden, hätte aber erst zugeführt
werden müssen, (Lufttransport, Luftabwurf möglich).
Allein der Zusammenbau einer NIKE Rakete dauert mehrere Stunden.
Dies alles vor dem Hintergrund eines angenommen Angriffs gegnerischer Luftstreitkräfte.(Zeitfaktor).
Ausserdem waren von den 21 einsatzbereiten Flugkörpern 5-6
mit Sonderwaffen Sprengkopf versehen (sprich Atomwaffe).
Diese hätte man bei einer konventionellen Auseinandersetzung nicht
verwenden können.
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29.07.2007, 19:58
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#9 (permalink)
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Rekrut 
redsea ist offline
Registriert seit: 28.07.2007
Ort: Ostwestfalen-Lippe
Beiträge: 11
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@NikeHercules
Dem habe ich ja auch gar nicht widersprochen  Wobei ich davon ausgehe, dass sich so eine Rakete durchaus schneller zusammen bauen läßt. Das "Problem" ist ja auch nicht die Montage, sondern die Fertigung und Bereitstellung der einzelnen Komponenten. Respektive der, wie Du ja ganz treffend anmerkst, logistischen Problemstellung.
Sicherlich kann eine Pershing etc. mit mehr manpower auch in kürzerer Zeit montiert werden, doch die maschinelle Fertigung der Einzelkomponenten läßt sich zeitlich nun mal nicht vekürzen. Die Fertigung einer Bodenplatte eines Leo-Fahrgestells, um mal bei dem Beispiel zu bleiben, dauert so in etwa 10 bis 12 Std. und daran läßt sich nix verkürzen. Dabei sind die Arbeitsschritte sehr einfach: Fräsen aller Kanten und Anbringen der entsprechenden Fasen zum Verschweißen, Ausfräsen des Loches des Notausstiegs, Einbringen von Bohrungen und Senkungen für diverse Befestigungstellen anderer Komponenten. An einer normalen Stahlplatte dieser Dimension würde ich dafür ca. 2 - 3 Std. veranschlagen. Da es sich hier jedoch um ein Material, dass "hart wie Kruppstahl" ist handelt, dessen Legierung uns selbst nicht bekannt gegeben wurde, erfordert die Bearbeitung eben eines solch enormen Zeitaufwandes. Und dann folgt noch die Logistik des Zusammentragens der Einzelteile und die Endmontage aller Einzelteile.
Ich gehe mal davon aus, dass dies auch bei sehr vielen anderen Rüstungsgütern bzw. deren Komponenten der Fall ist (war) und daher ist die Frage in welcher zeit welche Güter tatsächlich dem Nachschub zugeführt werden können sehr interessant. Die Nachschubfrage ist dann wieder eine andere.
Gruß redsea
Geändert von redsea (29.07.2007 um 20:02 Uhr).
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29.07.2007, 22:11
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#10 (permalink)
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Rekrut 
NikeHercules ist offline
Registriert seit: 28.07.2007
Beiträge: 16
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n´Abend,
nochmal zur ursprünglichen Frage von sven 69:
"insbesondere würde ich gerne wissen, wie groß die Kriegsvorräte der Bw waren, ob es von der NATO Vorgaben gegeben hat und ob diese auch umgesetzt wurden?"
Hier möchte ich erneut auf die FlaRak verweisen  ,
so gab es vom SHAPE die Vorgabe das bei Wartungsarbeiten o.ä.
die Anzahl der einsatzbereiten Flugkörper nicht unter 70% sinken
durfte.
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