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Thema: Grenztruppen der DDR - Natospäher

  1. #1
    Cold Warrior Avatar von Horner
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    Standard Grenztruppen der DDR - Natospäher

    Moin zusammen,

    bei der Suche nach der geographischen Lage der 2rd, die Camp Gates sucht, bin ich auf einen Bericht eines Ex- DDR Grenztruppenangehörigen gelangt.
    Was ich hier gelesen habe, deutet fast auf einen Kleinkrieg der beiderseitigen Grenztruppen hin, bzw. durch Provakationen, gewollte Grenzübertritte der verbündeten Truppen und Menschen, die in der Ausübung ihres Dienstes, ihr Leben gelassen haben.
    Was hier zu lesen ist, hätte ich nie gedacht, das so etwas wirklich passieren konnte. Hoffentlich ist dieser Beitrag auch passend für diese Sparte und ich nicht verkehrt liege.

    Grenztruppen der DDR - Natospäher

    Horner ( Beagle )

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  3. #2
    Cold Warrior Avatar von Nemere
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    Leider ist in dem erwähnten Bericht keine einzige nachprüfbare Quelle angegeben. Der ganze Stil der Darstellung ist sehr eindeutig - Rechtfertigungsliteratur. Kein Wort von den Provokationen und Übergriffen der DDR-Grenztruppen, schuld war und ist der böse Klassenfeind aus dem Westen.

    Aus welcher Ecke die Argumentation dieser Website kommt wird deutlich, wenn man sch die Zielsetzung dieser Arbeitsgruppe Grenze anschaut:

    Grenztruppen der DDR - Home.

    Ich habe beim Lesen dieser Site ständig Deja-Vu -Erlebnisse gehabt: Die gleichen Argumentationslinien, die gleichen Entschuldigungen, die gleichen Schuldzuweisungen und die gleichen Behauptungen, doch nur nach geltenden Recht und Gesetz gehandelt zu haben wie man sie früher in den Publikationen der HIAG fand (HIAG - Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS).

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  5. #3
    Cold Warrior
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    Horner, gut, dass Du das mal ansprichst:

    Der Autor ist ein gewisser Oberstleutnant a.D. Horst Liebig: ein waschechter Politoffizier der ehemaligen NVA und ihrer Grenztruppen (Quelle: Internetrecherche vom heutigen Tag).
    Man möge mir verzeihen, wenn ich etwas unsachlich werde, ich gehöre nämlich zur "Gegenpartei": genau diese Scharfmacher und Hetzer waren es, die in der NVA ein Feindbild des "bösen imperialistischen Klassenfeindes", des aggressiven Bundesgrenzschützers und Bundeswehrsoldaten implementierten, das offenbar bei einigen Ewig-Gestrigen bis heute nachwirkt.
    Diese Leute haben stets "nur ihre Pflicht" getan, an allem anderen waren alle anderen schuld.
    Wer hat nochmal an der Grenze auf sog. Republikflüchtlinge scharf schießen lassen?
    Wer hat nochmal gleich Minen und Selbstschussapparate an einem mörderischen Grenzzaun anbringen lassen, die alles andere als feindwärts gerichtet waren (es sei denn, man sieht das eigene Staatsvolk als Feind)?
    Wer hat nochmal schickanöse Behandlung und Kontrolle, einschließlich Geruchsproben, illegaler Durchleuchtung etc. durchführen lassen?
    Mag sein, dass die Amis an der Grenze auch mal provoziert haben oder der eine oder andere Bundesbürger sich dort wie ein Affe benahm...
    Aber die historische Last an dieser Grenze liegt genau in dem Gedankengut, das Herr Liebig in seinen Publikationen bis heute verbreitet.
    Und ich dachte, der "Schwarze Kanal" sei endlich verstummt...

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  7. #4
    Cold Warrior
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    Ach ja, hier noch eine authentische Quelle sozialistischer "Information":
    Ich zitiere:
    "Die Bundeswehr und die Nationale Volksarmee unterscheiden sich wie Feuer und Wasser. Sie sind in ihrem Charakter und in ihrer Funktion so diametral entgegengesetzt wie die sozialistische DDR und die imperialistische BRD.
    Die NVA ist ein zuverlässiges Machtinstrument der Arbeiterklasse und unseres sozialistischen Staates. Quellen ihrer Stärke sind die führende Rolle der marxistisch-leninistischen Kampfpartei, ihre feste Verwurzelung im Volk und die konsequente Anwendung der marxistisch-leninistischen Lehre vom Krieg und von den Streitkräften. Waffenträger des Sozialismus sind Soldaten in eigener Sache, ide für die gerechteste Sache einstehen, die es nur geben kann."
    (Quelle: Fragen und Antworten zum Wehrdienst, 1. Auflage, Militärverlag der DDR, Berlin 1984, S. 21 f.).
    Und weiter:
    "Die Bundeswehr ist eine imperialistische Armee, sie ist aggressiv, reaktionär und zutiefst menschenfeindlich. Der Soldat in ihr vertritt nicht die Interessen der Werktätigen, sondern die Interessen der Monopolgewaltigen, der Profiteure der Hochrüstungs- und Konfrontationspolitik" (Quelle: ebda., S. 21 und 22)
    und blablabla, immer weiter mit dem sozialistischen Kampfgetöse!
    Das ist der Boden, auf dem Liebig und Genossen stehen - offensichtlich bis heute.

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  9. #5
    Cold Warrior Avatar von FEK
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    Zitat Zitat von rubeck1 Beitrag anzeigen
    Man möge mir verzeihen, wenn ich etwas unsachlich werde, ich gehöre nämlich zur "Gegenpartei": genau diese Scharfmacher und Hetzer waren es, die in der NVA ein Feindbild des "bösen imperialistischen Klassenfeindes", des aggressiven Bundesgrenzschützers und Bundeswehrsoldaten implementierten, das offenbar bei einigen Ewig-Gestrigen bis heute nachwirkt.
    ein Bild vom Feind auf der anderen Seite, wurde beiderseits der Elbe gepflegt. Beide Bilder wirken nach. Wobei die Nachwirkung gegen den östlichen und kleineren Teil Deutschlands und seiner Streitkräfte auch heute noch fleißig propagiert wird. So wie z.B. auch in Deinem Beitrag. Man betrachte die Wortwahl.

    Eins steht fest: auf diese Art und Weise, kommen wir hier in einem sachlichen historischem Forum zum kalten Krieg nicht zu Potte.

    FEK

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  11. #6
    Cold Warrior
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    Moin zusammen,

    in diesen Berichten, wird " Blau " so hin gestellt, als die Provokation von diesen ausgegangen ist, nähmlich einseitig.Darüber haben gestern meine Freunde und ich sehr lange geredet, sie konnten sich es auch nicht vorstellen, das so etwas praktiziert wurde.Aber es gibt immer noch Menschen, deren Einstellung so ist, das alles was dieses Regime getan hat und auf einer sauberen Weste geschrieben wurde, weil es in deren Köpfen, sich einzementiert hat.
    Aber das Verlangen nach Freiheit, eines Volkes, hat am Ende doch gesiegt!!!

    Gruß
    Horner ( Beagle )
    Geändert von Horner (29.08.2010 um 10:18 Uhr)

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  13. #7
    Cold Warrior Avatar von Nemere
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    Zitat Zitat von FEK Beitrag anzeigen
    Man betrachte die Wortwahl.FEK
    Welche Wortwahl meinst Du? rubeck1 hat nur die in der DDR, im speziellen bei der NVA und den Grenztruppen üblichen Formulierungen gebraucht, wie sie ja auch immer noch auf der Website, die den Ausgangspunkt des Themas bildeten, kommentarlos und ohne jede Reflektion verwendet werden.

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  15. #8
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    Richtig Nemere,
    gut verfasst in kurzen Worten und der Sachlichkeit.

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  17. #9
    Cold Warrior Avatar von Thunderhorse
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    Standard

    [QUOTE=Nemere;18935]Leider ist in dem erwähnten Bericht keine einzige nachprüfbare Quelle angegeben. Der ganze Stil der Darstellung ist sehr eindeutig - Rechtfertigungsliteratur. Kein Wort von den Provokationen und Übergriffen der DDR-Grenztruppen, schuld war und ist der böse Klassenfeind aus dem Westen.

    Aus welcher Ecke die Argumentation dieser Website kommt wird deutlich, wenn man sch die Zielsetzung dieser Arbeitsgruppe Grenze anschaut:

    Grenztruppen der DDR - Home.

    QUOTE]

    Die Quellen des Herrn Liebig sind z.B.:
    Beiträge zur Geschichte der Grenztruppen der DDR.
    Heft 1:
    Vom schweren Anfang
    Heft 4
    Bewährung in den sechziger Jahren
    Heft 5 (Teil 1 und 2)
    Gesicherte Grenze - gesicherter Frieden

    Seine eigene Autobiografie
    Grenzdienst ist Klassenkampf
    Wo sie gefallen sind, stehen wir (Teil 1 und 2)

    Inhalte teilweise wörtlich übernommen.

    Könnte man beliebig fortsetzen.

    Sowohl zu dieser Person wie auch den Zielsetzungen in der Sache wurde bereits was geschrieben.
    Geändert von Thunderhorse (29.08.2010 um 15:23 Uhr)

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  19. #10
    Cold Warrior Avatar von FEK
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    Standard

    Es ist die Darstellung eines Zeitzeugen. Keiner verlangt, nach dem Lesen die Meinung ändern zu müssen. Allerdings sollte man auch andere Meinungen akzeptieren.

    Eine Frage zu den Quellen. Welche Art von Quelle wäre denn anerkannt und akzeptiert als Quelle?

    FEK

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