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Thema: Heeresstruktur 3 (1970–1981)

  1. #1
    Cold Warrior Avatar von Guenther
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    Standard Heeresstruktur 3 (1970–1981)

    Hallo, ich suche Unterlagen über die Heeresstruktur 3 im Zeitraum 1975-1980.
    Wer hat hier Unterlagen und kann mir bei der Suche speziel die Ausbildungskompanien
    helfen? Ferner Suche im für die einzelnen NschBtl + InstBtl den Standort der einzelnen
    Kompanien. Ich hoffe ihr könnt mir bei der Suche helfen? Hier mal für die ersten 4 Divisionen
    meine Gliederungen.

    mfg günther

    01 1. PzGrenDiv _(1976_) [Kompatibilitätsmodus].pdf

    02 2. JgDiv _(1976_) [Kompatibilitätsmodus].pdf

    03 3. PzDiv _(1976_) [Kompatibilitätsmodus].pdf

    04 4. JgDiv _(1976_) [Kompatibilitätsmodus].pdf
    Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
    Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

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  3. #2
    Cold Warrior Avatar von Nemere
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    Ab und zu hilft auch die Suchfunktion hier im Forum weiter. Ich habe mich zum Thema Ausbildungskompanien schon einmal sehr ausführlich unter

    http://www.cold-war.de/showthread.ph...dungskompanien

    ausgelassen. Damals hast Du das Thema auch zur Kenntnis genommen.

    Die Divisionsgliederungen muß ich noch näher prüfen. Welchen genauen Stand sollen diese Gliederungen wiedergeben? 1975 oder Beginn der Heeresstruktur 3 um 1970?

    Soviel vorweg: Die Jägerbrigaden hatten keine Panzerjägerkompanien, die 4. Kompanie der Panzerjägerbataillone der Jägerbrigaden war eine gemischte Panzerjägerkompanie Kanone / Rak. Die Ausstattung der Panzerjägerbataillone war uneinheitlich, so hatten z.B. die beiden Panzerjägerbataillone der 4. Jägerdivision (104 und 114) zeitweise Kampfpanzer M 48 statt Kanonenjagdpanzer in der 2. und 3. Kompanie.

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  5. #3
    Cold Warrior
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    Avatar von Guenther
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    Hallo, den Zeitraum der Gliederung hab ich doch angegeben " 1975-1980"
    Den vorher gab es ja in den einzelnen Brigaden noch das Versorgungsbataillon.
    Das mit den Panzerjägerbataillonen werd ich demnächst vor Ort in Pfreimd genau abklären.

    mfg günther
    Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
    Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

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  7. #4
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    Avatar von Rex Danny
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    Hallo, Günther !

    Da ich Munsteraner bin, kann ich Dir zumindest zur Panzerlehrbrigade 9 Angaben für den Zeitraum der späten Heeresstruktur 3 machen.

    Alle der Panzerlehrbrigade 9 unterstellten Bataillone und Kompanien führten in ihrer Bezeichnung den Zusatz "lehr".

    Die Gliederungen des Panzergrenadierlehrbataillons 92 (Unterkunft: Kampftruppenschule II/III) und der Panzerlehrbataillone 93 und 94 (Unterkunft: Schulz-Lutz-Kaserne) sehen gut aus. Beim Panzerartillerielehrbataillon 95 (Unterkunft: Hindenburg-Kaserne) liegt ein kleiner Fehler insofern vor, daß es sich in eine Stabs- und Versorgungsbatterie sowie drei schießende Batterien a´ 6 Geschütze gegliedert hat. Diese Gliederung wurde dann auch in die Heeresstruktur 4 übernommen, bis die Artilleriestruktur 85 eingeführt wurde. Gleiches gilt für die Panzerartilleriebataillone 75 und 85.

    Nun die Brigadeeinheiten:

    Beim taktischen Zeichen der Stabskompanie gehört unten rechts "9L" mit einem darüberliegenden "X" hin. Unterkunft der Kompanie ist bis heute die Schulz-Lutz-Kaserne.

    Beim taktischen Zeichen des Brigadespähzuges 9 gehört unten rechts ein "L" hin. Standort des Spähzuges war Munster (nicht Lüneburg) und die Unterkunft war die Hindenburg-Kaserne, da hier auch das Panzeraufklärungslehrbataillon 11 lag.

    Beim taktischen Zeichen der Nachschubkompanie 90 gehört unten rechts ein "L" hin. Die Kompanie ist bis heute (5./ LogBtl 141) in der Schulz-Lutz-Kaserne stationiert.

    Beim taktischen Zeichen der Instandsetzungskompanie 90 gehört unten rechts ein "L" hin. Die Kompanie ist bis heute (3./ LogBtl 141) in der Schulz-Lutz-Kaserne stationiert.

    Beim taktischen Zeichen der Panzerjägerkompanie 90 gehört unten rechts ein "L" hin. Die Kompanie war bis zur Auflösung 1996 in der Hindenburg-Kaserne stationiert.

    Beim taktischen Zeichen der Panzerpionierkompanie 90 gehört unten rechts ein "L" hin. Die Kompanie war in der alten Freiherr-von-Boeselager-Kaserne (später in Oertzetal-Kaserne umbenannt) und verlegte Anfang der 90er Jahre in die Schulz-Lutz-Kaserne, wo sie auch heute noch untergebracht ist.

    Beim taktischen Zeichen der Sanitätskompanie 90 gehört unten rechts ein "L" hin und das schwarze Dreieck unten rechts muß weg, da die Kompanie aktiv und in der Schultz-Lutz-Kaserne in Munster untergebracht war. Im Zuge der Heeresstruktur 4 wurde die Sanitätslehrkompanie 90 in 4.(L)/ Sanitätsbataillon 3 umbenannt und in die Hindenburg-Kaserne in Munster verlegt.

    Es fehlt in Deiner Aufstellung die ABC-Abwehrlehrkompanie 90 (aktive Kompanie), die am 01.04.1980 in ABC-Abwehrlehrkompanie 3 umbenannt wurde. Standort dieser Kompanie war in der Schulz-Lutz-Kaserne in Munster.

    Sowohl die ABC-Abwehrlehrkompanie 90 als auch die Sanitätslehrkompanie 90 waren als aktive Brigadeeinheiten m. W. einmalig in der späten Heeresstruktur 3. Zumindest bei den Sanitätskompanien bin ich mir sicher, da diese im Zuge der Heeresstruktur 4 als Sanitätskompanien (GerEinh) in die Sanitätsbataillone der Divisionen eingegliedert wurden. Laut Chronik der ABC-Abwehrtruppe ist der Bestand der ABC-Abwehrkompanien auf Brigadeebene unterschiedlich und ein wenig unübersichtlich. I. d. R. wurden diese Kompanien aber Anfang der 70er Jahre bis auf eine Ausnahme (BrigABCAbwKp 30 in Luttmersen bis 30.06.1977) aufgelöst.

    Kommen wir jetzt noch zu den Divisionseinheiten:

    Das Heeresmusikkorps 3 (heute Wehrbereichsmusikkorps I) befindet sich schon immer in Lüneburg in der Theodor-Körner-Kaserne.

    Die ABC-Abwehrkompanie 3 entstand am 01.10.1972 durch Auflösung/ Umbenennung der Brigade-ABC-Abwehrkompanie 80 und befand sich ebenfalls in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg. Sie am 01.10.1976 nach Emden verlegt, wo sie schließlich im Zuge der Heeresstruktur 4 in ABC-Abwehrkompanie 11 umbenannt wurde.

    Das Raketenartilleriebataillon 32 hat sich in Dörverden in der Niedersachsen-Kaserne, nicht in Verden befunden.

    Das Sanitätsbataillon 3 hat sich in Hamburg-Heimfeld in der Scharnhorst-Kaserne, nicht in Hamburg-Fischbek befunden. In Hamburg-Fischbek in der Röttiger-Kaserne befanden sich die Einheiten der Panzergrenadierbrigade 7.

    Die Sanitätskompanien 70 (GerEinh) und 80 (GerEinh) waren beide in der Scharnhorst-Kaserne in Hamburg-Heimfeld stationiert. Belegt wird dies durch die entsprechenden Einträge in der Standortdatenbank des MGFA.

    Das Nachschubbataillon 3 war mit allen Kompanien in Stade stationiert.

    Grüße


    Rex Danny
    Geändert von Rex Danny (13.07.2011 um 17:06 Uhr)

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  9. #5
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    Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

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  11. #6
    Cold Warrior Avatar von Nemere
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    4. Jägerdivision:

    Feldjägerkompanie 4: muß als gekaderte Einheit gekennzeichnet werden, bestand 1975 nur aus schwachen Führungs- und Versorgungsteilen sowie einem verstärkten Feldjägerzug. Das gilt in der Heeresstruktur 3 für alle Divisionsfeldjägerkompanien.

    Artillerieregiment 4: Bei der Stabsbatterie fehlt das Größenzeichen (Strich)

    ABC-AbwehrKompanie 4: müsste 1975 bereits Lehrkompanie gewesen sein.

    Fla-Btl 4: Die Fla-Btl hatten 1975 eine 1. Batterie (Stabs- und Versorgungskompanie), drei schießende Batterien (2. – 4.), aber KEINE Versorgungsbatterie mehr.

    Pionier-Btl: Die Divisions-Pionier-Btl hatten 1975 keine Amphibische Kompanie (hier 4. Kp) mehr. Wenn das FSB bei der 5. (Brücken-) Kompanie für „Faltschwimmbrücke“ steht, ist das für 1975 nicht richtig. Die FSB kam erst 1978/1979.
    Meiner Meinung nach war die Gliederung 1975:
    1. St/VersKp, 2. – 4. Pi-Kp (vierte Kp zeitweise Geräteeinheit), 5. Pioniermaschinen- u. Brücken-Kp (Schlauchbootbrücke, Tauchergruppe).
    Ich bin mir allerdings nicht genau sicher, wann in den 1970er Jahren diese Gliederung eingenommen wurde.

    NschBtl 4: 4. u. 5. Kp hatten ab 1980 Pfofeld/Langlau als Mob.Stützpunkt. Ich bin mir nicht sicher, ob dass 1975 auch schon der Fall war.
    Die 3./NschBtl 4 müßte 1975 noch in Regensburg gewesen sein.

    Instandsetzungs-Btl 4: Die 5. Kp (SLT) war gekadert.


    Jägerbrigade 10:
    Panzerspähzug 100: Weiden

    Instandsetzungskompanie 100: Pfreimd

    Panzerjägerkompanie 100: in der Heeresstruktur 3 streichen, gab es bei den Jägerbrigaden nicht, da Panzerjägerbataillon in der Brigade.

    Sanitätskompanie 100: Mob.Stützpunkt Weiden.

    Jäger-Btl 103 (Geräteeinheit): Mob.Stützpunkt Weiden, Teile allerdings zeitweise in Ebern und Bayreuth.

    Panzerjäger-Btl 104:
    2. u. 3. Kp: Panzerjäger Kanone, also Raketenzeichen raus, Kanonenzeichen (Punkt/Kugel) rein.
    4. Kompanie gemischt, Kanone und Rakete, ergänzen durch Kanonenzeichen (Punkt) unter dem Raketenzeichen. Drei Züge Kanonenjagdpanzer, zwei Züge Raketenjagdpanzer.

    Panzerartillerie-Btl 105: Die Panzerartilleriebataillone hatten 1975
    - 1. Stabs- und Versorgungsbatterie
    - 2. – 4. schießende Batterien.
    Eine Versorgungsbatterie bei den Brigade-Artilleriebataillone gab es nie. Versorgungsbatterien gab es bei der Artillerie mit wenigen Ausnahmen nur bis Ende der Heeresstruktur 2 bei den Feldartilleriebataillonen von Korps und Divisionen.

    Es fehlt:
    Feldersatz-Btl 107, Geräteeinheit, Mob.Stützpunkt Weiden.

    Jägerbrigade 11:
    Panzerspähzug 110: Bogen

    Panzerjägerkompanie 110: streichen,

    Sanitätskompanie 110: Mob.Stützpunkt Bogen.

    Jäger-Btl 111 (Geräteeinheit): Mob.Stützpunkt Regen, Teile allerdings zeitweise in Cham.

    Panzerjäger-Btl 114:
    wie oben 104.

    Panzerartillerie-Btl 115: wie oben 105

    Es fehlt:
    Feldersatz-Btl 117, Geräteeinheit, Mob.Stützpunkt Neunburg v. Wald.
    Ausbildungskompanie 110, Regen. In der HStr. 3 hatten die Jägerbrigaden eigene Ausbildungskompanien, die allerdings nicht alle aufgestellt wurden. Die Brigade 10 hatte m.W. keine Ausbildungskompanie.


    Panzerbrigade 12:

    Panzerspähzug 120: Amberg

    Sanitätskompanie 120: Mob.Stützpunkt Amberg.

    Panzerbataillon 123 und 124: Richtige Standortbezeichnung ist Kümmersbruck für beide Bataillone. Gärmersdorf ist ein Teil von Kümmersbruck. Im Sprachgebrauch wurde immer von der Kaserne Gärmersdorf gesprochen, die aber richtig in Kümmersbruck lag.

    Panzerartillerie-Btl 125: wie oben 105

    Es fehlt:
    Feldersatz-Btl 127, Geräteeinheit, Mob.Stützpunkt Amberg.



    Feldersatzbataillone
    Nummern:
    FErsBtl I/4, Mob.Stützpunkt Regensburg
    FErsBtl II/4, Mob.Stützpunkt Hemau

    Sicherungsbataillon 4: Mob. Stützpunkt Amberg

    Literatur/Quellen:
    Freundeskreis Offiziere d. Panzertruppe (Hrsg.): 50 Jahre Panzertruppe der Bundeswehr 1956 – 2006, Uelzen 2006.
    Haak, Erhard: Die Geschichte der deutschen Instandsetzungstruppe. Organisationsgeschichtlicher Überblick vom Beginn des 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Osnabrück 1986.
    Heeresamt, Grp Feldjäger: Feldjägerbrief 35: 25 Jahre Feldjäger in der Bundeswehr. Köln 1980.
    Käser, Gustav / Schulze, E.: Pioniere des deutschen Heeres 1955-2000. Stuttgart 2000.
    Krug, Hans – Joachim: 25 Jahre Artillerie der Bundeswehr. Friedberg 1982.
    Oster, Heinz/ Sander, Wolfgang: Gesichter einer Division - Soldaten der "Vierten" im Bayerischen Grenzland. Regensburg 1982.

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  13. #7
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    Hallo, danke für den Hinweis der 4. JgDiv. Wird gleich eingearbeitet.
    So wünsche ich mir die Hinweise.

    mfg günther
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  15. #8
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    Hallo Nemere
    Fla-Btl 4: Die Fla-Btl hatten 1975 eine 1. Batterie (Stabs- und Versorgungskompanie), drei schießende Batterien (2. – 4.), aber KEINE Versorgungsbatterie mehr.
    Hab heute mal die Gliederungen der Fla-Einheiten überprüft. Die VersKp wurde erst aufgelöst und mit der 1. zusammengelegt wenn die Umgliederung zum FlaRgt durchgeführt wurde. Also erst Ende der 70er Jahre.
    Aber für die anderen Hinweise nochmal besten Dank.

    mfg günther
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  17. #9
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    Zitat Zitat von Guenther Beitrag anzeigen
    Die VersKp wurde erst aufgelöst und mit der 1. zusammengelegt wenn die Umgliederung zum FlaRgt durchgeführt wurde. Also erst Ende der 70er Jahre.
    Tut mir leid - aber das stimmt nicht. Es ist genau anders herum. Bei der Aufstellung der Fla-Regimenter wurde aus der alten Stabs- und Versorgungsbatterie (1.) eine
    - 1. Stabsbatterie und eine
    - 8. Versorgungsbatterie
    gebildet, dazu 2. - 7. schießende Batterie. Siehe anliegenden Auszug aus der Gliederung BLAU vom 12. Juni 1981, Heeresamt - Abt I 3 (1) -, Az 10-30-00.

    Außerdem haben die Fla-Btl BATTERIEN und keine Kompanien.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

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  19. #10
    Cold Warrior Avatar von Nemere
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    Zu Deinem PDF-Dokument "1. Gebirgsjäerdivision".

    Eine "1. Gebirgs-JÄGER-Divison" gab es nie! Der Großverband hieß "1. Gebirgsdivision", ganz korrekt sogar "1. (8.) Gebirgsdivision", weil diese Division die 8. der Bundeswehr war.

    FJgKp 8: siehe oben FJgKp 4
    Fla-Btl 8: siehe oben Fla-Btl 4
    Pi-Btl 8: siehe oben PiBtl 4. Die amphibischen Kompanien waren 1975 schon längst bei den Divisionen weg, sie wurden 1970/1971 zur Aufstellung der Amphibischen Pionier-Btl der Korps (230 etc.)herangezogen. Danach gab es nur noch eine 5. Pioniermaschinen- u. Brücken-Kp.

    Diese Änderungen kannst Du bei allen Divisionen mit Ausnahme der 6. PzGrenDiv. vornehmen. Hier kann wegen der Besonderheiten in S-H eine andere Gliederung gegolten haben.

    NSchBtl 8: Wurde meines Wissens erst Ende 1975 aufgestellt.

    InstBtl 8: Aufgestellt Oktober 1975 als Divisions-Instandsetzungsbataillon durch Umbenennung des Instandsetzungsbataillons 480 unter Eingliederung der 2./Gebirgs-Versorgungsbataillon 8.
    Die 5. war gekadert und lag in Landsberg.

    Du wirst also einen Stichtag für Deine Gliederung einführen müssen - die pauschale Angabe 1975 genügt nicht, da viele der von Dir aufgezeigten Strukturen erst im Herbst 1975 entstanden. Z.B. erfolgte auch die Umgliederung der beiden Korps-Panzerregimenter 100 und 200 in die Brigaden 20 und 28 erst zum April 1975 und nicht Anfang 1975.


    GebJgBrig 22
    PzSpähzug 220: Freyung
    Sanitäts-Kp 220: Mob.StützPkt Füssen
    GebJgBtl 223: MobStützPkt Kempten
    GebPzJgBtl 224: siehe oben PzJgBtl 104
    GebArtBtl 225: Umrüstung auf M109 erst 1977, erst dann PzArtBtl. 1. St/VersBttr, 2. -4. schießende Batterien mit GebH, KEINE Versorgungsbatterie
    FEHLT: FEldersatz-Btl 227, Mob.StützPkt Kempten


    GebJgBrig 23
    PzSpähzug 230: Freyung, zeitweise aber in Pocking, genauer Zeitraum?
    Sanitäts-Kp 230: Mob.StützPkt Reichenhall
    GebJgBtl 233: MobStützPkt Bruckmühl
    GebPzJgBtl 234: siehe oben PzJgBtl 104
    GebArtBtl 235: Umrüstung auf M109 erst 1977, erst dann PzArtBtl. 1. St/VersBttr, 2. -4. schießende Batterien mit GebH, KEINE Versorgungsbatterie
    FEHLT: FEldersatz-Btl 237, Mob.StützPkt Bruckmühl


    PzBrig 24
    PzSpähzug 240: Freyung,
    Sanitäts-Kp 240: Mob.StützPkt Landshut
    PzGrenBtl 241: Landshut, München (Mob.StützPunkte)
    GebPzArtBtl 245: 1. St/VersBttr, 2. -4. schießende Batterien mit PzH, KEINE Versorgungsbatterie
    FEHLT: FEldersatz-Btl 247, Mob.StützPkt Bad Aibling


    FErsBtl I/8: Mob.StützPkt Mittenwald
    FErsBtl II/8: Mob.StützPkt Bad Tölz
    GebSichBtl: Mob.StützPkt Mittenwald

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