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Thema: Eigene Schutzräume / Notfallvorsorge

  1. #1
    Cold Warrior
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    Standard Eigene Schutzräume / Notfallvorsorge

    Hallo,

    nachdem es hier nun öfters um fremde Schutzräume und Vorsorge geht, täte mich mal interessieren, was denn eigentlich bei den Usern vor sich geht, die das Thema so intensiv beackern.
    Wer von euch besitzt einen eigenen Schutzraum, weiß wo die nächstgelegene Zivilschutzeinrichtung liegt oder hat anderweitig für Notfälle zuhause vorgesorgt?
    Um das Thema einzuläuten und ein wenig die Hemmungen zu nehmen:
    Ich besitze keinen Schutzraum im Haus, und auch keine anderen baulichen Vorkehrungen. Die nächsten Zivilschutzeinrichtungen in Form von Mehrzweckanlagen liegen ca. 12 km entfernt. Baulicher Schutz ist also Mangelware.
    Vorsorge getroffen ist für die beiden Szenarios, die am wahrscheinlichsten eintreten: Stromausfall sowie Zusammenbruch der Infrastruktur durch Unwetterereignisse (in den Lagen hier v.a. Schnee).
    Daher sind Vorräte an Trinkwasser und Lebensmittel für mind. drei Tage vorhanden. Geringe Mengen Kraftstoffe sowie Zubehör für KFZ ( Schneeketten, Spaten usw. für alle Fz.).
    Sollten die Vorräte nicht reichen, gibt es die Möglichkeit auf zwei "Ausweichsitze" auszuweichen. Einer ist im Zweifelssfall fußläufig innerhalb eines halben Tages erreichbar, der andere nicht, verfügt aber über eingelagerte geländegängige KFZ sowie größere Mengen Betriebsstoffe.
    Notstromversorgung im "Stammsitz" wird derzeit für Heizung, Warmwasser sowie Kochen geprüft und vorgeplant.

    Dabei hat keine der Vorsorgemaßnahmen (außer Notstrom) ausschließlich Kat-Schutz Charakter sondern alles eine zivile Doppelfunktion ("eh da").

    Wie siehts bei euch aus?

    Gruß

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  3. #2
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    Avatar von ed22ful
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    Hi dochol,

    wichtiges Thema, über das sich wohl schon mehr als wir zwei Gedanken gemacht haben, daher sollte man das mal gründlich ausdiskutieren, aber nicht, weil ich mich für MZA´s und dergleichen interessiere, sondern weil wir uns alle immer schön wie eine Kuhherde leiten lassen und der Meinung sind, die Behörden richtens schon, denn:

    Jeder Bundesbürger hat ja einen Schutzraumplatz
    Jeder Bundesbürger wird ja medizinisch versorgt
    Jedem Bundesbürger werden ja Nahrung und Trinkwasser gestellt
    Jedem....


    ihr wisst schon alle, was ich meine, allerdings bräuchten wir dann wohl mal einige hunderttausend MZA´s und riesige Lager...

    Nehmen wir mal den geringsten Fall X an: Öffentliches Stromnetz versagt, aber nicht mal nur 10min oder eine halbe Stunde, sondern mehrere Tage. Kein Strom heißt, keine frische Nahrung, kein Licht, keine Heizung, kein Internet (das wird wohl das schlimmste für viele sein ), kein Benzin und und und. Tja, da sind wir wieder bei der Herde. Die oberen werden´s schon richten, abwarten (und sie warten und warten und warten).
    Ein paar Tage möge das ja gehen, aber nach einer, zwei oder drei Wochen? Ist doch klar, das die öffentlichen Vorsorgemaßnahmen nur ein paar Tage überbrücken können, dann ist im Grunde jeder auf sich gestellt und das Chaos fängt an, am wahrscheinlichsten die Anarchie.

    Daher wäre es dann gar nicht schlecht, vielleicht doch einen Notvorrat anzulegen, der auch mal mehr als zwei Tage hält.

    Bevor ich weiterschreibe, wären ein paar Meinungen dazu doch gut, ich schließ mich da dochol voll an.

    ed

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  5. #3
    Cold Warrior Avatar von Horner
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    Wenn man nachdenkt , das die meisten nicht mehr ohne ihr Telefon auskommen, dann dürfte das Szenario indem es kein fließend Wasser oder Strom mehr gibt, vorstellbar sein. Wo gehe ich jetzt zur Toilette, oder wo bekomme ich frisches Wasser, denn durch den Stromausfall laufen die Pumpen des Wasserwerkes nicht und die Vorratshaltung von Nahrung an TK- Lebensmittel wäre auch dahin. Ich habe schon einige Leute reden hören, das es in der heutigen Zeit , wohl keine kriegerische Auseinandersetzung mehr geben wird. Und wenn, dann bekommen wir unser Ende sowieso nicht mehr mit, wozu dann Vorsorge betreiben. Ich habe für ungefähr 3-5tage an Konserven im Schrank und ca.12 Liter Mineralwasser im Keller, so das es, wenn mal eine Störung die auf andere Ereignisse sich beruhen, nicht so arg einschlagen. das wichtigste vergessen die meisten: Ohne Essen kann man länger Überleben, als ohne Wasser !!!

    Gruß
    Horner
    Geändert von Horner (20.01.2012 um 11:01 Uhr)

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  7. #4
    Cold Warrior
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    Zitat Zitat von Horner Beitrag anzeigen
    Wenn man nachdenkt , das die meisten nicht mehr ohne ihr Telefon auskommen, dann dürfte das Szenario indem es kein fließend Wasser oder Strom mehr gibt, vorstellbar sein. Wo gehe ich jetzt zur Toilette, oder wo bekomme ich frisches Wasser, denn durch den Stromausfall laufen die Pumpen des Wasserwerkes nicht und die Vorratshaltung von Nahrung an TK- Lebensmittel wäre auch dahin. Ich habe schon einige Leute reden hören, das es in der heutigen Zeit , wohl keine kriegerische Auseinandersetzung mehr geben wird. Und wenn, dann bekommen wir unser Ende sowieso nicht mehr mit, wozu dann Vorsorge betreiben. Ich habe für ungefähr 3-5tage an Konserven im Schrank und ca.12 Liter Mineralwasser im Keller, so das es, wenn mal eine Störung die auf andere Ereignisse sich beruhen, nicht so arg einschlagen. das wichtigste vergessen die meisten: Ohne Essen kann man länger Überleben, als ohne Wasser !!!

    Gruß
    Horner
    Wenigstens das Wasser ist hier auf Grund der entsprechenden Höhenlagen und der Hochbehälter kein Problem, solange die Vorräte dort nicht erschöpft sind. Wie lange das hält ist mir nicht bekannt, obwohl die Zahlen über Speichermenge veröffentlicht wurden. Es gibt hier noch einige Notbrunnen, über deren Betrieb (Notstrom) ist mir aber nichts bekannt.
    Sicherlich sollte man seine eigenen Maßnahmen treffen, aber die "da oben" sind auch nicht gänzlich unvorbereitet. Vieles läuft nur so ab, dass es kaum einer mitbekommt und gilt schlicht als "kritische Infrakstruktur". Wusstet ihr, dass jede Kläranlage über eine Netzersatzanlage verfügt? Ein Mobilfunkmast in Sichtweite hat übrigens ein Batterieraum, größer als manche Zimmer im Haus. Das Schutzraumkonzept für die Masse aufzugeben halte ich für richtig. Paradox war es sowieso schon immer gewesen.

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