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Thema: Der Poppenreuther Berg

  1. #11
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    Hallo Hagen,

    laut übereinstimmenden Aussagen meines Großvaters und Vaters war das Amerikanisches Areal. Trotz direkter Lage an der früheren Hauptverbindungstraße zwischen Mähring und Poppenreuth (die St2167 wurde erst Anfang der 70er jahre gebaut)war es ein abgeschotteter Bereich. Es gab anscheinend nur wenig Kontakt mit der lokalen Bevölkererung.

    Das mit dem Masten scheind mir plausibel (ich hatte vorher ein Wärterhäuschen vermutet), aber weis jemand über die Rohre in dem Fahrzeughallenfundament bescheid? welchen Zweck könnten diese erfüllt haben?
    Kennt jemand eine vergleichbare Stellung?

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  3. #12
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    Avatar von ed22ful
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    Vielleicht wurden hierüber eventuell Abgase des dort untergestellten Fahrzeuges abgeleitet.

    Oder es sind etwas überdimensionierte Abwasserrohre für Fahrzeugwäsche bzw. Reinigungsarbeiten.

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  5. #13
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    Hallo ,

    die Vergangeheit einfach zu vergessen bzw. einfach verfallen zu lassen ist für mich nicht hinnehmbar. In Zeiten des Internets ist es umso einfacher diesem Vergessen entgegen zu wirken (bestes Beispiel ist unser Forum). Ich selbst habe den Kalten Krieg nicht mehr miterlebt, darum ist es für mich so spannend Relikte aus dieser Zeit zu entdecken und ihren Zweck bzw. frühere Funktion zu kennen.
    Im wesentlichen Sinne interessiere Ich mich für meine Heimatgeschichte. Jetzt diese Geschichten kennenzulernen und Stück für Stück aufzuarbeiten ist für mich Hochinterressant, da jetzt noch einige Zeitzeugen vom 2WK und dem Kalten Krieg berichten können. So werden ihre Geschichten dokumentiert und können weitererzählt werden.

    Deine Vermutungen sind logisch, doch das Problem ist dass ich nicht weiß um was es sich hierbei überhaput handelt. Aufgrund der Größe und der Treppe (evtl. Hintereingang) vermute ich einen Fahrzeugunterstand bzw. Shelter.
    Aber vielleicht weiß es jemand besser
    Geändert von bmwfan2601 (19.04.2013 um 23:26 Uhr)

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  7. #14
    Cold Warrior Avatar von CampGates
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    bmwfan2601,

    vielen Dank für die schöne Skizze ! Ich muß mir die "Sache" bei Gelegenheit nochmal vor Ort ansehen, Du hast mit Deinem Beitrag auf jeden Fall mein Interesse für den "Poppenreuther Berg" erneut geweckt. Forumsmitglied "Oberpfälzer" kennt sich hier auch sehr gut aus .

    Ich finde es übrigens klasse, daß es heutzutage doch noch den ein oder anderen "Vertreter der jüngeren Generation" gibt, der sich für Heimatgeschichte begeistern kann !

    Gruß Hagen

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  9. #15
    Cold Warrior Avatar von Horner
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    Schöne Bilder bmwfan2601,
    ich schließe mich der Meinung von Hagen an, denn in der heutigen Zeit ist die jüngere Generation nicht so ganz an den geschichtlichen Vergangenheit ihrer Heimat so interessiert.
    Aber man soll nicht alles über den Kamm scheren, um so mehr freut es mich, das an der Geschichte dieses Landes bei einigen doch etwas Interesse regestriert wird.

    Na denn weiter so

    Gruß
    Horner

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  11. #16
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    Avatar von Rex Danny
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    Hallo, BMW Fan !

    Lobhymnen hast Du wohl jetzt genug erhalten und das bereits Gesagte wiederholen muß auch nicht sein. Auf jeden Fall schon mal ein klasse Beitrag. Bin schon gespannt auf die nächsten Dokumentationen.

    Zu der Vermutung bezüglich der Rohre könnte es durchaus sein, daß es sich um Abgasrohre gehandelt hat (vorausgesetzt es war eine Fahrzeughalle). Ich habe mal irgendwo gelesen (ich glaube sogar hier im Forum), daß die US-Streitkräfte in Grenznähe gerade im Winter teilweise die Fahrzeugmotoren (insbesondere der Panzer) laufen ließen, damit diese wohl aus dem Stand heraus abmarschieren konnten und auch die Ausfallquote wegen Nichtanspringens im Winter minimiert werden konnte.

    Vielleicht fällt einem von Euch ja noch ein, wo dies mal geschrieben wurde.

    Grüße


    Rex Danny

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  13. #17
    Cold Warrior Avatar von Ritchie 66
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    Zitat Rex Danny:
    Ich habe mal irgendwo gelesen (ich glaube sogar hier im Forum), daß die US-Streitkräfte in Grenznähe gerade im Winter teilweise die Fahrzeugmotoren (insbesondere der Panzer) laufen ließen, damit diese wohl aus dem Stand heraus abmarschieren konnten und auch die Ausfallquote wegen Nichtanspringens im Winter minimiert werden konnte.

    Vielleicht fällt einem von Euch ja noch ein, wo dies mal geschrieben wurde.
    Hallo Rex Danny,
    dazu habe ich im Forum mal etwas geschrieben. Die Amerikaner ließen in den Standorten der Einheiten die für den Einsatz an der Grenze eingeteilt waren im Winter die Motoren der Fahrzeuge mehrmals in der Nacht anlaufen. Dies diente wie Du schreibst dem Zweck, dass die Fahrzeuge im Fall der Fälle auch sicher anspringen sollten. Wie man sich sicherlich vorstellen kann waren die rings um eine solche Installation lebenden Menschen nicht gerade davon begeistert. Im Fall der US Garnison Amberg/Opf. wurde deshalb immer wieder an die amerikanische Armee heran getreten um dies zu unterlassen. Gegen Ende der 1980iger Jahre wurde diese Praxis dann abgestellt.

    Gruß
    Richard
    Geändert von Ritchie 66 (20.04.2013 um 22:26 Uhr)

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  15. #18
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    Hallo, Ritchie !

    Ich hatte Dich auch im Verdacht gehabt, war mir aber nicht mehr ganz sicher.

    Und das Laufenlassen der Motoren verursacht natürlich eine Menge an Abgasen, die irgendwo bleiben müssen. Werkstätten haben in ihren Hallen ja auch Schläuche, um sie auf die Auspuffrohre zu stecken beim Abgastest ect.

    Deshalb könnte ich mir vorstellen, daß dies durch die Amis möglicherweise auch gemacht wurde.

    Grüße


    Rex Danny
    Geändert von Rex Danny (21.04.2013 um 09:39 Uhr)

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  17. #19
    Cold Warrior Avatar von Horner
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    Hatte das nicht auch einen Grund wegen der Ausflockung/Versulzung der Paraffine die im Dieselkraftstoff endhalten sind, das die Motoren ab und zu gestartet wurden?
    Denn Paraffin ist ein wachsartiger Bestandteil von Diesel das bei niedrigen Temperaturen dann die Filter verstopft, deswegen wurde bei alten Dieselfahrzeugen zB. Petrolium beigemischt, um diesen Prozess zu unterbinden.

    Liege ich da irgendwie richtig ?

    Gruß
    Horner

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  19. #20
    Cold Warrior Avatar von Ritchie 66
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    Zitat Rex Danny
    Und das Laufenlassen der Motoren verursacht natürlich eine Menge an Abgasen, die irgendwo bleiben müssen. Werkstätten haben in ihren Hallen ja auch die Schläuche, um sie auf die Auspuffrohre zu stecken beim Abgastest ect.

    Des halb könnte ich mir vorstellen, daß dies durch die Amis möglicherweise auch gemacht wurde.
    Hallo Rex Danny,
    die Fahrzeuge waren beim Anlassen an keinerlei Schläuche oder Absaugeinrichtungen angeschlossen. Die standen auf den Parkplätzen der jeweiligen Einheiten oder im "TTP" - Truck and Tank Park. Im Winter war es gängige Praxis die Motoren der Fahrzeuge mehrmals in der Nacht anzulassen und diese Warm laufen zu lassen. Der Zweck des ganzen wurde ja schon genannt. Wie es sich anhört wenn eine Schwadron Cavalry ihre gepanzerten Fahrzeuge anlässt kann man sich vorstellen.

    Nach langer Intervention der deutschen Seite ging man im Standort Amberg davon ab. Auch hing dies wohl mit der veränderten Lage am Ende des Kalten Krieges zusammen.

    Gruß
    Richard
    Geändert von Ritchie 66 (21.04.2013 um 02:16 Uhr)

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