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Thema: Brüspe A46 Hemer/Hagen über dem Seilersee bei Iserlohn

  1. #11
    Cold Warrior
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    Avatar von Horner
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    Moin zusammen,

    man hat schon sein Kreuz mit Brückensperren, da findet man ein Bauwerk und nichts ist gewesen. Die Lager der Brücke befinden sich ja über der Abdeckung und sind durch die Abstiege frei zugänglich und nicht innerlich in den Pfeiler intregiert. Wenn es keine Sprengkammern sind, was für eine Bedeutung und Zweck haben diese in den Pfeilern. Und eine Brücke ganz zu zerstören wiederspricht der BW-Strategie, aber nicht ganz!
    In der Dokumentation des Bayrischen Rundfung wurde auch erwähnt, das die Autobahnbrücke ( in den Beitrag ) sehr schlecht ausgesehen hätte.
    Nähmlich, das diese in ihrer gesammten Länge durch eine Sprengung zerstört worden wäre. Kurios ist auch die Brücke B236 Dortmund-Wambel vor den Tunnel, denn diese ist erst fertig gebaut worden, wie schon keine Sperrmittel mehr in Brückenbauten eingebaut wurden. Aber trotzdem sind Sprengkammern in diese eingebaut worden. Ich habe diese mit dem Hammer vorsichtig angeklopft und dahinter ist ein Hohlraum. Und so werden wir dann wieder bei der Suche weiter singen:
    " Sah ich ein Brücklein über einen Wegrand gehn" und weiter in der Hoffnung sein, einen Treffer zu landen. Am besten, wir Eröffnen ein extra Thread, für diese nicht lösbaren Dinge, damit man später nach deren Bedeutung nach haken kann.

    Gruß

    Horner ( Beagle )

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  3. #12
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    vielleicht waren die Pfeiler im Dutzend billiger

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  5. #13
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    Hallo,
    ich vermute konstruktions- bzw. herstellungsbedingte Aussparungen in den Pfeilern. Ähnliches habe ich schonmal gesehen und wurde damals auch von Geograph enttäuscht.
    Gruß
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  7. #14
    Cold Warrior Avatar von CampGates
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    Standard "Negativbeispiel": Itztalbrücke BAB A73 bei Rödental

    Zitat Zitat von suedbaden Beitrag anzeigen
    …Allgemein ist es aber so, dass an zahlreichen Brücken Zugänge zu Pfeilern, Lagern etc. für Wartungszwecke bestehen, die nichts mit Sprengeinrichtungen zu tun haben. Ich kenne auch einige Fälle, in denen aufwändige Zugangseinrichtungen, die durchaus nach Sperranlage aussehen, eindeutig nach dem Ende des kalten Krieges errichtet wurden.
    Hierfür ein Beispiel, die ITZTALBRÜCKE bei Rödental. Sie ist Bauteil der BAB A73 und wurde im Zeitraum von 2004 bis 2007 errichtet, also deutlich nach der Epoche des Kalten Krieges. Auch hier sind Zugänge, Aussparungen im Überbau usw. zu erkennen, obwohl keine Sperranlagen vorhanden sind. Hier einige Photos:

    Blick vom südlichen Widerlager nach Norden, deutlich sind die Leitern oberhalb der Pfeiler zu erkennen, die einen Zugang zu den Brückenlagern ermöglichen


    Detailaufnahme: Nochmals die Leiterzugänge einschließlich Aussparung im Hohlkasten des Überbaues


    Blick auf das nördliche Widerlager einschließlich Untersicht eines Teilbereichs der Hohlkästen mit Aussparungen. Nach Auskunft eines Bauwerksprüfers werden diese Aussparungen z. B. für den Austausch von Brückenlagern genutzt, die mittels einer Hubarbeitsbühne dorthin transportiert werden. Das Einheben der Lager über die Wartungstüren im Widerlager wäre auf Grund des hohen Gewichtes der Brückenlager und des begrenzten Platzangebotes in der Widerlagerkammer nur erschwert bis gar nicht möglich.


    Gruß Hagen

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  9. #15
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    Guten Abend zusammen,

    ich habe heute die Bilder von den Pfeiler nochmals vergrößert und die meiner Bekannten mit gegeben, damit ihr Freund sich das mal ansehen kann.
    Per SMS wurde ich später Benachrichtigt, das es sich hier mit der Warscheinlichkeit im ganzen genannt, um Brückenlager ( Wiederlager ) mit Wartungsklappe handeln kann. Und wir sollten mal zur Sicherheit bei Google in den Seiten des Brückenbauens nach schauen, denn da müßte genaueres zu sehen sein.

    Na den mal rann an die Seiten,

    Gruß
    Horner ( Beagle )

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  11. #16
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    Zitat Zitat von CampGates Beitrag anzeigen
    Hierfür ein Beispiel, die ITZTALBRÜCKE bei Rödental. Sie ist Bauteil der BAB A73 und wurde im Zeitraum von 2004 bis 2007 errichtet, also deutlich nach der Epoche des Kalten Krieges. Auch hier sind Zugänge, Aussparungen im Überbau usw. zu erkennen, obwohl keine Sperranlagen vorhanden sind. Hier einige Photos:

    Blick vom südlichen Widerlager nach Norden, deutlich sind die Leitern oberhalb der Pfeiler zu erkennen, die einen Zugang zu den Brückenlagern ermöglichen


    Detailaufnahme: Nochmals die Leiterzugänge einschließlich Aussparung im Hohlkasten des Überbaues


    Blick auf das nördliche Widerlager einschließlich Untersicht eines Teilbereichs der Hohlkästen mit Aussparungen. Nach Auskunft eines Bauwerksprüfers werden diese Aussparungen z. B. für den Austausch von Brückenlagern genutzt, die mittels einer Hubarbeitsbühne dorthin transportiert werden. Das Einheben der Lager über die Wartungstüren im Widerlager wäre auf Grund des hohen Gewichtes der Brückenlager und des begrenzten Platzangebotes in der Widerlagerkammer nur erschwert bis gar nicht möglich.


    Gruß Hagen
    Hallo,
    Solche Zugänge alleine haben natürlich kaum eine Aussagekraft.
    Insgesamt muss man wohl drauf achten, was sich sonst noch so an der Brücke befindet. Eine Öffnung alleine sagt wohl nichts, befindet sich in der Nähe auch etwas Auffälliges an der Außenseite, dürfte der Zweck wohl klar sein. Am Besten drauf achten, ob man die Öffnung überhaupt mit Fahrzeugen zu Wartungszwecken anfahren kann.
    Mein Resumé aus den vergangenen Suchen: Aufmerksam sein, aber nicht zu viel erwarten und auch mal Fehlschläge hinnehmen.

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  13. #17
    Wallmeister Avatar von Geograph
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    Beitrag A 73, Itztalbrücke …

    Hierfür ein Beispiel, die ITZTALBRÜCKE bei Rödental. Sie ist Bauteil der BAB A73 und wurde im Zeitraum von 2004 bis 2007 errichtet, also deutlich nach der Epoche des Kalten Krieges. Auch hier sind Zugänge, Aussparungen im Überbau usw. zu erkennen, obwohl keine Sperranlagen vorhanden sind.

    Diesem Brückenbauwerk ist ja bekannterweise die ehemalige Munitionsniederlage des Bundesgrenzschutzstandortes Coburg »zum Opfer gefallen«.……

    http://www.cold-war.de/bunker-milita...on-coburg.html……


    .
    _G.E.O.G.R.A.P.H

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  15. #18
    Cold Warrior
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    Moin zusammen,

    bis jetzt haben wir die Erfahrung gemacht, um eine 100% Gewissheit zu haben, das eine Ferndiagnose nicht mit der Realität zusammen in Einstimmung ist. Wie sollen denn diese Leuchten unter den Brücken kraxeln, oder in den Waldwegen nach Froschklappen suchen? Das wäre viel zu Einfach und macht auch keinen Spass um seinen Knochen zu finden.

    Gruß
    Horner ( Beagle )

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  17. #19
    Wallmeister Avatar von Geograph
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    Daumen runter

    … bis jetzt haben wir die Erfahrung gemacht, um eine 100% Gewissheit zu haben, das eine Ferndiagnose nicht mit der Realität zusammen in Einstimmung ist. Wie sollen denn diese Leuchten unter den Brücken kraxeln, oder in den Waldwegen nach Froschklappen suchen? Das wäre viel zu Einfach und macht auch keinen Spass um seinen Knochen zu finden.

    … kryptisch ……………


    .
    _G.E.O.G.R.A.P.H

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