Seite 3 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 58

Thema: Sperranlagen im Landkreis Rhön-Grabfeld

  1. #21
    Cold Warrior
    Registriert seit
    06.10.2011
    Ort
    Rothenbuch/Spessart
    Beiträge
    116
    "Danke" sagen
    29
    Erhielt 25 Danke für 14 Beiträge

    Standard

    Hallo Günther,

    Wie komme ich zu dem Buch. Auf einschlägigen Internetseiten habe ich zwar das Buch gefunden allerdings war es nirgends vorrätig.

    Viele Grüße

    Michael

  2. Direkt antworten
  3. #22
    Cold Warrior Avatar von Guenther
    Registriert seit
    04.09.2006
    Ort
    Westheim/Unterfranken
    Beiträge
    884
    "Danke" sagen
    93
    Erhielt 119 Danke für 88 Beiträge

    Standard

    Hallo hier mal ein Bild der Drichtersperre Irmelshausen
    Die Anlage ist zurückgebaut, man sieht jetzt nur noch die 2 Teerstreifen vom Dorf kommen.

    (Quellennachweis:Bildstelle/Archiv des Deutschen Kuratoriums e.V.)

    Ulli, bitte das erste Bild entfernen
    Geändert von Geograph (18.01.2015 um 16:30 Uhr) Grund: Urheberrecht …
    Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
    Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

  4. Direkt antworten
  5. #23
    Wallmeister Avatar von Geograph
    Registriert seit
    10.05.2006
    Beiträge
    3.712
    "Danke" sagen
    0
    Erhielt 109 Danke für 77 Beiträge

    Standard 5749 …

    .


    … heute beim studieren des Buches " Sperr- und Sprengvorbereitungen zur Zeit der deutschen Teilung" von Elke,Andreas und Manuel Erhard
    eine Grabensperre am Ortseingang Irmelshausen der St 2275 entdeckt. Die Anlage bestand aus 4 Sprengröhren.
    Ist auch in der Dospa noch nicht gelistet. Genaue Bilder werd ich bei passendem Wetter nachliefern.
    Ein sehr gutes Buch über Sperranlagen.

    … hier mal ein Bild der Drichtersperre Irmelshausen
    Die Anlage ist zurückgebaut, man sieht jetzt nur noch die 2 Teerstreifen vom Dorf kommen.

    Vielen Dank für den Hinweis!……

    http://www.sperranlagen.de/Database/...ere_value=5749


    Handelt es sich nun um eine Grabensperre oder um eine Trichtersperre?

    Wo genau befand sich die vorbereitete Sperranlage? An der Beigraben-Brücke oder an der Milz-Brücke?




    (Quellennachweis:Bildstelle/Archiv des Deutschen Kuratoriums e.V.)

    Es wäre nett, wenn du eine vollständige Quellenangabe nennen könntest, um etwaige Probleme hinsichtlich des Urheberrechtes auszuschließen.……
    Geändert von Geograph (09.01.2015 um 12:36 Uhr) Grund:
    _G.E.O.G.R.A.P.H

  6. Direkt antworten
  7. #24
    Cold Warrior
    Themenstarter
    Avatar von Thunderhorse
    Registriert seit
    09.02.2006
    Beiträge
    1.224
    "Danke" sagen
    2
    Erhielt 147 Danke für 125 Beiträge

    Standard

    Trichtersperre Irmelshausen


    Sollte diese Sperre dort wirklich Sinn gemacht haben?

  8. Direkt antworten
  9. #25
    Cold Warrior
    Registriert seit
    06.01.2008
    Beiträge
    285
    "Danke" sagen
    118
    Erhielt 22 Danke für 16 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
    Sollte diese Sperre dort wirklich Sinn gemacht haben?
    Dazu müsste man halt die Verteidigungsplanung in diesem Abschnitt kennen. Ich vermute folgendes:

    Annahme: Wegen der Bodenbeschaffenheit ist ein Vorrücken der WP-Truppen auf Irmelshausen nur von Norden (St 2280) möglich, nicht aber von Osten. Die Frage ist also, wie der Feind von Irmelshausen aus weiter vorrücken könnte. Dies zu verhindern bzw. zu verzögern, ist ja der Auftrag der in diesem Bereich eingesetzten Aufklärungs-/Verzögerungskräfte.

    Vermutlich wären die NATO-Kräfte in diesem Bereich zunächst in der Ortslage Höchheim und dann mit Masse auf den bewaldeten Höhen westlich Gollmuthhausen in Stellung gegangen. Die St 2275/80 wäre von dort aus gut zu überwachen gewesen, vorrückende gepanzerte Feindkräfte hätte man im Bereich Höchheim und dann noch einmal vor Gollmuthhausen vorteilhaft mit direktem Feuer bekämpfen können. Dort gab es dann ja auch noch die Trichtersperren DOSPA 2223, 4378 und 4379.

    Anders sieht es südlich von Irmelshausen aus. Dort hätte sich der südwärts vorrückende Feind im Verlauf St 2275 vermutlich entfalten können und wäre nur schwer zu bekämpfen gewesen, da eine gedeckte Stellung der NATO-Deckungstruppen nur mehrere Kilometer entfernt westlich möglich gewesen wäre. Auch eine weitere vorbereitete Sperre wäre entlang der St 2275 zwischen Irmelshausen und Bad Königshofen kaum sinnvoll gewesen, weil angesichts des offenen Geländes leicht zu umgehen. Insofern war es schon wichtig, die St 2275 südlich von Irmelshausen zu sperren.

    Die St 2275 zu sperren und den Feind damit entlang der St 2275/80 im Zuge Höchheim-Gollmutshausen-Waltershausen zu kanalisieren, wäre also durchaus sinnvoll gewesen.

  10. Direkt antworten
  11. #26
    Cold Warrior
    Themenstarter
    Avatar von Thunderhorse
    Registriert seit
    09.02.2006
    Beiträge
    1.224
    "Danke" sagen
    2
    Erhielt 147 Danke für 125 Beiträge

    Standard

    Östlich Irmelshausen gab/gibt es ebenfalls eine Brücke über den Beigraben. Wimre ohne Sperre.
    Und etwas südlich davon eine über die Milz, ebenso eine Brücke auf Höhe vom Schloss über die Milz. Wimre alle ohne Sperrmöglichkeiten.
    westlich kann man Irmelshausen ohen Problem in Richtung der St 2275 (Höchheim) verlassen. Gab es dort eine Sperre???


    Scho a wenig seltsam.

  12. Direkt antworten
  13. #27
    Administrator
    Avatar von Rex Danny
    Registriert seit
    12.06.2008
    Ort
    Wriedel, Niedersachsen
    Beiträge
    2.519
    "Danke" sagen
    717
    Erhielt 471 Danke für 257 Beiträge

    Standard

    Hallo, Thunderhorse !

    Ich teile bedingt Deine Einwände, weise jedoch darauf hin, daß es bei dem Bau der Sperranlagen teilweise auch recht unlogisch zuging.

    Was die von Dir erwähnten Brücken um Irmelshausen herum (über die Milz sowie den Beigraben) anbelangt, so gehe ich davon aus, daß Günther den Bereich eingehend absuchen und ablichten wird. Die Ergebnisse werden bestimmt hier ausführlich gepostet werden.

    Grüße


    Rex Danny

  14. Direkt antworten
  15. #28
    Cold Warrior Avatar von Guenther
    Registriert seit
    04.09.2006
    Ort
    Westheim/Unterfranken
    Beiträge
    884
    "Danke" sagen
    93
    Erhielt 119 Danke für 88 Beiträge

    Standard

    Hallo, also zur Grabensperre Irmelshausen. Nach Aussage von H.Erhard der hier Zeitzeugen befragt hat dürfte sich die
    Grabensperre im Bereich der 60er Jahre bewegt haben. Einwohner von Irmelshausen berichten das an der Brücke die
    Bundeswehr öfters jedes Jahr geübt hat. Nachdem ja diese Sperre in den späteren Unterlagen nicht mehr vorkam
    vermute ich das diese auch dann ab den späten 7oer Jahren halt einfach in der Versenkung verschwand aber nicht
    abgebaut wurde die die HAB 1 auch heute noch vorhanden ist, erst teilweise zurüchgebaut wurde.
    Kommenbde Woche werd ich mich mal mit meinen Freund den Wallmeister unterhalten ob er hier noch etwas davon
    weis. Von ihm hab ich ja auch den Hinweis der HAB bekommen.

    gruß

    günther
    Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
    Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

  16. Direkt antworten
  17. #29
    Cold Warrior
    Registriert seit
    05.10.2008
    Ort
    Waffenbrunn
    Beiträge
    332
    "Danke" sagen
    178
    Erhielt 32 Danke für 16 Beiträge

    Standard

    Hi Günther,

    also die Grabensperre war die letzte Entwicklungstufe der Sperranlagen. Gebaut wurden sie mitte,ende der achtziger und anfang der neuziger Jahre. Somit gehe ich davon aus das dies keine Grabensperre war. Auch die Anordnung der Streifen über den Asphalt wäre viel zu nahe beieinander (siehe andere Grabensperren). Wenn dann eher eine Trichtersperre.

  18. Direkt antworten
  19. #30
    Cold Warrior
    Themenstarter
    Avatar von Thunderhorse
    Registriert seit
    09.02.2006
    Beiträge
    1.224
    "Danke" sagen
    2
    Erhielt 147 Danke für 125 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Guenther Beitrag anzeigen
    Hallo, also zur Grabensperre Irmelshausen. Nach Aussage von H.Erhard der hier Zeitzeugen befragt hat dürfte sich die
    Grabensperre im Bereich der 60er Jahre bewegt haben. Einwohner von Irmelshausen berichten das an der Brücke die
    Bundeswehr öfters jedes Jahr geübt hat.
    Nachdem ja diese Sperre in den späteren Unterlagen nicht mehr vorkam
    vermute ich das diese auch dann ab den späten 7oer Jahren halt einfach in der Versenkung verschwand aber nicht
    abgebaut wurde die die HAB 1 auch heute noch vorhanden ist, erst teilweise zurüchgebaut wurde.
    Kommenbde Woche werd ich mich mal mit meinen Freund den Wallmeister unterhalten ob er hier noch etwas davon
    weis. Von ihm hab ich ja auch den Hinweis der HAB bekommen.

    gruß

    günther
    Wäre mal interessant, wann die neue Brücke dort gebaut wurde!!!

    Zur BW; kurze Auszüge, der Gesamttext der Anweisung liegt mir vor.


    Einzelen Soldaten der BW durften sich in Uniform der Grenze zur DDR und CSSR grundsätzlich nur bis auf 1 km nähern.
    der 1 km-Streifen durfte nicht betreten oder befahren werden.
    Ausnahmen hiervon:
    Feldjäger im Dienst
    Soldaten, die in einem in Nähe der Grenze zur DDR/CSSR stationierten Truppenteil Dienst versahen und im 1 km Streifen wohnten und eine Bescheinigung vom DV besessen hatten.
    Reservisten, wie vor.
    Soldaten mit zwingenden dienstlichen Gründen (z.B. Repräsentation), die eine auf den jeweiligen Einzelfall begrenzte Ausnahmegenehmigung hatten.

    Einheiten und Verbände der BW durften sich der Grenze bis auf 5 km nähern, der 5 km Streifen durfte nicht betreten oder mit BW-Kfz befahren werden.
    Teileinheiten der BW durften den 5 km Streifen, jedoch nicht den 1 km Streifen, auch in Uniform betreten oder mit Dienst-Kfz befahren.
    Voraussetzung: besondere dienstliche Notwendigkeit (z.B. Katastrophenhilfe, Schadensfälle) bzw. bei entsprechender Anordnung.
    Teileinheiten, Einheiten uund Verbände der BW, die ständig innerhalb des 5 km Streifen stationiert waren, konnten sich dort geschlossen, in Uniform und mit Gerät in folgenden Bereichen bewegen:
    - in der Unterkunft (TLMD z.B.)
    - auf dem Standortübungsplätzen
    Der 1 km Streifen durfte dabei nicht betreten oder befahren werden.

    Die Örtlichkeit liegt unmittelbar an der 1 km Zone und war im Sichtbereich der Grenztruppe.

    Schau mer mal!!!

  20. Direkt antworten
Seite 3 von 6 ErsteErste 123456 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Sperranlagen im Landkreis Hof
    Von CampGates im Forum Bayern
    Antworten: 68
    Letzter Beitrag: 05.10.2018, 08:13
  2. Sperranlagen im Landkreis Neuwied
    Von taupe im Forum Rheinland-Pfalz
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 04.01.2016, 14:12
  3. Sperranlagen im Landkreis Coburg
    Von CampGates im Forum Bayern
    Antworten: 43
    Letzter Beitrag: 17.08.2014, 15:16

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •