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Thema: Sperranlagen im Landkreis Göppingen

  1. #1
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    Avatar von Rex Danny
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    Standard Sperranlagen im Landkreis Göppingen

    Hallo !

    Es ist schon interessant, was man beim Stöbern im Internet alles finden kann.

    Unter folgendem Link (http://www.eautobahn.de/html/a_8__la...el_geschi.html) wird die Geschichte des Lämmerbuckel-Tunnels im Zuge der Autobahn A8 zwischen den Anschlußstellen Mühlhausen im Täle und Merklingen (Richtungsfahrbahn Süden) erzählt. Unter anderem wird hier auch erwähnt, daß in den Zeiten des Kalten Krieges im Tunnel Sprengkammern eingebaut wurden.

    Unter dem Link (http://www.eautobahn.de/html/a_8__la...el_sanier.html) wird geschrieben, daß im Zuge der Sanierungsarbeiten im Frühjahr 2011 die Sprengkammern vorsichtshalber durch den Kampfmittelräumdienst kontrolliert wurden. Weiterhin werden die Sprengkammern im Artikel auch bildlich gezeigt, bevor sie dann rückgebaut wurden.

    Diese Tunnelsperre ist ab sofort in der Datenbank unter DOSPA 4289 eingetragen.

    Sollten User Bilder von den Tunnelportalen oder sogar aus dem Tunnelinnern haben, wäre es schön, diese für die Datenbank zur Verfügung zu stellen.

    Grüße


    Rex Danny
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    Geändert von Rex Danny (03.05.2012 um 20:18 Uhr)

  2. Folgende 2 Benutzer sagen "Danke" zu Rex Danny für den nützlichen Beitrag:

    Hatebreed (03.05.2012), Horner (04.05.2012)

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  4. #2
    Cold Warrior Avatar von Hatebreed
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    Standard

    Hallo Rex Danny,

    eine hochinteressante Seite hast du da aufgetan!

    Gruß Thomas

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  6. #3
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    Avatar von Rex Danny
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    Standard Sprengschächte vor der Drachenloch-Brücke

    Da es unsinnig ist, nur eine Richtungsfahrbahn mit einer Sperre zu belegen, schaute ich mir auch die Gegenfahrbahn der A8 im Bereich des Nasenfels-Tunnels an. Dieser Tunnel mit seinen knapp 80 m Länge ist aber offenbar als zu kurz angesehen worden, da er über keine Sprengkammern verfügte.

    Fährt man nun die A8 weiter in Richtung Norden kommt nach ca. 150 m die Drachenloch-Brücke, und siehe da, hier hatte es augenscheinlich Sprengschächte an der Südrampe der Brücke gegeben. Die normale Fahrbahn wurde neu asphaltiert, die unmittelbar vor der Brücke befindliche Nothaltebucht aber nicht und in dieser Nothaltebucht ist deutlich ein rückgebauter Sprengschacht am Ende der Bucht erkennbar. Der Asphaltflicken ist von der Form her absolut identisch mit den Flicken, die ich hier bei mir im Norden schon häufiger auf Autobahnen an Brücken (Nord-Ostsee-Kanal, Bille-Brücke vor Hamburg ect.) vorgefunden habe.

    Sprengkammern im Tunnel der Richtungsfahrbahn Süden und Sprengschächte vor einer großen Brücke auf der Richtungsfahrbahn Norden und schon fällt die A8 als schnelle Verbindung für feindliche Truppenbewegungen aus.

    Damit sich jeder ein Bild von meinem Fund machen kann, ist hier der Link zum Panoramiofoto (http://v10.lscache5.c.bigcache.googl...l/14871476.jpg), welches mit Google Earth verlinkt ist.

    Geht Ihr mit mir konform bezüglich des Asphaltflickens oder hat jemand eine andere Meinung dazu?

    Im Anhang ist das KMZ-File mit der genauen Lage der vermeintlichen Trichtersperre.

    Grüße


    Rex Danny
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    Geändert von Rex Danny (04.05.2012 um 09:09 Uhr)

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  8. #4
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    Standard Sprengkammern im Lämmerbuckel-Tunnel

    So, bezüglich des Lämmerbuckel-Tunnels habe ich noch ein wenig weiter gesucht und bin hier (http://www.swp.de/geislingen/lokales...art5565,908203) fündig geworden.

    Im Tunnel befand sich eine 12 Meter hohe Sprengkammer, die den Tunnel zum Einsturz hätte bringen sollen.

    Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, ob die Sprengkammer durch den Tunnel oder von oberhalb, sprich außen befüllt worden wäre.

    Weiß einer unserer User hier vielleicht mehr?

    Grüße


    Rex Danny

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  10. #5
    Cold Warrior Avatar von Horner
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    Standard

    Echt super Rex Danny, äußerst interessant und tolle Arbeit geleistet
    Wer weis was noch so Unerkanntes in den ewigwn Seiten des I-Nets am schlummern ist

    Gruß
    Horner

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  12. #6
    Cold Warrior Avatar von CampGates
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    Daumen hoch Schwäbische Alb: Trauf am Nordrand

    Hallo Rex Danny,

    sehr interessanter Fund, vielen Dank fürs Zeigen !

    Wie ich Dir vor einiger Zeit schon mal geschrieben habe, bietet der Albtrauf am Nordrand der Schwäbischen Alb als natürliches "topographisches Hindernis" (der Steilabsturz von der Hochfläche zum Vorland steigt von Ost nach West an und erreicht im Westen Höhen von über 400 m!!!) hervorragende Möglichkeiten zum Positionieren von Sperranlagen (ähnlich wie der Westtrauf der Fränkischen Alb oder des Steigerwaldes, wo ich ja in Vergangenheit schon sehr häufig gute "Funde" machen konnte). Da in der DOSPA für diesen Bereich so gut wie noch keine Einträge vorliegen, dürfte auch am Nordtrauf der Schwäbischen Alb noch Einiges an unentdeckten Sperranlagen "schlummern". Die Landschaft dort ist ja auch einmalig, leider ist die Anfahrt nur etwas weit…, aber vielleicht kommt ja jemand hier aus dieser Ecke...

    Gruß Hagen

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  14. #7
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    Standard

    Laut dem RP Tübingen* war wohl genau mittig im Tunnel ursprünglich beim Bau ein nach oben offener Luftschacht geplant - ich würde mal stark vermuten dass dessen Bauvorleistung (nicht fertiggestellt) dann einfach als Sprengkammer umdeklariert wurde. Und würde daher auch eher davon ausgehen, dass dieser Schacht von der Oberfläche aus gebohrt wurde, also auch von oben zugänglich/befüllbar.

    * leider derzeit nicht zugänglich: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/...832/index.html

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  16. #8
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    Standard

    Da sich bis jetzt von den Experten noch niemand bezüglich der Trichtersperre an der Südrampe der Drachenloch-Brücke mit einer anderen Meinung zu Wort gemeldet hat, gehe ich davon aus, daß sie die gleiche Meinung vertreten wie ich. Die Sperre ist daher ab sofort unter DOSPA 4291 in der Datenbank eingetragen.

    Wenn einer der User an den beiden Sperren vorbeikommen sollte, wären Aufnahmen hier sehr willkommen, da der Weg für mich doch etwas zu weit ist.

    Grüße


    Rex Danny
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  18. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von Rex Danny Beitrag anzeigen
    Wenn einer der User an den beiden Sperren vorbeikommen sollte, wären Aufnahmen hier sehr willkommen, da der Weg für mich doch etwas zu weit ist.
    Im Juli fahr ich das nächste mal Richtung München, dann kann ich die passenden Bilder machen :-)
    Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
    Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
    www.ig-area-one.de

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  20. #10
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    Standard

    Lustigerweise hatte ich letztes Jahr in genau dem Tunnel einen Unfall. Von einem Sprengschacht habe ich nach den Umständen natürlich nichts gesehen. Wie immer

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