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Thema: Tag des offenen Denkmals 2016

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    Standard Tag des offenen Denkmals 2016

    Hallo zusammen,

    am Sonntag den 11. September finden außer dem Event der area 1

    Südwestpfalz 66996 Fischbach k. A. Gewerbegebiet Fischbach
    Ehemaliges Sonderwaffenlager Area 1
    Ehemaliges Hochsicherheitslager im Innenbereich des früheren US-Army-Depots Fischbach bei Dahn. Erhalten sind 19 Munitionslagerbunker, zwei Kampfstände, ein Wachgebäude mit Hauptwachturm.
    Typische Anlage des Kalten Kriegs, errichtet Ende der 1970er Jahre zur Lagerung von Nuklearsprengköpfen. Seit 2014 führt ein Informationsweg durch die Anlage.
    http://www.ig-area-one.de
    10 - 16 Uhr (sonst auch geöffnet)
    Führung ca. 10.30 Uhr durch Jürgen Rubeck, Herrn Birnstein und Herrn Himbacher
    Führung mit szenischen Einlagen durch die Südwestpfalz-Gästeführer, Cafeteria, Filmbereich im Bunker, Museumsbunker geöffnet
    Kontakt: Jürgen Rubeck, 06331 47545, rubeckchef@gmx.de

    noch viele andere Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals statt. Manche der Veranstaltungen finden schon am Samstag, den 10. September statt.
    Bislang habe ich RLP und umliegende Bundesländer betrachtet: (Quelle: http://tag-des-offenen-denkmals.de/)

    68307 Mannheim Sandhofen Birnbaumstraße 31
    Hochbunker Luftschutzbunker, nach Plänen des städtischen Hochbauamts unter Leitung von Josef Zizler und Christian Schrade 1944 errichtet. Dreigeschossiger Blockbunker mit zwei Eingängen an der Längsseite, Flachdach mit breitem Krangesims. Ab 1983 als ABC-Schutzraum instandgesetzt mit 619 Plätzen.
    zu den Führungen (sonst nicht geöffnet)
    Führungen 11 und 14 Uhr durch das Heimatmuseum Sandhofen
    Kontakt: Helga Weber, Erste Vorsitzende, 0621 772132
    Karlheinz Wittner, Zweiter Vorsitzender, 0621 773959

    Kreis Euskirchen 53902 Bad Münstereifel Eschweiler Auf dem Stockert 2- 4
    Astropeiler Stockert 1956 auf dem 435 m hohen Stockert errichtet.
    Erstes Radioteleskop Deutschlands. Mit 25 m Durchmesser des Parabolspiegels kurzfristig größtes der Welt. Heute denkmalgeschützt. Auf Initiative des Fördervereins Astropeiler mit Mitteln der NRW-Stiftung, des Landes NRW und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz instandgesetzt.
    Seit 2005 Eigentum der NRW-Stiftung. Betreut von Astropeiler Stockert e.V., gegründet 1995. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. http://astropeiler.de
    11 - 16 Uhr (sonst Mai - Okt. So ab 14 Uhr und auf Anfrage geöffnet)
    Führungen 11 und 14 Uhr durch ehrenamtliche Mitglieder des Vereins Stockert e.V.
    Kontakt: Elke Fischer, 0173 7358063, info@astropeiler.de

    Kreis Euskirchen 53937 Schleiden Gemünd Vogelsang 86
    Kammeradschaftshaus 6 der sog. NS-Ordensburg Vogelsang
    Die ab 1934 entstandene monumentale Anlage Vogelsang ist eine von drei sog. NS-Ordensburgen, die die nationalsozialistischen Machthaber zur Ausbildung politischer Führungsfunktionäre errichten ließen. Das Kammeradschaftshaus 6 diente seinerzeit etwa 50 Junkern als Schlafunterkunft. 2015/16 wurde das Gebäude komplett denkmalgerecht saniert und zu einem zeitgemäßen Seminar- und Bürogebäude umgebaut. http://www.vogelsang86.de
    10 - 18 Uhr (sonst nicht geöffnet)
    Führungen stündlich durch Maria A. Pfeifer und Martin Hofmann
    Präsentation der Nutzungsmöglichkeiten dieses Büro- und Seminarhauses, Programmvorstellung Nationalparkseelsorge
    Kontakt: Martin Hofmann, Architekt, 0241 1897687, mh@hofmann-projekte.de
    Maria A. Pfeifer, Eigentümerin, 02485 955844, anfrage@vogelsang86.de

    Kreis Gütersloh 33378 RhedaWiedenbrück St. Vit Eusterbrockstraße 44
    Radiomuseum Verstärkeramt Ausstellung zu Radiogeräten und Zubehör. http://www.verstaerkeramt.eu 11 - 18 Uhr (sonst Sa - So 14 - 18 Uhr und auf Anfrage geöffnet) Führungen nach Bedarf durch Richard Kügeler
    Kontakt: Kerstin Bruchmann-Schön, Flora Westfalica, 05242 930117,
    bruchmann-schoen@flora-westfalica.de

    Kreis Gütersloh 33758 Schloß HolteStukenbrock Stukenbrock- Senne Lippstädter Weg 26 Arrestgebäude und Entlausungsstation des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag 326 (VI K) Im Frühjahr 1941 wurde auf dem Truppenübungsplatz Senne mit der Errichtung eines Stammlagers (Stalag) für vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene begonnen, Lagerbefreiung am 2. April 1945. Ausstellung im ehemaligen Arrestgebäude des Lagers befasst sich thematisch mit der Geschichte des Kriegsgefangenlagers Stalag 326. In der Nähe befindet sich der Ehrenfriedhof für sowjetische Kriegstote. http://www.stalag326.de
    11 - 17 Uhr (sonst Di - Fr 10 - 14 Uhr und auf Anfrage geöffnet)
    Führungen 11 und 13 Uhr durch Mitarbeiter der Dokumentationsstätte Blick ins Fotoarchiv. Kontakt: Laura Maria Niewöhner, Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne, 05257 3033, l.niewoehner@gmx.de Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne, info@stalag326.de

    50823 Köln Ehrenfeld Körnerstraße 101 Hochbunker Körnerstraße
    Der Hochbunker wurde 1942 neben der 1938 von den Nazis niedergebrannten Ehrenfelder Synagoge errichtet. Nach dem Krieg erst Notunterkunft, dann Möbellager, später als Atomschutzbunker aufgerüstet. Ab 1989 fanden sporadisch Kulturveranstaltungen statt.
    Der Hochbunker steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Das Erdgeschoss ist seit zwei Jahren an den Förderverein Hochbunker Körnerstraße 101 e.V. vermietet. http://www.bunkerk101.de
    10.9.: 10 - 22 Uhr (sonst Erdgeschoss zu Ausstellungen geöffnet)
    Führungen nach Bedarf, max. 20 Personen durch den Förderkreis Hochbunker Körnerstraße 101 e.V. Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln wollen unter der Leitung von Prof. Mischa Kuball ergründen „Was bleibt“: eine zwölfstündige Performance, die neben den Innenräumen des denkmalgeschützten Bunkers auch den öffentlichen Raum einbezieht.
    Der Versuch einer Annäherung an ein Gebäude, das trotz wandelbarer Bestimmung in bald 75 Jahren fast unverändert geblieben ist.
    Kontakt: Bunker K101, info@bunkerk101.de

    51105 Köln Kalk Robertstraße 2 Dokumentationsstätte Kalter Krieg
    In Köln schuf man Schutzanlagen, die das Überleben für tausende Menschen sichern sollten.
    Eine dieser Anlagen ist in die U-Bahnstation Kalk-Post integriert. Sie ist vollständig erhalten und soll als Dokumentationsstätte an die Zeit des Kalten Kriegs erinnern. #
    Luftfilter, Dieselaggregat, Zisterne, Tiefbrunnen, Liegen - eine kleine Stadt unter der Stadt.
    11.9.: 10 - 18 Uhr 11.9.: Führungen nach Bedarf durch Martina Schwienbacher, Georg Ruppert,
    Ivo Schenk u. a.
    Treffpunkt: vor dem ehemaligen Postgebäude Robertstraße 2,
    Anmeldungen zu den Führungen vor Ort, Führungsdauer ca. 45 Min.

    51063 Köln Mülheim Berliner Straße 20 Kulturbunker Mülheim
    1942/43 als Luftschutzbunker gebaut. Auf Initiative des Trägervereins Kulturbunker Köln-Mülheim e.V. wurde der Bunker 1996 offiziell von seiner Funktion als Schutzbunker entbunden,
    1997 beschloss der Rat der Stadt Köln den Umbau. Bei der Renovierung wurde die Stärke der Deckenplatte von 1,40 m sichtbar. Nach aufwendigen Umbauarbeiten wurde der Kulturbunker im Mai 2000 feierlich eröffnet und wird in gemeinnütziger Trägerschaft als Kulturzentrum in Mülheim genutzt.
    11.9.: 12 - 18 Uhr 11.9.: Führungen 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr durch Helmut Goldau und Peter Bach Treffpunkt: Café Kulturbunker,
    Fotoausstellung zum Kulturbunker der Geschichtswerkstatt Mülheim

    50670 Köln Neustadt-Nord Reichensperger Platz 1 Röhrenbunker am Oberlandesgericht Unmittelbar am Oberlandesgericht liegt der Eingang zu einem Röhrenbunker, der fast vollständig mit Originaleinbauten erhalten ist. Die für ca. 160 Personen vorgesehene, M-förmige Anlage wurde mit zwei handbetriebenen Auer-Lüfteranlagen mit künstlicher Belüftung, einer elektrischen Anlage für Licht und Heizung, vier WCs und einem Mauser-Notausgang ausgestattet. Diese Ausstattung ist heute noch bis hin zu den originalen Glühbirnen vorhanden und kann im Rahmen der Führungen besichtigt werden. http://www.crifa.de
    10.9.: zu den Führungen (sonst zu Führungen geöffnet)
    10.9.: Führungen 11, 12, 13 und 14 Uhr durch Uwe Kopp, Jürgen Schneider, Ivo Schenk und Andreas Altena
    Treffpunkt: auf der Grünfläche vor dem Oberlandesgericht, festes Schuhwerk erforderlich,
    für Besucher mit Angstzuständen in engen Räumen nicht geeignet, Führungsdauer 30 Min.

    51149 Köln Westhoven Porzer Ringstraße 75 Fort IX
    Von 1877-81, gehört zu den vier rechtsrheinischen Forts des äußeren Festungsgürtels,
    nach mehrmaligen baulichen Anpassungen an die fortschreitenden waffentechnische Entwicklungen musste nach dem I. Weltkrieg das Fort geschleift werden. Dank der Intervention des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer konnte es jedoch in Teilen erhalten werden.
    Nach dem II. Weltkrieg durch das belgische Militär genutzt und diente zur Unterbringung von Pferden, zzt. keine Nutzung. http://www.koelner-festungsbauten.de
    10. und 11.9.: zur Führung (sonst nicht geöffnet)
    10. und 11.9.: Führung 15 Uhr durch Dirk Wolfrum
    Die Führung erläutert das Fort historisch und militärisch, zeigt aber auch die Chancen und die Herausforderung für eine gelungene Inwertsetzung auf. Festes Schuhwerk erfolderlich,
    bitte Taschenlampe mitbringen.
    Treffpunkt: Zaun gegenüber der Forensischen Psychiatrie-Klinik, Porzer Ringstraße 25, Führungsdauer 1,5 Std.

    Kreis Lippe 32756 Detmold Kernstadt Charles- LindberghRing 10 Hangar 21
    1936 als Flugzeughalle errichtet, stützenfreie Stahlkonstruktion, in der Nachkriegszeit von den Briten als Karosseriewerkstatt genutzt, nach Abzug der Briten Umgestaltung zu einer Ausstellungshalle, 2000-05 Art-Kite-Museum für Kunstdrachen, heute bietet der Hangar 21 als Kulturfabrik Raum für Kreativität, Ideen und Produktionen. http://www.hangar-21.eu
    10.9.: zur Veranstaltung (sonst zu Veranstaltungen geöffnet)
    10.9. 20 Uhr: Der Shademakers Carnvial Club e.V. präsentiert seine selbst entworfenen und preisgekrönten kinetischen Großinstallationen. Achtung kostenpflichtig:
    Eintritt Vorverkauf zu 10 bzw. ermäßigt 8 Euro, an der Abendkasse 13 bzw. ermäßigt 10 Euro. Kontakt: Kulturfabrik Hangar 21, 05231 4581211, info@hangar-21.eu

    48157 Münster Coerde An den Speichern 6 Speicherstadt
    Ehemaliges Heeresverpflegungshauptamt mit 30.000 qm Lagerfläche, acht Speichergebäuden aus Beton und Raufutterscheunen aus Holz. Die Logistik in diesen Maßen ist aufwendig und spannend und ist selbst nach der Umnutzung ab 1999 in Büros, Archive und Werkstätten noch an mehreren Orten erhalten. http://www.speicherstadt-muenster.de/
    zu den Führungen (sonst nicht geöffnet)
    Führungen 12 und 13.45 Uhr durch Holger Bosch und Peter Schuster
    Kontakt: Mechthild Mennebröcker, UDB Stadt Münster, 0251 4926145,
    mennebroecker@stadt-muenster.de

    Rhein- Sieg- Kreis 53721 Siegburg Brückberg Luisenstraße 133
    Ehemaliges belgisches Kino
    Ehemaliges Kino- und Mehrzweckgebäude, 1954/55 für die in Siegburg stationierten belgischen Streitkräfte gebaut, seit 1957 im Besitz der Bundeswehr. Nach Modernisierung 1978 durch das Stabsmusikkorps und seit 2015 durch einen Siegburger Verein als Probenraum genutzt.
    14 - 16 Uhr (sonst nicht geöffnet)
    Führungen ab 14 Uhr nach Bedarf durch die untere Denkmalbehörde
    Kontakt: Anja Göbel, Siegburg, Untere Denkmalbehörde, 02241 102324, anja.goebel@siegburg.de

    Kreis Soest 59494 Soest Hiddingser Weg 125 Ehemalige Bleidorn-Kaserne
    Errichtet 1935 als Artillerie-Kaserne für schwere pferdegezogene Artillerie, etwa 750 Mann und 370 Pferde. Kasernengelände mit Stabshaus, Wache, Mannschaftsunterkünften, Wirtschaftsgebäude, südlich anschließender Exerzierplatz erhöht gelegen, mit Stall- und Reithallenkomplex.
    Nach Kriegsende wurde Areal von belgischen Truppen bezogen, 1953 Kirche errichtet.
    zu den Führungen (sonst nicht geöffnet)
    Führungen 11 und 15 Uhr durch Anna-Maria Bohnenkamp
    Kontakt: Anna-Maria Bohnekamp, UDB Stadt Soest, 02921 1033412, a.bohnenkamp@soest.de

    Kreis Soest 59494 Soest Soest Meiningser Weg 20 Französische Kapelle, Adam Kaserne
    1940-45 war die heutige Adam Kaserne das Oflag VI A, ein Kriegsgefangenenlager für französische Offiziere. Die dort internierten Gefangenen gestalteten unter dem Dach eines der Mannschaftsblöcke eine Kapelle, die sie zum Zentrum ihres religiösen Lagerlebens machten.
    Heute ist das einmalige Kunstwerk Französische Kapelle Mittelpunkt der gleichnamigen Gedenkstätte im Block 3 der Kaserne.
    11 - 17 Uhr Führungen 11 und 14 Uhr durch den Verein Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V.
    Kontakt: Verein Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V, 02921 943808, info@franzkapellesoest.de

    Gruß aus der Pfalz
    Geändert von palatinat (06.08.2016 um 21:25 Uhr)

  2. Folgende 2 Benutzer sagen "Danke" zu palatinat für den nützlichen Beitrag:

    matrix (15.08.2016), rubeck1 (14.08.2016)

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    auch in Bayern wurde ich fündig:

    86159 Augsburg Prinz-Karl-Weg
    Treffpunkt: Infanteriedenkmal im Zentrum des PrinzKarl- Areals
    Führung: Vergessene Denkmale - Militär und Krieg im Prinz-Karl-Viertel
    Führung zu Orten der Militärgeschichte im Prinz-Karl-Viertel auf dem Areal der ehemaligen
    Prinz-Karl-Kaserne, mit Gerhard Fürmetz M.A., Geschichtswerkstatt Augsburg.
    Beginn 14.30 Uhr
    Kontakt: Gregor Nagler, UDB Augsburg, offenes.denkmal.in.augsburg@googlemail.com

    86157 Augsburg Pröllstraße 2 Sheridan Offizierskasino
    Unter der Gebäudenummer 180 unterhielten die amerikanischen Truppen über ein halbes Jh. ein repräsentatives, im Nationalsozialismus entstandenes Offizierskasino an der Südspitze der Sheridan Kaserne. 1934-36 erbaut, sollte dieser propagandistische Bau der NS-Herrschaft die nationalsozialistische Architektur zum Ausdruck bringen.
    zur Führung (sonst nicht geöffnet)
    Führung 9.30 Uhr durch Gerhard Fürmetz M.A., Geschichtswerkstatt Augsburg
    Kontakt: Gregor Nagler, UDB Augsburg, offenes.denkmal.in.augsburg@googlemail.com

    Kreis NeuburgSchrobenhausen 86633 Neuburg Donauwörther Straße B78
    Ehemalige Lassigny Kaserne - Reithalle
    Ehemalige Reithalle der ehemaligen Lassigny Kaserne Neuburg, mittlerweile genutzt als Lagerhalle für die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Neuburg. Sanierung von Teilen des Dachstuhls und der Schieferdeckung in 2015.
    15 - 16 Uhr (sonst nicht geöffnet) Führung 15 Uhr
    Kontakt: Thomas Sendtner, Stba IN, 0841 9346262, thomas.sendtner@stbain.bayern.de
    Winfried Schmidt, 08431 539824, winfried.schmidt@stbain.bayern.de

    Kreis WeilheimSchongau 82399 Raisting Hofstätterweg 1
    Radom, Antenne 1 der Erdfunkstelle Raisting
    Traglufthalle mit Antenne 1: Cassegrainantenne, 25 m Durchmesser, Baujahr 1963-64,
    Betrieb 1964-85 für Satellitenfunk. Das Radom wurde 2010-13 umfassend saniert, dabei wurde u. a. die Tragluftkuppe ausgetauscht und die technischen Anlagen energetisch optimiert.
    Das Radom ist weitgehend im Originalzustand erhalten.
    Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
    http://www.radom-raisting-gmbh.de/index.ph...
    http://www.pfaffenwinkler-kulturführer.de/...
    14 - 17 Uhr (sonst Sommer an jedem 2. Wochenende und für Gruppenführungen auf Anfrage geöffnet)
    Führungen nach Bedarf durch Mitarbeiter der Radom Raisting GmbH und Pfaffenwinkler Kulturführer
    Der Rundgang wird durch Filmvorführungen und die Erläuterungen der Führer sowie Schautafeln ergänzt.
    Kontakt: Rene Jakob, Radom Raisting GmbH, 0881 6811143, r.jakob@lra-wm.bayern.de

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  6. #3
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    im Norden wird folgendes geboten:

    27568 Bremerhaven Mitte Bürgermeister- SmidtStraße 217
    Ehemalige Schutzpolizei-Kaserne Roter Sand
    Stattliches, ortsbildprägendes Bauwerk,1925-26 in traditioneller achsensymmetrischer Kasernenbauweise nach Entwürfen von Baurat Ulrich errichtet zur Unterbringung der bremischen Schutzpolizei. Seit 1933 durch die Marine genutzt, 2008-09 Umbau zum Hostel.
    zur Führung (sonst für Gäste geöffnet)
    Führung 11 Uhr durch Herrn Grotelüschen
    Kontakt: Herr Grotelüschen, 0471 3096666, info@guw.ag

    49090 Osnabrück Eversburg Landwehrstraße Antikriegsbaracke
    1935 Baubeginn, seit 1940 Kriegsgefangenenlager für Offiziere. 1943 ca. 5000 inhaftierte Gefangene, davon rund 400 jüdischen Glaubens. 1945 Auflösung des Lagers durch die britische Armee, 1950 Ausbau der Anlage als Quebec-Barracks, 2008 Übergabe an die Bundesanstalt für Immobilien. Seit 2009 als Einzeldenkmal ausgewiesen. Veranstaltungsort von internationalen Tagungen, Wechselausstellungen, Informations- und Diskussionszentrum über Krieg und Frieden im Kontext von Geschichte, Gegenwart und Zukunft.
    10 - 17 Uhr (sonst auf Anfrage unter 0541 124978 oder 7708607 geöffnet)
    Führungen auf Anfrage durch Frau Dr. Slijepcevic und Dieter Bockelmann Bildausstellung
    Kontakt: Frau Dr. Slijepcevic, 0541 7708607 Dieter Bockelmann, 0541 124978

    Kreis Rotenburg/Wümme 27446 Sandbostel Greftstraße 3 Gedenkstätte Lager Sandbostel
    Ensemble von sieben hölzernen Unterkunftsbaracken, einer Lagerküche und einer Latrine des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag XB Sandbostel. Die denkmalgerecht instandgesetzten Gebäude sind teilweise zugänglich. Außerdem gibt es zwei umfangreiche Dauerausstellungen über die Lagerzeit von 1939-45 und die Nachkriegsnutzung.
    Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
    http://www.stiftung-lager-sandbostel.de
    9 - 18 Uhr (sonst Mo - Fr 9 - 16, So und feiertags 10 - 17 Uhr geöffnet)
    Führungen nach Bedarf durch ausgebildete Gedenkstättenguides
    In Rundgängen und Kurzvorträgen wird die Geschichte des Stalag X B, die Nachnutzung und die Entstehung der Gedenkstätte am historischen Ort dargestellt.
    Kontakt: Andreas Ehresmann, Gedenkstätte Lager Sandbostel, 04764 2254810, a.ehresmann@stiftung-lager-sandbostel.de

    Kreis Wolfenbüttel 38300 Wolfenbüttel Am Exer 45 Wach- und Torhaus
    Der ehemalige Flakkasernenkomplex um 1936 ist teils dem sog. Heimatstil der 1930er Jahre, teils dem sog. heroischen Bauen der NS-Zeit zugewandt. Das ehemalige Wachhaus wurde zum Studienservicecenter für die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften saniert und umgebaut. Die ehemaligen Zellentrakte wurden zu einem Großraumbüro und die ursprüngliche Hoffläche für den Freigang der Arrestanten als Ruhe-, Begegnungs- und Ausstellungszone nutzbar gemacht.
    10 - 16 Uhr (sonst auch geöffnet)
    Führungen nach Bedarf durch Vertreter der Ostfalia und Architekten
    Kontakt: Hans Mai, UDB Stadt Wolfenbüttel, 05331 86376, hans.mai@wolfenbuettel.de

    24149 Kiel Dietrichsdorf Eichenbergskamp 8 Bunker Eichenbergskamp
    Computermuseum der Fachhochschule Kiel
    Viergeschossiger Hochbunker aus dem II. Weltkrieg. Seit Juni 2011 Museum mit ca. 300 Ausstellungsstücken auf 800 qm, darunter denkmalgeschützte historische Rechenanlagen aus der 2. Hälfte des 20. Jhs., wie Zuse Z11, Z22, Z23, Siemens 2002, Electrologica X1.
    http://www.fh-kiel.de/index.php?id=compute...
    11 - 18 Uhr (sonst Sa und So 14 - 18 Uhr und auf Anfrage zu Führungen geöffnet)
    Führungen nach Bedarf durch den Förderverein Computermuseum Kiel e.V.
    Kontakt: Heidemarie Goerigk, Computermuseum der Fachhochschule Kiel, 0431 2101723, heidemarie.goerigk@fh-kiel.de

    23558 Lübeck St. Lorenz Töpferweg Ecke Moislinger Allee 54 Bunker Engelsburg
    Er wurde als Luftschutzgebäude 1942 in Anlehnung an die Engelsburg in Rom von Carl Mühlenpfort erbaut. Eine weitere militärische Nutzung erfolgte durch Umbaumaßnahmen 1988/89 zum Katastrophenschutzbunker bis 2012, ab 2016 Nutzung als Energiebunker nach entsprechenden Baumaßnahmen der Stadtwerke Lübeck.
    zur Führung (sonst nicht geöffnet)
    Führung 11.30 Uhr durch Regina Fischer
    Kontakt: Regina Fischer, 0451 7031991, r_m_fischer@web.de

    Kreis Segeberg 23812 Wahlstedt Willi- Pelz- Straße
    Treffpunkt: Parkplatz Arkowald
    Wanderung zu Munitionshäusern des Marineartilleriearsenals
    Wanderung zu Spuren des ehemaligen Marineartilleriearsenals im Segeberger Forst. Die zurückgebliebenen Spuren des II. Weltkriegs sind zwei Wachgebäude, sieben intakte Bunker, über 200 gesprengte Bunker als Ruinen, Reste des 10 km langen 2 m hohen Maschendrahtzauns mit Betonpfählen zur Sicherung des Geländes, sowie ein Netz von Schneisen für die Schmalspurbahn. Wanderung mit Angelika Remmers, Volkshochschule Wahlstedt entlang an Geschichtspfadtafeln zum "Marinearsenal" vorbei in den Segeberger Forst, dabei werden gesprengte und intakte Bunker besichtigt. Schneisen der Schmalspurbahn werden gezeigt und andere Zeichen der damaligen Zeit. Die Wanderung endet im Info- und Dokumentationszentrum "Marinearsenal" im Wasserwerkbunker.
    http://www.museum-wahlstedt.de
    Beginn 10 Uhr Abschluss des Rundwegs beim Info- und Dokumentationszentrum Marineartilleriearsenal im Wasserwerksbunker.
    Dort Führung und Beköstigung durch Schmalzbrot und Kaffee.
    Powerpointpräsentation über die Wandlung des Marinearsenals zu einem Industriestandort. Kontakt: Angelika Remmers, 1. Vorsitzende Volkshochschule Wahlstedt, 04554 3008, a.remmers48@gmx.de
    Geändert von palatinat (06.08.2016 um 23:04 Uhr)

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    nun Veranstaltungen in unserer Hauptstadt ohne Anspruch auf Vollständigkeit und auch vollständige Beschränkung auf das Thema kalter Krieg:

    14053 Berlin CharlottenburgWilmersdorf Charlottenburg Hanns- Braun- Straße Ecke Adlerplatz, Olympiapark Berlin Ehemaliges Haus des Deutschen Sports
    Die Sportanlagen und einige Gebäude im Deutschen Sportforum wurden 1925-28 nach Plänen von Johannes Seiffert und Werner March für die Deutsche Hochschule für Leibesübungen erbaut.
    Das mit holländischen Ziegeln verblendete Hauptgebäude mit großem Kuppelsaal in Sichtbetonkonstruktion entstand 1935-36 mit der Errichtung des Reichssportfeldes für die Olympischen Spiele 1936. Nach 1945 war das Haus Hauptquartier der britischen Streitkräfte in Berlin. http://www.sportmuseum.berlin 11.9.:
    11 - 18 Uhr, Außengelände (sonst nicht geöffnet)
    11.9.: Führungen zum Kuppelssal 12, 14, 16 und 17 Uhr durch Christina Büch und Dr. Jürgen Lüttke
    11.9.: Treffpunkt: Lichthof, 11, 13 und 15 Uhr Rundgang mit Martina Behrendt und Gerd Steins: Einblicke in das Haus des Deutschen Sports und Geschichte mit Umgebung,
    Treffpunkt: Lichthof, Innenbesichtigung nur mit Führung möglich.
    Ausstellungen im Lichthof: XI. Olympische Spiele Berlin 1936. 100 seltene und unbekannte Fotos, "Der besondere Blick", private Fotoaufnahmen von den Olympischen Spielen 1936.
    Eine Gastausstellung aus Münster/Bielefeld. Kontakt: Martina Behrendt, 030 3058300, sportmuseum.berlin@t-online.de

    14193 Berlin CharlottenburgWilmersdorf Grunewald Teufelsseechaussee 10
    Ehemalige US-Abhörstation auf dem Teufelsberg
    Auf dem aus Kriegstrümmern aufgeschütteten Teufelsberg errichtete der amerikanische Geheimdienst während des Kalten Krieges eine Abhörstation mit fünf Antennenkuppeln.
    Nach 1990 scheiterte die Errichtung exklusiver Wohnungen und das Gelände war dem Verfall und Vandalismus ausgeliefert. Heute beherbergt es eine der größten Streetart-Galerien Deutschlands. Seit 2011 finden regelmäßig historische Führungen und Rundgänge statt. Derzeit bemühen sich Betreiber und Politik um den Erhalt der Ruine.
    http://www.neue.teufelsberg-berlin.eu http://www.berlinsightout.de
    10. und 11.9.: 12 Uhr - Sonnenuntergang (sonst Mo - So 12 Uhr - Sonnenuntergang geöffnet)
    10 und 11.9.: Führungen 13 Uhr und nach Voranmeldung per E-Mail durch den Pächter, Stadthistoriker und Mitglieder der Initiative Teufelsberg
    10. und 11.9.: 12 - 22 Uhr Rundgänge über das Gelände im Rahmen von geführten "stillen" Touren oder Führungen möglich. Ausstellung, Mitmachprogramm, Büchertisch und andere Aktionen von Künstlern und Beteiligten vor Ort. Gelände aus Sicherheitsgründen nur im Rahmen der Führungen zugänglich.
    Kontakt: Dr. Andreas Jüttemann, 030 80403390, andreas.juettemann@fu-berlin.de
    Marvin Schütte, 0171 3831666, teufel@teufelsberg-berlin.eu

    10365 Berlin Lichtenberg (Hohenschönhausen) Lichtenberg Ruschestraße 103
    Ehemalige Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit
    Auf dem 22 ha großen Gelände in Lichtenberg befand sich 1950-89 das Hauptquartier der Stasi. Seit 2014 sind neben Haus 1, dem ehemaligen Sitz des Ministers für Staatssicherheit, das Stasi-Unterlagen-Archiv (Haus 7) und das 1960 erbaute ehemalige Speisehaus (Haus 22) - das "Offizierskasino" - auf dem sog. Feldherrenhügel als Gesamtanlage in der Denkmalschutzliste enthalten.
    10.9.: 11 - 17 Uhr (sonst nicht geöffnet)
    10.9.: Führungen Mielkes Revier - Die Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg 12 und 15 Uhr, Treffpunkt: vor Haus 1 (Stasi-Museum) durch Mitarbeiter der Unteren Denkmalschutzbehörde Lichtenberg
    10.9.: 13 Uhr Vortrag: Das ehemalige MfS-Areal im Kontext,
    Treffpunkt: vor Haus 22, Constance Cremer (Stadtumbau- / Sanierungsbeauftragte STATTBAU),
    14 Uhr Führung: Unterwegs im Archiv,
    Treffpunkt: vor Haus 7,
    16 Uhr Führung: Spuren der Geschichte - Das ehemalige Speisehaus des MfS,
    Treffpunkt: vor Haus 22, mit Sophie Papendorf, max. 30 Personen, Anmeldung erforderlich Kontakt: Benjamin Griebe, 030 186657178, benjamin.griebe@bstu.bund.de

    14089 Berlin Spandau Am Flugplatz Gatow 33 Flugplatz Gatow
    Der Flugplatz Gatow - heute Außenstelle des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr -
    wurde ab 1934 im Zuge der geheimen Aufrüstung Deutschlands
    (offiziell 1935-36 von Richard Binder, Josef Braun, Alfred Gunzenhauser) gebaut.
    Er beherbergte zur Zeit des Nationalsozialismus einen Ausbildungskomplex der Luftwaffe,
    wurde 1945 von sowjetischen Truppen erobert und an die britische Besatzungsmacht übergeben. Besondere Bedeutung erlangte der Flugplatz während der Berliner Luftbrücke 1948/49,
    als hier rund ein Drittel der alliierten Flugzeuge landete und startete.
    1994 wurde der Flugplatz beim Abzug der alliierten Streitkräfte aus Berlin an die Bundeswehr übergeben.
    http://www.mhm-gatow.de
    11.9.: 10 - 18 Uhr (sonst 10 - 18 Uhr geöffnet)
    11.9.: Führungen mit Bus 11, 13 und 15 Uhr.
    Führungen mit Fahrrad 10, 12 und 14 Uhr durch Mitglieder des MHM Berlin-Gatow
    11.9.: Führungen zum Thema: Klinik - Kaserne - Museum - Siedlung:
    vier Nutzungen in einem Denkmalzusammenhang.
    Anhand einzelner Stationen werden prägnante Beispiele zur Baugeschichte der militärischen Gesamtanlage von 1935/36 vorgestellt. Mit Station am Militärhistorischen Museum,
    General-Steinhoff-Kaserne, Klinik Havelhöhe und Fliegerhorstsiedlung.
    Kontakt: Karin Grimme, MHM Berlin-Gatow, 030 36872653, karingrimme@bundeswehr.org Stefan Kontra, MHM Berlin-Gatow, 030 36872654, stefanlaszlokontra@bundeswehr.org

    14195 Berlin SteglitzZehlendorf Zehlendorf Clayallee 135 Alliiertenmuseum
    Ehemaliges amerikanisches Outpost-Theater, ein Lichtspieltheater von 1953, in dem heute das Alliiertenmuseum untergebracht ist. Im Anschluss wird das benachbarte Wohngebiet am Hüttenweg erkundet. Es entstand Anfang der 1950er Jahre und war mit seinem Versorgungszentrum die erste große Siedlung für US-Soldaten und ihre Familien in Berlin.
    http://www.alliiertenmuseum.de
    11.9.: 10 - 18 Uhr (sonst Di - So 10 - 18 Uhr geöffnet)
    11.9.: Architekturführung und Kiezspaziergang 11, 12.30 und 15.30 Uhr durch Tim Lucht
    11.9.: Der Weg führt am ehemaligen amerikanischen Hauptquartier, der Truman Plaza und der 1957 von Carl Mertz entworfenen US-Army Chapel vorbei.
    Treffpunkt: Foyer, max. 25 Personen, Anmeldung erforderlich bis 8.9.
    Kontakt: Museumsbüro, 030 8181990, info@alliiertenmuseum.de

    14109 Berlin SteglitzZehlendorf Zehlendorf Am Großen Wannsee 80
    Ehemalige Reichsluftschutzschule und Hochbunker Heckeshorn
    Der Hochbunker auf dem Gelände der ehemaligen Reichsluftschutzschule Wannsee, erbaut 1938-39 nach Plänen des Architekten Eduard Jobst Siedler, wurde in den 1980er Jahren reaktiviert und für den Ernstfall zu einem strahlensicheren Notkrankenhaus umgebaut.
    http://www.berliner-unterwelten.de
    11.9.: zu den Führungen (sonst nicht geöffnet)
    11.9.: Führungen zu ehemaligen Reichluftschutzschule und Hochbunker mit Einblicken in Operationsräume und technische Räume der Lüftungs- und Filteranlage sowie des Notstromaggregates 12 und 14 Uhr
    Treffpunkt: Einfahrt zum ehemaligen Krankenhausgelände, max. 20 Personen,
    Teilnahme nur mit Anmeldung möglich, Anmeldung nur vom 5.-7.9. 10 - 14 Uhr bei Berliner Unterwelten e.V. ausschließlich telefonisch, keine Anmeldung per E-Mail oder schriftlich Kontakt: Berliner Unterwelten e.V., 030 46068009

    14109 Berlin SteglitzZehlendorf Zehlendorf Hohenzollernstraße 14
    Ensemble ehemalige Bankiersvilla Jörger
    Das Ensemble wurde von den Architekten Breslauer und Salinger 1906-08 erbaut. 1951 wurde die Villa von der Erbengemeinschaft Jörger an die US-Behörden verkauft. Als amerikanischer Beitrag zur Demokratisierung Deutschlands entstand die Bildungsstätte Wannseeheim für Jugendarbeit e.V. Heute nutzt die Stiftung Wannseeforum das Gebäude für die politisch-kulturelle Jugendbildung. Sanierungen an Fassade und Räumen der repräsentativen Häuser sowie am weitläufigen Park wurden 2005 nach historischem Vorbild vorgenommen.
    http://www.wannseeforum.de
    11.9.: 15 - 18 Uhr (sonst auch geöffnet)
    11.9.: Führungen nach Bedarf 11.9.:
    Treffpunkt zu den Führungen: Foyer, Ausstellung: Ergebnisse der Jugendarbeit im Foyer, Filmvorführung: Zur Geschichte des Landhauses
    Kontakt: Uta Denzin-von-Broich-Oppert, Stiftung Wannenseeforum, 030 806800, wsf@wannseeforum.de

    10781 Berlin TempelhofSchöneberg Schöneberg Elßholzstraße 34- 37
    Ehemalige Augusta-Schule und Hochbunker Pallasstraße
    Der 1943-45 durch sowjetische Zwangsarbeiter im Rohbau fertiggestellte Hochbunker sollte dem Fernmeldeamt als Schutzraum für technische Einrichtungen dienen. 1986-89 zu einem Zivilbunker ausgebaut. Das Schulgebäude der ehemaligen Augusta-Schule, 1912-14 nach Entwürfen des Architekten Paul Graef erbaut, war ab 1943 zu einem Zwangsarbeiterlager umfunktioniert worden. Die Schule ist heute eine Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe und trägt den Namen von Sophie Scholl.
    http://www.museentempelhof-schoeneberg.de http://www.sophie-scholl-schule.eu
    10. und 11.9.: zur Führung (sonst nicht geöffnet)
    10. und 11.9.: Führung 14 Uhr durch Bodo Förster
    10. und 11.9.: Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekanntgegeben, max. 30 Personen,
    Anmeldung erforderlich
    Kontakt: Pegah Mehravar, Museen Tempelhof-Schöneberg, 030 902776163,
    museum@ba-ts.berlin.de

    10825 Berlin TempelhofSchöneberg Schöneberg Hans- Rosenthal- Platz 1
    RIAS-Funkhaus, Deutschlandradio
    Das ehemalige RIAS-Funkhaus wurde 1938-41 von Walter Borchard für die Bayerische Stickstoffwerke AG erbaut, die mit der I.G. Farben verflochten war. Nach der Kapitulation wurde das Gebäude von den Alliierten beschlagnahmt. Die Architektur erlaubte es, das ursprüngliche Verwaltungsgebäude 1948 in ein Funkhaus umzubauen. 1948-93 beherbergte das Gebäude den RIAS. Heute wird hier das Programm von Deutschlandradio Kultur produziert.
    Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. http://www.deutschlandradio.de
    10. und 11.9.: zu den Führungen (sonst nicht geöffnet)
    10. und 11.9.: Führungen zur Geschichte des Senders 10 - 17 Uhr stündlich,
    Architekturführungen 11 und 14 Uhr
    Für alle Führungen gilt: Treffpunkt: Haupteingang, max. 20 Personen,
    Anmeldung erforderlich bis 6.9. unter www.deutschlandradio/anmeldung
    Kontakt: Deutschlandradio, 030 85036161, presse@deutschlandradio.de

    12101 Berlin TempelhofSchöneberg Tempelhof Platz der Luftbrücke 1 - 6
    Flughafen Tempelhof - Tower THF
    Das in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre nach Plänen von Ernst Sagebiel errichtete Gebäude des Flughafens Tempelhof spiegelt die wechselvolle Geschichte Berlins wider:
    Es ist Ausdruck der NS-Ideologie und diente im II. Weltkrieg der Rüstungsproduktion durch Zwangsarbeit. Der Flughafen Tempelhof ist aber auch ein Symbol der Freiheit, die Luftbrücke von 1948/49 hat den Flughafen zum Mythos gemacht. Das Projekt Tower THF erschließt spektakuläre Gebäudeteile am Kopfbau West des Flughafens: wie die markanten Treppenhäuser, das Dach und der auf dem Kopfbau West liegende ehemalige Tower.
    10.9.: zu den Führungen (sonst nicht geöffnet)
    10.9.: Führungen hinter die Kulissen 10.15 - 15.15 Uhr stündlich
    Anmeldung erforderlich unter www.thf-berlin.de.
    Thema der Führungen: Geschichte und Gegenwart des Towers sowie Aktuelles aus dem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus".
    Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben, max. 12 Personen.
    Kontakt: Constanze Döll, Tempelhof Projekt GmbH, constanze.doell@tempelhof-projekt.de

    12101 Berlin TempelhofSchöneberg Tempelhof General- Pape- Straße Ecke Loewenhardtdamm Großbelastungskörper
    Der sog. Groß- oder Schwerbelastungskörper ist ein mahnendes Relikt der monströsen Stadtplanung unter der Leitung des Generalbauinspektors Albert Speer. Die Fotoausstellung der Künstlerin Gesche Würfel dokumentiert, welche Formen der Architektur das NS-Regime für sein sich stetig erweiterndes Terrorsystem nutzte. Die abgebildeten Bauten machen deutlich, auf welch unmenschliche Weise die Häftlinge in den Konzentrations-, Arbeits- und Todeslagern leben und arbeiten mussten. Die Fotos zeigen auch, wie die architektonischen Überreste noch heute die Landschaft, ihre Bewohner und unseren Umgang mit der Geschichte beeinflussen. http://www.museentempelhof-schoeneberg.de
    10. und 11.9.: 12 - 16 Uhr
    10. und 11.9.: Führungen 12 und 14 Uhr
    10. und 11.9.: Führungen in Kooperation mit Berliner Unterwelten e.V., max. 30 Personen, Anmeldung über Pegah Mehravar erforderlich.
    Ausstellung: Oppressive Architecture
    Kontakt: Pegah Mehravar, Museen Tempelhof-Schöneberg, 030 902776163,
    museum@ba-ts.berlin.de

    12101 Berlin TempelhofSchöneberg Tempelhof Columbiadamm 10
    Silverwings - Flughafen Tempelhof
    Die Nutzung als Veranstaltungsort führt zum Erhalt des Silverwings, ein 1952 eröffneter Offiziersclub der amerikanischen Streitkräfte mit historischer Innenausstattung.
    Der Flughafen Tempelhof, Standort des Clubs, gilt als bedeutendes Bauwerk der 1930er Jahre.
    Im Kontext der Luftbrücke symbolisiert er das Freiheitsstreben der West-Berliner sowie dessen Unterstützung durch die westlichen Alliierten.
    11.9.: zur Führung (sonst nicht geöffnet)
    11.9.: Führung 13 Uhr durch Eberhard Elfert
    Anmeldung erforderlich unter www.clubkultour.de/denkmal-tag
    Kontakt: Eberhard Elfert, kontakt@clubkultour.de

    12555 Berlin TreptowKöpenick KöpenickDammvorstadt Seelenbinderstraße
    Ehemalige Haftanstalt Mandrellaplatz
    Entwurf von Baurat Paul Thoemer 1898, Baubeginn 1899 durch Baurat Bohl durch das Ministerium für öffentliche Arbeiten, Fertigstellung 1901. Untersuchungshaftanstalt des Amtsgerichtes bis 1965, zuletzt NVA, danach Leerstand und Zwischennutzung als Fundus des Fernsehens. Seit 2013 Nutzung durch Kunst, Kultur und Kreativität Berlin e.V. (KuKuK e.V.), zur Zeit Umbauphase zum öffentlichen Kulturzentrum.
    http://www.kunstanstalt.berlin http://www.kukuk-berlin.de
    11.9.: 13 - 20 Uhr (sonst in Bauphase auf Anfrage, ab 2017 regelmäßig geöffnet)
    11.9.: Führungen zur Geschichte des Hauses stündlich
    11.9.: Ausblick auf die zukünftige Nutzung, Installationen, Fotosafari mit Anmeldung unter info@kukuk-berlin.de wegen begrenztem Zugang.
    Kontakt: Matthias Schlesinger, erster Vorsitzender KuKuK e.V., 0173 5436073,
    info@kukuk-berlin.de
    Anke Assig, zweite Vorsitzende KuKuK e.V., 0176 70514766

  9. Folgende 2 Benutzer sagen "Danke" zu palatinat für den nützlichen Beitrag:

    Rex Danny (07.08.2016), WolfgangL (13.08.2016)

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  11. #5
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    Standard

    Hallo zusammen,

    nun die Zusammenstellung "neue" Bundesländer.

    Gruß aus der Pfalz

    Kreis Barnim 16321 Bernau Ladeburg Biesenthaler Weg 32
    Gefechtsstand der 41. Fla-Raketenbrigade der ehemaligen NVA
    Zweigschossiger Bau mit Garagenanbauten, 1983-85 erbaut, nach Funktionsproben 1986 offiziell in Betrieb genommen. Diente als automatisierter Gefechtsstand der 41. Fla-Raketenbrigade Hermann Dunker. Von hier aus konnten bis zu zehn Fla-Raketenabteilungen geführt werden, außerdem wurden Aufgaben der Jägerleitung erfüllt.
    http://www.bunker-ladeburg.de
    zu den Führungen (sonst letzter Sa im Monat 13 Uhr, Sa - So und feiertags auf Anfrage geöffnet) Führungen 10, 13 und 16 Uhr
    Kontakt: Gabriele Karla, Kulturamt, Bernau, 03338 365310, kulturamt@bernau-bei-berlin.de Torsten Stein, Bunker Ladeburg, 0162 1812926, info@bunker-ladeburg.de

    Kreis Barnim 16321 Bernau Nibelungen Schönfelder Weg 17
    Ehemaliges Heeresbekleidungsamt
    Errichtet von 1939-42 als Lager für militärische Ausrüstungen, acht Gebäude in Stahlbeton-Skelettbauweise mit Klinkerfassaden. Nach 1945 militärische Nutzung durch die Rote Armee bis 1994, dann Leerstand. Seit 2003 vom Verein Panke-Park Kulturkonvent e.V. betreut. Neues Nutzungskonzept und kulturelle Veranstaltungen, Umnutzung zu Wohnungen geplant. http://www.panke-park.de
    zu den Führungen (sonst nicht geöffnet)
    Führungen 10 und 14 Uhr durch den Verein Treffpunkt: Toreinfahrt zum Gelände.
    Anmeldung über info@panke-park.de erforderlich. Die Teilnahme erfolgt auf Spendenbasis. Kontakt: Dpl.-Ing. Michael Junghans, 03338 761301, info@panke-park.de
    Herr Schwerdtner, Stadt Bernau, Kulturamt, 03338 365288, kulturamt@bernau-bei-berlin.de

    Kreis Barnim 16359 Biesenthal Flur Lanke an der L 31
    Marineführungsstelle Koralle
    Areal der zentralen Marine-Funkleitstelle für U-Boot-Operationen im II. Weltkrieg und Objekte aus der Zeit der Nachnutzung in der DDR. Mehrere Hochbunker und sonstige Infrastruktur. http://teamdelta.team-delta.info/index.php...
    zu den Führungen (sonst nicht geöffnet)
    Führungen 10 (kurz) und 14 Uhr (lang) durch Wolf-Dieter Holz, Verein zur Erhaltung
    10.9.: zusätzliche Führung 14 Uhr.
    Bitte an wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und Insektenspray denken.
    Veranstaltung findet bei hohen Waldbrandwarnstufen nicht statt.
    Kontakt: Wolf-Dieter Holz, 03586 405554, dieter@team-delta.de

    Kreis MärkischOderland 16259 Höhenland WölsickendorfWollenberg Sternkrug 4
    Bunker Wollenberg
    Zweigeschossiger Militärbunker, 1984-87 als Troposphärenfunkstelle der Nationalen Volksarmee im Militärbündnis des Warschauer Vertrags errichtet. Zentrale von drei baugleichen Anlagen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Außerdem KFZ- und NVA-Ausstellung auf dem Gelände. Einrichtungen und Materialien, funktionsbereite Technik. http://www.bunker-wollenberg.eu http://www.facebook.com/nva.bunkerwollenbe...
    10.9: zu den Führungen (sonst auf Anfrage geöffnet)
    10.9.: 10 - 18 Uhr Führungen nach Bedarf durch Vereinsmitglieder
    10.9.: Achtung kostenpflichtig: 10 Euro (Kinder bis 14 Jahre 5 Euro) pro Führung.
    Kontakt: Michael Schöneck, 0177 3486887, info@bunker-wollenberg.eu
    Falko Hartmann, 033454 49865

    14469 Potsdam Nedlitz Graf- von- SchwerinStraße 11- 15
    Mannschaftsgebäude der Garde-Artillerie-Kaserne
    Teil des denkmalgeschützten Ensembles der Roten Kaserne. Die Architektur mit roten Klinkern folgt der Stilrichtung der Backsteingotik, dreigeschossiger Baukörper mit Keller und Dachstuhl. Ende des 19. Jhs. vom Garnisonbauinspektor Robert Klingelhöffer als Unterkunft für die Gardesoldaten des preußischen Königs errichtet. http://www.palais-klingelhoeffer.de/geschi...
    11 - 16 Uhr (sonst nicht geöffnet) Führungen 11, 13 und 15 Uhr durch Terraplan und Partner Kontakt: Stefanie Egenberger, Terraplan, 0911 935760, segenberger@terraplan.info
    Sabrina Laufer, Terraplan, 0911 935760, slaufer@terraplan.info

    14469 Potsdam Nord Leistikowstraße 1
    Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße
    1945-91 zentrales Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Spionageabwehr in Ostdeutschland. In beklemmender Authentizität erhaltenes, zum Gefängnis umgebautes Wohn- und Geschäftshaus. Der sowjetische Geheimdienst hielt dort Deutsche und Sowjetbürger fest, ab 1955 ausschließlich sowjetische Militärangehörige. Die Dauerausstellung informiert über Häftlingsschicksale und die Geschichte des Orts. http://www.gedenkstaette-leistikowstrasse....
    11 - 18 Uhr (sonst Di - So 14 - 18 Uhr geöffnet) Führungen 11, 12, 14 und 16 Uhr
    Gedenkstätten-Café, antiquarischer Buchverkauf.
    Kontakt: Antje Hillebrand, Gedenkstätte Leistikowstraße, 0331 2011540,
    mail@gedenkstaette-leistikowstrasse.de
    Dr. Ines Reich, Gedenkstätte Leistikowstraße, 0331 2011540,
    reich@gedenkstaette-leistikowstrasse.de

    Kreis PotsdamMittelmark 14822 Brück Antennenmessplatz
    Antennenmessturm
    Am nördlichen Stadtrand von Brück unmittelbar an der Landesstraße nach Brandenburg prägen zwei europaweit einzigartige 54 und 36 m hohe Antennenmesstürme die Landschaft. Sie sind komplett aus Holz. Der Turm 3 ist ein Doppelturm, seine Brücke überragt in einer Höhe von über 50 m die Stadt Brück. Die Türme wurden 1958-63 erbaut. http://www.bruecker-tuerme.com
    10.30 - 18.00 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
    Führungen nach Bedarf durch Mitglieder des Vereins und Unterstützer
    Kontakt: Daniel Bonus, Brücker Türme e.V., 0162 9223405
    Ingo Schwien, Brücker Türme e.V., 033844 50153, ingo.schwien@t-online.de

    Kreis PotsdamMittelmark 14532 Kleinmachnow Rudolf- BreitscheidStraße
    parallel zur Autobahn A115, hinter der Schallschutzwand
    Panzerdenkmal
    Im Sommer 1945 errichteten die Sowjets in Berlin-Zehlendorf ein Panzerdenkmal zur Erinnerung an gefallene Soldaten der Roten Armee. In den 1950er Jahren wurde ein neues Denkmal auf dem Gebiet der DDR errichtet. Nach der Friedlichen Revolution von 1989 und der Gewinnung demokratischer Freiheiten in Mittel-Ost-Europa überformte der Künstler Eckhart Haisch das Bauwerk mit einem rosafarbenen Schneelader. http://www.checkpoint-bravo.de
    ganztags (sonst auch zugänglich) Open-Air-Ausstellung am Denkmal,
    16 Uhr Vortrag im Kommandantenturm am Checkpoint Bravo
    Kontakt: Dr. Peter Boeger, Checkpoint Bravo e.V., 033023 70768, dr.peter.boeger@googlemail.com Rolf Esser, info@esser-rolf.de

    Kreis PotsdamMittelmark 14532 Kleinmachnow Dreilinden Albert- Einstein- Ring 45
    Zugang vom Stahnsdorfer Damm
    Kommandantenturm
    Letzter Bauteil der DDR-Grenzübergangsstelle Drewitz, erbaut 1969. 2005-07 restauriert, heute Veranstaltungsort. Nahe gelegene Grenzstelle, die West-Berliner Abfertigungsanlagen sowie das denkmalgerecht restaurierte Panzerdenkmal. Teil des Gesamtkonzepts zur Erinnerung an die Berliner Mauer mit Mauerweg. Dauer-Open-Air-Ausstellung: FREUNDwärts-FEINDwärts. http://www.checkpoint-bravo.de
    10 - 18 Uhr (sonst bis 6.11. So 11 - 16 Uhr geöffnet)
    Open-Air-Ausstellung zur Grenzübergangsstelle. Sonderausstellung: Der Kalte Krieg.
    16 Uhr Vortrag: Gemeinsam Denkmale erhalten.
    Kontakt: Dr. Peter Boeger, Checkpoint Bravo e.V., 033023 70768, dr.peter.boeger@googlemail.com Rolf Esser, info@esser-rolf.de

    Kreis Mecklenburgische Seenplatte 17235 Neustrelitz Altstrelitz Am Domjüchsee 1
    in Richtung Fürstensee
    Ehemalige Landesirren-, Heil- und Pflegeanstalt Domjüch
    1902 errichtet. Ab 1945 als Militärstandort der Sowjet-Armee genutzt. Seit 1993 Leerstand der acht denkmalgeschützten Gebäude inmitten einer Parkanlage am See. Seit 2010 Aktivitäten zum Erhalt der Bausubstanz durch den Verein. Sanierung der Kapelle, Kulturwochen, Veranstaltungen. Dauerausstellung Die Russen sind da-Die Russen sind weg, http://www.domjüchsee.eu
    10 - 18 Uhr (sonst Mai - Okt. So 14 - 17 Uhr und auf Anfrage geöffnet)
    Führungen 11, 13, 15 Uhr und nach Bedarf durch Vereinsmitglieder
    Kinderprogramm, Ausstellungen zur Anstaltsgeschichte, Euthanasie,
    Russenzeit und zu Wilhelm Müller
    Kontakt: Christel Lau, 03980 206195, c.lau@ing-buero-strelitz.de

    18055 Rostock Steintorvorstadt Hermannstraße 34b Eingang gegenüber Supermarkt
    Ehemalige Stasi-Untersuchungshaftanstalt
    Gebaut Ende der 1950er Jahre, Nutzung ab 1960 als Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit. Heute Dokumentations- und Gedenkstätte, Dauerausstellungen zum DDR-Staatssicherheitsdienst und zu Ostseefluchten aus der DDR, zeitweise Sonderausstellungen. http://www.bstu.bund.de/dug
    10 - 17 Uhr (sonst Sa 10 - 17, März - Okt. Di - Fr 10 - 18 und
    Nov. - Feb. Di - Fr 9 - 17 Uhr geöffnet)
    Führungen nach Bedarf durch Mitarbeiter des BStU, Außenstelle Rostock
    Beratung zur Einsicht in Stasi-Akten, Besichtigung der Ausstellungen.
    14 Uhr Gespräch mit Markus Weise, Architekt, und Dr. Michael Heinz, BStU zum Thema: Authentizität bewahren: Die Sanierung der ehemaligen Stasi-U-Haft Rostock.
    Kontakt: Dr. Volker Höffer, BStU, Außenstelle Rostock, 038208 8261210, astrostock@bstu.bund.de Beate Karow, BStU, Außenstelle Rostock, 038208 8261323, beate.karow@bstu.bund.de

    Kreis Rostock 18225 Kühlungsborn Ost Strandpromenade 1a Seebrücke Ostseeallee 1a
    Ostsee-Grenzwachturm-Museum
    Beobachtungsturm der DDR Grenztruppen mit Ausblick 20 km über das Meer, direkt an der Strandpromenade Kühlungsborns. Turm mit Rundkanzel, Schießscharten und Suchscheinwerfern auf dem Dach, in der Kanzel Ferngläser, Funkgerät, Info-Grenzzaun. Ein kleines Museum informiert über Grenzsystem, Flüchtlinge und Grenzsoldaten, Fluchtboote und Schicksale an der Ostseeküste der ehemaligen DDR. Original- Fluchtboote und ein großer fahrbarer Suchscheinwerfer. http://www.ostsee-grenzturm.com http://www.coldwarsites.net/country/german... 10- 18 Uhr (sonst Di und Fr 15 - 17 Uhr und auf Anfrage geöffnet)
    Führungen 14 - 18 Uhr nach Bedarf durch Lutz Tamm, Knut Wiek und Jürgen Schleef Zeitzeugengespräche, Kaffee und Kuchen, Filme, Büchertisch mit Spezialliteratur
    Kontakt: Knut Wiek, Verein Grenzturm e.V, 038293 14020, kwiek@t-online.de
    Lutz Tamm, 0173 8732778, lutztamm60@gmail.com

    Kreis VorpommernRügen 18609 Binz OT Prora-Nord Mukraner Straße 12 bei der Jugendherberge Prora Block V
    Das für 20.000 Urlauber geplante KdF-Seebad Rügen bei Binz ging nie in Betrieb, galt aber in zeitgenössischer Propaganda als Beispiel für die Errungenschaften der NS-Sozialpolitik. Aus der unvollendeten Anlage wurde zu DDR-Zeiten ein großer Militärstandort der Nationalen Volksarmee, der sich später zum Standort von Bausoldaten entwickelte. http://www.prora-zentrum.de http://www.facebook.com/PRORA-ZENTRUM
    10 - 18 Uhr (sonst Mai - Okt. 10 - 18, Nov. - Apr. Mo - Fr 10 - 16 Uhr geöffnet)
    Führungen 11 und 14 Uhr durch Susanna Misgajski und Birte Kröncke
    Kontakt: Susanna Misgajski und Birte Kröncke, Prora-Zentrum, 038393 127921,
    info@prora-zentrum.de

    Kreis Bautzen 02625 Bautzen Weigangstraße 8a
    Gedenkstätte Bautzen
    1906 als Landgericht mit Untersuchungshaftanstalt Bautzen II eröffnet. Nutzung 1933-45 als Gefängnis unter den Nationalsozialisten. 1945-50 vom sowjetischen Geheimdienst und 1956-89 als Sonderhaftanstalt für politische Gefangene des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR genutzt, heute Gedenkstätte. Seit 2013 finden umfangreiche Baumaßnahmen im Zuge des Brandschutzes und der Erneuerung elektrischer Anlagen statt. Jede bauliche Veränderung verlangt Kompromisse zwischen den Interessen des Eigentümers und dem Auftrag der Gedenkstätte. https://www.stsg.de/cms/bautzen/startseite
    10 - 17 Uhr (sonst Mo - Do 10 - 16, Fr 10 - 20, Sa, So und feiertags 10 - 18 Uhr geöffnet) Führungen ab 10 Uhr stündlich durch Zeitzeugen u. a. Führungen mit ehemaligen Gefangenen und persönliche Gespräche zu ihren Schicksalen und Haftbedingungen, individuelle Informationen über das Gefängnisgebäude als steinernem Zeugen des Unrechts
    Kontakt: Alexander Heinert, Referent der Gedenkstätte Bautzen, 03591 40476, alexander.heinert@stsg.smwk.sachsen.de

    Kreis Bautzen 01906 Burkau Uhyst am Taucher Uhyster Flügel
    Taucherhütte
    1983 im Taucherwald als Offizierscasino für die sowjetische Raketentruppe gebautes Gebäude, Verblendung nicht als vesetzter Verbund, sondern Vertikalfugen.
    16.30 - 17 Uhr
    (sonst auf Anfrage beim Taucherwaldverein und Gemeindeverwaltung Burkau zugänglich)
    Führung 16.30 Uhr durch Pfarrer Andreas Blumenstein

    01099 Dresden Marienallee
    Sowjetischer Garnisonsfriedhof
    Seit 1945 als Kriegsgräberstätte der Roten Armee, 1946-87 Standortfriedhof für Soldaten und Offiziere der Sowjetarmee, deren Familienangehörige und Zivilangestellte des Militärs. Dreimal erweitert. Nordflügel auf Grund bürgerschaftlichem Engagements erhalten.
    zur Führung (sonst auch geöffnet)
    Führung 14 Uhr Treffpunkt: Eingangstor Sowjetischer Garnisonfriedhof.
    Themen: Geschichte des Nordflügels, Erhalt durch bürgerschaftliches Engagement, Zukunftsaussichten

    01031 Dresden Altstadt Annenstraße 5 Eingang HerthaLindner- Straße, neben der Postmeilensäule Fernmeldemuseum
    Zeigt technischen Betriebsraum, Fernsprech-, Fernschreib- und Übertragungstechnik im Originalzustand. Zu sehen und zu bedienen sind die Systeme 22 bis 65 sowie TF- und PCM-Systeme und die einzige digitale Vermittlungstechnik der DDR, eine OZ 100. Im neu gestalteten Ausstellungsraum werden Endgeräte und Vorführmodelle präsentiert und können selbst betätigt werden. http://www.fernmeldemuseum-dresden.de
    10 - 15 Uhr (sonst zu Tagen der offenen Tür und auf Anfrage geöffnet)
    Betriebsraumführungen stündlich, Ausstellungsführungen ab 10.20 Uhr alle 20 Min.
    Zur Betriebsraumführung begrenzte Teilnehmerzahl, max. 10 Personen
    Kontakt: Jürgen Haubold, 0351 4820680, juergenhaubold@gmx.de

    01099 Dresden Neustadt Königsbrücker Straße 117/119
    Ehemalige Arbeitsanstalt Dresden
    1878 nahm die Arbeitsanstalt ihren Betrieb auf. Hier wurden 190 Männer und 72 Frauen untergebracht, die unter strenger Aufsicht zu diversen Arbeiten herangezogen wurden. Das Speisehaus diente zugleich als Kapelle für den Gottesdienst. Die Anstalt wurde im Apr. 1922 geschlossen. Zu DDR-Zeiten diente das Gebäude als Kreiswehrersatzamt.
    http://www.dresden-neustadt.de/archiv/them... 13 - 19 Uhr (sonst nicht geöffnet)
    Das Gebäude ist nicht zugänglich, alle Aktivitäten finden vor dem Gebäude statt. Informationen zur Geschichte des ehemaligen Arbeitshauses, Getränke von der Bar der Korrekten,
    Speisen von Cooking Action Dresden, Kinderspielangebote, Wunschproduktion,
    14 und 18 Uhr Theaterperformance: Wünsche von heute für morgen
    Kontakt: Stefanie Busch, Verein Elixir Dresden, 0178 8591181, stefaniebusch@me.com

    01099 Dresden Radeberger Vorstadt Bautzner Straße 112a
    Gedenkstätte Bautzner Straße
    Errichtet in den 1950er Jahren als Gefängnis, Untersuchungshaftanstalt und Bezirksverwaltung des Ministeriums der Staatssicherheit der DDR, Hauptgebäude mit sog. Fuchsbau, Innenhof, Büroräumen des letzten Chefs der Verwaltung, Haus zwei mit Festsaal, Zellengebäude. http://www.bautzner-strasse-dresden.de
    10 - 18 Uhr (sonst 10 - 18 Uhr geöffnet)
    Führung zur baulichen Entwicklung der Dresdner Stasi-Bezirksverwaltung
    10 Uhr 12 Uhr Führung durch die sowjetischen Haftkeller, Stasi-Hafthaus und Bürokomplex.
    14 Uhr Vortrag: Die Beseitigung der Sophienkirche in Dresden und die Staatssicherheit
    - mit Originaldokumenten und Führung durch den Landeskonservator i.R. Prof. Gerhard Glaser.
    16 Uhr: Sehen, Fühlen und Begreifen, Der historische Ort -
    gesehen und gestaltet von jungen Menschen. Spurensuche für die ganze Familie, Erkundungsrundgang, Film.
    Kontakt: Gedenkstätte Bautzner Straße,
    Ehemaliges Stasi-Untersuchungsgefängnis mit sowjetischem Haftkeller, 0351 6568848, info@bautzner-strasse-dresden.de
    01099 Dresden Äußere Neustadt Olbrichtplatz 1
    Wachgebäude des Arsenal- und Montierungsdepots
    Wachgebäude des Arsenal- und Montierungsdepots der Militärstadt Albertstadt. Teil des Arsenals einer der größten Militärstädte Deutschlands des 19. Jhs., errichtet ca. 1875/76. Militärgeschichtlich und städtebaulich bedeutend, genutzt als Dienstwohnung für Militärbeamte. Danach durch die NVA, seit 2003 Sitz des Arbeitskreises Sächsische Militärgeschichte e.V. Dresden, Albertstadtarchiv. http://aksmg.jimdo.com
    10 - 18 Uhr (sonst Mi 10 - 17 Uhr und auf Anfrage geöffnet)
    Führung zu Bauten rund um das Arsenal
    11 Uhr ab Torhaus durch Götz Krüger, AK Sächsische MG e.V., Dresden Im Torhaus Sonderausstellung: "Die Albertstadt in historischen Postkarten"
    Kontakt: Manfred Beyer, Arbeitskreis Sächsische Militärgeschichte e.V., 0351 2813058, ManBeyer@web.de
    Dr. Hannes Täger, Vorsitzender Arbeitskreis Sächsische Militärgeschichte e.V., 0152 57671749, AKSMG-DD@t-online.de

    Erzgebirgskreis 08349 Johanngeorgenstadt Wittigsthalstraße 13- 15
    Bergwerk Frisch Glück Glöckl
    1671 erstmals erwähnt, Silberbergbau. 1789 Uranentdeckung, 19. Jh. vorwiegend Wismutbergbau, historische Wasserhebungsanlagen, 1945 Wiege des ostdeutschen Uranbergbaues. 1958 Stilllegung. http://www.frisch-glueck.de
    zu den Führungen (sonst zu den Führungen Di - So 9, 10.30, 12, 13.30 und 15 Uhr geöffnet) Führungen 9, 10.30, 12, 13.30 und 15 Uhr durch die Bergknappschaft Johanngeorgenstadt e.V. Schauvorführung
    Kontakt: Matthias Krauß, 03773 882140, gloeckl@frisch-glueck.de

    Kreis Görlitz 02708 Löbau Jägerstraße 1
    Museum Garnison Löbau
    1913-14 erbaut, mit Sportsaal, Heeresfachschule, Pferdestall, Waffenmeisterei und Offizierskasino. Ab 1963 als Offiziershochschule begründet, später zur Offiziershochschule der Landstreitkräfte der Nationalen Volksarmee Ernst Thälmann ausgebaut. Bis 1991 genutzt, seit 2011 ständige Ausstellung zum Garnisionsstandort Löbau 1821-1999. http://www.garnison-loebau.de
    http://www.kaserne-loebau.de/index.html
    10 - 14 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
    Führungen 10 und 14 Uhr durch den Garnison e.V.
    Kontakt: Danilo Baumgarten, Garnison Löbau e.V., 03585 455957, danilobaumgarten@web.de

    04109 Leipzig Dittrichring 24
    Gedenkstätte Museum in der Runden Ecke
    In der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit. Dauerausstellung Stasi, Macht und Banalität zu Geschichte, Struktur und Arbeitsweise der Staatssicherheit. Einmalige Exponate wie Geräte zur Postkontrolle, Geruchskonserven, eine Maskierungswerkstatt und eine Kollermaschine zum Vernichten von Akten. Wiedererrichtete Klingertreppe.
    Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
    http://www.runde-ecke-leipzig.de/index.php...
    10 - 18 Uhr (sonst 10 - 18 Uhr geöffnet)
    Führungen 11 - 16 halbstündlich,
    Ausstellungsführung 15 Uhr durch Gruppenbegleiter und Mitglieder des Bürgerkomitees Leipzig e.V.
    Kontakt: Tobias Hollitzer, Gedenkstätte Museum in der Runden Ecke, 0341 9612443,
    mail@runde-ecke-leipzig.de

    04109 Leipzig Nikolaikirchhof 3
    Treffpunkt: Hauptportal Nikolaikirche
    Stadtrundgang der Gedenkstätte Museum im Runden Eck
    Auf den Spuren der Friedlichen Revolution.
    Beginn 11 Uhr Kontakt: Tobias Hollitzer, Gedenkstätte Museum in der Runden Ecke,
    0341 9612443, mail@runde-ecke-leipzig.de

    04277 Leipzig Connewitz Wolfgang- HeinzeStraße 12 a
    Union-Theater Connewitz
    Filmtheater 1912 als Stahlbetonskelettbau errichtet. In den 1970er Jahren Teil der Filmtheaterbetriebe, in den späten 1980er Jahren Ort für Underground-Konzerte der DDR Jazz- und Punkszene. Danach 10 Jahre Leerstand und Verfall. Ältestes weitgehend original erhaltenes Lichtspieltheater der Stadt. 2012 mit der Silbernen Halbkugel des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz ausgezeichnet. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. http://www.utconnewitz.de/index.php?articl...
    11.30 - 16.30 Uhr (sonst zu Veranstaltungen geöffnet)
    Führungen 11.30 und 15.30 Uhr, Kinderführung 14 Uhr durch Romy Fritsche, Pädagogin, Peter Lau und Gernot Münnich, Architekten Kinderführung ab 6 Jahren geeignet, Kinobar geöffnet
    Kontakt: Thomas Noack und Almuth Wagner, 0341 4626776, buero@utconnewitz.de

    04229 Leipzig Plagwitz Karl- Heine- Straße 32
    Felsenkeller
    Erbaut 1850 im Neubarockstil als neues Ballhaus Felsenkeller, wo auch ein Lichtkino betrieben wurde. Die Arbeiterbewegung mit Clara Zetkin, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht war hier aktiv. Während der DDR-Zeit als Kulturzentrum genutzt, stand es bis 2014 dauerhaft leer. Seit 2015 wieder regelmäßige Veranstaltungen. Die Leipziger Denkmalstiftung unterstützt mit verschiedenen Aktivitäten. http://felsenkeller-leipzig.weebly.com/fel... http://www.leipziger-denkmalstiftung.de
    10 - 18 Uhr (sonst nicht geöffnet)
    Führungen 10.30, 12.30, 14.30 und 16.30 Uhr durch Barbara Ditze und Christian Raetzke, Leipziger Denkmalstiftung Informationen zur Leipziger Denkmalstiftung und zum Felsenkeller. Ausstellung über Geschichte, Nutzung und Architektur des Hauses. Biergarten geöffnet.
    Kontakt: Leipziger Denkmalstiftung, 0341 24801891, presse@leipziger-denkmalstiftung.de

    04725 Leipzig Südvorstadt Arndtstraße 48
    Ehemalige zentrale Hinrichtungsstätte der DDR
    1960-81 Vollstreckung aller in der DDR verhängten Todesurteile. Nach aktuellen Erkenntnissen kamen hier 64 Menschen ums Leben, als Opfer unrechtsstaatlicher Prozesse, deren Ausgang schon vorab feststand. Die Leichen der Hingerichteten wurden in aller Heimlichkeit verbrannt und anonym bestattet. http://www.runde-ecke-leipzig.de/index.php...
    11 - 16 Uhr (sonst nicht geöffnet)
    Führungen nach Bedarf durch Mitarbeiter des Bürgerkomitee Leipzig e.V.
    Besichtigung des Hinrichtungsraumes, in dem von 1960-81 sämtliche Todesurteile vollstreckt wurden, Erläuterungen zum Themenbereich Todesstrafe in der DDR - Hinrichtungen in Leipzig, Besichtigung der gleichnamigen Werksausstellung vor Ort
    Kontakt: Tobias Hollitzer, Gedenkstätte Museum in der Runden Ecke, 0341 9612443,
    mail@runde-ecke-leipzig.de

    Kreis Leipzig 04827 Machern Lübschütz Flurstück 439 Lübschützer Teiche
    Museum im Stasi-Bunker
    Ausweichführungsstelle der Leipziger Stasi-Zentrale, heimlich geschaffener Komplex, in dem der Leiter der Bezirksverwaltung zusammen mit 100 Mitarbeitern im Ernstfall seine Arbeit fortgesetzt hätte. Entstand 1968-72 auf einem 5,2 ha großen Gelände. Bunker weitgehend original eingerichtet, Museum Teil der Gedenkstätte Museum in der Runden Ecke.
    http://www.runde-ecke-leipzig.de/index.php...
    10 - 18 Uhr (sonst letzter Sa und So im Monat 13 - 16 Uhr geöffnet)
    Führungen nach Bedarf durch Gruppenbegleiter und Mitarbeiter des Bürgerkomitees Leipzig e.V. Eröffnung Sonderausstellung: Der Kalte Krieg, Ursachen - Geschichte - Folgen
    Kontakt: Tobias Hollitzer, Gedenkstätte Museum in der Runden Ecke, 0341 9612443,
    mail@runde-ecke-leipzig.de

    Kreis Leipzig 04523 Pegau Wiederau Senderstraße 10
    Sender Wiederau
    Ältester Rundfunksender in Sachsen, Baujahr 1932, diverse Erweiterungen im Laufe der Jahre. Insgesamt ca. 20 Gebäude inklusive Generatorhaus, Kulturhaus, Bunker. Geplant ist, das Objekt für Interessierte begehbar zu machen.
    11 - 16 Uhr (sonst nicht geöffnet) Führung nach Bedarf durch Herrn Schley
    Kontakt: Lebendwege gGmbH, 0341 22523328, info@lebendwege.de

    Kreis Meißen 01558 Großenhain Zum Fliegerhorst 21
    Bunkeranlage Typ GRANIT,
    besteht aus zwei Bunkern. Im Zeitraum 1972-74 von den sowjetischen Luftstreitkräften erbaut. Bunker 1 mit Ausstellung zur Geschichte des Flugplatzes von 1913 bis heute.
    Bunker 2 mit Sonderfunkstandort des deutschen Amateurradioclubs unter [DL0GRH] OV S18 und [DF0RSA] OV S02. http://www.grhn105.eu/5+M5c50842c46a.html
    14 - 18 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
    Führung 14.30 Uhr durch Marcel Reichel, Leiter der Anlage
    Bei ca. 12°C Raumtemperatur ganzjährig bitte Kleidung entsprechend anpassen.
    Führung 14.30 Uhr durch die Flugplatzausstellungen mit anschließender Besichtigung der Kompensierscheibe und des MIG17-Denkmals.
    Ein Dolmetscher für Russisch ist nach Bedarf bei Voranmeldung möglich.
    Kontakt: Stepan Wenzel, Wirtschaftsförderung Große Kreisstadt Großenhain, 03522 304123, swenzel@stadt.grossenhain.de
    Marcel Reichel, Leiter Flugplatzausstellung Großenhain, 0173 8607392, granit1@freenet.de

    Kreis Meißen 01558 Großenhain Major- von- MinckwitzAllee Kreuzung Zum Fliegerhorst
    MIG 17 Denkmal
    1974 errichtet, zur Erinnerung an die 47-jährige Geschichte der Stationierung sowjetischer Streitkräfte GSSD/WGT in Deutschland. http://www.grhn105.eu/154+M5c50842c46a.htm...
    14 - 18 Uhr (sonst auf Anfrage zugänglich)
    Besucher können sich in der Bunkeranlage GRANIT Zum Fliegerhorst 21 melden und erhalten Informationen zum Denkmal der MIG 17.
    Kontakt: Stepan Wenzel, Wirtschaftsförderung Große Kreisstadt Großenhain, 03522 304123, swenzel@stadt.grossenhain.de #
    Marcel Reichel, Leiter Flugplatzausstellung Großenhain, 0173 8607392, granit1@freenet.de

    Kreis Mittelsachsen 09599 Freiberg Poststraße 2a
    Ehemaliges Postamt
    Kern der Ausstellung ist originale voll funktionsfähige Wählvermittlungsstelle von 1929, die im Zusammenwirken mit mehreren Fernsprechapparaten, Nebenstellenanlagen und Vermittlungseinrichtungen ein Bild über die Zeit der analogen Telefonie vermittelt.
    Zeitzeugen in Gestalt von Telefonapparaten, Teilen der Vermittlungstechnik sowie zwei funktionierende Fernschreibmaschinen.
    10 - 18 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
    Handvermittlung in Ausführung eines ZB-Stöpsel Schranks und ein OB-Klappenschrank mit Kurbelapparaten. Anlagen können durch die Besucher betätigt werden.
    Ehemalige Fernmeldetechniker stehen für Erläuterung der Arbeitsweise und der Fernmeldegeschichte Freibergs zur Verfügung.
    Kontakt: Sonja Unruh-Laue, 03731 39710, sonja.unruh-laue@ujp-freiberg.de
    Eckhard Keilig, 0171 6897617, Steuerschalter29@t-online.de

    Kreis Börde 39164 Wanzleben-Börde Bottmersdorf Walter- RathenauStraße 1a
    Fernmeldemuseum Bottmersdorf
    Sammlung historischer Fernmeldetechnik aus Sachsen-Anhalt und Deutschland von den Anfängen bis in die Gegenwart. Die Sammlung stellt bis auf wenige Ausnahmen die vollständige Entwicklung der automatischen Telefonanlagen in Deutschland dar und ist in Sachsen-Anhalt einmalig.
    Die teilweise über 90 Jahre alten Telefonvermittlungsstellen können dem Besucher betriebsbereit vorgeführt werden. http://www.fernmeldemuseum-bottmersdorf.de...
    10 - 16 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
    Führungen 11 und 14 Uhr durch Matthias Hülle
    Kontakt: Matthias Hülle, 0160 90768865, matthias@fernmeldemuseum-bottmersdorf.de

    06846 Dessau-Roßlau Alte Landebahn 6
    10m-Satellitenspiegel
    Der 10m-Parabolspiegel gehörte zum in Dessau stationierten Funkaufklärungsregiment-2 der NVA. Ab Oktober 1988 diente er zum Abfangen von Sendungen geostationärer Satelliten im Frequenzbereich von 3-12 GHz. Ziel war das Eindringen in die Satellitendatenkanäle der NATO-Streitkräfte, die aufgeklärt und mitgeschrieben wurden. Heute wird er von Funkamateuren für Erde-Mond-Erde-Verbindungen genutzt. http://dk0zab.de/clubstation-dk0zab/eme-be...
    11 - 17 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet) Führungen nach Bedarf durch Vereinsmitglieder
    Kontakt: Peter Blümer, 0178 5241529, dm3va@darc.de Thomas Schmidt, 0173 3525276, dm2to@darc.de

    06108 Halle Am Kirchtor 20 b
    Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale)
    1842 als Königlich-Preußische Straf-, Lern- und Besserungsanstalt eröffnet. Ehemalige politische Haftanstalt in der Zeit des Nationalsozialismus und in der DDR-Zeit. Ort des Lernens, der Bildung und des Forschens, der Trauer, des Erinnerns und des Gedenkens, Teil der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt. http://www.stgs.sachsen-anhalt.de/gedenkst...
    10 - 17 Uhr (sonst Di - Fr 10 - 16 und 1. Sa und So im Monat 10 - 17 Uhr geöffnet)
    Führung durch die JVA 10 Uhr durch Herrn Viebig Voranmeldung zur Führung bis 5.9. erforderlich. 14 Uhr öffentlicher Vortrag: Inhaftiert wegen Beteiligung am Aufruhr, politische Gefangene im Roten Ochsen nach der Revolution 1848/49.
    Kontakt: Michael Viebig, Gedenkstätte Roter Ochse, 0345 2201337,
    michael.viebig@stgs.sachsen-anhalt.de

    06108 Halle Peißnitzinsel 4
    Peißnitzhaus
    Gründerzeitvilla von 1893, Ball- und Gesellschaftshaus mit Gastronomie.
    1923-34 Wald- und Erholungsschule. 1934 Umbau, Einzug der Zwischendecke im Saal.
    1934-45 HJ-Jungvolkheim und Kriegsnutzung. 1945-46 Antifa-Schule.
    1947-50 Kulturhaus der sowjetischen Besatzungsarmee. 1950-90 Pionierhaus,
    in der Folgezeit leerstehend, seit 2003 Wiederbelebung durch den Peißnitzhaus e.V., der das Haus saniert und betreibt. http://www.peissnitzhaus.de
    10 - 19 Uhr (sonst auch geöffnet) Führungen stündlich durch Mitglieder des Peißnitzhaus e.V. Informationen zum aktuellen Baufortschritt im Haus, erstmals wird das neu sanierte Untergeschoss gezeigt. Ausstellung zur Hausgeschichte.
    14 - 22 Uhr Fontänefest auf der Ziegelwiese mit vielen Ständen, zwei Bühnen und Mitmachaktionen für die ganze Familie.
    Kontakt: Ulrich Möbius, Peißnitzhaus e.V., 0345 2394666, mail@peissnitzhaus.de

    Kreis Harz 06493 Ballenstedt Großer Ziegenberg
    Schulungszentrum Großer Ziegenberg
    1934 als staatliche Nationalpolitische Bildungsanstalt gegründet, 1936 Grundsteinlegung für den Schulbetrieb. Betrieb als Napola Anhalt bis Apr. 1945. 1949-89 Nutzung als Landes- bzw. Bezirksparteischule, nach 1990 wechselnde Bildungseinrichtungen, zzt. zum größten Teil Leerstand. Seit 2002 Nutzung durch einen Tischtennisverein.
    zu den Führungen (sonst nicht geöffnet)
    Führungen 10 und 14 Uhr durch Karl-Heinz Meyer und Ralf Riediger
    Treffpunkt: Stadtmuseum, Allee 37
    Kontakt: Karl-Heinz Meyer, 039483 81706, kh.meyer@t-online.de

    Kreis Harz 06493 Ballenstedt Otto- Kiep- Straße 6
    Seniorenresidenz Kiepsche Villa
    Erbaut 1876, Bauherr Hofmarschall Baron von Wiechmann-Eichhorn.
    Eigentümer 1893-1902 Gräfin Bernsdorf, 1903-36 Konsul A. Kiep.
    1937 Nutzung durch die NSDAP, Umbau zur Gauschule, ab 1945 Nutzung durch die Amerikaner bzw. durch die Rote Armee, ab 1948 Kreisparteischule der SED. Ab 1954 Wohnhaus für Lehrer der Bezirksparteischule der SED. 1999 Versteigerung, ab 2009 Ausbau zur Seniorenresidenz.
    11 - 18 Uhr (sonst nicht geöffnet)
    Kontakt: Frank Plato, 039483 1898843, fplato@web.de

    99084 Erfurt Andreasstraße 37a
    Gedenk- und Bildungsstätte
    Erinnerungsort mit zwei scheinbar gegensätzlichen Themen: Unterdrückung und Befreiung. Der Ort erinnert an die Opfer der SED-Diktatur in Stasi-U-Haft und zugleich an die mutigen Frauen und Männer, die hier 1989 die erste Besetzung einer Stasi-Bezirksverwaltung wagten.
    http://stiftung-ettersberg.de/andreasstras...
    10 - 22 Uhr (sonst Di, Do 12 - 20, Fr - So und feiertags 10 - 18 Uhr geöffnet)
    Drittes Bürgerfest des Thüringer Geschichtsverbunds zum Thema:
    DenkMal Europa - zur Neugründung Europas vor 25 Jahren. Markt der Möglichkeiten, Kinderprogramm, Konzert mit Gimpelakwa und Podiumsdiskussion:
    Diktaturerfahrung und Demokratieentwicklung
    Kontakt: Kathrin Schunke, Gedenk- und Bildungsstätte, 0361 21921214,
    schunke@stiftung-ettersberg.de
    Dr. Peter Wurschi, Stiftung Ettersberg, 03643 497515, wurschi@stiftung-ettersberg.de

    07545 Gera Stadtmitte Amthorstraße 11
    Parkanlage der ehemaligen SED-Bezirksleitung
    1974/77 entstand die gestaltete Parkanlage, Entwurf von G. Kretschmar.
    11 - 15 Uhr Foyer (sonst auch geöffnet)
    Führungen zur Parkanlage 11.15 und 14 Uhr durch Dr.-Ing. Daniel Rimbach
    Treffpunkt: Foyer,
    11 Uhr Eröffnungsveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals in Gera im Foyer durch
    Claudia Baumgartner, Dezernentin Bau und Umwelt.
    Kontakt: Untere Denkmalschutzbehörde, Gera, 0365 8384960, denkmalschutz@gera.de

    Kreis Greiz 07580 Ronneburg Brunnenstraße
    Schacht 407
    Ehemaliger Schacht der Wismut AG mit Maschinenhaus, Trommelfördermaschine, Fördergerüst und Maschinenpark, errichtet 1970-72. Bis zur Einstellung der Bergbauarbeiten 1991 als Material- und Wetterschacht genutzt.
    10 - 16 Uhr (sonst auch geöffnet) Führungen nach Bedarf

    Saale- Holzland- Kreis 07768 Großeutersdorf Am Walpersberg
    Ehemaliges unterirdisches Flugzeugwerk Reimahg
    1944 im Kaolinbergwerk und um den Walpersberg erbaut. Flugzeugwerk zum Bau des Düsenjägers ME 262. Ruinen der Montagebunker heute noch zu sehen, Gelände auch von der NVA genutzt, daher heute noch abgesperrt. Seit 2007 im Besitz des Vereins und Museum mit Dokumentationszentrum. Monatliche Führungen und jährliche Gedenkfeierlichkeiten.
    Kürzlich freigelegte Eingangstore der NVA. http://www.walpersberg.com
    10 - 17 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
    Führungen nach Bedarf durch Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V. Sonderausstellung auf dem ehemaligen Militärgelände, Filmvorführungen im Aufzugsbunker, Präsentation des Vereins im Dokumentationszentrum Walpersberg.
    Kontakt: Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V., 036424 784616, buero@walpersberg.com
    Markus Gleichmann, 0162 8465402, mgleichmann@walpersberg.com

    Saale- Holzland- Kreis 07629 Hermsdorf Eisenberger Straße 81 Eingang Gebäuderückseite
    40 kW Großmesssender Rohde und Schwarz
    Von Dr. Rohde und Dr. Schwarz, Inbetriebnahme 1941, 1939/40 Entwicklungs- und Bauzeit. http://www.vrtg.de
    14 - 17 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
    Führungen nach Bedarf durch Herrn Reuter und Herrn Knaf
    Kontakt: Karl-Eduard Knaf, Verein für Regional- und Technikgeschichte e.V. Hermsdorf,
    036601 83755, Karl-Eduard.Knaf@t-online.de

  12. Direkt antworten
  13. #6
    Cold Warrior
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    Standard

    Da nicht erwähnt:

    Laut der 180-Seiten-Broschüre des Landesamts für Denkmalschutz (S.130) wird zum TdoD auch der Kommandobunker der ehemaligen französischen Fernmeldeaufklärungsstation Hornisgrinde geöffnet - wie jedes Jahr.

  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu kato für den nützlichen Beitrag:

    palatinat (14.08.2016)

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