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Thema: Nördlichster Punkt Bayerns - Frankens

  1. #1
    Cold Warrior Avatar von Thunderhorse
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    Standard Nördlichster Punkt Bayerns - Frankens

    VORSTELLUNG DES NÖRDLICHSTEN PUNKT BAYERNS
    26. Juli 2017
    Der nördlichste Punkt des Freistaats Bayern ist ein historischer Grenzpunkt zum Nachbarland Thüringen in Fladungen im Landkreis Rhön-Grabfeld.
    http://www.bayern.de/soeder-in-fladu...punkt-bayerns/


    Das am Grenzpunkt 122 (50°33'53"N 10°7'14"E) im ehemaligen Grenzabschnitt 42 - Grenzzug c der nördlichsten Punkt Bayerns/Frankens ist, davon ging man bereits zu Zeiten eines "Eisernen Vorhangs" aus.
    Spätestens nach der Vermessung durch die dt.-dt. Grenzkommission.
    1975 wurden die entsprechenden Grenzkarten unterzeichnet.


    Luftbild, eigene Aufnahme.
    Auf dem Foto zu erkennen, die Arbeiten zur Errichtung der Hundefreilaufanlage am zuvor umgebauten GSZ zum GSSZ.
    Davor der einreihige Metallgitterzaun, Entfernung zur Grenze ca. 15m. In den 60er und 70er Jahren lagen hier Holzkastenminen.
    Zuständig für diesen Abschnitt war auf seiten der DDR die GK Erbenhausen des GR9 bzw. GKK Meiningen.
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  2. Folgende 2 Benutzer sagen "Danke" zu Thunderhorse für den nützlichen Beitrag:

    palatinat (30.07.2017), Rex Danny (02.08.2017)

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  4. #2
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    Zitat Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
    VORSTELLUNG DES NÖRDLICHSTEN PUNKT BAYERNS
    26. Juli 2017
    Der nördlichste Punkt des Freistaats Bayern ist ein historischer Grenzpunkt zum Nachbarland Thüringen in Fladungen im Landkreis Rhön-Grabfeld.
    http://www.bayern.de/soeder-in-fladu...punkt-bayerns/


    Das am Grenzpunkt 122 (50°33'53"N 10°7'14"E) im ehemaligen Grenzabschnitt 42 - Grenzzug c der nördlichsten Punkt Bayerns/Frankens ist, davon ging man bereits zu Zeiten eines "Eisernen Vorhangs" aus.
    Spätestens nach der Vermessung durch die dt.-dt. Grenzkommission.
    1975 wurden die entsprechenden Grenzkarten unterzeichnet.


    Luftbild, eigene Aufnahme.
    Auf dem Foto zu erkennen, die Arbeiten zur Errichtung der Hundefreilaufanlage am zuvor umgebauten GSZ zum GSSZ.
    Davor der einreihige Metallgitterzaun, Entfernung zur Grenze ca. 15m. In den 60er und 70er Jahren lagen hier Holzkastenminen.
    Zuständig für diesen Abschnitt war auf seiten der DDR die GK Erbenhausen des GR9 bzw. GKK Meiningen.
    Hier mal etwas gezoomt die Sperranlagen zum Ende der 80er Jahre. Standort Grenzpunkt 122, für die Aufnahmen auf dem Stein gestanden.
    Im Vordergrund die Betonsäulen des GZI, im Hintergrund das Tor im GSSZ. Die Markierung weist auf ein Teil der Stahlseilsperre hin.
    Am Tor war damals ein Schild, Aufhebung der Streckenbegrenzung Geschwindigkeit angebracht.
    Bild, eigene Aufnahme.
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  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Thunderhorse für den nützlichen Beitrag:

    DeltaEcho80 (03.08.2017)

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  7. #3
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    Hallo TH,

    vielen Dank für die interessanten Einblicke.

    Eine Frage: Für bzw. "gegen" was hatte die Gegenseite denn diese Stahlseilsperre angebracht, die im Bild zu erkennen ist und die du ansprichst?

    Vielen Dank und viele Grüße
    D.
    „Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel“
    Friedrich Nitzsche

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  9. #4
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    Zitat Zitat von DeltaEcho80 Beitrag anzeigen
    Hallo TH,

    vielen Dank für die interessanten Einblicke.

    Eine Frage: Für bzw. "gegen" was hatte die Gegenseite denn diese Stahlseilsperre angebracht, die im Bild zu erkennen ist und die du ansprichst?

    Vielen Dank und viele Grüße
    D.
    Anbei ein Foto der Drahtseilsperre westlich (Feindwärts) des GSSZ bzw. GSZA80. Hier südlich von Berkach.
    Beiseitig dem Weg Betonplatten (3-4) Stahlseil auf Stützen beidseitig, dieses mit den Betonplattenstapel verbunden.
    Eigene Aufnahme.
    Errichtet wurden diese Art Sperren ab 1988, nachdem es einiige erfolgreiche Fluchtfälle mit Fahrzeugen gab.
    Mit Lkw konnten diese durchbrochen werden, was auch in einigen Fällen gelungen ist.
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  11. #5
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    Hm, warum westlich- also "feindwärts"?!? Sollten solch Sperren nicht eher Fluchten AUS als "in" die DDR verhindern?!

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  13. #6
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    Zitat Zitat von wernerg Beitrag anzeigen
    Hm, warum westlich- also "feindwärts"?!? Sollten solch Sperren nicht eher Fluchten AUS als "in" die DDR verhindern?!

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    Überleg mal!

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  15. #7
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    Avatar von Rex Danny
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    Zitat Zitat von wernerg Beitrag anzeigen
    Hm, warum westlich- also "feindwärts"?!? Sollten solch Sperren nicht eher Fluchten AUS als "in" die DDR verhindern?!

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    Hall, Werner !

    Die DDR hatte ja immer sehr viel Wert darauf gelegt, daß der Klassenfeind aus dem Westen an einem Eindringen gehindert werden mußte. Somit mußten diese "Verteidigungseinrichtungen" natürlich westwärts angebracht werden, was ihre verheerenden Folgen bei einer "Republikflucht" nicht minderte. Und die DDR-Führung konnte dann bei einer gescheiterten Flucht wieder ihre LÜgenmärchen verbreiten.

    Grüße


    Rex Danny

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  17. #8
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    Guten Abend, ich gebe ja zu, dass die Frage mehr "rhetorisch" gemeint war 😎 Trotzdem hätte ich erwartet, dass man versucht, "unsere" "Republikflüchtlinge" VOR dem "letzten Zaun" zu stoppen und nicht "feindwärts" des letzten Sperrelements. Weil......wer erst an dieser Seilsperre scheiterte, hatte dann ja quasi ""nur"" noch nen paar Meter bis auf bundesdeutsches Hoheitsgebiet und keinen Zaun, keine Minen, keine Hunde etc. mehr zwischen sich und der "Freiheit".

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  19. #9
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    Zitat Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
    Anbei ein Foto der Drahtseilsperre westlich (Feindwärts) des GSSZ bzw. GSZA80. Hier südlich von Berkach.
    Beiseitig dem Weg Betonplatten (3-4) Stahlseil auf Stützen beidseitig, dieses mit den Betonplattenstapel verbunden.
    Eigene Aufnahme.
    Errichtet wurden diese Art Sperren ab 1988, nachdem es einiige erfolgreiche Fluchtfälle mit Fahrzeugen gab.
    Mit Lkw konnten diese durchbrochen werden, was auch in einigen Fällen gelungen ist.
    Foto einer Seilsperre, dieses aus dem Bereich des GR10, findet man auch hier.
    Beitrag Nr. 4.
    http://www.cold-war.de/showthread.ph...ght=Seilsperre

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  21. #10
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    Zitat Zitat von wernerg Beitrag anzeigen
    Hm, warum westlich- also "feindwärts"?!? Sollten solch Sperren nicht eher Fluchten AUS als "in" die DDR verhindern?!

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    Lies mal im Beitrag 2 nach. Dort habe ich das Bild beschrieben.
    Im Vordergrund Betonsäule des GZI, dem aus östlicher Sicht hier letzten Sperrhindernis vor dem Grenzverlauf. Die Seilsperren befanden sich im Bereich des sog. Schutzstreifenzaun. Feindwärts.

    Ich gehe davon aus, dass der grundsätzliche Aufbau der Grenzsperranlagen, in den 80er Jahren, bekannt ist.
    Geändert von Thunderhorse (05.08.2017 um 11:40 Uhr)

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