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Thema: Grenzstreifensttzpunkte des BGS

  1. #1
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    Standard Grenzstreifensttzpunkte des BGS

    Servus zusammen ,
    unter -Standorte & Garnisonen- , -Standorte & Liegenschaften- , - Die Standorte des Bundesgrenzschutzes 1989 -

    bin ich auf Bilder von

    Grenzstreifensttzpunkte

    aufmerksam geworden .

    Wozu dienten diese Sttzpunkte ?
    Welche Sttzpunkte gab es entlang der Grenze ?
    Wie war der Dienstalltag in diesen Sttzpunkten ?


    Danke fr Antworten , Euer Steirer Josef

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  3. #2
    Cold Warrior Avatar von Thunderhorse
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    Zitat Zitat von Steirer Beitrag anzeigen
    Servus zusammen ,
    unter -Standorte & Garnisonen- , -Standorte & Liegenschaften- , - Die Standorte des Bundesgrenzschutzes 1989 -

    bin ich auf Bilder von

    Grenzstreifensttzpunkte

    aufmerksam geworden .

    Wozu dienten diese Sttzpunkte ?
    Welche Sttzpunkte gab es entlang der Grenze ?
    Wie war der Dienstalltag in diesen Sttzpunkten ?
    Wo die Sttzpunkte lagen, findest du unter:
    "Die Standorte des Bundesgrenzschutzes 1989"

    Von diesen Sttzpunkten wurde der Grenzstreifendienst im Abschnitt einer Grenzschutzabteilung durchgefhrt.
    Z.B.:
    Standort Seedorf bei Schirnding, vorgeschobener Sttzpunkt der GSA Sd 4 Nabburg (II/GSG1).
    Dadurch wurden die Anfahrtszeiten in den Abschnitt verkrzt.

    Die Krfte, meist in Zugstrke BGS, waren dort i.d.R. fr 2 Wochen im Einsatz und wurden dann durch andere Krfte der jeweiligen Abteilung herausgelst.
    Einsatz im Schichtdienst, Grenzstreifendienst im Abschnitt der Abteilung.

    Daneben gab es fr den Spannungs- und Verteidigungsfall vorbereitete Objekte im Grenzabschnitt, die durch die Abteilungsstbe, Hundertschafts- und Zugfhrungen
    bezogen werden konnten.

  4. Folgender Benutzer sagt Danke zu Thunderhorse fr den ntzlichen Beitrag:

    Rex Danny (18.12.2017)

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  6. #3
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    Zitat Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
    Wo die Sttzpunkte lagen, findest du unter:"Die Standorte des Bundesgrenzschutzes 1989"Von diesen Sttzpunkten wurde der Grenzstreifendienst im Abschnitt einer Grenzschutzabteilung durchgefhrt. Z.B.:Standort Seedorf bei Schirnding, vorgeschobener Sttzpunkt der GSA Sd 4 Nabburg (II/GSG1).Dadurch wurden die Anfahrtszeiten in den Abschnitt verkrzt.Die Krfte, meist in Zugstrke BGS, waren dort i.d.R. fr 2 Wochen im Einsatz und wurden dann durch andere Krfte der jeweiligen Abteilung herausgelst.Einsatz im Schichtdienst, Grenzstreifendienst im Abschnitt der Abteilung.Daneben gab es fr den Spannungs- und Verteidigungsfall vorbereitete Objekte im Grenzabschnitt, die durch die Abteilungsstbe, Hundertschafts- und Zugfhrungen bezogen werden konnten.
    Servus ins Forum ,der Schichtdienst in 3 Schichten ? Grenzdienst , Bereitschaft , Freischicht ?Wie wurde es mit der Verpflegung geregelt ? Steirer Josef

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  8. #4
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    Ich versuche mal, Deine Frage entsprechend zu beantworten. Wenn sich Fehler einschleichen sollten, mge Thunderhorse diese bitte berichtigen.

    Eine Hundertschaft bestand aus vier Zgen. D. h., ein Zug hatte Frhschicht, ein Zug hatte Sptschicht, ein Zug hatte Nachtschicht und ein Zug hatte frei. Nach den zwei Wochen wurde diese Hundertschaft durch eine andere Hundertschaft der Abteilung abgelst.

    Ich persnlich kenne nur den Grenzstreifensttzpunkt Brunnenbachsmhle im Harz. Laut Wikipedia ist die Brunnenbachsmhle frher ein Bahnhof gewesen, der aber ca. Mitte des letzten Jahrhunderts geschlossen wurde. Seit 1967 soll die Brunnenbachsmhle nun als Jugendwaldheim dienen bis zum heutigen Tage. Im Artikel ist nichts zu finden, da die Brunnenbachsmhle als Grenzstreifensttzpunkt genutzt wurde. Wer aber den Verfasser der Bundeswehr OOB inkl. separater Auflistung des Bundesgrenzschutzes kennt, wei genau, da die Angaben zur Brunnenbachsmhle als Grenzstreifensttzpunkt stimmen werden.

    Ich persnlich glaube, da innerhalb der Brunnenbachsmhle tatschlich ein Jugendwaldheim war bzw. heute noch ist, jedoch das Gelnde auch durch den BGS als Grenzstreifensttzpunkt genutzt wurde. Dies wrde aber bedeuten, da der jeweils diensthabende Zug die Brunnenbachsmhle als An- und Ablaufpunkt fr den Streifendienst nutzte, die Beamten dort aber nicht fr den Zeitraum von zwei Wochen stndig untergebracht waren. Dies wre auch nicht machbar bei einer Grenordnung von mehr als einhundert Beamten pro Hundertschaft.

    Jetzt bin ich gespannt, was Thunderhorse hierzu noch anmerken wird. Wie schon gesagt, ich kenne mich zwar mit der Materie BGS durch viele Gesprche mit heutigen Kollegen aus, die frher am Zaun Streife gingen. Die waren aber allesamt in Schleswig-Holstein stationiert und dort waren die BGS-Kasernen alle sehr grenznah und die Grenze zu jeder Jahreszeit gut zu erreichen.

    Um auch noch die Frage nach der Anzahl der Grenzstreifensttzpunkte zu beantworten, es gab nur drei Stck. Neben dem Grenzstreifensttzpunkt Brunnenbachsmhle im Harz, der zur Grenzschutzabteilung Nord 5 in Goslar gehrte, gab es noch einen Sttzpunkt in Neu-Tramm im Wendland (GSA N 1 Lneburg) in der dortigen Bundeswehr-Kaserne und einen in Seedorf im Arzberger Forst (GSA S 4 Nabburg).

    Gre


    Rex Danny
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    Gendert von Rex Danny (20.12.2017 um 14:43 Uhr)

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  10. #5
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    Zitat Zitat von Rex Danny Beitrag anzeigen
    Ich versuche mal, Deine Frage entsprechend zu beantworten. Wenn sich Fehler einschleichen sollten, mge Thunderhorse diese bitte berichtigen.

    Eine Hundertschaft bestand aus vier Zgen. D. h., ein Zug hatte Frhschicht, ein Zug hatte Sptschicht, ein Zug hatte Nachtschicht und ein Zug hatte frei. Nach den zwei Wochen wurde diese Hundertschaft durch eine andere Hundertschaft der Abteilung abgelst.



    Zunchst mal.

    Eine Hundertschaft (frher auch als Jgerhundertschaft bezeichnet), hatte/hat 3 Zge.

    Zu dem anderen in den nchstenTagen.

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  12. #6
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    Ich habe gedacht, da der BGS analog zu den Bereitschaftspolizeien der Lnder gegliedert war. Ich war 1986 bei der Bereitschaftspolizei Hamburg in der FD 934. Bedeutung der Nummerierung:

    -FD 9 = Fachdirektion 9 = BePo Hamburg

    -3 = 3.Hundertschaft

    -4 = 4.Zug

    Bei uns in Hamburg bestehen die Einsatzhundertschaften bei der BePo und auch der AAH (Alarmabteilung/ nicht stndig aufgestellt) immer aus 4 Zgen, daher auch meine oben geschriebenen Anmerkungen bzgl. des 4-Schicht-Rythmusses.

    Gre


    Rex Danny

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  14. #7
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    Zitat Zitat von Rex Danny Beitrag anzeigen
    Ich versuche mal, Deine Frage entsprechend zu beantworten. Wenn sich Fehler einschleichen sollten, mge Thunderhorse diese bitte berichtigen.


    Ich persnlich kenne nur den Grenzstreifensttzpunkt Brunnenbachsmhle im Harz. Laut Wikipedia ist die Brunnenbachsmhle frher ein Bahnhof gewesen, der aber ca. Mitte des letzten Jahrhunderts geschlossen wurde. Seit 1967 soll die Brunnenbachsmhle nun als Jugendwaldheim dienen bis zum heutigen Tage. Im Artikel ist nichts zu finden, da die Brunnenbachsmhle als Grenzstreifensttzpunkt genutzt wurde. Wer aber den Verfasser der Bundeswehr OOB inkl. separater Auflistung des Bundesgrenzschutzes kennt, wei genau, da die Angaben zur Brunnenbachsmhle als Grenzstreifensttzpunkt stimmen werden.

    Jetzt bin ich gespannt, was Thunderhorse hierzu noch anmerken wird. Wie schon gesagt, ich kenne mich zwar mit der Materie BGS durch viele Gesprche mit heutigen Kollegen aus, die frher am Zaun Streife gingen. Die waren aber allesamt in Schleswig-Holstein stationiert und dort waren die BGS-Kasernen alle sehr grenznah und die Grenze zu jeder Jahreszeit gut zu erreichen.

    Um auch noch die Frage nach der Anzahl der Grenzstreifensttzpunkte zu beantworten, es gab nur drei Stck. Neben dem Grenzstreifensttzpunkt Brunnenbachsmhle im Harz, der zur Grenzschutzabteilung Nord 5 in Goslar gehrte, gab es noch einen Sttzpunkt in Neu-Tramm im Wendland (GSA N 1 Lneburg) in der dortigen Bundeswehr-Kaserne und einen in Seedorf im Arzberger Forst (GSA S 4 Nabburg).
    Neu Tramm
    http://www.damals-im-wendland.de/grenze-BGS-1952.htm
    http://www.damals-im-wendland.de/2006-Neu-Tramm.htm

    Seedorf
    Eingerichtet 1971, damals GSA II/1 spter die GSA Sd 4, Standort Nabburg.
    https://www.onetz.de/nabburg/lokales...fe-d36374.html

    Brunnenbachsmhle
    Eingerichtet 1962 fr GSA Nord II, dann I. /GSG 5, dann GSA I/5, zuletzt GSA Nord 5.
    Bezeichnet als GS-Streifensttzpunkt Brunnenbachsmhle.
    Genutzt fr die Ausbildung, vor allem im Winter, sowie als Sttzpunkt fr die Grenzberwachung bzw. fr eine erforderliche Grenzsicherung.

    Brunnenbachsmhle und Neu-Tramm wurden 1990 geschlossen.

    Ab 1953 wurde in Barbis bei Bad Lauterberg eine nicht genutzte Zollbaracke gepachtet, die zu einem Streifensttzpunkt ausgebaut wurde. Dort wurde jeweils fr eine Woche ein Jgerzug (Einsatzzug) des BGS aus Goslar/Clausthal-Zellerfeld fr die Grenzberwachung/-sicherung eingesetzt.
    Wurde spterhin wieder aufgegeben. Wann genau kann ich aktuell nicht sagen.

    Die Zge waren je nach Weisung Abteilungs-Kdr., 1 bis 2 Wochen in den Sttzpunkten, dann wurde das Personal/Material (Fahrzeuge, etc.) durchgewechselt.
    Einsatz der Grenzstreifen nach Weisung des jeweiligen SG I/S der Abteilung durch den Zugfhrer.
    Versorgung i.d.R. vor Ort durch E-Koch und Fourier oder Selbstverpflegung.

  15. Folgende 2 Benutzer sagen "Danke" zu Thunderhorse fr den ntzlichen Beitrag:

    Nemere (22.12.2017), Rex Danny (22.12.2017)

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