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Thema: Rückholungen durch das MfS

  1. #11
    Cold Warrior Avatar von Thunderhorse
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    Hi ray,

    wenn ich das von dir gepostete so Lese und Bewerte, komme ich für mich zur Feststellung, du hast Dir das Wissen über die Materie irgendwo, aus unterschiedlichen, teilweise Fehlerhaften Quellen angelesen.

    Das MfS war breiter gefächert und hatte noch Aufgaben übertragen, die in der Bundesrepublik Deutschland nicht bei den entsprechenden Gegenorganen angesiedelt waren.
    ZAIG hat schon einige aufgelistet.

    Und was die PKE betrifft, kann passieren, wenn in den Quellen das so niedergeschrieben ist. Fehler liegt bei dem einen oder anderen Journalisten oder Buchautor, der nicht sauber recherchiert hat.

    Um eine objektive und sachliche Meinung darüber zu bekommen, ist es sinnvoll, beide Seiten emotionslos und sachlich zu betrachten.


    Salü.


    TH
    Geändert von Thunderhorse (10.07.2007 um 23:19 Uhr)

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  3. #12
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    @Hallo ihr beiden Streithähne!

    ihr kommt nie auf einen gemeinsamen Nenner!!!

    ZAIG bei Dir schwingt irgendwie noch irgendwas ideologisch nach.
    ray so ganz ohne kannst Du auch nicht,oder?

    der entscheidende Unterschied liegt doch im System!

    das was wir hier veranstalten, den Austausch von Meinungen hätte es doch so, (falls es überhaupt jemals ein Internetzugang für den gemeinen DDR-Bürger gegeben hätte) nie gegeben!
    Ich hätte doch mit meiner Meinung an der offiziellen Linie angeeckt.
    Fazit: Umerziehung oder wenn nichts mehr geht durchaus Liquidierung!
    @ZAIG alles andere ist Augenwischerei

    wenn ich heute am Telefon abgehört werde und sage:"Die Merkel ist doof!" könnte es sein ,daß der Beamte am anderen Ende der Strippe denkt,hat er garnich so unrecht bei der Tusnelde!
    Das war´s dann.
    Das am telefon über unseren Genossen H.,na ich weiß nicht was da passiert wäre.

    ZAIG das ist der klitzekleine Unterschied zwischen einer freiheitlichen Gesellschaft und einer Diktatur.
    Auch wenn ihr immer sagen werdet ,ihr habt nur euren Dienst getan!
    Das haben die Leute von der Gestapo "auch nur getan"

    Gruß Doc

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  5. #13
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    Avatar von ray
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    Zitat Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
    Hi ray,

    wenn ich das von dir gepostete so Lese und Bewerte, komme ich für mich zur Feststellung, du hast Dir das Wissen über die Materie irgendwo, aus unterschiedlichen, teilweise Fehlerhaften Quellen angelesen.

    Das MfS war breiter gefächert und hatte noch Aufgaben übertragen, die in der Bundesrepublik Deutschland nicht bei den entsprechenden Gegenorganen angesiedelt waren.
    ZAIG hat schon einige aufgelistet.

    Und was die PKE betrifft, kann passieren, wenn in den Quellen das so niedergeschrieben ist. Fehler liegt bei dem einen oder anderen Journalisten oder Buchautor, der nicht sauber recherchiert hat.

    Um eine objektive und sachliche Meinung darüber zu bekommen, ist es sinnvoll, beide Seiten emotionslos und sachlich zu betrachten.


    Salü.


    TH
    Was mich hier bei der Diskussion schon verblüfft, dass ist die Tatsache, dass es auf der einen Seite mit der Mannstärke von den MfS Abteilungen so genau genommen wird, und auf der anderen Seite so ein Quatsch kommt wie "die Stasi hat nie DDR Bürger drangsaliert" oder "die DDR ist kein Polizeistaat gewesen, der seine Bürger umfassend und in allen Bereichen überwacht hat".

    Und ich denke, die Diskussion ist von allen Seiten bislang intensiv aber dennoch sachlich geführt worden. Nur ob das alles ehrlich gemeinte Beiträge waren, da habe ich meine Zweifel. Hier werden oft wider besseren Wissens die Tatsachen verdreht und relativiert. Das ist schade.
    Geändert von ray (10.07.2007 um 23:39 Uhr)
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  7. #14
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    Hallo Doc Hollywood,
    ich finde es immer sehr befremdend,wenn man jemanden bei konträrer Kenntnislage eines Sachverhaltes sofort in eine ideologische Ecke drängt.
    Hier,in diesem Falle, bietet jemand die Stirn(ZAIG),um Sachverhalte zur Arbeitsweise des MfS aus seiner Sichtweise zu erläutern und bei unrichtigen Aussagen zu korrigieren(belegbar).Schon kommt die ideologische Keule...

    Um so erstaunlicher ist es,dass bei praktischen Sachverhalten sich häufig Personen zu Wort melden,die gerade man in der DDR noch geboren sind bzw. nie dort gelebt haben.Wissen,aus dubiosen Foren,angelesen aus fragwürdigen "wissenschaftlichen"Machwerken,die bei der erwünschten Stasihysterie und Paranoia, dann als absolute Wahrheit transportiert werden.Schauen wir uns doch dazu den Altersdurchschnitt in den Diskussionsforen an.
    Man kann doch nicht eine sachliche Diskussion auf Vermutungen und Visionen zu diesem Thema führen.Beispiel:"...wer weiß ob es Internet für DDR-Bürger gegeben hätte...."
    Darauf folgt Deine Einschätzung des politischen Systems in der DDR,wo Du zweifelsohne(nach eigener Aussage) angeeckt wärst.....
    Auf diese, nicht belegbaren Aussagen ziehst Du dann ein Fazit:
    "Umerziehung bis zur Liquidierung"
    So,nun erzähle doch mal über die "Umerziehungslager" in der DDR....
    Belege doch mal die stattgefundenen Liquidierungen, politisch anders Denkender in der DDR(nach Deiner Aussage)...
    Ja,dann kommt noch der obligatorische Kick:Für den Honeckerwitz zum evtl.politischen Häftling.....

    Deiner Denkweise kann ich nicht mehr folgen,wenn Du der DDR einen Geheimdienst zugestehst(mit der Anmerkung 3.Reich auch) und einen MfS-Mitarbeiter mit Tätigkeitsmerkmalen der "Gestapo" versiehst.
    Vielleicht solltest Du diesen Vergleich eher mit der Gründergeneration der bundesdeutschen Geheimdienste tätigen.

    Über den politischen Kampfbegriff "Polizeistaat", mag ich in Zeiten von laut angedachten gezielten Tötungen,Internierungslager und prophylaktische"Vorsorgehaft" sowie"rundum"-Überwachung,durch führende Politiker heute keine Vergleiche anstellen.

    Traveller

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  9. #15
    Cold Warrior Avatar von FEK
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    Zitat Zitat von Doc Hollywood Beitrag anzeigen
    das was wir hier veranstalten, den Austausch von Meinungen hätte es doch so, (falls es überhaupt jemals ein Internetzugang für den gemeinen DDR-Bürger gegeben hätte) nie gegeben!
    Ich hätte doch mit meiner Meinung an der offiziellen Linie angeeckt.
    Fazit: Umerziehung oder wenn nichts mehr geht durchaus Liquidierung!
    wir müssen wohl früher und auch jetzt in völlig verschiedenen Ländern gelebt haben. Ich konnte auch in der DDR (ich kenne die DDR der 60er, 70er, 80er) frei meine Meinung äußern. Grenzen waren da gesetzt, wo es strafbar wurde. Das ich mich dabei unter Umständen bei solchen Personen, welche für mein persönliches Fortkommen wichtig waren, nicht besonders beliebt machen konnte, steht außer Frage. Ist aber auch jetzt und hierzulande üblich. Oder wer kann sorglos und ständig die Entscheidungen seines Chefs kritisieren oder gewerkschaftliche Agitation betreiben ohne Risiken einzugehen?

    Dabei müssen wir sehr wohl auch die Zeit berücksichtigen von welcher wir sprechen und welche diesem Forum den Namen gab. Hier standen sich zwei konträre Systeme gegenüber, mehrmals an der Schwelle zum heißen Krieg. Da galten auf beiden Seiten völlig andere Prioritäten als in heutiger Zeit. Dennoch behaupte ich einmal, ist die Überwachung heutzutage komplexer und umfassender als vor 89 überhaupt denkbar. Manch Handelskette weiß mehr über uns als in den Akten des MfS stand.

    Ansonsten wäre es schön, wenn wir wieder zum Thema zurückkämen. Denn durch unseren Schlagabtausch sind wir der Beantwortung der eingangs gestellten Frage noch kein Stück nähergekommen und Klischees über die DDR und seine Sicherheitsorgane kann ich auch bei B*** oder Hubertus K. nachlesen. Bislang hatten wir uns im Forum aber wohltuenderweise deutlich oberhalb dieses Levels bewegt.

    FEK
    Geändert von FEK (11.07.2007 um 08:24 Uhr)

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  11. #16
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    @jungs

    irgendwie reden wie aneinander vorbei!
    Ich habe nichts gegen die Arbeit der einzelnen Abt. des MfS(Auslandsspionage, Terrorbekämpfung,milit.Abwehr) und es ist interessant wenn jemand hier im Forum Einzelheiten der Arbeit auf Grund seines Dienstes erläutert.
    Und es ist mir auch völlig klar das auf beiden Seiten mit harten Bandagen gekämpft wurde.

    Aber hier zu behaupten in der DDR gab es das Recht auf freie Meinungsäußerung ist in meinen Augen ziehmlich dreist.
    ---> Grenzen waren da gesetzt wo es strafbar wurde?
    und diese Grenzen waren ziehmlich niedrig angesetzt

    1989 war ich 20, d.h. ich hab den Herbst sehr objektiv als Zeitsoldat bei der NVA "mit erleben dürfen"

    trotzdem auf sachliche Disskussion hoffend

    Gruß Doc

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  13. #17
    Rekrut Avatar von ZAIG
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    [QUOTE=ray;3004]
    Zitat Zitat von ZAIG Beitrag anzeigen

    Gut, bei der Passkontrolle habe ich mich wohl geirrt. Aber jetzt sei mal ehrlich - wenn Du Dir überlegst, was die Stasi für operative Stärke hatte, und wie sie operieren konnte, war das eine ganz andere Dimension als die Dienste im Westen - sowohl quantitativ als auch qualitativ. Aber vielleicht geht es Dir hier nicht um die Wahrheit, sondern eher darum, die Stasi besser dastehen zu lassen.

    Hallo ray, jetzt habe ich wieder Zeit für Dich....

    ich würde/werde die westlichen Nachrichten-/Geheimdienste weder quantitativ noch qualitativ unterschätzen. Ich bin mir nicht im klaren darüber, wie weit Du den Begriff "Dienste im Westen" definierst aber das können wir ja dann, nachdem Du Dich festgelegt hast, diskutieren.
    Was die Qualität des Geschäfts betrifft, kannst Du allerdings dem MfS nicht vorhalten, dass es eine angeblich effektivere operative Arbeit geleistet hat. Jeder Dienst ist seines Glückes Schmied und damit auch für die qualitative Auswahl seiner Kader, Mittel und Methoden verantwortlich.
    Sicher geht es mir um die Wahrheit. Gerade darum, weil sich heute jeder mittelmäßige Journalist und "Geheimdienstexperte" anmaßt dem Volk die Wahrheit über das MfS zu erzählen und es genügend beeinflussbares Potential gibt, die diesen Geschichtenerzählern glauben. Wenn ich lese was Du teilweise schreibst, ist dieses Szenario nicht spurlos an Dir vorüber gegangen.
    Es gibt keinen Grund das MfS besser dastehen zu lassen. Das hat man m. E. nicht nötig.

    ZAIG

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  15. #18
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    Zitat Zitat von ZAIG Beitrag anzeigen
    Was die Qualität des Geschäfts betrifft, kannst Du allerdings dem MfS nicht vorhalten, dass es eine angeblich effektivere operative Arbeit geleistet hat.
    Hallo Zaig, (wo man sich so alles trifft ...)
    da krankt es an zwei Dingen:

    1) Ein qualitativer Vergleich der Dienste ist nicht möglich, da nur die Akten
    eines einzigen Dienstes offen liegen - wie will man da seriös vergleichen?

    2) Es gibt eine weitere Abgrenzungsschwierigkeit: Nebst grundsätzlich ver-
    gleichbaren Diensten war im MfS ein nicht zu kleiner Bereich damit beschäftigt,
    innere Feinde ausfindig zu machen und "zu bekämpfen". - Dieser Bereich
    "überstrahlt" den realen Geheimdienstbereich. Das kann und mag man
    kritisieren. Nur darf man nicht vergessen, wer diese Verwischung grundsätzlich
    so wollte.

    Gehst Du bei Pkt-2 diese These mit: "Die DDR und sein MfS hat sich seine
    Feinde faktisch selbst gemacht." ?

    Martin

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  17. #19
    Rekrut Avatar von ZAIG
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    Zitat Zitat von martin Beitrag anzeigen
    Hallo Zaig, (wo man sich so alles trifft ...)
    da krankt es an zwei Dingen:


    Gehst Du bei Pkt-2 diese These mit: "Die DDR und sein MfS hat sich seine
    Feinde faktisch selbst gemacht." ?

    Martin
    Nein Martin da gehe ich absolut nicht mit. Die DDR hatte reale innere und äußere Feinde, die auf verschiedenen Gebieten tätig waren.
    Allerdings muss man da auch im nachhinein konkretisieren. Nicht jeder, den man für einen Feind hielt, war am Ende auch einer.
    Aber davon auszugehen, dass die DDR und das MfS sich ihre Feinde selbst machten halte ich für falsch.

    ZAIG

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  19. #20
    Rekrut Avatar von ZAIG
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    Zitat Zitat von ray Beitrag anzeigen
    Belege gibt es nur für den Mordversuch, das ist richtig.

    Aber reicht es DIr nicht, wenn man versucht, einen Menschen zu ermorden?
    Ist die Stasi weniger verabscheungswürdig, weil sie es nicht geschafft hat?

    ray,

    bitte lies Dir noch einmal in Ruhe das Dokument zu Thurow durch, dann beantworten sich Deine Fragen von selbst.
    Wer sich in der MfS-typischen Ausdrucksweise auskennt weiß, dass liquidieren nicht unbedingt mit töten, umbringen usw. gleichzusetzen ist. Bei Bedarf werde ich das näher erläutern.
    Im Fall Thurow war laut Dokument nicht geplant, den Fahnenflüchtling zu töten sondern seiner habhaft zu werden und ihn über die Grenze in die DDR zurückzuführen/zu schleusen und ihn dort vor Gericht zu stellen.
    Es ging also nicht darum, zu versuchen, Thurow zu ermorden. Ich gebe zu, dass die Methode der Betäubung mit dem Hammer m. E. ungeeignet ist.

    ZAIG

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