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Thema: Sprengschacht

  1. #1
    Cold Warrior Avatar von Guenther
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    Standard Sprengschacht

    Hallo,
    ich suche Unterlagen über die Deckel der Sprengschächte.
    Wer fertigte sie an ?? Auch die genauen Maße, möglichst mit Zeichnung.
    Ebenso die Abdeckungen der Stecksperren. Wie waren diese aufgebaut.

    gruß günther
    Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
    Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

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  3. #2
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    Ich tippe auf Buderus. Heute MeierGuss

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  5. #3
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    Ich werde heute abend meine Frau mal fragen. Die ist in der Baustoff-Branche tätig, diese Schachtringe und Deckel sind ihr täglich Brot.

    Sie hat mir gesagt, dass man diese Deckel auf jeden Fall heute noch bekommt. Es gibt Bauvorhaben, für die man nach wie vor diese Deckel benötigt (Tagwasserdichtheit, besondere Druckfestigkeiten usw.).
    „Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel“
    Friedrich Nitzsche

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu DeltaEcho80 für den nützlichen Beitrag:

    Guenther (17.01.2018)

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  8. #4
    Cold Warrior Avatar von DeltaEcho80
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    So, hat nicht mal bis zum Abend gedauert - hier die Antwort meiner Frau:

    "Grundsätzlich gibt es für jede Schachtabdeckung einen Ausschreibungstext bzw. eine Beschreibung.
    Die Schachtabdeckungen bestehen aus einem Rahmen und einem Deckel und die meisten oder gängigsten Schachtabdeckungen haben einen Durchmesser von 62,5cm.
    Der Rahmen und der Deckel können entweder aus Beton-Guss oder Beton bestehen und dann noch diverse andere Merkmale besitzen.

    Heutzutage wird allerdings keine Firma sagen, ja, wir haben solche Schachtdeckel zu diesem Zeitraum produziert. Möglicherweise sind es Firmen, die auch heute noch Schachtdeckel herstellen. Manche gibt es schon länger, andere haben ihre Produktion von Schachtdeckeln eingestellt.

    Möglicherweise hat man aber genau für diese damaligen Zwecke extra Schalungen hergestellt, um diese „besonderen“ Schachtabdeckungen herzustellen.

    Aber ich glaube auch, dass man bei direkter Anfrage an die Firmen keine richtige Antwort mehr erhält."
    Sie hat nur gemeint, dass man mal an die Ausschreibungstexte ran kommen müsste. Dann kann man vielleicht mal suchen. Ich weiß, dass das jetzt nicht unbedingt die Antwort ist, die du dir vielleicht erhofft hast. Sorry dafür.
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  10. #5
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    Zitat Zitat von DeltaEcho80 Beitrag anzeigen
    Ich werde heute abend meine Frau mal fragen. Die ist in der Baustoff-Branche tätig, diese Schachtringe und Deckel sind ihr täglich Brot.

    Sie hat mir gesagt, dass man diese Deckel auf jeden Fall heute noch bekommt. Es gibt Bauvorhaben, für die man nach wie vor diese Deckel benötigt (Tagwasserdichtheit, besondere Druckfestigkeiten usw.).
    Hallo DeltaEcho,
    im Grunde gar nicht so "falsch".. ..doch heute sehen Schachtdeckel für derartige Verwendungen doch anders aus. Die Variante wie bei den Sprengschächten mit der Schraube in der Mitte ist heute nicht mehr so häufig verwendet.

    Eine Nachfrage bei einem vermutlichen Hersteller von früher dürfte sich durchaus lohnen.
    Bei meinen Nachforschungen, wer die Dummies der warheads für Pershing, Lance und Co gegossen hat, hatte die vermutete Firma "offiziell" verneint, der Firmeninhaber konnte sich nicht daran erinnern. Er war vor 40 Jahren jedoch noch ein "Jüngelchen"... Erfolg hatte ich dann beim jahrzehntelangen Verkaufsleiter, der beinahe schon von selbst mir die Geschichte erzählte, nachdem ich etwas von Pershing und Lance sagte.. :-)

    Vielleicht konnte ich etwas zu einer ersten Einschätzung Deines Themas beitragen..

    Mit freundlichen Grüßen

    Muna-Mann

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  12. #6
    Wallmeister Avatar von Geograph
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    .

    …ich suche Unterlagen über die Deckel der Sprengschächte.
    Wer fertigte sie an ?? Auch die genauen Maße, möglichst mit Zeichnung.
    Ebenso die Abdeckungen der Stecksperren. Wie waren diese aufgebaut.
    Informationen zu Trichtersperranlagen und deren »Sprengschachtdeckel« sowie Stecksperranlagen und deren »Steckschachtdeckel« (inklusive Maßangaben und Zeichnungen) findest du in der dir bekannten Publikation der Familie Erhard (Denkmalforschungen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sperr- und Sprengvorbereitungen zur Zeit der deutschen Teilung. Dokumentation; Schweinfurt 2014; 23–57 und 148–162).
    _G.E.O.G.R.A.P.H

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  14. #7
    Wallmeister Avatar von Geograph
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    .

    Ich tippe auf Buderus. Heute MeierGuss
    In Hessen war die genannte Firma diesbezüglich an vielen Stellen sehr »vertreten«.
    _G.E.O.G.R.A.P.H

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  16. #8
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    Diese sind bekannt, aber es gibt noch bessere Ausbildungsunterlagen sagt mir vor kurzem
    ein ehem. Wallmeister. Aber er hat seine Unterlagen halt auch schon entsorgt.
    Aber von der Fa. Buderus gab es genaue Maßzeichnungen und Einbauvorschriften.
    Suche Gliederungen der Heeresstrukturen 2 + 3.
    Außerdem suche ich die letzten Trichtersperren und Sperrmittelhäuser in Franken.

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  18. #9
    Cold Warrior Avatar von DeltaEcho80
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    Zitat Zitat von Muna-Mann Beitrag anzeigen
    Hallo DeltaEcho,
    im Grunde gar nicht so "falsch".. ..doch heute sehen Schachtdeckel für derartige Verwendungen doch anders aus. Die Variante wie bei den Sprengschächten mit der Schraube in der Mitte ist heute nicht mehr so häufig verwendet.

    Eine Nachfrage bei einem vermutlichen Hersteller von früher dürfte sich durchaus lohnen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Muna-Mann
    Hallo Muna-Mann,

    das es "exakt diese" Deckel sind, nehme ich auch nicht an.

    Es ging halt darum, dass es auch heute noch Bauvorhaben und Einbauzwecke gibt, wo erhöhte Anforderungen an die Abdeckungen gestellt werden. Und auch welche mit "der Schraube" in der Mitte.

    @ Guenther: Folgende Firmen könnten für deine Recherche noch in Frage kommen:
    > Buderus bzw. MeierGuss (schon genannt)
    > Passavant (jetzt Fa. Aco)
    > AVK Mittelsmann
    > Hydrotec
    > GAV
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    Friedrich Nitzsche

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