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Thema: SAS Kaltensondheim, NATO Site 35, Kitzingen (US)

  1. #61
    Cold Warrior Avatar von DeltaEcho80
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    Lieber Günther,

    das weiß ich, aber was hätte ich machen sollen?

    Wenigstens die Fotostrecke ist frei zugänglich:

    https://www.mainpost.de/mediathek/fo...er-cme-9499378
    Geändert von DeltaEcho80 (23.11.2021 um 10:37 Uhr)

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  3. #62
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    Moin zusammen,

    "Bunkerexperte" ist zu Recht in Anführungsstriche gesetzt.
    Ich habe mir einige weitere Videos über Objekte "aus meinem Revier" angesehen. Der Mann hat von der Thematik nicht viel Ahnung. Er wohnt im Weserbergland und ordnet die dortigen Niederländischen FlaRak-Stellungen den Amerikanern zu.
    Viele Aussagen, auch zu anderen Objekten, sind falsch. Er erklärt auch in einem seiner Kommentare, dass er keine Wissensvermittlung betreiben will und kann.
    Das hält aber andere nicht davon ab, seine Kommentierungen für die Wahrheit zu halten. So entstehen Fake-News...

    Ich kann den Zeitungstext nicht aufrufen.
    Dieses klingt merkwürdig - kommt die Aussage auch vom "Bunkerexperte"?
    Interessant war für mich die Aussage, dass diese bundesweit verteilten SAS nie zur dauerhaften Lagerung der "scharfen" Mun gedient hätten, sondern dass diese im Rotationsprinzip über die Lager verteilt wurden und immer wieder getauscht wurden, um den "Feind zu verwirren".
    Dauerhaft wäre in diesen Lagern nur taktische "Klein-Atom" Munition gelagert gewesen, wie Ari-Granaten oder die berühmten Atomminen...


    Das SdMunLgr Kitzingen kenne ich nicht aus eigener Anschauung. Aber lt. Luftbild ist es mit zwei MunLager-Häusern ein Lager auf Ebene Division. Schwerpunkt der Lagerung auf Divisionsebene waren nach Ausmusterung der Honest John Atom-Granaten im den Kalibern 155 und 203 mm. Was verstehen die unter "scharfe Mun".
    Wirres und unrichtiges Geschreibsel - da war ein "Experte" am Texten :-(

    Viele Grüße
    Manfred / Relikte

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  5. #63
    Cold Warrior Avatar von Nemere
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    Zitat Zitat von Relikte Beitrag anzeigen
    Wirres und unrichtiges Geschreibsel - da war ein "Experte" am Texten :-(
    Leider greift das mit den sogenannten und meist selbsternannten "Experten" immer mehr um sich. Schlimm ist auch, das die Medien jeder noch so absurder Aussage dieser Leute glauben, ohne den Wahrheitsgehalt zu prüfen. Wir hatten ja hier im Forum schon einige Male diese Diskussion, z.B. als es um die vom Bayerischen Rundfunk verbreiteten Fake News über die Verwendung der Mellrichstädter Kaserne im V-Fall und den GDP-Einsatz des PzGrenBtl 352 ging.
    Den meisten dieser "Experten" ist gemeinsam, dass sie fast immer die grundlegende Literatur zur jeweiligen Thematik nicht kennen, von sorgfältiger Archiv- und Quellenarbeit wenig halten und in vielen Fällen nur über halbes Zweidrittelwissen verfügen, mit dem sie sich dann aber voller Überzeugung von ihrem Sendungsbewusstsein auf oblatendünnem Eis bewegen.
    Bedauerlich ist auch, dass die Medien, die diese Schauergeschichten verbreiten, Hinweise auf den tatsächlichen Sachverhalt nicht zur Kenntnis nehmen und nicht bereit sind, falsche Aussagen richtig zu stellen.

    Zu Kitzingen selbst:

    In Kitzingen lagen neben nuklearfähiger Rohrartillerie nach meinem Kenntnisstand folgende Raketenartilleriebataillone

    1st Field Artillery Btry (762-mm Rocket / HJ) (1954-1958)
    9th Field Artillery 1st Battalion (Honest John/Howitzer) (1958-1972)
    21st Field Artillery 3rd Battalion (Honest John) (1964-1968, nach Aschaffenburg)
    41st Artillery 1st Missile Battalion (762-mm Rocket / HJ) (1958 – 1963 - )
    82nd Field Artillery 2nd Battalion Missile (CORPORAL, 35th ArtGrp) (1958 – 1966?)
    558th Field Art Missile Battalion (Corporal, 72nd Field Art.Brig) (1956 – 1958)

    Also nach 1972 keine Raketenartillerie mehr, für die evtl. ein SAS einer anderen Bauart erforderlich gewesen wäre.

    Das „Rotationsprinzip“ für die Gefechtsköpfe der nuklear bestückten Raketen gab es tatsächlich eine Zeitlang, so bis Anfang der 1980er Jahre. Die Verlegung erfolgte fast immer mit Hubschraubern, nur im absoluten Ausnahmefall mit Lkw. Wenn mit Lkw verlegt wurde, musste außer den üblichen martialischen Sicherungskräften der US-Army immer auch Feldjägerbegleitung erfolgen. Das hatte vor allem rechtliche Gründe. Die Amerikaner hätten außer dem unmittelbaren Notwehrrecht keine rechtliche Handhabe für die Sperrung von Gelände gehabt, wenn der Transport aus welchen Gründen auch immer auf freier Strecke liegen geblieben wäre. Den Feldjäger stand dagegen für solche Fälle das Unmittelbare Zwangsgesetz der Bundeswehr zur Verfügung, das eine „Sperrung sonstiger Örtlichkeiten“ und damit das Einrichten eines militärischen Sicherheitsbereiches ermöglich hätte (§ 2 Abs. 2 Satz 2UZwGBw).


    Grüße
    Jörg
    Geändert von Nemere (23.11.2021 um 19:39 Uhr)

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  7. #64
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    Zitat Zitat von Relikte Beitrag anzeigen
    Moin zusammen,

    "Bunkerexperte" ist zu Recht in Anführungsstriche gesetzt.
    Ich habe mir einige weitere Videos über Objekte "aus meinem Revier" angesehen. Der Mann hat von der Thematik nicht viel Ahnung. Er wohnt im Weserbergland und ordnet die dortigen Niederländischen FlaRak-Stellungen den Amerikanern zu.
    Viele Aussagen, auch zu anderen Objekten, sind falsch. Er erklärt auch in einem seiner Kommentare, dass er keine Wissensvermittlung betreiben will und kann.
    Das hält aber andere nicht davon ab, seine Kommentierungen für die Wahrheit zu halten. So entstehen Fake-News...

    Ich kann den Zeitungstext nicht aufrufen.
    Dieses klingt merkwürdig - kommt die Aussage auch vom "Bunkerexperte"?
    Interessant war für mich die Aussage, dass diese bundesweit verteilten SAS nie zur dauerhaften Lagerung der "scharfen" Mun gedient hätten, sondern dass diese im Rotationsprinzip über die Lager verteilt wurden und immer wieder getauscht wurden, um den "Feind zu verwirren".
    Dauerhaft wäre in diesen Lagern nur taktische "Klein-Atom" Munition gelagert gewesen, wie Ari-Granaten oder die berühmten Atomminen...

    Hallo Manfred,

    ja, so hat er das der Reporterin anscheinend in den Notizblock "diktiert", auf die Frage, was denn da eigentlich gelagert gewesen sei.

    Mit scharfer Mun meinte er wohl nukleare Mun, will es aber anscheinend nicht direkt aussprechen.

    Wie gesagt, für mich bleibt vieles im Unklaren: Wie ich bereits angesprochen hatte, schreibt die MainPost, dass das Gelände nun der BIMA gehört und bis 2022 rückgebaut werden wird. Mein Stand war ja - wie auch hier immer geschrieben - dass das Gelände einem Landwirt bzw. Schäfer gehören würde.

    Ich wollte nicht gleich vom Leder ziehen, da ich nicht wusste, ob der gute Mann hier mitliest oder als User im Forum dabei ist.

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