Systemadministrator mit vBulletin- und Wordpress-Kenntnissen gesucht!
Da die beiden Forumsretter "Rheingauner" und "Admin" beruflich sehr stark eingebunden sind und sich nicht dauerhaft um das COLD-WAR-FORUM sowie die Seiten SPERRANLAGEN.DE und FULDA-GAP.DE kümmern können und "Palatinat" nach eigenen Angaben die tieferen Kenntnisse der Materie fehlen, wird ein Forumsuser gesucht, der sich eingehender mit der vBulletin- und Wordpresssoftware auskennt und Zeit und Lust hat, als Systemadministrator bei kleineren und größeren Problemen zu helfen.
Bei ganz schwierigen Problemen würden "Rheingauner" und "Admin" sicherlich auch weiterhin helfen, aber alles andere soll nach Möglichkeit innerhalb des Forums gelöst werden.
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Band 3, Bereich Harz ist ebenfalls verfügbar. Extra-Band.
Er wurde seitens des Autors vorgezogen, wegen des Nationalparks, dann wegen der großen ökologischen Vielfalt und schließlich weil im Harz ein vom Bundesamt für Natuschutz gefördertes Modellprojekt angelaufen ist.
Heide-Küste und Thüringen-Bayern sind in der Entstehung, sollen im Jahre 2008 erscheinen.
Auch diese Webside befaßt sich mit dem einstigen Grenzstreifen und der Einstufung zum "Grünen Band".
Leider hat sich seit 2002 auf der Side nichts mehr getan.
Einige Interessante Fotos von den Sperranlagen, da diese den einzigen VP-Sperrzaun, an der geamten Grenze der DDR, am Beginn der 5km Sperrzone zeigen.
Durchgängig von so Hildburghausen bis Harras/Bockstadt zeigen.
Fast 40 Jahre lang war Deutschland geteilt. Die innerdeutsche Grenze wurde mit hohen Mauern, Stacheldraht und Wachtürmen streng bewacht. Gleichzeitig gab sie der Natur eine Atempause: Der Grenzstreifen wurde zum Refugium für mehr als 1.200 seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Der BUND hat seit dem Fall der Mauer hier eines der größten und bedeutendsten Naturschutzprojekte geschaffen.
JETZT SPENDEN FÜR DAS GRÜNE BAND
An der früheren Demarkationslinie ist die Minengefahr nicht endgültig gebannt. Laut einem Gutachten besteht in Thüringen auf rund 25 Kilometern ein erhöhtes Restrisiko.
Nicht unbedingt Neu.
Aber sicherlich auch nicht alle relevanten Bereiche.
...waren jene Grenzabschnitte, in denen die Minen einst lagen. Die Experten richteten das Augenmerk auf Bereiche, die für ein Abdriften der Minen infrage kommen. Diese wurden beispielsweise durch Hochwasser aufgeschwemmt oder rutschten an Hängen bei Starkregen ab.
Manche Minen wurden bei den Sprengungen auch aus der MS herausgeschleudert, ohne dann zu expoldieren.
Minengefahr an der ehemailgen innerdeutschen Grenze.
Interessant, dass nach den Zeitungsberichten nunmehr geschätzte 18 000 Bodenminen als verschollen gelten.
Von den 33 864 Minen, deren Räumung/Vernichtung
den Minenprotokollen der Grenztruppen der ehemaligen DDR nicht
zu entnehmen war, wurden im Rahmen der Minennachsuche bis zum
Stichtag 28. Februar 1995 943 Minen gefunden. Bei 17 992 als
verlegt registrierten Minen handelt es sich um sogenannte
»Holzkastenminen« (PMD-6), von denen keine Gefährdung mehr
ausgehen kann, weil sie inzwischen weitestgehend verrottet
sind; nach diesen Minen wird daher nicht mehr gesucht. Bei den
restlichen 14 979 Minen muß davon ausgegangen werden, daß ein
Großteil wegen Auslösung durch Witterungseinflüsse oder
Wildbewegungen oder wegen mangelhafter Dokumentation beim
Verlegen und Räumen durch die Grenztruppen der ehemaligen DDR
tatsächlich nicht mehr vorhanden ist.
Quelle Bundesregierung, Stand 1995.
Inzwischen hat sich, einschließlich dem Abschluß der Nachberäumung die Gesamtzahl auf 1004 Minen erhöht.
Allein auf einem zehn Kilometer langen Streifen bei Trappstadt lagen 60 000 Minen“, sagt der Vorsitzende des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld, Hanns Friedrich (Bad Königshofen).
Der Minenabschnitt im Raum Trappstadt hatte eine Länge von 9,2 km. In 1983 erfolgte auf ca. 4,2 km eine Beräumung und anschließende Neuverlegung in diesem Bereich in der Minensperre Typ 83.
Bei einer Minendichte 5 lagen dort rund 45 000 Bodenminen Typ PPM-2.
Unabhängig davon wirds auch nach einer erneuten Suchanktion, so diese kommen sollte, keine 100 % Sicherheit geben.
Man kann den Besuchern und Wanderern nur raten, auf den befestigten Wegen zu bleiben und beim Erkennen von kleinen schwarzen oder braunen Dosen ganz vorsichtig zu werden.
Auf einigen Hinweistafeln zum Grünen Band wird auf die Gefahr explizit hingewiesen, das ist allerdings eher ein Einzelfall. Außerdem befindet sich die von mir gezeigte Tafel bei einem Parkplatz ca. 700m vor der ehemaligen Grenze (nahe Spechtsbrunn) und die Anbringung am unteren Rand wird ggf. auch nicht immer wahr- und entsprechend ernst genommen.
Einen Hinweis auf die auch heute noch reale Gefahr findet sich im Bereich des jetzigen Deutsch-deutschen Freilandmuseums bei Behrungen. Hier wurde am 10. März 2001 eine intakte Mine gefunden.
A bisserl Input zur Thematik Minen am Grünen Band:
Der Zentrale Auflösungsstab der GT hatte die vorhandenen Verlege-und Räumprotokolle überprüft, nachdem bei der Übergabe der GT an den Auflösungsstab von einer Minengefährdung auf insgesamt 35 km Länge gesprochen wurde.
Insgesamt wurden von 1961 bis 1985, 1 322 700 Minen verlegt.
Die Prüfung ergab, dass rund 34.000 (33.864 Stück) Minen nicht gefunden bzw. als detoniert aufgeklärt wurden.
In der MS62 wurden Holzkastenminen (PMD-6) verlegt, davon waren ca. 18.000 Stück nicht nachweisbar. Aufgrund der Ausführung der Minen wurde festgestellt und entschieden, dass von diesem Typ keine Gefährdung mehr ausging.
Somit waren noch ca. 16.000 Minen nicht auffindbar.
Die Prüfung ergab einen gefährdeten Bereich von insgesamt 192 km Länge.
Bis zum Jahre 1993 waren 113 km nachgeräumt, dabei wurden 621 Minen aufgefunden, im Schnitt pro km 5 - 6 Minen.
Bis zum 28.02.1995 wurden insgesamt 943 Minen aufgefunden.
Im Jahre 1994, als Ergebnis der Nachsuche in den zuvor bereits eingestuften Bereichen wurden weitere 150 km als Minengefährdet eingestuft.
Mecklenburg-Vorpommern: 26,948 km
Gadebusch 5,847 km
Hagenow 9,951 km
Ludwigslust 11,150 km
Sachsen-Anhalt: 29,444 km
Osterburg 7,778 km
Salzwedel 5,837 km
Klötze 1,003 km
Haldensleben 4,178 km
Oschersleben 10,648 km
Thüringen: 91,869 km
Nordhausen 3,126 km
Worbis 5,600 km
Heiligenstadt 1,621 km
Mülhausen 2,412 km
Eisenach 4,153 km
Bad Salzungen 2,050 km
Meiningen 17,606 km
Hildburghausen 21,676 km
Sonneberg 31,615 km
Neuhaus 1,913 km
Lobenstein 0,010 km
Schleiz 0,087 km
Sachsen: 2,084 km
Oelsnitz 2,084 km
Summe: 150,345 km
Gesamtbereich der Nachsuche: 342 km
Am 12. Dezember 1995 war der offizielle Abschluss der Minennachsuche und -räumung.
Gefunden wurden bis dato:
1.100 Minen
Im Schnitt 3 - 4 Minen je km Minengefärdeter Bereiche.
Gesamtkosten ca. 250 Millionen DM.
Seitdem wurden immer wieder einzelne Minen, vor allem PPM-2 im Bereich der einstigen Minensperren aufgefunden. 2001 im Frankenwald, im Bereich Behrungen und 2007 im Bereich Schlechtsart.
PMN im Döhlauer Grund im Jahre 2010.
Interessant. Waren die in den 2000er Jahren gefunden Minen noch zündfähig? Und wo sind die restlichen Minen geblieben? Kann es sich um einen Zählfehler der GT beim Einbau handeln?
Meines Wissens handelt es sich in der Mehrzahl um Minen aus Kunststoff, die also mit Metallsuchgeräten nicht aufgespürt werden können. Natürlich sind diese noch funktionsfähig, warum auch nicht, die haben ja kein MHD. Zählfehler wohl kaum, das Problem mit diesen Dingern ist dass sie nicht sehr schwer sind und bei Hochwasser z.B. weggespült wurden. Diese können mittlerweile sonstwo liegen. Das macht das Wandern im "Grünen Band sowie dessen Umfeld recht gefährlich.
Z.B. gibt es im Coburger Land einige grenzüberschreitende Bäche (z.B. Röden, Itz, Rottenbach, Rodach), die ganz harmlos klein sind aber öfter mal heftigstes Hochwasser führen. In den 80er Jahren, als ich nach meiner BW-Zeit in Coburg lebte, haben die mehrfach Minen mitgebracht, die dann auf Wiesen und Feldern rumlagen. Ich würde nicht ausschließen wollen, dass da auch manch eine Mine im Unterholz verschwand und dort immer noch liegt.
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