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Thema: Heimatschutzbrigaden

  1. #1
    Cold Warrior Avatar von Nemere
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    Standard Heimatschutzbrigaden

    Ich bin ja ein Fan von Tabellen und Übersichten. Deswegen habe ich in der Anlage mal die unterschiedlichen Gliederungen der Heimatschutzbrigaden zusammengestellt.

    Grüße
    Jörg
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  2. Folgende 9 Benutzer sagen "Danke" zu Nemere für den nützlichen Beitrag:

    dave2006 (26.08.2019), evocatus augusti (23.08.2019), Farang (28.08.2019), Guenther (24.11.2019), Hellfish75 (30.08.2019), hs4 (24.08.2019), Malefiz (24.08.2019), palatinat (23.08.2019), virago2000 (26.08.2019)

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  4. #2
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    Hallo Nemere,
    hervoragende Übersicht. Ich habe da noch ne Frage bezüglich der Ausstattung der Art. Btl. Aus dem Gedächnis hatte seit der Aufstellung die F Art Btl 545 und 645 die Gebirgshaubitze, da eine Bttr den Amf Auftrag hatte. Wobei die später als selbständige Bttr ausgegliedert wurde.

    Sören

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  6. #3
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    Hallo Sören,

    ich bin vom Stand 1989 ausgegangen, da hatten sowohl 545 wie auch 645 als Ausstattung die Feldhaubitze 105 mm (L).
    645 habe ich in Zusammenhang mit AMF noch nie gehört. Kann ich mir eigentlich auch kaum vorstellen, denn 645 war eine Geräteeinheit und bei AMF gab es nur aktive Truppenteile.

    Für AMF war seit 1986 die Luftlande-Artillerie-Batterie (AMF) 9 vorgesehen. Und jetzt kriegen wir die Kurve zu 545. Diese LL-ArtBtr 9 wurde am 01.04.1986 durch Umbenennung und Umgliederung der 5./FArtBtl 545 vorgesehen, sie war mit GebH 105 mm ausgestattet. Angeblich gab es auch Planungen für eine Ausrüstung mit einer geänderten LARS-Version auf LKW 2 to oder Wolf.
    Die Batterie lag zunächst in Niederlahnstein, war dort dem FArtBtl 545 unterstellt und wurde im Oktober 1989 nach Philippsburg verlegt.

    Das ArtBtl 545 entstand im Juli 1980 durch Umgliederung und Umbenennung des „alten“ PzArtBtl 145. Abweichend von der Norm bei den HSchBrig hatte das Btl zunächst 5 Batterien, wobei die 5. die AMF-Batterie war. Auch die anderen Batterien des FArtBtl 545 hatten zunächst Gebirgshaubitzen, die Umrüstung dürfte dann mit Abgabe der AMF-Batterie erfolgt sein (Krug, 25 Jahre Artillerie der Bundeswehr, S. 232).
    Die geplante Umrüstung von 545 auf PzH M 109 wurde 1989 nicht mehr vollzogen, das Btl wurde 1990 aufgelöst und zur Aufstellung der Heeresunteroffizierschule III in Niederlahnstein verwendet.

    Ob 645 als Geräteeinheit in den frühen 1980er Jahren auch Gebirgshaubitzen hatte, weiß ich nicht, 1989 jedenfalls hatte das Btl Feldhaubitzen.

    Grüße
    Jörg

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  8. #4
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    Ah! Klingt logisch. Dann ist die LL Art. Bttr. 9 schon mit der Art Struktur 85 aufgestellt worden. Bezüglich des Amf Auftrages und dem Btl 645 habe ich mich mißverständlich ausgedrückt. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass 545 den Amf Auftrag hatte. Da die Reservisten von 654 im Regelfall ihre aktive Dienstzeit bei 545 abgeleistet haben macht die gleiche Ausstattung Sinn. War ja bei den Pz. Btl. der Brigden 61 und 66 ebenso, Leopard 1 wie bei den aktiven " Patenbrigaden". Ist die Ausstattung des Btl 665 mit Geb. H 105 mm als sicher anzunehmen? Ich meine da mal ne Stan abgeschrieben zu haben.

    Sören

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  10. #5
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    Zitat Zitat von allrad Beitrag anzeigen
    Ist die Ausstattung des Btl 665 mit Geb. H 105 mm als sicher anzunehmen? Ich meine da mal ne Stan abgeschrieben zu haben.
    Nach meinem Kenntnisstand hatte 665 anno 1989 die Gebirgshaubitze.

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  12. #6
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    Mich würde die STAN der ehemaligen Heimatschutzkompanien interessieren.
    Da gab es auch Unterschiede zwischen BTL- zugehörigen und selbstständigen Kompanien.

    Hat jemand da genauere Angaben?

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  14. #7
    Cold Warrior
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    Hallo,
    die Heimatschutzkompanie in der Heeresstruktur 4 war immer eine selbständige Einheit. Zitat: "Die Heimatschutzkompanie ist eine selbständige Einheit eines Verteidigungskreiskommandos." (AnwFE 212/100, Die Jägerkompanie, Dezember 1989, Nr. 3401).

    Eine StAN habe ich nicht, nur die grobe Gliederung:
    - Kompanieführungsgruppe, darin u.a. Truppenfernmeldefeldwebel, Rechnungsführerfeldwebel,
    - Feldkabeltrupp 5
    - Kraftfahrzeuggruppe (mit PKw 0,4 to bzw. PKw hü und Krädern)
    - vier Jägerzüge mit je einem Zugtrupp und drei Jägergruppen (Jägergruppe zu 10 Soldaten, 1 MG, 1 Panzerfaust).
    - Sanitätstrupp
    - Nachschubgruppe (darin Versorgungsfeldwebel) mit
    + Versorgungs- und Materialnachweistrupp
    + Materialtrupp
    + Verpflegungstrupp
    + Munitionstrupp
    - Instandsetzungstrupp (darin Instandsetzungsfeldwebel / Schirrmeister, Instandsetzungsunteroffizier, FmMatMechUffz)
    (AnweFE 212/100, Nr. 3405 und Anlage 20).

    Wie kommst Du zu der Ansicht, dass es Heimatschutzkompanien bei Bataillonen gegeben hätte? Bei den Heimatschutzregimentern bzw. bei den Jägerbataillonen dieser Heimatschutzregimenter gab es "Jägerkompanien", aber keine Heimatschutzkompanien. (Siehe Kapitel "Jägerbataillon C TerrH" - HDv 211/100 Jägerbataillon, Nr. 3703 u. Anlage 5/5).

    Grüße
    Jörg

  15. Folgender Benutzer sagt Danke zu Nemere für den nützlichen Beitrag:

    oranier (24.11.2019)

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