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Thema: Das Kommando Spezialkräfte

  1. #51
    Cold Warrior
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    Ja, das ist unglaublich, allein die Zahlen. In dem Wiegold Blog wurden Vergleiche gemacht, zu den Überbeständen bei NVG und §78. Während meiner Dienstzeit 79-81 gab es überall Schwarzbestände. Vor einer anstehenden §78 Überprüfung habe ich erlebt, wie Anhänger beladen wurden und anschließend in den Bereich des InstBtl geschoben wurden, mit Z-Karte.- Eigentlich bestand da aber kein Grund für. Die Einsatzbereitschaft der Geräte und der Bestand war im Feldheer überhaupt nicht mit Heute vergleichbar.
    Wie groß muss die Not sein, dass beim KSK Munitions-Schwarzbestände gepflegt wurden, um ordentlich Üben zu können.
    Ich verstehe dann die Idee der Amnestie Behälter. Es scheint da ja Konsens bis zum Ministerium gegeben zu haben. Man muss die Munitionsbestände ja wieder unter Kontrolle bringen. Da müssten nun eigentlich die Leute zur Rechenschaft gezogen werden, die in der Vergangenheit die Dienstaufsicht vernachlässigt haben. Überhaupt Dienstaufsicht......

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  3. #52
    Cold Warrior
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    Ein System das davon abhängt, das die "Dienstaufsicht" manches übersieht um überhaupt funktionieren zu können ...

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  5. #53
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    Zitat Zitat von Malefiz Beitrag anzeigen
    Wenn man die Diskussion bei Augengeradeaus liest, ist es gar nicht so klar, ob das Strafrecht oder Disziplinarrecht ist. Das geht auch aus der Bundespressekonferenz von heute hervor. Mich würde es wundern, wenn der Kommandeur die Amnestieaktion, in der Situation, ohne Wissen seiner Vorgesetzten eingeleitet hat. Das sieht nach einem Bausteinchen, im Plan zur Rettung des KSK aus, der nach hinten losgegangen ist.
    Ich denke mal, dass beides zum Tragen kommt. Disziplinarrecht, aber auch Strafrecht, da der Verdacht auf "Strafvereitelung im Amt" gegen den General Kreitmayer angeführt wurde.

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  7. #54
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    Und nun wird bekannt, dass der GenInsp seit einem Jahr Bescheid wusste und dieses im Bericht über das KSK veschwiegen hat und AKK angeblich von gar nichts wusste.

    Das wird immer besser. Ich denke, dass da ein kompletter Neuanfang nötig wird.

    Wie groß muss die Not sein, dass beim KSK Munitions-Schwarzbestände gepflegt wurden, um ordentlich Üben zu können.
    Ich habe vor Jahren in Hammelbur mit dem KSK geübt. Die hatten alles, was sie brauchten. Sie sagten slebst, dass sie nur anfordern müssten. "Micky Maus" (wie sich einer von denen nannte, die liefen ja ohne Namensband rum) meinte, sie hätten keinerlei Beschränkungen in den Anforderungen.

    Ich denke, dass das eher "Jäger und Sammler" waren und die Mun einfach so als "Reserve" hatten. Hatten wir auch, aber nur einge Signalpatronen oder Manövermunition. 37.000 Schuss und 2 scharfe Handgranaten sind schon eine Hausnummer als "Überbestand".

    Da mussten viele Urkundenfälschungen verübt worden sein.
    "Damals, als ich in meinem Alter war..."

  8. Folgende 2 Benutzer sagen "Danke" zu Hoover für den nützlichen Beitrag:

    DeltaEcho80 (25.02.2021), Nemere (25.02.2021)

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  10. #55
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    Zitat Zitat von Hoover Beitrag anzeigen
    Und nun wird bekannt, dass der GenInsp seit einem Jahr Bescheid wusste und dieses im Bericht über das KSK veschwiegen hat und AKK angeblich von gar nichts wusste.

    Das wird immer besser. Ich denke, dass da ein kompletter Neuanfang nötig wird.


    Ich habe vor Jahren in Hammelbur mit dem KSK geübt. Die hatten alles, was sie brauchten. Sie sagten slebst, dass sie nur anfordern müssten. "Micky Maus" (wie sich einer von denen nannte, die liefen ja ohne Namensband rum) meinte, sie hätten keinerlei Beschränkungen in den Anforderungen.

    Ich denke, dass das eher "Jäger und Sammler" waren und die Mun einfach so als "Reserve" hatten. Hatten wir auch, aber nur einge Signalpatronen oder Manövermunition. 37.000 Schuss und 2 scharfe Handgranaten sind schon eine Hausnummer als "Überbestand".

    Da mussten viele Urkundenfälschungen verübt worden sein.
    Wenn das nun solche Kreise steht, gehe ich davon aus, dass der GI selbst ein Problem bekommen wird und die Auflösung des kompletten KSK näher rückt. Andere Reaktionen werden der Politik wohl nicht mehr einfallen. Zumal es auch wieder eine Debatte in der Öffentlichkeit geben wird.

    Hoover, ich hatte einen "ähnlichen" Gedanken: Das KSK hat doch so gut wie alles über den Dienstweg bekommen, was man benötigte oder meinte zu benötigen. Ich habe da auch noch was im Hinterkopf mit einem "Sonderbudget" für Anschaffungen, über das der Kommandeur verfügen konnte, sofern benötigtes Material nicht oder nicht schnell genug dienstlich zu beschaffen war.
    Anscheinend war die gehortete "Schwarz"-Muntion wohl doch als private "Sammlerei" zu sehen.

    Wie weiter oben schon geschrieben, bekommt das Ganze für mich spätestens dann einen sehr eigenartigen Geschmack, wenn es Querverbindungen zu Verschwörungstheoretikern uns sonstigen verirrten Geistern gibt. Ein Kommandosoldat in diesen Kreisen ist für mich sehr gefährlich, vor allem dann, wenn er noch Material hortet.

  11. Folgende 4 Benutzer sagen "Danke" zu DeltaEcho80 für den nützlichen Beitrag:

    Hoover (25.02.2021), klaus_erl (25.02.2021), Nemere (25.02.2021), virago2000 (25.02.2021)

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  13. #56
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    Hallo zusammen,

    die Wehrbeauftragte hat am Dienstag ihren Jahresbericht 2020 dem Bundestag übermittelt. Ich konnte es natürlich nicht lassen und haben ihn zumindest schon einmal grob quer gelesen.

    Zum Themenkomplex "KSK" beginnen ihre Ausführungen ab Seite 28, Mitte. Frau Dr. Högl führt einen Umstand an, der in der bisherigen Berichterstattung nicht zu finden war: Ein Angehöriger des MAD, der in die Ermittlungen gegen den OStFw beteiligt war, hat auf privater Basis einen befreundeten Soldaten im KSK über die Ermittlungsergebnisse unterrichtet.

    Sie schreibt auch, dass über eine WhatsApp-Gruppe von sogenannten "Preppern", der ein Soldat des KSK angehört(e) Verbindung zu Franco A. bestand. Sie betont zwar ausdrücklich, dass dieser selbst kein KSKler war, aber die Verbindungen werden untersucht.

    Ebenso geht sie nochmal auf diese ominöse Abschiedsfeier in der ehem. 2. Kommandokompanie ein. Die Details sind schon harter Tobak: die Schweinskopf-Aktion gehörte wohl zu einer Art "Parcours", den der zu verabschiedende Offizier durchlaufen musste. Wenn er diesen erfolgreich meistert, war der "Hauptgewinn" Geschlechtsverkehr mit einer "eigens dazu eingeladenen und auch bereiten Zivilistin". Sicher soweit nicht rechtsrührig, aber doch in meinen Augen auch irgendwie völlig krank.

    Aber lest selbst:
    https://www.bundestag.de/resource/bl...0_pdf-data.pdf

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  15. #57
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    Eines scheint sicher zu sein. Die KSK hat die Bodenhaftung verloren und schwebt wohl ...
    Eine Auflösung macht wohl rein fachlich keinen Sinn, da diese Fähigkeiten benötigt werden. gleichwohl sollte sie aber "renoviert" werden.

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  17. #58
    Cold Warrior
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    Eigentlich hat das jetzige Chaos mit dem Skandal im letzten Jahr nicht direkt zu tun. Es war eine verunglückte Maßnahme im Rahmen der Schadensbegrenzung. Man sollte vielleicht jetzt mal abwarten was die Staatsanwaltschaft dazu meint.

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