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Thema: SAS Clausen, NATO Site 59 (US)

  1. #61
    Cold Warrior Avatar von Wolfsrudel89
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    stimmt, besser so, als dass alles eingeebnet wird! Und das noch für´n guten zweck...ok
    muss ich mir mal ansehen.

    Allerdings in Fischbach im Gewerbegebiet steht jetzt auch alles voll mit den Photovoltaik Platten!
    Fuhr letzte woche dran vorbei.
    Die Anlage dürfte auch ein "paar" Tausend € gekostet haben.
    Geändert von Wolfsrudel89 (04.01.2012 um 21:58 Uhr)
    Tradition bedeutet nicht das bewahren der Asche,
    sondern das weitergeben des Feuers!

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  3. #62
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    Wie das Gelände jetzt aussieht (aus der Vogelperspektive), nachdem es mit Solarpanelen zugepflastert wurde, ist in der Rheinpfalz (Pirmasenser Rundschau) vom 25.01.2013 auf dem Foto zum Artikel "Zu viele persönliche Empfindlichkeiten" zu sehen.
    Die MLHs selbst wurden aus Gründen der Statik nun doch nicht "bebaut".
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  6. #63
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  9. #64
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    In der Lokalausgabe "Pirmasenser Rundschau" der Rheinpfalz vom 25.01.2014 gab es folgendes zu lesen:

    Fahrradfahrer statt Soldaten
    CLAUSEN: Ortsbürgermeister Wadle will Wachgebäude des ehemaligen US-Giftgaslagers zu Herberge und Mahnmal umbauen

    Diese Idee äußerte Wadle bereits 2011. Er könnte sich eine Herberge mit Ausstellungsräumen in Wachgebäude und Tower vorstellen. Aber die Verwirklichung hängt in der (finanziellen) Warteschleife. Bei einer Ortsbegehung
    sprudelt es nur so aus Wadle heraus. Seine „Visionen“ würden vielleicht belächelt, sagt er, „aber das tat man bei meinem Projekt Solarpark auch und heute steht er.“ Als „Mahnmal des Kalten Krieges“ nur Wachgebäude und Tower zu erhalten, das genügt dem Clauser Ortschef nicht. Er würde lieber „Nägel mit Köpfen machen“. Darunter versteht Wadle ein e Herberge für Fahrradfahrer, ein sogenanntes „Hostel“, mitten im Wald. Direkt am Solarpark. Aber ohne ihn zu betreten. Drei größere Räume sind im Erdgeschoss des Wachgebäudes offen zugänglich. Hier sieht Wadle die Chance, Ausstellungsräume einzurichten. Noch ist der Zugang zu weiteren Räumen mit einer schweren Stahltür verriegelt. Sechs an der Zahl, jeweils drei rechts und links des Flurs. Größenordnung zwischen 14 und 16Quadratmetern. Ebenso sind hier eine Dusche und eine Toilette eingerichtet. Für diese Räume – „die Mountainbiker sind eher anspruchslos“ – könnte Wadle sich Übernachtungsmöglichkeiten vorstellen. Im ersten Obergeschoss existiert die gleiche Flächenaufteilung.
    und ferner schreibt die Rheinpfalz:
    Steil bergauf führen die 58 Stufen der Stahlwendeltreppe in den Tower. Aufgequollener Fußboden, wie sonst nirgends, erschwert das Laufen. Alle 16 Panzerglas-Wachfenster sind kaputt.
    Zersplittert, durchlöchert, eingeschlagen. Die Schießscharten-Öffnungen lassen sich mit etwas Krafteinsatz allerdings problemlos wegschieben. Dann hat man freie Sicht auf den Solarpark oder in die unmit-
    telbare Waldgegend. Ein herrlicher Ausblick auf fast 500Metern Höhe. „Das wäre das Highlight, von hier rauszuschauen“, zeigt Wadle stolz auf die wunderbare Natur. Und er hat auch schon ein „Gesamtkonzept“ für
    das „Mahnmal des Kalten Krieges“ parat: In den Sommermonaten soll eine Ausstellung gezeigt werden, die an die Geschichte des Lagers erinnert. Ergänzt würde sie durch eine einfache Herberge für Wanderer, Radfahrer
    und nicht allzu anspruchsvolle Naturliebhaber. Gleichzeitig könnte das ehemalige Giftgaslager eine Informations- und Anlaufstation im großen Pfälzerwald-Wanderkonzept sein. Wer soll das bezahlen? Wer soll als
    Träger auftreten? „Das Land hat in Aussicht gestellt, sich an einer sinnvollen Nutzung zu beteiligen. Ich selbst habe mit Landrat Duppré im Oktober ein Gespräch geführt, was ich mir vorstellen könnte. Ich möchte unbedingt,
    dass die Kreisverwaltung hier beim Konzept von Anfang an mit eingebunden ist“, sagt Wadle. Von der Kreisverwaltung heißt es dazu, dass die Anfrage der RHEINPFALZ zur Wachturmnutzung „zu früh kommt“. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt könne keine Antwort dazu gegeben werden. Die Pressesprecherin der Behörde, Ulla Eder, bestätigt aber das entsprechende Gespräch zwischen Wadle und Landrat Hans Jörg Duppré. Aber: „Die inhaltlichen Gespräche zwischen Ortsgemeinde Clausen und Kreisverwaltung haben noch nicht stattgefunden und sind auch noch nicht terminiert.“ Eder sagt weiter: „Solange es kein Konzept gibt, kann auch noch nichts zur Finanzierung gesagt werden. Der Landkreis wird nicht als Projektträger auftreten, die Kreisverwaltung nur beratend tätig sein. Denkbar als Projektträger wäre die Ortsgemeinde. Aber diesbezüglich hätte dann auch die Kommunalaufsicht noch ein Wörtchen mitzureden."
    Quelle: "Die Rheinpfalz", Pirmasenser Rundschau, 26.01.2014
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    Wolfsrudel89 (27.01.2014)

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  12. #65
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    Zitat Zitat von matrix Beitrag anzeigen
    ...
    Die MLHs selbst wurden aus Gründen der Statik nun doch nicht "bebaut".
    Schon witzig oder findet ihr nicht?
    ...wenn man bedenkt dass es sich um einen Betonklotz handelt
    Tradition bedeutet nicht das bewahren der Asche,
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  14. #66
    Cold Warrior Avatar von moped
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    Zitat Zitat von Wolfsrudel89 Beitrag anzeigen
    Schon witzig oder findet ihr nicht?
    ...wenn man bedenkt dass es sich um einen Betonklotz handelt
    Na ja, so sind nun mal die aktuellen DIN/EN-Normen zur Statik: Wir lernen mal wieder, dass MLHs "MunitionslagerHÄUSER" und keine "BUNKER" sind.
    Bei 40 cm Deckenstärke tragen die bei der Stützweite nämlich grade mal so die vorhandene Erdüberdeckung ohne weitere Nutzlast (wie Photovoltaik etc.).

    LG Marc
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  16. #67
    Cold Warrior Avatar von moped
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    Aber weiter zu dem Rheinpfalz -Artikel vom 25.01.2014:
    Das finde ich pinzipiell einen guten Ansatz! Und es ist sehr gut für das ehemalige NATO-Chemiewaffenlager Clausen, dass hier von kommunaler Seite gegen das Vergessen gekämpft wird.
    Das Problem ist nur, dass dieses Konzept für einige der pfälzischen Relikte des Kalten Krieges ein guter Ansatz wäre. Wir müssten hier überlegen, wie die verscheidenen Relikte nutzungskonzeptmäßig untereinenader abgestimmt und optimiert werden können.

    LG Marc
    Das Beste an der Vergangenheit ist, dass wir alle damals jünger waren.

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  18. #68
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    Das sehe ich genauso, Marc.
    Den Anfang haben wir ja vergangenen Samstag in Johanniskreuz gemacht, indem wir die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zwischen BUND, VEWA und IG "area1"e.V. aktiviert haben (Du warst ja dabei).
    Es wird jetzt darauf ankommen, weitere "Mitspieler", so evtl. auch die Ortsgemeinde Clausen, mit ins Boot zu bekommen, um diese Abstimmung der Nutzungskonzepte zu erreichen. Nichts wäre schlimmer als unnötige Konkurrenz!
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  20. #69
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    Zum Thema Statik ein Blick in eines der MLHs:
    MLH_Clausen.jpg

    Durchaus verständlich dass da kein Statiker sein ok gab zur Überbauung...
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  22. #70
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    Hallo,

    Habe eben einen sehr interessanten Blog Eintrag gefunden zum Thema "Lindwurm".
    Darin schreibt ein gewisser Matthew M. Aid, dass eine ähnliche Aktion bereits 1972 stattgefunden haben soll:

    But lo and behold, it turned out this was only part of the story. In going through declassified intelligence records at the National Archives last week, I discovered several documents that revealed that a similar operation had taken place eighteen years earlier in January-February 1972. Only this operational has never been acknowledged by the U.S. and German governments.
    Quelle: http://www.matthewaid.com/post/40427...-germany#notes

    Als Quelle für seine Erkenntnisse nennt er die "National Archives". Genaue Dokumente werden aber nicht genannt...

    Grüsse
    matrix
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