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Thema: Gerolstein

  1. #61
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    So dann will ich mal als gebürtiger gerolsteiner und mitarbeiter der "Pump-Aktion" anfang 2003 im austausch gegen die sandsäcke die sache zumindest ein wenig aufklären...

    1.
    In gerolstein befindet / befand sich ein Bunker genau hier unter dem gebäude



    genauer hier ist / war der Eingang


    Edit: Quelle: Google Earth

    ich weiß definitiv das, das der Bunker der FüM (Fürungsstab Marine BMVg) war / ist.
    Wir sind damals zum Pumpen 2 Stockwerke tief in den Keller gegangen, vorbei an alten Fernschreibmaschienen des AFDNBw (Automatisiertes Fernschreib- und Datenübertragungsnetz der Bundeswehr) an den Tiefsten Punkt im Bunker und haben unsere Pumpen aufgebaut und sind dann sofort wieder Raus.

    2.
    Folgende Angaben kann ich bestätigen:

    HQ FüH (Führungsstab des Heeres) in Kastellaun
    HQ FüM (Führungsstab der Marine) in Gerolstein (ist/war auch so auf Schildern bezeichnet als wir drinnen waren)
    HQ FüL (Führungsstab der Luftwaffe) in Mechernich

    Folgende Angaben kann ich per Hörensagen hier von den Soldaten vor Ort bestätigen:

    HQ FüS (Führungsstab des Sanitätswesens) in Gerolstein

    3. Um die Außmaße des Bunkers in Gerolstein kurz zu umreißen:

    Raum für ca einen Zug bis zu einer Kompanie

    Hoffe das hilft euch ein bischen weiter

    Gruß aus der Eifel

    Morpheus
    Geändert von Harry (†) (28.05.2009 um 19:44 Uhr)

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  3. #62
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    Avatar von Dragoner
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    Hallo Morpheus, vielen Dank! Eine solche Bestätigung aus erster Hand ist natürlich großartig!

    Dragoner

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  5. #63
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    Super Bilder und super Erklärung, die leider im 2. Teil einen Fehler hat.
    Die Abkürzung FüS steht für Führungsstab der Streitkräfte. Das HQ für den FüS befand sich in der General-Delius-Kaserne in Mayen. Kastellaun ist richtig. AusweichHQ war in der Heinrich-Hertz-Kaserne in Daun. Mechernich wurde von der Lw betrieben.
    In Gerolstein war das HQ FüM / InSan, da die Sani`s keinen eigenen Führungsstab hatten.
    Zwischen 83 - 89 war ich bei der 3./FmBtl 910 in Rheinbach. Wir wurden aber Funkkompanie genannt, da wir die einzige Funkfernschreibkompanie 400 W im FmKdo 900
    waren und diese Führungsstäbe abdecken mussten.

    Ralf

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  7. #64
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    Bei Google Bildern ist darauf zu achten dass der Vermerk GOOGLE Earth DEUTLICH sichtbar im Bild ist, es ist ansonsten ein Verstoß gegen die Lizenzbestimmungen. Außerdem bei Verlinkungen bitte nur Bilder nehmen mit einer Höchstbreite von 800, da es sonst wie oben das Forumdesign zerreist. Besser hier als Anhang einstellen, dafür ist die Funktion ja da.
    --------------------------------
    Der liebe Harry

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  9. #65
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    Der Thread ist zwar schon versteinert aber ich hab durch Google mal in der Vergangeheit über WINTEX gewühlt und bin hier drauf gestossen....

    Mein alter Herr (Fregattenkapt. AD , RIP ) war Anfang der 80er (ich mein es könnte 1981,82 oder 83 gewesen sein temporärer Kommandeur der
    Base Gerolstein (als im BMVG stationierter Führungsoffizier) für das WINTEX Manöver...was ja schon recht drollig ist dass die Marine die Stoppelhopser im Vorgebirge auf Vordermann bringen musste DD Die Kaserne selbst war ja ein recht trister Laden ^^ und mit dem UFZ vom Dienst bin ich quer über die Base im Kübelwagen geprescht hehe...und durfte auch mal bisl mit ner Faustwaffe rumballern mit meinen zarten 12 oder 13 jahren hehe.
    nur als der Obermufti General Soundso samt Standarten am Auto anrückte mussten wir schnell von der Bildfläche verschwinden..also kurz aufs Gas und runter vom Weg AM Ende hats nix geholfen ...Kriegsdienstverweigerer ^^
    Er hat zwar die innere Führung der Bundeswehr mitaufgebaut..aber mit seiner Familie hat ihm das nicht viel genutzt

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  11. #66
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    Hallo allerseits,

    also Gerolsteiner müssten eigentlich mehr wissen. Naja, dann will ich mal ein wenig aushelfen ...Postbunker Gerolstein...!
    Der Bau und Fernmeldetrupp 420 oder 421 war der erste auf "Windiger Höhe" oberhalb Lissingen bei Gerolstein. Der vorbenannte Trupp bzw. Zug wurde aus Aachen/Eschweiler ca. 1958/59 dahin entsandt. Zunächst existierten dort nur Barracken. Mein "Alter" war zu dieser Zeit schon Stabsunterfeldwebel, und hatte seine Ausbildung bei der Bundesreichspost getätigt. War damit schon Beamter und trat der BW als 12ender ein. Geboren 1936 Wuppertal.
    Nach verlassen der BW Gerolstein, war er Postobersekretär in Gerolstein, vornehmlich Postbunker Gerolstein.
    Der eigentliche gesuchte ABC sichere Bunker befindet sich oberhalb Gerolstein, Bueschkapellenweg ca. 1Km auf der rechten Seite. Ein un=nicht scheinbares Gelände. Dort liegt eine Sternschaltung an.
    Unteranderem ist dieser Bunker geschützt aufgrund der Tatsache das sich auch dort das NATO Kabel anliegt. Die Strecke basiert auf Darmstadt Hauptknotenpunkt, Idar Oberstein Bunker Knotenpunkt >>Gerolstein Sternschaltung >> Bitburg Spangdahlem Fliegerhost, Trier etc. ... Daun, BW Funk im Gelände befindet sich ein weiterer Bunker, fragt bei DARC Funkerclub Daun nach. Ausserhalb befindet sich noch eine römische Feste. Gerolstein selber war Garnisonsstadt. Die erste Standortverwaltung befand sich im alten Hospital mit Kapelle, Raderstr. höhe Schwimmbad/Schule. Gelände wird abgesichert. Darunter soll sich ein weiterer Bunker sich befinden. Zugang laut Erinnerung ueber die Kapelle. Dort sollte die eigentlicher Gerolsteiner Police ihren Sitz einnehmen. Weitere Bunker Sportfeld gesprengt, und früher auch ein kleiner Flughafen der Franzosen, so um 1905. Muehlen Wald Kyllburgerweg verschüttet. Pelm, Altenheim oberhalb Bunker möglicherweise gesprengt. Von Lissingen nach Birresborn, Basalt Union/Reichle früher Wasserentnahme mit angrenzenden Stollen Zugang gesprengt. Richtung Niederpruem Bf der Eisenbahn entlang, Bleialf U Verlagerung Giftgas, V2 etc. befindet sich im Schattentunnel, früher Luftschlag Bergbau Bleierz wurde dort schon seit dem 9. Jahrhundert geschürft. Die Erde unter Bleialf ist hohl.
    Kennwort Bleialfer Tunnel Dompfaff. Bautrupp Veldenz/Todt.

    Michelbach Richtung Birresborn im Fichtenbestand rechter Hand (Ortsausgang ca. 1km.) laut Erzählung vergrabene LKW mit Ladung. Römische Siedlung in Michelbacher Forst auch vorhanden.
    In Gerolstein sind weiter Bunker moeglich. Das NATO Kabel wir quer durch Gerolstein am Kasselburgerweg entlang der M(unter)ley geführt. Auch dort befinden sich weitere Luftschutzstollen und müsste noch ein Bunker existieren. Warum Gerolstein so massiv angegriffen wurde basiert auf das Bahnbetriebswerk, möglicher Bunker im Gelände und der weit und breit einzigen Drehscheibe.
    Geheimgang nach Ueberlieferung von der Kasselburg (Brunnen) bis nach Neroth Mauseburg, ggfs. Loewenburg und unter die Husteley bis Munterley, aber mit Sicherheit verschüttet, oder gesprengt. Ggfs. bei Herrn Moeller Gerd in Pelm nachfragen, welcher dieser, dieses selbst zum besten gegeben hat, aber auch allgemein bekannt ist. Fuchshoehlen naehe Juddefriedhof, verschuettet, Husteley.
    Das Nato Kabel liegt entlang der Eisenbahnlinie bis Koeln/Bonn. Knotenpunkte sind die Bf. auch ins Ahrtal Bunker und Dernau. Bis Berlin der A4 entlang. Mit dem Ausbau der Tollen Stolpe Maut wurde dieses direkt verlaengert.

    Sodele, Buedesheim Birresborn belgisches Fort.
    Der gesetzl. "Alte" war schon 1958/59 in Gerolstein, zur Kaserne in Gerolstein Lissingerstr./Rasbach kamen auch die BW Siedlung hinzu, welche 1962/63 bezugsfertig waren, und "ich dort hin verschleppt wurde". Diese wurden erstmals 1979 privat verkauft.

    Hillesheim, alte Eisenbahnstrecke erkunden (auch Viaduckte) und Torboegen, wie zum Beispiel Mirbach ..?.. ueberpruefen, ggfs. einmal das Buchenloch in Gerolstein linksdrehen, ueber den Dom muessete es weiter gehen, sieht wie eine kuenstliche Sprengung aus.

    Bis denne.

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  13. #67
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    Hallo Allerseits,

    die letzte Antwort liegt zwar schon eine Weile zurück, aber ich möchte aus eigener Erfahrung den Standort des FMZ Bunkers FüM Anfang Siebziger beitragen.

    Zu finden unter dem bereits o.a. Link:

    http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de...04404&t=h&z=18

    Durchs Tor geradeaus, an der Abzweigung links halten stößt man am Ende des großen Parkplatzes auf der rechten Seite, auf eine kurze Einfahrt linker Hand. Bei genauem Hinsehen erscheint an dieser Einfahrt eine große, parallel der Straße liegende etwas weniger grüne Grasfläche. Darauf befand sich damals ein Kasernenblock, unter dem Keller befand sich das FMZ FüM, Restricted Area!

    Wurde bei Großübungen, WINTEX oder Eifel von der 3./ sFMBetrBtl930 betrieben.

    Gruß Dieter

  14. Folgender Benutzer sagt Danke zu dibo53 für den nützlichen Beitrag:

    Rex Danny (11.07.2021)

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