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Thema: Atomarer Erstschlag

  1. #51
    Cold Warrior
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    Zitat Zitat von Betonkopf Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich da rein und raus denke, was um den WW2 und die KZ`s für ein imenser Aufwand getrieben wird
    Und welcher Aufwand wurde dort im Zeitraum 1945 bis 1965 getrieben? Richtig - abreißen, dem Boden gleich machen, oder sogar neu nutzen. Es gibt kein KZ, das damals im Originalzustand erhalten wurde. Es gibt so gut wie keine baulichen Zeugnisse der Zwangsarbeiterlager. Stichwort "Schlußstrich" in den 50ern, vor allem auch auf US-Seite auch in Richtung "finale Beseitigung des Faschismus".
    Die Umsetzung von Gedenkstätten erfolgte weitgehend erst Ende der 70er bis Anfang 80er, also 35 Jahre nach der Befreiung der Lager - alles davor (in Westdeutschland) waren Einzelfälle, die schon teilweise extrem gegen politische Widrigkeiten zu kämpfen hatten, die Gedenkstätte Dachau zum Beispiel.

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  3. #52
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    Die Anzahl, Art und Wiederherstellung (Erhaltung) nimmt aber inzwischen groteske Formen an.
    In Ladelund hat man eine Gedenkstätte eingerichtet mit Dokumentationshaus und festangestellten Mitarbeitern, auf Krampf alles wiederhergestellt (weil eben auch dem Erdboden gleichgemacht) für ein Arbeitslager, das nur eine ganz kurze Zeit existiert hat. Und jetzt kommen die auf die Idee, einen Panzergraben (steht unter Denkmalschutz!) zum Teil wiederherzustellen, um plastisch erlebbar zu machen, wofür das Lager bestand. Das ganze mit Steuergeldern und vor der Tatsache, daß der Kulturhaushalt um 10% bei allen anderen gekürzt wird und einem total überschuldeten Haushalt. Und das SAS Meyn wird verkloppt und zur Biogasanlage umgewandelt... Diese extremen Unterschiede ärgern mich: Einen verfüllten Panzergraben stellt man unter Denkmalschutz und den kaltern Krieg ignoriert man.

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  5. #53
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    Kato hat es doch schön formuliert. Es hat ca. 35 Jahre gedauert, bis die Gedenkstätten etc. errichtet wurden.

    Da wir jetzt 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges erreicht haben, brauchen wir doch bloß noch weitere 15 Jahre warten. Vielleicht werden dann ja Bauten wie das SAS Meyn oder schöne, aber leider abgerissene Kasernen wieder aufgebaut. Natürlich auch mit Steuergeldern.

    Ok, träumen darf man doch noch, oder ?

    Grüße


    Rex Danny

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  7. #54
    Cold Warrior Avatar von B206
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    Kann mir das mal jemand mit den Kennzeichen von QRA-Flugzeugen erklären?

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  9. #55
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    Zitat Zitat von Rex Danny Beitrag anzeigen
    Da wir jetzt 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges erreicht haben, brauchen wir doch bloß noch weitere 15 Jahre warten.
    Man kanns sogar (von der Zeitschiene her) erstaunlich gut vergleichen - 5 Jahre danach "Bestand", dann 10 Jahre "Abwicklung", dazu einzelne, kleine Initiativen zur Erhaltung. Der Vergleich ist aber vielleicht etwas makaber.

    Zitat Zitat von Rex Danny Beitrag anzeigen
    Vielleicht werden dann ja Bauten wie das SAS Meyn oder schöne, aber leider abgerissene Kasernen wieder aufgebaut.
    Gedenktafel im Wald mit Karte: "An dieser Stelle stand von 1963 bis 1994 das Wachgebäude des Munitionsdepots xyz, Zeugnis des Kalten Krieges". Mit Wanderweg entlang der abgerissenen Munbunker.

    Könnt ich mir ehrlich gesagt sogar vorstellen. Allerdings außer vielleicht in Einzelfällen auch nicht mehr als obiges.

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  11. #56
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    Zitat Zitat von B206 Beitrag anzeigen
    Kann mir das mal jemand mit den Kennzeichen von QRA-Flugzeugen erklären?
    Spezielle QRA-N Flugzeugkennzeichen, also Starfighter F-104G die ausschließlich auf QRA-N (Nuclear), in einer möglichen Nuclear Strike Role zum Einsatz kamen gab es, zumindest während meiner Zeit, nicht. Die sog „sonderwaffenfähigen", bzw "ständig-nuklearfähigen“ Maschinen kamen vielmehr meist aus der …...ten Staffel und konnten u.a. über die jeweilige Serial- Nummer (S/N) eindeutig auch als solche zugeordnet werden. So verfügten meines Erachtens lediglich die F-104Gs mit der S/N 2XXX bis S/N 2XXX über die komplette, nukleare Verkabelung ab dem Sonderwaffenbedienpanel (Cockpit, rechte Konsole) bis zum Relais … weiter über die Sonderwaffen- / Bomb Arming Relais …, sowie natürlich dem nach wie vor streng geheimen MC-XX Switch. Desweiteren verfügten die sonderwaffenfähigen F-104G über leicht modifizierte Kühlluftducts im Bereich des Avionic- Compartments ( Elektronikraum/Sektion XXX, resp zur LN-3 Plattform ), plus weitere, nuklear-spezifische Installationen.

    Die Flugzeugkennzeichen der zu 100% scharf verkabelten / ausgerüsteten Nuclear Strike Role F-104G waren meines Erachtens nur wenigen Menschen im Geschwader bekannt; sprich der Hand voll Piloten und 1.Flugzeugwarte auf QRA-N und wohl auch einigen der dem Geschwader angehörenden Stabs Offiziere / Kranzträger? Darüberhinaus wurden die QRA-N Maschinen über die routinemässig durchgeführten, streng-geheimen N-Deploy Übungen in Deci auf Sardinien rotiert, plus kamen diese Maschinen ab und zu auch im täglichen (Routine-) Geschwaderablauf zum Einsatz. Mehr gibt es in einem öffentlichen Forum zum Thema Kennzeichen von QRA-N Flugzeugen, bzw generell zu diesem nach wie vor extrem heissen Nuclear Thema noch immer nicht zu sagen.
    Gruß Scaleon

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  13. #57
    Cold Warrior Avatar von B206
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    Zitat Zitat von Scaleon Beitrag anzeigen
    Spezielle QRA-N Flugzeugkennzeichen, also Starfighter F-104G die ausschließlich auf QRA-N (Nuclear), in einer möglichen Nuclear Strike Role zum Einsatz kamen gab es, zumindest während meiner Zeit, nicht. Die sog „sonderwaffenfähigen", bzw "ständig-nuklearfähigen“ Maschinen kamen vielmehr meist aus der …...ten Staffel und konnten u.a. über die jeweilige Serial- Nummer (S/N) eindeutig auch als solche zugeordnet werden. So verfügten meines Erachtens lediglich die F-104Gs mit der S/N 2XXX bis S/N 2XXX über die komplette, nukleare Verkabelung ab dem Sonderwaffenbedienpanel (Cockpit, rechte Konsole) bis zum Relais … weiter über die Sonderwaffen- / Bomb Arming Relais …, sowie natürlich dem nach wie vor streng geheimen MC-XX Switch. Desweiteren verfügten die sonderwaffenfähigen F-104G über leicht modifizierte Kühlluftducts im Bereich des Avionic- Compartments ( Elektronikraum/Sektion XXX, resp zur LN-3 Plattform ), plus weitere, nuklear-spezifische Installationen.

    Die Flugzeugkennzeichen der zu 100% scharf verkabelten / ausgerüsteten Nuclear Strike Role F-104G waren meines Erachtens nur wenigen Menschen im Geschwader bekannt; sprich der Hand voll Piloten und 1.Flugzeugwarte auf QRA-N und wohl auch einigen der dem Geschwader angehörenden Stabs Offiziere / Kranzträger? Darüberhinaus wurden die QRA-N Maschinen über die routinemässig durchgeführten, streng-geheimen N-Deploy Übungen in Deci auf Sardinien rotiert, plus kamen diese Maschinen ab und zu auch im täglichen (Routine-) Geschwaderablauf zum Einsatz. Mehr gibt es in einem öffentlichen Forum zum Thema Kennzeichen von QRA-N Flugzeugen, bzw generell zu diesem nach wie vor extrem heissen Nuclear Thema noch immer nicht zu sagen.
    Gruß Scaleon
    Jetzt habe ich das viel besser verstanden. Danke!

    Was ist denn ein N-Deploy?

    Ich meine das Kennzeichen den Werknummern, also Identitäten fest zugeordnet sind.

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  15. #58
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    Nuclear Deployment

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  17. #59
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    Die NATO hatte wenig Einblick in den Warschauer Pakt ,
    was beunruhigend war ,das 2008 Archive geöffnet wurden in Polen und andere ehemalige Warschauer Pakt Staaten ,erst Gorbatschow hat den Spuk ein Ende gesetzt, die NVA hatte selbst 1989 noch den Atomaren Ernstfall geübt,selbst ein NVA Offizier musste enttäuscht feststellen ,es gibt bis heute keinerlei Hinweise auf die Existenz einer Klassischen Agressionsplanung der Nato.
    http://www.nzz.ch/der_warschaupakt_p...uropa-1.830358
    Geändert von Leon11 (14.02.2018 um 19:33 Uhr)

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