Die Wichtigsten Sturmgewehre des Kalten Krieges

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  • Thunderhorse
    Cold Warrior
    • 09.02.2006
    • 1901

    #31
    Thanks.

    Sollte nur zum Nachdenken anregen!

    TH

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    • König von Mentrup
      Rekrut
      • 20.12.2008
      • 12

      #32
      Die meisten Waffen plus guter beschreibung unter www.wikipedia.de !

      Kommentar

      • qwerty6430
        Rekrut
        • 11.03.2009
        • 24

        #33
        Hier gibt es einige Handbücher (Manuals) zu den Waffen:


        Gruß
        qwerty

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        • posidonium
          Rekrut
          • 26.10.2009
          • 35

          #34
          FAMAS aus Frankeich:
          Hersteller: MAS
          Kaliber: 5,56 x 45 mm NATO
          Kadenz: 900-1100 Schuss/Min

          L85 (SA80) aus Großbritannien
          Hersteller: Royal Small Arms Factory (Firma mittlerweile erloschen)
          Kaliber: 5,56 x 45 mm NATO
          Kadenz: 650 Schuss/Min
          At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.

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          • qwerty6430
            Rekrut
            • 11.03.2009
            • 24

            #35
            StG 77
            offizielle Bezeichnung: AUG
            Hersteller: Steyr Arms
            Kaliber: 5,56mm NATO
            Schußfolge: 700/min

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            • Ritchie 66
              Cold Warrior
              • 09.07.2011
              • 444

              #36
              Hallo,
              hier einige Bilder von US-Handwaffen. Zu sehen M16 A2, M9 Beretta und M60.

              0054.jpg

              Gewehr M16 A2 5,56 x 45 mm

              0055.jpg

              0056.jpg

              0051.jpg

              MG M60 7,62 x 51 mm

              0052.jpg

              Pistole M9 Beretta 9 x 19 mm

              0053.jpg

              Ritchie 66
              Zuletzt geändert von Ritchie 66; 19.11.2011, 15:16.

              Kommentar

              • Thunderhorse
                Cold Warrior
                • 09.02.2006
                • 1901

                #37
                Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
                Zum Nachtrag 2, wenn schon dann korrekt:

                Beim BGS (Bundespolizei) waren an Handfeuerwaffen eingeführt:

                Gewehre:


                FN FAL G1
                Das FN FAL / G1 ist nunmehr bei der Bundespolizei Geschichte.
                Der BGS beschaffte ca. 12 600 Waffen in 1956 und 1957, einige kamen noch aus dem Bestand er BW.
                1958 war die Ausrüstung/Umrüstung abgeschlossen.

                Beim BGS kamen im Laufe der Zeit, fünf FN-Modelle zum Einsatz.
                FN-Gewehr, Modell "a", Standardausführung
                FN-Gewehr, Modell "af"
                FN-Gewehr, Modell "b"
                FN-Gewehr, Modell "c"
                FN-Gewehr, als Scharfschützengewehr

                Die jeweilige Ausführung war am Buchstaben hinter der Waffennummer erkennbar.


                Foto Schautafel, eigene Aufnahme, Archiv TH.
                Angehängte Dateien
                Zuletzt geändert von Thunderhorse; 09.06.2019, 10:36.

                Kommentar

                • Thunderhorse
                  Cold Warrior
                  • 09.02.2006
                  • 1901

                  #38
                  Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
                  Das FN FAL / G1 ist nunmehr bei der Bundespolizei Geschichte.
                  Der BGS beschaffte ca. 12 600 Waffen in 1956 und 1957, einige kamen noch aus dem Bestand er BW.
                  1958 war die Ausrüstung/Umrüstung abgeschlossen.

                  Beim BGS kamen im Laufe der Zeit, fünf FN-Modelle zum Einsatz.
                  FN-Gewehr, Modell "a", Standardausführung
                  FN-Gewehr, Modell "af"
                  FN-Gewehr, Modell "b"
                  FN-Gewehr, Modell "c"
                  FN-Gewehr, als Scharfschützengewehr

                  Die jeweilige Ausführung war am Buchstaben hinter der Waffennummer erkennbar.


                  Foto Schautafel, eigene Aufnahme, Archiv TH.
                  FN G1 des BGS in der Ausführung Modell "C"
                  Foto Archiv / Quelle, TH
                  Angehängte Dateien

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                  • EmilBerggreen
                    Cold Warrior
                    • 19.07.2015
                    • 514

                    #39
                    Hallo zusammen,

                    passt vielleicht nicht unbedingt hier rein aber war es vorgesehen, die Streitkräfte für den V-Fall mit einer gewissen Menge an "Bananenmagazinen" auszustatten, um ebenfalls 30 Schuss wie beim AK-47 zu haben?
                    Also von vornherein etwas mehr Feuerkraft und weniger Magazinwechsel. Könnte ja beim Sturmabwehrschießen von Vorteil gewesen sein oder mache ich mir das zu einfach?

                    Weiterhin gab es beim AK-47 anscheinend "standardmäßig" die Möglichkeit, ein Seitengewehr aufzupflanzen.
                    Beim G3 der Bundeswehr hatte man anscheinend davon von vornherein Abstand genommen. Das nur am Rande.

                    Und die
                    MP2 Uzi war relativ unbeliebt, weil sich viel zu schnell ungewollt ein Schuss lösen konnte.

                    Gruss

                    PS Ich war damals relativ unbeliebt bei den Schießlehrern, v.a. auch wegen des wenig "materialschonenden Umgangs", na ja
                    Zuletzt geändert von EmilBerggreen; 02.04.2020, 13:40. Grund: Ergänzung

                    Kommentar

                    • Nemere
                      Cold Warrior
                      • 12.06.2008
                      • 2835

                      #40
                      30-Schuß-Magazine für das G 3 werden zwar auf diversen Web-Seiten angeboten, nach meinem Kenntnisstand waren aber bei der Bundeswehr keine eingeführt.
                      Diese doch etwas längeren Magazine haben z.B. beim Liegendschießen durchaus ihre Nachteile, weil sie auf dem Boden aufstossen und damit den Schützen zwingen, sich etwas aufzurichten und aus der Deckung zu kommen. Was manchmal praktiziert wurde: zwei Magazine mit Panzerband verbinden, um schnelleren Magazinwechsel durchführen zu können.
                      Lange Magazine waren wegen der dann notwendigen stärkeren Feder auch schwieriger zu füllen.

                      Es wäre technisch möglich gewesen, auf dem G 3 Bajonette anzubringen, Bajonette wurde aber bei der Bundeswehr nicht beschafft. Bajonettkampf galt eigentlich schon im 2. Weltkrieg als überholt.
                      Das vom Oberkommando der Wehrmacht herausgegebene Merkblatt Nr. 25/3 „Anleitung für den Nahkampf und die Handgranatenausbildung“ vom 15.04.1944 schreibt dazu:
                      “Die Kriegserfahrungen haben gezeigt, daß der Nahkampf in den meisten Fällen nicht mit dem Bajonett, sondern in erster Linie durch den Schuß und die Nahkampfmittel (Handgranaten) entschieden wird. Der Soldat ist so zu erziehen, daß er mit der Handgranate und vor allem mit seiner Schußwaffe den Gegner niederkämpft.“
                      Die in diesem Merkblatt niedergelegten Ausbildungspläne sahen je nach Waffengattung und verfügbarer Zeit 20, 38 oder 63 Stunden Nahkampfausbildung vor, sie enthielten zwei Schwerpunkte: - Schnellschuß / Deutschuß mit 8,5, 14 oder 22 Stunden
                      - Handgranatenwerfen / Handgranatenkampf mit 6,5, 10 oder 11,5 Stunden.
                      Die restlichen Stunden waren vor allem für Gefechtsübungen des Einzelschützen oder Gruppe im Nahkampf vorgesehen. Als wesentlich wurde hierbei das Zusammenwirken Gewehrschütze – Handgranatenwerfer angesehen:
                      „Flachfeuer“ (Gewehr, MG) drückt Gegner in Deckung, „Steilfeuer“ (Handgranate) zwingt ihn aus der Deckung wieder ins „Flachfeuer“.

                      Die Aussage, dass die UZI unbeliebt war, kann ich zumindest nach meinen Erfahrungen nicht bestätigen. Sie war mit der einklappbaren Schulterstütze sehr handlich, der mitgeführte Munitionsvorrat war mit 7 Magazinen zu 32 Schuß sehr hoch und die Trefferquote war bis 100 m sehr gut. Die technisch bedingte Unsicherheit war bekannt, man tat gut daran, die Waffe nicht fertiggeladen mitzuführen. Da die MPi aber sehr schnell fertiggeladen war, war das eigentlich kein wesentlicher Nachteil. Das war vor allem ein Ausbildungsfrage. Wir haben die UZI im Feldjägerdienst eigentlich fast täglich mitgeschleppt, vor allem bei nächtlichen Objektkontrollen oder bei der Sicherung von Geldtransporten.
                      Eine sehr gute Alternative war das G 3 A4 mit der einschiebbaren Schulterstütze, das wir z.B. bei den Feldjägern hatten. Mit eingeschobener Schulterstütze ließ sich das G 3 A4 am langen Gewehrriemen ähnlich wie die UZI rechts längs des Oberkörpers tragen und war nicht im Weg.

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                      • EmilBerggreen
                        Cold Warrior
                        • 19.07.2015
                        • 514

                        #41
                        Hatte das auch eher aus meiner persönlichen Sicht geschildert und ich war kein guter Schütze.

                        Kommentar

                        • Malefiz
                          Cold Warrior
                          • 22.12.2010
                          • 374

                          #42
                          Ich kann Nemere nur unterstützen,
                          die ursprüngliche Uzi war umgebaut worden, die Handgriffsicherung hat eigentlich schon verhindert, dass sich ungewollt Schüsse lösten.
                          Mir ist auch nicht bekannt, dass das jemand aus eigener Erfahrung erzählt hat. Auf der anderen Seite kenne ich noch Grenzschützer, die von der Beretta erzählt haben, dass sie in ihrem Munga immer ein durchlöchertes Verdeck gehabt haben, weil die Beretta in der Halterung gerne bei Bodenwellen auslöste. Ich empfand die Uzi auch als zielgenau. Bei uns haben aber nur die Kradmelder eine bekommen.

                          Ich meine mich zu erinnern, dass bei der WuG Ausbildung an der STTr in Bremen erzählt wurde, dass Bajonette beschafft wurden, aber nie ausgegeben wurden, einmal, weil das für den einfachen Soldaten nicht mehr zumutbar gewesen wäre, zum Anderen, weil der Gebrauch der Gewehrgranaten dann behindert worden wäre(?)
                          Grüße aus Halle
                          Peter

                          Kommentar

                          • Nemere
                            Cold Warrior
                            • 12.06.2008
                            • 2835

                            #43
                            Zitat von Malefiz Beitrag anzeigen
                            .. zum Anderen, weil der Gebrauch der Gewehrgranaten dann behindert worden wäre(?)
                            Mit aufgesetztem Bajonett hätte man wahrscheinlich keine Gewehrgranate verschießen können, weil das Bajonett das Aufschieben der Granate blockiert hätte. Ansonsten war für die Gewehrgranate das entscheidende der Mündungsfeuerdämpfer, weil auf diesen die Granate aufgesteckt wurde. Hier war aber nur wichtig, das der Feuerdämpfer nicht vergratet war, weil evtl. sonst die Granate sich beim Schuß nicht vom Gewehr löste. In grauer Vorzeit musste man noch darauf achten, dass das G 3 mit dem "neuen" Mündungsfeuerdämpfer mit Längsschlitzen ausgestattet war. Die in den frühen sechziger Jahren vorhandenen Feuerdämpfer mit Löchern waren verboten. Aber die Gewehre waren eigentlich spätestens bis ca. 1968 alle umgerüstet.

                            Grüße
                            Jörg

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                            • Thunderhorse
                              Cold Warrior
                              • 09.02.2006
                              • 1901

                              #44
                              Zitat von Malefiz Beitrag anzeigen
                              I Auf der anderen Seite kenne ich noch Grenzschützer, die von der Beretta erzählt haben, dass sie in ihrem Munga immer ein durchlöchertes Verdeck gehabt haben, weil die Beretta in der Halterung gerne bei Bodenwellen auslöste.
                              Grüße aus Halle
                              Peter
                              Na wie oft das vorgekommen sein soll.

                              Das die Beretta (wie auch andere Waffen in jener Zeit) ihre Probleme hatte war bekannt, daher wurden auch im Laufe der Nutzung Änderungen, wie Einbau einer verbesserten Knopfschiebsicherung,
                              geänderte Verschlußvorlaufsperre, etc. durchgeführt.


                              30er Magazine wurden u.a. im Rahmen der Entwicklung des CETME Gewehr und des G3 erprobt.
                              Es gab diese bei Waffen in der Ausführung Kaliber 7,62x39, HK 32.
                              Ob die Feder hier so ausschlaggebend war/ist!
                              Beim AK Magazin (30er/40er) macht das Füllen auch keine Probleme.

                              Kommentar

                              • Hoover
                                Cold Warrior
                                • 19.12.2013
                                • 601

                                #45
                                Das Gerücht, dass für den V-Fall 30er Magazine eingelagert waren, ist ein Gerücht. Ich habe im GerHDp Hesedorf nur einen kleinen Karton 30er Magazine gesehen, zusammen mit BAR- und M1 Thompson Magazinen. das waren alles Überbeibsel aus den frühen Bw-Tagen. Für das G3 waren keine 30er Magazine beschafft oder bevorratet gewesen.

                                Und die Uzi (MP2) war ein gutes, zuverlässiges Teil. Auf dem Schießlehrerlehrgang in Hammelburg hatten wir das Thema auch. Der Hauptmann sagte ganz deutlich, dass es in der ganzen Uzi-Geschichte in der Bundeswehr zwei Mal (2!!) vorgekommen sei, dass sich Schüsse lösten, als das Ding huntergfeallen war. Bei beiden Fällen war die Ursache eine mangelhafte TMP und dabei nicht bemerkte abgenutzte Fangklinken des Verschlusses. Die Geschichte "Uzi in einen Raum werfen und die ballert den Raum frei" usw sind alles Blödsinn. Hält sich aber noch heute.
                                "Damals, als ich in meinem Alter war..."

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