Hubschrauber an der Grenze

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Doc Hollywood
    Warrior
    • 07.01.2007
    • 94

    #16
    @TH

    vergiß nicht die Mi-2 (Nato:HOPLITE)

    HS 16 hatte 30.09.90 15 Stück im Bestand die 03.10.90 an BGS Ost übergeben wurden
    von Mi-8 waren wie schon gesagt 3 im Bestand
    2 Mi-8S
    1 Mi-8T
    (Nato:HIP)

    Gruß Doc

    Kommentar

    • Thunderhorse
      Cold Warrior
      • 09.02.2006
      • 1901

      #17
      Ebenfalls ein Bereich des Eisernen Vorhangs, die Grenze zur CSSR.
      Geht bei der Darstellung der Zeit des Kalten Krieges meist unter, obwohl es an dieser Grenze (Zur Bundesrepublik und Österreich) einige Phasen und Zwischenfälle gab.

      Hier ein Link aus der CS, er behandelt die Thematik der Überwachung der Grenze zur CSSR im Bereich des Landes Bayern, mittels Hubschrauber.



      Und vom Stützpunkt der 4th Squadron - 2nd ACR Nürnberg.



      TH

      Kommentar

      • Thunderhorse
        Cold Warrior
        • 09.02.2006
        • 1901

        #18
        Wieder etwas Input:

        Die MI2 Hoplite der HS 16 flogen bis etwa 1985 mit Bordbewaffnung. Dazu wurde auf der linken Seite eine Lafette mit zwei MG PKT angebaut.
        Auf dem Foto ist linksseitig der Kasten für die Aufnahme der Hülsen des unteren PKZ zu erkennen.

        TH
        Angehängte Dateien

        Kommentar

        • Thunderhorse
          Cold Warrior
          • 09.02.2006
          • 1901

          #19
          MI 8 der HS 16 der GT bei der Grenzüberwachung im Bereich des Übergangs Rottenbach/BY - Eisfeld/Thr..
          Angehängte Dateien

          Kommentar

          • Thunderhorse
            Cold Warrior
            • 09.02.2006
            • 1901

            #20
            Eine Cobra AH-1, im Vorbeiflug am OP Tennessee.
            Angehängte Dateien

            Kommentar

            • Thunderhorse
              Cold Warrior
              • 09.02.2006
              • 1901

              #21
              Am 12. Januar 1990 flog erstmals ein Hubschrauber des BGS (Rettungshubschrauber) offiziell in die DDR.
              Sekundäreinsatz des Rettungshubschrauber Christoph 4, von Hannover nach Magdeburg und zurück.
              Abholung eines DDR-Bürgers mit schweren Brandverletzungen..

              27. Februar 1990 statt. Christoph 7, eine Bell UH-1D.
              Vor Ort befanden sich drei Angehörige der VP und ein Fahrzeug der SMH, mit Besatzung die den Arzt und den Sanitäter von CH 7 vom Landeplatz zum Krankenhaus Eisenach brachte, zwecks Übernahme des Patienten.

              Da ja der Ausflug von westlichen Rettungshubschraubern in die DDR nicht möglich war, kam es zu Gesprächen zwischen den westlichen Siegermächten und dem Bundesministerium für Verkehr. Ab dem 15. Januar lag eine allg. Ausfluggenehmigung für Rettungshubschraubern für Primär- und Sekundäreinsätze vor.
              Durch die GS-Fliegerstaffeln erfolgten entsprechende Koordinierungsabsprachen mit der DDR für solche Einsätze.
              Hintergrund war auch der Grundlagenvertrag zusammen mit dem Abkommen über das Gesundheitswesen.



              16. Juni 1990 ein BGS-Hubschruaber fliegt nach Berlin-Schönefeld, Abholung von Akten.

              27. Juni 1990 erster Flug BGS-Hubschrauber in die DDR zur Vorberetung eines Besuches des damaligen Bundespräsidenten.

              Kommentar

              • Thunderhorse
                Cold Warrior
                • 09.02.2006
                • 1901

                #22
                War einer der letzten Flüge mit HS der DDR entlang dem eisernen Vorhang.
                MI 24, Bordnummer 446, Ende Juni 1990 entlang der Grenze zu Bayern.
                Foto: Eigene Aufnahme, Archiv TH
                Angehängte Dateien

                Kommentar

                • Thunderhorse
                  Cold Warrior
                  • 09.02.2006
                  • 1901

                  #23
                  Zitat von FEK Beitrag anzeigen
                  Im Beitrag zum Vorkommnis an der Grenze http://www.broda-72.de/gorleben/body_gorleben.html wurde u.a. folgendes berichtet:

                  Drei BGS-Hubschrauber vom Typ „AIouette“jagen im Tiefflug über die Bootseinheit der Grenztruppen hinweg.
                  Mit dem Druck ihren Rotoren versuchen sie, die Grenzsicherungsboote zum Kentern zu bringen. Ihren Attacken begegnet eine Mi-4 mit dem Hoheitszeichen der DDR, geführt von Oberleutnant K.. Währenddessen überfliegen zwei Hubschrauber der Britischen Rheinarmee „Whirlwind“ den Ort der Provokation, die Seitentüren auf, die schußbereiten Maschinengewehre auf die Grenzsoldaten gerichtet.


                  Welche speziellen Hubschrauberkräfte waren für die Grenze zwischen den beiden Deutschland zuständig. Auf Seiten der DDR fällt mir zuallererst die HS-16 der Grenztruppen ein. Das war aber sicher nicht alles. Vielleicht finden wir gar schöne Fotos.

                  FEK
                  Zwar schon eine Weile her, der Beitrag.
                  Da aber in einem anderen Forum vor einiger Zeit das gleiche Thema:

                  Die einzige Britische Einheit mit Westland Whirlwind in Germany war die
                  No. 230 Squadron RAF.
                  Stationiert vom 14. Januar 1963 bis 01. Januar 1965 in Güterdsloh.
                  Ausgerüstet zu jener Zeit mit dem Model HAR Mk 10.


                  Neben den USA, Frankreich erprobte auch GB eine Bewaffnung des S-55 / H-19 bzw. Westland Whirlwind (hier des HAR Mk 10) mit MG, Kanone bzw. SS-11.
                  Serienmässig nicht eingeführt.
                  Bei der Navy führte er Torpedos und Wasserbomben mit, als U-Jagd-Hubschrauber.

                  In GB war die einzige Maschine die bewaffnet eingesetzt wurde, eine Whirlwind HAR Mk 9 (die Variante der Royal Navy zum HAR Mk 10 der Royal Ariforce, beide Wellenturbine De Havilland Gnome H.1000),
                  Kennung: XL898. Bewaffnet mit SS 11 (AGM -22).
                  Stationiert auf HMS Endurance, einem in der Arctic eingesetzten Patrouillenschiff.
                  https://www.worthpoint.com/worthoped...nal-1773604200
                  The blog you are searching for has been archived. Visit Eos for the latest Earth and space science news or go to the AGU homepage.

                  https://www.airlinefan.com/airline-p...irlwind-HAR.9/
                  Beide Fotos zeigen die XL 898.



                  Der Vorfall mit der Kugelbake war in 1967.

                  Kommentar

                  • Thunderhorse
                    Cold Warrior
                    • 09.02.2006
                    • 1901

                    #24
                    Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
                    Folgende Hubschraubereinheiten aus der Bundesrepublik Deutschland bzw. den NATO-Forces waren berechtigt innerhalb der ADIZ und somit am Grenzverlauf zur damaligen DDR bzw. CSSR Grenzüberwachungseinsätze Luft zu absolvieren.

                    Grenzschutzfliegerstaffel Küste, Nord, Mitte und Süd, in der Regel in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen der GSK´s, sowie eingewiesene Besatzungen der Grenzschutzfliegerstaffel West bzw. der Grenzschutzfliegergruppe in Bonn-St. Augustin.

                    In Bayern auch Besatzungen der Hubschrauberstaffel Bayern, bei Grenzüberwachungsflügen für die Bayerische Grenzpolizei.

                    US-Army: Die Piloten der 4th Squadron 2th und 11th ACR in Fulda Sickels bzw. Nürnberg/Airfield.



                    Hubschrauber der anderen US-Einheiten hatten grundsätzlich keine Berechtigung unmittelbar an der Grenze zu fliegen.
                    Vereinzelt ist es jedoch vorgekommen, dass sich Piloten der grenznah stationierten Einheiten, z.B.. 3th US-ID, in der ADIZ aufhielten oder sich der Grenze näherten. Dabei ist es auch zu einem Flugunfall gekommen.



                    Britische Armee: British Frontier Service in Verbindung mit Streifen der BAOR, die jeweiligen Besatungen der Rheinarmee wurden Eingewiesen, Beraten und teilweise Begleitet.

                    Hubschrauber der Landespolizeien Hessen, Niedersachsen und Hamburg (HH für Schleswig-Holstein) in der Regel nur im Bedarfsfall für die eigene Aufgabenwahrnehmung.

                    Französische Kräfte:EE 21/54 mit Hubschrauber PUMA für die luftgestützte/grenznahe VHF7UHF Erfassung. Selten in Grenznähe aufgetaucht.

                    Täglich fand Luftaufklärung, abgesetzt von der Grenze, mit Flächenflugzeugen statt. Zum Beispiel durch Einheiten aus Stuttgart und Wiesbaden oder Ramstein.




                    Thunderhorse
                    Wimre, Hubschrauber der LaPo HH flogen immer mal den Bereich der Elbe bis etwa Schnackenburg ab.

                    Kommentar

                    • Rex Danny
                      Administrator
                      • 12.06.2008
                      • 4327

                      #25
                      Wann soll das denn gewesen sein? Schnackenburg liegt so weit entfernt von Hamburg, daß ich mir das nicht vorstellen kann.

                      Vielleicht verwechseltst Du das auch mit Lauenburg, weil die Elbe von Cuxhaven bis Lauenburg komplett in den Zuständigkeitsbereich der Hamburger Wasserschutzpolizei fällt und der Hamburger Hubschrauber somit durchaus auch von Cuxhaven bis Lauenburg entlang der Elbe fliegt. Schnackenburg liegt aber so tief in Niedersachsen, daß man nicht mehr von "im Rahmen der Nacheile" sprechen kann. Außerdem waren Hubschrauber des BGS aus Gifhorn immer entlang der Grenze unterwegs, teilweise waren sie auch in Uelzen und in Lüneburg für kürzere Anflugswege stationiert.

                      In Uelzen in der Kaserne auf dem Hainberg steht nach wie vor ein Tankfahrzeug mit Flugbetriebsstoff für die Puma aus Gifhorn und anderswo.

                      Grüße


                      Rex Danny

                      Kommentar

                      • Thunderhorse
                        Cold Warrior
                        • 09.02.2006
                        • 1901

                        #26
                        Zu 25.
                        Lange her.
                        Zu Zeiten der innerdeutschen Grenze.
                        Wie schon geschrieben, immer mal. War nicht die Regel.

                        Irgendwo hatte ich wimre mal was zur WaPo HH auf der Elbe zu jener Zeit geschrieben.

                        Zitat aus:
                        Oliver Rohe
                        WaPo Hamburg
                        Ausgabe 2011

                        »Naja, in Hamburg …«, werden Sie jetzt
                        vielleicht denken. Selbstverständlich ist die
                        Hamburger Wasserschutzpolizei in Hamburg
                        zuständig, aber darüber hinaus auch auf der
                        gesamten Elbe von der Landesgrenze Sachsen
                        Anhalt (ab Schnackenburg) bis weit in die
                        Deutsche Bucht hinter Cuxhaven.

                        Die Wasserschutzpolizei Hamburg ist nicht nur auf den
                        schiffbaren Wasserflächen Hamburgs, sondern auch auf
                        allen Landflächen im Hafen, auf Teilen des Küstenmeeres und
                        auf der Elbe von ihrer Mündung bei Cuxhaven stromauf bis
                        Schnackenburg nahe dem Länderdreieck Niedersachsen /
                        Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg zuständig.
                        Die Wasserschutzpolizei Hamburg erledigt auf 390 KM
                        Wasserstraße allgemein- und schifffahrtspolizeiliche Vollzugsaufgaben.
                        ....
                        Zuletzt geändert von Thunderhorse; 06.07.2021, 17:50.

                        Kommentar

                        • Rex Danny
                          Administrator
                          • 12.06.2008
                          • 4327

                          #27
                          Ich muß meinen zuvor geschriebenen Beitrag ein wenig abändern.

                          In den vergangenen Jahren scheint es eine Umorganisation der Wasserschutzpolizeien im Norden gegeben zu haben, denn die Hamburger Wasserschutzpolizei ist heute nur noch innerhalb Hamburgs mit den Wasserschutzpolizeikommissariaten 1, 2 und 3 sowie von der östlichen Hafengrenze bei Oortkaten bis unterhalb der Schleuse bzw. Staustufe Geesthacht (im Zuständigkeitsbereich des Wasserschutzpolizeikommissariats 3) zuständig. Die Außenstelle in Lauenburg existiert heute nicht mehr.

                          Der Elbbereich oberhalb der Staustufe bzw. Schleuse Geesthacht bis Schnackenburg/ Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt und Brandenburg fällt in den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Lüneburg.

                          Die Elbe von der westlichen Hafengrenze bei Tinsdal/ Wedel bis St. Margarethen bei Brunsbüttel fällt in den Zuständigkeitsbereich des Hamburger Wasserschutzpolizeikommissariats 3 und daran anschließend der Bereich von St. Margarethen bis in die Nordsee inkl. des Hamburgischen Wattenmeers mit den Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn im Zuständigkeitsbereich des Hamburger Wasserschutzpolizeireviers 4 in Cuxhaven.

                          Grüße


                          Rex Danny

                          Kommentar

                          • Thunderhorse
                            Cold Warrior
                            • 09.02.2006
                            • 1901

                            #28
                            Zitat von FEK Beitrag anzeigen
                            Währenddessen überfliegen zwei Hubschrauber der Britischen Rheinarmee „Whirlwind“ den Ort der Provokation. [/B]

                            FEK


                            Es waren zwei Westland Wessex dort im Einsatz. Vielleicht gibt in absehbarer Zeit mal die entsprechenden Kennzeichen der Maschinen hier dazu.

                            Kommentar

                            • Thunderhorse
                              Cold Warrior
                              • 09.02.2006
                              • 1901

                              #29
                              Im Grenzgebiet (Sperrgebiet und Schutzstreifen) kamen auch Luftfahrzeuge der Interflug/Agrarflug zu Einsatz.
                              Ebenso bei speziellen Flügen, wie Montage von Masten/Antennen und z.B. Bodenerkundung.

                              Im September 1988 kam eine Mi 8 der Interflug im Bereich der thüringischen Rhön (Sperrgebiet) zur Erkundung der Bodenbeschaffenheit mittels Sonde zum Einsatz.

                              Foto: Eigene Aufnahme / Archiv TH.
                              MI 8 der Interflug im Raum Gerthausen - Helmershausen.
                              Angehängte Dateien

                              Kommentar

                              • Thunderhorse
                                Cold Warrior
                                • 09.02.2006
                                • 1901

                                #30
                                Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
                                Es waren zwei Westland Wessex dort im Einsatz. Vielleicht gibt in absehbarer Zeit mal die entsprechenden Kennzeichen der Maschinen hier dazu.
                                Die beiden Hubschrauber gehörten zur No. 18 Sqd. RAF Germany, damals in Gütersloh stationiert.

                                Zunächst vom 01. Januar 191965 bis 1968 und dann wieder ab 1970 bis zum 01. Dezember 1980 in Gütersloh.
                                In GB war die Sqd. in RAF Odiham.
                                Typ: Westland Wessex HC.Mk2, ein Truppentransporter.. Entwickelt aus dem HAS Mk1.

                                Eingeführt 1964. Die Einheit war die erste die den HC.Mk2 erhielt.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X