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Thema: Hubschrauber an der Grenze

  1. #21
    Cold Warrior Avatar von Thunderhorse
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    Am 12. Januar 1990 flog erstmals ein Hubschrauber des BGS (Rettungshubschrauber) offiziell in die DDR.
    Sekundäreinsatz des Rettungshubschrauber Christoph 4, von Hannover nach Magdeburg und zurück.
    Abholung eines DDR-Bürgers mit schweren Brandverletzungen..

    27. Februar 1990 statt. Christoph 7, eine Bell UH-1D.
    Vor Ort befanden sich drei Angehörige der VP und ein Fahrzeug der SMH, mit Besatzung die den Arzt und den Sanitäter von CH 7 vom Landeplatz zum Krankenhaus Eisenach brachte, zwecks Übernahme des Patienten.

    Da ja der Ausflug von westlichen Rettungshubschraubern in die DDR nicht möglich war, kam es zu Gesprächen zwischen den westlichen Siegermächten und dem Bundesministerium für Verkehr. Ab dem 15. Januar lag eine allg. Ausfluggenehmigung für Rettungshubschraubern für Primär- und Sekundäreinsätze vor.
    Durch die GS-Fliegerstaffeln erfolgten entsprechende Koordinierungsabsprachen mit der DDR für solche Einsätze.
    Hintergrund war auch der Grundlagenvertrag zusammen mit dem Abkommen über das Gesundheitswesen.

    http://www.johanniter.de/die-johanni...ng-in-der-ddr/

    16. Juni 1990 ein BGS-Hubschruaber fliegt nach Berlin-Schönefeld, Abholung von Akten.

    27. Juni 1990 erster Flug BGS-Hubschrauber in die DDR zur Vorberetung eines Besuches des damaligen Bundespräsidenten.

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    Rex Danny (28.06.2016)

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  4. #22
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    War einer der letzten Flüge mit HS der DDR entlang dem eisernen Vorhang.
    MI 24, Bordnummer 446, Ende Juni 1990 entlang der Grenze zu Bayern.
    Foto: Eigene Aufnahme, Archiv TH
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Thunderhorse für den nützlichen Beitrag:

    B206 (02.01.2020)

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  7. #23
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    Zitat Zitat von FEK Beitrag anzeigen
    Im Beitrag zum Vorkommnis an der Grenze http://www.broda-72.de/gorleben/body_gorleben.html wurde u.a. folgendes berichtet:

    Drei BGS-Hubschrauber vom Typ „AIouette“jagen im Tiefflug über die Bootseinheit der Grenztruppen hinweg.
    Mit dem Druck ihren Rotoren versuchen sie, die Grenzsicherungsboote zum Kentern zu bringen. Ihren Attacken begegnet eine Mi-4 mit dem Hoheitszeichen der DDR, geführt von Oberleutnant K.. Währenddessen überfliegen zwei Hubschrauber der Britischen Rheinarmee „Whirlwind“ den Ort der Provokation, die Seitentüren auf, die schußbereiten Maschinengewehre auf die Grenzsoldaten gerichtet.


    Welche speziellen Hubschrauberkräfte waren für die Grenze zwischen den beiden Deutschland zuständig. Auf Seiten der DDR fällt mir zuallererst die HS-16 der Grenztruppen ein. Das war aber sicher nicht alles. Vielleicht finden wir gar schöne Fotos.

    FEK
    Zwar schon eine Weile her, der Beitrag.
    Da aber in einem anderen Forum vor einiger Zeit das gleiche Thema:

    Die einzige Britische Einheit mit Westland Whirlwind in Germany war die
    No. 230 Squadron RAF.
    Stationiert vom 14. Januar 1963 bis 01. Januar 1965 in Güterdsloh.
    Ausgerüstet zu jener Zeit mit dem Model HAR Mk 10.


    Neben den USA, Frankreich erprobte auch GB eine Bewaffnung des S-55 / H-19 bzw. Westland Whirlwind (hier des HAR Mk 10) mit MG, Kanone bzw. SS-11.
    Serienmässig nicht eingeführt.
    Bei der Navy führte er Torpedos und Wasserbomben mit, als U-Jagd-Hubschrauber.

    In GB war die einzige Maschine die bewaffnet eingesetzt wurde, eine Whirlwind HAR Mk 9 (die Variante der Royal Navy zum HAR Mk 10 der Royal Ariforce, beide Wellenturbine De Havilland Gnome H.1000),
    Kennung: XL898. Bewaffnet mit SS 11 (AGM -22).
    Stationiert auf HMS Endurance, einem in der Arctic eingesetzten Patrouillenschiff.
    https://www.worthpoint.com/worthoped...nal-1773604200
    https://blogs.agu.org/thefield/2017/...g-preparation/
    https://www.airlinefan.com/airline-p...irlwind-HAR.9/
    Beide Fotos zeigen die XL 898.



    Der Vorfall mit der Kugelbake war in 1967.

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  9. #24
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    Zitat Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
    Folgende Hubschraubereinheiten aus der Bundesrepublik Deutschland bzw. den NATO-Forces waren berechtigt innerhalb der ADIZ und somit am Grenzverlauf zur damaligen DDR bzw. CSSR Grenzüberwachungseinsätze Luft zu absolvieren.

    Grenzschutzfliegerstaffel Küste, Nord, Mitte und Süd, in der Regel in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen der GSK´s, sowie eingewiesene Besatzungen der Grenzschutzfliegerstaffel West bzw. der Grenzschutzfliegergruppe in Bonn-St. Augustin.

    In Bayern auch Besatzungen der Hubschrauberstaffel Bayern, bei Grenzüberwachungsflügen für die Bayerische Grenzpolizei.

    US-Army: Die Piloten der 4th Squadron 2th und 11th ACR in Fulda Sickels bzw. Nürnberg/Airfield.

    http://www.eaglehorse.org/2_border_m...eillance_7.htm

    Hubschrauber der anderen US-Einheiten hatten grundsätzlich keine Berechtigung unmittelbar an der Grenze zu fliegen.
    Vereinzelt ist es jedoch vorgekommen, dass sich Piloten der grenznah stationierten Einheiten, z.B.. 3th US-ID, in der ADIZ aufhielten oder sich der Grenze näherten. Dabei ist es auch zu einem Flugunfall gekommen.

    http://www.eaglehorse.org/3_home_sta...otary_wing.htm

    Britische Armee: British Frontier Service in Verbindung mit Streifen der BAOR, die jeweiligen Besatungen der Rheinarmee wurden Eingewiesen, Beraten und teilweise Begleitet.

    Hubschrauber der Landespolizeien Hessen, Niedersachsen und Hamburg (HH für Schleswig-Holstein) in der Regel nur im Bedarfsfall für die eigene Aufgabenwahrnehmung.

    Französische Kräfte:EE 21/54 mit Hubschrauber PUMA für die luftgestützte/grenznahe VHF7UHF Erfassung. Selten in Grenznähe aufgetaucht.

    Täglich fand Luftaufklärung, abgesetzt von der Grenze, mit Flächenflugzeugen statt. Zum Beispiel durch Einheiten aus Stuttgart und Wiesbaden oder Ramstein.




    Thunderhorse
    Wimre, Hubschrauber der LaPo HH flogen immer mal den Bereich der Elbe bis etwa Schnackenburg ab.

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  11. #25
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    Wann soll das denn gewesen sein? Schnackenburg liegt so weit entfernt von Hamburg, daß ich mir das nicht vorstellen kann.

    Vielleicht verwechseltst Du das auch mit Lauenburg, weil die Elbe von Cuxhaven bis Lauenburg komplett in den Zuständigkeitsbereich der Hamburger Wasserschutzpolizei fällt und der Hamburger Hubschrauber somit durchaus auch von Cuxhaven bis Lauenburg entlang der Elbe fliegt. Schnackenburg liegt aber so tief in Niedersachsen, daß man nicht mehr von "im Rahmen der Nacheile" sprechen kann. Außerdem waren Hubschrauber des BGS aus Gifhorn immer entlang der Grenze unterwegs, teilweise waren sie auch in Uelzen und in Lüneburg für kürzere Anflugswege stationiert.

    In Uelzen in der Kaserne auf dem Hainberg steht nach wie vor ein Tankfahrzeug mit Flugbetriebsstoff für die Puma aus Gifhorn und anderswo.

    Grüße


    Rex Danny

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  13. #26
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    Zu 25.
    Lange her.
    Zu Zeiten der innerdeutschen Grenze.
    Wie schon geschrieben, immer mal. War nicht die Regel.

    Irgendwo hatte ich wimre mal was zur WaPo HH auf der Elbe zu jener Zeit geschrieben.

    Zitat aus:
    Oliver Rohe
    WaPo Hamburg
    Ausgabe 2011

    »Naja, in Hamburg …«, werden Sie jetzt
    vielleicht denken. Selbstverständlich ist die
    Hamburger Wasserschutzpolizei in Hamburg
    zuständig, aber darüber hinaus auch auf der
    gesamten Elbe von der Landesgrenze Sachsen
    Anhalt (ab Schnackenburg) bis weit in die
    Deutsche Bucht hinter Cuxhaven.

    Die Wasserschutzpolizei Hamburg ist nicht nur auf den
    schiffbaren Wasserflächen Hamburgs, sondern auch auf
    allen Landflächen im Hafen, auf Teilen des Küstenmeeres und
    auf der Elbe von ihrer Mündung bei Cuxhaven stromauf bis
    Schnackenburg nahe dem Länderdreieck Niedersachsen /
    Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg zuständig.
    Die Wasserschutzpolizei Hamburg erledigt auf 390 KM
    Wasserstraße allgemein- und schifffahrtspolizeiliche Vollzugsaufgaben.
    ....
    Geändert von Thunderhorse (06.07.2021 um 17:50 Uhr)

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    Rex Danny (06.07.2021)

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  16. #27
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    Ich muß meinen zuvor geschriebenen Beitrag ein wenig abändern.

    In den vergangenen Jahren scheint es eine Umorganisation der Wasserschutzpolizeien im Norden gegeben zu haben, denn die Hamburger Wasserschutzpolizei ist heute nur noch innerhalb Hamburgs mit den Wasserschutzpolizeikommissariaten 1, 2 und 3 sowie von der östlichen Hafengrenze bei Oortkaten bis unterhalb der Schleuse bzw. Staustufe Geesthacht (im Zuständigkeitsbereich des Wasserschutzpolizeikommissariats 3) zuständig. Die Außenstelle in Lauenburg existiert heute nicht mehr.

    Der Elbbereich oberhalb der Staustufe bzw. Schleuse Geesthacht bis Schnackenburg/ Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt und Brandenburg fällt in den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Lüneburg.

    Die Elbe von der westlichen Hafengrenze bei Tinsdal/ Wedel bis St. Margarethen bei Brunsbüttel fällt in den Zuständigkeitsbereich des Hamburger Wasserschutzpolizeikommissariats 3 und daran anschließend der Bereich von St. Margarethen bis in die Nordsee inkl. des Hamburgischen Wattenmeers mit den Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn im Zuständigkeitsbereich des Hamburger Wasserschutzpolizeireviers 4 in Cuxhaven.

    Grüße


    Rex Danny

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    Thunderhorse (11.07.2021)

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