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Thema: Die wahren Probleme der Bundeswehr - weibliche Dienstgradbezeichnungen

  1. #21
    Cold Warrior
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    Zur Munition gab es auch gerade die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion:

    https://dserver.bundestag.de/btd/20/045/2004509.pdf

    Die Antworten auf die Fragen 44 und 46 fassen die Misere ganz gut zusammen. "Wir haben keinen Einfluss auf Investitionsentscheidungen der wehrtechnischen Industrie" und ein paar Sätze später dann "es bestehen keine Planungen, mit der Industrie Verträge zum Vorhalt von Fertigungskapazitäten zu schließen." Wenn man natürlich nicht plant, Einfluss zu nehmen, wird man auch keinen Einfluss haben...

  2. Folgender Benutzer sagt Danke zu tannenzapfen für den nützlichen Beitrag:

    Malefiz (24.11.2022)

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  4. #22
    Cold Warrior
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    Zitat Zitat von tannenzapfen Beitrag anzeigen
    Zur Munition gab es auch gerade die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion:

    https://dserver.bundestag.de/btd/20/045/2004509.pdf

    Die Antworten auf die Fragen 44 und 46 fassen die Misere ganz gut zusammen. "Wir haben keinen Einfluss auf Investitionsentscheidungen der wehrtechnischen Industrie" und ein paar Sätze später dann "es bestehen keine Planungen, mit der Industrie Verträge zum Vorhalt von Fertigungskapazitäten zu schließen." Wenn man natürlich nicht plant, Einfluss zu nehmen, wird man auch keinen Einfluss haben...
    Mein Gott ist das finster.
    Ja und alle Antworten werden mit Hinweis auf die Geheimhaltung verweigert.- Das Problem der Fertigung ist doch, dass unsere Industrie nicht exportieren durfte und die Bundeswehr immer weniger abgenommen hat. Rheinmetall ist dann nach Sardinien und Südafrika gegangen. Die Fertigung hier schrumpfte, und die Firmen haben sich zivilen Produkten zugewandt.

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  6. #23
    Cold Warrior Avatar von DeltaEcho80
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    Zitat Zitat von Hoover Beitrag anzeigen
    Ach ja, ich als Resi habe keine Schießbrille bekommen und durfte daher nicht am Gefechtsschießen teilnehmen (Brillenträger mir fieser Sehstärke). Ich habe zum Glück meine private Revision-Brille dabeigehabt.
    Hör mir auf mit diesem Thema :-O

    Ich hatte hierzu erst vor ca. 4 Wochen ein am Ende elendes Telefonat mit dem zuständigen FwRes in Volkach.

    Folgender Hintergrund: Ich bin als nichtbeorderter Reservist teileingekleidet, heißt: ich habe "nur" den Dienstanzug. Dies hat mein RK-Vorsitzender vor einigen Jahren mal mit dem damaligen FwRes in Volkach so abgesprochen, dass wir in unserer RK wenigstens 5 Mann haben, die beim Volkstrauertag, Fronleichnam oder sonstigen repräsentativen Anlässen würdig auftreten können.

    Lt. BW-Verwaltung gelte ich aber als " voll eingekleidet" - ob das so sein muss, oder ein Fehler ist, weiß ich nicht. Das zur Vorgeschichte.

    Plötzlich seit ca. 1 Jahr bekomme ich aus heiterem Himmel Zuziehungen zu DVags, obwohl ich mich gar nicht gemeldet hatte. Höhepunkt war im Sommer, als ich an einem Donnerstag (!!!) die ZZ für Samstag zum Bezirkswettkampf Unterfranken im Schießen als MunAusgeber nach Hammelburg bekommen habe - komischerweise über die Kreisgruppe Würzburg.

    Im Oktober kam nun ein Schreiben des FwRes aus Volkach, der neu im Amt ist (was auch keiner von uns wusste): Er will von jedem Mitglied wissen, was passieren muss, dass sich wieder mehr Reservisten einbringen. Er hat sich dann sogar die Mühe gemacht und hat nachtelefoniert. Ich bekam seinen Anruf, als ich im Oktober im Urlaub war. Dann habe ich ihm gesagt, dass ich gar nicht zum Schießen gehen kann, weil ich weder Feldanzug, noch Ausrüstung noch Schießbrille habe. Daraufhin hat er mir dann geantwortet, dass ich lt. seiner Unterlagen doch eingekleidet wäre. Als ich ihm dann erklärt habe, dass ich nur "Blauzeug" habe, wurde er etwas ungehalten und wollte von mir wissen, warum und wer das veranlasst bzw. "genehmigt" habe - ich habe ihm dann den Sachverhalt erklärt.

    Daraufhin hat er mir dann gesagt, dass die BW das eigentlich nicht haben möchte, dass unbeorderte Reservisten teileingekleidet "durch die Gegend laufen" und eine UTE besitzen. Auf meine Frage: "Und, was jetzt, Kamerad?" hat er dann gemeint, dass er eigentlich veranlassen müsste, dass ich meine Sachen wieder abgeben muss. Auf meinen Vorschlag, doch zunächst einmal mit meinem RK-Vorsitzenden zu sprechen, ist er gar nicht eingegangen. Ich werde jetzt mal abwarten, ob und was da kommt.

    Kindergarten sondersgleichen.
    Geändert von DeltaEcho80 (24.11.2022 um 22:17 Uhr)

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu DeltaEcho80 für den nützlichen Beitrag:

    Nemere (25.11.2022)

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  9. #24
    Cold Warrior
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    Die Munition soll jetzt - nach 9 Monaten Krieg- zur "Chefsache" werden:

    https://table.media/security/

    Sorry für die Polemik, aber haben wir eigentlich noch eine Verteidigungsministerin?

  10. Folgende 2 Benutzer sagen "Danke" zu tannenzapfen für den nützlichen Beitrag:

    Malefiz (25.11.2022), Nemere (25.11.2022)

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  12. #25
    Cold Warrior Avatar von DeltaEcho80
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    Das Schlimme ist in meinen Augen: Die Situation der Panzerhaubitzen in der Ukraine gibt einen Einblick, was "uns" passieren würde, wenn es ernst würde.

    Wie vermessen muss man denn sein, Wartungs - und Ersatzteilpakete für ein so komplexes Waffensystem zu streichen, nur um Kosten zu sparen.

    Aber anscheinend ist das genau dieser elende betriebswirtschaftlich Geist, der auch in der freien Wirtschaft herrscht.

    Gabs da nicht auch mal eine Story, wo Blohm und Voss die israelischen U-Boote anstandslos gewartet und repariert hatte, während die deutschen U-Boote vor der Werft warteten. Ein schlauer Kopf hatte nämlich herausgefunden, dass die deutsche Marine keinen Wartungsvertrag mit der Werft hatte und quasi alles auf "Regie" und Material nach Bedarf abgerechnet werden musste. Die Israelis hatten diese Verträge bereits beim Kauf der Boote mit abgeschlossen und wurden natürlich "bevorzugt" behandelt.

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